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Ein Blick in die Herrlichkeit, Bruce D. Allen


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5 Antworten in diesem Thema

#1
heiner

heiner

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Warnung vor Geistreisen




Paulus klagt in Kor. 11,3: Ich fürchte, wie die Schlange mit ihrer Arglist Eva betrog, so auch eure Gedanken verdorben und von der Einfalt zu Christus hin abgezogen werden könnten. Wenn nämlich einer kommt, und einen anderen Jesus verkündet, den wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das nicht von euch aufgenommen worden ist, so lasst ihr es euch gefallen.

Keiner soll euch den Siegespreis aberkennen, indem er sich in Demut und Engeldienst gefällt, und sich mit Visionen wichtig macht, während er doch ohne Grund aufgeblasen ist in seinem fleischlichen Sinn, und sich nicht an das Haupt (Jesus) hält (Kol. 2, 18).

Sie werden ihr Ohr von der Wahrheit abwenden, und sich den Fabeln zuwenden
(2. Tim. 4, 4).

Satan selbst gibt sich das Aussehen eines Lichtengels. Es ist nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich das Aussehen von Dienern der Gerechtigkeit geben (2. Kor. 11, 14 – 15).

Schon seit ein paar Jahren rollt eine neue Welle auf die Gläubigen zu: Geistreisen
unternehmen.
Um das Ganze fromm zu verpacken heißen diese Reisen: „Geheiligte Vorstellung“.
Der Weg Engel zu sehen, sich im Luftraum bewegen zu können, und natürlich auch im Himmel spazieren zu gehen und Gott selbst von Angesicht zu Angesicht sehen zu können, wird in einem neuen Buch von Bruce D. Allen aufgezeigt: „Ein Blick in die Herrlichkeit“.

Schon das zweite der 10 Kapitel heißt „Gott von Angesicht zu Angesicht sehen“.
Allen fordert uns auf, Gott von Angesicht zu Angesicht täglich zu sehen, und beruft sich
dabei auf 1. Mose 3, 8, Gott hat Adam und Eva schließlich täglich besucht..

Dabei weiß jeder aufmerksame Bibelleser, daß die Bibel mehrfach, auch im Neuen Testament betont, dass (und das gilt seit dem Sündenfall) niemand Gott je gesehen hat (Joh. 1, 18; Joh. 6, 46 und 1.Joh. 4, 12). Im Brief an Timotheus schreibt Paulus (Kap. 6 Vers 16): Gott wohnt in unzugänglichem Licht, noch nie hat ihn ein Mensch gesehen und vermag ihn auch nicht zu sehen.
Ist Paulus ein Lügner ?
Im Alten Testament sagte Gott selbst zu Mose: Mein Angesicht darf man nicht sehen (2. Mose 33, 23) ?

Der Verfasser des Buches „Ein Blick in die Herrlichkeit“ weiß das natürlich besser als Gott, denn er kann ihn ja von Angesicht zu Angesicht sehen.
Darum führt er im Anhang seines Buches 14 Bibelstellen auf, in denen in der Bibel erwähnte Menschen angeblich Gott gesehen haben.
Dabei ist festzuhalten, dass hier die Rede davon ist, Gott persönlich in seinem unzugänglichen Licht von Angesicht zu Angesicht zu sehen.

Zu den dazu hergesuchten Bibelstellen ist zu antworten:

1.Mose 18, 1 – 8 Abraham sieht (sofern es Gott selbst war) Gott als normalen Menschen, keinesfalls in dessen Herrlichkeit.
1.Mose 32, 22 – 31 Jakob kämpft mit Gott (wenn es Gott war) in der Gestalt eines Menschen. Er weiß auch nicht, wer dieser ist, sondern fragt ihn.
1.Mose 24, 9 – 11 Vierundsiebzig Menschen essen mit Gott. Wer genau nachliest weiß, dass diese im Angesicht Gottes aßen und tranken. Gott wird nicht beschrieben, sein Angesicht auch nicht. Es gibt lediglich einen Hinweis, wie es unter seinen Füssen aussah (Saphirplatten).
2.Mose 33, 11: Mose sieht Gott von Angesicht zu Angesicht. Wer sich genauer informiert (4. Mose 12, 8) weiß, daß hier gemeint ist, daß Gott mit ihm direkt, ohne Rätsel, von Mund zu Mund geredet hat. Das Angesicht Gottes hat Mose nicht gesehen, denn 4. Mose 12, 8 gibt uns die deutliche Auskunft, daß Mose nur Gottes Gestalt von hinten sehen durfte.
Josua und ganz Israel sehen Gott (Josua 5, 13 – 15) ? Nein, sie sehen den Führer des Heeres Jahwes. Gideon sieht gem. Richter 6, 11 – 23 Gott ? Nein, er sieht lediglich einen Engel Jahwes. Simsons Eltern haben ebenfalls nicht Gott, sondern einen Engel Jahwes gesehen (Richter 13, 3 – 23). David sieht ebenfalls nicht Gott, sondern einen Engel (1. Cronik 21, 16).
Hiob sieht in Hiob 42, 5 Gott ? Nein, er hat Gott erkannt (nun hat mein Auge dich gesehen).
Jesaja hört Gottes Stimme (Jesaja 6), sieht aber nicht sein Angesicht. In Amos 9, 1 finden wir ebenfalls keinen Hinweis darauf, dass dieser Gott von Angesicht zu Angesicht sah.
Hesekiel beschreibt zwar Gott (Hesekiel Kapitel 1, 10, 40, 43 und 47), jeder weiß aber, daß er lediglich göttliche Gesichte sah. Daniel hat ebenfalls nächtliche Gesichte (Daniel 7, Daniel 10), was aber kein Beweis dafür ist, dass er Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen hat. Im übrigen könnte es sich in Daniel 10 auch um den Erzengel Michael gehandelt haben, und da es eine auffallende Parallele zur Beschreibung in Offb. 1, 13 – 15 gibt, könnte es sich auch um Jesus gehandelt haben.

Fazit: Niemand hat je Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen, und berichtet darüber
Wer ihn von Angesicht zu Angesicht gesehen haben will, hat einen als Engel des Lichts Verkleideten gesehen. Satan selbst gibt sich das Aussehen eines Lichtengels (2. Kor. 11, 14).

Allen sieht auch „Jesus“ und beschreibt das wie folgt:
Auf einer Konferenz in Seattle sieht sein Freund Andre`Ashby, während Allen predigt, an der Wand hinter ihm eine große violette Kugel – wie einen violetten Lichtblitz. Als Allen dann den Menschen im Gebet dient, sieht sein Freund die gleiche violette Kugel immer rechts neben ihm. Sein Freund sieht weitere Lichtkugeln. Und dann, ja dann sieht Allen selbst Jesus: 1,85 m groß, weiße Kleidung und darüber – ein violetter Mantel.

Wer auch nur einen groben Blick zum esoterischen Bereich wirft, der weiß:
Spiritisten sehen in Zusammenhang mit Engeln immer Lichtpunkte und wunderschöne Lichtkugeln. Große Lichtkugeln sind immer voller violetter Energie. Der Fürst der Hölle
erscheint in violett.

Im weiteren Verlauf des Buches geht es dann um die Geistreisen, die „geheiligte Vorstellung“, tatsächlich aber um geistliche Zauberei. Der Autor gibt Anleitung, wie man die verborgene Kraft der Seele nutzen kann. Dazu muß man den entsprechenden Zugang zu ihr finden, wie Spiritisten das normalerweise tun.
So werden wir ab dem dritten Kapitel über die sogenannte „geheiligte Vorstellung“
( –Augen auf ihn gerichtet- und -Das Abenteuer beginnt-) unterrichtet.
Die geheiligte Vorstellungskraft ist bei ihm eine Phantasiereise in die eigene Seele.
Zitat des Autors: Wenn wir die Kraft einer geheiligten Vorstellung nutzen wollen, müssen wir die richtigen Bilder vom Königreich einüben (bzw. zusammenphantasieren). Wenn wir dann weiter den Fokus auf diese bildlichen Vorstellungen richten, werden wir verbunden,
und die Aktivierung findet statt.
Geistreisen zu unternehmen bedeutet durch Visualisierung Vorstellungsbilder konzentrativ und imaginativ hervorzurufen. Man nennt das auch Meditation.
Dem Autor zufolge haben wir dann damit eine Brücke zwischen Seele und Geist hergestellt.
Das Natürliche (unsere mit dem Fleisch verbundene Seele) hat Kontakt mit dem Über- natürlichen aufgenommen.
Allen schreibt: Wie kannst du etwas Unsichtbares sehen ? Du beginnst in deiner Vorstellung.
Du mußt dann die Vorstellung erlösen.
Heilige Meditation sei weder östliche Mystik noch New Age.
Dabei gehört die Visualisierung in den Bereich der Magie.

Es fällt auf, wie der Autor Bibelstellen verdreht, um seine Lehre glaubhaft zu machen.
Jeder Christ kennt den Bibelvers aus Johannes 3, 3: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Das sehen sei natürlich bereits jetzt.

Dabei geht es darum, in den Himmel zu kommen. Selig sind die, die nicht sehen, und doch glauben.

Hebräer 4, 12 : Gottes Wort (bzw.sein Geist) ist voll Leben und voller Kraft, und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zu Scheidung von Seele und Geist.
Wir erfahren also ganz deutlich: Der Heilige Geist trennt unsere Seele von unserem Geist.
Gott dringt mit seinem Schwert bis hinein in unsere Seele (Jer. 4, 10).

Dem Teufel wird Tür und Tor geöffnet, wenn wir diese Trennung aufheben wollen.
Der Heilige Geist wirkt nicht in unserem Körper und der damit verbundenen Seele, sondern
allein in unserm Geist. Der Heilige Geist ist außerhalb unserer eigenen Kontrolle. Er beansprucht nicht die Kräfte der Seele.
Ein zentrales Endzeitthema heißt: Kampffeld zwischen Seelenkraft und Geisteskraft.
Die Unterscheidung von Geist und Seele eines Menschen ist sehr wichtig, denn Geist und Seele sind zwei verschiedene Organe, wobei der Geist Gott gehört (er blies ihn in den Menschen hinein), während die Seele zum Menschen gehört. Die Seele ist der Sitz des Denkens, Wollens und der Gefühle eines Menschen.
Für den Gläubigen besteht immer die Gefahr, Geist mit Seele und Seele mit Geist zu verwechseln.
Auf diese Weise kann er auf die Fälschung böser Geister hereinfallen, die in Gottes Werk Verwirrung stiften wollen. Man muß also die verborgenen Kräfte der Seele erkennen und Fälschungen des Heiligen Geistes verstehen können.

Der Geist ist das übersinnliche und daher unfaßbare, allgemein belebende Prinzip in einem Menschen. Der Geist hat im Unterschied zur Seele eine höhere Seinsstufe.
So wird auch von einem Geistleib gesprochen. Da der Geist mit unserem Nervensystem verbunden ist, wird er auch als Nervenleib bezeichnet.
Nur mit Hilfe des Geistes ist man in der Lage, mit der geistlichen (unsichtbaren) Welt Kontakt aufzunehmen. Gott hat seinen Lebenshauch/Geist in die Nase des Menschen geblasen.
Bei der Wiedergeburt eines Menschen wird der Geist des Menschen vom Heiligen Geist
in Beschlag genommen und versiegelt. Die Stimme des Heiligen Geistes können wir nur in unserem Geist wahrnehmen.
Die Verbindung zur geistlichen Welt besteht also allein durch unseren Geist.

Die Seele ist der Sitz des Denkens, Wollens und der Gefühle eines Menschen.
Sie ist nur äußerlich mit dem Leib/Fleisch verbunden und gilt als schon vor der Geburt existierend als auch nach der Geburt weiterlebend (also unsterblich). Die Seele wird als auf den Leib bezogener Grund menschlichen Daseins verstanden. Die Kräfte der Seele eines Menschen sind nach dem Sündenfall von Gott gebunden worden, weil sie gewaltig sind und der Mensch damit Übles anrichten könnte.
Adam konnte über den gesamten Paradiesgarten herrschen inklusiv aller Tiere, denen er
Namen gab (1. Mose 2,19). Er hatte somit eine enorme Denkkraft. Darüber hinaus konnte er den Garten Eden als alleiniger Mensch bebauen und ihn bewahren (1. Mose 2,15), ohne die gewaltigen Kräfte seiner Seele zu verbrauchen (1. Mose 2,15). Der Garten war so groß, dass vier Flüsse durch ihn hindurchflossen (1. Mose 2, 10 -14).
Adams Geist und sein Leib waren mit seiner Seele verbunden (denn der Mensch ist dreiteilig). Seine lebendige Seele dürfte unvorstellbare Kraft gehabt haben.
Nach dem Sündenfall wurde der Mensch zu Fleisch (1. Mose 6), dass bedeutet die Seele wurde im Fleisch eingeschlossen. Seitdem nennt Gott den Menschen nur noch Fleisch (1. Mose 6,3), seine Seelenkraft ist gebrochen.

Gurus und Spiritisten gelingt es, das Gefängnis der Seele zu überwinden, was ihnen mit Hilfe Satans durch Askese, Fasten usw. möglich wird. Diese Menschen haben dann gewaltige, übernatürliche seelische Kräfte (können monatelang ohne Nahrung auskommen, über Feuer gehen, gewaltige Wunder wirken usw.).
In Offb. 18, 11-13 werden die Seelen der Menschen als Handelsware bezeichnet, die man tauschen kann. Die Menschenseele wird als Ware bezeichnet, weil Satan und seine Marionette, der Antichrist, die menschliche Seele als Werkzeug für ihre Aktivitäten, besonders am Ende dieses Zeitalters, benutzen. Das Werk des Teufels richtet sich darauf, die menschliche Seele zu erregen und die verborgene Kraft als eine Täuschung für geistliche Kraft frei zu legen.
Satan versucht , die Schale des Fleisches aufzubrechen, um damit die Kraft, die in der Seele des Menschen schlummert, zum Wirken zu bringen. Damit gewinnt er die Kontrolle über den Menschen.
Dies geschieht nicht nur in der Christenheit. Buddhisten, Hindus und Anhänger aller möglichen Religionen versuchen, die Kraft der Seele frei zu legen. Es geht immer darum, dass Fleisch zu überwinden, um die seelische Kraft von aller Art Bindung zu lösen (durch Fasten, Atemübungen, Visualisierung, Yoga und andere verschiedene Praktiken). Je erfolgreicher dies geschieht, desto größer werden die Kräfte Satans im Menschen – Zaubern, Wunder tun und Kranke heilen sind damit kein Problem mehr. Die verborgene Kraft der Seele ist verblüffend. Wer diese Kraft aktiviert, erhält erstaunliche Fähigkeiten. Wir sehen das in der Christlichen Wissenschaft (körperliche Krankheit verleugnen), bei Hellsehern oder Menschen, die Telepathie ausüben (Gedanken anderer erkennen) oder andere hypnotisieren. Auch Psychologen erklären, dass in der Seele riesige Kräfte verborgen sind: Die Kraft der Selbstkontrolle, die Kraft zu beleben und sogar die Kraft, wiederzubeleben ist hier enthalten.
Die Lehre geht davon aus, dass alle Menschen Götter sind, nur dass der Gott in ihnen eingeschlossen ist. Indem man den Gott in uns freilegt, werden wir selbst zu Göttern. Dies erinnert stark an das Reden Satans zu Eva im Garten Eden.
Damals ging es um den Baum des Lebens, der Adam und Eva zu einem Gott machen sollte, aber auch heute erzählen Prediger (Joyner, Bentley), dass wir vom Baum des Lebens essen sollen.
Alle, die ihre Seelenkraft entwickeln, können es nicht vermeiden, mit Satan in Berührung zu kommen oder von ihm gebraucht zu werden.
Es gibt zwei Methoden, die Seele freizulegen, zum einen die aktive Methode (den Körper zu brechen und sich zu unterwerfen), zum anderen die passive Methode ( Unterwerfung an die Kontrolle fremder Intelligenzen).
Die erste Methode ist extrem schwierig und daher ist es natürlich erheblich leichter, sich einem fremden Geist zu unterwerfen.
Satan braucht die Seelenkraft eines Menschen, um seine Stärke zu manifestieren. Die Seelenkraft des Menschen ist sein Werkzeug, um sein böses Ziel zu erreichen.
Das Nutzen der Kraft unserer Seele ist eine Eigenart des Götzendienstes. Wenn unsere Anbetung zum Spiel wird, haben wir den geistlichen Bereich verlassen und sind zum Seelischen und letzlich zum Teuflischen übergegangen.
Hier zum besseren Verständnis (es muss leider sein) ein Blick zur Astralschnur:

Astralschnur
Die Verknüpfung von Geist und Seele/Körper verbildlichen manche Mystiker als ein Bindeglied und nennen es "Astralschnur".
Durchaus hat diese Verknüpfung den Charakter eines (oft unliebsamen) Gummibandes, das den "in weitere Sphären davonschwebenden" Geist immer wieder in die körperliche Realität zurückholt. Eine Art überirdisch-silberne, dehnbare Schnur, die den Geist, der in den Sternen schwebt mit dem Körper verbindet, dient so als bildliche Darstellung des Vorgangs "Geistrückholungsmöglichkeit in die körperliche Realität".
So manche Dinge behauptet man von dieser "Astralschnur": Wenn sie reißt oder getrennt wird, schwebt der Geist weiter und findet nicht mehr in den Körper zurück.
Nun sicherlich: Wenn der Geist durch irgendein Mittel, z.B. Drogen, tiefe Bewusstlosigkeit, Koma oder Psychose den Bezug zu seinem Körper verliert, so wird er sich den körperunbezogenen Bereichen übergeben (die damit ja der Rest seiner Welt sind) und nicht wieder in die körperliche Realität zurückdenken. In der materiellen Welt bleibt ein geistesgestörter Körper zurück, dessen Gedanken keinen optimalen Bezug zu körperlichen Vorgängen mehr finden, so dass sich der Körper in seiner körperlichen Dimension (=irdische Welt) mehr oder minder irrational verhält.
Durch ausgiebige Wanderungen in geistigen Dimensionen, also durch übermäßige Konzentration auf unkörperliche Bereiche (sprich: Weltfremdheit) insbesondere durch ganz gezielte Steuerung der Gedanken hierauf z.B. im Rahmen von Meditation kann es durchaus vorkommen, dass ein Geist eines Tages nicht wieder in die körperliche Denkdimension zurückkommt und irgendwo in gedanklichen Gegenden der unweltlichen Sorte hängenbleibt. Da die mehr oder minder vom Geiste verlassenen Körper recht lebensuntauglich sind und der Gesellschaft auf der Tasche liegen, bewertet man sie als "krank" und steckt sie in entsprechende Anstalten, wo sich Ärzte und Fachleute bemühen, den zum jeweiligen Körper gehörenden Geist wieder einzufangen, damit dieser wieder die Steuerung seines Körpers übernehmen möge !!!

...aber bestimmt nicht, indem sie an einer "Astralschnur" ziehen oder deren Riss "löten"!.
Verloren in Gleichnissen
Mein eingangs genannter Gesprächspartner im Chat schien also "Geistreisen" in unkörperliche Bereiche öfters durchzuführen. Dabei schien er sich an gewissen körperbezogenen Darstellungen derart stark zu orientieren, dass sein Verstand zum besseren Begreifen (=Verarbeitung durch das Gehirnorgan) diese Darstellung in Geistbildern projizierte, die der Mann vor seinem "geistigen Auge" sah: Im Gehirn spielte sich aufgrund eines Impulses des Geistes ein darstellender Vorgang ab, gleich dem aufgrund eines Impulses des Auges. Ein Bild einer Silberschnur wurde realisiert.
In meinem Geiste projiziert sich nun ein akustischer Vorgang und ich höre das empörte Widergeschrei aller Mystiker, die das hier einst noch lesen werden. Huch! Auch noch ein Zeitsprung! Die Zukunft und die Gegenwart wird zu eins und ich höre bereits jetzt im Geiste, was erst in Zukunft geschrien werden wird! Bin ich nicht ein toller Magier?

Soweit der Text einer Spiritistin. Wir wissen, das eine Reihe von Gläubigen ebenfalls im Irrenhaus gelandet ist. Das Wort Gottes sagt: Irret euch nicht, was der Mensch sät, das wird er ernten.

Wahre Anbetung hat mit unserer Unterhaltung überhaupt nichts zu tun. In der Unterhaltung geht es um Nervenkitzel, Begeisterung und Befriedigung – alles nur für die Seele.
Unser Geist, in dem der Heilige Geist wohnt, ist davon ausgeschlossen.
Wir müssen uns davor hüten mit fremden Feuer zu spielen, wie wir es in 3. Mose 16 lesen. Das Feuer des Herrn verbrannte 250 Männer. Wir sind verantwortlich für den Inhalt unserer Räucherpfanne. Wir sollen Gott dienen mit Scheu und Ehrfurcht, denn Gott ist ein verzehrendes Feuer ((Hebr. 12, 28 -29).Wieviel Ehrfurcht gibt es heute noch im Leib Christi ?

Der Autor des Buches, Bruce Allen, lehrt uns, die Seele (unsere Verstandeskraft) freizusetzen. Jeder Bibelkenner weiß, dass unsere Seele ganz im Gegenteil unter die Herrschaft Gottes gebracht werden muß. Dies ist ein lebenslanger, freiwilliger Prozeß, dem jedes Gotteskind unterworfen ist. Der Prozeß heißt Heiligung (Streben nach Errettung der Seele) und entscheidet am Ende darüber, welche Stufe im Himmel der Mensch erreichen wird (Grad der Heiligung).
Wichtig ist, daß man weiß, daß bei der Errettung eines Menschen zwar sein Geist erneuert wird (hier wohnt der Heilige Geist in ihm – Herz/Blutkreislauf), aber seine Seele allen Kämpfen, die es zu bestehen gilt, ausgesetzt ist (Angriff sehr oft über den Verstand). Mit Hilfe des erneuerten Geistes gelingt es dem Menschen die untergeordnete Seele, also Gefühle, Verstand und Wille unter Gottes Herrschaft und damit auch unter die Herrschaft des nachgeordneten Fleisches zu bringen.
Gott wünscht nicht, dass wir Seelenkraft gebrauchen. Seit dem Sündenfall hat er verboten, die ursprüngliche Kraft der Seele anzuwenden. Jesus beauftragt uns, unser Fleisch täglich zu kreuzigen.

Das ist der entscheidende Kampf : Seelenkraft gegen Geisteskraft. Satan gebraucht die Seelenkraft, um verblüffende Tricks vorzuführen, die dem Wirken des Heiligen Geistes derart ähnlich sind, dass sogar die Auserwählten Gottes verführt werden (2. Thess. 2, 11).
Satan versucht die Herzen der Menschen durch die Wunder der Seelenkraft zu blenden. Dabei nutzt er den Wunsch des Menschen, herrliche Gefühle, Visionen und Macht haben zu wollen. Sein Ziel ist es, das Heil Christi durch psychische Kraft zu ersetzen.
Bei Weltmenschen wird der Versuch gemacht, böse Gewohnheiten (z. Bsp. Rauchen) oder schlechtes Temperament durch Hypnose zu verändern.

Der Heilige Geist wirkt in unserem Geist, aber böse Geister wirken in unserer Seele.
Leben wir in Sünde, werden sich Dämonen mit gleichem Namen in unserer Seele oder in unserem Körper festsetzen, ob wir gläubig oder ungläubig sind, spielt dabei keine Rolle. Immer wieder wird aus dem Befreiungsdienst berichtet, dass sich gerade in den Gläubigen Dämonen aufgehalten haben.

Ein geübtes Gotteskind erkennt, ob ein Prediger lediglich seine eigene psychische Kraft benutzt, oder ob er das sanfte Wirken des Heiligen Geistes in seinem Geist wahrnehmen kann. Bindet der Mann Gottes seine Seelenkraft, zügelt er sein Ich und blockiert alles, was lediglich von ihm selbst kommt ? Oder veranstaltet er eine Art Zaubershow und lässt Kräfte nach Belieben wirken ? Kann er mit seinem eigenen Willen die Menschen im Gottesdienst beherrschen ? Ist er lediglich ein Experte in der Anwendung von Psychologie ?
Einige Prediger bringen es durch ihre Methoden zu großer Anziehungskraft.

Warum heißt es im Wort Gottes, dass der Heilige Geist auf uns kommen wird ? Weil er außerhalb unserer Kontrolle ist. Wir selbst können Menschen nicht zur Bekehrung bringen, dies unterliegt nicht unserem Willen, nur eine Kraft außerhalb von uns, nämlich der Heilige Geist, kann das bewirken. Niemals unterwirft sich Gott unserer Kontrolle oder unseren Methoden. Ein Prediger kann das Publikum zu Tränen der Buße führen. Es bewirkt nichts. Nur der Heilige Geist kann zur Buße führen. Gott sagt in seinem Wort: Nicht durch menschliche Kraft, sondern durch meinen Geist soll es geschehen.
Wir brauchen die Kraft des Heiligen Geistes nicht zu fühlen. Unsere Pflicht ist es, Gott zu gehorchen, und nicht zu „fühlen“. Die Kraft des Heiligen Geistes ist dem Menschen grundsätzlich nicht gegeben, um zu „fühlen“, auch wenn er Frieden und Freude im Heiligen Geist erleben kann.
In einem Gottesdienst, in dem der Heilige Geist wirkt, fühlt sich ein Gotteskind leicht und klar.
Dagegen wird psychische Kraft durch eine große Menge Aufwand, wie sie der Feind gebraucht, aufgebracht, um unsere Seele zu erregen.

Vor dem Kommen des Antichristen ist dieser an einem besonders interessiert: Am Vollbringen von Zeichen und Wundern. Das dürfte bekannt sein: Bevor eine Person ankommt, wird zuerst deren Schatten gesehen und deren Stimme gehört.
Erst wenn Jesus uns an den Ort gebracht hat, an dem wir von uns allein nichts tun können, wenn wir alles verleugnen, was aus uns selbst kommt, erst dann wird die Kraft des Heiligen Geistes wirksam sein und das vollführen, was nicht wir, sondern Gott möchte. Selbst Jesus hat nichts aus sich selbst heraus getan (Joh. 5,19).
In Matth. 16,24 fordert uns Jesus dazu auf, uns selbst zu verleugnen und das Kreuz auf uns zu nehmen. Wer seine Seele retten will, wird sie verlieren, wer aber sein irdisches Leben bzw. seine Seele verliert um seinetwillen, der wird sie finden. Wir sind mit Christus gekreuzigt und leben nicht mehr uns selbst (Gal. 2, 19 -20). Wenn wir das Kreuz in unserem Leben nicht persönlich umsetzen, lassen wir eine Tür für dämonische Einflüsse offen. Ein ungekreuzigtes Ego ist leicht empfänglich für die Schmeicheleien betrügerischer Dämonen. Stolz ist der Hauptcharakterzug, auf den Satan abzielt, und Schmeicheleien sind das Mittel, durch welches er zu uns Zugang erhält.

Allen schildert in seinem Buch mehrfach, dass andere Gotteskinder ihm mitgeteilt haben, dass seine Geistreisen verkehrt seien.
Lesen wir weiter, wie Satan ihn verführt:
Aufgrund dieses Widerstands meldete sich der logisch vernünftige Teil meines Gehirns und sagte mir, ich hätte mir nur alles eingebildet, und es sei nicht recht. Dieser Kampf tobte 6 Monate in mir, und beunruhigte mich bis zu dem Abend, als ich den Raum wieder voller Engel sah. Das Formen von Bildern in meiner Vorstellung ist in Ordnung.
Wie kannst du etwas Unsichtbares sehen ? Du beginnst in deiner Vorstellung.
Entsprechende Visionen folgen.

Keiner soll euch den Siegespreis aberkennen, indem er sich in Demut (auch darüber schreibt der Autor) und Engeldienst gefällt, und sich mit Visionen wichtig macht, während er doch ohne Grund aufgeblasen ist in seinem fleischlichen Sinn, und sich nicht an das Haupt (Jesus) hält (Kol. 2, 18).

Daraufhin sah Allen wieder regelmäßig Satan. Er überprüfte immer den Geist, um sicher zu sein, dass er Jesus sah, und keinen Betrüger.
Nun, Allen sieht, wie sich dieser Jesus, den er sieht, vor einer Pastorin im Gottesdienst niederkniet, und ihr dient. Sodann verliert sie 10 cm ihres Umfanges.
Dabei müsste eigentlich Allen klar geworden sein, dass Jesus nicht vor uns niederkniet.
Es ist genau umgedreht – wie sollen ihn anbeten.

Die spannende Sache ist, dass Allen selbst entscheiden kann, in welcher Frequenz im geistlichen Raum er sich einwählt. So schreibt er, er könne sich im niedrigeren Spektrum bewegen, oder im natürlichen Raum, oder er kann weiter lernen, seinen Empfänger fein abzustimmen, und sich mit der Frequenz des geistlichen Raumes verbinden. In Christus habe er die Möglichkeit die volle Bandbreite des Himmels auszunutzen.

Das ganze Buch stellt klar: Der Verfasser kann immer seinen eigenen Willen bekommen; er kann etwas vollführen, er kann etwas auslösen oder in Bewegung setzen. Alles was er will.
Ob er sich nun in den Sessel eines Bekannten setzt, in dem man immer Engelerscheinungen hat, oder jemand auf Allens Kopfkissen schläft, und dann Engelerscheinungen hat, wir haben es in den Berichten immer mit Spiritismus zu tun: Astralreisen.

Wir aber suchen nicht unseren eigenen Willen, sondern den des Vaters. Nur wer dessen Willen tut, wird in das Himmelreich eingehen (Matth. 7, 21).
Selbst die, die in Jesu Namen viele Wunder tun, sogar Dämonen austreiben, aber nicht seinen Willen getan haben, wird er nicht kennen. Ich kenne euch nicht, hinweg von mir ihr Übeltäter (Matth. 7, 21).
Wenn der Gerechte sich von seiner Gerechtigkeit wieder abkehrt, und Freveltaten verübt wie ein Gottloser, soll an seine Gerechtigkeit nicht mehr gedacht werden, wegen seiner Treulosigkeit, die er bewiesen hat, und wegen der Sünde, die er begangen hat, soll er sterben (Hesekiel 18, 24).

Interessant dürfte für Allen sein, dass die Engel seinen Befehlen gehorchen. So gab er ihnen zum Beispiel in einer neuen Sprache eine Strategie, wie sie in der vor ihn liegenden Auseinandersetzung angreifen sollten. Er sprach „Geht“, und sie gehorchten seinem Befehl.
Für ihn alles kein Problem, da er die Engelsprache erhalten hat und sie versteht.
Natürlich teilt uns Allen mit, dass wir die Engel aber nicht anbeten sollen.

Dabei müßte auch Allen wissen, dass solcher Engelverkehr reiner Spiritismus ist.
Niemals würde ein Engel aus der Herrlichkeit Gottes kommend menschlichen Befehlen gehorchen.
Preist Jahwe, alle seine Engel, ihr Gewaltigen, die ihr vollführt seine Befehle, die ihr vollführt seinen Willen (Psalm 103, 20).

Insgesamt berichtet Allen von sinnlosen Begebenheiten, die kein Ziel haben. Er merkt nicht, dass ihm lediglich Theater vorgeführt wird.

Ein Predigerfreund will einen Masseur von der Kraft Gottes überzeugen. Kein Problem.
Der Freund setzte mal eben die Salbung frei, und der Masseur fliegt rückwärts gegen die Wand. Der Masseur: Was war das denn ? Sein Predigerfreund: Das ist wahre Kraft.
In einer Zaubershow dürfte man wohl das gleiche erleben.

Allen treibt auch nicht Dämonen aus, sondern sie fliehen vor ihm. Als er mit seiner Frau spazieren geht, treffen sie auf zwei junge Mädchen, die sich unterhalten. Als Allen in ihre Nähe kommt, schreien sie mit lauter Stimme und fliehen vor ihm in verschiedene Richtungen.

Allen sieht verschiedene Engel: Einer kommt durch die hintere Wand des Gottesdienstraumes, hat dunkelbraunes Haar und stechende grüne Augen; manche der von ihm gesehenen Engel haben einen erschöpften Eindruck gemacht, und sahen ganz verschwitzt aus. Zu einem anderen Zeitpunkt sieht er mehrere Millionen rot gekleideter Engel, die den Globus umkreisen. Allen selbst darf die Saturnringe umkreisen.

Dabei ist ihm eigentlich klar, dass der zweite Himmel Satans Bereich ist, der von zahlreichen Dämonen besetzt ist. Alle Reisen zu Sternen sind Astralreisen. Er hat nichts weiter als Dämonen gesehen.

In einer anderen Begebenheit kann sich Allen mit einem weißen Pferd mit blauen Augen unterhalten; ein Pferd mit tiefer Intelligenz und Verständnis.
Welchen Sinn hat dieser „Pferdefuss“ ?

In manchen Gottesdiensten wird Allen mit einem süßen Rosenduft verführt.
Dann lesen wir in einem weiteren Kapitel „Engel berühren“, wie dem Engel auf den Rücken geklopft wurde. Allen dazu: Danach fing ich an, meinen Tastsinn in Anspruch zu nehmen, und damit zu üben.
Also: Berühre die Engel. Wir haben geistliche Sinne, benutzen sie aber nicht.

Später folgt ein Übungskapitel: Man kann das Sehen des geistlichen Bereiches abbrechen, und sich dann jederzeit (wie man einen Fernseher einschaltet) wieder mit ihm verbinden.
Aktiviere deine Bestimmung.
Fokussiere, verbinde, aktiviere.
Durch die Erneuerung unserer Vorstellung würden wir verwandelt werden – natürlich von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
Allen: So betete ich, und fand mich plötzlich in den Sternen wieder.

Später gibt Gott selbst Allen im Thronsaal Gottes die Hälfte seines Königreiches.
In einem anderen Kapitel (keine Umkehr) berichtet Allen aber, dass ein dienendes Herz über den gesamten Besitz des Vaters verfügt.

Im letzten Viertel des Buches geht es dann um die „Vesetzung durch Glauben“.
Es ist kein Problem, an andere Orte versetzt zu werden. Man muß nur bereit sein.
Dabei gibt es mehrere Berichte, wie Gott Männer von Männertoiletten aus in ein anderes Land versetzt. Ein Afrikaner in Kenia soll auf das Klo, 3. Kabine auf der linken Seite, gehen.
Dort preist er Gott, verlässt die Kabine, und ist sofort in London/England.
In seinem Bericht „der zweite Himmel“ ist Allen wieder in den Sternen, und wenig später ist er in Sydney/Australien, weil er dem Auftrag folgte, von den Sternen aus in ein kleines leeres Büro zu gehen. In Sydney betritt er ein schwarzes Gebäude mit Marmorfassade und getönten Fenstern. Als er die Toilette fand, und die Tür dazu öffnete, wurde er wieder nach Hause in sein Zimmer versetzt.

Insgesamt handelt es sich um völlig sinnlose Astralreisen.

Während des Lobpreises in einem Gottesdienst wird Allens Geist oben aus seinem Kopf herausgezogen. Er fliegt dann über verschiedene Länder bis Osteuropa. Ein begleitender Engel erklärt ihm, er sei in Lettland. Er steigt durch das Dach eines Gebäudekomplexes und hält vor der Tür 212 an, hinter der ein weinendes, betendes Mädchen ist. Natalia und ihre Eltern hatten kein Geld mehr, um sich etwas zum Essen zu kaufen. Allen kann das Mädchen trösten, und fliegt dann wieder in den Gottesdienst zurück.

Jeder fragt sich hier: Welchen Sinn soll das haben ? Das Mädchen war genauso arm wie vorher, und es ging im Prinzip lediglich um eine Lustreise Allens. Ist nicht der Heilige Geist unser Tröster ? Stolz berichtet Allen, dass er während der Zeit, als er auf der Bühne lag, vollständig durchsichtig war. Ein befreundetet Fotograf hatte ein Foto gemacht.

Nach Fahrten mit dem Himmelswagen folgt am Ende des Buches der Auftrag Gottes an Allen, Bücher von Henoch zu lesen, die leider nicht in der Bibel enthalten sind. Dort habe gestanden, dass auch Henoch in die Sterne versetzt wurde. Allen ist begeistert, teilt uns aber auch mit, dass er weiß, dass der zweite Himmel der Herrschaftsbereich der dämonischen und gefallenen Engel ist.

Nun, wenn Allen „die Herrlichkeit Gottes“ freisetzt, verschwinden schlechte Gerüche (tolle Sache), und in seiner Mückengeschichte hält ein Dämon alle Mücken von Allen, während er draußen predigt, fern. Eine Frau, vorne links sitzend, wird aber andauernd von Mücken gestochen. Allen lacht lautlos, und freut sich darüber. Gott, das ist cool. Auch schreibt er: Wie ein Kind war ich glücklich über ein neues Spielzeug.

Dabei merkt er nicht, wie Dämonen ihm dienen, und wie schadenfreudig er selbst ist.

Allen lehrt uns in seinem Kapitel „Der Vorhang ist entfernt“, dass mit den Toten zu sprechen keine „Geisterbeschwörung“ sei. Dies sei normal.

Während einer Konferenz mit Bruce D. Allen 2014 in Heidelberg fordert Pastor Fey dazu auf, eine Reihe Stühle vorne hinzustellen für Personen, die selbst Geistreisen unternehmen wollen. Geistreisen sind das große, neue Thema.

In „Die Taube“, dem Mitteilungsblatt der Heidelberger Gemeinde, erscheinen Berichte, nach denen Geistreisende sich in der Hölle befindende Personen (Verwandte) gesehen haben.       Sie konnten ihnen teils helfen und Befreiung zusprechen. Sie wurden geistig aus dem Gefängnis befreit………..
Daraufhin angesprochen erwidern Gläubige aus der Gemeinde, wir sollten mal nicht so viel Angst vor dem Teufel haben. Das hätte alles seine Richtigkeit.

Ein weiterer Fall wird bekannt. Die verstorbenen Eltern überbringen der Geistreisenden ein Geschenk, worüber diese vor Freude nur weinen kann.

Was sagt uns das Wort Gottes dazu ?
Gotteskinder sind Könige und Priester Gottes (Offb. 1,6 u. 5,9).                                                                                                                                                                                           Ein Priester darf sich keinem Toten nähern, schon gar nicht darf er sich an seinem Vater oder seiner Mutter verunreinigen. Sein Heiligtum darf er nicht verlassen, damit er das Heiligtum seines Gottes nicht entweiht. Denn die Weihe des Salböls Gottes ruht auf ihm (3. Mose 21, 11 – 12).                   
Es darf sich niemand finden, der tote Geister fragt, Verstorbene um Auskunft angeht (bzw. mit ihnen in Kontakt geht).
Ein Greuel für Jahwe ist jeder, der so etwas tut (5. Mose 18, 11 – 12; 19, 31).
Erzählt man etwa im Grabe etwas von der Huld Gottes, von der Treue Gottes im Reich der Toten ?
Werden seine Wunder in der Finsternis kundgetan ?
Wird im Land der Vergessenheit seine Gnade verkündigt ? (Psalm 87, 12 – 13).
Nicht ein einziger Toter preist Jahwe, keiner der hinabsteigt, um zu schweigen (Psalm 115, 17). Denn in der Scheol gibt es weder Tun noch Planen, weder Wissen noch Weisheit (Prediger 9, 10).

Zusammenfassend läßt sich feststellen:

1. Es ist nach dem Wort Gottes verboten, mit Verstorbenen Kontakt aufzunehmen, oder für sie zu beten. So etwas gibt es nur im katholischen Glauben, und den Apokryphen. Gott hat das nicht nur verboten, es ist ihm ein Greuel. Erscheinen uns Verstorbene, können wir davon ausgehen, dass es verkleidete Dämonen sind.
2. Ungläubig Verstorbene dürfen niemals aus der Hölle herauskommen, und hier auf der Erde erscheinen. Allen Erfahrungsberichten nach sind das immer Dämonen, die sich als die Verstorbenen verkleiden, und in ähnlicher Gestalt erscheinen (Spukgeister).
3. Nach allen Berichten durften Gläubige, die Jesus mit in die Hölle nahm, den dort Gequälten auf keinen Fall die Hand geben, oder ihnen in irgendeiner Weise helfen.


Fazit: Die geheiligte Vorstellungskraft ist nichts weiter als eine Phantasiereise.
Es gilt grundsätzlich die Aussage Jesu: Selig ist, wer nicht sieht, und doch glaubt (Johannes 20, 29). Wir leben im Glauben und nicht im Schauen.   
Wir lesen zwar im Wort Gottes von Ereignissen, in denen Engel gesehen wurden, dies waren jedoch immer Einzelfälle mit besonderem Grund.
In Matth. 17,8 haben die Jünger nach einem außergewöhnlichen, geistlichen Erlebnis niemand als Jesus allein gesehen.

Soweit uns Jesus gestattet, die geistliche Welt zu sehen, ist dies immer mit einem bestimmten Auftrag verbunden.  Bei der Gabe der Geisterunterscheidung zum Beispiel gibt es drei Stufen, bei der ab der zweiten Stufe Geister tatsächlich gesehen werden können, dies aber nur zu dem Zweck, um Dämonen austreiben zu können, und noch wirksamer gegen die Mächte der Finsternis vorgehen zu können.

Auf den sogenannten Geistreisen werden in der Regel Engel gesehen. Es ist offensichtlich, was das für „Engel“ sind. Auch die Übertragung per Hand, Engel sehen zu können, ist unbiblisch. Der Erfahrung nach werden spiritistische Kräfte weitergegeben.
Ein besonders anschauliches Beispiel dazu gab es unter der Zeit, als Todd Bentley in Florida sogenannte Erweckungsversammlungen abhielt, und zahlreichen Verirrten die Hände auflegte. Er rief, abgesehen davon, dass er den Dämon Kundalinischlange in sich hat (Aktivierung der Kraft durch Kopfbewegungen), immer nach seinen „Engeln“.
Diese „Engel“ nehmen dann sogar Heilungen vor. Die Arbeit von Heilungsengeln ist nach dem Tod Jesu nur im Spiritismus bekannt; wir werden durch das Blut Jesu geheilt, und nicht durch Heilungsengel.

Jede Phantasiereise ist eine Reise in das eigene Ich. So entstehen individuelle Bilderlebnisse und Wahrnehmungen, die sich aus einer Mischung von visuellen, akustischen, taktilen, geschmacklichen, gerüchlichen und gefühlsmäßigen Eindrücken zusammensetzen können. Phantasiereisen sind dazu da, einen Zugang zur eigenen inneren, unbewussten Bilderwelt zu finden, die eigene Phantasie zu beleben, das Unterbewusstsein zu aktivieren und Ressourcen und Kräfte zu mobilisieren, die im normalen Wachzustand nicht zugänglich wären. Die Sensibilität für die eigenen Wahrnehmungen wird erhöht, das innere Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken, Riechen neu erlebt.

Eine äußerst wirksame Einladung an Satan.

Wo steht in der Bibel, dass wir eine Reise in das eigene Ich vornehmen sollen ?
Jeder Christ weiß, daß wir Jesus suchen sollen, und uns nicht in uns selbst versenken sollen.

Das „In sich selbst Versenken“ ist nichts weiter als autogenes Training.
Autogenes Training ist eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik. Sie wurde vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt, 1926 erstmals vorgestellt und 1932 in seinem Buch Das autogene Training publiziert. Heute ist das autogene Training eine weit verbreitete und – beispielsweise in Österreich sogar gesetzlich – anerkannte Psychotherapiemethode.


Wir können eine geistliche Kapazität, die Himmelsbesuche hervorruft, nicht einfach selbst  entwickeln. Wir können weder selbst Geistreisen machen, Entrückungen erleben oder Engeln begegnen.

Wir leben unter der Gnade. Das bedeutet, dass wir nicht selbst, sondern Jesus über uns bestimmt.

Auch Geistheilung betreibt Satan mit großer Freude. Die Geistheiler aber finden wir nur im Spiritismus.

Gotteskinder laden Satan ein, sie nach Strich und Faden zu verführen.
Immer, wenn nicht Jesus bestimmt, sondern wir selbst über uns bestimmen - und entsprechende Reisen unternehmen wollen-  ist das eine Einladung an die Mächte der Finsternis.
Gehören wir nun noch uns selbst - oder gehören wir allein Jesus [/size]
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#2
Arno

Arno

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Auch wenn deutlich kleinere Schriftgröße völlig ausgereicht hätte, teile ich die Grundaussage obigen Postings. Bruce Allen vertritt eine sehr ähnliche Geistlehre zu W+G und wird dennoch allgemein in vielen charismatischen Gemeinden "empfohlen", auch "dank" GOD-TV und der Sendung "It's Supernatural von Sid Roth. Daher ist hier eine Warnung auch aus meiner Sicht durchaus angemessen.
Michael Trenkel, dessen wichtige Arbeit ich hier mal als allgemein bekannt voraussetzte, weist ebenfalls in seinen neuen Reihen 9B und 10 ("Die heilsame Art des Prüfens" und "Ich bin für dich da - der verlorengegangenen Schatz Gottes") auf dieses falsche Gedankengut von B. Allen hin. Ebenfalls schildert er beispielhaft wie Allen immer mehr in Bezug auf seine Lehren zum Thema Geistreisen vom biblischen Zeugnis abweicht.

Viele Grüße
Arno
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#3
Arno

Arno

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PS: Schön, dass ihr die Schriftgröße des Ursprungspostings geändert habt, jetzt kann man es auch übersichtlich lesen.
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#4
heiner

heiner

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Sorry; ich hatte die Schriftgröße selbst noch vor Absendung geändert; das Programm hat aber nicht reagiert.

Überhaupt hat das Programm ja einige Macken; wenn man sich einloggt kommt erstmal ein Schild, dass die Seite
nicht aufrufbar sei.

Die übersandten Links im Postfach (Benachrichtigung über Antworten) funktionieren ja auch nicht.
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#5
Arno

Arno

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Überhaupt hat das Programm ja einige Macken; wenn man sich einloggt kommt erstmal ein Schild, dass die Seite nicht aufrufbar sei.

Da hast Du Recht Heiner, das nervt wirklich sehr! Wenn auch OT: Falls Rolf hier mitliest: Bitte lasse das doch mal ändern; seit Du auf die neue *.ch - Domain gewechselt bist, bekomme auch ich beim einloggen immer die Browsermeldung, dass die Seite nicht aufrufbar ist. Wer nicht die Tricks kennt, trotzdem weiter in Forum vorzudringen, wird hier schon abrechen und das Forum wieder verlassen! Danke.
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#6
he geiht

he geiht

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Moin,
Zustimmung auch von mir,
Rolf hol Dir doch bitte einen Fachmann der die Probleme beseitigt, damit hier wieder ein reger Austausch Geschwistern stattfinden kann.
@heiner,
vorab Danke für Deinen Aufsatz, aber bei solchen „Grundsatz“ Schriften denke ich sollte der Autor dazu stehen und bekannt sein.
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