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Zeichen des Abfalls in unserer Zeit


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35 Antworten in diesem Thema

#1
Guest_Peter Wiem_*

Guest_Peter Wiem_*
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Zeichen des Abfalls in unserer Zeit

 

 

 

Leider kann ich nicht an Ort und Stelle auf den Artikel von Karl Heinemann vom 22.03.2011 eingehen.
Deshalb möchte ich das hier nachholen:

Die göttliche Dreieinigkeit besteht für einen evangelikalen Dispensationalisten offensichtlich aus Vater, Sohn und Gottes Wort.

Ich habe diesen Vortrag mindestens zweimal sorgfältig durchgearbeitet, aber keinerlei Hinweis auf den Heiligen Geist herausgelesen.
Für einen überzeugten Dispensationalisten leitet nicht der Heilige Geist in alle Wahrheit, sondern Gottes Wort.
Geistesgaben sind für den Verfasser ohne Liebe wertlos(stimmt), ja gefährlich(stimmt nicht)!

Die Beglaubigung des Wortes Gottes hat durch die Lehre und nicht durch den Heiligen Geist stattzufinden.
Hier hat also der Schwanz mit dem Hund zu wedeln, damit die evangelikale Theologie sich (zumindest in diesem Punkt) nicht als völlig unglaubwürdig und reichlich unbiblisch nach aussen hin bezeugt.

Mit diesem Artikel wird leider mehr Schaden angerichtet, als abgewendet.

Da der Ansatz nicht stimmt, wird das Wort Gottes über weite Teile der Ausarbeitung von Gott systematisch getrennt.
Es wird zwar von ihm berichtet, aber er hat nichts zum sagen!
Er ist durch einen theologischen Kunstgriff zum Schweigen gebracht worden.

Die Zeichen des Abfalls in unserer Zeit treten deshalb noch viel deutlicher in diesem Artikel ans Licht, als dies der Verfasser ursprünglich geplant hat.


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#2
Mirco

Mirco

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Das dickgedruckte hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

Da liegt der Hase im Pfeffer, und 99,99999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999 ... % was nicht in dieses Schema passt und irgendwie übernatürlich riecht, wird in die Schublade Charismatik und der Geist von unten definiert. Und die Personen die an Gaben auch für heute noch glauben, werden als Dämonenbessesene und Verführter geführt.

Diskussion zwecklos, unbelehrbar zeigt die Erfahrung. Aber Gotes Geist hält sich nicht an diese Verbohrtheit, und ist trotzdem so frei, weiterhin zu wirken, auch wenn es in den Augen der so denkenden nicht mehr so ist. Und das ist gut so.

Trotzdem gibt es leider zwei Quellen für übernatürliches Wirken, und da gilt es heute besonders wachsam zu sein. Auch da beist die Maus keinen Faden ab. Aber es sind zum Glück zwei und nicht nur die finstere, verstellte Seite.
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#3
Guest_Naomi-Liebliche_*

Guest_Naomi-Liebliche_*
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Diesen Satz von Peter möchte ich nochmal herausheben!!!


Die Beglaubigung des Wortes Gottes hat durch die Lehre und nicht durch den Heiligen Geist stattzufinden.


Was sind denn Lehren ohne den Lehrer, der sie uns gibt. Tote Worthülsen, Wolken ohne Wasser...

Der Heilige Geist ist unser Lehrer und sonst niemand.

Folglich brauchen wir keine zusätzlichen Lehren denn das sind alles Leeeeren die ins Leeere führen.



PTL und PTHolySpirit

Naomi-Liebliche

PS: Musste sehr schmunzeln über die ... Formulierung ... Da muss der Schwanz mit dem ganzen Hund wackeln... grins, genauso verquer ist die Unabhängigkeit vom Geiste Gottes...

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#4
Gucki

Gucki

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Der Heilige Geist ist unser Lehrer und sonst niemand.

Dies halte ich persönlich für die ausschlaggebende Lehre.

Naomi-Liebliche, sei Dank, dass Sie dies so klar und einfach formuliert hat.

Gottes Segen
Gucki
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#5
Hasbro

Hasbro

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AMEN
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#6
Biblebelt

Biblebelt

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Der Heilige Geist ist unser Lehrer und sonst niemand.

Aha - sonst niemand. Nun wie war das noch gleich mit dem der da von dem Roemern ans Kreuz genagelt wurde? Ah jetzt hab ichs. Tschesas.
Was ist mit dem?

Na aber hallo.
Selbst wenn ich jezt geaechtet werde. Doch sollte wohl Gott da bei dem hl. Geist mal dreinhauen. Der liebe hl. Geist erzaehlt recht unterschiedliche Dinge. So ermuntert er die Zeugen Jehovas an ihrem Glauben festzuhalten und bringt die Damen dort zum weinen genauso wie er das bei den mormonen jeden Fastsonntag tut, also immerhin 52 mal im Jahr. Obendrauf treibt er sich dann noch bei den Pfingstlern herum und erzaehlt dort auch jedeweden mist. Da kann er sich auch nie auf eine Aussage festlegen.
Er unterstuetzt gar den Torontosegen und andere Scharlatane der Copybewegungen rund um den Globus laesst ein Datum zu Darby Vorentrueckung festlegen und macht auch vor den verschiedenen Religionen nicht halt. So erzaehlt er den moslemen das es recht sei christen zu ermorden und sagt anderen Koenigen gar in den hl Krieg zu ziehen.
Das mit dem hl Geist scheint mir so ne richtige Inflationaere Sache geworden zu sein und trauen kann man diesem Gespenst wohl kaum ueber den Weg. Er erzaehlt jedem genau das was er/sie hoeren moechte.

Dazu hat der alleine im Christentum sehr Unterschiedliche Formen. Nun bei den einen ist der Hl Geist Gott persoenlich. Die anderen nennen ihn den Willen Gottes und wieder andere degradieren dieses Gespenst runter zur spirituellen Erfahrung und machen ihn zu einem Gespenst das man auf du und du erleben kann.

Hmm koennte es sein das der hl. Geist vielleicht gar nicht dort dahintersteckt wo er immerzu ausgerufen wird? Ich glaube ich komme mit meiner Vermutung da ziehmlich nahe.
Hmmm. Wie auch immer.

Also wenn da ueberall dort wo der hl. Geist freudenstrahlend ausgerufen wird auch tatsaechlich drinnsteckt, dann sollte da Gott mal kraeftig dreinschlagen um dieses Gespenst wieder auf den Boden der Realitaet zurueckzubringen.
Ja, ja ich weis, gerade Ihr und in gerade eurer Gemeinde, dort ist der echte Hl. Geist zu finden. Nichts neues eben aus Nebelkerzencity.
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#7
Mirco

Mirco

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Wenn dieser Geist unheilige Dinge tut oder vom Wort Gottes wegführt, ist es nicht der Heilige Geist, der Heilige Geist führt nämlich in alle Wahrheit. Aufschlußreich finde ich da besonders 5.Mose 13.

Da würde es heute viele Tote geben bei den Predigern oder Nachfolgern. Wenns noch heute nach dem Gesetz gehen würde. Aber im Gericht wirds klar.
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#8
Biblebelt

Biblebelt

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Sagst du Mirco.
Sie sagen sie haben die Macht der Geisterunterscheidung. Das sagen sie alle.
Desshalb halte ich nichts von Weissagungen und regelmaessigem Zungenreden. War dieses Zungenreden ueberhaupt auf die Christen oder Juden gemuenzt. Darueber sollte man mal nachlesen.
Ich weis nicht wer mir die Worte da genau in den Mund legt. Vergessen wir nicht das dir Satan 999 Wahrheiten erzaehlt und dir 1 Luege unterjubelt.

Ich lerne aus den Schriften. Lese, bewerte, vergleiche und bete darueber. Der hl. Geist zeigt sich mir im besseren verstaendniss der Schriften.
Alles andere halte ich fuer brand gefaehrlich.

Natuerlich wird mein Post niemanden zum Nachdenken anregen sondern hoechstens automatisierte Schutzreaktionen hervorkitzeln.
Gesagt haben muss man das aber mal - auch deutlich.
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#9
Guest_Peter Wiem_*

Guest_Peter Wiem_*
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Der Ausgangspunkt dieser Diskussion lautete wie folgt( einige Textauszüge):

Für einen überzeugten Dispensationalisten leitet nicht der Heilige Geist in alle Wahrheit, sondern Gottes Wort.
Geistesgaben sind für den Verfasser ohne Liebe wertlos(stimmt), ja gefährlich(stimmt nicht)!
Die Beglaubigung des Wortes Gottes hat (laut der Lehre über den Dispensationalismus) durch die Lehre und nicht durch den Heiligen Geist stattzufinden.
Da dieser Ansatz nicht stimmt, wird das Wort Gottes über weite Teile der Ausarbeitung von Gott systematisch getrennt.


Im neuen Bund ist der Heilige Geist unserer Lehrer. Er verherrlicht Jesus, und Er teilt die entsprechenden Charimen aus, die uns helfen sollen, mit seinem Wirken (einigermassen) Schritt halten zu können.

Der Heilige Geist erforscht alles, lt. 1.Korintherbrief auch die Tiefen der Gottheit.
Hier gibt es also eine klare "Aufgabenteilung" und ein ebenso klar umgrenztes "Aufgabengebiet".

Wo wir das Wort vom Heiligen Geist trennen, da wird es für uns zum blossen Buchstaben, welches uns Jesu Grösse und Herrlichkeit nicht einmal ansatzweise vermitteln kann.

Wir müssen allerdings unterscheiden lernen zwischen der Wahrheit, die uns die Schrift erläutert und zwischen den Tatsachen, die wir manchmal in christlichen Kreisen oder Theologien erleben. Dabei beeinflusst die Wahrheit die Tatsachen, die Tatsachen aber niemals die Wahrheit.

Deshalb ist es für uns Jünger Jesu so wichtig zu wissen, was wirklich in Gottes Wort drinsteht.
  • 0

#10
Biblebelt

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Na ja ich wollte keine extra discussion anfangen lieber Peter.
Mir hat es sich nur etwas gestraeubt als der Satz:
"Der Heilige Geist ist unser Lehrer und sonst niemand."
eingestellt wurde und dann dazu aplaudiert wurde.
Im uebrigen sehe ich das so wie in deinem Schlussatz:

Deshalb ist es für uns Jünger Jesu so wichtig zu wissen, was wirklich in Gottes Wort drinsteht.


  • 0

#11
Rolf

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Wenn dieser Geist unheilige Dinge tut oder vom Wort Gottes wegführt, ist es nicht der Heilige Geist, der Heilige Geist führt nämlich in alle Wahrheit. Aufschlußreich finde ich da besonders 5.Mose 13.



Das muss man sicherlich so anerkennen. Ich selbst habe immer wieder Leute kennengelernt, die behauptetetn,der Heilige Geist sei ihr Lehrer. Nicht selten wollten die mich aber belehren und waren so in sich widersprüchlich.

Ob jemand durch den Heilgigen Geist gelehrt wird, ist schnell erkennbar. An äußeren Merkmalen wären da seine Herzens- und Demutshaltung zu nennen. Jemand der nicht absolut grundehrlich bereit ist sich in völliger Integrität Jesus unterzuordnen, muss ganz siher hinterfragt werden, weil das Potential der Verführung hier sehr groß sein kann.

Geistlich ist unabhängig von Person und Zeugnis das Wort zu prüfen, dass ein Mensch in welcher Form auch immer von sich gibt. Der Heilige geist redet weder asmwort Gottes vorbei noch darüber hinaus, weil Gottes Wort das ausschließt. Ausserdem ist erkennbar, ob ein Mensch das lebt, was er anderen verkündet.


Herzliche Grüße


Rolf
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#12
Gucki

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Einen gesegneten Tag Euch allen,

na, da habe ich ja etwas ausgelöst.
Eigentlich ging es mir dabei um die Tatsache, dass sich viele Geschwister an das geschriebene Wort der Bibel "klammern", und dieses meistens mit ihrem Kopfwissen auslegen, bzw. sich auf Auslegungen ihrer "Lieblingsgelehrten" verlassen und diesen vertrauen. ( Ich gebe zu etwas provokativ zu schreiben. )

Ich habe die Erfahrung machen dürfen, dass mir der Geist Gottes gleich zu Beginn meines Glaubenslebens tatsächlich alle Tiefen der göttlichen Wirklichkeit als einen gewaltigen Überblick gezeigt hat.
Mit anderen Worten: Ich habe von Vater ein "Bild der Wirklichkeit" erhalten, welches wie ein gewaltiges Puzzle (mit einigen Löchern ) die Wirklichkeit sichtbar machte, das bis zum heutigen Tag von mir nicht revidiert, sondern nur ergänzt werden musste.

Für MICH ist damit der Geist Gottes des Vaters - der für mich klar vom Geist Christi zu unterscheiden ist - zum einzigen vertrauenswürdigen Lehrer geworden, mit seiner Hilfe ist es mir möglich geworden, den roten Faden in der heiligen Schrift zu erkennen und zu verfolgen, sowie die Bedeutung des Lebens und Lehrens unseres Herrn zu begreifen.
Und ganz ehrlich, dies deckt sich leider mit den meisten Lehren und Dogmen auf dem Markt der Religionen und Denominationen nur marginal.
Ich behaupte damit nicht, das meine Erfahrungen die Wahrheit per se darstellen, aber für MICH ist diese erkannte und erlebte Wahrheit die einzige der ich vertrauen kann und möchte.
Ich liebe auch das geschriebene Wort, aber dies ist für mich lebendig geworden, und ich erkenne dieses Leben darin alltäglich in den kleinsten, nebensächlichen Erlebnissen, die mir die Liebe Gottes vor Augen führen.
Aber ich erkenne auch die mehr oder weniger subtilen Veränderungen und Verfälschungen in der heiligen Schrift die zum Zwecke der Dogmatik und Stützung der "Existenzberechtigung" der Denominationen gemacht worden sind.
Nicht ohne Grund werden wir gewarnt, vor den Irrtümern und Verführungen in welche wir durch die Schriften geleitet werden können, wenn wir nicht an der Geistesleitung Gottes festhalten und uns auf die menschlichen Lehren und Auslegungen stützen.
Ich selbst bin, von Christus ordinierter, Lehrer und Botschafter Gottes, fürchte mich aber, "wie der Teufel vor dem Weihwasser", davor, mit der Lehre "Wahrheiten" oder Dogmen festzuschreiben, sondern versuche meine Hörer und Leser zum Nachdenken und Hinterfragen anzuregen.
Ich kann niemanden ändern, außer mich selbst, und dies tue ich, indem ich immer mehr meinem Vorbild Christus nahekomme.

Dies ist MIR nur möglich durch das unerschütterliche Gottvertrauen meinerseits, und die vertrauenswürdige Leitung durch Gottes Geist.
Dies ist für mich das Primum Maximum, alles andere hat sich diesem unterzuordnen.

LG
Gucki
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#13
Steffen

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Ich lerne aus den Schriften. Lese, bewerte, vergleiche und bete darueber. Der hl. Geist zeigt sich mir im besseren verstaendniss der Schriften.
Alles andere halte ich fuer brand gefaehrlich.

Seh ich mittlerweile ganz ähnlich. Soviel Mist wie mit dem Begriff "heiliger Geist" angestellt wird, ist man wohl beraten die Schrift zu lesen, darüber zu beten und zu glauben, dass der hlg. Geist die Schrift als Wahrheit deklariert, indem er die biblischen Attribute in meinem Leben zur Geltung bringt.

Natuerlich wird mein Post niemanden zum Nachdenken anregen sondern hoechstens automatisierte Schutzreaktionen hervorkitzeln.

Huh?? Da seh ich anders. Naturgemäß hat mich Dein Post zum Nachdenken gebracht, danke also ;).

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der heilige Geist zu aller erst an biblischer Nächstenliebe, welche verbunden ist mit Demut und Herzensreinheit, sprich Aufrichtigkeit (vor allem zu sich selbst!) erkennbar wird (wie auch Rolf sehr gut geschrieben hatte). Auch glaube ich, dass der heilige Geist vorrangig praktisch und nicht theoretisch lehrt, d.h. schlichtweg, dass er der Bewirker der Nächstenliebe, Demut und Herzensreinheit ist und wir aus diesen dann naturgemäß unsere Schlüsse ziehen.
So, glaube ich, funktioniert stichhaltige und effiziente biblische Lehre -> von der Praxis in die Theorie (Vorbild dazu ist in allen Bereichen überragenderweise Jesus).

Auf dem Weg dahin (mit euch)
Steffen
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#14
Rolf

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Eigentlich ging es mir dabei um die Tatsache, dass sich viele Geschwister an das geschriebene Wort der Bibel "klammern", und dieses meistens mit ihrem Kopfwissen auslegen, bzw. sich auf Auslegungen ihrer "Lieblingsgelehrten" verlassen und diesen vertrauen.



Das ist nicht provokant, sondern bringt es auf den Punkt. Man fragt sich häufig, ob es überhaupt eine persönliche Beziehung zu Gott gibt. Viele beten nicht mehr, lesen nicht im Wort Gottes und verlassen sich darauf, dass ihre "Gesalbten" die Wahrheit verkündigen. Im Ergebnis befindet sich im Leib Christi ein unglaublicher Unsinn, denn man für Gottes Wort und Willen hält.


Für MICH ist damit der Geist Gottes des Vaters - der für mich klar vom Geist Christi zu unterscheiden ist - zum einzigen vertrauenswürdigen Lehrer geworden, mit seiner Hilfe ist es mir möglich geworden, den roten Faden in der heiligen Schrift zu erkennen und zu verfolgen, sowie die Bedeutung des Lebens und Lehrens unseres Herrn zu begreifen.



Diese Unterscheidung zwischen Geist Gottes und Geist Christi ist mir bisher noch nicht begegnet. Ich habe gelesen, dass Jesus nichts aus sich selbst tut, sondern das tut, was er den Vater tun sieht und dass der Heilige Geist nichts aus sich selbst tut, sondern von dem Meinen (Jesus) es nehmen wird. Joh. 1 zeigt uns, dass Jesus das fleischgewordene Wort ist, also quasi dass lebendige Buch. Daraus schloss ich bisher, dass alles  Eins ist. Der Sohn im Vater, der Vater im Sohn, der Heilige Geist vom Vater ausgehend in Einheit mit dem Sohn.
Unterschiedliche Geister von Vater und Sohn wäre dann konsequenter Weise als "Viereinigkeit zu verstehen?

Auf die Erläuterung bin ich gespannt.


Herzliche Grüße


Rolf
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#15
Gucki

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Guten Morgen Rolf,

Deine Frage ist berechtigt, und war von mir auch erwünscht und erwartet.

Wie ich ja bereits mitgeteilt habe, hat mir Vater damals sofort seinen "Geist der Wahrheit" ( meine Definition ) gegeben, mit dessen Hilfe ich meine Studien begonnen habe.
Erst fast 10 Jahre danach hat mich dieser Geist zu unserem Herrn geführt, der mir dann die "Feinheiten" des gottgefälligen Lebens beigebracht hat.
Der Geist Christi hat sich mir dabei als "Geist der Demut, Treue und des Gehorsams" ( ebenfalls meine Definition ) offenbart.
Der "Geist der Wahrheit" vom Vater wirkt dabei vom Kopf auf das Herz, der Geist Christi vom Herzen auf den Kopf.
So ,einfach ausgedrückt, habe ich diese Erfahrungen erlebt.
Für mich sind dabei beide "Personen" klar trennbar geblieben, obwohl sie im Denken und Handeln eins sind.
Für mich sind beide Charaktere individuell einmalig, soweit ich beide kennenlernen durfte.
Für mich hat jedoch der Vater die primäre Bedeutung behalten, da er mich damals ganz persönlich zu seinem Adoptivsohn gemacht hat.
Ich habe darum eine wesentlich engere Verbindung und auch Beziehung zu ihm, als zu meinem großen Bruder und Herrn Yahshvah.
( Ich kann mich daher auch nicht mit dem Namen "Jesus" anfreunden, und ihn auch nicht als meinen Gott anbeten. )

Christus war und ist für mich immer das große Vorbild gewesen dem ich mit meinem Denken und Handeln nacheifern kann.
Darum ist er für mich auch immer ein Mensch geblieben, und auch für mich menschlich erreichbar.
Ich kann mir nicht vorstellen jemals gottgleich zu werden, obwohl uns der Vater diese Verheißung gegeben hat.
( Nicht das ich das dem Vater nicht zutraue, es sprengt einfach meine Vorstellungskraft. )
Ich betone ausdrücklich, dass dies meine persönlichen Erfahrungen beschreibt, und keine Lehrmeinung sein will/soll.

Gottes Segen
Gucki
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#16
Beck

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Hi,

interessant, auch wenn ich nicht viel davon verstanden habe. :sad:
Ich kann auch nicht viel dazu sagen, nur eines verstehe ich nicht und möchte dies an meinem Erleben deutlich machen. Wenn ich die Bibel lese, dann fühle ich etwas ganz besonderes, es ist schwer zu beschreiben, aber es ist etwas was einen erhebt und wünschen läßt ein besserer Mensch zu sein. Es klingt blöd, aber irgendwie fühlt es sich heilig an, als würde man mit etwas Heiligem in Berührung kommen. Ist das nicht der Geist Gottes, der durch die Worte der Bibel wirkt? Immer dann wenn man sich in Übereinstimmung fühlt und eine Art Harmonie erfährt, befindet man sich doch in Gottes Sphäre und wo Gott ist, ist auch sein Heiliger Geist, der etwas in uns anstößt. Der eigene Geist nimmt die Färbung des Heiligen Geistes an und erzeugt eine Art Ruhe und Geborgenheit aller guten Dinge. Blöd ausgedrückt, aber ich habe den Eindruck, es erfolgt eine Auslöschung der Alltagswelt mit allen ihren Problemen, allen egoistischen emotionalen Zuständen und verbindet einen mit etwas Höherem. Diesen Nachhall eines reinen göttlichen Geistes müßte man doch feststellen können, nicht nur beim Lesen der Bibel, sondern auch bei Lehrern und deren Äußerungen. Wißt ihr, was ich meine? Nicht mit einem analytischem Verstand, sondern mit der Referenz einer Schwingung des Heiligen Geistes.
Wahrscheinlich ist das völlig blöd, was ich hier schreibe, weil ich nicht wirklich Ahnung davon habe, ich habe nur mein Erleben, kurzzeitige Momente des Wachseins einer Ausrichtung auf das Göttliche, quasi ein Echo, welches Heiliges ortet, bis es wieder erlischt. Erzählt mir ruhig, wenn ich Quatsch rede :grin:

@Gucki,
ich bin neugierig. Hast du schon mal über deine speziellen Erfahrungen berichtet? Wie war das damals bei dir, wie kann man sich das vorstellen, daß Gott dir alles gezeigt hat?
  • 0

#17
Steffen

Steffen

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Hi,

interessant, auch wenn ich nicht viel davon verstanden habe. :sad:
Ich kann auch nicht viel dazu sagen, nur eines verstehe ich nicht und möchte dies an meinem Erleben deutlich machen. Wenn ich die Bibel lese, dann fühle ich etwas ganz besonderes, es ist schwer zu beschreiben, aber es ist etwas was einen erhebt und wünschen läßt ein besserer Mensch zu sein. Es klingt blöd, aber irgendwie fühlt es sich heilig an, als würde man mit etwas Heiligem in Berührung kommen. Ist das nicht der Geist Gottes, der durch die Worte der Bibel wirkt? Immer dann wenn man sich in Übereinstimmung fühlt und eine Art Harmonie erfährt, befindet man sich doch in Gottes Sphäre und wo Gott ist, ist auch sein Heiliger Geist, der etwas in uns anstößt. Der eigene Geist nimmt die Färbung des Heiligen Geistes an und erzeugt eine Art Ruhe und Geborgenheit aller guten Dinge. Blöd ausgedrückt, aber ich habe den Eindruck, es erfolgt eine Auslöschung der Alltagswelt mit allen ihren Problemen, allen egoistischen emotionalen Zuständen und verbindet einen mit etwas Höherem. Diesen Nachhall eines reinen göttlichen Geistes müßte man doch feststellen können, nicht nur beim Lesen der Bibel, sondern auch bei Lehrern und deren Äußerungen. Wißt ihr, was ich meine? Nicht mit einem analytischem Verstand, sondern mit der Referenz einer Schwingung des Heiligen Geistes.
Wahrscheinlich ist das völlig blöd, was ich hier schreibe, weil ich nicht wirklich Ahnung davon habe, ich habe nur mein Erleben, kurzzeitige Momente des Wachseins einer Ausrichtung auf das Göttliche, quasi ein Echo, welches Heiliges ortet, bis es wieder erlischt. Erzählt mir ruhig, wenn ich Quatsch rede :grin:


Grüß Dich, Beck.

Ich weiß in etwa, was Du meinst. Wenn ich die Bibel les, ist es wie das Ende aller Dinge, als würde alles Eitle (nach Prediger damit das gesamte Treiben auf der Erde) verschwinden und man wäre angekommen - ausgerichtet auf die absolute Wahrheit. Ich denke jede einzelne Geschichte bzw. Lehrheinheit der Bibel zeugt von der Wahrheit nach der sich der Mensch sehnt und hat damit etwas ganz Besonderes an sich.
Was ich nun wiederum nicht versteh, ist, dass Du das nicht verstehst? Dass Du so ein wunderbares Zeugnis der Glaubwürdigkeit und des Erlebnispotentials der Bibel nicht verstehst bzw. nicht einfach dankbar annimmst, zeugt von Deinem nicht-vorhandenen Weitblick.
Nimm Deine Erlebnisse mit dem Wort Gottes an, Beck, bitte Gott für Einsicht darüber und danke ihm (Jak. 1,5; Mark. 11,24).

Liebe Grüße
Steffen
  • 0

#18
Beck

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Hi Steffen,

aber es geht dabei nicht um mich, sondern sollte eine Möglichkeit darstellen die in dieser Diskussion aufgestellte Frage ob Lehrer, Lehre oder Heiliger Geist zu beantworten. So wie man die Farbe Rot erkennt, wenn man sie sieht, weil man die Erfahrung des Rots hat, stelle ich mir vor, wird man auch den Heiligen Geist erkennen, weil man ihn erfahren hat. Oder täusche ich mich? Somit müßte es egal sein, wo und in welcher Form er zu identifizieren ist, ob als Lehrer, als Lehre oder direkt. Mag sein, daß ich keinen Weitblick habe, aber ich kann ein bißchen analysieren und wollte nur feststellen, ob sich meine Vorstellung mit der christlichen Realität vereinbaren läßt oder ob das so nicht funktioniert.
  • 0

#19
Gucki

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Ich kann auch nicht viel dazu sagen, nur eines verstehe ich nicht und möchte dies an meinem Erleben deutlich machen. Wenn ich die Bibel lese, dann fühle ich etwas ganz besonderes, es ist schwer zu beschreiben, aber es ist etwas was einen erhebt und wünschen läßt ein besserer Mensch zu sein. Es klingt blöd, aber irgendwie fühlt es sich heilig an, als würde man mit etwas Heiligem in Berührung kommen. Ist das nicht der Geist Gottes, der durch die Worte der Bibel wirkt?

Shalom Beck,
der Geist Gottes macht Dir die Worte der Schrift lebendig und heilig, indem er Dich in die Geschichte hineinversetzt, als ob Du diese selbst live erlebst.
Der Geist steckt aber nicht in den Worten der Schrift, sondern benutzt diese Worte in deinem Innersten. Er schreibt sie Dir in Dein Herz.

Immer dann wenn man sich in Übereinstimmung fühlt und eine Art Harmonie erfährt, befindet man sich doch in Gottes Sphäre und wo Gott ist, ist auch sein Heiliger Geist, der etwas in uns anstößt. Der eigene Geist nimmt die Färbung des Heiligen Geistes an und erzeugt eine Art Ruhe und Geborgenheit aller guten Dinge.

Dies hast Du sehr treffend ausgedrückt. Du darfst teilhaben an der Ruhe Gottes.
( Dies ist auch die ganztägige Gemeinschaft des Geistes die Gott mit uns Menschen haben möchte. )

Blöd ausgedrückt, aber ich habe den Eindruck, es erfolgt eine Auslöschung der Alltagswelt mit allen ihren Problemen, allen egoistischen emotionalen Zuständen und verbindet einen mit etwas Höherem.

Du lernst dabei "mit den Augen Gottes zu sehen".
( Dieser Zustand soll bei jedem Menschen zu einem Dauerzustand werden. Dies könnte man als die Heiligkeit definieren. )

Diesen Nachhall eines reinen göttlichen Geistes müßte man doch feststellen können, nicht nur beim Lesen der Bibel, sondern auch bei Lehrern und deren Äußerungen. Wißt ihr, was ich meine? Nicht mit einem analytischem Verstand, sondern mit der Referenz einer Schwingung des Heiligen Geistes.

Das gelingt erst dann, wenn sich der Zustand der Heiligkeit und der Ruhe Gottes in einem Menschen stabilisiert hat.
Dann kann man mit dem Geist Gottes alle Dinge klar und wahr beurteilen,

Wahrscheinlich ist das völlig blöd, was ich hier schreibe, weil ich nicht wirklich Ahnung davon habe, ich habe nur mein Erleben, kurzzeitige Momente des Wachseins einer Ausrichtung auf das Göttliche, quasi ein Echo, welches Heiliges ortet, bis es wieder erlischt.

Um diesen Zustand zu stabilisieren ist das "Gebet ohne Unterlass", wie es Christus ausgedrückt hat, erforderlich.
Dies erreicht man nur durch die dauerhafte Ausrichtung auf Gott und die geistige, gedankliche Verbindung zu ihm, die möglichst ohne Unterbrechung stattfinden soll.
( Ich nenne dies gerne für mich, mich am Rockzipfel Gottes festhalten. )

@Gucki,
ich bin neugierig. Hast du schon mal über deine speziellen Erfahrungen berichtet? Wie war das damals bei dir, wie kann man sich das vorstellen, daß Gott dir alles gezeigt hat?

In einer Nacht, nach innigem Gebet, erhielt ich eine Vision, die mir meine ganzen bisherigen Erfahrungen als viele Puzzlesteinchen zeigte, dann erlebte ich wie diese einzelnen Teilchen zu einem Gesamtbild, ( mit diversen Lücken ), verbunden wurden.
Dieses Bild ist dabei zu meiner heutigen "Weltanschauung" geworden.
( Ich habe tiefe Einblicke in den Gesamtzusammenhang der Schöpfung Gottes erhalten, welche zu immensen Veränderungen meiner Geisteshaltungen führten. Diese haben dann zu einem recht klaren Urteilsvermögen geführt, welches mir dabei behilflich ist, die Dinge der Welt richtig zu betrachten und zu bewerten. )

GS
Gucki
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#20
Beck

Beck

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Hallo Gucki,

'am Rockzipfel Gottes..' ein schönes Bild. Kann man kaum wieder vergessen. Wie ein kleines Kind am Rockzipfel seiner Mutter hängt.
Das mit der Stabilisation ist so eine Sache, wäre schon diesen Zustand dauerhaft halten, wenn da nur nicht immer der Alltag wäre :smile:
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