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Medienkampagne gegen das Radauportal "kreuz.net"


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#1
Rolf

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Ist die Medienkampagne gegen das Radauportal "kreuz.net" ein Vorwand für Attacken gegen Papst und Kirche?






Zu Pfarrer Hendrick Jolie: Sachkritik JA, aber unfaire Diffamierung NEIN


(News4Press.com)

STELLUNGNAHME des Christoferuswerks aus dem Web-Magazin CHRISTLICHES FORUM:

Derzeit läuft eine - von der Sache her grundsätzlich berechtigte - Medienkampagne gegen die judenfeindliche, polemische und unseriöse Webseite "kreuz.net".

Zugleich werden damit aber Angriffe auf die katholische Kirche verknüpft, die ebenso unsinnig wie unfair sind, denn die offizielle katholische Kirche hat mit diesen anonymen Radauportal schlichtweg nichts zu tun:

Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich bereits im Februar 2009 klar von dieser Schmuddelseite, die sich schon rein sprachlich unterhalb der Kanalisation befindet, d i s t a n z i e r t - siehe hier:

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Nun wird in etlichen Sensationsmedien der Eindruck erweckt, als sei die Beteuerung der kath. "Amtskirche", wonach kirchliche Mitarbeiter nicht die Betreiber von kreuz.net seien, nicht wahr bzw. als sei dies sogar widerlegt worden - was aber nicht der Fall ist.

Der kirchenfeindliche Kampagnenführer Dr. David Berger, der eng mit dem homosex-pornografischen Gmünder-Verlag zusammenarbeitet, redet in seinem Leser-Kommentar in der Süddeutschen Zeitung von heute bereits einen "Riesenskandal für den Vatikan" herbei - das hätte er wohl gerne!

Sodann behauptet er (siehe sein Kommentar unter dem SZ-Artikel "Im Namen des Herrn") munter drauflos:

"Diese Hass-Seite kommt aus dem tiefsten Inneren der katholischen Kirche."

Für diese steile Anschuldigung legt er keinen einzigen Beweis vor.

Schließlicht erfolgt - bei Dr. Berger mittlerweile fast ein "Naturgesetz" - wieder einmal eine Attacke gegen den Papst:

"Kreuz.net ist eben genau gesehen vielleicht keine christliche, aber eine durch und durch katholische Internetseite, wenn man die derzeit herrschende päpstliche Version dieser Kirche als Maßstab anlegt."

Nicht ganz so dreist, aber in der Tendenz durchaus verwandt lesen sich viele Rundumschläge in etlichen Medien vom "Spiegel" über den "Stern" bis zur ultralinken"taz".

Als vermeintlichen Beweis wird auf Pfarrer Hendrick Jolie verwiesen, der wechselweise als "Autor" oder als "Mitarbeiter" von kreuz.net bezeichnet wird.

Natürlich darf die "Süddeutsche Zeitung" in dieser angriffslustigen Jagdgesellschaft nicht fehlen, wobei die SZ den katholischen Pfarrer sogar im Titel ihres Artikels vom 15.11. als als "kreuznet-Autor" anprangert.

Diese und ähnlich-lautende Behauptungen anderer Gazetten (zB. Jolie sei "Autor", "Mitarbeiter", "Kontaktmann" oder "Unterstützer") sind Rufmord und üble Nachrede, solange nicht erwiesen ist, daß dieser Priester zum Betreiber-Team gehört oder aus eigenem Antrieb dort als Autor tätig ist.

Genau dies ist aber nicht bewiesen - also kann und darf es auch nicht behauptet werden.

Was wohl zutrifft, ist der (freilich durchaus traurige) Sachverhalt, daß Pfr. Jolie öfter im Leserbereich von kreuz.net gepostet hat.

Dies macht den Geistlichen - er ist Pfarrer der Kirchengemeinde Mühltal bei Darmstadt - aber noch lange nicht zum "Autor", sondern lediglich zum Leserkommentator.

Wer diese beiden grundverschiedenen Ebenen absichtlich nicht auseinanderhält, will Pfarrer Jolie auf infame Weise attackieren.

Doch selbst seine schärfsten Gegner konnten dem Priester bislang keinen einzigen Leserkommentar auf kreuz.net nachweisen, der inhaltlich ernsthaft zu beanstanden wäre - von flapsigen Bemerkungen und dergleichen Peanuts abgesehen.

Auch der Hinweis darauf, daß auf dem primitiven Schmuddelportal einige Artikel unter dem Namen Jolies veröffentlich wurden, beweist durchaus noch nicht seine Autorenschaft.

Kreuz.net hat vielfach von verschiedenen Gruppen und Autoren - beispielsweise auch von unserem Christoferuswerk - ungefragt Pressemitteilungen oder Artikel veröffentlicht; diese Beiträge hat Kreuz.net im Internet gefunden und übernommen.

Oft wurden unsere Texte nur teilweise zitiert, merkwürdig präsentiert oder scharf attackiert - darunter zB. unsere folgende ausführliche Pressemeldung gegen kreuz.net vor drei Jahren:

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Im dortigen Leserkommentarbereich wimmelte es danach häufig von rüden Beleidigungen. Ich vermied es aus Prinzip, mich in die "Niederungen" dieser Leserdebatten zu begeben, um Falschbehauptungen richtigzustellen bzw. Stühle geradezurücken, obwohl an sich reichlich Anlaß zur Selbstverteidigung bestand.

Da es sich jedoch um eine anonyme Webseite handelt, besteht keine Möglichkeit, gegen Beleidigungen pseudonymer Schreiberlinge juristisch vorzugehen - ich weiß das aus Erfahrung, da ich bereits vor über drei Jahren mit Hilfe eines Anwalts bei der Staatsanwaltschaft in Münster vorstellig wurde. Dort wurde der Straftatbestand der "Beleidigung" bestätigt, doch wegen der anonymen bzw. pseudonymen Sachlage konnte rechtlich nichts unternommen werden.

Auch in diesem Jahr erhielt ich mehrfach Haßpost von kreuz.net-Lesern bzw von Personen, die sich bei ihrem verbalen Unflat auf dieses Radauportal beriefen.

So stehen also die Aktien - und nun erneut ein paar klärende Worte zu Pfarrer Jolie:

1. Der vielfach erweckte Eindruck, als habe man den Geistlichen gleichsam als kreuz.net-Schreiber "entlarvt" bzw. "geoutet", ist unsinnig.

Der hpd ("Humanistische Pressedienst") schreibt zB: "Hendrick Jolie, Pfarrer im hessischen Mühltal, ist überführt, im katholischen Hetzportal "kreuz.net" kommentiert zu haben."

Was heißt hier "überführt"? - Tatsächlich war es doch so, daß Pfr. Jolie seine Leserkommentare keineswegs anonym oder pseudonym gepostet hat, sondern namentlich ("Jolie"). Er hat sich also nicht versteckt, er präsentierte sich direkt und offen. Daher war es wohl keine Kunst, ihn zu "entlarven".

Doch es bleibt dabei: Ein Leserkommentator ist nun einmal kein "Autor" - immerhin gibt dies der linksgerichtete hpd auch zu.

2. Gleichwohl war es unangemessen und zudem äußerst unklug (zumal für einen Priester), sich in die Untiefen von kreuz.net zu begeben, um dort Wortmeldungen zum Besten zu geben - selbst wenn Pfr. Jolies Äußerungen als solche nicht zu beanstanden sind.

Abgesehen von der damit verbundenen Zeitverschwendung begibt man sich - um diesen Gedanken plastisch auszudrücken - aus Prinzip besser nicht in die Nähe eines Ferkels, um keinen Dreck abzukriegen bzw. weil dies einfach nicht das passende "Umfeld" ist.

Zudem ist ein solch extremes Portal ohnehin nicht zu "bekehren" - es handelt sich bei einer Schmuddelseite schließlich nicht um eine verirrte Person, derer man sich "barmherzig" annehmen sollte, sondern vielmehr um ein Zerrbild all dessen, was wirklich katholisch ist.

Daher sollte sich das Radauportal auch keinen scheinbar "seriösen" Anstrich zulegen können, um mit dieser taktischen Trickkiste für eine breitere Leserschaft annehmbarer zu wirken, gewissermaßen etwas bürgerlicher oder vielseitiger zu erscheinen.

3. Insofern besteht sicherlich Anlaß zur Selbstkritik für Pfarrer Jolie - und diese hat er auch bereits geübt, indem er seinen "leichtfertigen" Umgang mit kreuz.net einräumte.

Für diverse Sensationsmedien ist dies aber leider kein Grund, den Geistlichen nun endlich in Ruhe zu lassen; vielmehr scheint seine öffentliche Selbstkritik deren Jagdeifer noch zu verstärken.

4. Pfr. Jolies zuständige Bistumsleitung in Mainz hat in einer sachlichen, ausgewogenen und umsichtigen Stellungnahme zu Recht vor einer "Vorverurteilung" des attackierten Priesters gewarnt - siehe hier:

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5. Warum interessiert sich die bundesdeutsche Linkspresse so einseitig nur für "kreuz.net" und nicht auch für die ähnlich durchgeknallte Gegenseite, zB. die kirchenfeindliche Anti-kreuz.net-Seite "Watch Kreuznet-Blog", die sich alle Mühe gibt, "kreuz.net" in puncto ordinärer Gossensprache und fanatischem Ungeist noch zu übertreffen, wenn dort zB. die Patres der traditionsorientierten Priesterbuderschaft St. Pius X. als "faschistoide Pissbrüder" und "Piusgestörte" beleidigt werden.

Das unfaire Kesseltreiben einer antichristlichen Journaille hat mit journalistischer Sorgfalt, Seriösität, Wahrheitsliebe und Gerechtigkeitssinn nämlich ebenso wenig zu tun wie das Schmuddelportal "kreuz.net".

Dies gilt ähnlich auch für Dr. Bergers Buch "Der heilige Schein" - siehe hier in unserem Webmagazin CHRISTLICHES FORUM:

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Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks eV in Münster

Das Christoferuswerk (CHR) in Münster ist eine - als gemeinnützig anerkannte - Aktionsgemeinschaft katholischer und evangelischer Christen. Das CHR wurde 1971 vom KOMM-MIT-Verlagsleiter und Jugendschriftsteller Günter Stiff gegründet: es setzt sich für christliche Öffentlichkeitsarbeit und Apostolat ein.

Die Web-Zeitschrift des CHR mit weit über 3000 Artikeln heißt CHRISTLICHES FORUM: www.charismatismus.wordpress.com



Christoferuswerk eV.
Felizitas Küble
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