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Fabian Kügler, 12 Jahre, will die Welt einnehmen


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#1
Rolf

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Fabian Kügler, 12 Jahre, will die Welt einnehmen




Eine Mitschrift von der Original CD von Rolf Wiesenhütter


Von Kinderpredigern haben wir schon gehört und darüber berichtet. Nun hat mir ein freundlicher Mensch eine CD übermittelt, auf der ein 12 -jähriger Junge in der Winterbibelschule 2008/09 vor etwa 700 johlenden, kreischenden und klatschenden Erwachsenen eine inhaltlich völlig unsinnige "Predigt" hält.

Man hört auf dieser CD die ständige Atemlosigkeit des Jungen, der ständig lange Pausen machen muss um Luft zu holen, manchmal hört man, wie dieser Junge zittert. Man hat den Eindruck, er ist völlig überfordert. Sprachlich, stilistisch und von den Betonungen her erinnert dieser Vortrag an eine "Kinderbüttenrede" aus dem Karneval.

Inhaltlich wird deutlich, dass die Kinder bei Wort und Geist ein völlig verzerrtes, irrationales Welt- und Menschenbild bekommen. Die auf Materialismus ausgerichteten Passagen sprechen Bände über die wahre Motivation der Erwachsenen, die Kinder mit diesem wahrhaft mit dem "Prädikat Sondermüll" auszuzeichnenden Inhalten, mit denen kinder und Erwachsene systematisch indoktriniert und zu völliger Weltfremdheit, Orientierungslosigkeit und zu Identifikationsproblemen hin dressiert werden.





Fabian Kügler, 12 Jahre alt






„Predigt:“ Wir nehmen die Welt ein!





Röhrnbach, 1. Januar 2009


Das ist die Liebe hier – ja, das ist Gott. Nur wegen der Liebe, nur wegen Gott sitzt ihr hier drin. Euer Geist sitzt hier drinnen, um diesen Gott kennen zu lernen. Um den einzig wahren Gott kennen zu lernen.

Was mit Deinem Fleisch ist, das ist doch völlig egal. Dein Fleisch will nämlich wahrscheinlich nicht hier drinnen sitzen, aber Dein Geist, der brennt richtig drauf hier drinnen zu sitzen und dieses Wort, diesen Gott hier kennen zu lernen. Du erlebst hier jetzt zum ersten Mal in dieser Woche vielleicht, zum ersten Mal wirklich ihn persönlich. Er selbst ist diese Woche hier. Nicht nur, weil er in Euch drinnen ist, sondern weil er diese Woche hier bei Dir in dieser Veranstaltung gesagt hat:

Ja, sie sind schon so weit, jetzt kann ich auch mal kommen. (Die Erwachsenenmeute schreit und gibt riesen Applaus!) Jetzt ist dieser Gott, der von der Religion geschaffen wurde, endlich raus. Jetzt kann ich rein. Die Religion hat sich immer selbst Götter geschaffen, aber der Mensch, haben wir heute schon gehört, ist ja nicht vollkommen. Wie sollen sie dann einen vollkommenen Gott erschaffen. Das geht nicht! Nur Gott ist der vollkommene Gott! Nur er selbst. Unser Papa ist der vollkommene Gott.


Wir lesen ja immer 2. Korinther 5;17, und ich glaub, die wenigsten haben es wirklich verstanden, was dieser Satz eigentlich wirklich bedeutet. Ich hab`s früher auch immer nicht gewusst, aber jetzt weiß ich es:

„Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.“

Was heißt das?

Wenn nicht mehr ich lebe, und Christus in mir lebt, wer kann dann nur noch leben? Christus, genau! Weil, ich bin ja schon tot! Ich bin doch vor zweitausend Jahren gestorben, und Jesus hat diesen Platz eingenommen, in dieser geistlichen Welt. Wenn Christus nicht diesen Platz einnimmt, nimmst Du diesen Platz weg. Dieser Platz, es gibt nicht zwei Plätze, die für Dich sind, es gibt nur einen Platz. Und jetzt sitzt auf diesem Platz Christus.

Dieser Schrott in Deiner Seele wird jetzt rausgenommen, und von niemand weniger als von Gott. Du hast ein Formular unterschrieben, als Du ein Sohn wurdest, hast Du automatisch dieses Formular unterschrieben. Mit diesem Formular hat Gott das Recht, in Dir eine Bohrung, eine Entmüllung zu schaffen. Und das geht nur, wenn Du dieses Formular unterschreibst. Hast Du dieses Formular unterschrieben? (Die Menschenmenge schreit laut: JA!)

Na also, lass Dir doch nicht einreden, bei Dir geht nichts voran. Du bist als Einziger stehen geblieben, oder so. Ja, die Meisten von Euch lachen jetzt hier, aber ich glaub, dass es vielen von Euch so geht. Weil, es ist nämlich eine ganz große Masche vom Anderen, dass er Euch sagt: Ihr seid die Einzigen, die hier nicht vorankommen. Schaut Euch doch um, Ihr seid die Einzigen, bei denen gar nichts vorangeht. Das ist bei vielen hier, das weiß ich. Und deswegen will ich Euch das jetzt sagen: Lasst Euch von dem nicht täuschen! (Ohrenbetäubender Beifall)

Wisst Ihr, der Andere weiß, er hat keine Chance mehr. Die Söhne stehen jetzt auf! Seine Zeit ist gezählt! Das kannst Du Dir richtig vorstellen. Er hat schon hier seine Uhr. Er zählt jede Sekunde herunter. Und jetzt, in dieser Zeit versucht er noch einmal, ganz viele von Euch weg zu bringen, vom Wort, weil er weiß, Ihr seid stark, Ihr könnt die Welt einnehmen.



UND DAS WERDET IHR AUCH!




(Ohrenbetäubendes Geschrei, Gelächter und Beifall)

Diese Welt ist nach zweitausend Jahren endlich bereit, eingenommen zu werden von den Richtigen! Irgendwann in ein paar Jahren schon wird die Regierung besetzt sein von Euch! Von diesen Christusmenschen, die aufstehen, von diesen Söhnen. Von den Christussen, den Gesalbten.
(Die Masse schreit euphorisch: AMEN)

Puh, es ist schon stark hier! Ein normaler Mensch hält das hier wirklich nicht aus. Also, ich hab mal gehört, dass wenn man jemanden mit einem Laserpointer ungefähr 5 Minuten an die Stirn leuchtet, dass er dann irgendwann dumm ist. Also, dass er dann nicht mehr gescheit denken kann. So! Und bei Gott ist es nicht anders. Er leuchtet mit diesem zielgenauen Licht genau auf unser Gehirn hin (Das Volk grölt und klatscht) Ja, das Gehirn ist die Verkörperung des Verstandes, sonst nichts! Ich hätte jetzt auch sagen können, dass er auf den Verstand hinleuchtet, und der Verstand hält dieses Licht irgendwann nicht mehr aus. Und dann kann endlich Gott seine Informationen in den Verstand reingeben.

Weil, der Verstand ist ja auch zu was Gutem geschaffen. Wenn Gott den Verstand nicht braucht, hätte er ihn ja gar nicht geschaffen. Viele von Euch würden vielleicht sagen: Wäre doch besser, wenn’s keine Seele gäbe, oder so. Aber ich sag Dir: Wenn unsere Seele erst einmal erneuert ist, dann bist Du auch froh um diese Seele. Weil, die Seele wird wirklich oft als schlecht empfunden, eil mir halt immer sagen: Die Seele ist halt immer gegen Gott. Ja, das stimmt, dass sie immer gegen Gott geht, weil sie noch alt ist. Weil das der Bereich ist in dem Moment, in dem der Teufel noch einen Raum hat bei den Christen.

Im Geist hat er keinen Raum. Lass Dir nichts anderes einreden. Der Geist ist für immer und ewig bei Gott. Es ist schon im Natürlichen so: Sterben kannst Du nur einmal, aber leben immer! (Die Menge schreit Halleluja und klatscht euphorisch)

Und wenn wir uns noch mal zurück erinnern: Vor zweitausend Jahren sind wir ja schon einmal gestorben. Also kannst Du nicht mehr sterben. Du bist und bleibst ein Sohn Gottes wenn Du es einmal warst, für immer und ewig.

Und ein Sohn kann die anderen auch zu einem Sohn machen. Nur ein Sohn kann dem Vater den Knecht bringen. Wir halten uns nämlich mitten unter diesen ganzen Knechten auf. Wir können den Knechten zeigen, wie sie in die Freiheit kommen.

Die Söhne, es sind ja auch Söhne vom Teufel, es sind seine Söhne. Die sind die Knechte in dieser Welt. Und wir gehen durch die Reihen durch, durch dieses Land der Knechtschaft, und nehmen einen nach dem anderen mit. (Die Menge brüllt und klatscht wieder los)

Ein Knecht geht normalerweise nicht gleich zum König, oder? Er ist unwürdig, dem König unter die Augen zu treten. Aber genau deswegen will doch Gott diese Söhne. Weil er mit ihnen Gemeinschaft haben will. Diese Menschen, er will mit ihnen Gemeinschaft. Und deshalb müssen sie doch erst einmal Söhne werden. Seine Söhne.


Es waren ja eigentlich schon immer seine Söhne. Aber, denn der Teufel kann ja keine Söhne haben, er kann gar nichts schaffen. Nur Gott! Aber durch den Sündenfall konnte der Andere die Söhne adoptieren. Deshalb gelten sie als seine Söhne. Rein rechtlich gehören sie aber dem Vater. Und ER will sie zurück, denn der Teufel hat kein Recht auf diese Kinder. Und deshalb bringen wir ihm diese Söhne wieder zurück in diesen Urstand.

Denn Reformation ist den Urstand, den Anfang wieder zurück zu holen. Das Eigentliche ist ja schon immer gewesen. Diese Reformation ist ja schon immer gewesen. Vor dem Sündenfall hat es diese Reformation ja gegeben, nur, da hat man es noch nicht Reformation genannt. Das war der Urstand, und in den wird jetzt alles wieder zurückgesetzt. Adam konnte mit Gott reden und wir können es jetzt auch wieder. Die Menschen da draußen, die können es noch nicht, aber viele von denen werden mitgerissen, mit diesem Strom.

Viele denken sich: Ich halt doch einfach mal meine Füße kurz ran, das kann ja nicht schaden, aber die Strömung reißt sie mit. Aber sie brauchen eben manchmal so einen kleinen Schubs, und den kannst Du ihnen allein mit Deiner Gegenwart geben. Denn mit dem Wort kann die Welt oft nichts anfangen. Du kannst ihnen meistens das Wort nicht geben, weil sie Dir wirklich davon laufen. Und solche kommen dann meistens auch nicht wieder.

Aber wenn Du in der Gegenwart bist und wenn Du in dieser Haltung bleibst, dann hast Du die Menschen schon gewonnen. Hat Gott die Menschen schon gewonnen. Dann gehören sie schon wieder ihm. Warum können sie das Wort nicht aufnehmen da draußen? Weil sie das Wort nicht kennen. Sie kennen nur den Buchstaben. Für sie wird das Wort zum Buchstaben. Der Verstand zerlegt das Wort in die einzelnen Buchstaben, und denkt sich so: Das kann aber nicht sein. Das ist nicht so, wie der andere Buchstabe. Jetzt habe ich zwei Buchstaben. Aber der Alte, den kenne ich schon.

Ich brauch den Neuen nicht. Ich richte mich einfach noch nach dem Alten. So geht es in den Menschen vor da draußen. Aber in uns geht das anders vor. Wenn wir das Wort bekommen, kann es unser Geist aufnehmen.

In der Welt ist der Geist ja tot. Da wird das Ganze dann weitergeleitet an die Seele, und die kann es ja sowieso nicht verarbeiten, das Wort. Aber bei uns muss das ja nicht weitergeleitet werden. Wir haben ja den lebendigen Geist. Und wenn wir diesen lebendigen Geist haben, dann kann der dieses Geheimnis, für die Welt das Geheimnis entziffern. Das ist wie bei kleinen Kindern, die gerade in die Schule kommen. Die können zuerst auch nicht die ganzen Wörter richtig lesen. Die lernen einen Buchstaben nach dem anderen und können das dann irgendwann zusammensetzen. Und so können sie dann irgendwann alle Wörter lesen. Und genauso ist es bei uns. Wir können jetzt dieses Wort als Zusammengesetztes nehmen.

Bei Dir ist es ja auch nicht so. Du musst ja auch nicht, wenn Du Dir ein Buch kaufst, jeden Buchstaben zerlegen. Du liest doch auch das ganze Buch gleich. Du kannst doch die Wörter auf einmal lesen. Das geht doch schon auf einen Zack, da musst Du ja gar nicht mehr nachdenken.

Und genauso ist es bei uns auch. Du musst überhaupt nicht mehr nachdenken. Du sollst sogar nicht mehr nachdenken. Du kannst das jetzt. Das beginnt jetzt, dass wir die Wörter schon lesen können. Die Wörter, die uns Gott vor Augen hält. Durch die Prediger und alle. Durch die, die hier vorne stehen. Und auch durch den Heiligen Geist selbst, wenn er zu Dir spricht.

Deshalb können am Anfang die Christen noch nichts damit anfangen, wenn ihnen der Heilige Geist etwas sagt. Weil sie die Wörter noch nicht richtig lesen können. Aber wenn sie dann ein richtiger Sohn sind, dann können sie diese Schrift entziffern, dieses Wort.

Du kannst dieses Wort nehmen, weil, das Wort ist ja in Dir drin. Der Heilige Geist holt nur immer wieder was aus Dir raus. Er holt es ja nicht von irgendwo her, aus der Bibel rausziehen, sondern er holt es ja aus Dir drinnen heraus. In Dir drin ist das ganze Wort, die ganze Liebe. Die Liebe ist nicht irgendwie draußen nur auf der Bühne oder beim Papa droben im Himmel, sondern in Dir drin. Sie ist jederzeit abrufbar.

Es ist ja nicht so, dass die Liebe nur hier drinnen ist, wenn wir hier zusammen sind. Die Liebe ist genauso in Dir wenn Du draußen stehst. Nur hat sie da meistens andere Auswirkungen. Hier drin ist ja toll, wenn etwas geschieht, was für den Verstand nicht gleich so toll aussieht, wenn alle hier herumtaumeln und alles, das kann ja hier in der Gemeinde sein, aber nicht draußen in der Welt. Weil, da erklären sie Dich für völlig verrückt, und wollen erst Recht nichts mit dem zu tun haben.

Deine Gegenwart allein ist die Auswirkung. In Deiner Gegenwart verändert sich alles. Wenn Du rausgehst in die Schule oder an den Arbeitsplatz oder sonst wohin, Deine Gegenwart allein reicht aus, und die Firma alleine, in der Du vielleicht arbeitest, die macht mehr Einnahmen, als sie jemals gemacht hat, nur wenn Du da bist. Und daran erkennen sie irgendwann: Den können wir ja gar nicht mehr weglassen hier. Man, der ist ja so toll.

Michael hat das ja mal gepredigt, dass er auch wo arbeitet, und die ihn ja gar nicht mehr weghaben wollen. Die freuen sich schon so richtig auf ihn. Die freuen sich, dass er nur dabei ist bei dieser Firma. Und genau so ist es bei Dir. Du machst allein durch Deine Gegenwart solche Wunder an Deinem Arbeitsplatz, wie es noch keiner zuvor gemacht hat. Und daran erkennt man die Leute wirklich: Da ist was anders. Das will ich auch.

Aber das ist meistens nicht gleich am ersten Arbeitstag, wenn Du dort bist. Also wunder Dich nicht, wenn Dich nicht gleich wer anspricht, sondern das kann schon mal ein bisschen dauern. Aber – Du hast ja die Geduld in Dir, und ich sag’s Dir: Irgendwann wist Du dann fast keine Geduld mehr brauchen, weil alles Zack, auf einmal ist.

Irgendwann kommen wir dahin, wenn wir nicht mehr Seelenwünsche haben, die nicht mit dem Geist übereinstimmen, sondern die Seele nicht mehr das Wunschkonzert ist, sondern nur noch sagen kann: Danke, danke, danke, danke, (lautes Geschrei und Beifall)

Irgendwann wird Dir alles was Du brauchst noch zufallen, du musst nicht einmal mehr daran denken, dass Du das brauchen könntest. Das ist ja der Grund, warum es dann oftmals nicht kommt, weil Du dann denkst, wieso kommt es denn nicht, mei, jetzt warte ich eh schon so lange, schon zehn stunden jetzt, gestern Nacht habe ich es mir noch gewünscht und immer noch nicht ist es da. Mein Gott, das gibt es doch nicht.

Irgendwann ist es dann wirklich so, und da kommen wir schon bald rein, wo du dann sagst: Papa, mein Haus ist schon komplett voll hier, ich kann schon bald nichts mehr aufnehmen. So viele Geschenke kriege ich schon. Er überflutet dich dann auch nicht das Du irgendwann dran erstickst. Aber so wird es wirklich mal sein und die Leute werden wirklich dann sagen: Bitte, bitte, nimm Dir das von mir. Nimm Dir dieses Auto von mir – ich gelb Dir noch ein paar Millionen, dass Du dieses Auto von mir fährst. Weil, wenn Du das fährst, dann fahren die Leute da draußen das auch.

Da sind wir jetzt dabei, dass wir dahin verändert werden, dass wir die Welt einnehmen, dass die Welt sagt: Kommt bitte zu uns in die Stadt zuerst, kommt heute zuerst zu uns, wir wollen auch diesen Gott.


Amen!!!!! (Tosender Applaus und Gejohle der Erwachsenen)
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