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Neuapostolische Kirche - EZW begrüßt »vorsichtige Öffnung«


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Rolf

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EZW begrüßt »vorsichtige Öffnung«





05.09.2008


(epd) - Der evangelische Theologe und Psychologe Michael Utsch begrüßt die «vorsichtige ökumenische Öffnung» der Neuapostolischen Kirche. So habe die christliche Sondergemeinschaft im Jahr 2006 ihre sehr exklusiv formulierte Heilslehre dahingehend relativiert, dass auch Menschen außerhalb der neuapostolischen Gemeinschaft «Gnade und Heil bei Gott finden können», sagte Utsch am Freitag in Frankfurt am Main. Zudem erkenne die Neuapostolische Kirche auch die Taufe anderer christlicher Gemeinschaften an.

Nach Einschätzung des Referenten der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin wurde der Öffnungsprozess zu Beginn der neunziger Jahre von dem damaligen «Stammapostel» Richard Fehr eingeleitet und seit 2005 von seinem Nachfolger Wilhelm Leber fortgesetzt. Damit hätten die beiden einerseits auf die zunehmende Kritik aus den eigenen Reihen reagiert, andererseits auf den «Druck von außen», beispielsweise durch Veröffentlichungen im Internet und Bücher von «Aussteigern».

Er hoffe, dass die Neuapostolische Kirche diesen Reformprozess fortsetze, ihr Amts- und Kirchenverständnis weiter relativiere und ihre eigene Geschichte «sachlich» aufarbeite. «Die christlichen Kirchen sollten diesen Prozess sorgfältig beobachten und mit Gesprächen begleiten», forderte Utsch. Die bestehenden Probleme wie das Apostelamt und die Sakramentsspende für Verstorbene («Entschlafenenwesen») müssten dabei aber klar benannt werden.
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