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Meist bewertete Inhalte


#44617 Buchtipp: Mut zur Wahrheit

Geschrieben von Christoph am 16 June 2020 - 14:33

Hallo ihr,

 

hier ein Buchtipp (14,80 Euro):

 

Joachim Kuhs, Volker Münz, Holger Schmitt: Mut zur Wahrheit - Warum die AfD für Christen mehr als eine Alternative ist
 
Klappentext:
 
Wir leben in einer Zeit, in der Medien, Politik und leider auch viele Kirchengemeinden eine unheilige Allianz eingegangen sind: Verkündet wird, was dem links-grünen Weltbild entspricht. Dass dabei die Schere zwischen der veröffentlichten Meinung und der Wirklichkeit immer weiter auseinanderklafft, wird in Kauf genommen. Wer sich - wie die Alternative für Deutschland - dieser Meinungsmache widersetzt, wird stigmatisiert und ausgegrenzt. Dieses Buch richtet sich an politisch interessierte Christen, denen unsere Gesellschaft und unser Volk am Herzen liegen, die sich aber unsicher sind, wie sie auf die aktuellen Entwicklungen reagieren können. Fundiert und durch zahlreiche Quellen belegt werden Ihnen neue Horizonte eröffnet. Daneben bieten wir Ihnen Tipps, wie Sie selbst aktiv werden können.
 
Link:
 
jpc.de/jpcng/books/detail/-/art/joachim-kuhs-mut-zur-wahrheit/hnum/9881433
 
 
LG,
Christoph

  • 2


#44616 Buchtipp: Mut zur Wahrheit

Geschrieben von Christoph am 16 June 2020 - 14:29

Hallo ihr,

 

hier ein Buchtipp (14,80 Euro):

 

Joachim Kuhs, Volker Münz, Holger Schmitt: Mut zur Wahrheit - Warum die AfD für Christen mehr als eine Alternative ist
 
Klappentext:
 
Wir leben in einer Zeit, in der Medien, Politik und leider auch viele Kirchengemeinden eine unheilige Allianz eingegangen sind: Verkündet wird, was dem links-grünen Weltbild entspricht. Dass dabei die Schere zwischen der veröffentlichten Meinung und der Wirklichkeit immer weiter auseinanderklafft, wird in Kauf genommen. Wer sich - wie die Alternative für Deutschland - dieser Meinungsmache widersetzt, wird stigmatisiert und ausgegrenzt. Dieses Buch richtet sich an politisch interessierte Christen, denen unsere Gesellschaft und unser Volk am Herzen liegen, die sich aber unsicher sind, wie sie auf die aktuellen Entwicklungen reagieren können. Fundiert und durch zahlreiche Quellen belegt werden Ihnen neue Horizonte eröffnet. Daneben bieten wir Ihnen Tipps, wie Sie selbst aktiv werden können.
 
Link:
 
jpc.de/jpcng/books/detail/-/art/joachim-kuhs-mut-zur-wahrheit/hnum/9881433
 
 
LG,
Christoph

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#41198 In eigener Sache

Geschrieben von Rolf am 13 February 2016 - 23:41

Liebe Forenmitglieder und Gastleser,

 

 

 

nachdem dieses Forum Anfang Dezember 2015 durch einen mir nicht unbekannten Extremcharismatiker zerschossen wurde, war ich ratlos was zu tun wäre, da ich mich mit der Technik des Forums nicht auskenne. Anfang Januar haben wir mit 20 Personen in unserem Israelkreis intensiv für das Problem und für eine Lösung gebetet. Kurz darauf geschah das Wunder. Ein hier angemeldeter User aus Kanada nahm Kontakt zu einem Freund in Fulda auf und bat darum, er möge mich doch kontaktieren, da ich Probleme mit dem Forum hätte.

 

Dann bekam ich Nachricht aus Fulda. Ein junger Programmierer, Glaubensbruder bot mir an, das Forum in Ordnung zu bringen. Das Ergebnis seht Ihr nun hier . Seit dem 11.02.16 ist das Forum wieder voll funktionsfähig, in neuem Gewand, da durch eine neue Software und einem neuen Provider ein Forum entstanden ist, in dem nicht nur alle Themen erhalten werden konnten, sondern jeder User sich mit seinem Passwort wieder einloggen kann.

 

Danke Jesus und herzlichen Dank meinem Bruder aus Fulda!!!


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#44904 Prozess gegen Bremer Pastor Olaf Latzel beginnt

Geschrieben von Rolf am 20 November 2020 - 16:25

https://www.jesus.de...Latzel beginnt

 

 

 

 

Prozess gegen Bremer Pastor Olaf Latzel beginnt

 

 

In Bremen beginnt am heutigen Freitag der Prozess gegen Pastor Olaf Latzel. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 53-jährigen evangelischen Theologen Volksverhetzung vor.

 

Laut Anklage soll der Pastor der Bremer St.-Martini-Gemeinde im Oktober 2019 in einem Eheseminar mit dem Titel „Biblische Fahrschule zur Ehe“ Homosexuelle in einer Weise angegriffen haben, die den öffentlichen Frieden stört. Bereits im Mai hatte die Bremische Evangelische Kirche wegen der Worte von Latzel deshalb ein Disziplinarverfahren gegen den Pastor eröffnet.

 

Der konservative evangelische Theologe hatte im Verlauf des Seminars gesagt, Homosexualität stehe gegen die göttliche Schöpfungsordnung. Er warnte vor einer „Homolobby“: „Überall laufen die Verbrecher rum vom Christopher Street Day. Der ganze Genderdreck ist ein Angriff auf Gottes Schöpfungsordnung, ist teuflisch und satanisch.“ Das verunsichere Leute, zerstöre Zivilisation und Kultur. Homosexualität sei todeswürdig, Homosexuelle seien Verbrecher. Ein Audio-Mitschnitt des Seminars war über Monate im Internet für jedermann abrufbar.

 

Latzel hatte sich später für seine Wortwahl entschuldigt. Mit Verbrechern habe er nicht alle Homosexuellen gemeint, sondern „Aggressoren, die uns als Gemeinde in den letzten Jahren immer wieder angegriffen und gotteslästerlich diffamiert haben.“ Tatsächlich hatte es 2019 und 2020 mehrere Angriffe auf die Gemeinde gegeben: Unbekannte zerkratzten das Auto Latzels, beschmierten Schilder und Schaukästen, warfen Kondome und einen Dildo auf das Kirchengelände, hinderten Besucherinnen und Besucher daran, die Kirche zu betreten. Die Gemeinde schaltete den Staatsschutz ein. Mehrere Politikerinnen und Politiker verurteilten die Attacken.

 

Rückendeckung durch die Gemeinde

 

Im Gegensatz zur Bremischen Kirche und der Staatsanwaltschaft stehen Latzels Gemeinde sowie viele evangelikale Christen hinter dem Prediger. Eine Solidaritätsbekundung hatte mehr als 20.000 Unterstützerinnen und Unterstützer gefunden. Die einen sehen in ihm einen Hassprediger, andere einen aufrechten Verteidiger der biblischen Botschaft.

Bei der nun juristisch zu klärenden Frage, ob es sich um Volksverhetzung handelt, spielt unter anderem die Reichweite einer Äußerung eine Rolle. Auf Volksverhetzung steht eine Strafe zwischen drei Monaten bis zu fünf Jahren Haft. Für den Prozess sind drei Verhandlungstage angesetzt. Aufgrund des großen öffentlichen Interesses und um die Corona-Abstände einhalten zu können, wurde die Gerichtsverhandlung in das Bremer Konzerthaus „Die Glocke“ verlegt.

 

Päpstlicher Segen „ein großer Mist“

 

Latzel und seine Gemeinde hatten schon in früheren Jahren für bundesweite Schlagzeilen gesorgt. 2008 verwehrte die Gemeinde einer Pastorin die Kanzel, weil sie die Ordination von Frauen strikt ablehne. Im Januar 2015 sagte Latzel in einer Predigt mit dem Thema „An Gideon die Reinigung von den fremden Göttern lernen“, das islamische Zuckerfest gemeinsam mit Muslimen zu feiern sei „Blödsinn“, Buddha ein „dicker, fetter Herr“ und der Segen des Papstes „Urbi et Orbi“ ein „ganz großer Mist“. Zwar stellte er in der frei gehaltenen Predigt und auch später in einem Interview mit Radio Bremen klar, er sei lediglich gegen das Vermischen von Religionen, nicht jedoch gegen Muslime, Juden oder Buddhisten, doch die Empörung war groß: Die Bremer Kirchenleitung entschuldigte sich für Teile von Latzels Predigt, Dutzende Pastoren demonstrierten, der Landtag beschäftigte sich mit dem Thema. Die Staatsanwaltschaft beschäftigte sich mit der Predigt, sah die Äußerungen Latzels aber durch die Meinungs- und Religionsfreiheit gedeckt.

 

Die Martini-Gemeinde entschuldigte sich zwei Wochen nach der Predigt auch in Latzels Namen für die Wortwahl. Es sei nicht die Absicht, des Pastors gewesen, Menschen anderen Glaubens zu verunglimpfen, man stehe für ein „buntes und vielfältiges Bremen“. Gleichzeitig stellte sich die Gemeinde aber auch klar hinter ihren Pastor: Man kritisiere die „sich ausbreitende Religionsvermischung“. Bibel, altkirchliche Bekenntnisse und die Schriften der Reformation ließen nur den Schluss zu, dass der Gott der Bibel nicht der Gott des Korans sein könne. (epd/nate/dw)


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#44861 FRATELLI TUTTI - Ein Kommentar zur Enzyklika vom 3. Oktober 2020

Geschrieben von Rolf am 04 November 2020 - 11:58

FRATELLI TUTTI

PAPST FRANZISKUS ÜBER DIE GESCHWISTERLICHKEIT UND DIE SOZIALE FREUNDSCHAFT

 

Ein Kommentar zur Enzyklika vom 3. Oktober 2020

 

Autor:  Rolf Wiesenhütter

 

 

1. Einführung Franziskus der Jesuit bedient sich des Namens der Enzyklika von Franz von Assisi. Frattelli Tutti ist italienisch und heißt in der Übersetzung „An alle Brüder“. Das für die Unterzeichnung der Enzyklika gewählte Datum ist der 3. Oktober 2020, der Ort ist Assisi, genauer gesagt der Sacro Convento.[1] Das Datum ist der Vorabend des liturgischen Festes des Franz von Assisi, nachdem Jorge Bergoglio seinen Namen als Papst gewählt hat. Dieser Besuch in Assisi ist die erste Reise des Papstes aus dem Vatikan seit Beginn der Pandemie COVID-19 und der vierte Besuch in dieser Stadt seit dem Beginn seines Pontifikats im März 2013. Erstmals nennt ein Papst einen führenden Vertreter einer anderen Religion als Inspirationsquelle für seine Enzyklika: den Großscheich der Al-Azhar Universität in KairoAhmad Muhammad al Tayyeb. Dieser ist der  Groß-Imam der al-Azhar-Moschee und gilt als eine wichtige religiöse Autorität des sunnitischen Islams. Wer ist dieser Mann? Für Franziskus gilt er als wichtiger Dialogpartner im Kampf gegen den Terror. Der bekannte Hamed Abdel-Samad jedoch sieht in den Toleranzpredigten des Scheichs nur leere Worthülsen. Er erklärt: „Ein wahrer Dialog muss ehrlich und aufrichtig sein, gelegentlich auch schmerzhaft. Gegenseitiges Lob und Ausführungen über gemeinsame Feste und ähnliche Rituale helfen niemandem. Respekt bedeutet nicht, meinen Dialogpartner von Kritik zu verschonen, sondern ihm zuzutrauen, dass er meine Kritik gut einsteckt und darüber nachdenkt.  Es geht nicht darum, dass alle drei Weltreligionen Recht haben, sondern es geht um das Unrecht, das weltweit im Namen der Religion geschieht. Außerdem besteht die Welt nicht nur aus den drei „abrahamitischen“ Religionen. Also bestimmt nicht ihre Beziehung zueinander das, was in der Welt geschieht, sondern ihre Beziehung zur säkularen Welt. Und da hat der Islam klare Defizite. Diese Defizite kann man nicht durch einige Passagen aus dem Koran beseitigen, die für Frieden und Toleranz werben. „Nein, der Islam ist keine tolerante Religion, und da, wo der Islam politisch das Sagen hat, leben die Menschen in Freiluftgefängnissen.“[2]Der Imam Al-Tayyeb setzt sich für die Einführung der Scharia ein. Als der Großscheich von Al-Azhar Mitte März 2020 im deutschen Bundestag eine Rede hielt und dort behauptete, der Islam sei eine friedliche Religion, bei der die Gleichberechtigung von Mann und Frau verankert sei, sollte dies ein Beweis für die Toleranz des Islam sein, dass Atheisten in Ägypten frei leben können und keine Verfolgung befürchten. Bei keiner dieser Behauptungen sagte der höchste Imam der Sunniten die Wahrheit. Im November hielt der Großscheich eine Rede bei einer internationalen Konferenz der sunnitischen Prediger in Luxor. Dort sagte er, der Westen musste im Mittelalter, als er eine starke Bindung zum Christentum hatte, zerfallen. Er prosperierte (generierte Wohlstand) erst, als er sich gegen das Christentum wandte. Dagegen seien Muslime kreativ und auf allen Feldern der Wissenschaften produktiv gewesen, als sie eine Bindung zum Text des Korans hatten, und erst schwach würden, als sie sich von den Fundamenten des Islams entfernten. Das ist auch der Grund, warum der Imam und seine Institution sich für die Einführung der Scharia inklusive Körperstrafe und für die Wiederherstellung des islamischen Kalifats einsetzen.“[3] Papst Franziskus fordert alle Menschen guten Willens auf, umzudenken. Zentrale Aussage ist der Wunsch, einen Planeten zu haben, der allen Menschen Land, Heimat und Arbeit biete. Ein Dialog funktioniert aber nur auf einer Ebene des beiderseitigen Respekts. Er kann nicht fruchten, wenn eine Seite auf die Unantastbarkeit der eigenen Religion oder Gruppe beharrt. Es ist, als würden zwei Fußballmannschaften aufeinander treffen und die eine vor der Partie eine Bedingung für den Anpfiff nennen, nämlich dass die andere Mannschaft ihr Tor niemals schießen darf! Das klingt komisch, aber so wird der Dialog offensichtlich geführt. Fährt eine europäische Politikerin in den Iran, trägt sie ein Kopftuch, um Respekt gegenüber dem Gastgeber zu zeigen. Und wenn der iranische Präsident nach Rom kommt, werden die nackten Statuen in Rom bedeckt als Zeichen des Respekts gegenüber dem Gast. In beiden Fällen hat das mit Respekt nichts zu tun, sondern mit Standpunktlosigkeit und Selbstaufgabe!    Soweit einige Erklärungen zum Fundament der Enzyklika Fratelli Tutti. Wenn Franziskus „alle Brüder“ anspricht und gleichzeitig seine Ehrerbietung für den Islam betont, fragt man sich, warum dieser Papst seinen Namen als Verehrung für Franz von Assisi gewählt hat. Dass gerade diese Wahl nicht zufällig war hätte jeden, der sich mit Franz von Assisi beschäftigt hat, hellhörig machen können. Dieser nämlich hat als erster christlicher Ordensgründer die Begegnung und den Dialog mit Andersgläubigen in sein Programm aufgenommen. Er tut es nach seiner pionierhaften Begegnung mit Sultan Muhammad al-Kâmil in Ägypten. Der überraschende Dialog im September 1219 begründet die Freundschaft zwischen dem kleinen Bruder von Assisi und dem Oberherrscher der islamischen Welt. Die Friedensgebete der Weltreligionen in Assisi knüpfen an jene Erfahrung an. Vortrag und Diskussion beschäftigen sich mit Franz von Assisi`s prophetischer Begegnung und seiner Art des interreligiösen Dialogs: Was verbindet Christentum und Islam nach franziskanischer Sicht? Was hat der christliche Mystiker aus Assisi vom Islam gelernt? Wo liegen in diesem Kontext die Chancen und Grenzen interreligiöser Begegnung? Franz von Assisi hat nicht nur für ein glaubwürdiges, christliches Leben, sondern auch für die interreligiöse Begegnung wichtige Impulse gegeben. Denn eine intensiv nachwirkende Begegnung mit dem Islam fand in der äußerst konfliktreichen Kreuzzugszeit statt, und zwar während des 5. Kreuzzugs 1219 mit El Kamil, dem Sultan von Ägypten. Statt des anfänglichen Missionierungsversuchs setzt sich der friedliche Austausch durch. Der Arme aus Assisi, der „Poverello“ „entgrenzt“ sein bisheriges Gottesverständnis. Entsetzt äußert er sich über die Brutalität der Kreuzfahrer. Diesen Impuls setzten die Franziskaner bis in die Gegenwart fort.“[4]

  1. Eine evangeliumsgemäße Lebensweise?

Vor diesem Hintergrund betrachten wir nun die Inhalte der Enzyklika. Der Papst beginnt ganz zu Anfang damit, dass es sich um eine evangeliumsgemäße Lebensweise handelt. Er weist explizit auf die Ratschläge von Franz von Assisi hin. Dessen freundliche Offenheit würde es erlauben, jeden Menschen anzuerkennen, wertzuschätzen und zu lieben. Tatsächlich bezieht sich die Aussage aber unmittelbar auf den Kontext mit dem Islam. Er nennt dies geschwisterliche Liebe, die ihn zur Abhandlung der Enzyklika inspirierte. Er spricht von Geschwisterlichkeit in sozialer Freundschaft, frei nach dem Friedensstifter Franz von Assisi. Nach seiner Auffassung brauchen wir ein Herz ohne Grenzen, das den Graben der Religion überspringt. Seine Treue zu Gott macht er daran fest. Franz von Assisi ist für ihn der Friedefürst zwischen Kirche und Islam. Er geht so weit, dass er dazu einlädt, „eine geschwisterliche Unterwerfung gegenüber denen zu üben, die unseren Glauben nicht teilen“.[5]

 

Bereits hier fällt ein unglaublicher Realitätsverlust und eine ebenso unglaublich Kenntnis, bzw. Verwerfung der biblischen Wahrheit auf. Wer kann nach dem Wort Gottes ein Bruder oder eine Schwester sein? Nach dem Wort Gottes können das ausschließlich Christen sein. Die Zugehörigkeit zu einer Kirche oder religiösen Gemeinschaft macht noch niemanden zum Christen. Beim Christsein kommt es weniger auf Äußerlichkeiten an, sondern darauf, welche Beziehung die Person zu Christus hat. „Christlich“ hat etwas mit dem in mir lebenden Christus zu tun - und nicht in erster Linie etwas mit Moral oder Mitmenschlichkeit.

 

Papst Franziskus schreibt: „Ich lege diese Sozialenzyklika als demütigen Beitrag zum Nachdenken vor. Angesichts gewisser gegenwärtiger Praktiken, andere zu beseitigen oder zu übergehen, sind wir in der Lage, darauf mit einem neuen Traum der Geschwisterlichkeit und der sozialen Freundschaft zu antworten, der sich nicht auf Worte beschränkt. So schrieb ich diese Enzyklika auf der Grundlage meiner christlichen Überzeugungen, die mich beseelen und nähren, und habe mich zugleich bemüht, diese Überlegungen für den Dialog mit allen Menschen guten Willens offen zu halten.“[6]

 

Nehmen wir den Vorschlag auf und denken Auszugsweise über die Inhalte, die den Papst so sehr bewegen, nach. Franziskus beklagt zunächst die fehlende Weltoffenheit, sowie das Vergessen von Geschichtsbewusstsein. Er sieht das Vordringen der Dekonstruktion der Kultur. Stattdessen würde grenzenlos konsumiert und ein unguter Individualismus gelebt. So weit so gut! Was uns aufhorchen lassen muss, ist seine Schlussfolgerung. Die besteht darin, dass er  einen fehlenden Plan für die gesamte Menschheit beklagt. Anstatt zu herrschen und uneingeschränkt zu herrschen würden die Völker Hoffnungslosigkeit aussäen und ständiges Misstrauen gegeneinander schüren. Die Politik sei daher nicht mehr eine gesunde Diskussion über langfristige Vorhaben für die Entwicklung aller zum Gemeinwohl, sondern bietet nur noch flüchtige Rezepte der Vermarktung, die in der Zerstörung des anderen ihr wirkungsvollstes Mittel fänden. In diesem primitiven Spiel der Abqualifizierungen würde die Debatte manipuliert, um die Menschen ständig infrage zu stellen und auf Konfrontation mit ihnen zu gehen.[7]

 

Dem was der Papst hier reklamiert, kann man durchaus einiges abgewinnen. Warum allerdings der Islam eine wesentliche Rolle spielen soll um die Missstände zu beseitigen ist nicht ersichtlich. Vom Führer einer angeblich christlichen Weltreligion sollte man erwarten können, dass er einen Aufruf zur Umkehr und zur Hinkehr zu dem Erlöser der Welt, Jesus Christus machen würde. Stattdessen empfiehlt er, der für die Wahrheit des Wortes Gottes, der Bibel eintreten sollte, dass man sich anderen nichtchristlichen Religionen um des Weltfriedens Willen unterwerfen soll. „Wir müssen uns aber zusammenschließen in einem „Wir“, welches das gemeinsame Haus bewohnt“ – lautet die Empfehlung des Papstes. Dass dies nicht passiert, erklärt er damit, dass die Menschenwürde nicht für alle Menschen gleich gelte. Zugunsten des Gemeinwohls müsse dies korrigiert werden. Im Weiteren beklagt er eine Vielzahl von Missständen, die Frustration, Einsamkeit und Verzweiflung auslösen. Er nennt die wirtschaftliche Machtstellung durch die Globalisierung, die zu Waffenanhäufung und Kriegen untereinander führt. Diese Feststellungen sieht er weitestgehend richtig. Seine Schlussfolgerung formuliert er so:

 

„In der gegenwärtigen Welt nimmt das Zugehörigkeitsgefühl zu der einen Menschheit ab, während der Traum, gemeinsam Gerechtigkeit und Frieden aufzubauen, wie eine Utopie anderer Zeiten erscheint. Wir erleben, wie eine bequeme, kalte und weit verbreitete Gleichgültigkeit vorherrscht, Tochter einer tiefen Ernüchterung, die sich hinter einer trügerischen Illusion verbirgt, nämlich zu glauben, dass wir allmächtig sind, und zu vergessen, dass wir alle im gleichen Boot sitzen. Diese Enttäuschung, welche die großen geschwisterlichen Tugenden hinter sich lässt, führt »zu einer Art Zynismus. Das ist die Versuchung, der wir ausgesetzt sind, wenn wir diesen Weg der Ernüchterung oder Enttäuschung einschlagen. Die Isolierung und das Verschlossensein in sich selbst oder die eigenen Interessen sind nie der Weg, um wieder Hoffnung zu geben und Erneuerung zu bewirken, wohl aber die Nähe, die Kultur der Begegnung. Isolierung: nein; Nähe: ja. Kultur der Konfrontation: nein; Kultur der Begegnung: ja!“[8]

 

Dann aber kommt er zu folgendem Schluss: „Eine globale Tragödie wie die Covid-19-Pandemie hat für eine gewisse Zeit wirklich das Bewusstsein geweckt, eine weltweite Gemeinschaft in einem Boot zu sein, wo das Übel eines Insassen allen zum Schaden gereicht. Wir haben uns daran erinnert, dass keiner sich allein retten kann, dass man nur Hilfe erfährt, wo andere zugegen sind. Daher sagte ich: »Der Sturm legt  unsere Verwundbarkeit bloß und deckt jene falschen und unnötigen Gewissheiten auf, auf die wir bei unseren Plänen, Projekten, Gewohnheiten und Prioritäten gebaut haben. Mit dem Sturm sind auch die stereotypen Masken gefallen, mit denen wir unser „Ego“ in ständiger Sorge um unser eigenes Image verkleidet haben; und es wurde wieder einmal jene segensreiche gemeinsame Zugehörigkeit offenbar, der wir uns nicht entziehen können, dass wir nämlich alle Brüder und Schwestern sind.“[9]a

 

Für was die Coronapandemie alles gut ist, kann man kaum fassen. Was wir aber gerade in der Pandemie erleben, ist das Gegenteil von dem, was Franziskus als positiv erkennt. Verschlossene und intolerante Haltungen durch unsere politischen „Führer“ werden immer intensiver. Das Recht auf Privatsphäre wird schamlos genommen, das Leben des Einzelnen wird einer ständigen Kontrolle ausgesetzt. Schamlos bis zum Äußersten dringt man in das Leben des Einzelnen ein. Kurioseste Ideologien dringen ohne jede Scham in unser christliches Abendland ein und werden über die Köpfe der Menschen hinweg in Selbst-ermächtigung diktiert. Der Großteil der Volksvertreter sieht schweigend zu wie unser Land zerstört wird und wie sich die Dekonstruktion friedlichen Zusammenlebens fortsetzt. Der innere Frieden ist der Angst gewichen. Der Fanatismus, der zur Zerstörung des Einzelnen führt, auch viele Christen befallen hat. Hier wären die gefragt, die von sich behaupten, vor den Menschen für das Christentum einzustehen. Stattdessen schlägt Franziskus die Anerkennung es Islam zur Bildung einer friedlichen Weltgemeinschaft vor. Er nennt das die Wahrheit mit der Begegnung der Wirklichkeit. Gemeinsam mit dem Islam und anderen Religionen will er im Dialog die Wahrheit finden. Die Bibel, die irrtumslose Schrift scheint da nur noch eine untergeordnete Rolle zu spielen. Eine Randerscheinung. Aber Franziskus hat die Lösung:

 

„Trotz dieser dunklen Schatten, die nicht ignoriert werden dürfen, möchte ich auf den folgenden Seiten den vielen Wegen der Hoffnung eine Stimme geben. Gott fährt nämlich fort, unter die Menschheit Samen des Guten zu säen. Die jüngste Pandemie hat uns erlaubt, viele Weggefährten und -gefährtinnen wiederzufinden und wertzuschätzen, die in Situationen der Angst 16 mit der Hingabe ihres Lebens reagiert haben. Wir können erkennen, dass unsere Leben miteinander verwoben sind und wir durch einfache Menschen Hilfestellung erfahren haben, die aber zweifellos eine bedeutende Seite unserer Geschichte geschrieben haben: Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, Supermarktangestellte, Reinigungspersonal, Betreuungskräfte, Transporteure, Ordnungskräfte, ehrenamtliche Helfer, Priester, Ordensleute und viele, ja viele andere, die verstanden haben, dass niemand sich allein rettet Ich lade zur Hoffnung ein. Sie spricht uns von einem Durst, einem Streben, einer Sehnsucht nach Fülle, nach gelungenem Leben; davon, nach Großem greifen zu wollen, nach dem, was das Herz weitet und den Geist zu erhabenen Dingen wie Wahrheit, Güte und Schönheit, Gerechtigkeit und Liebe erhebt. Die Hoffnung ist kühn. Sie weiß über die persönliche Bequemlichkeit, über die kleinen Sicherheiten und Kompensationen, die den Horizont verengen, hinauszuschauen, um sich großen Idealen zu öffnen, die das Leben schöner und würdiger machen. Schreiten wir voller Hoffnung voran!“[10]

 


[1] Als Sacro Convento bezeichnen die Franziskaner-Minoriten das Mutterkloster und zugleich geistliche Zentrum ihres Ordens in Assisi, in Umbrien, Italien. Das Gebäude des Klosters ist zusammen mit der Basilika San Francesco, in deren Krypta die Gebeine des Heiligen Franz von Assisi ruhen, am Rande Assisis an die Hänge des Monte Subasio gebaut.

[3] ebd.

[6] ebd. S. 3

[7] ebd. S. 4-6.

[8] ebd. S.5-10.

[9] ebd. S.10-11

[10] ebd. S. 16-17.

 

 


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#44442 Diener: „Sachsen“ war entscheidend für Verzicht auf erneute Kandidatur

Geschrieben von Rolf am 16 February 2020 - 16:49

Nach meiner Überzeugung sind die Argumente Dieners scheinheilig. Für mein Dafürhalten hat sich der Verband richtig verhalten. Die Äußerungen von diener sind vielfach fragwürdig bis unbiblisch. Die Beschuldigungen bezüglich des "Netzwerk Bibel und Bekenntnis" sind ebenso scheinheilig wie seine Aussagen zum Marsch für das Leben. Diese Verteidigungsschrift lässt ein gewisses Beleidig tsein erkennen. Rhetorik ersetzt nicht Wahrheit. Sein Engagement in der ev. Kirche, die sich inhaltlich immer mehr vom Wort Gottes entfernt ist schwer verdaulich und die Anbiederung an den Papst, zusammen mit Prof. Schirrmacher ist nicht nachvollziehbar. Man vereinbart Schweigepflicht entgegen dem Transparentgebot der Bibel. Als er sich auf Facebook jubelnd darüber äußerte, dass man in Sachen Einheit vorangekommen wäre und ich daraufhin nachfragte, welches Fundament denn diese Einheit hätte, denn Einheit ohne Inhalt sei sinnlos, hat er mich wütend aus seinem Freundeskreis gelöscht. Herr Dr. Diener sollte lieber mal in sich gehen und sich fragen ob er selbst noch auf dem richtigen Weg ist, anstatt biblisch gesunde Organisationen anzuklagen. Das macht keinen Eindruck, allenfalls einen schlechten.


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#44209 Zum Rücktritt des Landesbischofs Dr. Carsten Rentzing

Geschrieben von Rolf am 18 October 2019 - 20:31

https://www.veronika...OVR6_FvedfSXVaI

 

 

 

 

 

Zum Rücktritt des Landesbischofs Dr. Carsten Rentzing 

 

  • von Veronika Bellmann
  • 16 Okt., 2019
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Zur Konsequenz von Dr. Carsten Rentzing nach miesesten Mobbing linker Kreise unter Mithilfe der öffentlich-rechtlichen Sender von seinem Amt als evangelischer Landesbischof Sachsens  zurückzutreten:

 

Die Jagd auf Konservative ist im vollen Gange und die EKD macht in vorderster Linie mit. Im folgenden Beitrag des Vorstandsvorsitzenden der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, Helmut Matthies, können Sie so treffende Sätze und fragen lesen, wie „Wenn Konservative nicht zur Kirche gehören, sollte man Ihnen auch die Kirchensteuer zurück zahlen? Ist alles, was nicht links ist, gleich rechtsextrem? Wer entschuldigt sich für linksextreme Taten und Worte?“

 

Dr. Carsten Rentzing darf nicht Bischof sein, weil er vor 30(!) Jahren in rechten Magazinen geschrieben hat. Aber ein prügelnder Taxifahrer von den Grünen konnte Außenminister werden und eine grüne Fraktionsvorsitzende Kathrin Göhring-Eckardt tritt pietätlos seit an seit mit der Antifa vor die Synagoge in Halle, vor der gerade ein Mörder gewütet hat. Langsam reicht es wirklich und Konservative dürfen nicht länger schweigen. 

 

Vor 30 Jahren haben wir die kommunistische Staatsfront, die alles Bürgerliche ausmerzen wollte und damit auch menschliche Existenzen zerstörte, unter Einsatz unseres Lebens friedlich hinweggefegt. Heute ist es eine gesellschaftliche Minderheit, die unter dem Deckmantel vermeintlicher politischer Korrektheit, ihren antibürgerlichen Feldzug immer gnadenloser und offensiver durchzieht und ebenfalls Menschenleben zerstört.

 


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#43232 Parzany: Trotz öffentlichen Drucks an biblischen Positionen festhalten

Geschrieben von Rolf am 06 December 2017 - 20:01

http://www.idea.de/f...ten-103516.html

 

 

 

„Homo-Ehe“
 
 
06. Dezember 2017
 
 
 
Parzany: Trotz öffentlichen Drucks an biblischen Positionen festhalten

 

 

 

 

csm_parzany_ulrich_bibel_715_zimpfer_pho
Der Leiter des Netzwerks Bibel und Bekenntnis, Ulrich Parzany. Foto: Zimpfer Photography

Kassel (idea) – Der Leiter des Netzwerks Bibel und Bekenntnis, Ulrich Parzany (Kassel), hat Christen aufgerufen, trotz großen öffentlichen Drucks an biblischen Positionen festzuhalten. Anlass ist der Streit um die Segnung gleichgeschlechtlicher Partner. In Württemberg hatte Ende November ein Gesetzesvorschlag des Oberkirchenrates, eine öffentliche Segnung unter bestimmten Bedingungen zu erlauben, knapp die erforderliche Zweidrittelmehrheit in der Landessynode verfehlt. 62 Mitglieder stimmten dem Vorschlag zu, 33 lehnten ihn ab. Der größte Gesprächskreis in der Synode, die evangelikale „Lebendige Gemeinde“, hat 43 Sitze. Wie Parzany auf der Internetseite des Netzwerks schreibt, hat damit etwa ein Viertel der evangelikalen Synodalen für die „Homo-Segnung“ gestimmt. „Man konnte hören, dass der emotionale Druck auf die Synodalen gewaltig gewesen sei“, so der Evangelist. Wer hoffe, dieser Druck würde in Zukunft nachlassen, werde sicher enttäuscht. „Die Befürworter der Homo-Ehe haben die Massenmedien auf ihrer Seite und werden sie zu mobilisieren wissen.“

 

Sind Kirchenleitungen „verstockt“?

 

Parzany hat „nicht die Hoffnung, dass sich evangelische Kirchenleitungen besinnen und umkehren“ zu den biblischen Grundlagen. Es gebe „auch so etwas wie Verblendung und Verstockung“. Die Kirchenleitungen fänden Wege, ihre an die Mehrheitsgesellschaft angepassten Vorstellungen durchzusetzen, wo es nicht bereits geschehen sei. Im Blick auf den vom württembergischen Oberkirchenrat angebotenen Kompromiss, dass es statt einer Trauung „nur“ eine Segnung homosexueller Partner geben sollte, schreibt Parzany: „Aber was ist das für ein Verständnis von Segnung. Nur was vor Gott recht ist, kann in seinem Namen gesegnet werden.“

 

Hält die pfälzische Kirche ihre „Gemeindeglieder für blöd“?

 

Eine „wirklich verblüffende Spitzfindigkeit“ habe sich die Evangelische Kirche der Pfalz einfallen lassen. Sie unterscheidet begrifflich die Gottesdienste anlässlich der Eheschließungen von heterosexuellen Paaren (Trauungen) und von homosexuellen Paaren (Trauhandlungen). Trauungen und Trauhandlungen werden in die Kirchenbücher eingetragen, also hier nicht unterschiedlich behandelt. Parzany fragt: „Halten die ihre Gemeindeglieder für blöd?“ Sein Fazit: „Druck hin, Druck her, es bleibt dabei: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Bitte, bekennt euch öffentlich!“ Das 2016 gegründete Netzwerk Bibel und Bekenntnis zählt inzwischen über 1.700 Mitglieder. Es will Gemeinden Orientierung durch biblisch-theologische Lehre, Argumentationshilfen und Stellungnahmen zu aktuellen Entwicklungen anbieten. Das Netzwerk bekennt sich nach eigenen Angaben gemäß der Glaubensbasis der Evangelischen Allianz „zur göttlichen Inspiration der Heiligen Schrift, ihrer völligen Zuverlässigkeit und höchsten Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung“.


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#42691 Bürger haben moralische Appelle der Kirchen satt

Geschrieben von MajorTom am 13 January 2017 - 12:11

Sie sollten die Leute auf den aufmerksam machen, der ihnen die Last abnimmt und ein leichtes Joch auflegt, statt immer nur zu fordern. Jesus Christus. Reden kann man viel!


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#42518 Kreuzablegung an der Klagemauer: Israel weist Äußerungen des EKD-Chefs zurück

Geschrieben von Rolf am 13 November 2016 - 14:38

https://charismatism...-vor-dem-islam/

 

 

 

Evangelischer Pfarrer schreibt an den EKD-Chef: „Kniefall vor dem Islam“

 

 

 

Veröffentlicht: 13. November 2016 | Autor: Felizitas Küble

 

 

 

 

Den folgenden Offener Brief sandte der evangelische Berufsschul-Pfarrer i.R. Eberhard Kleina aus Lübbecke an Landesbischof Heinrich Bedforn-Strohm in München, der zugleich als Vorsitzender der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) amtiert.

 

kleina-eberhard-150x197.jpg?w=143&h=188

 

Es geht in diesem Schreiben vor allem darum, daß dieser Kirchenmann ebenso wie Kardinal Reinhard Marx am 20. Oktober 2016 auf dem Tempelberg in Jerusalem ihr Bischofskreuz abgenommen haben, weil sie damit  – eigenen Aussagen zufolge – einer Aufforderung von islamischer Seite nachgekommen seien.

Wir haben zu diesem Vorgang bereits einige Berichte veröffentlicht – und ergänzen diese nun mit dem folgenden Beschwerdebrief von Pfarrer Kleina (siehe Foto):

 

Sehr geehrter Herr Bischof,

zusammen mit Ihrem katholischen Amtskollegen Kardinal Marx tragen Sie beide auf einem Foto vor dem Felsendom, der zusammen mit der al-Aqsa-Moschee als drittwichtigstes islamisches Heiligtum gilt, zwar Ihr bischöfliches Ornat, allerdings ohne das sonst übliche Bischofskreuz.

 

Die Gruppenaufnahme zeigt Sie des weiteren mit dem islamischen Scheich Omar Awadallah Kiswani und unter anderem auch der westfälischen Präses Annette Kurschus, auch ohne Bischofskreuz, aber islamisch-korrekt mit einem Kopftuch, das die untergeordnete Stellung der Frau symbolisiert.

 

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Sie als höchster Repräsentant der evang. Kirche in Deutschland und Kardinal Marx als Vorsitzender der kath. Deutschen Bischofskonferenz, also als besonders exponierte Vertreter der beiden großen deutschen Kirchen, haben damit ein verheerendes Zeichen gesetzt, gegen das ich mit Nachdruck protestiere.

Auf Ihrer Pilgerreise haben Sie damit einen Kniefall vor dem Islam getan, der das Kreuz Christi definitiv ablehnt (Koran, Sure 4,157). Dies ist für mich ein Verrat an Jesus Christus. Denn das Kreuz steht für das Evangelium. Jesus hat gesagt: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater.“ (Matth. 10,32f)

 

Seine beiden Jünger Petrus und Judas haben Jesus verraten. Petrus ist zu Jesus zurückgekehrt und hat Vergebung erfahren, Judas ist nicht zurückgekehrt.

 

Dieses Ihr Verhalten gerade am islamischen Heiligtum fällt in eine Zeit der schlimmsten jemals erlebten Christenverfolgung weltweit, die nicht nur, aber wesentlich von islamischen Ländern und Organisationen ausgeht. Laut Open Doors müssen jährlich ca. 100.000 Christen nur ihres Glaubens wegen ihr Leben lassen, ca. 1 Million stehen unter Verfolgung.

 

Wie mag das abgelegte Kreuz auf diese Menschen wirken, wie auf die immer zahlreicher werdenden Konvertiten, die den Islam verlassen haben?

 

Sollten Sie nicht wissen, daß der Islam (um nur diese Beispiele zu nennen)

  • zutiefst christenfeindlich ist: Angriff auf das Kreuz Christi und Ablehnung der Trinität Gottes (Sure 2,284;  4,171 und weitere), verbunden mit einer Verfluchung des christlichen Glaubens?
  • zutiefst antisemitisch ist (Sure 4,46f und weitere), Hitler in der islamischen Welt deshalb hoch verehrt wird?

 

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  • zutiefst rassistisch ist: Juden und Christen gelten als Affen und Schweine (Sure 5,60 und weitere), als Ungläubige (Sure 9,30 und weitere), die noch unter dem Vieh stehen (Sure 8,55), als Kuffar, was soviel wie Lebensunwerte heißt, während Muslime die beste Gemeinschaft sind, die es gibt (Sure 3,110)?
  • zutiefst frauenfeindlich ist: Frauen haben nur die Hälfte des Wertes eines Mannes (Sure 2,282; 4,11), die der Mann bei Ungehorsam schlagen darf (Sure 4,34), von denen der Mann bis zu vier in einer Polygynie heiraten darf (Sure 4,3)? Mädchen können nach dem Vorbild Mohammeds sogar als Kinder verheiratet werden.
  • zutiefst der Sklaverei verpflichtet ist (Sure 4,24; 16,71 und viele weitere), die auch heute in islamischen Staaten praktiziert wird?
  • zutiefst gewaltaffin gegen „Ungläubige“ ist (Sure 2,191 und 193; 4,74 und viele weitere), mit dem Ziel, die ganze Welt für Allah zu erobern (Sure 2,193 und weitere)?

Zu jedem einzeln dieser Punkte hat Jesus eine völlig konträre, d.h. eine positive Haltung. Unverständlich daher, das Kreuz als Symbol christlichen Glaubens ohne Not zu verstecken. Das Nicht-Einstehen für den eigenen Glauben, in diesem Fall das Ablegen des Kreuzes, wird von islamischer Seite als Beweis der Schwäche des Christentums aufgefaßt und mit Verachtung registriert.

 

Für mich ist Ihr Verhalten auf dem Tempelberg ein weiterer Schub in Richtung Islamisierung und ebenso verstörend wie Ihr Sitz im Kuratorium des „Münchener Forums für Islam“ (MFI, vormalige Bezeichnung „Zentrum für Islam in Europa“, ZIEM), wodurch der Islam in Europa vorangetrieben werden soll.

 

Verstörend auch Ihre Haltung zum Muezzin-Ruf, es sei „berührend und bereichernd, sich von dessen Stimme in den islamischen Gottesdienst hineinnehmen zu lassen.“ (vgl. Preuß. Allgemeine Zeitung, 26.2.2016; pi-news.net, 1.11.2016; metropolico.org, 6.8.2015 und weitere)

 

Anläßlich der ökumenischen Pilgerreise wurde auch eine Verlautbarung herausgegeben, in der betont wurde, daß Juden, Christen und Muslime in Verantwortung vor

 

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dem einen Gott für Gerechtigkeit und Frieden eintreten sollen. Das Eintreten für Gerechtigkeit und Frieden ist selbstverständlich, aber der eine Gott ist es nicht, den die drei Religionen verehren.

Christen haben mit Juden in der Tat den einen Gott, nicht aber mit Muslimen. Wenn ich die Bibel und den Koran ernst nehme, was ich tue, und die jeweiligen Gottesaussagen vergleiche, kann ich nur zu dem zwingenden Schluß kommen, daß der Allah des Koran aus Sicht der Bibel Gottes Gegenspieler, der Satan ist (1. Joh. 2,22).

 

Denn dieser Allah greift die Kernpunkte christlichen Glaubens an, das Kreuz Christi und die Trinität Gottes. Laut Koran wirft Allah auch jeden Moslem in die Hölle und nimmt vielleicht den einen oder anderen wieder heraus (Sure 19,68ff.), so wie es ihm gefällt. Die Botschaft Jesu ist eine völlig andere (Joh. 5,24).

Wenn der Besuch der beiden islamischen Heiligtümer auf dem Tempelberg nur unter der Bedingung stattfinden konnte, das Kreuz Christi zu verbergen, dann hätte ich persönlich auf diesen Besuch verzichtet. Das gilt auch für den Besuch des benachbarten jüdischen Heiligtums, der Klagemauer.

 

Für 1,4 Milliarden Muslime in aller Welt ist durch das Foto klar, daß sich hohe Repräsentanten des christlichen Glaubens dem Islam unterworfen haben. Mit vielen anderen Christen bete ich darum, daß Sie dem Islam gegenüber den Weg des Petrus finden. Denn wir müssen alle einmal offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi (2. Kor. 5,10).

 

 

Mit freundlichen Grüßen  –  Eberhard Kleina

 

 

Kopien zur Kenntnisnahme an Herrn Kardinal Reinhard Marx und Frau Präses Annette Kurschus

HINWEIS: Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors. Hinsichtlich der Situation an der Klagemauer weisen wir hier erneut darauf hin, daß die israelische Seite bestreitet, die Bischöfe zum Ablegen des Kreuzes aufgefordert zu haben, womit den anderslautenden Aussagen des EKD-Chefs widersprochen wurde.  –   Näheres hier: https://charismatism...-chefs-zurueck/


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#41879 Missbrauch? Begrüßung

Geschrieben von Kranich am 09 June 2016 - 11:45

Mal zum Thema Bibel: Du schreibst, dass du nur noch wenig ernst nehmen kannst und dass du "der Sache nicht mehr traust".

Also hier ganz klar: du kannst Gott immer trauen und es schmerzt ihn, wenn du kein Vertrauen zu ihm hast. Das heißt nicht, dass er mit einem Feuersturm über dich herfällt, wenn du ihm nicht vertrauen kannst, sondern er fühlt sich einfach so, wie sich ein Vater fühlt, dessen Sohn zu ihm sagt: "Ich trau dir nicht." Du hast noch keine Kids, aber wenn das meine zu mir sagen würden, es wäre wie ein Messerstich ins Herz. Und diese Art Schmerz ist es, die Gott dann wohl auch fühlt, weil er sich Nähe zu dir wünscht und dein volles Vertrauen.

 

Bitte trenne noch deutlicher diese verkorksten Typen und das, was sie mit dir angestellt haben und das, wie Gott zu dir ist und wie er über dich denkt. Die Bibel ist absolut vertrauenswürdig, sie ist Gottes Wort. Zwar denke ich nicht, dass sie "verbalinspiriert" ist, sprich, dass sie so wörtlich von Gott diktiert wurde, aber ich bin überzeugt, dass alles, was in der Bibel steht, da drin steht, damit Gott dadurch mit mir sprechen kann. Klar verstehe ich nicht alles immer gleich gut, manche Sachen überlese ich und im nächsten Jahr frage ich mich, wieso mich das nicht schon früher umgehauen hat. So wirkt der Heilige Geist. Er lehrt uns, die Schrift zu verstehen. Gottes Wort ist keine Verhandlungssache.

 

Ein anderes Thema sind die Menschen und ihre Verirrungen. Ich denke, diese Leute, mit denen du zu tun hattest, sind davon überzeugt, dass sie das Richtige getan haben. Es ist eine große Herausforderung für uns Christen, die "Geister" zu unterscheiden. Das ist ja eine der Gaben, die im Neuen Testament zu finden sind.

 

Gott begegnet uns auf so unterschiedliche Weise. Auch immer noch abhängig davon, was für Persönlichkeiten wir sind, welche Geschichte wir haben. Wenn du zurück denkst, wo ist Gott dir begegnet? Welche von Personen unabhängige Erfahrungen hast du mit ihm gemacht?

 

Und jetzt noch zur heiklen :rolleyes: Frage mit dem Sex vor der Ehe. Wenn du davon schreibst, habe ich den Eindruck, du hast mal gehört, Sex gehört in die Ehe, jetzt konntest du es nicht einhalten, hast irgendwie ein Problem damit, dich dann aber entschieden, es doch zu ignorieren. Der Punkt ist ja nicht, dass da irgendwelche Christen eine Regel aufstellen, an die sich alle anderen halten sollen. Sondern die Frage ist: "Warum glauben viele Christen, dass Gott es so geregelt hat, dass Sex nur in der Ehe stattfinden soll?" Was denkst du denn? Warum könnte Gott das so wollen?


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#41857 Missbrauch? Begrüßung

Geschrieben von Kranich am 06 June 2016 - 20:18

So, da bin ich wieder, hat dieses Mal ein bisschen gedauert, war viel los.

Wie ist es dir denn in der Zwischenzeit ergangen? Konntest du ein bisschen Bibel lesen und bist vielleicht auf eine gute Sache gestoßen?

 

Ich kann gut nachvollziehen, wenn du schreibst, dass dein Bild von Jesus so negativ ist, denn schließlich hat so eine Art negative Bindung stattgefunden. Du bist immer wieder in Situationen rein gekommen, in denen der Kontakt mit Jesus mit dem Aufbau von Ängsten vor Verdammnis und nicht mit aufbauenden, ermutigenden Bildern verbunden wurde.

Ein bisschen ist das, als wäre da ein Programm auf deine Festplatte geschrieben worden und das muss jetzt halt wieder überschrieben werden.

Mir hilft da manchmal ein bisschen meine Vorstellungskraft. Eine Herausforderung für mich ist, dass ich Gott oft als jemanden sehe, der mich erziehen und ermahnen will. Seine Liebe tritt dann in den Hintergrund. Irgendwann habe ich mal angefangen, mir eine Art Spezialort vorzustellen, sozusagen meinen Idealort. Wenn ich einen Ort schaffen könnte, an dem ich mich wohlfühle, dann würde er so aussehen. Und dann habe ich mir vorgestellt, dass Jesus mich an diesem Ort besuchen kommt, sich neben mich setzt, leicht seinen Arm auf meine Schulter legt und ich ihm einfach erzähle, was mich bewegt und er hält mich aus. Ich bin eher ein visueller Typ, deswegen hilft mir dieses Bild.

Du kannst Gott auch ganz konkret bitten, dass er dich Einflüssen aussetzt, die deine Heilung beschleunigen und du kannst natürlich aktiv nach guten, gesunden Beziehungen in deinem Umfeld und besonders unter Christen suchen.

 

Super, dass du das mit der Vergebung gleich angefangen hast. Und jetzt dranbleiben, immer wenn die Gedanken kommen wollen, leise oder am besten laut aussprechen: "Herr, ich vergeben XY in deinem Namen."


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#41469 Die Sünde ist der Leute Verderben

Geschrieben von HansKuenzle am 22 March 2016 - 00:24

Lieber Rolf,

 

Du schreibst:

 

"Sünde wird in der Gemeinde geduldet und verteidigt.". 

 

und damit sprichst Du das Kernproblem der Kirchen aller Denominationen an. Eigentlich könntest Du geradesogut an eine Wand sprechen, die Reaktion auf diese Wahrheit wird dieselbe sein. Eine Kirche lebt davon, die Sünde zu verschweigen, bzw. zu tolerieren, sonst blieben die Leute aus und die Kirche hört auf, Kirche zu sein. 

 

Das Problem liegt eindeutig darin, dass das lutherische Dogma lehrt, dass der Mensch niemals frei sein wird vom Sündigen, also dass er sündigt, solange er sich auf Erden aufhält. Dafür aber kann er täglich unters Kreuz, die Sünden bekennen und dann ist er wieder rein. Aber das ist reine Irrlehre, eine Irrlehre, welche auf Luther zurückgeht.

 

Das Evangelium sagt etwas ganz anderes. Es sagt, dass Jesus nicht in erster Linie für die "Vergebung" der Sünden gestorben ist, sondern für die Erlösung von der Sünde. Die Vergebung ist dann ein Lateral-Effekt. Er hat die Ketten gesprengt, hat uns erlöst von der Knechtschaft der Sünde und der Gefangenschaft Satans. Das ist die Gnade, von der Paulus spricht. Ob wir nun durch den Glauben wirklich vom Sündigen freiwerden wollen, das ist dann alleine unsere Sache, was mit Hilfe der Kraft Gottes auch geschehen kann.

 

Deshalb hat Paulus im Eph. 2. 1 bis 3 klar gesagt: "Auch euch, die ihr tot waret, durch eure Übertretungen und Sünden, in welchen ihr einst wandeltet nach dem Lauf dieser Welt, nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geiste, der jetzt in den Kindern des Unglaubens wirkt, unter welchen auch wir alle einst einhergingen in den Lüsten unsres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten; und wir waren Kinder des Zorns von Natur, gleichwie die andern."

 

Grammatikalisch ist das in die Vergangenheitsform gesetzt, was uns ein klarer Hinweis gibt, dass wir eben jetzt nicht mehr sündigen, sondern in der Ordnung Gottes leben. 

 

Weil hier im Kernpunkt des Evangeliums von den (evang.) Kirchen eindeutig Unwahrheiten verkündet wird, sind diese für mich Sekten  mit lutherischen Irrlehren.

 

Weiter so, Rolf, bin Dir dankbar, wenn Du die heissen Eisen auf den Amboss legst!

 

Mit liebem Gruss, Hans


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#41394 Die AfD-Freimaurer-Connection

Geschrieben von Tobias am 11 March 2016 - 13:13

Ich teile hier größtenteils die Meinung von Herrn Staudt - insbesondere zum Logo. Ob die AfD eine Änderung/Verbesserung bringt? Da bin ich leider auch sehr skeptisch und denke dass es vielleicht auch nur ein "schwarzer Schwan" ist. Wissen tue ich es aber nicht. Die Quelle das nächste Mal bitte direkt am Anfang des Artikels anzeigen. Dachte auch dass der Artikel vom Admin verfasst wurde.

 

Ergänzend möchte ich noch meine Erfahrungen zum Rotary Club beitragen. Ich kenne/kannte selbst einige Rotary Club Mitglieder und hatte auch schon Zugang zu deren Mitgliedsbüchern. Aufgefallen ist mir, dass diese Mitglieder meist leitende Angestellte oder Geschäftsführer/Vorstände von Konzernen, öffentlichen Einrichtungen sowie privaten Organisationen sind. Sie sitzen gewissermaßen an den Schalthebeln der Macht und ich würde sie als "Leistungselite" und "Aushängeschild (Wohltätigkeit)" bezeichnen. Dennoch bin ich auch davon überzeugt dass es unter den Rotariern auch Fraumaurer sowie Frontmänner/Rekrutierer gibt.

 

Ein paar Fragen an alle hier:

Geht Ihr am Sonntag wählen?

Habt Ihr schonmal persönlich Kontakt zu Rotariern oder Freimaurern gehabt? Wenn ja, welche Erfahrungen habt ihr mit Ihnen gemacht?

 

Liebe Grüße von der Bergstraße

Tobias


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#31277 Übernahme der Weltfinanzen

Geschrieben von 1.Kor.1,30 am 30 October 2011 - 22:24

Kernschmelze des globalen Finanzsystems

Wir sind jetzt Zeugen einer Kernschmelze des globalen Finanzsystems, und das Federal Reserve System (FED), die US-Zentralbank, spielt dabei eine führende Rolle, indem sie eine Privatbank nach der anderen übernimmt. Einige sprechen von einer Verstaatlichung oder Sozialisierung von diesen Banken. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein.
Der Diebstahl der wenigen von von den vielen ist der richtige Ausdruck.
Der deutsche Dichter, Heinrich Heine, sagte: "Das Geld ist der Gott unserer Zeit, und Rothschild ist sein Prophet."
Das Federal Reserve System ist letztendlich im Besitz von Rothschild in London, während die US-Aktionäre Rothschild unterliegen. Sehen Sie dieses komplizierte Schema.

Eustace Mullins: "Das Gehirn hinter dem Federal Reserve Act war Alfred Rothschild in London …. Die Aktionäre dieser Banken, die die Aktien der Federal Reserve Bank of New York besitzen, sind die Menschen, die unser politisches und wirtschaftliches Schicksal seit 1914 kontrollieren.
Die Eigentümer sind: Rothschild, Europa, Lazard Freres (Eugene Meyer), Kuhn Loeb Company, Warburg Company, Lehman Brothers, Goldman Sachs, die Rockefeller-Familie, JP Morgan und Interessen.
"Wer und was ist die "FED"? Da diese Bank offenbar die absolute weltweit Führende im Bereich der Finanzen ist, gestatten Sie mir, einen Überblick über ihre Geschichte zu geben, welche nichts weniger als das perfekte Verbrechen ist.
Das Folgende basiert vor allem auf Andrew C. Hitchcock's Buch "The History of the Money Changers" vom Febr. 2006 und dem Buch des früheren Kongressbibliotekars, Eustace Mullins: "The Secrets of The Federal Reserve".
Ich glaube, Herr Mullins kennt sich mit dem Stoff wirklich aus, indem die Jekyll Island Gruppe sich darauf einigte, sich dem Kongress gegenüber zu verantworten.
Man kann auch Andrew Hitchcock 's Essay in diesem erschütternden Video von Bill Still und Pat Carmack sehen, (1h 46 min) - die eindeutig besagt, dass der Zweck die Weltrepublik der neuen Weltordnung der multinationalen Konzerne der internationalen Bankiers sei.
Lange hatten die Rothschild-besessenen Europäischen Zentralbanken sich um eine Zentralbank in den Vereinigten Staaten bemüht. Denn wie ein Herr Rothschild sagte : "Mir ist egal, welche Marionette auf dem Thron von England für die Verwaltung eines Imperiums sitzt, wo die Sonne nie untergeht. Der Mann, der die britische Geldmenge kontrolliert, steuert das Britische Imperium, und ich kontrolliere die Britische Geldmenge."
"Die Europäischen Bankiers verwendeten sehr grobe Methoden in den Vereinigten Staaten: ihre großen Investitionen zurückzuziehen, Booms und Depressionen zu schaffen, um dies zu erreichen - aber klarblickende amerikanische Politiker widersetzten sich ihnen. Denn, wie Thomas Jefferson 1787 sagte: "Wenn das amerikanische Volk jemals privaten Banken erlaubt, die Kontrolle über ihre Währung zu übernehmen, werden die Banken und Konzerne, die um sie herum aufwachsen, zuerst durch Inflation, dann durch Deflation, den Menschen ihr Eigentum nehmen, bis ihre Kinder obdachlos auf dem Kontinent, das ihre Väter eroberten, aufwachen.
1907 beschlossen die Bankiers, der amerikanischen Öffentlichkeit einen Schrecken einzujagen
Rothschilds Jacob Schiff, Leiter der Kuhn, Loeb & Co., sagte in einer Rede in der New Yorker Handelskammer, oder drohte vielmehr: "Es sei denn, wir bekommen eine Zentralbank mit einer angemessenen Kontrolle der Kredit-Ressourcen, wird dieses Land sich die schwerste und weitreichendste Geld Panik in seiner Geschichte erleben".

Sie setzen den Rothschild-Agenten, JP Morgan an die Spitze ihrer Strategie.

JP Morgan hatte sich einen britischen Partner, Edward Grenville, der schon lange Direktor der Bank of England (damals im Besitz von Rothschild) gewesen war.
Dies war das Jahr der Makler-Attacke.
JP Morgan und seine Kohorten brachten im geheimen die Börse zum Crash. Innerhalb von nur ein paar Tagen war der Bank-Andrang in der gesamten Nation allgemein.
Morgan druckte Geld aus dem Nichts: $ 200.000.000 seines völlig eigenen Geldes ohne jegliche Deckung. Er kaufte damit Waren und Dienstleistungen, und schickte etwas davon seinen Bankfilialen zu, um das Geld gegen Zinsen zu leihen. Der Kongress erlaubte ihm, es zu tun! J. P. Morgan wurde wie ein Held gefeiert.
Präsident Theodore Roosevelt hatte nach der finanziellen Panik ein Gesetz zur Schaffung der "Nationalen Währungs-Kommission" unterzeichnet.
Diese Kommission sollte die Bank-Probleme untersuchen und Empfehlungen an den Kongress abgeben. Natürlich war die Kommission mit JP Morgan's Freunden und Kameraden voll gepackt.

Der Vorsitzende war Senator Nelson Aldrich von Rhode Island - Grossvater mütterlicheseits des Vize-Präsidenten Nelson Rockefeller und David Rockefellers, des kommenden Präsidenten des Council on Foreign Relations - und er vertrat die Newport Rhode Island - Heimat der reichsten Familien der US-Banken.
Senator Aldrich machte sich sofort auf eine 2-jährige Reise nach Europa, wo er sich mit den privaten Zentralbankiers von Großbritannien, Frankreich und Deutschland oder besser gesagt, Rothschild, Rothschild, og Rothschild beratschlagte.

Nach seiner Rückkehr, trafen sich die Bankiers auf Jekyll Island, Georgia.
In dieser Gruppe waren ausser Aldrich auch Paul Warburg, der sich ein Gehalt von 500.000 Dollar in der Firma, Kuhn, Loeb & Company im Rothschild-Besitz holte. Dieser Lohn erhielt er für die Lobbyarbeit für eine private Zentral-Bank in den USA.
Ebenfalls anwesend war Jacob Schiff, ein Rothschild, der Kuhn, Loeb und Company kurz nach seiner Ankunft in den Vereinigten Staaten aus England gekauft hatte.
Rothschild, Warburg und Schiff, verbunden durch Heirat, gehörten weitgehend der gleichen Familie an.
Die Verschworenen errichteten sofort einen "Ausbildungs-Fonds" von $ 5.000.000 zur Finanzierung von Professoren an Spitzen-Universitäten, um die Zustimmung für die neue Bank sicherzustellen.

Am 5. November 1913 wurde Woodrow Wilson gewählt, und JP Morgan, Paul Warburg, Bernard Baruch und andere legten einen neuen Plan, den Warburg das Federal Reserve System nannte.
Die Führung der Demokratischen Partei huldigte diesem neuen Gesetzentwurf.
Rechtsanwalt Alfred Crozier bezeugte: "Das Gesetz weist den Banken allein die gefährliche Macht, Geld zu drucken, zu".
1911, vor dem Zutritt Wilsons als Präsident schrieb der Rothschild Agent und enger Mitarbeiter von Präsident Woodrow Wilson, Edward Mandell House, das Buch "Philip Dru - Administrator".
Scheinbar ein Roman, aber es war tatsächlich ein detaillierter Plan für die künftige Regierung der Vereinigten Staaten, "die Etablierung des Sozialismus wie von Karl Marx geträumt."
Schiff, Warburg, Kahn, Rockefeller und Morgan, setzten ihr Vertrauen in House. Eine der Institutionen, die durch House beschrieben wurde, ist das Federal Reserve System.


Der Gesetzentwurf wurde vom Senat am 22. Dez. 1913 verabschiedet
Wie ist das passiert? Weil die meisten Senatoren die Stadt verlassen hatten, um zu Weihnachten nach Hause zurückkehren. Darüber hinaus war diesen Senatoren durch den Vorstand garantiert worden, dass nichts im Hinblick auf dieses Gesetz passieren würde bis lange nach der Weihnachtspause.
Dieses Verfahren im Kongress wurde später als das "Weihnachts-Massaker" bezeichnet.
Eustace Mullins: "Woodrow Wilson unterzeichnete den Federal Reserve Act am 23. Dezember 1913. Die Geschichte hat gezeigt, dass an jenem Tag die Verfassung aufhörte, das amerikanische Volk zu steuern, und unsere Freiheiten wurden einer kleinen Gruppe von internationalen Bankiers überlassen."



HW Loucks: "Das Haus Morgan hat jetzt die oberste Kontrolle über unsere Industrie-, Handels-und politischen Angelegenheiten. Sie haben die volle Kontrolle über die politischen Entscheidungsträger in den Demokratischen, Republikanischen und Progressiven Parteien.
Die außerordentliche Propaganda für den "Notfall" ist vielmehr für innere Unruhen geplant als für die Verteidigung gegen ausländische Aggression.

"Eustace Mullins schreibt: "Da die Federal Reserve Bank of New York die Zinssätze und die direkten Marktoperationen festzusetzen hat, und damit die tägliche Verwaltung von Angebot und Preis des Geldes in den Vereinigten Staaten steuern, sind die Aktionäre dieser Bank die wirklichen Führer des gesamten Systems.
Die Rockefeller-Kuhn, Loeb-kontrollierte National City Bank hat die größte Anzahl der Aktien der Bank: 30.000 Aktien. JP Morgan's First National Bank hat 15.000 Aktien. Als diese beiden Banken 1955 fusionierten, besass dieser Block fast ein Viertel der Aktien der Federal Reserve Bank of New York.
Interessant ist, dass der Kongress nur ein paar Wochen früher schließlich ein Gesetz verabschiedet hatte, um den Menschen direkte Einkommensteuer aufzuerlegen. Das Gesetz wurde von Senator Aldrich vorgelegt und ist heute als die 16. Änderung bekannt.
Diese Steuer ist von grundlegender Bedeutung für die Federal Reserve.
Dies liegt daran, dass die Federal Reserve ein System ist, das im Wesentlichen unbegrenzte "Schulden" der US shafft.
Der einzige Weg, um die Zahlung von Zinsen auf diese "Schulden" zu gewährleisten, ist die direkte Besteuerung von Menschen.
Hier ist ein Video (deutsch) über dieses Verbrechen.
Kommentar
Tatsächlich wurde dieser 16. Änderungsantrag nie ratifiziert, und daher gibt es viele amerikanische Bürger, die Einkommensteuer nicht zahlen wollen, und dagegen kann die US Regierung nichts tun. Dieses Video
erzählt uns, die gesamte Bundes-Einkommensteuer sei nicht einmal genug, um die Zinsen der US-Regierungs- Darlehen an die betrügerischen FED-Banker zu zahlen, die sogar rechtswidrig die Macht an sich gerissen haben, die nur dem US-Kongress zusteht, nämlich Geld zu drucken, und es dazu noch den Amerikanern gegen Zinsen zu leihen, die sie selbst festsetzen !!
Am besten läuft das Geschäft natürlich in Kriegszeiten!!

Einen solchen Tribut zollte man im Laufe der der Geschichte nur in den schlimmsten Tyranneien.
Die US-Armee, sagt man, wird über die Körperschaftssteuer finanziert - Schulen und Straßen von den Bundesländern.
Zum Schaden kommt noch der Spott: Z.B. wurde die Rockefeller Foundation 1913 errichtet, damit der Ertrag der Zins-Schindung der Amerikaner in die Foundation steuerfrei zurückfliessen kann - weil sie die Foundation der "Nächstenliebe" gewidmet haben, trotz der Tatsache, dass der Fonds in seiner 95-jährigen Existenz nur noch max. 14 Mia. Dollar gespendet hat, z.B. für die UN, Mentalhygiene, damit die Menschen psychisch demoralisiert und geistig gesteuert werden können - wie der sowjetische Ex-Spion, Yuri Bezmenov (Video), zeigt, wobei er geltend macht, dass wir uns jetzt seit mehr als 25 Jahren in einer schweren Gehirnwäsche befinden!
Des Weiteren steht die Rockefeller Foundation für andere gemeinschaftssubversive Aktivitäten. Ansonsten, vor allem wird die Foundation immer wieder als wohltätig erwähnt, weil sie gerne Steuerzahlermittel-Verteilungen veranlässt.
Die 17. Änderung bestimmt, dass zwei Senatoren aus jedem Staat gewählt werden sollen, im Gegensatz zu der ursprünglichen Regelung, wobei die staatlichen Parlamente US-Senatoren wählten. Die Bankiers können nun die Kampagne-Mittel für ihre hand-gepflückten Kandidaten aufbringen, wenn sie für den Senat aufstellen, und damit künftige Probleme vermeiden - wie die Federal Reserve durch den Senat zu bekommen.
Der Präsident ernennt alle vier Jahre nur 2 der 7 Mitglieder des Federal Reserve Board of Governors.
Schon jetzt haben wir den Eindruck, dass die Wall Street Bankiers ihre ungeheuren Reichtümer dafür verwenden, Finanzeinbruch zu machen, um uns zu versklaven.
Dieser Eindruck wird sich im kommenden Abschnitt kräftig verstärken.

Aus: http://euro-med.dk/?p=3078
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#43379 Der deutsche Staat kapituliert vor dem Islam

Geschrieben von Rolf am 05 April 2018 - 18:53

http://www.idea.de/n...lam-104855.html

 

 

 

Der deutsche Staat kapituliert vor dem Islam

 

 

 

 

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Der aus Syrien stammende Politikwissenschaftler Bassam Tibi. Foto: picture-alliance/ZB

Zürich (idea) – Der aus Syrien stammende Politikwissenschaftler Bassam Tibi (Göttingen) hat dem deutschen Staat vorgeworfen, vor dem Islam zu kapitulieren. Deutschland führe seinen Dialog in der Islamkonferenz nur noch mit vier Verbänden, die allesamt aus dem Ausland finanziert würden und islamistisch seien, sagte der Islam-Experte in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung.

 

Liberale Musliminnen wie Seyran Ates und Necla Kelek seien „rausgeschmissen“ worden. Tibi zufolge geht es in der Islamkonferenz nicht um Integration von Muslimen, sondern um Minderheitsrechte des organisierten Islams. Über Themen wie Sicherheit und Zuwanderung wollten die Verbände gar nicht reden. Laut Tibi sind nur zehn Prozent der Muslime in Deutschland beruflich und gesellschaftlich integriert. 90 Prozent lebten in Parallelgesellschaften.

 

Sie gebe es in Berlin etwa von Libanesen, Türken und Kurden. In Cottbus bestehe schon eine syrische Parallelgesellschaft. Viele libanesische und türkische Jugendliche sprächen zwar fließend „Ausländerdeutsch“, aber sie seien nicht integriert, weil sie das deutsche Wertesystem nicht anerkennten. Kritisch äußerte sich Tibi auch zur Islam-Debatte in der Politik.

 

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte erklärt, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) widersprach ihm. Tibi: „Beide reden letztlich am Gegenstand vorbei. Deutschland brauchte eine kritische Islam-Debatte, aber sie wird von der Politik unterdrückt. In Deutschland bestimmen die mächtigen muslimischen Verbände, wo es langgeht.“


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