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Neuer Theologen-Star Rob Bell predigt ein zweckloses Evangel


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Rolf

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Neuer Theologen-Star Rob Bell predigt ein zweckloses Evangelium






Er war der Starredner auf dem Willow Creek-Jugendkongress Anfang Mai in Düsseldorf. 3.500 zumeist junge Leute lauschten auf den US-Pastor Rob Beil (40), der durch seinen US-Bestseller „Das letzte Wort hat die Liebe" in den USA zu einem evangelikalen Superstar ähnlich wie Rick Warren aufstieg. Bell gilt als einer der populärsten Vertreter der Emerging Church-Bewegung (EmCh / s. TOPIC 5/2008). Seine theologische Ausbildung absolvierte Bell am Wheaton College und auf dem Fuller Theological Seminary in den USA. Aus kleinsten Anfängen heraus baute Bell die Mars-Rill-Bibelkirche auf, die völlig unabhängig ist und heute circa 8.000 Gottesdienstbesucher zählt.
Bell vertritt als typischer EmCh-Vertreter die Ansicht, dass Gottes Reich jetzt schon auf diesem Globus aufgerichtet werden kann. Dazu sollten sich Christen vielfältig – beispielsweise sozial – engagieren, um eine bessere Welt im Hier und Jetzt zu schaffen.

In seinem Bestseller beschäftigt sich Bell zentral mit einer Frage: Schickt ein liebender Gott wirklich Milliarden von Menschen für alle Ewigkeit in die Hölle? Er schreibt: „Wie groß ist Gott? Ist er groß genug, zu erreichen, was er sich vorgenommen hat? Oder ist er nur ein wenig groß? Wenn es um das Schicksal von Milliarden Menschen geht, dann erreicht er diese Größe nicht ganz; dann erreicht er nur eine recht bescheidene Größe." Ein Gott, der es zulässt, dass Menschen wirklich in die Hölle kommen, kann für Bell kein großer Gott sein. Er findet die biblische Aussage, dass Gott so etwas zulasse, als „verheerend ... psychisch erdrückend ... erschreckend, traumatisierend und unerträglich". An einen solchen „bösen" Gott will Bell nicht glauben. Für Bell ist Gott die reine Liebe. Deshalb errettet Gott früher oder später – irgendwann – jeden Menschen. Für ihn bedeutet Heil, jetzt schon zu erkennen, dass jeder Mensch bereits errettet ist. Bell glaubt durchaus an die Hölle. Doch die sei eher hier auf der Erde zu finden. Den Vorwurf, er verkündige eine Theologie der Allversöhnung, weist Bell von sich, was einige seiner Kritiker verwirrt und ratlos zurücklässt. Doch solche verwirrenden Aussagen offenbaren die „Methode Bell". Bell legt sich nur selten eindeutig fest. In seinem Buch wird die traditionelle christliche Sicht von Glaubensinhalten auf den Kopf gestellt, indem er viele Fragen stellt nach dem Motto: „Sollte Gott das wirklich so gemeint haben?" Doch nach dem von ihm erzeugten Durcheinander ordnet er nur wenig, um zu klaren Aussagen zu kommen. Der 40-Jährige präsentiert in seinem Buch eine Auslegungs-Akrobatik, die klare Aussagen der Bibel eher verschleiert, als zu einem tieferen Verständnis des Wortes Gottes führt. Der amerikanische Rezensent Tim Challies schrieb über Beils Buch: „Was ist mit der frohen Botschaft? Wo bleibt sie und was macht sie aus? Bell präsentiert uns in seinem Buch ein Evangelium ohne Zweck: Seinem-Bibelverständnis nach ist der Mensch im Wesentlichen in Ordnung. Klar, sündigen wir, aber wir haben die freie Wahl, Gott zu unseren eigenen Bedingungen zu lieben."

Erschreckend ist, dass so ein Mann auf 3.500 junge im Glauben noch ungefestigte Christen in Düsseldorf „Iosgelassen" wird. Oder teilen die Verantwortlichen für den Willow Creek-Kongress, wie Ulrich Eggers, Hartmut Steeb, Hartmut Barend und Karl-Heinz Zimmer, bereits die Allversöhnungs-Idee des US-Theologen? Im Zuge der Emerging Church-Bewegung dringen immer mehr vermeintlich „falsche Arbeiter" in die evangelikale Szene ein. So ist für den „Marburger Studientag" 2012 mit dem Thema „Transformation & Versöhnung" der US-Theologe Prof. Dr. Miroslav Volf eingeladen. In seinem neuen Buch „Allah: eine christliche Antwort" vertritt er beispielsweise die These, dass man gleichzeitig ein Muslim und ein 100-prozentiger Christ sein kann, ohne den Kern des jeweiligen Haus-Glaubens verleugnen zu müssen. Christen und Muslime würden denselben Gott anbeten. Der Marburger Studientag wird vom Bibelseminar Marburg (MBS) mit verantwortet, dessen Träger der Deutsche Gemeinschafts-Diakonieverband (DGD) ist. Der DGD wiederum ist Mitglied im ev. Gnadauer Gemeinschaftsverband e. V. (landeskirchliche Gemeinschaften, Stadtmissionen etc.).

TOPIC Nr. 06/2011
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