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„Unserer Kirche ist die Hoffnung abhandengekommen“


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„Unserer Kirche ist die Hoffnung abhandengekommen“

 
 
 
 
27. Juni 2022
 
 

Ukraine-Krieg, Corona-Pandemie, Klimawandel – wie soll man da optimistisch in die Zukunft schauen? Auf dem Christlichen Convent Deutschland (CCD) ist deshalb die Hoffnung Thema gewesen.

 

Von Norbert Abt

 

Christen haben allen Grund zur Hoffnung. Diese zeigt sich nicht in guten Gefühlen, denn die verpuffen im Angesicht des Todes. Diese Überzeugung äußerte Oliver Dürr vom Zentrum Glaube & Gesellschaft der Universität Fribourg auf dem CCD vom 22. – 24. Juni in Schwäbisch Gmünd.

 

175 Leiterinnen und Leiter aus Gemeinden, Kirchen und christlichen Organisationen kamen zu dem ökumenischen Treffen, unter ihnen der Präses des Gnadauer Gemeinschaftsverbands, Steffen Kern, und der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Reinhardt Schink.

 

Zwei christliche Sichtweisen der Zukunft

 

Hoffnung habe mit dem Blick in die Zukunft zu tun, sagte Dürr. In der christlichen Tradition gebe es hier zweierlei Sichtweisen: Zum einen ein optimistischer Blick, der die Welt bejahe und den Menschen die Gute Nachricht bringen wolle.

 

Zugleich gebe es auch eine „dunkle, pessimistische Traditionslinie“, die erwarte, dass das Böse in der Welt immer mehr zunehme. Beide Sichtweisen hätten ihre Berechtigung, seien aber nur schwer zu vereinbaren.

 

Christliche Hoffnung gestaltet Realität um

 

Die Kraft der Hoffnung mache es möglich, inmitten von Krisen standhaft zu bleiben. Die christliche Hoffnung wirke in zweierlei auf die Wirklichkeit: Sie widerspreche der Realität und sie gestalte sie um.

 

Kritisch äußerte sich Dürr zum Zustand der Kirche: „Unserer Kirche ist die Hoffnung abhandengekommen. Sie ist deshalb unfähig, dem Zeitgeist etwas Substanzielles entgegenzuhalten.“

 

Hoffnung entscheidet über die Zukunft der Kirche

 

Vor diesem Hintergrund sei das diesjährige CCD-Treffen in einer Zeit der Zeitenwende eine Möglichkeit gewesen, sich neu auf die christliche Hoffnung zu besinnen, so Dr. Heinrich Christian Rust, Pastor i.R. des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden.

 

Für Gerhard Proß, Leiter des Netzwerks „Miteinander für Europa“, ist dabei das Miteinander der Christen eine Zukunfts- und Überlebensfrage der Kirchen. „Die großen Herausforderungen unserer Zeit können nur noch von den Christen gemeinsam gestaltet werden.“

 

Hoffnung in schwierigen Situationen leben und erleben

 

In Vorträgen und persönlichen Beiträgen wurde berichtet, wie Gläubige in schwierigen Situationen Hoffnung und Hilfe von Jesus erfuhren. So erzählte eine junge Ukrainerin, die seit vier Jahren in Deutschland lebt, wie sie sich von Jesus berufen fühlte, ihren Landsleuten zu helfen, sich in ihrem neuen Gastland Deutschland zurechtzufinden. Zugleich sei ihre Mutter ihr ein Vorbild darin, das Herz gegenüber Russen und Russinnen nicht hart werden zu lassen.

 

Hoffnung angesichts gesellschaftlicher Verwerfungen in Zeiten von Krieg, Erschütterungen, aber auch Krisen in Gemeinde und Kirche seien Herausforderungen, vor der Gläubige nicht weglaufen sollten. Das war der Tenor der Redebeiträge des CCD. Christen erlebten Schweres wie andere Menschen auch, entscheidend sei, dass sie eine Hoffnung hätten und im Vertrauen auf Jesus lebten. In der heutigen Zeit sei Hoffnung einer der wichtigsten und überzeugendsten Tugenden des christlichen Glaubens.

 

 

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