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Harry Potter trifft Gott: Das "Evangelium" von Hog


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4 Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

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Harry Potter trifft Gott: Das "Evangelium" von Hogwarts





Gibt es Parallelen zwischen der weltbekannten Saga um den jungen Zauberer Harry Potter und dem christlichen Glauben? Der italienische methodistische Pfarrer Peter Ciaccio will in seinem Buch "Harry Potter trifft Gott", das soeben im "Neukirchener Aussaat"-Verlag erschienen ist, christliche Wurzeln für die Potter-Welt Joanne K. Rowlings gefunden haben.


"Vorherbestimmung und Erwählung, Mut, Angst und Vertrauen, Schuld und Vergebung, Umgang mit Reichtum und Macht, die Fragen von Gut und Böse, Tod und Leben." Das sind die christlichen Themen, auf die Ciaccio in zwölf Kapiteln eingeht. Der durchaus lesenswerte Versuch, Christen ein schlechtes Gewissen zu nehmen, wenn sie wie viele Millionen Menschen weltweit in der Zauberwelt der britischen Bestsellerautorin versinken, umfasst gerade einmal 125 Seiten.

Die Potter-Bücher seien eine Entdeckungsreise in unsere christliche Kultur und Literatur, stellt Thomas Gandow, ehemaliger Pfarrer für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg, im Vorwort fest. Das mehrteilige Werk von Joanne K. Rowling sei keineswegs eine Werbung für Okkultismus, wie manche Christen behaupteten. "Auch Theologen, Religionslehrer, sowie Pastoren werden von Peter Ciaccio aus der Reserve gelockt", so Gandow. Denn wer offen mit Büchern wie "Harry Potter" umgehe, könne mit anderen Menschen besser über christliche Fragen ins Gespräch kommen.

Die Grundhaltung Ciaccios, eines methodistischen Pfarrers aus Italien, gegenüber dem Werk Rowlings ist durchweg positiv. Er möchte mit seiner Analyse allen Kritiken begegnen, die Christen über die Harry-Potter-Romane geäußert haben. Der Untertitel "Das Evangelium von Hogwarts" provoziert gewiss. Jedem Kapitel stellt Ciaccio zudem ein Zitat aus einem Potter-Band einem Bibelvers gegenüber – manchmal mehr, manchmal weniger passend.

Die Harry-Potter-Romane seien in erster Linie für Kinder geschrieben, aber auch Erwachsene identifizieren sich mit der Hauptfigur Harry Potter, schreibt Ciaccio. Harry sei ein gewöhnlicher Junge, der in Armut aufwächst und geplagt sei von Leid und Ungerechtigkeit. Ihm eröffnet sich eine neue Welt, als er erfährt, dass er ein Zauberer ist. Das Thema Berufung durchziehe die ganze Geschichte von Harry und seinen Freunden, ebenso Angst und Vertrauen sowie die Frage nach Gut und Böse, so Ciaccio. Mit dem Tod wird Harry vor allem am Ende konfrontiert, als er sich selbst als Opfer für seine Freunde und Mitstreiter hingibt. Die Parallele zu Jesus Christus sei offensichtlich, so der Italiener. Aber auch die Liebe von Harrys Mutter Lily vergleicht der Autor mit Gottes Liebe (Agape) zu uns. Am Ende überwindet Harry den Tod, indem er sich ihm stellt. Durch die Liebe seiner Mutter sei er überhaupt erst befähigt, ihr Vermächtnis zu erfüllen, nämlich das durch Lord Voldemort verkörperte Böse auszulöschen.

Der italienische Methodisten-Pfarrer macht auf einige Details aufmerksam, die dem einen oder anderen christlichen Potter-Fan entgangen sein könnten. So bedeutet etwa der Name des Bösewichts Vol-de-mort im Französischen "Raub des Todes" oder "Flucht vor dem Tod". Rowling habe sich bei den meisten Namen ihrer Romanfiguren sehr genau Gedanken gemacht. Im Kapitel "Christus und der Antichrist" vergleicht Ciaccio einerseits Harry mit Christus, andererseits Lord Voldemort mit dem Antichristen.

Das Werk von Rowling, die sich nach dem letzten Band als Christin "geoutet" habe, sei in der Tat kein "Teufelswerk", sagt Ciaccio. Im Nachwort schreibt er: "Universalität und Kultur – ist die Botschaft Rowlings am Ende die, dass unsere Muggel-Welt genau diese beiden dringend braucht?" Er fügt hinzu: "Vielleicht stünde auch den Kirchen und Gemeinden und den Christen selbst etwas mehr Universalität und Kultur gut an." Der Theologe Karl Barth habe betont, dass ein Christ stets sowohl die Bibel als auch die Zeitung in der Hand haben müsse. Denn die Zeitung berichte davon, was in der Welt geschieht. Die Bibel wiederum zeige, "wie wir der Welt, in der uns Gegenwind bläst und in der uns schwierige Entscheidungen erwarten, begegnen und in ihre bestehen können". Die Saga von Harry Potter, so Ciaccio, könne für Christen gewissermaßen "die Zeitung" sein.
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#2
MihonEl

MihonEl

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Hallo Rolf,

ich verweise in diesem Zusammenhang nochmals ausdrücklich auf dem am 01.04.verfassten Text von mir:

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LG
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#3
Rolf

Rolf

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Danke!

Ich finde Deinen Beitrag in diesem Zusammenhang sehr wichtig.


Herzliche Grüße


Rolf
  • 0

#4
MihonEl

MihonEl

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Hallo Rolf!
Das Gerede vom "teuflischen" Harry Potter fand ich immer falsch und auch peinlich. Doch die wendehalsartige Mutation zum "christlichen" Harry Potter seitens vieler Christen nach Band 7 ist würdelos. Harry Potter ist eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit ihrer Angst vorm Tod, woraus Frau Rowling niemals ein Geheimnis machte. Ich empfinde die Reihe als weltlich, tatsächliche geistliche (explizit christliche) Ausblicke finden nicht statt, nichts was den christlichen Geist beflügeln würde. Die Lösung für Harrys familiären Verlust in seiner Kindheit ist eine eigene (brave) Ehefrau mit (braven) Kindern. Das ist keineswegs typisch christlich, das ist einfach typisch menschlich. Damit kann sich jeder Christ, Atheist, Moslem, Mormone, Buddhist, Jude und so weiter identifizieren.
Um einen Punkt mal "kleinlich" aufzugreifen: Als Harry in Band 7 den Stein der Auferstehung aktiviert, erscheinen ihm seine tote Eltern und seine beiden toten "Onkel". Das kann man wohl weder als biblisch, oder gar christlich, bezeichnen. Seine (tote) Mutter erklärt ihm, wie stolz sie sei, also dass er sich opfern würde. In einem anderen Forum schrieb ein moslemischer Vater, dass er dies gut fände. Er wäre zwar auch traurig, würde sich der Sohn im Kampf opfern, aber es entspräche seiner Religion.
Die meisten (auch christlichen) Leser empfanden seine Mutter Lily irgendwie als heilige Übermutter. In der Bibel aber steht, dass Maria unterm Kreuz stand. Sie trauerte gewiss und war sicher nicht glücklich über die Hinrichtung ihres geliebten Sohnes. Leider werden überstilisierte Muttertypen wie Lily mit echten heiligen Menschen wie Maria verwechselt.
LG
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#5
Rolf

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Harry Potter trifft Gott – Das Evangelium von Hogwarts






Gibt es Parallelen zwischen der weltbekannten Saga um den jungen Zauberer Harry Potter und dem christlichen Glauben? Der italienische methodistische Pfarrer Peter Ciaccio will in seinem Buch "Harry Potter trifft Gott", das soeben im "Neukirchener Aussaat"-Verlag erschienen ist, christliche Wurzeln für die Potter-Welt Joanne K. Rowlings gefunden haben.



Vor kurzem im Neukirchener Aussaat-Verlag erschienen: "Harry Potter trifft Gott – Das Evangelium von Hogwarts"
Foto: Neukirchener Aussaat-Verlag / bibicall / CC-BY-NC-SA)"Vorherbestimmung und Erwählung, Mut, Angst und Vertrauen, Schuld und Vergebung, Umgang mit Reichtum und Macht, die Fragen von Gut und Böse, Tod und Leben." Das sind die christlichen Themen, auf die Ciaccio in zwölf Kapiteln eingeht. Der durchaus lesenswerte Versuch, Christen ein schlechtes Gewissen zu nehmen, wenn sie wie viele Millionen Menschen weltweit in der Zauberwelt der britischen Bestsellerautorin versinken, umfasst gerade einmal 125 Seiten.

Die Potter-Bücher seien eine Entdeckungsreise in unsere christliche Kultur und Literatur, stellt Thomas Gandow, ehemaliger Pfarrer für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg, im Vorwort fest. Das mehrteilige Werk von Joanne K. Rowling sei keineswegs eine Werbung für Okkultismus, wie manche Christen behaupteten. "Auch Theologen, Religionslehrer, sowie Pastoren werden von Peter Ciaccio aus der Reserve gelockt", so Gandow. Denn wer offen mit Büchern wie "Harry Potter" umgehe, könne mit anderen Menschen besser über christliche Fragen ins Gespräch kommen.

Die Grundhaltung Ciaccios, eines methodistischen Pfarrers aus Italien, gegenüber dem Werk Rowlings ist durchweg positiv. Er möchte mit seiner Analyse allen Kritiken begegnen, die Christen über die Harry-Potter-Romane geäußert haben. Der Untertitel "Das Evangelium von Hogwarts" provoziert gewiss. In jedem Kapitel stellt Ciaccio zudem ein Zitat aus einem Potter-Band einem Bibelvers gegenüber – manchmal mehr, manchmal weniger passend.

Die Harry-Potter-Romane seien in erster Linie für Kinder geschrieben, aber auch Erwachsene identifizieren sich mit der Hauptfigur Harry Potter, schreibt Ciaccio. Harry sei ein gewöhnlicher Junge, der in Armut aufwächst und geplagt sei von Leid und Ungerechtigkeit. Ihm eröffnet sich eine neue Welt, als er erfährt, dass er ein Zauberer ist. Das Thema Berufung durchziehe die ganze Geschichte von Harry und seinen Freunden, ebenso Angst und Vertrauen sowie die Frage nach Gut und Böse, so Ciaccio. Mit dem Tod wird Harry vor allem am Ende konfrontiert, als er sich selbst als Opfer für seine Freunde und Mitstreiter hingibt. Die Parallele zu Jesus Christus sei offensichtlich, so der Italiener. Aber auch die Liebe von Harrys Mutter Lily vergleicht der Autor mit Gottes Liebe (Agape) zu uns. Am Ende überwindet Harry den Tod, indem er sich ihm stellt. Durch die Liebe seiner Mutter sei er überhaupt erst befähigt, ihr Vermächtnis zu erfüllen, nämlich das durch Lord Voldemort verkörperte Böse auszulöschen.

Der italienische Methodisten-Pfarrer macht auf einige Details aufmerksam, die dem einen oder anderen christlichen Potter-Fan entgangen sein könnten. So bedeutet etwa der Name des Bösewichts Vol-de-mort im Französischen "Raub des Todes" oder "Flucht vor dem Tod". Rowling habe sich bei den meisten Namen ihrer Romanfiguren sehr genau Gedanken gemacht. Im Kapitel "Christus und der Antichrist" vergleicht Ciaccio einerseits Harry mit Christus, andererseits Lord Voldemort mit dem Antichristen.

Das Werk von Rowling, die sich nach dem letzten Band als Christin "geoutet" habe, sei in der Tat kein "Teufelswerk", sagt Ciaccio. Im Nachwort schreibt er: "Universalität und Kultur – ist die Botschaft Rowlings am Ende die, dass unsere Muggel-Welt genau diese beiden dringend braucht?" Er fügt hinzu: "Vielleicht stünde auch den Kirchen und Gemeinden und den Christen selbst etwas mehr Universalität und Kultur gut an." Der Theologe Karl Barth habe betont, dass ein Christ stets sowohl die Bibel als auch die Zeitung in der Hand haben müsse. Denn die Zeitung berichte davon, was in der Welt geschieht. Die Bibel wiederum zeige, "wie wir der Welt, in der uns Gegenwind bläst und in der uns schwierige Entscheidungen erwarten, begegnen und in ihre bestehen können". Die Saga von Harry Potter, so Ciaccio, könne für Christen gewissermaßen "die Zeitung" sein. (pro)



Dazu schrieb jemand folgenden Kommentar:

Sind die denn Wahnsinnig sowas zu veröffentlichen?! Info von Pastor David J.Meyer: "Als ehemaliger Hexer kann ich mit Autorität sprechen, wenn ich sage, daß ich die Werke von Rowling untersucht habe und sie Lehr- und Trainingsbücher für den Okkultismus sind. Unzähligen Millionen von jungen Leuten wird beigebracht wie Hexen zu denken, zu sprechen, zu kleiden und zu verhalten, während sie ihre Köpfe mit dem Inhalt dieser Bücher füllen.

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