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Mensch und Errettung in der adventistischen Theologie


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Rolf

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Mensch und Errettung in der adventistischen Theologie

 

 

Die STA glauben an eine Schöpfung in 6 Tagen und lehnen somit die Evolutionstheorie ab.
Sie glauben an die Sündhaftigkeit des Menschen und daran, dass der Mensch einen freien
Willen hat sich zu bekehren.
 
Was den Weg der Errettung betrifft, sind die Aussagen widersprüchlich. Einerseits betonen sie
heute vermehrt, dass wir alleine durch den Glauben errettet werden, andererseits finden wir
auch Aussagen, die dem widersprechen.
 
„Unsere Handlungen, unsere Worte, ja unsere geheimsten Beweggründe tragen alle zur
Entscheidung unseres Schicksals bei, sei es zum Leben oder zum Tode.“ („Der grosse
Konflikt“, EGW, S.457)
 
„Jesus erkaufte die Erlösung für uns. Sie gehört uns, aber wir sind unter Erprobung
hier, um zu sehen, ob wir uns würdig erweisen zum ewigen Leben.“ (EGW,
„Testimonies for the Church“, Vol, I, S.199).
 
„... die Annahme von Christus bei der Bekehrung versiegelt nicht das Ende dieser
Person. Sein Leben nach der Bekehrung ist auch wichtig. Ein Mensch kann seine
Busse rückgängig machen, oder durch gleichgültige Unaufmerksamkeit das Leben
verlieren, mit dem er sich verbunden hat.“ („Questions on Doctrine“, S.420).
„Die Gebote Gottes zu halten, ist der einzige Weg, um Gottes Wohlwollen zu erhalten/
verdienen.“ („Testimonies”, Band 4, S.28, zitiert in „White Washed“, S.61, Ü. PT)
 
Robert Folkenberg, früherer Präsident der STA und Schreiber des Buches „Wir glauben noch!“
beschreibt die Ungewissheit, die aus dieser Meinung folgt:
 
„Wir wissen, dass wir erlöst waren, als wir Jesus angenommen haben, aber seitdem
haben wir wieder gesündigt. Was soll nun aus uns werden?... Also vor dem Tod noch
schnell die letzten Sünden bekennen?“ („Wir glauben noch!“, S.29)
 
Er selber lehnt diese Einstellung ab und plädiert für mehr Heilsgewissheit, aber da die Lehre
der STA diesbezüglich nicht eindeutig ist, bleibt die Angst bei vielen STA bestehen.
„Wir sollen in Christus Siege in Anspruch nehmen und uns nicht krampfhaft darum
bemühen, allein aufgrund unseres Verhaltens vor Gott gerecht dazustehen.“ („Wir
glauben noch!“, S.31)
 
Wie konnte Jesus Christus schon vor 2000 Jahren sagen: „Wer an mich glaubt, hat das ewige
Leben“, wenn erst 1844 das Untersuchungsgericht begann?
 
Die Bibel betont die Gewissheit der Erlösung (Eph 1,7; 1Jo 5,13 „haben“). EGW dagegen
sagte, es sei falsch zu sagen, dass man errettet sei.
 
Die letzte Phase des Erlösungsplans sei das Untersuchungsgericht. Die Erlösung sei nicht am
Kreuz vollendet worden, sondern das Auslöschen der Sünden geschehe jetzt im himmlischen
Heiligtum. Ausserdem würden die Sünden nachher noch auf Azazel gelegt (siehe „Die Lehre
vom Sündenbock“). Die STA unterscheiden zwischen der Sündenvergebung, die am Kreuz
geschehen sei und der Sündentilgung, die erst seit 1844 stattfinde.
 
„Obwohl Jesus nicht zur Erde zurückkam, wie sie erwartet hatten [nämlich 1844],
begann doch die abschliessende Phase des Erlösungsplanes.“ („Wir glauben noch!“,
S.27)
 
Die Lehre vom Sündenbock
 
Die STA betrachten den zweiten Schafbock in 3.Mo 16 als Vorbild für Satan. Alle Sünden der
Gläubigen würden auf ihn gelegt, d.h. er sei der Sündenträger. Allerdings glauben sie nicht,
dass dadurch Sündenvergebung geschehe. „Der lebendige Bock, der die Sünden Israels trug, wurde weggeführt „in die Wüste“ (3.Mo 16,22); also wird
 
Satan, indem er die Schuld aller Sünden trägt , wozu er Gottes Volk veranlasste, tausend Jahre lang auf die Erde, die dann wüste und ohne Einwohner sein wird, beschränkt sein, und wird zuletzt die volle Strafe für die Sünde in dem Feuer erleiden, welches alle Gottlosen vernichten wird.“ („Der grosse Konflikt“, EGW, S.456; Hervorhebungen: PT)
 
Diese Lehre widerspricht klar der Schrift, dass Jesus Christus, und er allein, unsere Sünden
getragen hat (Jes 53,6+12; Heb 9,28; 1.Petr 2,24; Joh 1,29).
 
(Dieses Beispiel zeigt, wie gefährlich es ist, aus AT-Typologie eine verbindliche Lehre zu
definieren.)

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