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Anthroposophin lebt angeblich ohne Nahrung


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4 Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

Rolf

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Anthroposophin lebt angeblich ohne Nahrung





28.07.08


B e r l i n / H a m b u r g (idea)  Die Berliner Anthroposophin
Judith von Halle behauptet, die Wundmale Jesu zu tragen und seit vier
Jahren nichts mehr gegessen zu haben. Im Berliner Zentrum der
Anthroposophischen Gemeinde sorge ihr Fall für erheblichen Aufruhr,
berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin Der Spiegel.

Die 35-jährige Architektin sei zum Zeitpunkt des Auftauchens der Male
als Sekretärin im Berliner Zentrum der Glaubensgemeinschaft tätig
gewesen, heißt es. Sie scheue die Öffentlichkeit. Die Vorgänge erklärt
sie den Angaben zufolge mit den Lehren Rudolf Steiners (1861-1925),
des Begründers der Anthroposophie. Demnach müsse der stigmatisierte
Körper derjenige Leib sein, der den Menschen über die Erdentwicklung
hinaus trägt. Diese Behauptung von Halles habe die Führungsriege der
Anthroposophen in Wallung gebracht, die sie deshalb hinausgeworfen
hätten, um einen Ansehensschaden abzuwenden. Daraufhin hätten einige
Dutzend Anhänger der Frau ebenfalls gekündigt und einen Gegenverein
gegründet.

Fragwürdige Hungerstory

Der Spiegel äußert sich skeptisch über den Wahrheitsgehalt der
Informationen: Dass die Geschichte von der angeblich vierjährigen
Nulldiät nicht wirklich glaubwürdig ist, scheint ihre Anhänger nicht
zu kümmern. Bislang nicht revidiertem Forschungsstand zufolge endet
der Verzicht auf Nahrung eigentlich stets tödlich. Warum also lebt
Judith von Halle noch? Ihre fragwürdige Hungerstory werde nicht
einmal durch einen dramatischen Gewichtsverlust gestützt. Sie habe
anfangs nur ein Kilo verloren, heißt es. Nach Ansicht christlicher
Experten verbirgt sich hinter der Anthroposophie eine okkult-
esoterische Lehre, die unbiblische Wurzeln hat und im Gegensatz zu den
Grundwahrheiten des christlichen Glaubens steht. (...)
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#2
Andreas

Andreas

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  • 105 Beiträge
Rudof Steiner lehrte seine Anhänger tatsächlich, dass sie "feinstoffliche Ernährung" ansteben sollten, sprich leben aus geistlichen Kräften heraus ohne Nahrungsaufnahme. Insofern hat Frau von Halle also nur erreicht, was Steiner lehrte. Selbst früher Antroposoph, bin ich allerdings niemals jemandem begegnet, der in Anspruch genommen hat, dieses Ziel erreicht zu haben. Von indischen Yogis habe ich solches aber glaubhaft gehört. Sollte dies zutreffen, steht dahinter die Kraft dämonischer Mächte.

Interessant finde ich die Paralellen zu katholischen Mystikern, so etwa zu der in der Nachkriegszeit berühmt/berüchtigten Therese Neumann, die sich neben dem Tragen der Stigmata ebenfalls ohne Nahrung (mit ausnahme der Hostien) ernährt haben soll.

Das ganze ist allerdings ein eher kurioses Nebenthema, die ganze Finsternis der Anthroposophie zeigt sich in anderen Dingen, ist aber wie alle Hintergründe der Anthroposophie der Öffentlichkeit nur wenig bekannt und wird (angesichts der Verbreitung von Waldorf etc.) erstaunlich wenig diskutiert.
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#3
Gotteskind

Gotteskind

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Auf Nahrung zu verzichten oder wie andere Esoteriker berichten, sich von Prana, von Lichtnahrung zu ernähren ist meines Erachtens auch auf
dämonische Kraft zurück zu führen. Ich kenne einige, die den 21-Tage-Prozess nach Jasmuheen durchgeführt haben. Es war damals auch immer
mein Ziel, weil die Esoteriker der Meinung sind, dass Nahrung die Schwingung herunter ziehe, besonders Fleisch. Deshalb sind auch viele Esoteriker
Vegetarier.

Ich glaube, dass das Ziel dieses Nahrungsentzuges eben das ist, dass sich diese Menschen dadurch erhoffen, tolle Erfahrungen in der Meditation zu machen, am besten dadurch erleuchtet zu werden, weil sie nach deren Meinung nun eine sehr hohe Schwingung haben.

Normalerweise müßte man doch Mangelerscheinungen und diverses andere als Folgen davon bekommen. Das einige Menschen angeblich schon seit Jahren auf Nahrung verzichten können (wie auch Jasmuheen), kann ja nur dämonische Gründe haben.

Gruss Gotteskind
  • 0

#4
Andreas

Andreas

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Hallo Gotteskind,

köttest du ein paar Worte zu Jasmuheen schreiben? Dieser Name war mir bisher völlig unbekannt.

Danke!

Andreas
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#5
Gotteskind

Gotteskind

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Hallo Andreas,

ich hatte vor ca. 10 Jahren das Buch: Lichtnahrung von Jasmuheen.
Ich erinnerte mich nicht mehr so sehr an die Einzelheiten, weil ich Jesus gebeten habe, die Erinnerungen aus meinem Gedächtnis zu nehmen.
Deshalb schaute ich eben bei Wikipedia nach.
Jasmuheen scheint eine Betrügerin zu sein. Diese Seite kannte ich noch nicht:

Ellen Greve (Jasmuheen=Duft der Ewigkeit) wurde als einzige Tochter norwegischer Auswanderer in Australien geboren. Die ehemalige Bankangestellte leitet Seminare mit esoterischen Inhalten, die sie laut eigener Behauptung als „Pressesprecherin“ der „Großen Weißen Bruderschaft“ medial von dessen Mitglied, dem 1784 verstorbenen Grafen von Saint Germain empfängt.

In den Jahren 1997 bis um 2000 wurde Ellen Greve vor allem im deutschsprachigen Raum als Erfinderin des „Lichtfastens“ (auch „Breatharianismus“ oder „Liquidarismus“ genannt) bekannt. Es handelt sich um eine Ernährungsweise, die nur Flüssigkeitsaufnahme, aber keine feste Nahrung erlaubt. Ellen Greve behauptete ursprünglich, sie selbst käme sogar ohne Nahrung und ohne Flüssigkeit aus.

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie 1999 durch eine Reportage des australischen Fernsehens bekannt, in der sie aus Anlass der bis zu diesem Zeitpunkt bekanntgewordenen drei Todesopfer dieser Ernährungsweise interviewt wurde. Nach dem Interview stimmte Greves einem Selbstversuch unter kontrollierten Bedingungen zu, der jedoch abgebrochen wurde, als sie lebensbedrohliche Symptome des Verdurstens zeigte


Lichtnahrungsgläubige behaupten, es gebe im deutschsprachigen Raum 5.000 bis 6.000, weltweit insgesamt 8.000 bis 9.000 Personen, die sich vorwiegend im Zeitraum von 1997 bis 2000 dem rigorosen dreiwöchigen „Lichtnahrungsprozess“ (LNP) zur einleitenden Nahrungsumstellung unterzogen hätten, den Jasmuheen in ihrem Erstwerk Lichtnahrung propagierte und als Experiment einer „süßen Revolution“ bezeichnete. [2] Alle Probanden mussten schließlich wieder zu normalen Essgewohnheiten zurückkehren, obwohl ca. 2 Prozent davon behaupten, auch nach ihrer initiatorischen Rückzugsphase über einen mehrmonatigen Zeitraum nahrungsfrei im Sinne von Greve [3] gelebt zu haben oder zu leben.[4]

Im Herbst 1999 berichtete die Presse, ausgelöst durch einen Focus-Artikel[5] von drei Todesfällen in Verbindung mit dem LNP - in Deutschland (bereits 1997), Schottland und Australien. Die Betroffenen hatten sich allein oder mit Begleitung dem Nahrungsentzug nach den Vorgaben des Buchs von Jasmuheen ausgesetzt. Vermutlich starben sie anhand des in der ersten LNP-Woche geforderten kompletten Flüssigkeitsentzugs an den Folgen von Organversagen und Austrocknung.[6] Ein australisches Gericht erteilte im Jahr 2000 dem zuständigen Prozessbegleiterpaar der 59-jährigen Australierin Lani Morris, die einen Hirnschlag und Nierenversagen erlitten hatte, eine Haftstrafe wegen Totschlags. Jasmuheen wies eine Mitverantwortung an dieser tragischen Entwicklung zurück und behauptete über ein Opfer: „Sie war nicht integer und hatte auch nicht die richtige Motivation.“ Die Zeitschrift Esotera assistierte mit der Bemerkung, ein Toter sei nicht zu viel angesichts der Befreiung der Welt von Hunger. Nach massiver Kritik aus unterschiedlichen Lagern, schwenkte Greve auf den „sanften Weg zur Lichtnahrung“ um, den sie 2004 in Buchform vorstellte.

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