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Referat Machtmenschen


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Rolf

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Referat Machtmenschen



Hier ein Predigtausschnitt über Machtmenschen in Gemeinden



Das Ziel des Machtmenschen ist nicht eine "Machtballance", sondern die Dominanz. Nicht der Schutz legitimer Interessen, sondern die Durchsetzung seines Willens steht im Vordergrund.
Wer Machtmensch ist, verlangt nach Überlegenheit und Kontrolle. Er will seinen Überzeugungen unbedingt Geltung verschaffen und setzt dabei Jeden ins Unrecht, der seine Ansicht nicht teilt.
Persönliche Einflusszonen und der Status quo von "Oben" und "Unten" werden mit allen Mitteln zu sichern gesucht.
In christlichen Kreisen geradezu zerstörend ist die Tendenz des Machtmenschen, alles zu polarisieren. Er trennt in Freund und Feind, lässt Kompromisse nicht zu, beharrt starr auf seiner Position und blockiert, was ihm nicht passt. Im Extremfall droht damit eine Gemeindespaltung.
Tricks durchschauen
Es ist wichtig, diese Tricks des Machtspiels zu durchschauen, um sich besser dagegen behaupten zu können. Denn in den meisten Gemeinden merkt man anfangs nicht, wie Machtmenschen Entwicklungen steuern und andere manipulieren.
Ihre fromme Haltung, ihre Bibelfestigkeit oder Erfolge in ihrem Aufgabenbereich machen es schwer, sie zu kritisieren und ihren Machtanspruch zu enttarnen.

Können sie sich auf ihre Autorität als Leiter berufen, fällt Widerspruch besonders schwer:
Schnell hat man dann das Gefühl, gegen Gott selbst zu rebellieren. Oft sind Gemeindemitglieder auch durch Selbstzweifel blockiert: Bin ich zu stur, zu egoistisch, vielleicht nur zu empfindlich...? Bei anderen überwiegt ein christliches Harmonieideal, die Angst, als "ungeistlich" ausgegrenzt zu werden: "Du bist das Problem!"
Machtmenschen haben oft nur deshalb eine Chance, weil andere so prima mitspielen. Im Miteinander der Gemeinde ist es deshalb wichtig, darüber zu sprechen.
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