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#44617 Buchtipp: Mut zur Wahrheit

Geschrieben von Christoph am 16 June 2020 - 14:33

Hallo ihr,

 

hier ein Buchtipp (14,80 Euro):

 

Joachim Kuhs, Volker Münz, Holger Schmitt: Mut zur Wahrheit - Warum die AfD für Christen mehr als eine Alternative ist
 
Klappentext:
 
Wir leben in einer Zeit, in der Medien, Politik und leider auch viele Kirchengemeinden eine unheilige Allianz eingegangen sind: Verkündet wird, was dem links-grünen Weltbild entspricht. Dass dabei die Schere zwischen der veröffentlichten Meinung und der Wirklichkeit immer weiter auseinanderklafft, wird in Kauf genommen. Wer sich - wie die Alternative für Deutschland - dieser Meinungsmache widersetzt, wird stigmatisiert und ausgegrenzt. Dieses Buch richtet sich an politisch interessierte Christen, denen unsere Gesellschaft und unser Volk am Herzen liegen, die sich aber unsicher sind, wie sie auf die aktuellen Entwicklungen reagieren können. Fundiert und durch zahlreiche Quellen belegt werden Ihnen neue Horizonte eröffnet. Daneben bieten wir Ihnen Tipps, wie Sie selbst aktiv werden können.
 
Link:
 
jpc.de/jpcng/books/detail/-/art/joachim-kuhs-mut-zur-wahrheit/hnum/9881433
 
 
LG,
Christoph

  • 2


#44616 Buchtipp: Mut zur Wahrheit

Geschrieben von Christoph am 16 June 2020 - 14:29

Hallo ihr,

 

hier ein Buchtipp (14,80 Euro):

 

Joachim Kuhs, Volker Münz, Holger Schmitt: Mut zur Wahrheit - Warum die AfD für Christen mehr als eine Alternative ist
 
Klappentext:
 
Wir leben in einer Zeit, in der Medien, Politik und leider auch viele Kirchengemeinden eine unheilige Allianz eingegangen sind: Verkündet wird, was dem links-grünen Weltbild entspricht. Dass dabei die Schere zwischen der veröffentlichten Meinung und der Wirklichkeit immer weiter auseinanderklafft, wird in Kauf genommen. Wer sich - wie die Alternative für Deutschland - dieser Meinungsmache widersetzt, wird stigmatisiert und ausgegrenzt. Dieses Buch richtet sich an politisch interessierte Christen, denen unsere Gesellschaft und unser Volk am Herzen liegen, die sich aber unsicher sind, wie sie auf die aktuellen Entwicklungen reagieren können. Fundiert und durch zahlreiche Quellen belegt werden Ihnen neue Horizonte eröffnet. Daneben bieten wir Ihnen Tipps, wie Sie selbst aktiv werden können.
 
Link:
 
jpc.de/jpcng/books/detail/-/art/joachim-kuhs-mut-zur-wahrheit/hnum/9881433
 
 
LG,
Christoph

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#41198 In eigener Sache

Geschrieben von Rolf am 13 February 2016 - 23:41

Liebe Forenmitglieder und Gastleser,

 

 

 

nachdem dieses Forum Anfang Dezember 2015 durch einen mir nicht unbekannten Extremcharismatiker zerschossen wurde, war ich ratlos was zu tun wäre, da ich mich mit der Technik des Forums nicht auskenne. Anfang Januar haben wir mit 20 Personen in unserem Israelkreis intensiv für das Problem und für eine Lösung gebetet. Kurz darauf geschah das Wunder. Ein hier angemeldeter User aus Kanada nahm Kontakt zu einem Freund in Fulda auf und bat darum, er möge mich doch kontaktieren, da ich Probleme mit dem Forum hätte.

 

Dann bekam ich Nachricht aus Fulda. Ein junger Programmierer, Glaubensbruder bot mir an, das Forum in Ordnung zu bringen. Das Ergebnis seht Ihr nun hier . Seit dem 11.02.16 ist das Forum wieder voll funktionsfähig, in neuem Gewand, da durch eine neue Software und einem neuen Provider ein Forum entstanden ist, in dem nicht nur alle Themen erhalten werden konnten, sondern jeder User sich mit seinem Passwort wieder einloggen kann.

 

Danke Jesus und herzlichen Dank meinem Bruder aus Fulda!!!


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#44882 Was bleibt von unserer Rechtskultur?

Geschrieben von Rolf am 17 November 2020 - 16:22

https://charismatism...r-rechtskultur/

 

 

 

Was bleibt von unserer Rechtskultur?

 

 

 

 

Veröffentlicht: 17. November 2020 Autor: Felizitas Küble 

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Von Thomas May

Man kommt mit dem Staunen und Entsetzen gar nicht mehr hinterher, so schnell brechen dieser Tage die Dämme der Zivilisation:

 

Nichts von unserer in 75 Jahren erarbeiteten Rechts- und Streitkultur – Gewaltenteilung, effektive Kontrollinstanzen, offene Diskursräume – , der demokratischen Entscheidungsprozesse, der Achtung und Beachtung unserer grundgesetzlich verbürgten Persönlichkeits- und Freiheitsrechte scheint mehr vor dem Frontalangriff einer außer Rand und Band geratenen, regelungssüchtigen Politikerkaste sicher, der wirklichkeitsgebundene Maßstäbe und Verhältnismäßigkeit abhandengekommen sind.

 

Das reicht inzwischen bis zur Preisgabe der Unverletzlichkeit der Wohnung, in welche die Polizei künftig (laut Merkels geplantem „Ermächtigungsgesetz“) ohne richterlichen Beschluss eindringen kann; die Bürger sollen sich ab sofort in Selbstquarantäne begeben, wenn sie husten oder Schnupfen haben, und dabei den Kontakt zu Mitgliedern ihres Hausstandes meiden (bisher „nur“ eine Empfehlung).

 

Würden alle sich an diese Ausgeburt des Irrsinns halten, stünde das öffentliche und private Leben still – der gesellschaftliche und soziale Tod.

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Wer hätte das gedacht: Angela Merkel wäre ohne die „Pandemie“ mit einer dürftigen Bilanz nach 16-jähriger Kanzlerschaft, die keinen einzigen nennenswerten, nachhaltigen politischen Erfolg aufweist, vielmehr die Bevölkerungsstruktur Deutschlands auf Dauer beschädigt, die Gesellschaft gespalten, das soziale Klima bis in den Kern der Familien vergiftet hat, als politische Ruine im Oktober 2021 von der Bühne abgetreten.

 

Jetzt zeigt sie im „Schlussspurt“ noch einmal ihr wahres Gesicht, eine hässliche Fratze: Am liebsten wäre es ihr immer schon gewesen, im Stil einer SED-Staatsratsvorsitzenden von oben herab zu dekretieren, ohne parlamentarische Kontrolle, ohne dass ihr jemand dazwischenredet.

Für den Moment scheint sie ihr diktatorisches Gebaren sogar aus Sicht einiger Ministerpräsident(inn)en übertrieben zu haben, so dass diese die Notbremse gezogen und vorerst weitere Verschärfungen der Maßnahmen verhindert haben; dabei waren den Bürgern zu Monatsbeginn noch nach dem 4-wöchigen „Lockdown light“ Lockerungen zur Advents- und Weihnachtszeit in Aussicht gestellt worden.

 

Hier werden Hinhalten, Vertrösten und planmäßige Täuschung der Bürger erkennbar: Diese sollen mittels Salami-Taktik an immer strenge Maßnahmen „gewöhnt“ werden, bis die letzten Widerstandskräfte erlahmt sind.

 

Machen wir uns nichts vor: Ob Merkel, Söder, Kretschmann oder Lauterbach (!) – sie sind alle aus demselben faulen Holz geschnitzt: skrupellos entschlossen zu einem Regiment, das die Menschen notfalls unter Anwendung von Gewalt in letzter Konsequenz sämtlich in Selbstisolation zwingt und ihnen die Menschenwürde wie den Rest der sozialen Atemluft nimmt.

 

Der Autor Thomas May ist Lehrer i. R. – Er unterrichtete die Fächer Deutsch und Katholische Religionslehre. Der in Sendenhorst (Münsterland) lebende Autor ist ein Neffe des bekannten Prälaten und Kirchenrechtlers Prof. Dr. Georg May (Mainz).


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#44855 Die degenerierte Politik Deutschlands

Geschrieben von Rolf am 31 October 2020 - 09:53

7.  Wie kann man das alles als Christ bewerten?

 

Wir kommen in einen Bereich, von dem die Politik weitgehend nichts wissen will. Die christlichen Wurzeln des Grundgesetzes, das Christentum als Ganzes und der einzelne Christ werden zunehmend als unangenehm empfunden. Gleichwohl gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Niedergang unseres Volkes und dem Wort  Gottes. So lesen wir beispielsweise in 2. Thessalonicher 2:

 

3Lasset euch niemand verführen in keinerlei Weise; denn er kommt nicht, es sei denn, dass zuvor der Abfall komme und offenbart werde der Mensch der Sünde, das Kind des Verderbens, 4der da ist der Widersacher und sich überhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, also dass er sich setzt in den Tempel Gottes als ein Gott und gibt sich aus, er sei Gott. 5Gedenket ihr nicht daran, dass ich euch solches sagte, da ich noch bei euch war? 6Und was es noch aufhält, wisset ihr, dass er offenbart werde zu seiner Zeit. 7Denn es regt sich bereits das Geheimnis der Bosheit, nur dass, der es jetzt aufhält, muss hinweg getan werden; 8und alsdann wird der Boshafte offenbart werden, welchen der HERR umbringen wird mit dem Geist seines Mundes und durch die Erscheinung seiner Zukunft ihm ein Ende machen, 9ihm, dessen Zukunft geschieht nach der Wirkung des Satans mit allerlei lügenhaftigen Kräften und Zeichen und Wundern 10und mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren werden, dafür dass sie die Liebe zur Wahrheit nicht haben angenommen, auf dass sie selig würden. 11Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, dass sie glauben der Lüge, 12auf das gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glauben, sondern haben Lust an der Ungerechtigkeit.

 

Das ist deutlich. Wir müssen es nicht kommentieren. Das Wort „Corona“ ist seit einigen Wochen in aller Mund; es beherrscht plötzlich die Schlagzeilen, beeinflusst zunehmend unsere Gedanken und inzwischen auch unser Alltagsleben: Vorratskäufe, Schulschließungen, Stillegung des öffentlichen Lebens, Verbot aller Gottesdienste. Das wohlklingende lateinische Wort bedeutet eigentlich „Kranz, Krone“. Die schlimmen Viren, die zur Zeit um die ganze Welt reisen und uns in Atem halten, haben diese Bezeichnung wohl wegen der strahlen- oder kronenförmigen Stielfortsätze auf ihrer Hülle erhalten. Ähnliche Corona-Viren haben 2002/03 die SARS-Seuche ausgelöst und 2012 die MERS-Epidemie. Fachleute erklären uns, dass das jetzige Seuchenvirus SARS-CoV2 eng verwandt ist mit Virusarten, die Fledermäuse befallen – Fledermäuse werden in China als Lebendtiere auf Märkten angeboten; diese nach der Bibel unreinen Tiere sind der Gegenstand zahlreicher abergläubischer Vorstellungen, sie werden u.a. als Glücksbringer verehrt und zu Heilzwecken genutzt. Man vermutet den Ursprung der Epidemie auf einem Lebendtiermarkt der chinesischen Großstadt Wuhan; manche meinen allerdings, das Virus entstamme einem Labor für biologische Kampfstoffe. In jedem Fall ist dieses Virus der Auslöser einer rasch um sich greifenden Seuche geworden, die schon jetzt weltweite Auswirkungen hat.

Was bedeutet die Corona-Krise für uns gläubige Christen? Ich möchte versuchen, einige biblische Gedanken zu diesem einschneidenden Ereignis niederzuschreiben, in der Hoffnung, dass dies eine Hilfe für beunruhigte und fragende Kinder Gottes sein kann.

 

Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muss geschehen; aber es ist noch nicht das Ende. Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erhebenund ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. Dies alles ist der Anfang der Wehen.
(Matth. 24,6-8)

 

Jesus Christus lehrt in Matthäus 24 Seine Jünger, was die Zeichen Seiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sind (Matth. 24,3). Er zeigt ihnen in einem prophetischen Überblick in den Versen 4 bis 14 zunächst, was die Kennzeichen der vor-antichristlichen Zeiten sind, um dann in den Versen 14 bis 31 die Zeit der großen Drangsal für Jakob zu schildern. Zu den Gerichten Gottes, die sich gegen Ende der Endzeit häufen, gehören neben Kriegen auch Hungersnöte, Erdbeben und eben Seuchen, verderbliche Krankheiten, die sich schnell und weit ausbreiten. Alle diese Dinge sind, im Licht der Bibel gesehen, göttliche Gerichte; der heilige, allmächtige Gott sendet sie als warnende Botschaften über die immer gesetzloser werdende Welt, um die Völker noch zur Umkehr zu mahnen. Was die Seuchen angeht, so wurde Europa lange Zeit immer wieder von der Pest heimgesucht, die übrigens auch von unreinen Tieren her übertragen wurde. Die Entwicklungen der modernen Medizin haben inzwischen viele bakterielle Krankheiten stark eingedämmt, wofür wir dankbar sein können. Doch gegen Seuchen, die durch Viren verursacht werden, hat die moderne Medizin zumeist keine wirksame Therapie, man kann nur versuchen, ihre Ausbreitung durch Impfungen zu bekämpfen.

 

Ganz gewiss ist die Ausbreitung der Corona-Epidemie ein warnender Ruf Gottes an die Menschen in Deutschland und der Welt, die überwiegend von der Botschaft der Bibel einiges wissen, sich aber immer mehr von Gott und Christus abwenden und gegen die Ordnungen Gottes rebellieren. Wir hatten nach dem Ende des schrecklichen Zweiten Weltkriegs viele Jahrzehnte erstaunlichen Frieden und Wohlfahrt; Gott hat uns im Vergleich zu vielen anderen Regionen der Welt sehr gesegnet und vor vielem bewahrt. Zum Dank dafür haben die meisten Länder Europas in den letzten Jahren immer mehr widergöttliche Gesetze erlassen und Gottes Schöpfungs- und Eheordnung offen angegriffen. Die falsche heidnische Religion des Humanismus regiert in Europa; Gott wird verdrängt, und der Mensch wird zum Maß aller Dinge erhoben. So hat der ewige, allmächtige Gott, der Himmel und Erde regiert, Seine Hand von unserem Kontinent zurückgezogen, und wir haben vermehrt Anteil an Gerichten und krisenhaften Entwicklungen, die in anderen Kontinenten viel häufiger auftreten.

Für uns Kinder Gottes ist das ein Ansporn, jetzt mit erhöhter Dringlichkeit die Menschen um uns herum zur Umkehr zu mahnen, ihnen die Rettungsbotschaft von dem ewigen Heil in dem Herrn Jesus Christus zu verkündigen. Noch ist Zeit zur Umkehr – aber die jetzigen Katastrophen sind nur ein schwaches Vorspiel im Vergleich zu den schlimmen Gerichten, die über diese Welt kommen, wenn Gott Seinen großen Gerichtstag anbrechen lässt. Was solche Seuchen so schlimm für die Menschen macht, ist die Tatsache, dass sie unsichtbar zuschlagen und es sehr schwierig ist, sich wirksam gegen sie zu schützen. Sie treffen meist Reich und Arm, Jung und Alt ohne Unterschied; sie schlagen plötzlich, ohne Vorwarnung zu, und ohne wirksames Medikament ist der Mensch der Krankheit ziemlich ausgeliefert, weiß nicht, ob er davonkommt oder an ihr sterben muss. Die Bibel drückt das im Psalm 91 sehr treffend aus, wenn sie von der „verderblichen Pest“ spricht und das Heimtückische und Unbeherrschbare dieser Bedrohung beschreibt: 

 

„Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt, vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag verderbt“ (Ps 91,5-6).

 

Solche heimtückischen Krankheiten machen die zerstörerische Macht des Bösen offenbar; oft ruinieren sie in kürzester Zeit die körperliche Gesundheit und führen zu einem schlimmen Tod. Rasch breiten sie sich aus und strecken manchmal große Scharen von Menschen nieder. Der Mensch wird dadurch an seine Vergänglichkeit erinnert, und daran, dass er dem Gericht Gottes nicht entfliehen kann, wenn Gott es über ihn verhängt. Die heutigen Menschen haben das alles mehr oder weniger erfolgreich verdrängt – wenn nicht der Tod durch schwere Krankheiten wie Krebs oder durch andere Nöte plötzlich in ihr Leben tritt, denken sie nicht daran und fühlen sich sehr selbstsicher, vertrauen auf die moderne Medizin, halten jeden Gedanken an ihre Vergänglichkeit weit fern. Was für ein Selbstbetrug! Der Mensch hat mit Recht Angst vor solchen Seuchen – aber viel schlimmer ist die tödliche Krankheit der Sünde, der zerstörerischen Begierde und der Auflehnung des Menschen gegen seinen Schöpfergott. Diese schreckliche Gefahr verdrängen leider so viele Menschen, obwohl sie noch vage wissen, dass die Bibel ernstlich vor der tödlichen Gefahr unserer Sündenkrankheit warnt. Wenn schwere Krankheiten sie treffen, dann klagen sie auch noch Gott an: „Wie kann Gott das zulassen?“, anstatt zu erkennen, dass sie durch ihre Auflehnung gegen Gott und ihre Übertretungen unter dem gerechten Gericht Gottes stehen. Jeder Mensch – gerade auch jeder äußerliche Christ, der keine echte Glaubensbeziehung zu Jesus Christus und keinen Frieden mit Gott hat -, sollte in dieser Stunde aufwachen und Ernst machen mit der Bekehrung zu Gott und mit der Auslieferung seines ganzen Lebens an den Herrn Jesus Christus! Im gläubigen Vertrauen auf den Sohn Gottes, der sich zu unserer Rettung ans Kreuz schlagen ließ und unsere Strafe trug, damit wir Vergebung finden könnten, liegt die einzige Rettung aus den kommenden Gerichten! „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden!“ (Apg 16,31).

 

Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein? Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat,
wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? (…)
Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? (…) Aber in dem allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.
Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. 
(Röm 8,31-39)

 

Für alle Kinder Gottes, für alle die, welche ihr Leben dem treuen, gnädigen Sohn Gottes, Jesus Christus, anvertraut haben, gilt der wunderbare Trost, dass wir mitten in allen endzeitlichen Krisen und Verwerfungen in unserem Herrn geborgen sein dürfen und auf den Schutz des allmächtigen Gottes, unseres himmlischen Vaters, fest vertrauen dürfen.

 

Mitten in allen Krisen und Erschütterungen, die in der Endzeit auf uns Gläubige zukommen, dürfen wir uns an unseren Gott und Seine Verheißungen halten. Er wird Seine Gemeinde, Seine Kinder, die auf Ihn vertrauen, nicht im Stich lassen. Der Herr vermag uns zu bewahren, dass die schlimmen Seuchen, die in der letzten Zeit als Gericht über diese Erde kommen, uns nicht hinwegraffen dürfen. Gott macht einen Unterschied zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen (vgl. Mal. 3,17-18). Davon dürfen wir vertrauensvoll ausgehen, auch wenn Gott manchmal auch Seinen Kindern Prüfungen und schwere Führungen sendet (vgl. Phil. 2,25-27).

In jedem Fall dürfen wir darauf vertrauen, dass das zerstörerische und quälende Leid, das der Satan oftmals in das Leben von gottfernen Menschen sendet, weil er Lust daran hat, Menschen zu quälen, uns nicht treffen darf. Wenn unser Gott uns Schweres zu tragen gibt, dann gibt Er auch Gnade, Trost und Linderung, damit wir das Schwere erdulden können.

 

Meine Empfehlung lautet: Vertrauen wir nicht auf Menschen, sondern auf Gottes Wort. Die Bibel lehrt uns nicht, dass wir an einem Coronavirus sterben, sondern dass unsere Lebenszeit von Gott vorherbestimmt ist.

 

 

Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und wenn's köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon.

Psalm 90,10 (Luther 1912)

 

 

 

Es war nicht unsere Entscheidung, so wie jeder mag,
geboren zu werden und zu wählen den ersten Tag.
Zu einer uns bestimmten Zeit begann unser Leben.
Die Zeit ist uns wie ein tiefes Geheimnis gegeben.

Wussten wir, was uns die Zukunft wird bringen,
ob Wünsche, Pläne und Träume könnten gelingen?
Wir hatten Zeit im Leben, viele Wege standen uns offen.
Hatten Zeit zu lieben, Zeit zu glauben, Zeit zu hoffen.

Jedes Geschehen hatte seine Stunde - Leid und Glück.
Was machten wir mit unserer Zeit? Nie kehrt sie zurück!
Waren wir zum Handeln und Erdulden immer bereit?
Konnten wir schweigen und reden zur rechten Zeit?

Strebten wir nach Wissen, Anerkennung und Macht?
Oder haben wir den Wert der Weisheit mehr bedacht?
Bedenken wir diese Fragen, sie sind der Mühe wert,
denn kostbar sind die Tage, die uns noch beschert.

80 Jahre sind eine lange Zeit, das ist wahr.
Doch jung ist ein beginnendes Lebensjahr.
Neu sind Stunden und Tage, die kommen und gehen.
Den Sinn der Zeit - lasst ihn uns gut verstehen.

Sinnvoll ist, wenn Weisheit und Liebe das Alter krönt.
Und glücklich ist, der weiß, dass er mit Gott versöhnt.
Noch hält die Lebenszeit viele Wege für uns offen:
Wir haben Zeit zu lieben, zu glauben, zu hoffen.

 

Autor: Ursula Wulf

 

 

 

(Anmerkung: Kapitel sieben enthält u.a. Gedanken von Rudolf Ebertshäuser)

 

 

 

 

                                                                                                              

 

 

 

 


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#44424 Wir haben alle viel zu lange zugesehen

Geschrieben von Rolf am 08 February 2020 - 18:30

https://philosophia-...ange-zugesehen/

 

 

 

Wir haben alle viel zu lange zugesehen

 

 

 

 

Der bekannte Wissenschaftsblog Science Files plant gegen die im Zusammenhang mit der Genderideologie entstandene Diffamierungs-Industrie gerichtlich vorzugehen.

(ScienceFiles) Wie viele, die Kritik an Gender Studies geäußert haben, wurden nachfolgend als rechts, rechtsextrem, antifeministisch, rechtspopulistisch diffamiert, oder wahllos des Rassismus, Ausländerhasses oder des Sexismus bezichtigt, in eine Reihe mit Pegida und Identitärer Bewegung gestellt, beschimpft, zum Gegensatz von Hate Speech in den Netzwerken der Genderista gemacht?

Wie viele Wissenschaftler, die es gewagt haben, die Gender Studies öffentlich zu kritisieren, sahen sich anschließend einem Shitstorm derer gegenüber, die zwar keinerlei Fakten, aber viel Glauben an die ein oder andere Ideologie haben?

Wir haben diesem Treiben, das mittlerweile schon von Bundesministerien gefördert wird, zu lange zugesehen.

Wann hätte es das je gegeben, dass ein Ministerium Pseudo-Wissenschaftler dafür bezahlt, dass sie Feindeslisten erstellen, Kritiker der Gender Studies sammeln, um diese dann im Bausch und Bogen und ohne auch nur ein einziges Argument der Kritiker vorzutragen, zu verurteilen, zu diskreditieren.

Wann hätte es je einen staatlich finanzierten Versuch, Kritiker eines angeblichen Hochschulfachs in Ruf und Reputation zu schädigen, gegeben?

Die Fragen richten sich natürlich an Bürger demokratischer Gesellschaften und die deutsche Gesellschaft will doch eine demokratische Gesellschaft sein? Dass derartiges Vorgehen, derartige Versuche, Gegner des Regimes zu zersetzen und in ihrer sozialen Existenz zu vernichten, in Zwangsgesellschaft des Sozialismus und Nationalsozialismus normal waren, steht auf einem anderen Blatt.

Eine Gesellschaft, die den Anspruch erhebt, demokratisch zu sein, kann sich Personen in ihrer Mitte, die einen Lebensunterhalt daraus gewinnen, andere zu diffamieren, nicht leisten, und eine Wissenschaft, die den Anspruch erhebt, Erkenntnis zu produzieren, schon gar nicht.

Kritiker der Gender Studies weisen seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten darauf hin, dass die Gender Studies weder ein epistemologisches Fundament, noch eine eigene Fragestellung, noch eigene Erkenntnisse, noch eine Methode, noch eine theoretischen Herangehensweise an ihren angeblichen Gegenstand haben. Da sich Gender Studies vornehmlich damit beschäftigen, Gesellschaft nach ihrer Vorstellung zu verändern, folgt zwangsläufig, dass Gender Studies kein wissenschaftliches Fach, sondern politische Agitation darstellen.

Die Art und Weise, in der Genderista auf Kritik (nicht) reagieren, zeigt dies zudem sehr deutlich.

 

Für Wissenschaftler ist Kritik das Lebenselixier. Sie nehmen sie auf, versuchen sie argumentativ zu widerlegen, prüfen ihre Widerlegung und modifizieren, wenn die Widerlegung nicht gelingt, die eigene Theorie.

Genderista führen einen großangelegten ad-hominem Angriff auf die Kritiker aus. Sie versuchen nicht, Kritik zu widerlegen. Sie können die Kritik nicht widerlegen. Denn: Gender Studies sind politische Ideologie, nicht Wissenschaft.

Deshalb werden Kritiker als rechts, rechtsradikal, rechtsextremistisch, antisemitisch, antifeministisch diffamiert, wahllos und unabhängig davon, welche Kritik sie mit welchen Argumenten vorgebracht haben. Deshalb wird suggeriert, wer die Gender Studies kritisiere, der wähle bestimmt AfD und laufe bei der Pegida mit. Deshalb werden die wildesten Konstruktionen vorgenommen, um Kritiker der Gender Studies in einem Atemzug mit Neonazis, Antisemiten und Massenmördern (Anders Breivik) nennen zu können.

 

Und wir haben uns dieses Geschehen zu lange angesehen.

Deshalb wollen wir den letzten Versuch der Diffamierung, der uns bekannt geworden ist und der sich u.a. gegen Dr. habil. Heike Diefenbach richtet, rechtlich verfolgen, wenn notwendig durch mehrere Instanzen, um einen Präzedenzfall für all diejenigen zu schaffen, die von Genderista diskreditiert, diffamiert und denunziert werden.

Da Rechtsstreits mit hohen Kosten verbunden sind, sind wir bemüht, nicht alle Kosten selbst zu schultern und deshalb für jede Spende dankbar. All den Spendern, die sich bereits an den erwartbaren Kosten beteiligt haben, sei hiermit herzlich gedankt!

 

 


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#44157 Das Evangelium nach der EKD

Geschrieben von Rolf am 02 September 2019 - 19:05

https://www.ekd.de/E...elium-11173.htm

 

 

 

 

Das Evangelium nach der EKD

 

 

 

 

Unter der folgenden Überschrift erklärt die Evangelische Kirche Deutschland das Evangelium der Bibel: Das Evangelium ist die gute Botschaft von Gott, der die Menschen und die Schöpfung erlöst.*

So allgemein und schwammig wie diese Überschrift formuliert ist, so verhält es sich auch mit der darauffolgenden Erklärung.

 

Mit keiner Silbe wird erwähnt, dass Gott heilig und gerecht ist, ebenso wenig kommt die sündige Natur des Menschen zur Sprache. Auch das stellvertretende Opfer, das Jesus Christus am Kreuz vollbracht hat, wird nicht thematisiert. Dabei ist es doch der Kern des Evangeliums: Es geht um Jesus Christus, der in diese Welt kam, um Sünder selig zu machen, indem ER unsere Sünden ans Kreuz getragen hat. ER, der Sohn Gottes, der ohne Sünde war, nahm die Strafe auf sich, die wir verdient hätten. Doch von Strafe ist bei der Definition der EKD nicht die Rede, zwar wird von Erlösung gesprochen, doch es wird nicht einmal ansatzweise erklärt, wovon der Mensch erlöst werden soll. Ebenso wenig kommt es zu irgendeiner praktischen Anwendung, die zu der entscheidenden Frage führen könnte:

 

„Was muss ich tun, dass ich gerettet werde?“ (Apg 16,30). Vielmehr entsteht der Eindruck, als würde die Erlösung automisch greifen. Alle Menschen, egal wie sie zu Gott oder Seinem Sohn Jesus Christus stehen, scheinen Anteil an dieser Erlösung zu haben. Glaube wird ebenso wenig thematisiert, wie Umkehr und Buße. Es scheint, als würde Gott alle Menschen so lieben und annehmen wie sie sind. Jeder kann einfach so weiterleben, am Ende wird alles gut werden, denn die Menschen sind ja samt der Schöpfung erlöst. Jesus wird lediglich als guter Lehrer dargestellt, der uns eine Anleitung für ein gutes Miteinander gab, gerade so, als hätte der Mensch in sich selbst die Kraft dazu, ein Leben nach der Bergpredigt zu leben.

Doch neben dieser irreführenden Halbwahrheit, aus der kein Mensch irgendwelche Schlüsse oder Konsequenzen ziehen kann, zeigt vor allem die folgende Aussage, wo die Evangelische Kirche steht: „Alle Evangelien sind jedoch bereits Interpretationen des Geschehens. Ihre Verfasser haben Jesus nicht selbst getroffen“*, wird behauptet. Doch laut dieser Auffassung hatten weder Matthäus noch Johannes jemals eine reale Begegnung mit Jesus. Ist es da ein Wunder, wenn die Kirchenbänke immer leerer werden?

 

Man untergräbt nicht nur die Glaubwürdigkeit des apostolischen Zeugnisses, indem man behauptet, die Evangelien seien lediglich Interpretationen des Geschehens, sondern ignoriert zudem, dass Matthäus und Johannes Jünger Jesu waren. Wie kann man angesichts dessen behaupten, dass keiner der 4 Evangelisten, also weder Matthäus, noch Lukas, noch Markus oder Johannes eine Begegnung mit Jesus hatten? Wie krass diese Aussage ist, zeigt sich daran, dass man insbesondere den Apostel Johannes als Lügner darstellt, denn dieser hat sogar ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er ein Zeuge der von ihm berichteten Geschehnisse war.

 

Entgegen der Aussage, dass er Jesus nie begegnet sei, beendet er sein Evangelium mit folgenden Worten: Das ist der Jünger, der von diesen Dingen Zeugnis ablegt und dies geschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist. Es sind aber noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; und wenn sie eines nach dem anderen beschrieben würden, so glaube ich, die Welt würde die Bücher gar nicht fassen, die zu schreiben wären. Amen (Joh 21,24-25).

Immer wieder versichern die Apostel, dass sie Augenzeugen waren, so klar Johannes das am Ende seines Evangeliums geschrieben hat, so deutlich formuliert er es zu Beginn seines ersten Briefes: Was von Anfang war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen haben, was wir angeschaut und was unsere Hände betastet haben vom Wort des Lebens und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben, das bei dem Vater war und uns erschienen ist, was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch. Und genau das haben auch alle anderen Apostel bezeugt, weshalb Paulus über die wahre Gemeinde sagen kann, auferbaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selbst der Eckstein ist (Eph 2,20).

Von Beginn an war die wahre christliche Kirche auf dieses Fundament gebaut. Das war seit jeher die Grundlage des christlichen Glaubens und genau diese Grundlage hat die Evangelische Kirche verlassen. Man behauptet, Matthäus und Johannes hätten Jesus nie persönlich getroffen und will ihr Zeugnis lediglich als eine Interpretation abtun, dabei bestanden die Apostel darauf, dass keine Weissagung der Schrift eine Sache eigener Interpretation ist. Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, dass keine Weissagung der Schrift von eigenmächtiger Deutung ist. (2.Petr 1,20), lässt uns der Apostel Petrus wissen.

 

Nein, es war ganz gewiss keine Interpretation. Die Schreiber der biblischen Bücher haben sich nicht irgendwelche Theorien oder Zukunftsprognosen überlegt, sondern waren vom Heiligen Geist inspiriert: Alle Schrift ist von Gott eingegeben (2. Tim 3,16), bringt es Paulus auf den Punkt. Darum sahen sie in der Heiligen Schrift auch nicht Menschenwort, sondern Gottes Wort (vgl. 1.Thess 2,13).

Eine Kirche, die diesen Standpunkt verlässt, darf sich nicht wundern, wenn sie keine Autorität mehr hat. Wer auch immer sich von der Heiligen Schrift distanziert, hat letztlich nichts weiter zu bieten, als menschliche Weisheit. Doch welche Antworten kann die Welt von einer solchen Kirche erwarten? Sie kann der Welt nicht mehr geben, als die Welt ohnehin schon hat. Man findet diese Weisheit in jeder anderen Religion, in jeder Philosophie und jeglicher Weltanschauung. Doch Gottes Wort nennt diese Weisheit, Torheit, weil sie sich über Gott stellt.

 

Denn die Weisheit der Welt ist Torheit bei Gott (1.Kor 3,19). Darum ist der Beginn der Weisheit, die Furcht Gottes und diese zeigt sich darin, dass wir anerkennen, dass Gott über dem Menschen steht. Ein Geschöpf kann niemals über seinem Schöpfer stehen, es ist nur logisch, dass die göttliche Weisheit weit über der menschlichen Weisheit steht. Und diese Weisheit Gottes wird uns nur in einem Buch offenbart und das ist die Bibel. Alles was wir über Gott wissen, alles was wir über Seinen Sohn Jesus Christus und alles was wir über den Heiligen Geist wissen, dass wissen wir allein aus diesem Buch. Ohne dieses Buch wissen wir überhaupt nichts über Gott, wir können lediglich erahnen, dass es da einen Schöpfer geben muss, doch wie ER ist und wie ER denkt, können wir allein Seinem Wort entnehmen.

 

Und es ist allein dieses Wort, dass uns sagt, dass es nur und einen Mittler zwischen Gott und den Menschen gibt: Der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat (1.Tim 2,6). Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen! (Apg. 4,12).

Auch wenn nach der Bibelkritik ein Großteil von Gottes Wort ins Reich der Mythen und Fabeln gehört, so setzen alle wahren Kinder Gottes ihr Vertrauen unbeirrt in das zuverlässige Zeugnis der Heiligen Schrift und können mit den Worten des Apostel Petrus sagen: Denn wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt… Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben vom Heiligen Geist haben Menschen in Gottes Auftrag geredet (2. Petr 1,16.21).

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder wir akzeptieren die Lehre der Schrift indem wir sie als Selbstoffenbarung Gottes annehmen oder aber wir verlassen uns auf menschliche Meinungen. Entweder wir verlassen uns auf Gottes Weisheit oder auf menschliche Weisheit. Doch wer es für klug und vernünftig hält, auf menschliche Weisheit zu bauen, der wird früher oder später erkennen, dass ihm diese Weisheit keinen Halt geben wird.

 

Gerade in den Schwierigkeiten und Widerwärtigkeiten des Lebens, wird offenbar werden, dass wer auch immer auf Menschenweisheit baut, auf Sand baut. Nur über das Wort Gottes kann mit recht gesagt werden, dass es ein unerschütterlicher Fels ist, denn dieses Wort ist unvergänglich und ewig gültig. Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen (Mt 24,35).


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#43357 Kirche schafft sich ab: „Allah ist der Größte“ beim christlichen Abendmahl

Geschrieben von HansKuenzle am 12 March 2018 - 19:05

Liebe L. S.,

 

keine Sorge, denn es ist kein Grund zur Panik gegeben! Wenn die EKD solche Feste feiert, dann wünsche ich ihnen viel Vergnügen. Warum sollen sie das nicht tun? Wäre die EKD eine cjhristliche Vereinigung, dann sähe die Sache wohl anders aus. Aber die EKD hat mit dem Christentum schon lange, lange nichts mehr zu tun und mit einem Glaubensleben sowieso nicht. Die EKD ist nichts anderes als ein vom Staat getragener Kulturverein und nennt sich traditionsgemäss immer noch "Kirche".

 

Diese Sekte ist zuständig für Religion und Religionen. Das sollen sie tun. Mit Glaubensfragen können sie eh nichts anfangen, und wer im Herzen ein Glaubensleben sucht, der macht sowieso einen grossen Bogen um diese Sekte mit ihren schwulen und lesbischen Funktionären.

 

Noch einmal, liebe L., lasse diese Sekte gewähren, denn sie sollen doch ihre Freude haben, so lange sie noch können.  Ich meine damit nicht, dass sie einst ins Gericht kommen, nein, denn sie sind schon im Gericht!! Deshalb können sie nicht anders.

 

Mit liebem Gruss

Hans Künzle 


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#43219 Mann und Frau im Schöpfungsplan Gottes

Geschrieben von Rolf am 19 November 2017 - 07:54

https://charismatism...ngsplan-gottes/

 

 

 

Mann und Frau im Schöpfungsplan Gottes

 

 

 

 

Veröffentlicht: 19. November 2017 | Autor: Felizitas Küble |

 

 

Von Christa Meves

 

 

Der neue Beschluss des deutschen Bundesverfassungsgerichts (1) enthält die Gefahr, die Genderideologie zu stützen. Es stanzt im Hinblick auf die rechtlichen Kategorien

 

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„männlich“ und „weiblich“

plötzlich ein „drittes Geschlecht“ aus dem Boden. Das Gesetz wird so um eine Kategorie erweitert, die es in Wirklichkeit  –  jedenfalls bei 99% aller gesund geborenen Menschen  –  gar nicht gibt.

Die bisherige Rechtsprechung stellte wahrheitsgemäß in Rechnung, dass es der Schöpfer aller Dinge offensichtlich vorgesehen hat, dass der Mensch seit seiner Zeugung von IHM sowohl als unwiederholbares Individuum wie als künftiger Mann oder als künftige Frau geschaffen wurde. (Die entschlüsselte DNA hat das wissenschaftlich nachgewiesen).

 

Dem Schöpfer ist diese seine Vorgabe so zentral wichtig, dass die Heilige Schrift mit den Worten beginnt: „Als Mann und als Frau schuf ER sie“ –  und ER fügte hinzu: „Seid fruchtbar und mehret euch.“

 

Diese Zuweisung enthält den göttlichen Willen, dass sich der Mensch eigenständig für seine Erneuerung entscheide. Heute können Hirn- und Hormonforschung bestätigen: Auf Zukunft ist der Mensch durch die vorausgegangene Vereinigung eines Mannes mit einer Frau  vom Schöpfer gewissermaßen geradezu programmiert! Und wie viele hormonelle Vorbereitungen tragen dem Rechnung.

 

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Ja, hinter diesem göttlichen Willen steht sogar noch mehr Wahrheit als diese Tatsache allein: Es entsteht so ein Elternpaar, das im besten Fall natürlicherweise diesen Winzling nach seiner Geburt mit einem tief erschütterten Erstaunen in Empfang nimmt – mit einem hochsprühenden Impuls, es mit opferbereiter Liebe zu beschützen und aufziehen zu wollen.

 

Daraus ergibt sich – so lässt es sich heute nachweisen – die Möglichkeit, dass sich in das noch ganz unausgereifte Gehirn die spätere Qualität, ein liebes- und arbeitsfähiger Erwachsener zu werden, geradezu vorprägt. Und das bleibt als ein Depot der Entfaltungsvorgaben sogar lebenslänglich erhalten! (Leider allerdings auch als ein eingeprägter Mangel, wenn diese Erfahrung im Kind ausbleibt.)

 

Wer als Eltern bei ihrer verantwortungsschweren Erziehungsaufgabe Erfolg haben will, setze also – zwingend gestützt durch eine staatliche Konstituierung der Familie – auf die Liebe! Und das lässt dankbare Eltern sogar als Konsequenz zu der biblischen Aussage vordringen: „Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben aus deinem ganzem Herzen und mit deiner ganzer Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand und deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Lk 10,27)

 

Gottes Inkarnation in Jesus Christus macht diesen Sinn unseres Geschaffenseins mithilfe seiner Opfertat und seiner Auferstehung als die zentrale Wahrheit unseres Seins erkennbar. Die Familie mit liebevollen Eltern (samt Großeltern und Paten) ist – als ein zentraler Träger dieser Sinngebung – deshalb das unaufgebbare Mittel Gottes zur Realisierung und Ausgestaltung von Menschlichkeit.

 

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Noch niemals war der Mensch so zentral und so maßlos unverfroren, durch Missachtung der natürlichen Schöpfungsvorgänge, besonders durch seine Versuche, die Familie abzuschaffen, seinem Schöpfer die Zunge geradezu herauszustrecken. Damit erhebt sich der Mensch über seinen Kreator hinaus, offenbar in der Vorstellung, ohne Gott das Leben allein bewältigen zu können.

 

Aber mit grausiger Konsequenz führt das dazu – wie Gott das bereits dem ersten Menschenpaar warnend zugerufen hat – dass er sich damit über kurz oder lang als Individuum wie auch als Gesellschaft Unglück und Niedergang, ja schließlich den Tod einhandelt. Wie viele Beweise dafür kann uns bis heute die Weltgeschichte lehren!

 

Der Beschluss einer Richterschaft  –  ohne erkennbare Einsicht in diese Gefahr –  ist deshalb eine Entscheidung, die die Schutzfunktion wahrer Rechtsprechung vermissen lässt.

Möchten wir deshalb angesichts dieser Bedrängnis in unserer Gesellschaft situationsentsprechend unaufhörlich Gottes Erbarmen erflehen!

 

(1) http://www.bundesver...1482B3.2_cid370


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#42723 Charismatisch-ökumenische MEHR-Konferenz mit Vatikanprediger Cantalamessa

Geschrieben von Laene am 22 January 2017 - 13:41

Falsche Propheten ohne Respekt und Gottesfurcht.

Jeder Mensch steht irgendwann vor dem höchsten Gericht (klar, ich auch).

 

Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann, ist die Dummheit der Menschen, diesen falschen Propheten zu folgen.


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#42683 Dies ist der Augenblick für einen israelischen Sieg

Geschrieben von Rolf am 10 January 2017 - 08:22

Dies ist der Augenblick für einen israelischen Sieg

 

 

 

von Daniel Pipes
National Review Online
31. Dezember 2016

http://de.danielpipe...170/israel-sieg

Englischer Originaltext: This Is the Moment for an Israeli Victory
Übersetzung: H. Eiteneier

 

 

 

Der von den USA geförderte israelisch-palästinensische "Friedensprozess" begann im Dezember 1988, als Yassir Arafat, der Führer der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), die Bedingungen Amerikas erfüllte und die "Resolutionen 242 und 338 des UNO-Sicherheitsrats akzeptierte, Israels Existenzrecht anerkannte und dem Terrorismus abschwor" (eigentlich klang es in Arafats mit starkem Akzent versehenen Englisch, als habe er "dem Tourismus abgeschworen").

 

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Im Dezember 1988 war es eine gewaltige Nachricht, dass Arafat sagte er schwöre dem Terrorismus ab.

 

Dieser Friedensprozess kam im Dezember 2016 mit quietschenden Reifen zum Stehen, als der UNO-Sicherheitsrat Resolution 2334 beschloss. Khaled Abu Toameh, der vielleicht am besten informierte Analytiker palästinensischer Politik, interpretiert die Resolution so, dass sie den Palästinensern sagt: "Vergesst Verhandlungen mit Israel. Übt einfach Druck auf die internationale Gemeinschaft aus, um Israel zu zwingen die Resolution zu befolgen und alles abzutreten, was ihr fordert."

Da 28 Jahre Frust und Vergeblichkeit ein düsteres Ende fanden, ist es an der Zeit zu fragen, was als Nächstes kommt.

Ich schlage einen israelischen Sieg und eine Niederlage der Palästinenser vor. Das soll heißen, dass Washington die Israelis dazu ermutigen sollte Schritte zu unternehmen, die Mahmud Abbas, Saeb Erekat, Hanan Ashrawi und den Rest der ganzen Truppe erkennen lassen, dass die Vorstellung vorbei ist, egal wie viele UNO-Resolutionen verabschiedet werden; ihr übel riechender Traum der Eliminierung des jüdischen Staates ist verlöscht, Israel ist auf Dauer da, stark und zäh. Nachdem die Führung diese Realität erkannt hat, wird die palästinensische Bevölkerung im Großen und Ganzen folgen, ebenso am Ende andere arabische und muslimische Staaten, was zu einer Lösung des Konflikts führen wird. Die Palästinenser werden gewinnen, weil sie endlich vom Todeskult befreit werden und sich stattdessen auf den Aufbau ihrer eigenen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur konzentrieren.

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Zeit für Mahmud Abbas (links) und Khaled Meschaal und den Rest der Truppe zu erkennen, dass ihre Vorstellung vorbei ist – und sie verloren haben.

 

Während die Nahost-Politik der ins Amt kommenden Trump-Administration unklar bleibt, hat der gewählte Präsident selbst Resolution 2334 lautstark abgelehnt und signalisiert (z.B. durch seine Wahl von David M. Friedman als Botschafter in Israel), dass er offen für eine dramatisch neue Herangehensweise an den Konflikt ist, eine, die Israel gegenüber weit positiver eingestellt ist als die von Barack Obama. Mit seinem lebenslangen Streben danach zu gewinnen ("Wir werden so viel gewinnen, wenn wir gewählt werden, dass ihr wegen des Gewinnens gelangweilt sein könntet") würde Trump wahrscheinlich zu einem Ansatz gezogen, bei dem unsere Seite gewinnt und die andere Seite verliert.

 

Sieg passt auch in die aktuelle Stimmung von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu. Er ist nicht nur wütend, weil er von den Vereinten Nationen im Stich gelassen wurde, sondern hat auch eine ambitionierte Vision zu Israels globaler Bedeutung. Darüber hinaus signalisiert, dass er gerade mit einer Ausgabe von Nothing Less than Victory. Decisive Wars and the Lessons of History[1] des Historikers John David Lewis fotografiert wurde, dass er explizit in Begrifflichkeiten von Sieg im Krieg denkt; Lewis wirft in seinem Buch einen Blick auf sechs Fallstudien und kommt zu dem Schluss, dass in jedem von ihnen "das Gezeiten des Krieges sich wendeten, wenn eine Seite ihre Niederlage zu spüren bekam und ihr Wille weiterzumachen zusammenbrach, statt sich zu versteifen."

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Netanyahu hält John David Lewis' "Nothing Less than Victory" in der Hand.

 

Und schließlich ist der Augenblick auch in Sachen der größeren Trends in der regionalen Politik der richtige. Dass die Obama-Administration praktisch zum Verbündeten der Islamischen Republik Iran wurde, hat die sunnitisch-arabischen Staaten in Angst versetzt, vorneweg Saudi-Arabien, so dass sie realistischer als je zuvor sind; zum ersten Mal brauchen sie Israel, das Thema "Palästina" ist um Einiges weniger herausragend geworden und die arabische Einbildung von Israel als Erzfeind ist zu einem gewissen Teil aufgegeben worden, was nie da gewesene mögliche Flexibilität schafft.

Aus diesen vier Gründen – die Resolution 2334 des Sicherheitsrats, Trump, Netanyahu und Iran – ist der Moment genau richtig, um dem neuen Jahr und der neuen Administration mit einer umgestalteten Nahost-Politik zu begegnen, die darauf abzielt die Palästinenser "die Niederlage schmecken zu lassen".

Daniel Pipes (www.DanielPipes.org) ist Präsident des Middle East Forum. © 2016 by Daniel Pipes. Alle Rechte vorbehalten.

[1] Princeton University Press (Nicht weniger als der Sieg: Entscheidende Kriege und die Lektionen aus der Geschichte)


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#42509 Kreuzablegung an der Klagemauer: Israel weist Äußerungen des EKD-Chefs zurück

Geschrieben von Rolf am 11 November 2016 - 10:55

https://charismatism...t-unterwerfung/

 

 

 

Tempelberg-Causa: Evangelischer Theologe Udo Schnelle kritisiert „Unterwerfung“

Veröffentlicht: 11. November 2016 | Autor: Felizitas Küble

 

 

 

Die wochenlange Debatte über die Ablegung des Brustkreuzes durch EKD-Chef Bedford-Strohm und Kardinal Marx am Felsendom in Jerusalem hält weiter an.

 

Sogar der israelische Militärsprecher Shalikar kritisierte dieses Verhalten der beiden

Kirchenvertreter (siehe Fotos) als Unterwerfung unter islamische Forderungen. Ähnlich äußerte sich der deutschjüdische Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn aus München.

 

In der heutigen FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) vom 11.11.2016 ist ein Leserbrief von Prof. Dr. Udo Schnelle aus Halle-Wittenberg veröffentlicht, der sich ebenfalls mit diesem Thema befaßt.

 

Dr. Schnelle lehrt evangelische Theologie an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg. Bis 2015 war er Präsident der neutestamentlichen Forschungsgesellschaft SNTS.

 

 Unter dem Titel „Feigheit und Unterwerfung“ heißt es in der FAZ: 

 

„Das Wort „Feigheit“ habe ich lange nicht mehr gebraucht. Als ich las, dass die Bischöfe Bedford-Strohm und Marx vor dem Betreten des muslimischen Felsendoms in Jerusalem auf Geheiß des Imams ihre Kreuze ablegten, war Feigheit mein erster Gedanke.

Beide wissen um die Bedeutung von symbolischen Gesten, und die Botschaft dieser Geste ist eindeutig: Unterwerfung.

 

Das Kreuz ist nicht irgendein Symbol, sondern das Zentrum des christlichen Glaubens. Paulus schreibt: „Wir aber verkündigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit“ (1. Korinther 1,23).

 

In der islamischen Theologie wird das Kreuz bekämpft und als christliche Gotteslästerung interpretiert. Die beiden Repräsentanten der christlichen Kirchen in Deutschland haben sich dem Machtanspruch des Islams gebeugt, und es wird ihnen nicht gelingen, sich mit wohlfeilen Erklärungen herauszureden, denn das Symbol bleibt und spricht für sich.

 

Mein Vorschlag: Wenn die beiden ihr Kreuz im Felsendom nicht tragen wollen, dann sollten sie es überhaupt ablegen.

 

Professor Dr. Udo Schnelle, Halle-Wittenberg.“

 

 

Fotos: ABC-Kreis, L. Mohr


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#41903 Missbrauch? Begrüßung

Geschrieben von Kranich am 14 June 2016 - 14:28

Wow, wenn ich höre, welchen Weg deine Freundin und du gegangen seid und was für eine Geschichte ihr schon miteinander habt.... da siehste!!!! Gott war immer da (also der, der dich liebt und nicht der, der dir Angst machen will).

Dein Mädel kennt dich also schon in allen Verfassungen und ihr seid zusammen geblieben, das ist auf jeden Fall schon mal ein ganz toller Baustein für eure Beziehung. Und wenn sie sich sogar selbst bekehrt hat, dann könnt ihr ja auch über Glaubenssachen sprechen. Ich habe selbst lange Zeit geglaubt, es sei nicht so wichtig, ob der Partner auch gläubig ist, oder nicht. Jetzt habe ich einen gläubigen Mann und der Unterschied ist riesig. Nicht nur, dass wir über Glaubenssachen reden können, nein, Gott arbeitet an ihm und an mir und wir erleben, wie Gott richtig wichtige Dinge in unserem Leben zum Besseren führt.

 

Und das mit dem Sex.... da bist du ja auch schon auf einem richtig guten Weg unterwegs.

Wenn ich deine Posts so lese, denke ich immer mehr: da ist schon so viel passiert, den Rest wird Gott auch noch heilen, da bin ich überzeugt.

 

Manchmal ist beim Beten und Glauben auch einfach Durchhalten gefragt. Auf der einen Seite will Gott unsere Gefühle ansprechen und uns ganz begegnen, auch auf der emotionalen Ebene, auf der anderen Seite sollen wir uns nicht auf unsere Gefühle verlassen, denn sie täuschen und laufen manchmal in eine ganz falsche Richtung. Bete also weiter und vertraue darauf, irgendwann spürst du Gott auch wieder. Mal abgesehen davon: ich spüre Gott auch oft nicht, so im Alltagsgewimmel, aber trotzdem ist er da, das ist meine Zuversicht.

 

Barmherzigkeit ist ein gutes Stichwort, wir urteilen viel härter über uns selbst, als Gott es jemals tun würde. Aus diesem Selbsturteil herauszufinden und dahin zu finden, sich selbst anzunehmen, so wie Gott uns angenommen hat, das ist eine Lebensaufgabe. Auch nicht nur für dich, sondern für viele andere Christen auch, du siehst also, du bist voll der Normalo!


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#41832 Missbrauch? Begrüßung

Geschrieben von Kranich am 03 June 2016 - 15:09

Du hast schon recht, dass mit der Vergebung ist ein Prozess, aber man sollte nicht warten, mit diesem Prozess zu beginnen.

Es geht ja nicht darum, in so einer Art happyclappy Christsein mit Pseudoheiligenschein aller Welt ein Lächeln zu zeigen und zu sagen: "Ich habe ihnen vergeben", aber innerlich toben noch Stürme.

Für mich ist Vergebung am Anfang ein reiner Gehorsamsschritt und er hat zu Beginn meistens nichts mit Gefühlen zu tun. Jesus sagt zu uns: "Vergebt ihnen, so wie ich euch vergeben habe."

Ich spreche also bzpw. laut aus: "Ich vergebe XY für......" und dann hat sich in meinem Herzen erstmal nichts geändert. Wenn ich wieder an diese Person denken muss, spreche ich es wieder aus, laut oder leise und langsam verändere ich mich. Die Bindung und die Macht, die diese Personen über dich hatten und durch die vielen dunklen Gefühle immer noch haben, die wird durch Vergebung gebrochen und zwar nicht durch dich, sondern durch Jesus. Wenn du Menschen vergibst, begibst du dich ganz in den Einflussbereich von Jesus und dann schützt er dich. Die Folge: es quält dich nicht mehr so und irgendwann kommt das Gefühl dann auch hinterher.

 

Das sage ich nicht nur so aus der Theorie. Dieser schon mal oben erwähnte Pastor, den ich mal erlebt habe, dem musste ich auch vergeben und es hat furchtbar lange gedauert. Ich bin ihm seitdem nicht mehr wieder begegnet, aber wenn ich ihm wieder begegnen würde, weiß ich nicht, wie es mir gehen würde. Wahrscheinlich ging es mir gefühlsmäßig schlecht, aber ich weiß, dass ich ihm dann wieder vergeben muss und dann verliert er seine Macht, die er ja über mich hatte, da bin ich mir ganz sicher!

 

Und du hast schon recht: Christen erlauben sich oft die Wut nicht, das kenne ich sehr gut. Sie wird regelrecht weggedrückt und das soll natürlich nicht sein.

 

Ich habe übrigens in meine Spurgeon Andachtsbuch (der hat hier in diesem Forum auch einen extra Link, war ein Evangelist, der schon lange nicht mehr lebt, aber sehr viele gute, auch recht anspruchsvolle Sachen geschrieben hat) eine Textstelle gefunden, die ich dir zur Aufmunterung schreiben möchte (etwas antiquiertes Deutsch, aber trotzdem gut):

 

Zu "Ich sah das Lamm stehen auf dem Berge Zion" (Offenbarung 14,1)

Lieber Leser, sieh hier deine Wonne. Du hast hinaufgeblickt und das Lamm gesehen. Durch den Schleier deiner Tränen hindurch haben deine Augen das Lamm Gottes geschaut, das deine Sünden trägt.

Darum freue dich und sei fröhlich. Wenn nach einer kurzen Spanne Zeit die Tränen abgewischt sind von deinen Augen, wirst du das Lamm auf dem Thron erhöht erblicken. Es ist deines Herzens Wonne, täglich mit dem Heiland umzugehen. Im Himmel darfst du diese Wonne in vollerem und höherem Maße genießen. Du darfst dich weiden an dem unverhüllten Anblick seiner Gegenwart. Du darfst bei ihm sein ewiglich."

 

Schön daran festhalten -_-


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#41757 Die Landeskirche verlassen und im Gemeinschaftsverband bleiben?

Geschrieben von Rolf am 18 May 2016 - 18:56

http://www.idea.de/n...iben-96844.html

 

 

 

Die Landeskirche verlassen und im Gemeinschaftsverband bleiben?

 

Wetzlar (idea) – Drei evangelische Landeskirchen haben bisher beschlossen, gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu trauen: Baden, Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und Hessen-Nassau. Weitere werden voraussichtlich folgen. Die über 200.000 Mitglieder Landeskirchlicher Gemeinschaften – sie gehören in der Regel einer Landeskirche an – sind der Ansicht, dass dieser Schritt biblischen Aussagen widerspricht. Manche fragen sich jetzt, ob sie deshalb ihre Landeskirche verlassen und nur noch in ihrer Gemeinschaft bleiben sollten. Zwei Pietisten äußern sich dazu in einem Pro und Kontra für die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar).

 

Pro: Kirche opfert Gottes Wort dem gesellschaftlichen Zeitgeist

 

Daniel Siegele (Karlsruhe) ist nach dem Ja der badischen Landessynode zur Trauung homosexueller Partnerschaften im April aus der Kirche ausgetreten: „Für mich war es der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.“ Nach Meinung des 35-Jährigen hat die Synode mit ihrem Votum „Gottes Wort dem gesellschaftlichen Zeitgeist geopfert“. Er werde mit seinem Austritt aber nicht heimatlos. Er bleibe Mitglied im Evangelischen Gemeinschaftsverband AB in Karlsruhe, „der mich geistlich voll versorgt“. Der Verband ist mit rund 180 Gemeinschaften, 15 Gemeinden und 120 Hauskreisen die älteste pietistische Organisation im Bereich der badischen Landeskirche.

 

Kontra: In der Kirche kann man weiter eine andere Meinung vertreten

 

Gegen einen Austritt von Mitgliedern Landeskirchlicher Gemeinschaften aus der Kirche wendet sich Pfarrer Theo Breisacher (Karlsbad), der der Landessynode angehört. Er verweist auf eine Aussage im Synodenbeschluss, in der es heißt: „Die Landeskirche weiß um bestehende theologische Differenzen.“ Dies bedeute, dass in der Kirche noch Raum sei für Menschen, „die das anders sehen mit der Homosexualität“. Aus Gewissensgründen allein müsse niemand austreten. Die Synode habe an keiner Stelle verboten, bei diesem Thema eine andere Meinung zu haben. Man dürfe weiterhin laut und vernehmbar sagen, dass man den Umgang der Mehrheit mit biblischen Texten in dieser Frage für fahrlässig und folgenreich halte. Pietisten, die einen Kirchenaustritt erwägen, fragt Breisacher: „Doch wenn du gehst, wer soll das in Zukunft noch laut sagen? Beim Kirchenkaffee, in der Gemeindeversammlung, im Bezirkskirchenrat, in der Landessynode ...?“


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#41466 Wenn man Sünde nicht mehr Sünde nennen darf

Geschrieben von Rolf am 21 March 2016 - 23:15

Wenn man Sünde nicht mehr Sünde nennen darf

 

 

 von Rolf Wiesenhütter

 

Der Zeitgeist schlägt in der STA auf allen Ebenen durch. Immer deutlicher tritt zutage, dass Gottes Wort von den „Vordenkern“ unserer Gemeinschaft einem Relativismus untergeordnet wird, der sich in der Postmoderne zum willfährigen Steigbügelhalter antichristlichen Einheitsdenkens generiert. Sünde – das ist ein Wort, das man besser nicht in den Mund nimmt. Wir haben in der letzten Ausgabe der „Stimme“ einmal mehr erfahren müssen, was inzwischen mit Brüdern passiert, die der Bibel dem Zeitgeist den Vorzug geben. Man kann kaum mehr anders, als den Leitungsgremien unserer Gemeinschaft zu attestieren, dass ihnen jedwede Geistesleitung abhandengekommen ist. „Da sie den Weg der Wahrheit verlassen haben, sendet ihnen Gott nun kräftige Irrtümer“(2. Thess. 2, 10-12), so lehrt uns Gottes Wort. Inzwischen sind bereits die Grundlagen christlicher Existenz betroffen. Die einfache Formel „Sünde trennt von Gott“ wird zunehmend von unserer elitären Leitungsebene ignoriert, die sich beharrlich gegen jeden bibelkonformen Einwand resistent zeigt. Sie haben die Gemeinschaft an Babylon verkauft und ernten nun die Früchte Satans. Zu Korrekturen erweisen sie sich zunehmend unfähig und rechtfertigen sich lapidar mit  der Forderung: „Ihr habt uns gewählt, also müsst ihr uns auch folgen.“ Aber wohin führt der Weg, wenn er nicht in die Gegenwart Gottes führt?  Die Antwort darauf ist längst offenbar geworden. Es geht geradewegs in die Verdammnis, wenn nicht endlich eine Umkehr stattfindet. Wir haben die Praxis vor Augen, die sich inzwischen religiös, aber nicht mehr geistlich generiert. Die Wahrheit zieht sich mehr und mehr zurück und der Irrtum ist auf dem Vormarsch.

 

Blindheit ist auszumachen, zunehmende Unfähigkeit, die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden. Sünde in der Gemeinde wird nicht mehr erkannt und daher geduldet. Wird Ehebruch in der Gemeinde offenbar und gehen Prediger und Seelsorger das Problem bibelkonform an, fliegen sie raus, während die Sünder noch hofiert werden und sogar vor Fernsehkameras posieren dürfen. Als bei uns in der Gemeinde Ehebruch offenbar wurde, hat man mir, dem vom Prediger ernannten Seelsorgebeauftragten Hausverbot erteilt, während gleichzeitig die in Sünde Gefallenen munter am Gemeindeleben teilnehmen und sogar gemeinderelevante Entscheidungen mit beeinflussen. Während ich, wie man mir sagte, mit der in der Adventgemeinde angewandten Höchststrafe, dem Hausverbot belegt wurde, haben die Sünder keine Veranlassung, ihr Tun zu beenden und umzukehren. Die Gemeinde zieht einfach die Decke des Schweigens darüber. Als ich gestern am Haus des Ehebrechers vorfuhr, stand das Auto der Ehebrecherin vor der Haustür. Morgens um halb zehn, die Kinder in der Schule, die Erwachsenen in der Arbeit, hat man es nicht eilig. Als ich nach einer Stunde zurückkomme, steht das Auto der Ehebrecherin noch immer da. Man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, die Fahrzeuge in den Hof zu stellen um eine gewisse Diskretion zu wahren. Von der Gemeinde hat man ja nichts zu erwarten. Sollte das Thema angesprochen werden, kommt eine Erklärung wie, man habe Adventsplätzchen gebacken, oder so ähnlich. Damit ist dann die Sache wieder für die Gemeinde erledigt.

 

Dass die Sünde inzwischen die ganze Gemeinde knechtet, der Heilige Geist sich zurückgezogen hat, bemerken nur ganz wenige Glieder, die man aber inzwischen ebenfalls kaltgestellt hat. Babylon hat voll durchgeschlagen in der Adventgemeinde. Der Vatikan dehnt immer dreister seinen Führungsanspruch aus und zeigt sich gegenüber der Postmoderne immer aufgeschlossener. Aktuell erleben wir die Öffnung der katholischen Kirche in Richtung Homosexualität. Und da die STA in Deutschland sich ungeniert der babylonischen Führung unterordnet, muss sie sich nun natürlich im Sinne der „babylonischen Einheit“ positionieren. Als im Januar 2014 mein Buch „Der Adventismus in der Falle des Antichristen“ erschien war darin zu lesen, dass bisher der Genderwahn in der STA noch nicht angekommen sei, man könne aber bereits am Horizont erkennen, was noch auf uns zukommen könnte.

 

Nur sechs Wochen später erschien in unserer Gemeinde Prof. Dr. Edgar Voltmer von der theologischen Hochschule Friedensau und hielt in der Gemeinde zu Lübeck eine „Predigt“ über Homosexualität. Der Herr Professor, der sich als Gesundheitswissenschaftler vorstellte, ist natürlich eine Autoritätsperson mit entsprechendem Weitblick, der natürlich qua seines Titels prädestiniert ist, die Bibel schriftgemäß auszulegen. Da die gewöhnlichen Gemeindeglieder trotz jahrzehntelangem Bibelstudium bemitlei-denswert ahnungslos sind, wie man dem Thema aus biblischer Sicht gerecht wird, zitiere ich nachfolgend aus der mir als Tonträger vorliegenden „Predigt“ von Prof. Voltmer wie folgt:

 

Etwas ist anders mit Markus. Er duscht stundenlang, er kämmt sich mehrfach am Tag die Haare. Manchmal sitzt er lange und schaut aus dem Fenster, so sinnend und gedankenschwer, manchmal entringt sich so ein tiefer Seufzer seiner Brust; und seine Eltern schauen sich manchmal so wissend an und haben es schwer, ein Lächeln zu unterdrücken, sie haben da so eine Vermutung. Markus merkt auch, dass etwas anders mit ihm ist. Seit neuestem ist da so ein Kribbeln, so eine Unruhe in seinem Bauch. Und manchmal fühlt er sich total cool und total lässig und bei anderen Gelegenheiten könnte er schier verzweifeln weil er denkt, >ich hab mich wieder so peinlich benommen<. In der Schule wandern seine Blicke häufig zum Nachbartisch, denn dort sitzt Stefan. Und Stefan geht ihm nicht aus dem Kopf. Neulich hat er sogar schon von ihm geträumt und sich nach einer Umarmung gesehnt.

 

Ach, das hätte jetzt nicht kommen dürfen. Eben haben wir uns noch gefreut und haben wissend mit dem Kopf genickt. Ja, Kribbeln im Bauch, junge Liebe, und haben uns vielleicht erinnert wie das damals bei uns war. Und jetzt das. Homosexualität. Schwul. Da sträuben sich einem doch gleich die christlichen Nackenhaare. Meine Lieben, Ihr merkt schon, ich habe mir für heute ein schwieriges Thema vorgenommen. Es brennt mir schon lange auf den Nägeln und ich stelle mir die Frage, warum ich noch nie eine Predigt über dieses Thema gehört habe. Ich stehe heute Morgen nicht hier um Euch zu sagen wie es richtig ist, was die Wahrheit ist. Aber ich möchte mit Euch ein paar Aspekte teilen, die mir in diesem Zusammenhang wichtig erscheinen. Wir fangen mal an mit dem, was noch ganz sicher und ganz einfach ist. Was war denn eigentlich das Ideal, das Gott im Sinn hatte? Da gehen wir mal ganz früh in die ersten Blätter der Bibel 1.Mo.1;27. Gott schuf den Menschen als ein Abbild, als Mann und Frau schuf er sie. Das lässt an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig. Gott schafft den Menschen in seiner geschlechtlichen Gegenseitigkeit und gibt ihnen den Auftrag: Habt auch sexuellen Kontakt miteinander, vermehrt euch.

 

Wenn wir uns nun Texte über die Homosexualität anschauen, dann gibt es so eine gruselige Geschichte, das ist die Begebenheit, als Männer Gottes zu Abraham kommen und ihm ankündigen, dass Sodom und Gomorrha wegen eben dieser Verderbtheit vernichtet werden. Und diese Männer kehren bei Lot zu Gast ein. Und dann heißt es da in 1. Mo. 19: Sie waren noch nicht schlafen gegangen. Und dann kamen die Männer der Stadt zu Lot und sagten: Wo sind die Männer die heute zu dir gekommen sind? Heraus mit ihnen, wir wollen mit ihnen verkehren. Lot sagte dann, sie sollten doch nicht ein solches Verbrechen begehen und bot ihnen seine beiden Töchter an. Offensichtlich galt damals Gastfreundschaft mehr als Leib und Leben der beiden Töchter. Heute käme hoffentlich niemand auf die Idee seine Töchter entsprechend anzubieten. Das zeigt nicht nur, wie verdorben Sodom und Gomorrha war, aber wir sehen, dass manchmal sich kulturelle Vorstellungen und Normen verändern, denn damals schien es dem Lot ein legitimes Vorgehen. In 3. Mo. 18 steht, du darfst nicht mit einem Mann schlafen wie mit einer Frau, das wäre ein Gräuel. Diese Texte werden im Neuen Testament noch einmal ergänzt, z.B. wenn Paulus in Röm. 1;26 schreibt: Darum lieferte Gott sie den entehrenden Leidenschaften aus, dass sie den natürlichen Verkehr aufgaben und entbrannten in Begierde zueinander.

 

Nun wird es schwieriger. Ich glaube wir sind uns einig, dass dieses Ideal Gottes, das wir jetzt grad kennengelernt haben, dass das im Paradies verwirklicht war, dass aber nach dem Sündenfall sich grundlegendes in unserer Welt verändert hat. Denken wir daran, dass im Paradies die Menschen und Tiere in friedlicher Koexistenz lebten, und hinterher ist plötzlich Räuberbeute vorhanden, die einen fressen die anderen. Im Paradies sollten sie die Schöpfung bewahren, den Boden bebauen, und danach haben sie es mit Dornen und Disteln zu tun. Auch heute ist unser Acker mit Dornen und Disteln voll, die uns das Leben schwermachen. Das heißt, grundlegende Ordnungen wurden nach der Vertreibung aus dem Paradies außer Kraft gesetzt und veränderten sich ganz stark. Es fällt uns nun grundsätzlich schwer, dieses Ideal Gottes zu verwirklichen. Das wird für mich immer besonders deutlich am Thema Gesundheit und Krankheit. Krankheit ist ja für uns etwas, was für den ersten Moment danach klingt, als sei es etwas Schicksalhaftes und unabänderliches. Etwa, das uns passiert, und wo wir auch nicht viel dagegen machen können. Und für einen Teil der Krankheiten ist das auch so.

 

Ich bin Gesundheitswissenschaftler und befasse mich deshalb intensiv mit der Materie. Ich bin immer wieder überrascht, dass heute die Weltgesundheitsorganisation sagt, die Hauptkrankheiten, die zum Tode führen, sind Krankheiten, die mit unserem Lebensstil zusammenhängen. Das beste Beispiel für mich in diesem Zusammenhang ist immer der Diabetes Typ 2. 80% der Altersdiabetiker sind übergewichtig, und wiederum 80% von denen könnten, wenn sie ihr Gewicht reduzieren ihre diabetische Stoffwechsellage komplett normalisieren, bräuchten keine Tabletten mehr und wären defacto gesund. Das heißt im Klartext formuliert, diese Krankheit ist eine Folge ihres Lebensstils. Eine Folge dessen, dass wir uns nicht an Empfehlungen der Mäßigkeit oder der Bewegung im Sinne der gesunden Lebensweise Gottes gehalten haben. Trotzdem käme niemand hier in dieser Gemeinde auf die Idee, dass wir Typ 2 Diabetiker aus der Gemeinde ausschließen. Typ 2 Diabetiker werden eher bedauert, und sie werden auch nicht permanent unter Druck gesetzt: Du musst aber deinen Lebensstil ändern, denn der ist verkehrt. Das ist Sünde in den Augen Gottes. Und nicht unwichtig in unserem Zusammenhang ist auch, dass das, was durch die Sünde in diese Welt gekommen ist mittlerweile nicht mehr nur etwas ist, was das Verhalten ausdrückt, sondern dass dies auch über unsere Vererbung bestimmt.

 

Auch das Beziehungsthema ist etwas, das nach dem Verlust des Paradieses mächtig in Unordnung geraten ist. Die Texte, die wir gerade zum Thema gelesen haben stehen ja im Zusammenhang mit anderen Verboten. Und das alles wurde offensichtlich praktiziert, sonst hätte man das ja gar nicht benennen müssen. Bemerkenswert in unserem Zusammenhang ist jetzt aber, dass sich bei diesem Thema so eine eigenartige Aufsplittung der Bewertung ergeben hat. Wir behandeln heute Menschen, die eine sexuelle Affäre haben oder sich scheiden lassen völlig anders als jemanden, der in einer homosexuellen Partnerschaft ist. Oder wie wir Menschen behandeln die darauf aus sind, massenhaft Kohle zu scheffeln. Da sagen wir im Zweifelsfall Hut ab und räumen denen Ehrenplätze in der Gemeinde ein. Aber bei Homosexuellen ist das anders. Und das, obwohl hier in der Bibel von Lustknaben und Knabenschändern die Rede ist, also von einer Ausprägung der Homosexualität, über die ich heute eigentlich gar nicht reden will. Ich möchte euch in diesem Zusammenhang informieren über Häufigkeit und Einflusszahlen, und ich bin überrascht, dass nur 1,5% der männlichen und 0,7% der weiblichen Bevölkerung homosexuelle Neigungen haben. Ich weiß nicht, wie es euch bei diesen Zahlen geht.

 

Für mich ist bei diesen Zahlen eine kleine erste Erleichterung und Entwarnung  verbunden, in dem Sinne, wenn wir uns entschließen könnten etwas offener mit dem Thema umzugehen, nicht zu befürchten ist, dass demnächst die Hälfte unserer Kinder mit gleichgeschlechtlichen Partnern ankommt. Wir können also die Kirche ein bisschen im Dorf lassen. Was wichtig ist, ist dass es verschiedene Ursachen gibt, die zu Homosexualität führen können. Vererbt einerseits, aber auch Hormonstoffwechsel oder familiäre Entwicklungen oder kulturelle Entwicklungen. Wir sind also in einer Verantwortung. Für vererbte oder manifestierte homosexuelle Neigungen gibt es bisher keine anerkannte und sichere Therapie.  Halten wir fest: Obwohl Gott ein anderes Ideal hat, ist durch den Sündenfall in vielen Bereichen das Ideal Gottes verändert und nicht mehr so verwirklicht, wie es ursprünglich im Paradies gedacht war. Davon sind auch Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung betroffen. Aber wenn es doch nur so ein paar Menschen sind, dann sollen die sich das eben abklemmen, das hat Paulus ja auch gemacht. Aber wozu solche Unterdrückung der Neigung führen kann haben wir ja in der letzten Zeit bei den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche gesehen.

 

Das hat ja ein negatives Bild auf das Zölibat und die Unterdrückung homosexueller Gefühle geworfen. Worüber wir heute Morgen reden, das sind Menschen, die genauso wie ich mich zu einer Frau hingezogen fühle, in gleicher Weise eben zu einem Partner ihres Geschlechts hingezogen fühlen und die mit ihm eine verantwortungsvolle Lebens- und Liebesbeziehung führen wollen. Und deshalb habe ich heute Morgen auch bewusst das Bild von der gleichgeschlechtlichen Liebe gewählt und nicht das plakative Wort der Homosexualität, unter dem sich eben ganz vieles subsumiert. Genau für diese Form von Partnerschaft räumt mittlerweile die evangelische Kirche das Recht ein, sich kirchlich trauen zu lassen und in 17 von 22 Landeskirchen dürfen homosexuelle Paare im Pfarrhaus zusammenleben. Für uns als Adventisten ist natürlich nicht maßgebend was die großen Kirchen machen. Für uns gilt im Zweifel: Was steht in der Bibel. Und damit wird es jetzt noch ein bisschen schwieriger und noch ein bisschen gefährlicher, dass Missverständnisse auftreten. Ich denke wir sind uns einig, dass es in der Bibel Entwicklungen gibt, die sich in der Auslegung und der Glaubenspraxis ergeben. Es geht darum, dass wir dem eigentlichen Sinn folgen. Vorher möchte ich aber nochmal in aller Deutlichkeit erklären, dass wir alle gegen Worte des Paulus und gegen klare Anweisungen des Paulus verstoßen. Beispiel: 1.Kor.11;5: „Eine Frau aber die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt.“ 1.Tim. 2;12: „Einer Frau gestatte ich nicht dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann Herr sei, sondern sie sei still.“ Ich kann nur festhalten, alle Frauen, die hier ohne Kopfbedeckung sitzen und sich auch noch erdreisten den Mund aufzumachen und alle Männer die daneben sitzen und nichts dagegen tun, verstoßen ganz klar gegen paulinische Anweisungen. Warum gehen wir eigentlich über diese Texte hinweg und sehen bei anderen Worten des Paulus, eben im Sinne der Homosexualität, diese als unveränderlich an? Bei den Homosexuellen, aber bei den Ehebrechern und Habsüchtigen nicht?

 

Ein weiterer Aspekt hängt zusammen mit dem Begriff der gegenwärtigen Wahrheit. Das ist eine wichtige Frage. Was ist eigentlich das, was Gott uns heute aus seinem Wort direkt sagen möchte? Damals waren das so Themen wie Sabbat, Heiligtum, Wieder-kunft, die zwar in der Bibel standen, die aber so ein bisschen aus dem Focus geraten waren, und die den Gründervätern und – Müttern wieder ins Bewusstsein gerufen wurden. Nirgendwo steht aber in der Bibel ein Text wie: Du sollst nicht rauchen. Trotzdem können wir eine solche Empfehlung mit dem Wort Gottes in Überein-stimmung bringen. Erkenntnis entwickelt sich also weiter. Deshalb müssen wir uns fragen: Was ist denn heute der Wille Gottes für unsere Glaubenspraxis? Und wenn wir uns fragen, was denn das übergeordnete Prinzip Gottes in der Bibel ist, dann sind wir uns sicherlich schnell einig, dass das Gottes Liebe und Barmherzigkeit ist. Denken wir an die Geschichte von der Ehebrecherin. Da kamen sie zu Jesus und sagten: Mose hat gesagt, sie ist des Todes schuldig, was aber sagst Du? Und Jesus antwortete. Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Da gingen sie alle fort und Jesus sagte, ich verklage dich auch nicht.

 

Aber Jesus rüttelt nicht an dem Ideal. Er sagt: Geh hin und mach es nicht wieder. Doch wer könnte jetzt behaupten dass sie das geschafft hat? Wir leben in einer gefallenen Welt. Und das geht heute bis tief in unsere Gene hinein. Darum geht es heute nicht darum, dass wir starre Regeln und Gesetze befolgen, sondern es geht darum, wie wir heute Gottes Liebe und Barmherzigkeit auch unserem Bruder und unserer Schwester erweisen können und erweisen wollen, die in Bezug auf ihre Sexualität nicht anders empfinden können. Viele sagen dazu, dass sie denen ja gerecht werden wollen und meinen dann, die sind halt krank oder die sind halt Sünder. Die Betreffenden können das schwer ertragen. Sie empfinden ihre Neigung als etwas, wofür sie nichts können und es ist sehr schmerzlich für sie, wenn sie dann als krank bezeichnet werden. Oder als Sünder. Wobei das eigentlich kein Problem wäre. Wenn wir uns einig werden, dass wir alle Sünder sind, dann wäre es ja gut. Aber wir sind nicht einig und sagen: Ja, wir sind Sünder, aber wir sind nicht solche Sünder, wie diese Homosexuellen. Und das ist die Problematik, und deswegen geht es mir nicht um die Begriffe, sondern um das Gesamtfazit. Und das lautet, ich formuliere es für mich: Ich möchte, dass dieser Bruder und diese Schwester sich in meiner Gemeinde wohl fühlen und vollkommen angenommen werden können. Dass sie sich nicht verstecken und mir nichts vorheucheln müssen. Denn ich glaube, dass nur so die Möglichkeit besteht, dass sie ein lebendiges Glied am Leib Christi sein können, so dass sie in Jesu Nähe sein können und dass Jesus selbst so an ihnen wirken kann, wie er es selbst für richtig hält. Aber da fehlt noch was. Gott muss ja auch etwas an mir tun, er muss an mir Erkenntnis und Einstellung in der Weise ändern, damit ich verstehe, warum Gott z.B. dann, wenn jemand intensiv darum betet, dass Gott ihm eine heterosexuelle Neigung schenkt, er das nicht tut, sondern ihn mit dieser homosexuellen Neigung weiter leben lässt. Und möglicherweise einen ganz anderen Plan mit ihm hat. Das kann mich aber dann ganz ruhig und gelassen sein lassen, und zwar darin, dass ich meiner Überzeugung nach rede, lebe und handle, einschließlich meiner Sexualität, dass ich einem anderen aber genau diesen Raum auch gebe und mir sicher bin, dass Gott mit uns beiden dann seinen Weg gehen wird. Amen!

 

Diese „Predigt“ ist verkürzt wiedergegeben, aber sie zeigt den gegenwärtigen Umgang mit Gottes Wort auf. Bibeltexte werden aus ihren Kontexten gerissen und der Willkürlichkeit preisgegeben. Die Rede ist von Gottes Ideal, so als gäbe es exegetischen Stufen untergeordnete Modelle vom Ideal, die ebenfalls in der Akzeptanz Gottes sind. Die professoralen Aussagen relativieren Gottes Wort bis zur völligen Sinnentstellung. Offenbar will Gott uns heute etwas anderes sagen als in früheren Zeiten. Dabei hat Gott offenbar keine Probleme sich zu widersprechen. Da wir alle Sünder sind, haben wir keine Veranlassung, den anderen in offenkundiger Sünde zu ermahnen. Homosexualität ist zwar keine Krankheit, aber genetisch bedingt. Während wir die „gegenwärtige Wahrheit“ bisher so verstanden, dass Gott uns fortschreitend ein tieferes Verständnis seines Wortes schenkt, sind wir nunmehr aufgefordert, bestehende Bibeltexte völlig neu zu interpretieren. Und wenn Gott keine Veränderung durch Gebet schenkt, dann ist es wohl sein Wille, dass Menschen weiterhin ihre Homosexualität leben.

 

Was müssen wir aus dieser Predigt lernen? Zunächst, dass großartige Titel keine Garantie für bibeltreue Verkündigung sind. Man darf mit Recht die Frage stellen, nach welchen Kriterien heute die Leute ausgesucht werden, die auf unseren Kanzeln Gottes Wort verunstalten dürfen. Wir brauchen uns nicht zu wundern, wenn unsere Gemeinden nicht nur nicht wachsen, sondern sogar kleiner werden, wenn wir Gottes Wort zur Willkür verkommen lassen. Ich empfinde es als Armutszeugnis, dass ein Gesundheitswissenschaftler, wenn er sich denn zur Homosexualität äußert, nicht auf dem aktuellen Stand der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse zur Homosexualität ist. In einschlägiger Fachliteratur ist nachzulesen, dass weder in der Gehirnforschung, noch in der Hormonforschung, der genetischen Forschung,  oder der Zwillingsforschung ein biologisches Korrelat ausfindig zu machen ist, das Homosexualität bedingt. (Siehe Homosexualität und Seelsorge, 22 Ärzte, Psychologen und Seelsorger veröffentlichen ihre Forschungsergebnisse; Aussat Verlag Neukirchen – Vluyn) Die Ausführungen von Prof. Voltmer unterliegen von daher allenfalls der zeitgeistigen Erscheinung, die von den entsprechenden Lobbyisten unaufhörlich wiederholt werden, nicht aber belastbaren Erkenntnissen über biologische Gegebenheiten. Theologisch völlig widersprüchlich und damit unhaltbar ist, wenn Prof. Voltmer feststellt, dass Sodom und Gomorrha eben wegen der verdorbenen sexuellen Sitten ausgelöscht wurde, Gott uns nun aber aktuell mitteilt, dass er an gewissen Menschen, die in der Homosexualität leben, seinen Willen ausdrückt. Gottes Wort widerspricht sich nicht, auch nicht nach zweitau-send Jahren. Wäre es anders, müsste man sich sofort vom Dogma der Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift trennen.

 

Offenbar hat dem Professor noch niemand erklärt, dass die Bibel Sünden offenbart, die unmittelbar zum geistlichen Tod führen. Inakzeptabel ist auch die Aussage, dass man Homosexualität differenziert betrachten muss, und dass die Bibel nur von einer bestimmten Form der Homosexualität spräche, die ausschließlich auf sexuelle Lustbe-friedigung aus sei, und dass man gelebte Partnerschaft in Liebe und Verantwortung vom Wort Gottes her anders bewerten müsste. Nirgends lässt sich eine solche Unterscheidung in der Bibel ausfindig machen. Daher ist auch diese Aussage allenfalls der zeitgeistigen Entwicklung der Welt geschuldet. Prof. Voltmer fragt, was denn die richtige christliche Lebensführung für die heutige Zeit ist. Der historisch- kritische Ansatz ist unüberhörbar, der nach einer Neuinterpretation alter Texte verlangt. Was ist der richtige Ansatz? Das wir daran festhalten, dass Jesus derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit ist!! (Hebr. 13;8) Gottes Wort ändert sich nicht und wenn wir es uminterpretieren, ist es nicht mehr Gottes Wort. Deshalb muss Gott auch nicht meine Haltung in Richtung Babylon ändern, sondern diejenigen, die sich durch Babylon verführen ließen, sind aufgerufen zum Wort Gottes zurück zu kehren. Leider irrt Prof. Voltmer auch, wenn er selbstverschuldete Krankheiten der Homosexualität gegenüberstellt. Er selbst erklärt ja sogar, dass Homosexualität explizit keine Krankheit ist. Wie kann er dann unterschwellig den Vorwurf durchklingen lassen, dass wir mit zweierlei Maß handeln, wenn wir den Diabetespatienten der sündhaft seine Krankhaft verschuldet hat in der Gemeinde belassen, während wir den in Sünde lebenden Homosexuellen rauswerfen?

 

Diesen Vergleich kann man so gar nicht anstellen. Ebenso abenteuerlich ist die Feststellung, dass mit dem Rauswurf aus dem Paradies grundlegende Ordnungen sich veränderten, so als würde die Sünde relativiert. Auch kulturelle Veränderungen sind nicht geeignet, Gottes Wort zu ändern oder außer Kraft zu setzen. Zurückweisen muss man auch die Feststellung, dass die Zahl der Homosexuellen ziemlich klein ist, wodurch auch das Problem überschaubar sei. Die Wahrheit ist: Grundsätzlich trennt die Sünde von Gott und was Sünde ist, unterliegt nicht unserer Interpretation. Festzustellen ist: Gott hat niemals den Plan, Menschen in der Sünde zu belassen. Wir dürfen Sünde nicht einfach akzeptieren weil wir der Meinung sind, man könne gegen die Sünde nichts ausrichten. Jesus macht frei von allen Sünden, auch von der Homosexualität.

 

Was ist die Wahrheit über Homosexualität? Der bekannteste Schwulenaktivist aus den USA, Michael Glatze, lässt die Bombe platzen. Lest nachfolgend seine klare Stellungnahme zu den Mythen über Homosexualität, die sich nun auch die wissenschaftlichen Vertreter der STA zu eigen machen und sein großartiges Zeugnis, wie er durch Hinwendung zu Jesus Christus frei wurde:

 

„Er lässt größte Homo-Lüge platzen – Gründer von Young Gay America wurde Hetero 

 

(New York) Er lässt die größte Homo-Propagandalüge wie eine Seifenblase platzen. Und dafür wird er von den Homo-Ideologen gehasst. Platzen ließ Michael Glatze, einer der führenden Vertreter der Bewegung für „Homo-Rechte“ die Lüge, dass Homosexualität „angeboren“, eine „Variante der Natur“ oder gar eine Schöpfungsvariante Gottes sei: „so wie Gott mich geschaffen hat“, gehört zum dreisten Standardvokabular von Homosexuellen und Homophilen. Geändert hat sich weder die Natur, noch die Heilige Schrift, noch gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die Homosexualität als „angeboren“ bestätigen würden. Die WHO-Klassifizierung als sexuelle Verhaltensstörung wurde lediglich durch die Homo-Ideologie ersetzt. Das berühmte „Homo-Gen“, das noch vor wenigen Jahren in aller Munde war, konnte nie gefunden werden.

 

„Endlich frei“ – Anführer im Kampf für „Homo-Rechte“ wird normal  - von Michael Glatze

 

Zur Homosexualität kam ich recht leicht, weil ich bereits zerbrechlich war. Meine Mutter ist gestorben, als ich 19 Jahre war. Mein Vater, als ich 13 war. Ich war ganz jung und durch die Pubertät mit dem  neuen Phänomen Sexualität verwirrt. Ich traute mich bei Mädchen nicht und so blieb ich in der homoerotischen Übergangsphase der männlichen Entwicklung stecken. Das machte mich dann immer konfuser und so meinte ich schon mit 14 Jahren, homosexuell zu sein. Mit 20 Jahren erklärte ich mich offen als homosexuell gegenüber allen, die ich kannte. Ich wollte „bekennen“, war überzeugt und wollte das offen zeigen, auch mit Trotz gegen die anderen. Mit 22 Jahren wurde ich Verleger der ersten Zeitschrift für junge Homosexuelle. Das veröffentlichte Bildmaterial grenzte hart an Pornographie, aber ich war der Meinung, es benützen zu können, um immer größere Erfolge zu erzielen. Das war die Geburtsstunde von „Young Gay America“. Diese Zeitschrift zielte darauf ab, die Lücke zu schließen, die eine Zeitschrift aufgerissen hatte, für die ich vorher gearbeitet hatte. Es sollte etwas nicht zu pornographisches sein und als Zielgruppe junge amerikanische Homosexuelle ansprechen. “Young Gay America“ wurde zum Erfolg. Das Homo-Publikum nahm die Zeitschrift begeistert auf. Sie erhielt Auszeichnungen, Anerkennung, gesellschaftliche Auf-merksamkeit, unter anderem den National Role Model Award des Equality Forum, der bedeutendsten Homo-Organisation. Der Preis wurde vom kanadischen Premierminister Jean Chrétien überreicht. Und es gab viele Auftritte in den Medien von  PBS bis zur Seattle Times, von MSNBC bis zur Titelseite des Time Magazine. Ich habe mit dem Equality Forum und der Hilfe von Gesellschaften, die mit der PBS verbunden sind, einen Dokumentarfilm über Selbstmord unter jungen Homosexuellen (Jim In Bold) herausgebracht der sofortigen Zugang zu fast allen Fernsehstationen weltweit fand und ausgestrahlt wurde. Das Thema Homosexualität zieht. Auch er wurde mit Auszeichnungen und Ehrungen überhäuft. „Young Gay America“ organisierte eine Fotoausstellung über junge Homosexuelle, die in ganz Nordamerika, in Kanada und auch in vielen Teilen Europas mit großem Aufwand und viel Applaus gezeigt wurde. 2004 startete Young Gay America eine weitere Zeitschrift mit dem Namenskürzel YGA. Sie hatte das ehrgeizige Ziel, ein „virtuoser Zwilling“ zu anderen Zeitschriften für junge Homosexuelle zu sein. In Wahrheit war YGA genauso schädlich wie jede andere Homo-Zeitschrift. Sie war nur „respektabler“, weil sie nicht so offen pornographisch daherkam. Ich brauchte fast 16 Jahre um zu entdecken, dass Homosexualität nicht wirklich „virtuos“ ist. Es war nicht leicht, Klarheit in mir zu schaffen über meine Gefühle zum Thema, da es ja mein ganzes Leben in Anspruch nahm.

 

Homosexualität ist von Natur aus pornographisch und zerstörerisch 

 

Homosexualität ist von Natur aus pornographisch. Sie ist zerstörerisch und schafft Verwir-rung in den Köpfen junger Menschen genau in jener Phase, in der sich ihre sexuelle Identität im Übergang vom Kind zum Erwachsenen erst formt. Ich wurde mir dessen nicht bewusst bis zum 30. Lebensjahr. Die erste Nummer der Zeitschrift YGA war in zahlreichen nordameri- kanischen Städten ausverkauft. Der  Erfolg der Zeitschrift war enorm. Regierungsorga-nisationen, Bibliotheken, Schulen, Elterngruppen, alle schienen sie haben zu wollen. Sie nützte die derzeit geförderte Tendenz der „Akzeptanz und Förderung“ von Homosexualität und galt als Richtschnur. 2005 wurde ich gebeten, eine Rede beim renommierten JFK Jr. Forum der Harvard Kennedy School of Government zu halten. Als ich danach eine Video-aufzeichnung dieses Auftritts anschaute, genau da kamen mir die ersten Zweifel. Und ich begann ernsthaft daran zu zweifeln über das, was ich aus meinem Leben und mit meinem Einfluss tat. Da ich in meiner Homo-Einbunkerung niemand kannte, mit dem ich über meine Zweifel und Fragen  reden konnte, wandte ich mich in meiner Einsamkeit an Gott. Ausgelöst wurde der letzte Schritt dazu auch durch mich schwächende Darmkrämpfe, die durch meine Lebensgewohnheiten verursacht waren. Ab da begann ich schnell Dinge zu verstehen, von denen ich mir bis dahin nicht einmal vorstellen konnte, dass sie real sind, angefangen bei der Tatsache, dass mir klar wurde, dass ich der Anführer einer Bewegung der Sünde und der Verführung war. Dabei hatte ich noch nicht irgendein Dogma gehört oder davon gelesen. Nein, mir wurde das plötzlich ganz alleine klar. Als ich ernsthaft nachdachte und betete, wurde mir klar, dass die Homosexualität weder naturgegeben noch befreiend ist, sondern vielmehr verhindert, unsere wahre Identität zu finden. Wir können die Wahrheit nicht mehr sehen, wenn wir von der Homosexualität geblendet werden. Wir glauben, von der Homo-sexualität beeinflusst, dass Unzucht nicht nur akzeptabel, sondern sogar eine Tugend sei. Es existiert aber kein homosexuelles „Sehnen“ und „Wollen“, das von der Unzucht getrennt werden kann.

 

Homosexualität verhindert es über die Oberflächlichkeit und egoistische Begierde hin-aus in die Tiefe zu gehen 

 

Ich wollte diese Wahrheit aber nicht wahrhaben und versuchte anfangs, sie um jeden Preis zu  ignorieren. Ich war durch die Homo-Kultur und beeinflusst von den führenden Homo-sexuellen überzeugt, dass ich das Richtige tue. Andererseits ließ mich der Drang, die Wahrheit zu suchen, nicht mehr los. Ich spürte, dass in mir etwas war, was nicht passte. Jesus Christus empfiehlt uns mehrfach, auf niemanden zu vertrauen, außer auf Ihn. Und dann habe ich das getan. Und plötzlich wurde mir  klar, dass das Reich Gottes im Herzen und im Geist eines jeden Menschen grundgelegt ist. Was ich plötzlich über die Homosexualität entdeckte und erfuhr, war ganz erstaunlich. Es wurde mir plötzlich sonnenklar, dass ich Schlechtes getan hätte oder riskiert hätte, anderen Personen Schlechtes zu tun, wenn ich mein bisheriges Leben fortgesetzt hätte. Ich begann zu heilen, als ich das erste Mal die Aufmerksamkeit auf mich lenkte, nicht auf etwas, was ich wollte. Jetzt erst entdeckte ich, wie  abhängig, ja süchtig ich war. Jedes Mal, wenn ich die Versuchung spürte, in die Unzucht zurückzufallen, versuchte ich das nicht zu verdrängen, sondern machte es mir bewusst, hielt inne und befasste mich damit. Ich nannte die Versuchung bei ihrem Namen und dann wartete ich, dass sie mit Hilfe des Gebets von allein verschwand. Und so war es. Jedes Mal. Es besteht ein enormer und vitaler Unterschied zwischen oberflächlicher Bewunderung für sich selbst oder für andere und einer wirklichen Bewunderung. Wenn wir uns selbst ganz lieben, hören wir auf, Sklaven unzüchtiger Begierden zu sein. Unsere sexuellen Impulse werden wirklicher Teil unseres Seins statt Trieb und sie werden frei von neurotischer Verwirrung. Die Homosexualität verhindert es, das wir in die Tiefe gehen, über die Oberflächlichkeit und egoistische Begierde hinaus. Und dieser Trieb und diese Verwirrung drängt darauf, sogar eine gesetzliche Billigung zu erhalten. Viele Homosexuelle meinen das ganz ernst und sind überzeugt, so wie ich es als einer ihrer Anführer auch war, völlig das Richtige zu tun. Weil sie von ihren oberflächlichen Begierden abgehalten werden zu graben, in sich hinein zu graben, zu ihrer wahren Identität, abgehalten werden, die Wahrheit zu suchen und zu finden. Der Kampf um „Gesetze“ und erst recht, wenn sie einmal verabschiedet sind, führt nur dazu, dass ganz viele die Gelegenheit verpassen, ihr wahres Ich kennenzulernen. Das Ich, das nach dem Abbild Christi geschaffen ist, das uns Gott geschenkt hat. Meine Homosexualität endete, als ich die Größe und Tiefe meines mir von Gott geschenkten Ichs entdeckte.Die Homosexualität begann bei mir im Alter von 13 Jahren und endete, als es mir gelang, mich von äußerer Beeinflussung durch die Homo-Propaganda zu isolieren und mich intensiv auf die innere Wahrheit zu konzentrieren. Sie endete, als ich im Alter von 30 Jahren die Größe und Tiefe meines mir von Gott geschenkten Ichs entdeckte.

 

Gott wird von vielen von Homosexualität oder anderen unzüchtigen Verhaltensweisen beherrschten Menschen als Feind betrachtet, weil Er ihnen zeigt, wer und was sie wirklich sein sollten. Diese Menschen ziehen es vor, „in unseliger Ignoranz“ zu verharren,  indem sie die Wahrheit abwürgen. Und sie tun das, indem sie jene als „Rassisten“, „Lieblose“, „Bösartige“ und „Diskriminierer“ verurteilen und beschimpfen, die diese Wahrheit aussprechen. Es ist nicht leicht, von den Wunden, die durch die Homo-sexualität verursacht werden, geheilt zu werden. Die Unterstützung dafür ist schwach und kaum wahrnehmbar. Die Homo-Ideologen haben in ihrer Verblendung verbrannte Erde hinterlassen. Wer ihnen helfen will, wird als Feind bekämpft. Die wenige Hilfe, die es gibt wird, als niederträchtig dargestellt, wird lächerlich gemacht, rhetorisch zum Schweigen gebracht oder neuerdings sogar durch Gesetzbestimmungen für illegal erklärt.

 

Die größte, erstaunlichste und schönste Befreiung

 

Es ist Teil der Homo-Agenda, die Menschen davon zu überzeugen, sich keine Fragen mehr zu ihrem Verhalten, zu dessen Richtigkeit zu stellen. Den „Ausstieg“ aus der Homo-Beeinflus-sung zu schaffen, war für mich die größte, erstaunlichste und schönste Befreiung, die ich in meinem Leben, das so viele gesellschaftliche Höhepunkte und Anerkennungen gesehen hatte, erlebt habe. Die Unzucht beraubt uns regelrecht unserer Körper, um unseren Geist auf die physische Form, das Äußerliche eines anderen Menschen zu fixieren. Deshalb ist der homo-sexuelle Geschlechtsverkehr – genauso wie jede andere Form sexueller Unzucht – nie befriedigend: es ist nur ein neurotischer Prozess. Die Anormalität ist die Normalität, und sie heißt so, weil es einen guten Grund dafür gibt. Abnorm meint das, „was uns schädigt, was die Normalität schädigt“. Die Homosexualität beraubt uns unserer Normalität, unseres Einsseins mit der Natur. Homosexuelle Menschen suchen nach der „wahren Liebe“. Die wahre Liebe existiert wirklich, aber sie kommt erst, wenn wir nichts haben, was sie daran hindert, aus unserem Inneren in ihrer ganzen Pracht hervorzutreten. Und wir können nicht wirklich wir selbst sein, solange unser Kopf und unser Verlangen in einer Spirale, in einer Gruppen-mentalität, die auf einer  geschützten, gesetzlich bewilligten und ausgelebten Unzucht beruht, gefangen ist. Es entspricht der Liebe zur Menschheit, für unser Leben schädliche Verhaltens-weisen zu verbieten. Gott ist mir entgegengekommen. Er tut es bei jedem, der es zulässt. Er sagte mir, als die Zweifel über mein ganzes Verhalten und Sein hervorbrachen, im Gebet, dassich nichts zu fürchten habe, dass ich keine Angst haben brauche, dass ich nun zu Hause bin. Ich musste nur ein wenig meinen Kopf entrümpeln und reinigen, etwas psychische Hygiene betreiben. Ich bin überzeugt, dass grundsätzlich jeder die Wahrheit kennt, ganz in seinem Innersten kennt oder zumindest erahnt. Ich denke, dass das gerade der Grund ist, warum das Christentum so viele Menschen erschreckt. Weil sie in ihrem Innersten spüren, dass ihnen die Wahrheit begegnet und dass diese Wahrheit ihr Gewissen anrührt. Und das Gewissen hilft uns zu sagen, was richtig und was falsch ist. Und das wollen viele nicht. Man redet zwar viel von „Wahrheit“ und „gut“ und „richtig“ und vor allem von „Freiheit“ und „Freisein“, aber wirklich will man das gar nicht, weil man spürt, dass das Änderungen mit sich bringt, teils radikale Veränderungen. Aber die Wahrheit macht immer frei. Und sie bringt uns dem wahren Menschsein immer näher, statt uns davon zu entfernen. Deshalb können wir heute sogar von eigenen Menschenrechten für Homosexuelle sprechen, die aber das genaue Gegenteil von Menschenrechten sind. Weil die Verwirrung in unseren Köpfen gut und falsch durcheinanderwirft und uns nicht mehr erkennen lässt, worin das wahre Menschsein und die wahre Menschlichkeit bestehen. Der Ausstieg aus der Sünde und der Unwissenheit ist immer möglich. Die sexuelle Wahrheit, abseits ideologischer Verzerrungen wie jener der sexuellen Revolution kann gefunden werden, wenn man bereit ist, zu akzeptieren, dass es der Liebe zur Menschheit entspricht, für unser Leben schädliche Verhaltensweisen zu verbieten. Die Homo-sexualität hat mir 15 Jahre meines Lebens geraubt und mir ein Leben zwischen Kompromissen, Selbstbetrug und Lügen aufgezwungen. Und ich habe sie durch meine Medien und wegen meiner führenden Rolle durch viele andere Medien noch gefördert und verbreitet und damit viele andere junge Menschen verführt. Aber Schuldgefühle sind kein ausreichender Grund, um sich dieser Auseinandersetzung zu stellen.

 

Kinder schon in Volksschule gezwungen, Bücher über „homosexuelle“ Kinder zu lesen

 

In den europäischen Staaten gilt Homosexualität inzwischen als so normal, dass die Kinder schon in der Volksschule gezwungen werden, Bücher über „homosexuelle“ Kinder zu lesen. Polen, das die zerstörerische Wirkung von Ideologie für das Volk nur zu gut kennt, versucht mutig standzuhalten und die Versuche abzuwehren, mit denen die Europäische Union auch dort versucht, die Kinder homosexuell zu indoktrinieren. Deshalb bezeichnete die EU den polnischen Ministerpräsidenten als „abstoßend“. Ich, ich war für lange Zeit abstoßend. Ich versuche noch immer all diese ganze Schuld, die ich dabei auf mich geladen habe, zu metabolisieren. Als Anführer der Bewegung für die „Homo-Rechte“ hatte ich oft Gelegenheit in der Öffentlichkeit zu sprechen. Wenn ich das, was ich gesagt habe, löschen könnte, würde ich es sofort tun. Jetzt weiß ich, dass Homosexualität Unzucht und Pornographie zugleich ist. Und ich weiß, dass sich jeder befreien kann von diesen Ketten. Es spielt keine Rolle, wie überzeugt Sie sein mögen, oder wie traurig Ihre Lebensgeschichte sein mag oder wie eloquent und schlüssig Sie Ihre Homosexualität zu vertreten verstehen. Wenn Gott uns die Wahrheit offenbart hat, dann hat das einen Grund, einen guten Grund. Sie wurde uns geschenkt, damit wir wirklich wir selbst sein können. Damit wir wirklich unsere wahre Natur als Gottes Eben-bild erkennen und leben können und damit in der Welt wirken können. Es geht nicht um Trugbilder, um Phantasien und Scheinwelten, wie sie die Homosexualität bietet, sondern um die Wahrheit. Man kann sich nicht von heute auf morgen von allen Sünden dieser Welt befreien, aber es ist möglich und es geschieht, wenn wir uns dieser Reinigung nicht selbst verweigern. Gott siegt am Ende immer, falls Ihr es nicht wissen solltet. (Artikel siehe Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft:http://www.homosexualitaet-veraenderung.de/lebensberichte/michael-glatze-nicht-mehr-schwulText: omosessualitaeiden-tita.blogspot.it  Übersetzung: Giuseppe Nardi)“

 

Ich frage mich immer wieder, warum so viele in der STA sich entschlossen haben, den einfa-chen, breiten Weg zu gehen, anstatt Gottes Wort stehen und für sich sprechen zu lassen. Den Weg Babylons zu gehen, sich antichristlichen Religionssystemen und einer Politik ohne biblische Werte anzubiedern ist der falsche Weg. Leider ist unsere Gemeinschaft inzwischen in einem Zustand, wo wir sorgfältig prüfen müssen, was von unseren Kanzeln verkündigt wird. Wir sind aufgefordert, gegen den unbiblischen Weg, der sich immer deutlicher abzeichnet, mutig unsere Stimme zu erheben und Widerstand zu leisten gegenüber denen, die den Weg der Wahrheit nicht kennen oder vergessen haben und uns ohne schlechtes Gewissen in die Irre führen.


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#41382 Rick Joyner – gekleidet als Ritter von Malta

Geschrieben von dieter49 am 10 March 2016 - 17:20

Hallo Rolf.

 

Bisher habe ich immer mal wieder "nur" in das Forum rein geschaut - ohne angemeldet zu sein - was ich heute nachgeholt habe. Zum Thema Freimaurerei - was da so im Forum steht - habe ich mich informiert.

 

Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit einer informativen Liste zu mehr oder weniger bekannten Freimaurern aus aller Welt. Das, was man im Netz findet ist oft sehr ungenau, manches Mal auch absolut falsch.

 

Es ist halt schwierig an gute Infos zu kommen und die kursierenden Listen im Internet strotzen vor Fehler. Sicherlich, auch meine Aufstellung wird nicht zu 100% fehlerfrei sein, doch ich bemühe mich mit über kreuz-Vergleichen, nachlesen in alten Bücher und vielen gesammelten Informationen, möglichst Richtiges zu notieren.

 

Auch Oral Roberts habe ich schon erfasst, bisher jedoch ohne einen genauen Hinweis auf die Logen-Zugehörigkeit und nur den Vermerk 33 Grad. Auch bei Kenneth Copeland fehlen mir exakte Informationen. Meine Erfahrung hat allerdings gezeigt, dass besonders dann wenn zu Personen der neueren Zeit genauere Informationen fehlen, die ganze Sache nur auf Behauptungen beruht.

 

Gerade bei Leuten die noch unter den Lebenden weilen, sollte es möglich sein an exaktere Hinweise zu kommen. So kenne ich die Logen-Zugehörigkeit von Robert Schuller noch nicht, habe aber über eine australische Zeitung den Hinweis gefunden, dass er am 10. November 2002 die Jubiläums-Veranstaltung "25 Jahre Freimaurer-Sendungen in Australien" im Brisbane Convention & Exhibition Centre besucht hat. Was soll jemand dort (sicher nur Einlass für Eingeladene), wenn er kein Freimaurer ist.

 

Meine Zusammenfassung führt derzeit etwa 5.000 Namen auf - zu denen auch Frauen gehören - mit einem 2 bis 3-zeiler an allgemeiner und freimaurerischer Erklärung zur Person, manchmal ist der beschreibende Text auch länger. Auch Hervorhebungen z.B. jeder, der etwas mit Christentum zu tun hat oder hatte ist unterstrichen oder Quellenangaben, wenn die Hinweise zu dürftig sind. Da erschrecke ich immer wieder, wie viele Fromme oder nominale Christen Freimaurer waren oder sind. Dazu gibt es zusätzliche Infos zu weitern Mitgliedschaften wie: Shriners, DeMolay, B'nai B'rith, Bilderberger, Commitee 300, Trilaterale Komission, Rotarier, Lions u.a. mehr. 

 

Während der Beschäftigung kam mir der Gedanke demnächst diese Liste - allerdings mit Kopierschutz - ins Netz zu stellen. Wer sich Notizen machen will soll gefälligst tippen. Ein weiterer Gedanke war die Liste dynamisch anzulegen, sodass Änderungen, Verbesserungen sowie Ergänzungen gemacht werden können, am Besten unter Einbeziehung dritter - die über belegtes Wissen verfügen.

 

Meine Bitte ist nun - natürlich nur wenn möglich - mehr zu den beiden oben genannten Persönlichkeiten zu erfahren, vielleicht auch zu weiteren.

 

Übrigens, ich gehöre zu Jesus Christus!

 

Grüße, Dieter


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#41325 0x00 ist Administrator und Webmaster

Geschrieben von Rolf am 02 March 2016 - 22:25

0x00 ist Administrator und Webmaster

 

 

 

Ab sofort ist 0x00 unser neuer zweiter Administrator und gleichzeitig unser Webmaster, der sich um die Technik des Forums kümmert. Bei technischen Problemen dürft Ihr Euch gern direkt per PN an ihn wenden.

 

Herzlich Willkommen und auf gute Zusammenarbeit.

 

 

Herzliche Grüße

 

Rolf


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#36951 Aktueller Freundesbrief von Michael Trenkel

Geschrieben von Rolf am 27 April 2013 - 17:31

Ich empfehle sehr, diesen Freundesbrief aufmerksam zu lesen. Er zeigt nicht nur die positive Entwicklung von Michael, sondern liefert viele sehr wichtige Erklärungen zu W+G und anderen extremen Sekten.


H.O.P.E. - Freundeskreisrundbrief April 2013
Hope Outreach Projects Europe gUG / Leitung: Michael Trenkel








PRAXIS-SONDERTHEMA: Wie finden Personen Befreiung aus neugeistigen Gruppierungen?





Liebe Freundinnen und Freunde, aufgrund zwei recht aktueller Anlässe und verschiedener diesbezüglicher Anfragen an mich, möchte diesen Freundeskreis-Rundbrief vor allem einem Thema widmen: Immer wieder wird mir an verschiedensten Orten die Frage gestellt (besonders auch bei meinen Live-Seminaren), wie man Partner, Angehörige und Freunde aus der Abhängigkeit von neugeistigen Gruppen in denen spirituelle Kräfte wirksam sind, und die zudem oft durch eine sehr totalitäre Leitung geprägt sind, herausführen kann, und, wie diesbezügliche eine wirklich hilfreiche Aufklärungsarbeit geschehen sollte. Vor Kurzem wurde auch in zwei Facebook-Gruppen (mit Wort + Geist - Thematik) hierzu eine lebhafte Diskussion geführt, die ich teils interessiert, teils aber auch mit schmerzendem Herzen, verfolgt habe, ohne aus zeitlichen Gründen aber aktiv daran teil genommen zu haben. Stattdessen möchte ich mit diesem Brief nun – nach einiger persönlicher Reflektion – einmal etwas ausführlicher auf die nicht nur dort angesprochenen Fragen und Thesen eingehen. Und das nicht etwa, um noch eine weitere Meinung hinzuzufügen, sondern weil ich damit Personen, die diesbezüglich von Herzen nach Rat suchen, eine praxistaugliche Unterstützung und, aus meiner Sicht, auch sehr wichtige Orientierung geben möchte, die sich nicht in meinem Studierzimmer, sondern aus den Erfahrungen durch über 120 Seminare und der fast zehnfachen Menge an Einzelgesprächen in den letzten drei Jahren entwickelt hat. Schon jetzt bitte ich daher um Nachsicht, dass dieser Rundbrief daher etwas länger wie sonst sein wird, und dass ich in diesem Brief einmal nicht auf die weiteren aktuellen H.O.P.E.-Dienste eingehen kann, dafür wird dann sicher wieder im nächsten Brief mehr Platz sein. Was ist der „richtige Ton“ in einer wirksamen Aufklärungsarbeit? Für alle Personen, die obige Diskussion nicht mit verfolgt haben, sei hier kurz skizziert, um was es in den oben erwähnten Facebook-Gruppen thematisch überhaupt ging: U.a. seitens eines Geisteswissenschaftlers wurde angesichts der z.B. per Internetforen geschehenen Aufklärungsarbeit über W+G und andere extremcharismatische Sondergruppen kritisiert, dass man als „Betroffene“ teils zu emotional und persönlich an die Sache heranginge. Ich zitiere hier einmal aus einem öffentlichen Facebook-Posting (von S. Reiss, Literatur- und Religionswissenschaftler): Offensiver Wiederstand von außen macht die Gruppe stark, und bestärkt sie noch in ihrem Auserwähltheitsglauben […] diesen Tatbestand muss man sich ins Bewusstsein rufen. Wir sollten darauf achten, dass wir hier nicht Material produzieren, das exakt diese Funktion erfüllt. Sicher unterstützt niemand bewusst und gewollt die durch subversive Taktik des Führungsteams erschlossenen Machtquellen indem er so gegen die Gruppe Stellung bezieht […] die traurige Teilwahrheit ist aber, dass sich gerade derartige Angriffe vom Führungsteam der Sekte umfunktionieren lassen um […] so ihre Macht der Sinngebung erst richtig entfalten zu können. […] Sekten arbeiten mit subversiven Taktiken und Strukturen; mit der falschen Form sie zu bekämpfen werden im schlimmsten Fall noch Aktionspotentiale eröffnet […]. Daher muss Kritik sehr differenziert ausfallen und der Grundrahmen neutral aufgezogen sein, da muss jedes Wort wohlüberlegt sein[…].


In Folge dieses Postings gab es natürlich auch – zum Teil – recht emotionale Folgepostings, da besonders die mit dieser Stellungnahme sich angesprochen fühlenden Personen diese Sichtweise nicht teilen mochten, nämlich dass man angesichts von massiver Verführung in der Aufklärungsarbeit lediglich „wohlüberlegte“ und „weise“ Formulierungen ohne emotionale Inhalte nutzen sollte. Diese Fragen, und vor allem die damit verbundenen Schicksale, liegen mir ebenfalls sehr am Herzen und ich möchte die Thematik hier gerne noch weiter in die Praxis führen: Ich halte es für absolut richtig, in öffentlichen Stellungnahmen und Diskussionen zu Gruppierungen wie z.B. W+G, weise – und damit auch ohne emotionale „Kinnhaken“ und persönliche Schmähungen – zu argumentieren, denn dieses hätte letztlich für unser Ziel, nämlich Menschen aus dem Umfeld falscher Glaubenssysteme zu führen, keine positive Wirkung, es bewirkt höchstens, dass sich jemand endlich mal „Luft machen“ konnte. Sicher haben Personen, die die obige Diskussion auf Facebook mit verfolgen konnten, anhand dieses Beispiels auch selbst gemerkt, wie schnell eine Sachdiskussion ins Persönliche abrutschen kann, gerade bei so einem heiklen Thema, wo fast jeder seine eigenen Verletzungen durchlebt – und oft auch noch längst nicht verarbeitet – hat. Meinerseits habe ich z.B. fast zwei Jahre gebraucht, um bei persönlichen Angriffen in diesem Zusammenhang nicht direkt einen „Kloß im Hals“ zu verspüren, und dann letztlich nur eine subtile Selbstverteidigung zu starten. Selbst jetzt kann ich mich da nie völlig von freisprechen und versuche daher zwecks „Herzenshygiene“ z.B. immer eine Wartezeit zwischen dem Erhalt eines Statements und einem möglichen Kommentar meinerseits einzuhalten – vor allem um meine Motive für eine Antwort zu hinterfragen. Die in obigem Posting vom Autor gewünschte Diskussionskultur dient also sowohl dazu, das eigene Herz zu bewahren, als auch sicher, eine hilfreiche und nachvollziehbare Stimme für ratsuchende Außenstehende zu sein (z.B. Angehörige, Eltern etc.) und ist von daher auf jeden Fall auch mein Herzensanliegen. Anderseits habe ich aber durchaus viel Verständnis dafür, dass in manchen Situationen auch einmal etwas „deutlichere“, emotionale Worte fallen (und auch fallen DÜRFEN!). Eine solche Konfrontation muss nicht grundsätzlich falsch und kontraproduktiv sein. Sie entspricht der Ganzheitlichkeit unseres Wesens als von Gott geschaffener Mensch. Auch wenn ich mir Aussagen anschaue, die Jesus selbst über Verführer machte, stelle ich fest, dass wir da vielleicht doch eher in der Tendenz stehen, um der „Harmonie willen“ etwas zu zart und kompromissbereit zu sein (ein paar Stichworte wie „Schlangenbrut“, „Otterngezücht“ und die netten Aussagen zum „Mühlstein um den Hals“ sind da doch schon recht deutlich… ;-) Natürlich sollte einem dabei bewusst bleiben, dass unsere Emotionen angesichts unseres schwachen – von der Sünde infizierbaren – Fleisches, durchaus über das Ziel hinaus gegen können – und dann auch Schaden anrichten. Denn dass Jesus Christus sich in all dem nicht versündigte, ist sicher kein Freifahrtschein für uns, all unsere Emotionen zu verbalisieren – denn auch in diesem Punkt sind wir nun mal eben nicht ihm gleich. Euch mag schon aufgefallen sein, dass ich daher in meinen Seminaren auch immer zwischen der von Gott (auch weiterhin) geliebten Person und ihren Lehraussagen und Handlungen differenziere – und darauf auch allergrößten Wert lege. Ende letzten Jahres war ich z.B. zu einem Symposium zum Thema neugeistlicher Gruppierungen nach Berlin eingeladen, und wurde einen Tag später auch kurz vom Regionalfernsehen (rbb) interviewt. In solchen Situationen macht es natürlich sicherlich Sinn, so sachlich und emotionsfrei wie möglich etwas zur Aufklärung beizutragen, was wohl jeder nachvollziehen kann. In persönlichen Gesprächen und seelsorgerlichem Austausch hingegen, kann und will ich mir aber auch diese emotionale Komponente (mit allen Fassetten, bis hin zu Trauer und verbalisierter Wut) nicht nehmen lassen, denn auch Jesus fühlte, aus meiner Sicht, ganzheitlich mit denen mit, die z.B. durch falsche „Hirten“


missbraucht und ausgenutzt wurden. Auch Jesu Botschaft, unsere Feinde zu lieben und einander zu vergeben „wie Christus uns vergeben hat“, bedeutet sicher nicht, dass man sich als Versager fühlen muss, wenn dennoch wieder Ärger und Schmerz angesichts des erlittenen Schadens in einem aufsteigt – und dieser auch in Worte gefasst wird. Ratschläge wie: „Du musst nur richtig vergeben“ helfen diesen Personen rein gar nichts. Wie geschieht echte Vergebung? Es ist zunächst einmal wichtig zu erkennen, dass wir nur eine indirekte Einflussmöglichkeit über unseren Willen auf unsere Gefühle haben. Die Behauptung, Vergebung sei ja „nur“ eine Entscheidungssache, klingt zwar zunächst mal plausibel, kann so aber bei Vielen zu einem unbeschreiblich kräftezehrenden, ständigen Ankämpfen gegen die eigenen Emotionen führen, was z.B. bei einigen Personen, die seelsorgerlich zu mir Kontakt aufnahmen, bis hin zu tiefen Depressionen und Burn-Out-Erscheinungen geführt hat, da sie es einfach nicht schafften „per Entscheidung“ ihre Seele in den Griff zu bekommen. Und dieses ist auch nicht verwunderlich, denn dieser Weg hat keine Verheißung im Neuen Bund! Er ist letztlich nur wieder der alte menschliche Versuch, mit der eigenen Willensstärke göttliche Veränderung zu erzielen. Doch auch unser Willen hat nicht die Fähigkeit Gottes – auch hier treffen wir auf eine subtile Art der Selbstvergottung. Aber was ist dann zu tun? Ein wiedergeborener Christ HAT nach Hes. 36,26f ohne Frage ein NEUES Herz und damit bereits das Wollen zu vergeben in sich – und auf diese reale Wahrheit zu vertrauen, sollte man sich schlicht beschränken. Man muss nicht ständig durch verbale „Bekenntnisse“ anderen vergeben und dazu vorher noch spezielle Entschlüsse im Herzen treffen. Diese Vergebungsrituale sind zwar Bestandteil des Alten Bundes gewesen, doch nicht ohne Grund hatte dieser für Jeden letztlich nur Überforderung, Verdammnis und noch mehr Anklage zur Folge. Auf die völlig neue Art der Vergebung im Neuen Bund gehe ich auch in meinem in Kürze erscheinenden neuen Seminar-Set „Frei! – Sein neuer Bund und Dein Neues Herz“ (Reihe B) ein. Denn alles weitere – was über das obige Vertrauen in die Wahrheit hinausgeht – insbesondere die Heilung innerer Wunden und die Befriedigung der Seele, kann nur durch weitere Einflussnahme des Heiligen Geistes geschehen, …und BIS dieses geschieht, kann, darf und sollte ich mich schlicht und vertrauensvoll – mit all meinen aufgewühlten Emotionen – in die Arme Jesu fallen lassen; denn nur bei ihm allein, an seinem „Thron der Gnade“, werde ich echtes Verständnis, neue Ruhe für meine Seele und auch die gewünschte Veränderung finden. Die Wirksamkeit des Heiligen Geistes in unserem neuen Herzen, und damit auch die befreiende Kraft echter Vergebung, entdecken und erleben wir umso leichter, je klarer wir uns der Forderung der Willensstärke-Vergebungstheologie des Alten Bundes als „gestorben“ ansehen. Niemand kann ohne Gottes Wirken 7 x 70 mal vergeben – schon gar nicht ein und derselben Person! Meist kann er noch nicht mal ein einziges Mal wirklich vergeben. Leider sehen viele Christen diese Aussage Jesu als Ansporn für ihre Willenskraft – mit fatalen Folgen; stattdessen wollte Jesus mit dieser Aussage eigentlich die auf ihre eigene Gerechtigkeit bauenden Frommen „demütigen“, indem er Ihnen ihr wahres Herz zeigte. Und eine ebenso radikale Wahrheit im Neuen Bund ist: Gottes Segen ist nicht mehr an die Anzahl Deiner Vergebungs-„Bekenntnisse“ und -Entschlüsse gebunden. Seine Gunst liegt dennoch durch die ein für alle Mal geschehene Vergebung Jesu Christi auf Deinem Leben. Nicht durch die Bitte um Vergebung, oder das Vergebung-Aussprechen geschieht echte Vergebung, sondern allein durch das vergossene Blut unseres Erlösers (mehr dazu ebenfalls in obigem Seminar)! Das heißt zwar sicher nicht, dass Dir Bitterkeit im Herzen guttut und ohne Frage ist es eine wunderbare Erfahrung, wenn Gott einem durch Seine Veränderung wirklich zu echter Vergebung hindurchgeführt hat.

Doch solange man sich selbst unter Druck setzt, nun endlich – auch gefühlsmäßig spürbar – vergeben zu haben oder zu müssen, wird man diese Wirksamkeit Christi in sich eher behindern und darum nur selten wirklich erleben. Und wenn jeder „Ton“ sein Ziel verfehlt? Doch nochmal zurück zur Eingangsthematik, welcher „Ton“ zur Aufklärungsarbeit der Geeignete/Richtige ist: Zum konkreten Fall W+G – und verstärkt beim Umgang mit Personen aus dem engeren Leistungszirkel – habe ich es in keinem Fall als fruchtbar erlebt, hier etwas mit einer sachlichen und „ausgewogenen“ Argumentation erreichen zu wollen, ebenso auch nicht bei Gliedern gewisser anderer extremcharismatischer Sondergruppen. Sprich: ob ich jetzt eher „deutliche“ emotionale Äußerungen tätige, oder aber argumentativ ausgewogen versuche eine Einsicht für den sich ereignenden Missbrauch zu bewirken – das Ergebnis bleibt meist das Gleiche: es „tropft“ schlichtweg ohne jegliche Einsicht ab… Und dieses ist für mich mittlerweile auch nicht verwunderlich, da diese Personen weder für vernunftbasierende Argumente, noch für emotionale Äußerungen mehr empfänglich sind. Sie haben den Zugang zu ihren entsprechenden seelischen „Rezeptoren“ völlig gekappt und können daher – für sich selbst – keine verstandesmäßigen Argumente mehr zulassen und „empfangen“; dieses wird dann noch verstärkt durch die geistlichen Wirksamkeiten, denen sie sich geöffnet haben. Für Außenstehende wirken sie daher – völlig logisch – als absolut gefühlslos, kalt, ja geradezu als „böse“. Was ich selbst erlebt habe, und auch, was ich durch meine über 2 Jahre andauernde, sehr enge Beziehung zu dem Leiter einer solchen Bewegung erfahren habe (in dieser Zeit hatte ich z.B. viele Stunden auf Reisediensten und sonstigen Treffen mit ihm allein zugebracht), ist zudem die Tragik, dass die Technik des „Verstand-Abschaltens“ tatsächlich ab einem gewissen Punkt so radikal funktioniert, dass man auf dieser Ebene dann wirklich so gut wie nicht mehr aufnahmefähig ist. Als ein Beispiel möchte ich hier nur nennen, dass obiger Leiter ab ca. Mitte 2007 – nach meiner persönlichen, jetzigen Meinung – wirklich nicht mehr in der Lage zu sein schien, z.B. Briefinhalte, die länger als ca. 1-2 Seiten waren, inhaltlich zu erfassen. Er bat mich daher mehrfach, Inhalte für ihn zusammenzufassen, oder Stellung-nahmen zu schreiben, da er so lange „Verstandes-Abhandlungen“ nicht mehr bearbeiten wollte, oder – nach meiner Meinung – konnte. Anfang 2009 war ich selbst dann auch kaum noch in der Lage, nochmal ein ganzes Buch am Stück zu lesen. (Und das angesichts von ca. 3500 Büchern in meiner damaligen Privatbibliothek!) Welches Fazit ziehe ich bis hier? Eine sachliche Diskussionskultur ist für eine allgemeine Aufklärung im Zusammenhang mit W+G, ebenso wie mit vielen anderen christlichen Sondergruppen mit exklusivierenden Geistlehren (die ich mittlerweile übrigens als deutlich einflussreicher und für die Zukunft gefährlicher als W+G einschätze), sicher wichtig, denn wenn sich hier z.B. auch noch die Kritiker untereinander auf persönlicher Ebene angreifen, schadet es nur dem eigentlichen Ziel. Dennoch muss es aber auch einen Raum für emotionale, persönliche Statements geben, die die wahre Tragweite einer Verführung ohne „harmonisierende“ Rhetorik klar beim Namen nennen darf… ABER: Was das „Aufwecken“ und „zur Umkehr führen“ von Insidern angeht, ist ersteres Vorgehen aus meiner Sicht genau so wirkungslos, wie persönliche, „deutliche“ Worte – bis hin zu emotionalen „Tiefschlägen“.

Ich habe es jahrelang – nicht nur in Bezug auf den innersten W+G-Leiterkreis – miterlebt, wie man sich über Beides höchstens einmal etwas amüsiert hat – mehr aber auch nicht. Dieses war auch für mich nach meinem Ausstieg bei W+G nochmals eine harte Lektion, nämlich dass weder meine Studienabschlüsse, akademischen Grade und Urkunden, noch meine tiefe emotionale Betroffenheit, nun irgendeine Hilfe für Personen darstellen, die aktuell IN diesen geistlichen Gefängnissen stecken! Denn, auch wenn man sich das als „Geisteswissenschaftler“ ungerne eingesteht: Unsere fachliche „Kunst“ nützt angesichts von realen Geistmächten rein gar nichts. Und Tatsache ist für mich auch fast vier Jahre nachdem Jesus mich „aus dem Dorf“ führte (wem das nichts sagt: bitte meinen letzten Rundbrief vom Dezember 2012 lesen!), dass der Hauptgrund für die enorme Resistenz des W+G-„Virus“ – um nur ein(!) Beispiel zu nennen – NICHT vorrangig in einem psychologisch erklärbaren, gruppendynamischen Prozess oder seelischen Kräften zu finden ist, sondern in realen satanischen Geistmächten. Dieses musste ich auch selbst zur Genüge am eigenen Körper erleben, und feststellen, dass diese Mächte es tatsächlich UNMÖGLICH machen, die Wahrheit noch auf vernunftbegabter Ebene erkennen zu können. Hier ist 1Tim 4,1 ohne Frage in intensivster Form Realität geworden: In späteren Zeiten aber werden viele vom Glauben abfallen, indem sie sich betrügerischen Geistern und Lehren von Dämonen hingeben. (vgl. auch 2Kor 4,4: Weil sie der Wahrheit nicht glaubten, hat Satan, der Gott dieser Welt, ihnen den Sinn verblendet, so dass sie das helle Licht des Evangeliums von Jesus Christus, der Gottes Bild ist, nicht mehr erkennen können.) Diese Geistmächte werden je nach religiösem Hintergrund zwar teils mit unterschiedlichen Labeln versehen – z.B. „Kundalini-Spirit*“ – sind aber eigentlich weltweit fast identisch (*für mehr Infos empfehle ich nochmals sehr mein Seminar „Rettung aus der Geistfalle“ -Teil 2a anzuhören!). Das Jesus Christus mich dann genau ein Jahr nach meiner Befreiung (Mitte 2009), plötzlich anfing zu benutzen, um Menschen aus den gleichen Geist-Gefängnissen zu befreien, hatte daher auch nichts mit meinem fachlichen „Background“ zu tun, diese „Werkzeuge“ sind für mich – zumindest in diesem speziellen Bereich – nach wie vor quasi nutzlos (vgl. Eph 6,12). Vielmehr erlebte ich, nachdem ich mich völlig von dieser Dimension getrennt und losgesagt hatte, und auch die Nachwirkungen in meinem Körper langsam nachließen (vgl. obiges Seminar, Teil 1a), dass ich dennoch ein bleibendes Gespür (oder besser: einen inneren „Erkennungs-Sinn“) für diese Mächte behielt (bei W+G hätte man diese Mächte „Salbung“ genannt – tatsächlich ist es das genaue Gegenteil…). Egal ob ich seitdem mit stark durch W+G verführten Personen zusammen war, oder nun teils auch an völlig anderen Orten Europas zum gleichen Thema unterwegs bin: ich nehme diese Wirksamkeiten nach wie vor deutlich wahr. Der große Unterschied zu früher ist nun aber, dass in diesen Fällen nicht mehr ich beginne, gewisse körperliche Manifestationen zu erleben, sondern dass bestimmte Besucher meiner Seminare – i.d.R. sobald sie mir näher als ca. 1-2 Meter kommen – nicht selten beginnen, körperliche Manifestationserscheinungen zu zeigen. Dieses geschieht übrigens völlig unabhängig davon, ob die Personen aus dem W+G-Hintergrund, der „Drunken Glory“-Szene und anderer extremcharismatischer Gruppen, oder aus dem weiten Bereich der Esoterik stammen. Die beiden Personen, bei denen das Phänomen während eines meiner Seminare zum ersten Mal auftrat, hatten z.B. noch nie W+G besucht und kannten mich auch nicht persönlich, sondern stammten aus einer Gemeinde, die der sogenannten „Drunken-Glory“- Charismatik nahesteht, ihr Pastor hatte sie vorher zu sogenannten „Trink“-Veranstaltungen geschickt… Als dieses sogar schon direkt bei meinem ersten öffentlichen Seminar vor über als 2 ½ Jahren geschah, war ich damals mehr als erstaunt darüber (viele von Euch werden diese Begebenheiten noch aus meinen Berichten während des Seminars „Amazing Grace“ kennen).

Die Seminarbesucher, die dieses buchstäblich „am eigenen Leib“ erlebten, waren daher teils auch recht erschrocken und sie versuchten dann, diese Manifestationen durch einen größeren Abstand zu mir „unter Kontrolle“ zu bekommen. In der Pause nach dem ersten Seminarteil fragte ich damals Gott, wie ich dieses zu verstehen habe, und ich erhielt die innere Gewissheit, dass dieses nur die „allergischen Reaktionen“ ;-) der unreinen Geistmächte in den Personen seien, die die Autorität des Heiligen Geistes in mir nicht ertragen können. Dieses machte für mich Sinn, ich sagte dieses daher offen den betroffenen Personen und fragte sie, ob sie bereit wären, dass Jesus Christus nun diese Wirksamkeiten bei ihnen beendet. Jeder wollte das. (Und das erlebe ich auch bis heute fast ausnahmslos in jedem Seminar zu diesem Thema.) Im Namen Jesu untersagte ich dann schlicht diesen Mächten sich weiter zu manifestieren – und die Körper beruhigten sich augenblicklich. Dann leitete – und leite ich bis heute – diese Leute in ein kurzes, völlig unspektakuläres Gebet für eine dauerhafte Befreiung (siehe obiges Seminar Teil 2b). Bei den meisten Fällen hat „der Spuk“ dann augenblicklich und dauerhaft ein Ende. Bei Personen, die sich besonders intensiv diesen Mächten hingegeben hatten (wie auch bei mir persönlich) erlebe ich teilweise, dass noch einige Nachwirkungen über einen Zeitraum von ca. 1-3 Monaten zu spüren sind, aber auch dann kehrt endgültig „Ruhe“ ein. All den Personen, welche mir immer wieder einreden wollen, dass dieses ja doch alles „göttliche“ Wirksamkeiten seien, und dass ich es nicht „übertreiben“ solle, möchte ich an dieser Stelle kurz eine schlichte Frage stellen: Wenn diese Wirksamkeiten wirklich GÖTTLICH sind: wie ist es dann möglich, dass diese Geistmächte durch die Autorität Jesu Christi zur Ruhe gebracht werden können und dauerhaft verschwinden? Jesus Christus ist nach meiner Überzeugung ebenso Gott, wie der Heilige(!) Geist, er wird sicher keine andere Lehrmeinung haben, wie der Vater oder Sohn, und auch wird keiner dem anderen Befehle erteilen müssen, oder sich einem solchen Befehl fügen, weil einer mal etwas „übertrieben hat“, oder…?! Oder angenommen, mein Dienst wäre gar nicht von Gott beauftragt, wie wäre es mir dann möglich, den in Christen(!) wirksamen Heiligen(!) Geist „in die Schranken“ zu weisen? Würde sich der Heilige Geist wohl von meiner Person – oder schlimmstenfalls von „Beelzebub“ – Befehle erteilen lassen...?! Warum erzähle ich das so ausgiebig? Weil ich immer wieder erlebe, dass diese neue Unterordnung unter Jesus Christus und seine Herrschaft alleine – welche eine Säuberung der Seele und des menschlichen Geistes zur Folge hat – überhaupt erst die Voraussetzung ist, dass diese Personen fortan wieder „vernünftige“ Ratschläge und biblische Nahrung zu sich nehmen können. Daher ist für mich das Seminar „Rettung aus der Geistfalle“ nun seit über 3 Jahren noch immer die Grundlage für alle weiteren Seminare, sei es über Gnade, Glauben, Demut, Gemeinde oder den Neuen Bund an sich. Denn ich erlebe quasi täglich, dass ohne eine Säuberung unseres „Hauses“, alle wohlmeinenden Ratschläge, Lehren und Seelsorgeversuche so gut wie wirkungslos sind und bleiben. Ich weiß, dass ich mich mit dieser Veröffentlichung der Gefahr aussetze, z.B. als Befürworter geistlicher Kriegsführung oder gar als „Exorzist“ missverstanden zu werden, was beides absolut nicht meine Intension und Leidenschaft ist. Ganz im Gegenteil halte ich den klassischen „charismatischen“ Befreiungsdienst in großen Teilen eher für „weiße Magie“. Die exegetische Beweisführung für diese harte Aussage findet sich auch in Einheit 3 meines neuen Seminars („Befreit vom Befreiungsdienst“, in: FREI! – Sein Neuer Bund und Dein Neues Herz, Reihe B). Ich halte daher auch rein gar nichts davon, hinter jeder Charakterschwäche eine Geistmacht oder einen Dämon zu wittern! Auch habe ich mir diesen Bereich im Rahmen meines Dienstes absolut nicht ausgesucht. Ich fragte mich daher selbst öfters, warum sich in meinen Seminaren (und oft sogar über das reine Hören der CDs, wie mir berichtet wird) diese Mächte dann plötzlich „outen“ und daraufhin auch eine nachweisliche Befreiung eintritt, obwohl die Personen teils auch schon länger (wieder) mit anderen Christen in Kontakt sind und christliche Gemeinden besuchen. Eine Möglichkeit für mich wäre, dass Gott diesbezüglich seit 2010

vielleicht eine spezielle Bestimmung und ggf. damit verbundene Autorität auf meinen Dienst gelegt hat, auf die ich mir nichts einbilden kann, und die mir wieder einmal mehr als bewusst macht, wie unermesslich groß – und absolut unverdient – die Gnade Gottes ist. Ein weiterer Aspekt für diese Resultate mag aber auch die stark veränderte Art und Weise sein, wie ich meinen persönlichen Glauben nun lebe, seit Jesus mich 2009 „aus dem Dorf führte“; für mich persönlich liegt hier sogar der Hauptschlüssel (dazu am Ende noch mehr). Denn aus meiner Sicht wäre es nach den Aussagen Jesu eigentlich die ganz normale Berufung jedes Christen, dämonische Kräfte zu „entsorgen“; ich entdecke im NT in diesem Zusammenhang zumindest keine spezielle „Geistesgabe“. Ich will zwar obige Geistmächte nicht immer mit Dämonen gleichsetzen (ich spare uns hier aber lehrmäßige Details meiner Sichtweise, da sie für das Ergebnis belanglos sind); für mich ist es aber eine biblische Tatsache, dass es keines speziellen „Dienstes“ bedürfte, um in der „herrlichen Freiheit der Kinder Gottes“ zu leben – wenn gewisse „Basics“ beherzig würden, wie man in dieser Freiheit leben kann. Ziel meines Dienstes, und ein Stück weit auch dieses Briefes, ist daher, mich in diesem Bereich immer mehr „überflüssig“ zu machen, indem ich über Sachverhalte aufkläre und Christen versuche in echte Mündigkeit zu führen. Was nichts sein darf, ist auch nicht? Bevor ich aber noch mal auf die oben angesprochene – vielleicht nicht ganz übliche – Art und Weise meines persönlichen Glaubenslebens zu sprechen kommen möchte, halte ich es vorab auch nochmal für sinnvoll, meine allgemeine Sichtweise zum Thema „Befreiungsdienst“ zu wiederholen, die ich bereits im August 2010 in meinem ersten Rundbrief mitteilte: Der Schlüssel um überhaupt in die Freiheit zu treten, ist immer die Bekehrung und Wiedergeburt. Ohne diesen „Besitzerwechsel“ ist für mich jeder „Befreiungsdienst“ sinnlos. Doch dieses bedeutet aus meiner eigenen Erfahrungen (nochmals verstärkt durch W+G) heraus auch absolut nicht, dass von da keine dämonischen Wirksamkeiten mehr vorliegen können! Von daher widerspreche ich gerne sämtlichen theologischen „Spezialisten“, die es für ausgeschlossen halten, dass ein wiedergeborener Christ noch „dämonisch belastet“ sein kann. Und wer es fassen kann: Auch als ich bei W+G ausstieg, hatten falsche Geistmächte meine Seele und meinen Körper in Beschlag genommen, die zwar bei W+G und in manchen charismatischen Kreisen als „Salbung“ verkauft werden, aber dennoch aus meiner jetzigen Sicht aus der falschen Geistebene stammen. Erst durch die Gnade Jesu Christi konnte ich erkennen, dass diese mächtigen Kräfte, die oft wie stärkste Elektrizität meine Seele benebelten und meinen Körper durchschossen, die mir sogar schlussendlich ermöglichten scheinbar „himmlische“ Bereiche zu betreten, mich aber selbst Nachts oft durch Gliederzucken nicht mehr zur Ruhe kommen ließen – ebenso wie viele andere „Salbungs“-Ströme – zwar geistlichen Ursprungs waren, aber dennoch nicht von GOTT stammten. (Der gesamte thematische Abschnitt – auf Seite 2 - 3 – ist hier zu laden: http://www.michael-t...rundbrief_1.pdf ) Wurde während der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts in der evangelikalen Theologie oft diskutiert und Infrage gestellt, ob ein wiedergeborener Christ überhaupt noch „dämonisiert“ sein kann (ich benutze mittlerweile lieber die Begrifflichkeit: von falschen Geistmächten verblendet), und man sich dann letztlich auf die Definition einigte, dass eine „Belastung“ noch möglich sei, aber keine Besessenheit, so schlug das Ruder in der charismatischen Bewegung zu dieser Zeit in genau die andere Richtung aus: Quasi jede psychische Störung und fast jede Krankheit und sonstiges Fehlverhalten hatte plötzlich einen dämonischen Ursprung, und es wurde „heilsentscheidend“, die entsprechenden Dämonen zu entlarven, zu unterscheiden und „richtig“ auszutreiben (vgl. z.B. „Frei von dunklen Schatten“ von Dr. Charles Kraft).

Viele bemitleidenswerte Gläubige wurden plötzlich „dämonisiert“ ohne jemals wirklich in einen besitzergreifenden Kontakt mit diesen Mächten gekommen zu sein, viele mussten absolut erniedrigende und oft die Menschwürde verletzende „Befreiungsdienste“ über sich ergehen lassen. Dieses geschah dann teils auch noch in Dutzenden von Sitzungen, bei welchen selbst die letzten intimen Gedanken offen zu legen waren – um angeblich die Dämonen zu entlarven – doch wahrscheinlich eher die Neugier der Hobby-Exorzisten zu befriedigen… Spätestens als ich bei einem Befreiungsdienst in einer Gastgemeinde assistieren sollte, bei welcher ein „Blähgeist“ aus einer Person ausgetrieben werden sollte (die unter ständigen Blähungen litt…), war für mich der Punkt gekommen, diesen Zirkus endgültig zu verlassen. Doch die Tragik ist auch hier, dass man aufgrund der erlebten Scharlatanerie und Missbräuche nun am liebsten das ganze Thema vergessen würde (was dem Feind aus meiner Sicht mehr als gefallen würde). Doch für mich bleibt es eine fest untermauerte Tatsache, die sich von Jahr zu Jahr mehr bestätigt, dass diese Dimension leider mehr als real ist (siehe dazu auch meinen dritten Rundbrief vom April 2011 ab S. 3, aus dem ich hier auch nochmal meine damalige Zusammenfassung wiederholen möchte: 1) Unabhängig aller missbräuchlichen Praktiken und Lehren zu diesem Thema bleibt festzuhalten, dass falsche Geistmächte auch vor Christen nicht halt machen, egal wie theologisch aalglatt man versucht das zu widerlegen. Dieses geschieht vor allem dann, wenn durch Fehlverhalten (auch unwissentlich) und Fehlprägungen (vor allem anderen durch ein mangelndes Leben aus der Gnade; vgl. Hebr 12,15f) gewisse „Türen“ geöffnet werden. 2) Daraus ist aber auch zu folgern, dass diese Mächte bei Christen NIEMALS die Wurzel des Problems sind. Sie sind im Grunde nichts anderes wie Viren, Parasiten oder „Ratten“, die sich vom Müll ernähren, den man liegengelassen oder zugedeckt hat. 90% der Christen bräuchten sich nach meiner Ansicht gar nicht mit Dämonen und falschen Geistmächten in Ihrem Leben beschäftigen, wenn sie den „Müll“ entsorgen würden, der sie anzieht und ernährt, denn wenn der Müll verschwindet, werden diese falschen Geistmächte immer mehr geschwächt und verschwinden oft von alleine. In meinem Seminar „Amazing Grace“ zeige ich u.a. auf, dass aus meiner Sicht hier besonders ein missverstandenes Gnadenverständnis und nicht wirklich persönlich ergriffene Gnade eine Hauptursache darstellt, diese „Türen“ zu öffnen. Aus diesem Grunde werden diese Mächte natürlich alles daran setzen – nach dem Finden eines Wirtes – diesen Wirt durch falsche Wahrnehmungen dauerhaft daran zu hindern, die Ursachen seines Problems anzugehen. Je länger jemand diese Türen geöffnet lässt, desto mehr wird dann sein Wille und seine Erkenntnis benebelt und teilweise gelähmt, bis sich dann schlimmstenfalls tatsächlich aus einer Belastung ein Zustand entwickelt, der einer „Besessenheit“ ähnelt, auch wenn man selbst jetzt nicht von einer Besessenheit im biblischen Sinne sprechen darf, da diese ausschließlich durch eine Inbesitznahme des nicht wiedergeborenen Herzens möglich ist. Für weitere Infos siehe: http://www.michael-t...f_April2011.pdf (Die Einheiten 3 und 4 des neu erscheinenden Sets „Frei! – Sein Neuer Bund und Dein neues Herz“ beschäftigt sich ebenfalls intensiv mit dieser Thematik.)
Die aktuelle Situation in der „Szene“ Doch aktuell erlebe ich nun – ausgerechnet wiederrum im charismatischen Bereich – eine genauso ungesunde Kehrtwende ins andere Extrem. Auslöser sind u.a. die Lehren von Joseph Luxum, einem polnisch-jüdischen Bibellehrer (mittlerweile wohnhaft in den USA), die man bezüglich obiger Thematik in dem einen Satz zusammenfassen kann, dass Satan kein Feind Gottes, kein gefallener Engel, sondern – nach wie vor – der beste Mitarbeiter Gottes ist. Die Lehre von falschen, die Menschen verführenden Geistmächten, samt der vielen

Bibelstellen, die über diese Mächte sprechen, tituliert er als „überkommenen Aberglauben“. Seit ca. einem Jahr erhalte ich regelmäßig Anfragen zu den „Thesen“ dieses Predigers, leider sind auch Aussteiger aus obigen Gruppierungen von seinen „ansprechenden“ Gedankengängen betroffen, so dass ich nach mehreren Monaten der Beschäftigung mit seinen Büchern und Referaten (die auch ins Deutsche übersetzt wurden und dadurch auch in Europa zu viel Verwirrung geführt haben), nun Ende Januar 2013 einen 70-minütigen Seminar-Exkurs zu den Kernaussagen seiner Lehre durchgeführt habe. Das Seminar ist sowohl separat bei mir erhältlich, ist aber auch Bestandteil der nun schon mehrfach erwähnten neuen Reihe „Frei!“ (in Einheit 2: „Die zwei Entwicklungen der Endzeit“). Wieder einmal werden dabei ganze Bibelpassagen als ungültig und sogar als falsch hingestellt, biblische Begriffe werden umdefiniert – allerdings alles auf recht „gehobenem“ geistlichen Niveau. „Wahrheit“ ist für Luxum nun z.B. die „Realität“ der „Überwinder“, welche durch Erleuchtung das wahre spirituelle Wesen von der materiellen Illusion trennen können (zur Illusion zählt daher z.B. auch die Hölle). Er bietet hier ohne Frage Wort+Geist – „Version 2.0“ an. Eine teils erschreckend identische gnostische Neuoffenbarungslehre, aber mit gewissen „Vorzügen“, denn die Hölle und Satan als Feind Gottes wurden abgeschafft, solche Ansichten werden lt. seiner Lehre von den „Überwindern“ nun als reine Illusion „entlarft“. Es würde diesen Rundbrief jetzt völlig sprengen hier weiter ins Detail zu gehen. Solche Lehren bedürften sicher auch nicht solch intensiver Aufarbeitungsarbeit und Exegese, wie ich sie diesbezüglich vor einigen Monaten betrieben habe, WENN diese Lehren nicht exemplarisch für eine immer weiter um sich greifende Entwicklung wären, natürlich sowieso im Bereich der Esoterik, aber auch im sogenannten „Christentum“ – und hier mittlerweile begonnen bei den Landeskirchen, über sämtliche freikirchliche Denominationen, bis hin zu extremcharismatischen Gruppierungen. Unter dem Label „Emerging Church“ – mit mehr als renommierten Vertretern aus vielen Gemeindeverbänden – finden aktuell z.B. die fast identischen Gedankengänge und Lehransätze den Weg in unsere Gemeinden und werden freudig aufgenommen, ohne zu erkennen, welcher Geist sich wirklich hinter diesen „zeitgeistkompatiblen“ Lehren (Originalton!) verbirgt. Auf die konkreten Ziele der Emerging-Church-Bewegung gehe ich ebenfalls detailliert und unter Verwendung der Originalquellen in der Einheit 3 („Befreit vom Befreiungsdienst“ im neuen Set „Frei! - …“) ein. Vor einiger Zeit schrieb mir eine Person, die sich vom weiteren Rundbriefempfang abmelden wolle, sie würde es stören, dass ich nun vor „allem Möglichen warnen“ würde, ich solle besser zum Evangelium zurückkehren und die „frohe Botschaft“ predigen. Nun, ich glaube, dass Jeder, der in den letzten Jahren meine Seminare besucht oder gehört hat, feststellten kann, dass meine Intension niemals ist, den „warnenden Zeigefinger“ zu erheben – und mein Herz für die „frohe Botschaft“ sogar brennt, wie noch nie! Aber Tatsache ist, dass zu dieser Botschaft auch gehört, dass Jesus gekommen ist, um Gefangene in Freiheit zu führen. Ja, DAS ist eine wahrhaft frohe Botschaft! Und von daher lasse ich mich gerne als „Spielverderber“ titulieren, wenn durch Gottes Gnade auch weiterhin immer wieder Personen aus den neuen „zeitgeistkompatiblen“ Gefängnissen des Feindes (sei es nun durch falsche Geistmächte oder durch fromme Gesetzlichkeit) in echte Freiheit geführt werden können um wieder Jesus Christus zu folgen. Nur wer persönlich die Intensität und Wirkungsweise dieser falschen antichristlichen Dimension erlebt hat, und aus ihr befreit wurde, wird nachvollziehen können, wie sehr das Herz Gottes sich danach sehnt, dass seine Kinder aus Verblendung und Knechtschaft in die wahre Freiheit des Evangeliums geführt werden. „Warum konnten wir sie nicht austreiben?“ – Von der Kraft reinen Vertrauens In Mt. 17 finden wir eine sehr interessante Passage, in welcher die Jünger Jesu ein besessenes Kind zu Jesus bringen, bei welchem sie – trotz der Bevollmächtigung durch Jesus Christus persönlich – mit ihrer „Kunst“ am Ende waren. Worin lag der Grund für dieses „Versagen“? Nun, nur wer Sachen extra kompliziert machen will, wird wohl aus diesem Abschnitt keine glasklare Antwort für eine ausbleibende Befreiung entdecken können. Jesus selbst gibt nämlich eine mehr als deutliche Antwort auf die Frage der Jünger:

„Warum konnten wir ihn nicht austreiben?“ – „Wegen Eures Unglaubens!“ (Vers 20) Wer meine Reihe „Glauben, wie Jesus ihn meinte“ verfolgt hat, wird sich erinnern, dass auch hier nicht von einer speziellen göttlichen Substanz namens „Glauben“ gesprochen wird, sondern schlicht und ergreifend von Vertrauen – bzw. Misstrauen – in die Person Gottes selbst. Glaube, wie Jesus ihn meinte, ist immer geknüpft an eine echte – ungefilterte – Beziehung zu ihm und zu seinem Vater, es hat rein gar nichts mit den „vollmächtigen“ Glaubensbekenntnissen gewisser „Glaubenslehren“ – fast allesamt importiert aus Tulsa/Oklahoma – zu tun. Das Gottes Kraft gerade in meiner persönlichen Schwachheit und Unfähigkeit irgendetwas „Fruchtbares“ für Gott bewirken zu können, sichtbar wird, ist eine der wirklich einschneidenden Erfahrungen, die auch Paulus machen musste und uns in seinen Briefen überliefert hat. Und auch hier liegt für mich ein unbegreiflicher Schlüssel zu einer echten Hilfe für Personen, die diesen verführerischen Endzeitlehren und den damit verbundenen Geistmächten auf den Leim gegangen sind. Weder unsere – noch so wichtige – „Aufklärungsarbeit“, noch all unsere persönlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten – auch nicht im geistlichen Bereich – können hier letztlich etwas bewirken. Denn sobald ich wieder beginne, auf mich und meinen „Werkzeugkoffer“ zu schauen, verliere ich quasi automatisch den vertrauensvollen Blickkontakt zu Jesus, der ALLEINE meine Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Erlösung ist. Fast genau 30 Jahre nach meiner Taufe, und zahllosen Erfahrungen der unfassbaren Treue Jesus angesichts von Scheitern, Schuld, Sackgassen und neuen Versuchen Jesus zu folgen, beginnen diese Aussagen von Paulus in mir wirklich langsam einen Jubel und immer größere Dankbarkeit freizusetzen: 1Kor 1,28 Und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt, das, was nichts ist, damit er das, was ist, zunichte mache, 29 dass sich vor Gott kein Fleisch rühme.
30 Aus ihm allein aber ist es geschehen, dass ihr in Christus Jesus seid, der uns geworden ist Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Erlösung. 31 damit, wie geschrieben steht: »Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn! Jede andere Form von „Know How“ darf auch ich – besonders durch die geschilderten Erfahrungen der vergangenen Jahre – immer mehr als den „Dreck“ identifizieren, als den auch Paulus diesen am Ende seines Lebens titulierte. Nichts anderes außer Christus ist es wert, sich davon beeinflussen zu lassen; schon gar nicht mein Ruf, meine Zukunft, meine „geistliche“ Position, oder meine „Erkenntnis“. Ich weiß nicht, was alles bei den Jüngern im Kopf herum ging, als sie nun als die „großen Gesandten des Himmelreiches“ ihre verliehene Vollmacht einsetzen wollten. Doch in einem bin ich mir sicher: In Ihnen dominierte in diesem Moment sicher nicht das Vertrauen in Christus, denn sonst hätte sich wohl keine falsche Geistwirksamkeit und dämonische Macht dauerhaft widersetzen können – und Jesus hätte ihr mangelndes Vertrauen auch nicht angesprochen. Interessanterweise steht nur zwei Verse vor dem mehr als bekannten – und bis zur Unkenntlichkeit missbrauchten – Vers 2Kor 5,17 (Ist jemand in Christus, ist er eine neue Schöpfung…), der nicht ganz so oft und laut „bekannte“ Vers 15: Christus ist für alle gestorben, damit die, welche nun leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern IHM, der für sie gestorben und auferweckt worden ist. Teils wurde sich an dem von mir auf Facebook geposteten Zitat gestoßen, dass „viele Christen das Evangelium noch nie gehört haben“. Jemand schrieb mir, dass mir „Versager“ doch wohl kaum das Recht zustehe, so eine Äußerung zu verbreiten… Nun, zumindest bin ich dankbar, dass jemand meine Person richtig einschätzt: Als Versager durch und durch! :-) Und manchmal scheint es mir, dass dieser durchaus schmerzhafte Erkenntnisprozess – und das damit

verbundene Begräbnis meines Selbstvertrauens, genau das ist, wozu Jesus mich durch die letzten 30 Jahre führen wollte. Auch jetzt bin ich lange noch nicht am Ziel, eins aber kann ich mittlerweile von ganzem Herzen mit Paulus teilen: Phil 3,13 Ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben; eines aber tue ich: Ich vergesse, was hinter mir liegt, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist, […] CHRISTUS JESUS.
Und ich überlasse es damit gerne jedem selbst, einzuschätzen, ob das was wir „Evangelium“ nennen, und die Art wie wir „Christen“ einteilen, wirklich christusgemäß ist. Zumindest finde ich die Art und Weise wie man – mit etwas was man „Evangelium“ nennt – in unseren christlichen Clubs zwischen „drinnen“ und „draußen“ unterscheidet, nicht in meiner Bibel. Dort finde ich weder eine Aufteilung in „Katholiken“ und „Protestanten“ (sprich: die Geburt entscheidet über „drinnen „und „draußen“), in „landeskirchlich“ oder „freikirchlich“ (hier gibt nun das Gemeindemodell an, wer „drin“ ist); noch finde ich eine Trennung zwischen „Charismatikern“ und „Nicht-Charismatikern“ (wo ja i.d.R. die Zungenrede das „untrügliche“ Zeichen ist), oder letztlich in „wiedergeborene Christen“ und „Namenschristen“ (nach allgemeiner Auffassung abhängig von der „Bekehrungs-Handlung“ und oft auch der Taufform). Die Art, wie Christus und die Apostel in meiner Bibel das Evangelium verkündeten und darauf hinweisen, was eine Neue Schöpfung vom Alten Menschen unterscheidet, kennzeichnet sich aus meiner Sicht eher wie folgt:
1) Diejenigen, die „sich selbst leben“ und diejenigen, die „Christus leben“; oder
2) Diejenigen, die sich für „wichtig und brauchbar“ halten und die, die sich für unbrauchbar in sich selbst halten und ihren Wert in CHRISTUS finden.
3) Diejenigen, die sich selbst vertrauen (ihrer eigenen Gerechtigkeit), und diejenigen, die Christus vertrauen (und damit allein Seiner Gerechtigkeit). 4) Diejenigen, die Gott benutzen, um Ihren Willen und ihre Wünsche erreichen zu wollen, und diejenigen, denen Gottes Willen IM (nicht nur „am“) Herzen liegt.
Auch Jesus selbst lebte 33 Jahre als Beispiel dafür, wenn er (als NEUE Schöpfung!) sagt: (Joh 6,38) Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
Abschied von „Mr. Hyde“ Der Kern des Evangeliums liegt also aus meiner Sicht in der Umkehr von der Selbstzentriertheit zur Christus-Zentriertheit. Dieses aber nicht als neuer frommer Leistungssport (denn auch das wäre nichts anderes als kaschierter Egoismus und Selbsterlösung), sondern im schlichten und kindlichen Vertrauen, in das REAL geschehene Werk der neuen Schöpfung: Des Neuen Herzens, belebt mit Gottes Heiligen Geist und SEINEM Willen und Verlangen in mir (vgl. Hes 36,26ff). Mehrfach wurde ich in den vergangen drei Jahren wohl missverstanden, als würde ich wieder eine klassisch evangelikale „Zwei-Naturen-Lehre“ predigen. Doch nichts liegt mir ferner! „Ist jemand in Christus, ist der eine neue Schöpfung“ bleibt die ewige Wahrheit des Wortes Gottes! Ein wiedergeborener Christ trägt – GOTT SEI DANK – keine zwei Persönlichkeiten mehr mit sich herum (im Sinne der Novelle von „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“)! Dieses wirklich im Vertrauen zu ergreifen, ist der wichtigste Schritt in ein befreites Leben als echter „Christ“. Natürlich KANN ein Christ noch sündigen, und wenn er sagt,

er sündige nicht mehr, ist er nach biblischem Befund schlichtweg ein Lügner. Doch diese Realität darf nicht dazu führen, die „sündige Natur“ als ein weiterhin existentes Monster in mir umzudeuten. Nach biblischem Befund ist und bleibt unser Fleisch zwar „SCHWACH“, es wird aber im Neuen Bund niemals als „böse“ oder gar prinzipiell „sündig“ tituliert! Eine solche Zwei-Naturen-Lehre spielt im Grund nur wieder der verirrten Tulsa-Lehre „Ich bin ein Geist…“ neue Fans zu und bewirkt keinerlei Reduzierung von sündigem Verhalten – im Gegenteil. Erst wenn ich den aussichtlosen Kampf gegen meine vermeintlich „zweite böse Natur“ als Lüge des Teufels entlarve, der mich durch diese ständige Selbstzerfleischung mein Leben lang beschäftigen will, und ich beginne, Jesus – durch die reale Neuheit meines Herzens und der Erfüllung mit dem Heiligen Geist – immer mehr zu vertrauen, wird die Wahrheit des Neuen Bundes – EIN neues Leben in Christus – auch real erfahrbar! Leider herrscht im christlichen Lager ein unglaubliches Durcheinander was die Einordung der Begrifflichkeiten wie „alter Mensch“, „sündige Natur“, „Fleisch“, „innerer Mensch“ und „äußerer Mensch“, sowie „Macht der Sünde“ angeht. Aus diesem Grunde habe ich mir nicht nur im persönlichen Bibelstudium, sondern auch im Rahmen des aktuellen Gesamtseminares zum Neuen Bund („Sein Neuer Bund und Dein Neues Herz“; Reihe A u. B), bewusst so viel Zeit für eine differenzierte – und diese vielen Unklarheiten beseitigende – Auslegung genommen. Von daher empfehle ich auch sehr, alle insgesamt 13 Seminareinheiten (Reihe 7-A u. 7-B) im Zusammenhang zu hören, um anhand der Schrift direkt eine umfassende Gesamtschau zum Neuen Bund bekommen zu können. Das Komplettseminar ist, wie eingangs schon erwähnt, kostenfrei über die H.O.P.E.-Mediathek zu bestellen: http://www.h-o-p-e.de/10.html Zusammenfassung Nur mit einer richtigen Ausrichtung, dem passenden Blickwinkel, können wir richtige „Ergebnisse“ – also z.B. auch echte Befreiung aus Verführung – erwarten. Durch einen verzerrten Blickwinkel sind auch alle Folgeschlüsse ungenau, z.B. unser „Verständnis“ der Bibel, der Aussagen der Bibel über die Erlösung und eine wirksame Befreiung aus der Macht der Sünde. Auf einem brüchigen Fundament kann man kein standfestes Haus bauen. Diese wichtige Lektion mussten auch die Jünger bei Ihrem obigen „Befreiungsdienst-Versuch“ lernen. Jesus kam nicht, um uns zu „besseren“ oder zu „vollmächtigeren“ Menschen zu machen, sondern um die Axt an die Wurzel des falschen Baumes zu legen – unser altes, stolzes Herz, was die Schrift als „unheilbar krank“ bezeichnet (vgl. Jer 17,9). Jesus Christus kam, starb und stand von den Toten auf um uns aus der egozentrischen Selbstumkreisung des alten Herzens zu einem befreiten Leben im alleinigen Vertrauen in IHN zu erlösen. Alle anderen „Lehren“ die dieses relativieren, sind es letztlich nicht wert als „Evangelium“ bezeichnet zu werden! Jede andere Quelle zur Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligkeit und Erlösung MUSS über kurz oder lang scheitern. Wäre das Heil und die Befreiung aus der Macht der Sünde von meinen Fähigkeiten abhängig, dann wäre die Neugeburt SINNLOS, die Versiegelung mit dem Heiligen Geist wäre sinnlos, die Verheißungen Gottes ebenfalls. All das wären dann nur theoretische Versprechungen ohne Hoffnung auf Erfolg. Wir wären dann nämlich noch immer auf uns selbst und unsere Kraft angewiesen; wahre „Erlösung“ müsste dann noch immer durch unsere Anstrengungen errungen werden. Ein solches Leben muss immer in Angst, Furcht oder Verdammnis führen. Nicht ohne Grund sind auch so erschreckend viele Christen ausgebrannt, entmutigt, frustrieret und desillusioniert.

Die gleiche Wahrheit gilt gerade auch im Dienst an verführten Freunden und Geschwistern, denn auch hier gibt es keinen anderen „Werkzeugkoffer“ zum Heil! Dieses ist übrigens keine deprimierende Botschaft, sondern die beste Botschaft überhaupt: Denn „was bei Menschen unmöglich ist, ist bei GOTT möglich“; gerade auch in Bezug auf die Personen, die Dir am Herzen liegen, und wo DU vielleicht keine Möglichkeiten und keinen Ausweg mehr sehen kannst! Bei mittlerweile über 300 Personen in „hoffnungsloser“ Situation durfte ich das als Zeugnis der Gnade und Souveränität Gottes bereits mitterleben – und sie dabei auch ein Stück begleiten! Die Wahrheit macht wirklich frei! Ein letzter Gedanke zum Abschluss: In einigen Grundtextfragmenten zu dem aus Mt. 17 zitierten obigen „Befreiungsdienst“, wird bei der Antwort Jesu neben seinem zentralen Hinweis auf das mangelnde Vertrauen der Jünger noch ergänzt: „diese Art fährt aber nur aus durch Fasten und Beten“. Trennen wir uns zunächst einmal ein paar Lichtjahre von all den religiös/gesetzlich geprägten Auslassungen zu diesem kurzen Beisatz! Was bedeutet „Fasten“ und „Beten“ wohl ohne all diese Altlasten?! Geht es nicht im Kern um authentische Gemeinschaft und intensiven Austausch mit meinem Vater, statt mich mit allen anderen Ersatzpäparaten vollzustopfen und ständig vom Wesentlichen ablenken zu lassen? Geht es nicht darum, Gott nicht nur in „großen Dingen“ zu bemühen, sondern in einer ganz alltäglichen Vertrauensbeziehung mit ihm zu leben, ja, alles allein von IHM zu erwarten?! In den Sprüchen Kap. 3 heißt es: 5 Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! 6 Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn, dann ebnet er selbst deine Pfade! 7 Sei nicht weise in deinen eigenen Augen, fürchte den HERRN* und weiche vom Übel! Eine bessere Anleitung für wirksamen „Befreiungsdienst“ und einen weiseren Rat im Zusammenhang mit jeder Form von „Aufklärungsarbeit“ habe ich bis jetzt noch nicht gefunden! *Übrigens hat die „Furcht des Herrn“ rein gar nichts mit Angst vor Gott zu tun – im Gegenteil! Aber dazu auch noch deutlich mehr in der Einheit 5 („Frei von Furcht“) meines neuen Seminars (Frei! – Sein Neuer Bund und Dein Neues Herz), was ihr ab sofort vorbestellen könnt und ab Anfang Mai ausgeliefert wird. Bis zum nächsten Mal wünsche ich Euch von Herzen alles Gute! Auch zu Beginn dieses Quartals möchte ich Euch wieder herzlichst für alle Unterstützung danken, sei es durch ermutigende E-Mails und Briefe (die ich nach wie vor alle lese!!! :-), wie auch durch Gebete und Spenden, die wir durch die Ausweitung der H.O.P.E. - Dienste wirklich sehr gut brauchen können! Hoffentlich bis bald (ich freue mich über jede Einladung und auch jeden Besuch im Bonner H.O.P.E.-Center)!

Euer H.O.P.E. ist als gemeinnütziges Hilfswerk anerkannt. Wer diesen Dienst durch eine steuerabzugsfähige Spende (mit EU-weiter Gültigkeit!) unterstützen möchte, kann das über folgende Bankverbindung tun, vielen Dank!

H.O.P.E. gUG, Sparkasse KölnBonn, Kto.: 1930197809, BLZ: 370 501 98
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#33849 Dr. Penner über Gott

Geschrieben von keine Hoffung mehr am 04 May 2012 - 13:10

Seltsames von Dr. Penner über Gott.


http://paukenschlag-blog.org/?p=5850

Dieser Gott Israels hatte mit den Juden einen Vertrag geschlossen.
Gott verpflichtete sich, das Volk Israel zu beschützen. Das Volk
verpflichtete sich, die Zehn Gebote zu halten. Israel wurde vertragsbrüchig.
Es erwies sich als unfähig, seine vertraglichen Verpflichtungen
zu erfüllen.

Aus Liebe zu den Menschen hat Gott den Vertrag mit Israel ausgeweitet
auf alle Völker. Seinen Sohn Jesus hat Gott zu den Menschen
geschickt, damit Jesus anstelle der Menschen die diesen zukommenden
Vertragsbedingungen erfüllt. Jeder, der Jesus vertraut
und ihn als Autorität anerkennt, ist in diesen erweiterten Vertrag mit
Gott eingebunden.

Sehr anzuraten ist, in diesen erweiterten Vertrag, den Gott jedem
Menschen anbietet, einzusteigen, soweit noch nicht geschehen.
Wer in einen Vertrag mit dem Gott, der Himmel und Erde konstruiert
hat, eingebunden ist, braucht vor niemandem und vor nichts
Angst zu haben. Details zu diesem Vertrag finden Sie im „Neuen
Testament“.


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