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NEUJAHRSANSPRACHE zur aktuellen Lage


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Rolf

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NEUJAHRSANSPRACHE zur aktuellen Lage

 

 

 

 

 

Liebe Freunde,

mit dieser Neujahrsansprache grüße ich Euch ganz herzlich zum Neuen Jahr!

Der HERR segne Euch.

 

Schalom, euer Lothar Gassmann

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P.S.: Gerne dürft Ihr die Ansprache unverändert weiterverbreiten, wenn Ihr möchtet..

 

 

 

NEUJAHRSANSPRACHE ZUR AKTUELLEN LAGE

 

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Liebe Freunde,

viele von uns schauen mit Sorge in das Neue Jahr. Was wird es uns bringen? Und welche Lasten nehmen wir aus dem Alten Jahr mit?

 

Was ist im Alten Jahr geschehen?

 

In der Welt ist das alles überragende Ereignis der Krieg in der Ukraine. Es ist schrecklich, wie viele Menschen in den Kriegsgebieten sterben müssen.

 

Die Folgen des Krieges sind Armut, Hunger und Inflation.

 

Die Auswirkungen bekommen wir auch in unserem bisher vom Wohlstand verwöhnten Land zu spüren.

 

Es gibt inzwischen eine zunehmende Zahl von Menschen, die die Heizkosten nicht mehr bezahlen können - Menschen, die gezwungen sind, auf der Straße um Brot zu betteln.

 

Wer hätte das noch vor einigen Jahren für möglich gehalten?

 

Viele Menschen haben Angst, wie das alles weitergeht.

 

Auch in den Kirchen sieht es nicht gut aus. Die Mitgliederzahlen in den beiden Großkirchen sind auf einem neuen Tiefststand, die Austritte auf dem Höchststand. Was sind die Gründe?

 

Zum einen ist es die Glaubensarmut und politische Einseitigkeit in vielen Predigten, die viele Menschen nicht mehr hören wollen. Die Botschaft, wie man gerettet werden und in den Himmel kommen kann, nämlich allein durch Jesus Christus (Johannes 14,6), diese Botschaft wird ihnen leider von vielen Kanzeln vorenthalten.

 

Zum anderen sind die Ursache für zahlreiche Kirchenaustritte moralische Entgleisungen und Fehlentwicklungen in Kirchen. Die Menschen können es nicht verstehen – und das zu Recht – dass man die Gebote Gottes predigt und nicht danach lebt. Ich nenne hier nur die Stichworte „Ehe für alle“ (leider auch in Kirchen) und sexuellen Missbrauch an Schutzbefohlenen.

 

Natürlich ist das Gott sei Dank nicht flächendeckend und überall so. Und es kommt beileibe nicht nur in Kirchen vor, sondern auch in den Kreisen, die mit Steinen auf die Kirchen werfen. Aber dass es überhaupt in sich „christlich“ nennenden Kirchen vorkommt, ist schlimm genug. Und dann haben Menschen verständlicherweise die Nase voll von Kirchen.

 

Auch wenn sich zum Beispiel der Missbrauchsvorwurf vor allem auf die Katholische Kirche bezieht, so fällt der Schatten der Skandale auch auf andere Kirchen und Freikirchen. Es trifft alle Christen. Der Wind weht dadurch Christen härter ins Gesicht.

 

Wir wollen Missstände in den Kirchen nicht zudecken und beschönigen. Sie sind schlimm und müssen aufgearbeitet werden. Aber gleichzeitig kann diese Stimmung in unserer Gesellschaft zu Hass und einer Verfolgung von Christen allgemein beitragen. Sind wir uns dessen bewusst? Und was setzen wir dem entgegen?

 

Wir setzen dem entgegen: Wahrheit, Offenheit, Ehrlichkeit  und die Liebe des Herrn Jesus Christus!

 

Der Herr Jesus sagt in der Bergpredigt: „Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut Gutes denen, die euch hassen, und bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid!“ (Matthäus 5,44-45) Das ist unser Auftrag.

 

In unserem Land sind es bisher „nur“ der Hass und die Verleumdung, die Christen treffen können. Aber in vielen anderen Ländern dieser Erde werden Christen bereits körperlich verfolgt und getötet. Wir sollten für die verfolgten Christen beten und uns bei deren Regierungen einsetzen, dass sie aus den Gefängnissen freigelassen werden und ihren Glauben frei leben können. Tun wir das doch!

 

Aber nun die Frage: Was hat das Alte Jahr uns ganz persönlich gebracht? Und was wird das Neue Jahr bringen?

 

Einige von uns haben liebe Angehörige verloren und trauern um sie. Und dieses Jahr mehr als zuvor, denn wir wissen: Die Sterblichkeitsrate auch in unserem Land ist in die Höhe geschnellt. Über die Ursachen wird spekuliert, aber die öffentliche Diskussion darüber wird bisher unterdrückt. Wichtig ist jedenfalls die Frage: Sind wir für die Menschen um uns da, die krank werden und leiden? Trösten wir sie und sagen ihnen das rettende Evangelium von Jesus Christus?

 

Welche Bilanz ziehen wir über das Alte Jahr? Haben wir unsere Zeit für Sinnloses vergeudet - oder haben wir Gott und unserem Nächsten gedient? Jede Gabe, die wir haben, bedeutet auch eine Aufgabe. Lasse ich meine Gaben verkümmern oder setze ich sie sinnvoll ein? Gott wird uns einmal fragen, was wir mit unseren Gaben gemacht haben.

 

Welche Vorsätze habe ich für das Neue Jahr? Möchte ich es so gestalten, dass ich mich im Nachhinein darüber freuen kann? Dass ich am Ende des Jahres, das jetzt beginnt, sagen kann: „Das war ein erfülltes und gesegnetes Jahr!“

 

Lieber Zuhörer! Lasse Dir von Gott zeigen, was Du tun kannst. Du kannst Dir zum Beispiel folgende Fragen stellen:

 

Soll ich dieses Jahr mein Leben ganz bewusst in die Hände Jesu legen und Sein Kind werden?

Soll ich beginnen, in der Bibel zu lesen und zu beten?

 

Soll ich mir vornehmen, meine Arbeit zuverlässiger und treuer zu tun?

 

Soll ich mir mehr Zeit für meine Familie nehmen?

 

Soll ich in meiner christlichen Gemeinde treuer mitarbeiten und die Gottesdienste regelmäßig besuchen?

 

Soll ich Menschen helfen, die in Not sind?

 

Soll ich auf jemand zugehen, mit dem ich schon lange Streit habe, und mich mit ihm versöhnen?

In der Welt gibt es den Spruch: „Es gibt viel zu tun – packen wir`s an!“

 

Aber ohne Gott bleibt alles nur Leerlauf und blinder Aktivismus.

 

Deshalb grüße ich Euch alle mit dem Aufruf: Betet und arbeitet! Liebt Gott und Euren Nächsten wie Euch selbst!

 

Wenn wir so leben, wird unser Leben ein Segen sein.

 

Amen.       

 

                                                                                           

Dr. Lothar Gassmann, am Jahreswechsel 2022 / 2023 A.D.


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