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Lectorium Rosicrucianum


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12 Antworten in diesem Thema

#1
keine Hoffung mehr

keine Hoffung mehr

    Advanced Member

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  • 1755 Beiträge
Sehr eigenartiger Verein .




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Unter diesem Link wird behauptet:

1.) Einsatz hypnotischer Trancetechniken und Meditationspflichtübungen unter strengster Geheimhaltung!
2.) Systematische Zerstörung der Persönlichkeit und der Familienstrukturen
3.) Verdacht auf Energievampirismus, Phosphorbrand und Linksdrehung der Chakras
4.) Machtmissbrauch der Sektenleitung des Lectorium Rosicrucianum
5.) Mit den christlichen Glaubensinhalten hat das wahre "esoterische Christentum der LR" ( ? ) nichts mehr gemein
6.) Gruppen- und Massenhypnosen: Manipulation der Lectorium-Schüler durch hypnotische Tranceinduktionen
7.) Die streng hierarchischen Strukturen des Lectorium begünstigen die Geheimhaltung der luziferischen und satanistischen Ziele der LR-Führer gegenüber dem unteren Ende der Hierarchie und der Öffentlichkeit
8.) Manipulation der LR-Mitglieder erfolgt durch Erzeugung von Angst- und Schuldgefühlen.
Realitätsflucht, Realitätsverlust, Nerven- und Geisteskrankheiten auf Basis von "Okkultverblödung
9.) Kontrolle, Bespitzelung und Überwachung im totalitären System des Lectorium Rosicrucianum
  • 0

#2
Cherub

Cherub

    Newbie

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Hallo,
ich muss dem Autor "keine Hoffung mehr" zustimmen, was er berichtet. Mehr als 20 Jahre war ich Schüler beim Lectorium Rosicrucianum. Lange habe ich mich irritieren lassen von dem fleißigen zitieren des Neuen Testamentes. Gerade wenn der Jakobusbrief 1. Kapitel oft zitiert wird, dachte ich, man hätte es mit ernsthaften Christen zu tun

Aber dem ist nicht so!

Das Lectorium steht nicht für eine diesseits gerichtete religiöse Lebenshaltung, bei der "Liebe Gott von ganzem Herzen und Deinen Nächsten wie Dich selbst" im Mittelpunkt steht, sondern es lehrt einen mentalbetonten Heilsegoismus mit dauernder Selbstbespiegelung und Gruppenkontrolle. Die Nächstenliebe gibt es nicht, weil das Lectorium aus der spiritistischen Theosophie und ihren tibetisch-buddhistischen Wurzeln erwachsen ist und eine soziale Teilnahmslosigkeit und einen Heilsegoismus lehrt. Das Lectorium Rosicrucianum steht daher für einen typisch asiatischen Weg der Selbsterlösung, der allen drei Abrahamreligionen diametral entgegensteht! Es sieht als Ausgangspunkt seinen Avatar oder Buddha (als Lehrer) nämlich Jan van Rijckenborgh + Catharose de Petri, es hat eine auf "Wissen" oder ein goldenes Rosenkreuz konzentrierte Lehre (Dharma) und betreibt die typische buddhistische Praxis der mentalen Selbstbespiegelung und Ichzerbrechung im Kollektiv (Sangha). Die Frucht dieser Praxis wird im Lectorium Rosicrucianum Gnosis genannt, (das Erkennen der Buddha-Natur).

Die neuzeitliche Herkunft des Lectorium ist bedingt durch die tibetisch-buddhistischen spiritistischen Botschaften an Blavatsky und Alice Bailey. Vor allem die Bücher der letzten Autorin prägen die Lehrinhalte, die Rijckenborgh als von ihm entwickelt darstellt.
Die typische Weltabgewandtheit und die Lehre von den "zwei Naturordnungen" hat das Lectorium wohl dem Manichäismus entlehnt, der durch die räumliche Nähe sehr vom Buddhismus geprägt ist.

Die alte Forderung Jesu "An den Früchten sollt ihr sie erkenen" ist bei der Betrachtung des Lectorium wesentlich. Viel zu lange habe ich mich von verlesenen Bibelzitaten blenden gelassen und übersehen das in allen drein Abrahamreligionen, die die Basis des Westens bilden, nicht die willentlichen Anwendung spirituellen Wissens und eine verbundene Ichzerbrechung durch ein Kollektiv, im Vordergrund stehen, sondern die Hingabe an den Ewigen an Gott der im Herzen wohnt. Die Juden nannten ihn abstrakt den ruach, den Ort im Herzen Zion, der König des Herzens war König Davis und Jesus Christus war ein Sohn König Davids, wie Matthäus 1,1 sagt! Wer die Basmallah vor jeder Koran Sure liest, sieht die Anrufung "des Erbarmenden" dort.
Und so wie bei allen drei Westlichen Religionen der Gott im Herzen des Menschen wohnt, so sind alle drei Religionen auch beseelt vom Willen "gerechte menschliche Gesellschaften" zu bilden (7. noachitisches Gesetz) um die Vollkommenheit Gottes wiederzuspiegeln.
Gottes, Nächsten und Selbstliebe in Brüderlichkeit, in Fürsorge für Mensch und Natur, im Hier und Jetzt des Körpers, im Bewusstsein durch eigene oder kollektive mentale oder willentliche Selbsterlösungsbemühungen nichts erreichen zu können, sind etwas ganz anderes als die stringenten Meditationsübungen, die Ichzerbrechung im Kollektiv, den Focua auf einen Denkkörper (Buddhi manas, Buddha Natur) und die Verlagerung der Erlösung und Gerechtigkeit auf nächste Leben und Nirvana oder eine Transfiguration in eine andere Natur.
Das Lectorium Rosicrucianum ist wie der größte Teil der Esoterik und der vielen gnostisch-okkulten Orden, konzentriert auf Magie, auf Erlangung okkulter Fähigkeiten, die in den Herzenswegen des Westens den Menschen als Geistesgaben geschenkt werden. (1. Hoheslied der Gottversenkung/Mystik 1. Korinther 13-->Geistesgaben 1. Korinther 14-->Teilhabe am Leib Christi 1. Korinther 15).

1. Ja in den Tempeln des goldenen Rosenkreuzes des Lectorium Rosicrucianum werden unentwegt hypnotische Trancetechniken und Meditationspflichtübungen unter strengster Geheimhaltung durchgeführt!
(Obwohl Matthäus 17 die "Hütten, Tempel und Kirchenbauer" nicht gerade als diejenigen beschreibt die Verklärung auf dem Berg verstehen.

2. Ja durch die Fremdsprache des Lectorium, die zeitraubenden Fahrten zu den Tempeldiensten und Konferenzen und den vielen Mandaten im goldenen Rosenkreuzes des Lectorium RosicrucianumSystematische werden Persönlichkeit und Familienstrukturen der Schüler zerstört!

3. Ja die Schwächezustände,habe ich im Lectorium erlebt, die Linksdrehung der Chakren wurde uns angekündigt und gleichzeitig habe ich gesehen wie ich und andere immer schwächer wurden und gleichzeit andere in Mandaten und höheren Ansichten durch Kraftüberschuß immer mehr sinnlos hyperaktiver wurden.

4. Ja ich konnte eine völlig absolutistische aristokratische Herrschaftsstruktur im Lectorium Rosicrucianum beobachten.

5. Wie bereits oben beschrieben hat das Lectorium Rosicrucianum eher mit vorchristlichen und asiatischen Religionen zu tun als mit den Kernpunkten des Christentum.

6. Ja ich habe Massenhypnosen im Lectorium Rosicrucianum mit bis zu 700 Menschen teilgenommen.

7. Ja es dauert lange bis man die Wertumpolungsbegriffe des Lectorium als das entlarvt was sie sind: Satanismus.

8. Ja ich habe die Angstszenarien z.B. für das Jahr 201 erlebt

9. Ja ich habe persönlich Kontrolle, Bespitzelung und Überwachung im totalitären System des Lectorium Rosicrucianum in der Inneren Schule und in Mandaten erlebt!

Nein man kann jemanden der das Geliebtsein Gottes im Christentum erfahren hat, nicht empfehlen am Tanz um das goldene Kalb des Dekvermögens im angeblich "christozentrischen" Lectorium Rosicrucianum teilzunehemn.

Gruß
Cherub
  • 0

#3
Rolf

Rolf

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Die Rosenkreuzer




Kurz-Info

Aus dem Gedanken einer "Generalreformation" der ganzen Welt entwickelte der evang. Theologe Johann Valentin Andreae (1586-1654) eine Synthese zwischen Glauben und Erkennen. Dazu erfindet er in einer literarischen Fiktion eine von einem Christian Rosencreutz gegründete Bruderschaft, die alle seine Ideale verkörperte. Drei Schriften bilden den Anfang der Rosenkreuzer-Bewegung. Den Schriften zufolge habe man 1604 das Grab des fiktiven Chr. Rosencreutz gefunden, 120 Jahre nach seinem Tod. Die bis dahin verborgen lebende Rosenkreuz-Bruderschaft trete nun an die Öffentlichkeit. Flut weiterer fiktiver Schriften. Im Dreißigjährigen Krieg ebbte die Bewegung ab. Freimaurer des 18. Jhdts griffen diese Idee wieder auf. In der 2. Hälfte des 19. Jhdts bezeichnen sich neugnostische und Okkult-Gruppen so. 1865 Gründung der "Societas Rosicrucianum in Anglia" und 1888 "Hermetic Order of the Golden Dawn". Seit Anfang des 20.Jhdts: 1909 "Internationale Rosenkreuzer-Gemeinschaft; 1916 Antiquus Mysticus Ordo Rosae Crucis A.M.O.R.C.; 1924/25 Internationale Schule des Rosenkreuzes e.V./Lectorium Rosicrucianum . Daneben kleinere Gruppen: Fraternitas Rosicruciana des okkult orientierten Ordensführers H.-J. Metzger und die "Universitas Esoterica für Rosenkreuzer Meditation" des Wolfgang Wegner, Berlin. 1969 die "Esoterische Gemeinschaft Sivas".

LEHRE

Kernpunkt ist die "Tranfiguration", die Umwandlung des Menschen in einem Stufenweg. Durch okkulte Lehren, esoterische Praxis und Einweihung sollen die angeblich latent vorhandenen göttlichen Kräfte aktiviert werden. Der Mensch - bestimmt durch sein Karma - soll sich in Reinkarnationen/ Wiedergeburten höher entwickeln.

ORGANISATION

Gruppen nach einem Logensystem. Verschiedene Eintrittsstufen, die nacheinander zu absolvieren sind. Bei Rosenkreuzer-Gemeinschaft (Zentrale in Darmstadt) Vortragsdienst, seit 1949 auch Heilungsabteilung. Sieben Einweihungsstufen, davon vier in diesem Erdenleben. Bei A.M.O.R.C (Hauptsitz in Baden-Baden) als größte Vereinigung eigene Jugendorganisation: Junioren-Orden der Fackelträger. Ab 18 Jahren Eintritt in Orden möglich mit Namensgebung, Erkennungszeichen, Passworten, Handgriffen. Leihweise Lehrbriefe mit anschließenden praktischen und theoretischen Prüfungen. 16 Einweihungsgrade; die letzten vier geheim. Das Lectorium Rosicrucianum hat Zentralen in Bad Münder und Calw; die Sivas-Gruppe in Kassel.

HISTORISCHE ENTWICKLUNG

Die Rosenkreuzer stammen aus dem großen Bereich des esoterischen Denkens und der damit verbundenen esoterischen Praxis. Unter esoterisch verstehen die Rosenkreuzer ein Hindeuten auf das Innere, das Verborgene, der menschlichen "Fünf-Sinne-Welt" nicht Zugängliche in der Welt. Die Gehalte dieser Wirklichkeitsdimension seien nicht ohne weiteres vermittelbar. Mit Hilfe von Bildern und Symbolen werden diese Geheimnisse der anderen Wirklichkeit umschrieben. Um in diesen inneren Bereich vorzudringen, müsse sich der Mensch auf einen schwierigen geistseelischen, bewußtseinswandelnden Prozeß einlassen, der ihn so auf den Pfad des "Eigentlichen" führe.

Die kurz vor dem Dreißigjährigen Krieg im Tübinger studentischen Freundeskreis des späteren württembergischen Generalsuperintendenten und Hofpredigers Johann Valentin Andreae (1586-1654) entstandenen beiden Rosenkreuzermanifeste "Fama Fraternitatis Oder Brüderschafft des Hochlöblichen Ordens des R.C."(1614) und die "Confessio Fraternitatis"(1615) sowie die von ihm selbst verfasste "Chymische Hochzeit Christiani Rosencreutz"(1616) sind die ersten historischen Spuren des Gerüchts vom Bestehen einer geheimen Rosenkreuzer-Bruderschaft in der nachprüfbaren Geschichte. Die Autoren und diese Schriften bezweckten gegenüber einer erstarrten protestantischen Orthodoxie eine Erneuerung des reformatorischen Impulses mit dem Ziel der "Generalreformation" der ganzen Welt und einer christlichen Gesellschaftsordnung. Deren Basis sollte vor allem die Harmonie zwischen (Renaissance-) Wissenschaft und christlichem Glauben sein ("Pansophie"), wie man sie z.B. bei Paracelsus fand. Als Vorbild für die Erneuerung von Kirche, Staat und Gesellschaft wurde - dem allegorischen/bildhaften Denken der Zeit gemäß - die literarische Fiktion einer "Bruderschaft" geschaffen, die von einem zwischen 1378 und 1484 lebenden "Christian Rosencreutz" zum Zwecke einer Kirchenreform gegründet worden sei, dessen Grab 120 Jahre nach seinem Tod, im Jahre 1604, von der Bruderschaft wieder aufgefunden worden sei. Nun sei die bis dahin im Verborgenen lebende Rosenkreuz-Bruderschaft an die Öffentlichkeit getreten. Damit wurde ein regelrechter Boom ausgelöst. Überall meldeten sich Menschen, die angaben, dieser geheimen Rosenkreuz-Bruderschaft anzugehören.

Bis 1620 erschienen ca. 200 Rosenkreuzer-Schriften. In den genannten drei ersten Schriften der Rosenkreuzer wird u.a. das Leben des fiktiven Christian Rosenkreuz beschrieben. Sein Leben wird in der so genannten Karma als Leben eines armen, adeligen Deutschen, der in einem Kloster aufgewachsen ist, beschrieben. Christian Rosencreutz soll dieser Dichtung nach im Alter von 16 Jahren einen Ordensbruder auf der Reise zum Heiligen Grab begleitet haben. Auf dieser Reise verstarb der Heilige Mann. Dies geschah auf Zypern. Christian Rosencreutz reiste von dort nach Damaskus und kam so mit den arabischen Wissenschaften zusammen. Nach langen Studien kehrte er in seine Heimat Europa zurück. Er war der Hoffnung, dass durch die langen Reisen und Studien sich alle Gelehrten Europas um ihn scharten, um seine umfassenden Studien mit ihm weiter zu erforschen. In der so genannten Fama Fraternitatis wird aber dann auch berichtet, dass dieser Plan von Christian Rosencreutz fehlschlug und er danach einsam und zurückgezogen in Deutschland weiterlebte.

Das Ziel einer umfassenden Lebensphilosophie ließ ihm aber keine Ruhe. Er sammelte drei Menschen um sich und gründete die Bruderschaft des Rosenkreuzes. Die Mitglieder der Bruderschaft arbeiteten in unterschiedlichen Ländern. Die Geschichte erzählt weiter, dass die Brüder der Rosenkreuzer im Jahre 1604 das Grabgewölbe des Christian Rosencreutz gefunden hätten. Christian Rosencreutz soll dieses Grabgewölbe als "Kompendium des Alls" für seine Brüder errichtet haben. Mit der Entdeckung des Grabes ist die Rosenkreuzer-Bruderschaft an die Öffentlichkeit getreten. Im Jahre 1616 erschien das letzte und wohl aufwendigste Buch der ursprünglichen Rosenkreuzer-Schriften "Die Chymische Hochzeit Christiani Rosencreutz anno 1459". In 7 Tagewerke aufgeteilt, berichtet die "Chymische Hochzeit" von vielerlei Ängsten, aber auch beglückenden grotesken und manchmal schaurigen Träumen des Christian Rosencreutz. Dieses bunte Märchen, das als Schrift Christian Rosencreutzers ausgegeben wird, entpuppt sich als Werk von Johann Valentin Andreae. Die Herkunft der Rosen-Symbolik wird verschieden gedeutet: Sowohl Luther als auch Andreae selbst trugen in ihrem Wappen die Rose und das Kreuz. Während neben Comenius und Descartes wahrscheinlich auch der "Winterkönig" Friedrich V. von der Pfalz mit der Rosenkreuzerbewegung sympathisierte (F.A.Yates), distanzierte sich Andreae

im Jahre 1617 öffentlich von seinen Schriften. In seiner Satire "Menippus" spricht er über die Bruderschaft vom Rosenkreuz als einem großen Spektakel für Neugierige. Das Ziel von Andreae war es, die Reformation seinerzeit fortzuführen. Auch 1619 distanziert er sich im Vorwort seines christlich-utopischen Staatsromans "Christianopolis" von dieser Schrift. Er hielt aber an der Idee karitativer "christlicher Bruderschaften" fest und gründete als Dekan in Calw eine "societas christiana", das so genannte "Färberstift". In Frankreich wurden die Rosenkreuzer schon seit 1623 verspottet und abgelehnt. In England wurde dieses Gedankengut durch Thomas Vaughan und später durch den Alchimisten und Astrologen Elias Ashmole in seinen Manifesten gefördert.

Auf dem Kontinent kam der Appell der Manifeste durch den Dreißigjährigen Krieg fast ganz zum Erliegen. Erst im 18. Jahrhundert entstanden nachweislich Rosenkreuzerorden. Der wichtigste dürfte der 1750 bis 1800 alchimistisch arbeitende, straff und mit strenger Arkandisziplin organisierte "Orden der Gold und Rosenkreuzer" gewesen sein. Unter dem Ordensführer Johann Christoph Wöllner blühte der Orden kurz auf, denn Wöllner war als Staatsminister von Preußen eine Tragende Figur. Mit seinem Tod (1800) verliert der Rosenkreuzerorden an Bedeutung, während die Freimaurer nun in Europa an Boden gewinnen. Anfang des 20. Jahrhunderts taucht mit einer neuen Hochblüte der Gnosis die Rosenkreuzertradition auch in Deutschland wieder auf. Rudolf Steiner z.B. beruft sich 1911 in seinem Buch "Die Theosophie des Rosenkreuzes" auf diese Tradition. Jetzt wird auch die Ahnentafel des Rosenkreuzertums bis in die Pharaonenzeit des alten Ägypten verlängert. Plötzlich wird auch aus einer irdisch und äußeren Organisation von Personen "eine geistige Vereinigung, eine Harmonie göttlicher und geistig übereinstimmender Kräfte" (Theosoph Franz Hartmann 1838-1912).

1916 gründete der "Journalist", Parapsychologe und Theosoph H. Spencer Lewis (1883-1936) den "Ancient order of the rosy cross" (AMORC) in New York. Nach fehlgeschlagenen Versuchen in Europa faßte 1951 der Orden in Deutschland Fuß. Als "größte und älteste Bruderschaft der Welt" sei AMORC aus einer Mysterienschule, die zur Zeit des Pharao Amenhotep IV. um 1350 v. Chr. gegründet wurde, hervorgegangen. In der Cheopspyramide habe man Initiationen vollzogen, beim Bau des salomonischen Tempels sollen Rosenkreuzermeister mitgewirkt haben. Der AMORC sei der einzige berechtigte Zweig der Alten Bruderschaft vom Rosenkreuz.

1909 gründete Max Heindel (1865-1919) in den Vereinigten Staaten "The Rosicrucian Fellowship, dessen Lehren mit den Lehren R. Steiners übereinstimmen. In Deutschland heißt die Vereinigung Rosenkreuzer-Gemeinschaft (RG).

Anfänge der "Gemeinschaft der Internationalen Schule der Rosenkreuzer-Gemeinschaft, Lectorium Rosicrucianum" (LR) sind wahrscheinlich 1924/25. Gründer war Jan van Rijckenborgh (Jane Leene = 1968). Am 21.o6. 1953 war die Geistesschule bereit, am 20.o8.1953 trat sie in die Öffentlichkeit. In den anschließenden 48 Jahren wird das LR angeblich zu einer "weltumfassenden modernen gnostischen Bewegung werden..." Nach dem Monat September 2001 wird es nicht mehr möglich sein, sich noch aus der gewohnten Menschheit heraus in die neue Gruppe einzufügen"(J.v.Rijckenborgh,1956). Seit 1950 ist das LR auch in Deutschland.

Im Mai 1969 Gründung in Haarlem und Kassel der Gemeinschaft R+C (Roseae

Crucis) unter Henk Leene, einem Sohn Jan van Rijckenborghs. 1972 umbenannt in Esoterische Gemeinschaft Sivas (Sivas). Weitere Rosenkreuzergruppen: "Universitas Esoterica für Rosenkreuzer Meditation", "Sieben-Rosen-Zentrale" mit ihrem Sieben-Rosen-Versand; "Internationale Weltloge der Bruderschaft zum Rosenkreuz e.V." mit ihren "Hl. Exercitien R.+C."

LEHREN:

Gedankengut unterschiedlichster Herkunft bildete die Quellen des älteren Rosenkreuzertums. Vorstellungen der spätantiken Gnosis, aus Alchimie und Kabbala, der Pansophie (Paracelsus) u. a. m. Daraus blieb erhalten: hermetische Makrokosmos-Mikrokosmos-Parallele, die Kosmologie, das Abheben auf das Geheime, was wieder zu finden ist. Dazu östliches Gedankengut: Karma-Gedanke, Reinkarnation. Kernpunkt ist die Transfiguration: Umwandlung des Menschen in einem Stufenweg. Die Wegbeschreibung ist bei den verschiedenen Gruppen unterschiedlich. Gemeinsam ist Vorstellung der Aktivierung der göttlichen Kräfte, die im Menschen vorhanden seien. Diese gilt es zu erkennen, zu erwecken und wirksam werden zu lassen: Selbsterkenntnis führe zur Bewußtseinserweiterung und setze eine Transfiguration in Gang. Einen kosmologisch-anthropologischen - sehr stark von Rudolf Steiner beeinflussten - Transfigurationsweg geht Max Heindel. Er spricht von okkulter Einweihung. Erst wenn der Mensch durch "geistiges, moralisches und physisches Streben" seine niederen, tierischen Wesensteile gereinigt habe, bekomme er in der Einweihung durch einen Lehrer gezeigt, wie er die göttlichen Kräfte in sich anwenden kann. Nach der Transfiguration ist die Einweihung möglich. Für das Lectorium Rosicrucianum und Sivas tritt der Mensch durch das "Heilsopfer der Transfiguration" in eine völlig neue Naturordnung ein.

Gott ist ein unpersönlicher Geist, göttliche All-Seele (AMORC),bzw. ein höchststehendes Wesen in der Dreiheit Kraft, Wort und Bewegung (Heindel). Gott bewirkt die Inkarnation des Geistigen in der Materie. In einer Folge unzähliger Reinkarnationen gelangt der Mensch zur Gottwerdung. Christus ist keine Person, sondern eine Strahlungskraft (LR). Der Geist Christus trat in den Körper des Menschen Jesus ein, um ihn für seine Mission zu nutzen. Der Kreuzestod Jesu war notwendig, weil auch Jesus nicht frei von Karma war (Heindel). Es gibt keine Sünde, folglich keine Erlösung. Der Mensch muss den Transfigurationsweg der Selbstbefreiung aus eigener Kraft gehen. Für das rechte Gehen dieses Weges werden die Rezepte geliefert. Alle Religionen sollen rosenkreuzerische Wahrheiten enthalten. Die Bibel sei eine durch Fälschungen entstellte Aufzeichnungen bestehender Legenden, das offizielle Christentum eine verkürzte Form der Religion, die nicht zur Befreiung führen könne.

Die LR-Rosenkreuzer sagen selbst, dass eine "unüberbrückbare Kluft ... zwischen dem Christus der Heiligen Schrift und dem Christus der Kirche liegt." Mit dem "Christus der Heiligen Schrift" meinen sie ihren "Christus- oder Feueräther". Das Gebet gilt als magischer Anruf. Durch Einfluss der Rosenkreuzer müsse das wahre Christentum entwickelt werden. Die Vorstellungen der Sivasgruppe sind stark von New- Age-Ideen durchsetzt: in der neuen Ära des Wassermanns würde das neue esoterische Christentum entstehen. Der versteinerte Petrusmensch wird vom Johannesmenschen abgelöst, der ein unorganisiertes, dogmenfreies "inneres Christentum" verkörpert. In einigen Rosenkreuzergruppen besteht der Glaube, dass durch positives Denken Heilungen bewirkt werden können. Die Rosenkreuzer verlangen vegetarische Ernährung, z.T. auch Verzicht auf Pelz- und Lederbekleidung, Alkohol und Nikotin.

ORGANISATION:

Die Gruppen sind in einem Logensystem organisiert. Es gibt verschiedene Eintrittstufen, die nacheinander absolviert werden müssen. Die Zentrale der Rosenkreuzer-Gemeinschaft befindet sich in Darmstadt. In einigen Großstädten gibt es einen Vortragsdienst. Nur die ersten vier der insgesamt 7 Einweihungsstufen finden danach in diesem Erdenleben statt., die folgenden dann in weiteren Erdenleben. Der Hauptsitz von AMORC ist in Baden-Baden. Für Kinder und Jugendliche gibt es eigene Organisationen: Junioren-Orden der Fackelträger. Ab 18 Jahren kann der Eintritt in den Orden erfolgen. Dabei erhält der Schüler einen geheimen Namen und wird mit speziellen Erkennungszeichen, Passworten und Handgriffen vertraut gemacht. Betont wird die Wichtigkeit des häuslichen Studiums. Lehrbriefe, die dem Schüler nur leihweise zur Verfügung gestellt werden, müssen nach einem festgelegten System abgearbeitet werden. Am Ende der einzelnen Stufen stehen verschiedene praktische und theoretische Prüfungen. Von den 16 Graden der Einweihung sind die letzten vier geheim. A.M.O.R.C. hat den größten Verbreitungsgrad und wohl die meisten Anhänger weltweit mit steigender Tendenz. Bei den anderen Gruppierungen scheint die Entwicklung eher stagnierend bis rückläufig. Genauere Zahlen liegen nicht vor. Das Lectorium Rosicrucianum hat Zentralen in Bad Münder und Calw. Die Sivas-Gruppe hat ihr Zentrum in Kassel.

KRITIK:

Esoterische Weltanschauung ist nicht neu. Zu allen Zeiten glaubten Menschen, das Göttliche auf dem Wege der Gnosis oder der Mysterien zu finden. In diesen breiten Strom der Esoterik gehören auch die Rosenkreuzer.

Die historischen Rosenkreuzer des 17. Jhdts hatten noch eine tiefe Bindung an die Bibel und die Kirche der lutherischen Reformation. Bei den modernen Gruppen hat sich diese Verbindung weitgehend gelöst, ist bei einigen sogar einer erklärten Gegnerschaft zur Kirche und zu einem angeblich veräußerlichten Christentum gewichen. Das Lectorium Rosicrucianum verlangt den Kirchenaustritt. Nur ein esoterisches Christentum , wie sie es verkünden, entspreche der wahren Botschaft Jesu Christi. Die Rosenkreuzer haben mit den christlichen Glaubensinhalten nicht mehr als die äußeren Vokabeln gemein. Sie kennen kein "Geliebtsein des Menschen durch Gott". Daher ist der Mensch nach Ansicht der Rosenkreuzer auch nicht einmalig, denn erfahren wird immer nur der unheile Mensch - nie der erlöste. Es gibt keinen endgültig erlösten Rosenkreuzer, den man hier auf Erden als vollkommen erlöst erleben könnte.

Während der Christ einen Glauben hat, der darin besteht, dass der unvollkommene sündige Mensch vollkommen von Gott durch Christus geliebt ist, und an die Macht der Liebe Gottes glaubt, die die Kraft besitzt, den Menschen in seiner historischen Einmaligkeit zu lieben, muss der Rosenkreuzer ständig wiederkehren. Und selbst wenn er in seiner Vorstellung an die Selbsterlösung glaubt, so endet diese Erlösungsvorstellung nicht in einem Dasein in beziehungsreicher Liebe, sondern in beziehungslosem Dasein. Christentum ist daher unvereinbar mit der Weltanschauung der Rosenkreuzer. Die Rosenkreuzer sprechen besonders elitäre Tendenzen im Menschen an. Diese Tendenz folgert aus dem Drang, vollkommen sein zu wollen. Es geht um das Handhaben von geheimem Wissen und Riten, ja bisweilen auch Techniken und Verhaltensweisen.

AMORC verharmlost die Unterschiede gern und konstruiert unmögliche Ähnlichkeiten zum kirchlichen Glauben, die es nicht gibt. Der katholische Glauben ist unvereinbar mit der Lehre der Rosenkreuzer. Neben diesen inhaltlichen Unvereinbarkeiten entstehen auch soziale Schwierigkeiten. Wer sich auf den Stufenweg der Rosenkreuzer einlässt, bekommt ein neues Weltbild und steigt z.T. aus der bisherigen Weltsicht und auch Realität aus. Deutlich wird das z.B. an einer veränderten Sprache, an neuen Denkweisen und auch Verhaltensweisen. Je tiefer jemand in die Welt der Rosenkreuzer einsteigt, um so schwieriger wird ein Familien- und Freundeskreisleben, da man zur bisherigen Lebenswelt in Distanz gerät. Trennungen sind oft vorprogrammiert. ErzieherInnen schildern, dass Kinder aus Rosenkreuzerfamilien z. T. passives, apathisches Verhalten an den Tag legen und der innere Konflikt zwischen realer Umwelt und esoterischer Gedankenwelt zu zweideutigen Verhaltensweisen führen. In äußeren Lebensformen wie z.B. "Vegetarismus" suchen sie anderen gegenüber eine Abgrenzung und gegenüber sich selbst eine Art "Identitätsmerkmal".

KRITISCHE LITERATUR:

Lexikon der Sekten, Sondergruppen und Weltanschauungen, Freiburg 1990
Sp 898-902

Handbuch religiöse Gemeinschaften, Hrsg. von Reller,H. und Kiessig, M.,
Gütersloh, 3. Aufl. 1985 S. 421-442

Kulte, Sekten, Religionen, hrsg. H.-J. Beckers und H. Kohle, Augsburg 1994

Schumacher, Joseph. Esoterik - Die Religion des Übersinnlichen, Paderborn 1994, S.160-170

Padberg, R., Die Rosenkreuzer. Wer sind Sie? In Pastoralblatt für die Diözesen
Aachen,Berlin,Essen, Hildesheim, Juni 1988, S.176-180

Haack, Friedrich-Wilhelm: Geheimreligion der Wissenden, 2. Aufl. 1976

Schilling, Hannelore: Im Zeichen von Rose und Kreuz, Nr. 71 der Information der Evangel. Zentralstelle f. Weltanschauungsfragen

FERDINAND RAUCH,
Hochschulpfarrer,
Sektenbeauftragter der Diözese Fulda

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#4
Cherub

Cherub

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Hallo Rolf,
deine Info über das Rosenkreuz des Lectorium Rosicrucianum ist sehr ausführlich aber das Lectorium hat mit "Generalreformation" Johann Valentin Andreaes nichts zu tun!
Das klassische Rosenkreuz basierte noch auf der Reformation Luthers (siehe Luthers Wappen und seine weiße Rose mit schwarzem Kreuz und goldenem Mikrokosmos!).

Eine gute Info zu der sehr engen Beziehung zum Judentum und der Kabbala des klassischen Rosenkreuzes bietet die Webseite

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Das Lectorium Rosicrucianum fußt auf dem Buddhismus und streut nur christliche Begriffe ein. Es ist durch die Theosophie entstanden die wiederum durch Channelings von tibetischen Buddhisten aus dem Jenseits gekommen sind!

Das Lectorium nennt sich "Geistesschule!
Zum Lectorium muß zuallerst gesagt werden, daß es keine brauchbare stringente, rational nacharbeitbare Schulung durchführt. Die "sittlich vernünftige" Lebenshaltung ist, was das Lectorium stattdessen anfänglich anbietet. Ich wiederhole, sittlich vernünftig, also Zielgruppe dümmliche Christen ohne okkulte Kenntnisse?. Deshalb der Greif, "der Christenfresser" Jan van Rijckenborgh s Sinnbild in Bad Münder?

Alles wird Im Lectorium angeblich abgelehnt, Spiritismus, Weisse Magie Yoga, Kabbalah, Astrologie. es gibt keine Chakrenlehre und das Nervensystem hängt nur symbolisch als Hermesstab im Tempel.
Schulung, Erklärung, Buchverweise, Verweise auf ähnliche Lehren, Fehlanzeige. Warum ab und an mal ein Bezug zu Ficini hergestellt wird obwohl er Kabbala gemacht hat, Fehlanzeige. Alles ist entweder theologische Naturreligion oder okkult oder man hat 1953 damit aufgehört.......

Das was äußerlich gelehrt und angewandt, was sichtbar wird, ist ein Patchwork aus dumpfmachender hypnotischer Tempelmagie, unausgesprochen die Lehre von Alice Bailey, Manichäismus, calvinistischer Sittenstrenge, Arkandisziplin, brahmanischer Lebensstil der Leiter und tantristischer Kalachakramagie.

Fast 15 Jahre wird man dumm gehalten, bis man in der ES dran geht, durch die gefährliche Linksdrehung der Chakren einen gewissen Mediumismus zu ermöglichen und die so geschätzte Sprachmagie zu vorzubereiten. Folge Mediumismus, ein überreiztes Nervensystem. Mediumismus damit die Schüler Aufträge erhalten, Überreizung des Nervensystems um "die gehorsame" magische Sprechmagie / Hypnomagie durch die jeweiligen Schüler durchführen zu können.
Wer hier nun denkt, wer weiss was für eine spirituelle Entwicklung zu machen, irrt sich. Nach den Plakatierungs und Putzorgien warten nun, in der typischen aseptischen Art des Lectoriums, andere zeitraubende und kraftraubende Tätigkeiten auf ihn, nun aber mit kleinen mediumistischen Einschlägen und evtl. der Anwendung der hypnotischen-Sprachmagie auf ihn.
Es gibt auch in diesen Positionen noch durchaus einige nette Menschen, die liebenswert sind und wenn man zu ihnen durchdringen würde, würde man dies auch schätzen, aber ein unsichtbarer magischer eisiger Panzer läßt sie wie Roboter nur das verrichten, wofür sie vom System vorgesehen sind. Wer es schätzt so Jahrzente lang zu leben, ist im Lectorium richtig. Dies jahrzehnte lange dämmern in hypnotischen Zuständen mit wenig persönlichem Kontakt ist die berühmte "Gruppeneinheit" des Lectorium.

Wenn man verstehen möchte, was das Lectorium Rosicrucianum ausmacht, dann kann man sich allgemein mit dem Lesen, Verlesen, dem Sprechen beschäftigen.

Eine gemeinsame Informationsquelle fällt dann auf, die auch die massensuggestive okkulte Sprach-Magie der Nazis ausmachte!

Das tibetische Kalachakra!

Wenn man verstehen möchte was das Lectorium Rosicrucianum damit zusammenhängend ausmacht, so betrachtet man am besten auch den Himmel, den das Lectorium uns bereiten will:

Shamballa!

Kalachakra und Shamballa sind auf das Engste miteinander verbunden!

Eins vorweg, nicht die Kritik am "schöpferischen Wort" des Menschen, an sich ist dabei mein Augenmerk, sondern wohin die Verwendung von offensichtlich extrem wirksamen Massensuggestionen führen können und beim Lectorium auch führen.
Nicht die Kritik am "schöpferischen Wort" in der wirklich innerlich verstandenen Einweihung eines Menschen, der sich so von den Illusionen der Zeit und Kausalität zu befreien weiss sind dabei mein Augenmerk, sondern jene Abirrungen, bei denen diese mantrisch aufgerufene Kräfte, zu einer ekelhaften Ausbeutung des Urweiblichen, zu einer destruktiven paranoiden Spirale des Verfolgungswahnes, zu einem unmässigen Denken/Sprechen/Erbauen, zu einer krankhaften Endzeithysterie und Weltuntergangsszenarien, in uns führen.
Und von dieser Art Wahnsinn meine ich eine Unmenge gefunden zu haben, während meiner Zeit im Lectorium Rosicrucianum!
Das L.R. strebt bei den Schülern des 4., 5. und 6. Grades die Linksdrehung der Chakren an. Personen mit linksdrehenden Chakren können nach Max Heindel sporadisch hellsichtige Momente erleben. Ich kann lediglich von einem "Hellhören" berichten, das aber wegen der mediumistischen Art mit sehr befremdlichen psychischen Zuständen gepaart war.


Von dieser negativen Hypnomagie hat man sich bis jetzt nicht ansatzweise wirklich schriftlich distanziert, nirgendwo tauchte eine andere neue Philosophie des Rosenkreuzes auf, die den lange angewandten Hypnozwang erklärt und ihm abschwört!
Keine der unfreimachenden, hochmagischen Methoden ist in eine vertretbare wirklich freiheitliche, harmonische spirituelle Praxis übergeführt worden und man hat auch keine Absicht dies je zu tun!
Egal wieviel Scheindiskussionen und Dialoge im LR geführt werden, die hochmagische verblödende Hypnomagie und der Ätherraub bleiben!
Stundenlange magische Sprechorgien werden die Schüler ertragen müssen, "da sie ein Geländer brauchen an dem sie gehen sollen", so wird erklärt.
Aber die stundenlangen Sprachorgien der Kalachakramagie bilden keine Geländer, sondern Käfige für die reife Seele!
Dichte, mit der Zeit, lückenlose Käfige, der Ichersterbung!

Also was ist das Shamballa in der Doktrin des Lectorium?

"Schüler, die das Ziel des Stufenweges der Transfiguration zu Lebzeiten nicht erreichen konnten, bei denen der Persönlichkeitswechsel im Zuge der Ich-Ersterbung aber bereits ein embryonales Seelenprinzip zustande gebracht hat, kommen nach ihrem Tode nicht ins Jenseits, sondern in das zweite Arbeitsgebiet des Lectorium Rosicrucianum, das so genannte Vakuum von Shamballa!
So ist die Doktrin!

Was hat Shamballa mit einer angeblich "christozentrischen Geistesschule" zu tun?

So weit sei gesagt, mit dem Maschiach (Messias) der Juden, dem Christus der Christen oder dem Mahdie der Muslime hat das Shamballa des Lectorium nichts zu tun!
Shamballa hat nichts aber auch überhaupt nichts mit unserem Kulturkreis zu tun! Shamballa hat mit dem Kalachakra der Tibeter zu tun und leider auch mit einem tiefen Hass, den viele tibetischen Buddhisten auf die semitischen Religionen (Christentum, Judentum und Islam) haben.

Shamballa ist zentral in der Tradition des tibetischen Buddhismus. Shamballa ist dort ein mythisches Reich irgendwo versteckt in Innerasien . Es ist in verschiedenen Texten erwähnt alten, einschließlich des Kalachakra-Tantra.

Das Kalachakra ist ein Tantra. Nach einer Überlieferung übertrug Buddha Shakyamuni das Kalachakra-Tantra zunächst an König Suchandra von Shambala. Das Kalachakra steht aufgrund seiner späten Übertragung und aufgrund seiner detaillierteren Darstellung neben den sogenannten Acht großen Heruka-Gottheiten (Bluttrinkern),(Wikipedia)

Shamballa ist scheinbar gepaart mit einer sklavischen Verbindung zu einem hochmagischen und versklavenden Priester-Kollektiv über das JvR in "Licht über Tibet" ja auch so informativ zu berichten weiss, währenddessen in den semitischen Religionen der Einzelne, sich primär selber mit dem Göttlichen zu verbinden hat und Lehrer dem einzelnen nur zur Seite stehen sollen.

Diskussion und nicht "Streitlosigkeit" und "Kritiklosigkeit" ist z.B. das A und O im Talmud! Von erzwungener Gruppeneinheit war auch im Urchristentum nichts zu merken! Die individuellen Charismen waren Gottgegeben und wurden erst später von den gruppenmagischen Ämtern der hochmagischen Katholischen Kirche verdrängt.
König David ist der König der im Herzen wohnt und Zion ist seine Burg!
Jesus Christus ist ein Sohn dieses Königs im Herzen!
Dementsprechend lebten viele Juden und Christen auch irgendwie ihre Religion individuell-mystisch, d.h. sich in das geistige Herz versenkend.

Das alte Spiel, aus diesem individuellen "zuerst Trachten nach dem Königreich Gottes" bei dem, "einem alles immer zufallen wird", eine okkulte Gruppenhölle zu machen, ist uralt!

Diese Gruppenhölle der Ichersterbung ist die "Gruppeneinheit" der Priester und ihrer Magie!

Ohne magisch-hypnotische Einwirkung auf eine Herde Menschen, können die Äther für ihre Magie nicht eingesammelt werden!
Wer sich widersetzt kommt nicht in den Himmel sondern in die Hölle, bzw. er wird heutzutage in der JvR-Sekte "nicht transfigurieren", da er "Ichzentral" ist.

Wie es Rijckenborgh richtig darstellt hat, haben die Protestanten diese Magie im Katholizismus hinwegprotestiert. Aus gutem Grund!
Zur Magie sammelt der Magus Kraft ein und umhüllt Gedanken mit ihr, um damit "sein Werkstück" zu produzieren.
Diese Kraft entnimmt er lebenden Wesen und also auch Menschen!
Da das Königreich Gottes in uns ist, ist es nicht ungefährlich Magiern (Priestern) auf den Leim zu gehen, die meinen auf magische Weise vermitteln zu müssen!

Das Königreich Gottes ist in uns! Wir müssen nur N E I N sagen zu den angeblichen Hilfen der Magier!

Die Abrahamreligionen des Westens sagen ungefähr alle: Mensch ist jetzt schon prinzipiell das Licht der Welt! Er soll sich dieses Gottgegeben Lichtes nur erinnern!
Selbstgesprochene oder gemeinsam gesprochene oder gesungene Mantren halfen zu allen Zeiten Menschen sich dieses Lichtdaseins zu erinnern und in einem angepassten Handeln und Sprechen, dieses Licht leuchten zu lassen!

Aber sich beständig passiv einer Sprachmagie auszusetzen ist etwas ganz anderes!
Die Magier (Priester) reden uns ein, sie müssten mit ihren "Gruppenkörpern" und ihrer hypnotischen Sprachmagie vermitteln, damit wir irgendwo hin kommen können! (transfigurieren)

Dabei machen sie etwas ganz anderes, sie saugen sich ihre "Privathimmel" wie Shamballa voll mit unseren Äthern und errichten ihre okkulten Stufenpyramiden!
Auf den oberen Stufen der Pyramiden stehen diese Mephistopheles in den Lichtkegeln des so sorgsam zusammengesammelten trüben luziferischen Lichtes und auf den unteren Stufen sind die Sklaven, die für die Mephistopheles dienen müssen.

Warum also das Revival der tibetischen Kalachakramagie durch Blavatsky, Bailey, Steiner. Warum also der die seltsamen Verbindungen Gaston de Mengel-Himmler, Gaston de Mengel-Gadal, und dann Gadal-Rijckenborgh?

Eine Stärkung des Guten, Edlen im Christlichen Abendland wohl kaum!

Es ging um die massensuggestive Erzeugung einer Abkehr von der Herzensbasis, im anvisierten luziferischen Reich Europas!

Es ging um die massenhypnotische Erzeugung einer anonymen NWO-Religion.

So wie dem heutigen Arbeiter kein persönlicher "Kapitalist" mehr gegenübersteht sondern eine anonyme Aktiengesellschaft, so soll der neue Religionssklave nun nicht mehr von Kardinälen und Päpsten und Lamas verhext werden, sondern es macht ein "Logenzauber" oder beim Lectorium "das Kraftfeld".

Dienst in einem okkulten Gruppenkörper brdeutet Auszehrung für einen Totenkult, denn der direkte unmittelbare Kontakt des religiös-mystischen Menschen zehrt ihn nicht aus! Dienstbarkeit in diesen okkulten Gruppenkörpern ist aber Totenkult und er zeigt sich auch immer in der Ablehnung des Fürsorglichen, in der Ablehnung des Humanen, in der Ablehnung des individuellen göttlichen Seins mit seinem Licht. Nächstenliebe ist daher bei einem Ichzerbrochenen Okkultisten nicht möglich.
Das Ich muß sich in einem okkulten Gruppenkörper, einer systemimmanenten Dienstbarkeit verpflichten. Die Schnelligkeit des intuitiven seelenvollen Menschen und seinem, dem Herdentrieb entwachsenen Ich, ist in der okkulten Gruppenmagie unerwünscht, da alles magisch präpariert und festgelegt wird.

Die wirkliche Spiritualität läßt den Menschen frei, macht ihn vollständig und lädt ihn zur Gotteserinnerung ein, die dunklen magischen Mächte machen uns aber dumpf, sie zwingen, sie separieren und zerbrechen uns. Die okkulte Gruppeneinheit ist eine Scheineinheit!

Dabei darf man nicht auf die sorgsam gewählten Ansprachen und Vorträge und Absichtserklärungen der Okkultparasiten achten, sondern auf das, was langfristig an Handlung bei den Menschen induziert wird, was stetig per double-bind suggestiv verankert wird und als konkrete dauerhaftbindende Handlungsanweisung letztlich mehr oder weniger freundlich, aber bestimmt, erwirkt wird.
Wenn man aus dem Lectorium Rosicrucianum aussteigt wird einem gefühlsmässig erst die perfide Suchtstruktur klar, der man Jahrzehnte aufgesessen war.
Ins Lectorium gelangen oder zumindest bleiben auf Dauer zwei verschiedene Menschentypen. Täter und Opfer. Die Täter sind jene, die bewusst in eine Gemeinschaft eintreten, um magisch-okkult geschult zu werden und nur eine Zeitlang Anleitung brauchen, um dann selbst zum maitre de plaisir zu werden. Den äußerlichen Gruppenzwang und die jeweiligen magisch präparierten Kosmen, in denen sie sich aufhalten werden, nehmen sie als notwendige "Schulungszimmer" in Kauf.
Die Opfer sind die wirklichen Christen. Menschen die zutiefst vom inneren Christentum berührt sind und von Sanftmut, Demut, Bescheidenheit, Langmut, Hilfsbereitschaft, Opferbereitschaft geprägt sind. Sie ersehnen, das die Liebe Gottes als Licht, Gnade und Erbarmen, als reine Struktur in Sanftmut sichtbar wird.
Man könnte die einen als eher aktiv/magisch bezeichnen und die anderen als eher mystisch/passiv.
Unverblümt wird es zwar "den Opfern" gesagt, daß sie nicht mystisch sein sollen, aber was es bedeutet, in der Gemeinschaft von Okkultisten und Magiern zu sein, werden die Mystiker mit der Zeit schon am eigenen Leibe erfahren.
Sie werden es meist nicht bemerken, denn dazu ist es dann meist zu spät. Ihr Körper ist ausgezehrt, der Eigenwille, der sowieso meist schwach war, vollkommen gebrochen, die tiefen gegenseitig fürsorglichen Kontakte zu anderen Menschen sind gekappt worden und sie leben als Werkzeuge, als Zombies in ihren magisch präparierten Häusern und Wohnungen und können sich z.B. in ihrer Kraftlosigkeit nicht mehr aufraffen, einen alten Freund oder eine alte Freundin zu besuchen. Sie könen oft kaum noch ihre magisch präparierte Wohnung verlassen, obwohl das ein wenig Freiheit von der Todesmagie des LR bewirken würde.
Fast nur noch das Heranschaffen von Geld durch Arbeit und Fahrten zu den Erneuerungen des magischen Zwanges, in den "magischen Werkstätten" sind für den eher mystischen Langzeitschüler noch möglich. Die Adepten der Hypnomagie schlürfen derweil genüsslich in den dafür vorgesehenen "Gruppenaktivitäten" die Ätherkräfte der "Selbst-Schuld-Mystiker" ein und freuen sich ihreres wachsenden Zaberlehrlingdaseins.
Die Christen werden gefressen und in hochmagisch-präpariertem Räumen, (mit der Zeit auch in den eigenen Räumen) mit jeweils zwingenden Botschaften hypnotisiert.
Die anderen werden zu Präparatoren dieser Magie ausgebildet.
Wenn es bei einem einzelnen Schüler mal anders ist, dann ist es der herzliche Seelenimpuls den er mitbrachte! Wenn es sich im Zimmer eines solchen Schülers anders anfühlt, dann weil er das herzliche zu bewahren wusste! Die magische Grundschwingung des Lectorium, die Methoden aber sind eiskalt!

Der zentrale Trick ist der: den im Kern wahren Christen, zu fangen, ihr geistiges Herz einzukapseln und sie nur soweit zu bewegen, damit es sich von der direkten Verbindung zu dem der Alles in Allem ist löst, und in die Magie der Gruppeneinheit der Magier und Adepten einfügt, um den Christen dort auszubluten zu lassen.
Die Sprechmagie des L E C T O R I U M spielt dabei eine zentrale Rolle.
Die Christozentrik des Lectorium bezieht sich also auf die Anvisierung der vorgesehenen Opfer!

Auch andere seelenvolle humane Menschentypen ohne religiösen Background finden sich im Lectorium ein. Allen ist aber nicht bewusst, daß die Abbrahamreligionen des Abend und Morgenlandes, die kulturelle Ethik entwickelter Seelen prägte, und daß die Aufklärung diese Ethik im Westen dann säkularisierte.
Der europäische Humanismus und die Ethik von Juden, Christen und Muslimen werden aber allesamt von einem bestimmten tibetischen Tantrismus abgelehnt!
Dies ist im Westen fast unbekannt!
Daß der tibetische Tantrismus, seine Kalachakramagie und Shamballa zusammenhängen, ist ebenfalls im Westen meist unbekannt.
Es war aber gerade diese Kalachakramagie die Hitler, den Herrenmenschen als kommenden neuen Menschen hochsuggestiv ausrufen ließ, und so ein ganzes Kulturvolk kritiklos in Tod und Verderben taumeln konnte.

Die okkulte Zusammenarbeit der Nazis mit Tibetern ist unstrittig!

Historisch auffällig ist aber daß die Theosophie-Chanellings von Blavatsky und Bailey tibetisch begründet sind und auch die Grundlage von Anthroposophie und Lectorium Rosicrucianum sind!
Wenn man also die gespenstische Suggestivwirkung des Lectorium untersucht, sollte man vielleicht im Auge haben, was zentral ist an der Nazimagie, dem Lectorium und den Einheitsreligionen des NWO, die aus den tibetischen Channelings der Theosophen erwachsen sind.
Obwohl das Lectorium so herzergreifend den Sucher über das Geistfunkenatom aufklärt, so ist es doch offensichtlich, daß die Herzwirksamkeiten "nach unten" (Fürsorge, Partnerliebe, Tierliebe) in eine Nachrangigkeit unter die Gruppeneinheit gezogen werden, wie auch die spirituellen Wirksamkeiten des geistigen Teils im Herzen, durch endlose Ansprachen, Texte und unterbewusste Suggestionen eingekapselt werden sollen.
Endlose Texte sind keine Herzensnahrung!

Das Lectorium Rosicrucianum hat meiner Meinung nach die perfide Aufgabe, die entwickeltesten Seelen ihrer Freiheit und Reinheit ihrer Herzen zu berauben und sie in die ätherische Entkräftung zu führen, damit sie in dieser wichtigen Zeit gerade kein "Licht der Welt" sein können.
Ein großer Teil dieses "Mindfucks" und der entkräftenden Sprechpuppenmagie, soll das Herz der Menschen unwirksam machen, Empathie unmöglich machen und Solidarität verhindern.
Diese unmittelbaren Herzeigenschaften können natürlich unsere Welt sehr verändern!
Davor haben die Herren dieser Welt Angst!
Deshalb wird das Denken durch den Okkultismus und die Esoterik, die aus der Quelle der tibetischen Chanellings stammen, so aufgeblasen.
Beim Lectorium werden zum langjährigen Ätherraub und zur Unschädlichmachung des geistigen Teil des Herzens, vor allem gutmütige, "mystische Suchertypen" mit einem warmen magisch präparierten Feld beim Kursus geangelt und durch spärliche gezielte Herzmagie bei Laune gehalten..
In einer Phase der Ecclesia, die an die Auswahl zum magisch-aktiven Gral führt, klärt man den mystischen Gefühlsmenschen auf, was erwartet wird.
Die persönliche Integrität, die persönliche Inspiration und Moral soll zugunsten der Gruppenmagie aufgegeben werden.
Dieses "Aufklären" geschieht natürlich nicht auf "Wachbewusstseinsniveau" sondern, die Person wird magisch zu einem "Gefügigkeitskriterium" gebracht und in die Enge getrieben.
Schwört der Schüler nun der humanen Ethik ab und betreibt er nun dienstbar die gruppenerhaltende Sprachmagie oder verbleibt er in der Menschenliebe eines "normalen seelenvollen Menschen"?
Magische Sprechpuppen sollen herangezüchtet werden, um die Tantrische Kalachakramagie auszuführen und um die Massensuggestionen der Spitze durchführen zu können. Das Ziel aller NWO-Okkultorden dieser Art: Weltherrschaft durch eine kleine okkulte Kaste!
Aber die Gaumenchakramagie des Kalaachakra, ermöglicht es sowohl suggestive Macht über Menschen zu erlangen wie auch in eigenen Rezitationen den Hormonstatus des eigenen Blutes zu beeinflussen, die Absicht und die Einbindung ist also entscheidend.
Die Gaumenchakramagie ist daher prinzipiell wertfrei!
Wie gefährlich der Shamballa-Mythos und das Kalachakra allerdings ist, sah man an den okkulten Auswirkungen bei den Nazis. Der Shambhala-Mythos bildete die ideologische Grundlage für den Terrorismus des japanischen Endzeitgurus Shoko Asahara. Aus Lehren des Kalachakra-Tantra leitete er seine Weltuntergangsvisionen ab.
Der italienische Faschist und rechtsextreme Kulturphilosoph Julius Evola sah in dem Mythenreich Shambhala das esoterische Zentrum einer sakralen Kriegerkaste.
Auch Rijckenborgh verstieg sich in seinem Buch "Demaskierung" in dererlei todbringende paranoide Weltuntergangsvisionen. Die spirituelle Tradition "Schlachten zu führen" mit Hilfe der Sprachmagie, auch Schlachten gegen sich, ist aber schlichtweg Unsinn!
Die Schlacht gegen den (Inneren) Barbaren oder die äußeren Barbaren wird im tibetischen Buddhismus "die Schlacht gegen die mlecca", genannt im jüdisch/Christlichen Kontext ist es Hermageddon, wo diese Schlacht gekämpft wird.
Diese magische Nazi-spiritualität ist ein tiefer Irrtum, nicht nur im Lectorium!
Es ist ein astrales Irrtums-Kriterium an sich, zu allen Zeiten!
Nicht durch magischen Kampf gegen sich oder andere gelangt man in die Einheit allen Seins, sondern durch die einende Kraft der Liebe.
Die simple Sehnsucht des Herzens wird zwar nicht so eindrucksvoll beantwortet wie die magischen Evokationen der Magier, aber sie bildet eine beständige Basis.
Daß dieser Basis auch eigene Taten und Denkgewohnheiten, Riten und Zusammenkünfte folgten, kennzeichnete jede begeisternde Spiritualität.
Auf Basis dieser Sehnsucht Partnerschaften zu haben, Kinder zu zeugen und Gesellschaften zu bilden, steht aber den stets Gruppenbindenden Plänen der Magier entgegen und deshalb werden magische Priestersysteme immer zwischen "Gott" und dem Menschen stehen, obwohl man sie, die Priester, gar nicht braucht!
Das ursprüngliche Christentum brauchte keine Mandate und Ämter, wer das Charisma hatte, sprach und lehrte, wer das Charisma hatte sorgte auch intuitiv so für andere. Das war Christentum!
Es ist deshalb kein Zufall wenn das Symbol Rijckenborghs der Greif ist , der Vogel der Christenfresser genannt wird.

Die Kalachakramagie ist dafür da, das Herz der Abrahamreligionen und des Humanen, herauszureissen und zu fressen.
Der wirkliche Rosenkreuzerimpuls soll getötet werden!

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Zu einem anderen sehr wesentlichen antichristlichen Merkmal des Lectorium Rosicrucianum ist zu sagen es fehlt vollkommen die typische Liebesstrahlung des Christentum, es ist durch und durch buddhistisch geprägt und präferiert Karma statt Gnade!

Worin besteht der Unterschied von christlichem "Was Du säst das wirst Du ernten" und asiatischem "Karma und Samsara"?

Ich bin in einer pluralistischen, toleranten Gesellschaft ausgewachsen und lange glaubte ich die Ringparabel von Lessing wäre auf alle Weltreligionen anwendbar aber meiner Meinung nach umfasst der Ring nur die drei Abrahamreligionen.

Keinesfalls geht es mir beim der Gegenüberstellung von westlichem "Was Du säst das wirst Du ernten", welches dem östlichen "Karma und Samsara" gegenübergestellt wird, darum die Reinkarnation an sich zu leugnen.

Man kann im Judentum im 2.Mose 34,7 Wirkungen des Karmagesetzes bei der Reinkarnation sehen, als Christ Matthäus 17,12 und den Galater 6,7 auch im Zusammenhang mit Reinkarnation sehen und als Muslim Sure 18:19 - al-Kahf, als eine Beschreibung des Menschen in seinem Gang zu Gott, in den verschiedenen Leben sehen.
Nein es geht nicht um Reinkarnation sondern um Hingabe oder Berechnung!

Es geht darum erfüllt eine Spiritualität durch absichtslose Hingabe oder taktiert eine Schein-Spiritualität, taktieren Priester wegen Bequemlichkeit und okkult ausgeübter Macht, mit dem was Karma genannt wir?


Und deshalb will ich die asiatischen Religionen von der Frucht, von der Tatebene, von der Ergebnisebene her betrachten:

Wer den Osten mit dem Westen vergleicht sollte bemerken das mindesten 4 Milliarden Menschen im Osten ergeben ihr versklavtes Schicksal ertragen, weil asiatische Priester ihnen eingeredet haben, das ihr Karma es bedingt und sie in einem späteren Leben vielleicht ein besseres Leben haben können. Es sind magisch projizierte Denkschemata, die Milliarden Menschen in einer diesseitigen Lethargie gefangen halten auch wenn ein Fukushima ihr Leben zerstört, weil es ja im nächsten Leben oder im Nirvana besser wird.

Im Westen hat die mit ägyptischer Magie durchsetzte Katholische Kirche, das gleiche gemacht.

Der ganze Karma-kram den so schwarze Priesterbazillen lehren, soll nur eins bewirken, das sich die Menschen nicht wehren!

Die Bibel lehrt einen schöpferischen, sich entfaltenden Menschen, bei dem am 7. Tag Alles gut ist!

Es ist noch nicht gut wenn am 6. Tag aus der Stirn allerlei magische Kräfte quellen, oder am 5. Tag eine potentielle geistige Freunschaft erfahren wird, und das schöpferische magische Sprechen ausgeübt wird, ohne das man die Tücken des Kausalkörpers gemeistert hat!

Unsere alte Bibel führt uns als Kern, als Basis am 4.Tag zum Herz um dort zum 7. Tag gelangen zu können:
"Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis".(1.Mose 1,16-18)

Das ist eine ganz andere "Schattenarbeit" durch das Herz, über die viele Encounter-typen, viele buddhistische Selbstbespiegler und psychologischorientierte Menschen, so gerne reden und denken, die aber in unserer westlichen Bibel aus gutem Grund statt zur Mentalis, zum Herz hin weist!

Siehe zur Schöpfungsgeschichte z.B.






Ich fange deshalb mit der jüdisch/christlichen Hingabe an den Ewigen an und mit dem Sein in den westlichen Kulturen:

Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; denn ich bin der HERR. (3.Mose 19,18)

Neben der Selbstliebe (statt lectorianischer oder buddhistischer Ichzerbrechung im sangha) taucht die Nächstenliebe im Alten Testament auf. Im Lectorium und im Buddhismus wird tätige Nächstenliebe wegen möglicher Bindungen, nicht gewünscht!
Weiterhin taucht das "Ich bin" im Zusammenhang mit Selbst und Nächstenliebe auf. Als wäre es die Synthese von zwei Polen? Als wäre es eine Trinität, nach dessen Erblicken man alle buddhistisch-manichäische-bogumilische-katharische-lectorianische Weltflucht bleiben lassen könnte?

Also in unserer inzwischen so unpopulär gewordenen Bibel stehen Selbst und Nächstenliebe und das Sein zusammen, bereits im angeblich so unspirituelllen Alten Testament!
Das erste Mal taucht das "Ich bin" nach dem Essen vom Baum der Erkenntnis auf, und A-dam sagt "ich bin nackt".

Siebenmal wird Jesus im Neuen Testament des Johannesevangelium "Ich bin sagen" um beim 7. Mal, beim wahren Weinstock den Menschen vollständig zu bekleiden.

Der Messias,der Christus ist die Frucht der Fülle des Herzens, worin Gott wohnt!

So einfach ist das im Judentum/Christentum/Islam.

Gemacht haben Juden/Christen/Muslime natürlich auch alles andere, als in das Zentrum des Seins, im Herzen vorzudringen und gleichzeitig ihr Leben in Partnerschaft von Frau und Mann, in Familie, mit Kindern, Tieren und Natur, aus dem Herzen heraus zu durchdringen und zu erfüllen!
Aber als Lehre in ihren heiligen Schriften, haben es alle drei Abrahamreligionen stehn!
Durchdringung aus dem Herzen, im hier und jetzt!
Kein ergebenes Warten auf die nächste Inkarnation, keine Ichzerbrechung durch Priester, und uninspiriertes Gruppenbla-bla, sondern Entfaltung aus dem Zentrum, in kraftvollem irdischem Leben!

Deshalb beruht vor allem im Christentum alles auf der Hingabe und der einzelnen oder gemeinsamen Versenkung in den Geist Gottes im Herzen und der Ausgießung dieser Fülle, in die Menschheit!

Wie anders in den asiatischen Religionen, in der der Heilsegoismus aus jedem Tempel schwappt! Hauptsache ich habe immer weniger Anhaftungen, hauptsache ich muß mich nicht mehr mit so viel "Niederem" abgeben. Dafür hat man seine Diener, seine Samurai, die man bis hin zu Kamikazedienstbarkeit jagt! "Mein Kampf" im asiatischen Sinn ist der Kampf des Dieners! Deshalb quatschen die von Osho, West-buddhisten und Theosophie geprägten Westler inzwischen auch so gerne von der tollen "Präsenz" der Inder, nur den Verhungernden nehmen sie nicht war. Na ja, er wird halt schlechtes Karma haben!

Nein westliche Spiritualität ist ganz anders und die angebliche Synthese der Religionen die Rijckenborgh uns in seinen wirren Schriften meint aufzutischen, ist eben keine Synthese!

Judentum/Christentum/Islam fehlen total!

Auch wenn ab und zu eine Bibelstelle zitiert wird im Lectorium Rosicrucianum, sie wird im buddhistischen Geist, verkopft und entherzt!

Ein weiterer Trick Rijckenborghs und seiner Crew, ist der Beginn eines neuen Zeitalters, des Wassermannzeitalters! Es soll an der Angst / Freude am Untergang des "Volkschristentum" angeknüpft werden. Da wird aus einem Beginn eines neuen Zeitalters auch ganz schnell der Untergang des vorhergehenden Zeitalters - mit allen schrecklichen Visionen, das 2001 die Kontinente untergehen.

Auch die "Bruderschaft des Johannes" die uns Rijcjkenborgh bringen will, kann er sich vom Standpunkt der Fülle des Christentum/des Maschiach, sparen!


Es gibt keinen "Johannes Christus"!

Johannes mag fasten, die Jünger des Christus fasten nicht! (Matthäus 9,14).

Auch das ägyptische Totenbuch das Frau de Petri so sehr schätzte und den ganzen ägyptischen Hokuspokus der Katharer kann man sich in den Abrahamreligionen sparen!

Die Israeliten ziehen aus aus Ägypten!

Gott aber ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen. (Matthäus 22:32), das Christentum hat also mit den Totenkulten der Tibeter und Ägypter auch nichts zu tun!

Es werden viele nicht gerne hören aber der Manichäismus ist durch die geographische Ausbreitung stark vom Buddhismus geprägt gewesen. Diese Strukturen wanderten weiter zu den Bogumilen und von dort zu den Katharern. Ein jüdischer Rabbi war verheiratet und wurde nicht wie bei den Katharern gezwungen trotz Heirat sich von seiner Frau zu trennen!
Kein Iman muß sich von seiner Frau trennen, nur ins kirchliche Christentum floß dieser leibfeindliche Blödsinn ein. Man kennt in der Spiritualität ein Enthaltsamkeitszölibat aber das Ehelosigkeitszölibat z.B. der Katharer und ihre Gruppeneinheit, schaffen einen vollkommenen Mentalwahn, der alles andere als biblisch war und ist!


Das ganze Lectorium Rosicrucianum hat nichts, überhaupt nicht mit der Fülle des Christentums zu tun!

Das Lectorium Rosicrucianum ist ein kläglicher Johannes-Fastenkult oder buddhistischer Fastenkult. Von phärisäischen Reinigungsriten besessen und von sadduzäischer ritueller Qual-Magie durchsetzt!

Eine berechnende spirituelle Mentalität, buddhistischer Prägung, von Asketentum und Geiz durchsetzt, prägt die jenseitsgerichtete Denke des Lectorium Rosicrucianum!



Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten. (Galater 6,7)
Ist diese Stelle aus dem Neuen Testament nun gleich dem Karma und Samsara Lehren?

Dazu betrachtet man am besten einen größeren Abschnitt von Galater 6.
Den "Geist der Milde", ihn habe ich in Rijckenborghs-Schwarzmagiergarde, nie entdeckt, "Tragt einer des anderen Lasten" auch das habe ich im brahmanischen Kastenwesen des Lectorium nie entdeckt, "Im Gutestun laßt uns nicht müde werden"!, da hat Rijckenborgh aber eine ganz andere Meinung!


Brüder, sollte wirklich jemand bei einem Fehltritt betroffen werden, so bringt ihn als geistlich Gesinnte im Geist der Milde wieder zurecht, und sei auf deiner Hut, daß du nicht auch verführt werdest! Tragt einer des anderen Lasten: dann erst werdet ihr das Gesetz Christi ganz erfüllen! Denn wer sich einbildet, er sei etwas Besonderes, während er doch nicht ist, der betrügt sich selbst. Jeder prüfe nur sein eigenes Tun! Dann wird er seinen Ruhm für sich behalten und nicht dem anderen gegenüber großtun. Denn jeder wird seine eigene Last zu tragen haben. Wer in dem Wort (Gottes) Unterricht erhält, der teile seinem Lehrer von allen seinen Gütern mit!Laßt euch nicht irreführen: Gott wird nicht (ungestraft) verspottet! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten. Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist ewiges Leben ernten. Im Gutestun laßt uns nicht müde werden! Denn zu seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten. Laßt uns denn, solange wir dazu Gelegenheit haben, Gutes tun an allen Menschen, ganz besonders aber an den Glaubensgenossen!(Galater 6,7-10)

Aber es geht nicht nur um "Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten", es geht auch um das wie um den Geist der Aussaat um reiche Aussaat auch auf einen evtl noch etwas unreinen Boden oder um geizige Aussaat auf einen Asketen-boden.

Ich meine: Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer reichlich sät, der wird auch reichlich ernten. Jeder gebe, wie er sich's in seinem Herzen vorgenommen hat, ohne Unlust, ohne Zwang. Denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Gott aber ist mächtig genug, euch mit (irdischem) Segen so zu überschütten, daß ihr nicht nur stets völlig euer Auskommen findet, sondern auch noch reichlich Mittel habt zu allerlei Liebeswerken. Steht doch geschrieben: Er hat ausgestreut, er hat den Armen gegeben, seine Gerechtigkeit bleibt ewig. (2.Korinther 9,6-9)

Nun stellen wir diese Stellen aus dem jüdisch-christlichen Kontext einmal den wahren Quellen des Lectorium gegenüber:

«Zwei Eigenschaften des Samenkornes, sagst du, ehrwürdiger Nāgasena, habe man anzunehmen: welches sind diese?»
«Gleichwie, o König, auf gutem Boden und bei rechten Regengüssen schon ein wenig Samen gar bald viele Früchte bringen wird: so auch soll der Yogi, der Yogabeflissene, recht handeln, auf daß ihm seine Sittlichkeit die vollen Früchte des Asketentums zuteil werden lasse. Das, o König, ist die erste Eigenschaft des Samenkornes, die er anzunehmen hat.
Wie ferner, o König, das auf völlig reinen Boden gesäte Samenkorn gar bald aufgeht: so auch gelangt der vom Yogi, dem Yogabeflissenen, wohl gepflegte, in der Einsamkeit völlig geläuterte Geist, sobald er auf edlen Boden, auf die Grundlagen der Achtsamkeit (Satipatthāna), gepflanzt wird, gar schnell zur Entfaltung. Das, o König, ist die zweite Eigenschaft des Samenkornes, die er anzunehmen hat.
(Palikanon - Milindapañha 7.2.3.)

Aber das Lectorium ist nicht nur vom Geiz des Asketen, der Eiseskälte der Sadduzäer und der jämmerlichkeit der Reinheitsapostel geprägt. Das Lectorium will durch seine berechnenden mental ausgeklügelten Asketenübungen im sangha lectorianischer Gruppeneinheit, die Leute in ein neues Lebensfeld führen, in ein buddhistisches Shamballa!
Das Lectorium verliert sich in einer unseligen berechnenden Art das Göttlich-Geistige berechnen zu wollen.
Das Lectorium will in typisch buddhistischer Aufzählmanier im Erstens,zweitens, dreittens, die Fülle des Geistes, des Formlosen Unendlichen, in asketische, selbstbespiegelnde Aufmerksamkeitsübungen pressen.
So kommt der berühmte "Krampf" zustande!
Zu einem Krampf, zu dem so viele ohne Kenntnis des Christentums, am Ende sagen mußten "Mein Krampf"!
Mehr als ein Tanz ums "goldene Kalb", um ihr jämmerliches goldenes Denkvermögen, ist am Ende nicht dabei herausgekommen!

"Mein Kampf" wo kommt er im Lectorium her?


4. Und was ist, ihr Brüder, Kampf der Beherrschung?

Da mag, ihr Brüder, der Mönch einen zur Einigung förderlichen Eindruck, den er empfangen hat, bei sich beherrschen, die Vorstellung eines Gerippes, die Vorstellung wimmelnder Würmer, die Vorstellung blauschwarzer Verwesung, die Vorstellung eines zerfressenen Leichnams, die Vorstellung aufgedunsener Fäulnis. Das nennt man, ihr Brüder, Kampf der Beherrschung.



Vier Arten von Kenntnis (Die Gnosis des Lectorium):

Kenntnis der Satzung,
Kenntnis der Folgerung,
Kenntnis des Einzelnen,
Kenntnis des Allgemeinen.


Noch andere vier Arten von Kenntnis:

Kenntnis vom Leiden,
Kenntnis von der Entwicklung des Leidens,
Kenntnis von der Auflösung des Leidens,
Kenntnis vom Wege zur Auflösung des Leidens.




Vier Bedingungen zum Stromeintritt (sotāpattiyanga):

Umgang mit edlen Menschen,
Hören der edlen Lehre,
weise Erwägung,
ein Wandel gemäß der Lehre.


Vier charakteristischen Eigenschaften eines Stromeingetretenen:

da ist, ihr Brüder, ein heiliger Jünger beim Erwachten mit begründeter Zuversicht ausgerüstet, so zwar: ;
ist bei der Lehre mit begründeter Zuversicht ausgerüstet: ;
ist bei der Jüngerschaft mit begründeter Zuversicht ausgerüstet: ;
er hat Eigenschaften erworben, wie sie Heiligen lieb sind, ungebrochen, unverletzt, ungemustert, ungesprenkelt, aus freiem Entschlusse, als von Verständigen gepriesen, nicht angetastet, zur Vertiefung tauglich.


Vier Früchte des Asketentums:

die Frucht des Stromeintritts,
die Frucht der Einmalwiederkehr,
die Frucht der Nichtwiederkehr,
die Frucht der vollkommenen Heiligkeit.
(Palikanon - [Digha Nikāya] 33. Sangīti Sutta, 4)




Die drei Abrahamreligionen beruhen im Kern auf etwas ganz anderem als die asiatischen Religionen! Aufmerksamkeit ist bei ihnen nicht mentale Erkenntnis durch Lehre oder Aufmerksamkeit durch Gruppen und Selbstbespiegelung, sondern es ist primär die Aufmerksamkeit gegenüber dem Ewigen der im Herzen des Menschen wohnt!

Nicht willentliche Übungen und Meditationen, nicht eine Herzabtötende unentwegte mentale Aufmerksamkeit, führen den Menschen, in den Religionen die auf der Bibel beruhen, zum vollkommenen Sein.
Es ist das Herz, das uns das Wesen von Licht und Wiederspiegelung enthüllen wird, damit ein geheiligter Sternenhimmel möglich wird um den es im 4. Schöpfungstag geht!

Mit der Schöpfungsgeschichte des Alten Testamentes und dem Gebot der Nächstenliebe aus dem Alten Testament Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; denn ich bin der HERR. (3.Mose 19,18) habe ich meinen Diskurs über den Gegensatz Ost-West, begonnen. Mit Den Zitaten aus dem Neuen Testament führte ich meine Gegenüberstellung zum religiösen asiatischen Ameisenstaat weiter, mit der letzten Abrahamreligion will ich schließen:



Das Herz in der Terminologie des Islam: --- "Er ist es, der lachen und der weinen lässt". Koran [53]

Die Juden Christen und Muslime kennen daraufhin die Kontemplation des Herzens in Lobgesängen oder mantrischen Gesängen: --- "Dann betrachtet der Gotteskenner die göttlichen Namen, was zum Genuss der Wahrnehmung der göttlichen Gegenwart führt" (al-Wārid genannt).

Dann erscheint die Jakobs/Himmelsleiter wo sich "Aḥwal" (Zustand) und göttlicher "Tağaliyyāt" (Offenbarungen) abwechseln: "Man kann nie Gott in der Wahrheit erreichen. Es gibt immer einen höheren Zustand, welchen Gott schaffen kann. So kann man auch sagen: --- "Die
guten Taten der Frommen sind für die Gottesnahen eine Art Sünde“.

Das engültige Verweilen in Gott beschreibt der Prophet Mohammed in einem Hadith dann so : ---"Wahrlich meine Augen schlafen jedoch mein Herz nicht"

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Das Lectorium Rosicrucianum, viele vergleichbare Ameisenstaat-Orden und fast die gesamte Esoterik, haben durch die geschickte Dominanz der asiatischen Religionen, uns fast vergessen lassen, wo die Freiheit und Glorie westlicher Spiritualität liegen.

In uns!

In unserem Herzen.
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Rolf

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Eva Johanna Schauer





Jüdische Kabbala und christlicher Glaube





Die Lehrtafel der Prinzessin Antonia zu Württemberg in Bad Teinach


Die Dreifaltigkeitskirche in Bad Teinach im Nordschwarzwald bietet von ihrem unscheinbaren Äußeren her für Besucher kaum einen Anreiz, das kleine Gotteshaus zu betreten. Der schlichte Bau, vom württembergischen Herzog Eberhard III. (reg. 1633—1674) im Stil der Spätrenaissance zwischen 1662—1665 errichtet, entstand als Andachtsraum für die herzogliche Familie und die Kurgäste des kleinen Badeortes.

Doch diese kleine Kirche beherbergt eine Kuriosität und ein einzigartiges Kunstwerk: die Kabbalistische Lehrtafel der Prinzessin Antonia, ein mächtiger Gemäldeschrein in einem eindrucksvollen barocken Rahmen. Mit einem Gesamtaußenmaß von 5,10 m Breite und 6,50 m Höhe nimmt der Schrein die rechte Seite des Altarraumes vollständig ein. Der Betrachter steht vor einem großen Frontbild. Auf dichten, dunklen Wolken zieht ein Frauenzug von der Erde bis in den Himmel. Die Frauen tragen meist höfische, festliche Gewänder und jede hat einen Gegenstand in den Händen.1 Ganz oben — die Frauenbildnisse werden immer größer, je höher der Zug hinaufsteigt — endet das Ganze in einer Hochzeitsszene. Aus den Wolken des Himmels kommt Jesus, mit einer roten Tunika bekleidet, und setzt der Anführerin des Zuges eine goldene Krone auf.
Frontbild der Lehrtafel der Prinzessin Antonia in der Dreifaltigkeitskirche in Bad Teinach.
Aus: Otto Betz, Licht vom unerschaffenen Lichte.

Die Anführerin — als Braut erkennbar und von drei Brautjungfern gefolgt — kniet mit einer Geste der Hingabe vor dem sich über sie beugenden Jesus. Musizierende Engel und der Text auf einem Spruchband identifizieren das Geschehen eindeutig als chymische Hochzeit mit Jesus als Bräutigam, der gläubigen Seele als Braut und der Gemeinschaft der Frommen als Zuschauer und Nachahmer.

Eine senkrechte Mittelnaht und ein Schlüsselloch lassen erkennen, daß sich das Bild wie ein Triptychon öffnen läßt. Die aufgeklappten Flügel zeigen rechts ein Tagbild: Mose, als Säugling im Körbchen liegend, wird von der Pharaonentochter im Nil gefunden. Die Nachtszene links stellt die Flucht der heiligen Familie nach Ägypten dar.

Die flächigen Figuren der Seitenflügel, die wohl niederländischen Vorlagen entsprechen, bilden einen eigenartigen Kontrast zu den unzähligen Figuren und der fein gemalten Architektur und Landschaft des Haupt- oder Innenbildes — auch Turris Antonia2 genannt.

In einen von einer Rosenhecke umgebenen schattenlosen Garten tritt durch einen Bogen aus Weinreben eine Frau. Sie hält ein brennendes Herz in ihrer rechten Hand, und in der linken Anker und Kreuz, die Zeichen für Glauben und Hoffnung. Sie blickt auf Christus, den auferstandenen Heilsbringer und Spender des Lebenswassers, umgeben von den zwölf Jakobssöhnen. Er ist nicht nur die Mitte der zwölf Stammesfürsten Israels, sondern gleichzeitig die Mitte zwischen der eintretenden Frau und einer Frauengestalt, die vor einem reich verzierten Tempel mit Cella und überdimensionierter Kuppel auf einer Mondsichel schwebt. Zum dritten dominiert er auch eine gedachte Mittelachse, die bis zum Kuppelaufsatz aufsteigt. Auf und neben dieser Mittelachse sind Frauengestalten, mit Tugendattributen versehen, symmetrisch angeordnet.

Der Kuppelaufsatz wird durch ein großes Monogramm, das von Palmblättern umrahmt und von einer kostbaren Krone bedeckt ist, überhöht. Darunter und daneben breiten sich Landschaften aus dem Alten und Neuen Testament, Darstellungen der Propheten, Apostel und Evangelisten, der Berg Zion, eine Schar Engel sowie Tiere, Pflanzen und unzählige biblische Themen aus, die reliefartig in etwa fünfzig kleinen Bildern auf der Tempel- und Kuppelarchitektur dargestellt sind.

Prinzessin3 Antonia zu Württemberg (24.3.1613–1.10.1679), eine Schwester Eberhards III., gilt als Inspiratorin, Initiatorin und Stifterin dieses eigenwilligen Kunstwerkes.4 Das Bildkonzept, das wohl unter dem Eindruck eines Bekehrungserlebnisses und unter Mithilfe eines Beraterkreises ab 1652 entsteht,5 wird in den Jahren 1659–1663 von Johann Friedrich Gruber (1620–1681),6 dem Maler am Stuttgarter Hof, in Form und Farbe umgesetzt. 1673 erfolgt die Aufstellung des Gemäldeschreins in der Teinacher Kirche.
Lehrtafel der Prinzession Antonia, Bad Teinach, Innenbild

Prinzessin Antonia gehört zu den „gelehrten Frauen“ ihrer Zeit. Sie bleibt unverheiratet und damit dynastisch unbedeutend. Dafür steht ihr und ihren beiden Schwestern Anna Johanna (1619—1679) und Sibylla (1620—1707) in Johann Valentin Andreae (1586—1654) einer der einflußreichsten Theologen Württembergs als Lehrer zur Seite, der für eine fundierte Erziehung der Prinzessinnen sorgt. Antonia erlernt u. a. die hebräische Sprache und liest die hebräische Bibel und kabbalistische Schriften im Original. Sie erhält Unterricht in kabbalistischen Techniken durch Johann Jakob Strölin (1620—1663). Sie beschäftigt sich aber nicht nur mit der Bibel, sondern auch mit den religiösen, naturwissenschaftlichen und denkerischen Strömungen ihrer Zeit. Ihr noch erhaltenes Bücherverzeichnis gibt Zeugnis davon.

Der Nachwelt hat die Prinzessin mit diesem Kunstwerk nicht nur ein Bekenntnis ihrer Jesusliebe hinterlassen — sie ist es, die als Braut auf dem Außenbild gekrönt wird und die in den paradiesischen Garten eintritt —, sondern sie hat zugleich dem Hause Württemberg und ihren Lehrern ein Denkmal gesetzt, denn die Gesichter der Frauen und Männer auf den Tafeln lassen sich diesen Lehrern und Mitgliedern aus dem Haus Württemberg zuordnen.7 Zum anderen entsteht auf den Bildern des Gemäldeschreins ein Weltpanorama, ein Systema totius mundi, wie es die frühe Barockzeit unter dem Einfluß des pansophischen Denkens entwickelt.8 In kunstvoller Weise verbinden sich persönliche Anteile, biblisches Wissen, emblematisches Gedankengut und wissenschaftliche Aspekte mit mystischen Inhalten zu einem geheimnisvollen, enzyklopädischen Gesamtkunstwerk.

Dramaturgische Gesamtidee dieses Kunstwerkes ist ein Mysterienspiel, in dem Antonia als Hauptdarstellerin agiert. Der in Joh 3 geforderte Vorgang des „neu geboren Werdens“ wird hier in eine Bildfolge gebracht gemäß den Regeln eines rite de passage: Bruch mit der profanen Welt (himmlische Hochzeit) — liminale Phase, Verwandlung (Kinderbilder der Seitenflügel) — Aufnahme in die neue Gemeinschaft (das Erreichen des Paradiesgartens und Aufnahme in die Gemeinschaft mit Jesus). Die Prinzessin macht damit öffentlich, daß im Leben und im Sterben ihr Herz Jesus gehört. Sie bestimmt sogar, daß nach ihrem Tod ihr Herz hinter der Lehrtafel begraben werden soll.9 Die Kulisse zu diesem Mysterienspiel bilden verschiedene Sinnschichten, u. a. eine mystisch-kabbalistische Sinnschicht, die die Tafel auf das Niveau des Ungewöhnlichen hebt. Dazu ist es nötig, einen kleinen Abstecher in das Gedankensystem der jüdischen Kabbala und deren Umformung in die sog. christliche Kabbala durch Johannes Reuchlin zu machen.
Kernsätze der jüdischen Kabbala

Die Sefirotlehre der Kabbala beschreibt einen theogonischen Prozeß, der nicht nur eine Art Selbstentfaltung Gottes darstellt, sondern seine Selbstoffenbarung im Universum und in der Natur — bis hin zu seiner Selbstabbildung im Menschen als Bild Gottes. Mit dieser Vorgabe ist nicht nur die Entstehung des Universums, sondern auch die Geschichte Gottes mit den Menschen eine Theogonie.10 Im 12. Jh. bringen die spanischen Kabbalisten in Übertragung des aristotelischen Prinzips vom „unbewegten Bewegenden“ als Kernstück die Lehre von den 10 Sefirot und En Sof.11 En Sof, eine passive, universale, unpersönliche Intelligenz, die absolute, unzerstörbare Ursubstanz, aktiviert sich ein einziges Mal selbst — um sich sofort wieder hinter einen „Vorhang“ zurückzuziehen — und ruft Emanationsformen von sich ins Leben. Diese Emanationsformen, Urpotenzen oder Hypostasen — teilweise benannt nach 1 Chr 29,1112 — fließen in der Vorstellung der mittelalterlichen Kabbalisten wie Wasser oder Licht von oben nach unten, gleichsam den Lebensbaum Gottes bildend, der seine Wurzeln im Himmel hat und eine Krone, die bis in die geschaffene Welt reicht.

Der erste aktive Teil von En Sof heißt Keter, die Krone. Keter und En Sof bilden zusammen den göttlichen Willen. Aus Keter fließt Chochmah, Gottes Weisheit, die Gesamtsumme aller Existenzmöglichkeiten, quasi die Idee der Schöpfung. Die zeugende Kraft Chochmahs schafft Binah, die Einsicht, den Verstand, — ein weibliches Pendant zur Weisheit. Binah prägt die Idee zum Gedanken und macht Differenzierung möglich. Aus dieser Dreiheit, den sog. ,oberen‘ Sefirot, die für die innergöttliche Bewegung stehen, entwickelt sich eine Siebenheit von ,unteren‘ Sefirot, die Potenzen der Schöpfung bedeuten: zunächst das Gegensatzpaar Chesed und Din (auch Gedulah und Gewurah) genannt. Sie stehen für die Gnade und das Recht, spannungsgeladene Gegenpole der Idealbilder von menschlichem Intellekt und Moral, zu deren Ausgleich die 6. Sefirah Tiferet als Vermittler erscheint. Mit dieser Sefirah verknüpfen die Kabbalisten den persönlichen Gott JHWH, der dem Volk Israel erschienen ist, sowie überhaupt jeder Sefirah ein Gottesname, ein Patriarchenname und ein Körperteil zugeordnet ist.

Tiferet symbolisiert den Zustand der Harmonie, der umfassenden Liebe und Schönheit. Er ist der männlich-geistige Aspekt Gottes. Dieser Aspekt vermittelt auch zu den noch fehlenden Sefirot darunter, als da sind Nezach, die Ewigkeit, der Sieg Gottes, Hod, das Lob, die Herrlichkeit, Jesod, der zeugende, phallische Urgrund und damit der männlich-schöpferische Teil Gottes, und Malchut oder die Schechinah, die Einwohnung Gottes in der Welt, — eine passive und nur empfangende Emanation, und damit der weibliche Aspekt Gottes.

Der Schechina/Malchut wenden die Kabbalisten große Aufmerksamkeit zu, denn sie ist der Teil Gottes, der sich um die materielle Welt (Asiah) kümmert. Durch die Welt der Engel verbindet die Schechina die diesseitige Welt mit der Welt Gottes. Es ist die Schechina, die auf die Welt hinabsteigt, so daß Gott spürbar wird. Die Schechina wohnt mitten unter ihrem Volk, ohne je die Wohnung der Sefirot zu verlassen.13 Die Sefirot bringen die Welt geistiger Formen hervor, in der alle Urbilder von Gottes Eigenschaften eine unabhängige Existenz außerhalb von Gott annehmen.

Das Formenreich entspricht der Idealform aller Formen der Welt und kündigt sie an. Deshalb ist auch der mythische Urmensch, der Adam Kadmon ein Bild für das System der Sefirot. Verbindungskanäle zwischen den einzelnen Emanationen sind die 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets. Sie haben damit eine kosmogenetische Funktion.

Der Sefirotbaum bildet drei Säulen: rechts die männliche Säule der Gnade (dazu gehören Chochmah, Chesed und Nezach), links die weibliche Säule des Gerichts (mit Binah, Din und Hod), und in der Mitte eine alles ausgleichende Säule, auf der Keter, Tiferet, Jesod und Malchut/Schechinah liegen. Ohne diesen Ausgleich würde die Schöpfung nach Meinung der Kabbalisten nicht bestehen können.14

Grundlage der Kabbala ist die hebräische Bibel, besonders die Tora, die Gottes „Code“ enthält, der dem Kabbalisten zur „Decodierung“ gegeben ist.15 Mit besonderen Techniken („Hieroglyphismus") versuchen die Kabbalisten zur Essenz der Tora, zu Sod, dem Geheimnis Gottes, vorzudringen.16 Dabei ist neben anderen Techniken besonders wichtig, daß jeder hebräische Buchstabe einem Zahlenwert entspricht und ein Wort somit in einen Zahlenwert umgewandelt werden kann. Wörter, Begriffe, Verse mit gleichem Zahlenwert stehen nach Meinung der Kabbalisten in einem besonderen inneren Zusammenhang (Gematria).17
Die Verchristlichung der Kabbala

Auf der Basis von neuplatonischem Gedankengut, der mittelalterlichen sefirotischen Kabbala und der mystisch-kabbalistischen Erkenntnisse Abraham Abulafias (gest. 1291) entdeckt der italienische Humanismus, besonders in der Person von Pico della Mirandola (1463-1494), die „christlichen“ Züge der Kabbala. In Deutschland ist es Johannes Reuchlin (1477–1522), der die Kabbala verchristlicht. Er erlernt die hebräische Sprache in Linz, wo er 1492 als Justitiar Herzog Eberhards I. (1445–1496) den Leibarzt Kaiser Friedrichs III. (1440–1493), Jakob ben Jehiel Loans, kennenlernt. Reuchlins Motivation für die Beschäftigung mit der hebräischen Sprache ist ähnlich der der italienischen Humanisten: Er möchte zu den Ursprüngen göttlicher Erkenntnis vorstoßen. Die ältere hebräische Sprache scheint ihm als „lingua prima“ dafür prädestinierter als die lateinische.18

Bei einer diplomatischen Mission in Italien macht Reuchlin nicht nur bei Rabbi Obadja Sforno, „whose commentary an the Mishna is widely used to this very day“19, weitere hebräische Studien, sondern er wird auch mit den Gedanken Pico della Mirandolas konfrontiert und mit den Schriften Abraham Abulafias. Besonders die visionäre, prophetische Kabbala Abulafias, die die Bedeutung der hebräischen Buchstaben und die Worte der Tora als Instrument der Gotteserkenntnis propagiert, beeindrucken Reuchlin, zumal Abulafia noch den Geist Gottes als Samen und den Intellekt als geburtlichen Sohn dieses göttlichen Samens im Menschen lehrt.20

In seinen Werken De verbo mirifico und De arte cabalistica entwickelt Reuchlin selbst eine visionäre, messianisch geprägte Kabbala. Nicht so sehr die Lehre von der Emanationsfolge der Sefirot interessiert Reuchlin, als vielmehr die Tatsache, daß das Gerüst der Sefirot von den Kabbalisten als Blaupause für den kosmischen Menschen, den sog. „Adam kadmon“ angesehen wird. In kabbalistischen Schriften des Asriel von Gerona (12. Jh.) und bei Moses de León (*1240) entdeckt Reuchlin, daß vom kosmischen Menschen nicht nur als Messias gesprochen wird, sondern sogar von der Gleichsetzung der Schechina mit dem Messias. In der Gleichsetzung des kosmischen Menschen „Adam kadmon“ mit dem Messias (Christus) sieht Reuchlin die paulinische Vorstellung von der Kirche als dem Leib Christi mit der kosmischen Lehre der Kabbala sichtbar gemacht. Folgerichtig wird für den christlichen Kabbalisten die Schechina/Malchut als Bild des Messias auch Christus.

Diese letzte und in die diesseitige Welt vermittelnde Emanation des Sefirotbaumes wird von Reuchlin mit dem Begriff „Reich Gottes in der Welt“ gleichgesetzt, ein Begriff, von dessen Ankunft in Jesus nach christlicher Lesart die ganze hebräische Bibel Zeugnis ablegt. Zugleich beschreibt nach Reuchlinscher Exegese die 2. Emanation Chochmah (Weisheit) die bei Gott verbliebene Schechina, die als Malchut die jüdische Vorstellung von der „Schechina im Exil“ (vgl. Anm. 13) verkörpert. Christlich gedeutet verbleibt Chochmah als präexistenter Logos (Joh 1) bei Gott, obwohl sie in der Person Jesu (Malchut) in die Welt kommt.21 Daß der 10. Sefirah (Malchut) von den jüdischen Kabbalisten der Gottesname adonai (Herr) zugeordnet wird, macht dem Christen Reuchlin die Übertragung dieser Emanation auf Christus noch leichter.22

Das nach jüdischer Theologie unaussprechbare Tetragramm wird von Reuchlin in einer raffinierten exegetischen Entwicklung in ein Pentagramm — und damit aussprechbar — umgewandelt. Vereinfacht erklärt: Die Schechina, die in die Welt kommt, ohne die göttliche Welt zu verlassen, kommt durch Gottes Erbarmen. Das hebräische „mit Erbarmen“ (be‘rachamim) besitzt den Zahlenwert 300, genau wie der Buchstabe Schin, der „Mutterbuchstabe“ und Symbol für das Feuer (esch) ist, in dem sich Gott Mose zeigt. Wird dieses Schin die Mitte des Tetragramms, macht es daraus den aussprechbaren Gottesnamen JH-Sch-VH, vokalisiert Jehoschua, Jesus.23

Nach der Erkenntnis des Messias-Namens läßt sich der verborgene Gott in einem kontemplativen, intellektuellen Prozeß erfahren, wobei die Benutzung der hebräischen Sprache, die Gottesnamen und die gematrischen (Gematria s. o.) Zusammenhänge nach Ansicht Reuchlins zu einer Verschmelzung des menschlichen Intellekts mit dem göttlichen führen können (deificatio). Solch einen kontemplativen Prozeß der Gottesnamen beschreibt ein Schüler Abraham Abulafias, der Kabbalist Joseph Gikatilla (*1248) in seinem Werk „Tore des Lichts“ (Scha are orah), das von dem jüdischen Konvertiten Paolo Ricci 1516 ins Lateinische übertragen wird. Das Buch übernimmt das System der Sefirot. Sie werden hier Sphären genannt und können durch das Tor des zur Sphäre gehörigen Gottesnamens von unten nach oben betreten werden. Durch das erste Tor kann mit Hilfe des Gottesnamens adonai somit die 10. Sefirah oder Sphäre Malchut betreten werden. Das 10. Tor mit dem Gottesnamen ehje (ich werde sein) entspricht dann der ersten Sefirah Keter. Bei diesem Aufstieg versucht Gikatilla darzustellen, daß die gesamte Tora aus den Gottesnamen „gewebt“ ist.

Das Buch Gikatillas wird nachweislich24 am Stuttgarter Hof — zusammen mit den kabbalistischen Schriften Reuchlins — von Prinzessin Antonia und ihrem Beraterkreis gelesen. Diese Lektüre bildet die Grundlagen für die kabbalistische Sinnschicht der Lehrtafel.
Die kabbalistischen Inhalte der Lehrtafel Prinzessin Antonias

Bereits der Rahmen der Lehrtafel stellt eine Verbindung zur Kabbala mit Hilfe der Technik der Gematria her. Auf dem unteren Rahmen des Frontbildes erscheint der hebraisierte Name Prinzessin Antonias, auf der oberen Rahmenleiste ist in hebräischen Buchstaben Ps 37,4 zu lesen. Hinter beiden Buchstabenfolgen steht die Zahl 2005 — die Summe der Zahlenwerte aller Buchstaben. Auch die aufgeklappten Seitenflügel sind auf dem unteren Rahmen mit hebräischen Buchstaben beschrieben. Der Hebräisch- und Kabbala-Lehrer Johann Jakob Strölin ist auf dem rechten Flügel verewigt, links findet sich Ps 31,20. Hinter Namen und Psalm ist jeweils die Zahl 2590 zu finden.25 Die Anfängerin Prinzessin Antonia setzt ihren Namen zu dem in der Einleitung von Gikatillas Buch stehenden Motto aus Psalm 37 in Beziehung, der Name ihres kabbalistisch erfahrenen Lehrers Strölin findet eine Entsprechung im oberen Bereich der Sefirot, denn Ps 31,20 findet sich beim 9. Tor oder der 2. Sefirah Chochmah. Auch das zentrale Geschehen der himmlischen Hochzeit auf dem Frontbild hat ein gematrisches Innenleben. Prinzessin Antonia entdeckt, daß der Name „Antonia“ und der Name „Jesus“ jeweils den Zahlenwert 70 haben,26 was sie als rot geschriebene Marginalie in ihrer hebräischen Bibel vermerkt. Sie klammert die beiden 70 sogar zusammen und schreibt 140 hinter die Klammer. 140 ist der deutsche Zahlenwert von „ewig vermählt“, ein Motto, das der erste Vers des Spruchbandes unter der Engelskapelle aufnimmt. Hier heißt es: „Auf, Seele, vermähle dich ewig mit mir!“27

Die beiden Flügelbilder (Tagszene = Mose im Körbchen, Nachtszene = Flucht nach Ägypten) erhalten ihre Verbindung zur Kabbala einmal durch die Scha are orah des Joseph Gikatilla. Gikatilla ordnet dem Tag den Begriff zakhar (gedenken) und der Nacht den Begriff schamar (halten, bewahren) zu. Diese beiden Begriffe sind nach Gikatilla die Essenz der geschriebenen und der mündlichen Tora. Die Lehrtafel nimmt diese Vorgabe auf und paßt sie dem christlichen Weltbild ein. Mose, der Protagonist des Tagbildes, bringt die schriftliche Tora, die Gebote vom Sinai. Jesus, das Zentrum des Nachtbildes, legt nach christlicher Lesart das Gesetz verbal neu aus. Zum anderen gehören der Tag als Mittag zur Sefirah Chesed (Gnade), die Nacht als Mitternacht zur Sefirah Din (Gericht). In dieser Bedeutung haben die Flügelbilder einen direkten Bezug zum Haupt- oder Innenbild.

Die Mittelachse des Innenbildes wird von einer großen Tempelkonstruktion beherrscht, auf und an der Frauengestalten mit Tugendattributen symmetrisch angeordnet sind. Das Ordnungsschema nimmt die Form des mittelalterlich-kabbalistischen Sefirotbaumes nach dem Buch Sohar auf.

Die drei obersten Sefirot Keter (Krone), Chochmah (Weisheit) und Binah (Vernunft, Verstand) befinden sich um ein Emblem mit dem Trishagion (Dreimal-Heilig). Keter — dem unsichtbaren En Sof zugehörig — symbolisiert im weißen Gewand die Gesamtheit des noch ungebrochenen Lichtes. Chochmah (mit Sakramentsgeräten) und Binah (mit Feuerzungen ums Haupt) weisen — in Reuchlinscher Denkweise — auf den christlichen Logos und auch auf das Trinitätsverständnis hin. Chesed (Gnade) und Din (Gericht) thronen mit Attributen der Bonitas und einer Kombination aus Iustitia, Temperantia und Fortitudo rechts und links auf dem Giebel. Zusammengeführt werden diese beiden Sefirot in Tiferet, der allerbarmenden Liebe und Schönheit. Tiferet sitzt als liebende Mutter mit zwei Kindern und einer Glucke mit Küken neben ihren Füßen über dem „Allerheiligsten“, einer tief in den Tempel eingelassenen Cella mit Altar und Hoherpriester. Umrahmt wird diese Cella von den Säulen Jachin und Boas,28 nach kabbalistischer Vorstellung Symbole für die Schöpfung von Flora und Fauna. Girlandenartig drehen sich auch Pflanzen- und Tierdarstellungen um die Säulenschäfte. Neben den Säulen finden sich Nezach (der Sieg, die Ewigkeit), mit Palme, und Hod (das Lob, die Herrlichkeit), mit Harfe. Jachin und Boas umrahmen eine schwangere Frau, die auf der Mondsichel steht (Offb 12,1—2).

Die Sefirah Jesod fungiert hier als Symbolgestalt für das Neue Jerusalem. Der Sefirotbaum endet mit dem siegreich auferstandenen Christus, als Malchut oder Schechina, Gottes Reich in der Welt, ganz christlich-kabbalistisch umgedeutet. In einem Kreis um Christus versammelt stehen die zwölf Stämme Jakobs. Nach Gikatilla symbolisieren sie das Tetragramm. Mit Christus in der Mitte, dessen Kürzel nach Reuchlin das Schin ist, schreibt die Lehrtafel das Pentagramm JeHoSCHVa.

Ganz kabbalistisch gibt es eine rechte, männliche Seite der Gnade, sichtbar gemacht z. B. durch das aufgerichtete Kreuz mit Johannes und Paulus in der Cella des Tempels, und eine linke, weibliche Seite des Gerichts, oder besser des Gesetzes, hier in der Cella dargestellt mit der aufgerichteten Schlange bei Mose und Josua (4 Mose 21). Kabbalistisch ist rechts die Wasserseite, links die Feuerseite, was sich u. a. durch die Figuren auf und neben den Pyramiden ablesen läßt, und wozu auch noch einmal die Seitenbilder mit der Nilszene (Wasser) und der Fluchtszene (Licht) gehören.

Selbst die ausgleichende Mittelachse fehlt nicht. Auf ihr liegen die Schechinah (Christus), Jesod (als Frau auf der Mondsichel) und Tiferet und Keter (der alttestamentliche Hohepriester, ein Titel, den Christus im Neuen Bund erhält, vgl. Hebr 4,14—5,10). Die Mittelachse ist von oben nach unten durch hebräische Personalpronomen gekennzeichnet: hu (er), atah (du), ani (ich). Der darin unterstrichene göttliche Selbstentfaltungsprozeß wird in der Krone überhöht durch die Buchstaben Schin (Jesus) und Jod (JHWH). Hinter dieser Bildsprache verbirgt sich wieder der Name JeHoSCHVaH. Das Gesamtbild als lichtdurchstrahlter Paradiesgarten verweist auf die geoffenbarte Herrlichkeit Gottes (kabod), während das Frontbild mit dem Frauenzug auf den dunklen Wolken29 das Geheimnis Gottes (sod) verbirgt. Der Deus absconditus wird nach dem kabbalistischen Erkenntnisprozeß zum Deus revelatus.

Ungewöhnlich an diesem Sefirotschema ist nicht die Übertretung des jüdischen Bilderverbots, sondern die Darstellung der göttlichen Emanationen in Frauenbildern. Die Frauengestalten sind aber kein weiblicher „Gottesleib“. Die den Gestalten zugeordneten Tugenden sollen wohl die Vielgestaltigkeit der göttlichen Wirkungsweisen aufzeigen30 und den von Reuchlin im Sefirotbaum gesehenen Leib der Kirche Jesu Christi, der als „ecclesia“ durchaus weiblich zu lesen ist.

Geheimnisvoll hat sich Prinzessin Antonia selbst in das kabbalistische Gefüge des Innenbildes eingebracht. Sie ist nicht nur die grüngewandete Frau, die den Garten betritt. Als schwangere Frau auf der Mondsichel verkörpert sie die Sefirah Jesod. Ihr schwangerer Zustand zeigt an, daß sie — nach der himmlischen Hochzeit (Außenbild) und der neuen Geburt durch Wasser und Geist (Seitenflügel) — durch Christus hindurchgegangen ist und eine Vereinigung mit ihm stattgefunden hat. Als Sefirah Jesod erweist sie sich als Gerechte, denn der Beiname Zaddik (Gerechter) gehört zu dieser Sefirah. Engel weisen ihr den Weg ins himmlische Jerusalem, das die Frau auf der Mondsichel verkörpert und im Berg Zion am rechten oberen Rand des Bildes angedeutet ist. Das große Monogramm unter der Krone bedeutet: Ihr Name ist im Himmel eingeschrieben, sie hat die Aufnahme in die Gemeinschaft der Frommen erreicht.

Nicht zu übersehen bleibt bei aller kabbalistischen Raffinesse des Bildes die Überhöhung des Judentums durch das Christentum. Eine herzogliche Erlaubnis zur Aufstellung der Tafel hat die Prinzessin auch sicher nur unter dieser Prämisse erhalten. Dennoch bleibt die Lehrtafel das interessante Vermächtnis einer philosemitischen Prinzessin, die ein Leben lang aus ihrer Liebe zur hebräischen Sprache und der Beschäftigung mit dem Judenturn keinen Hehl gemacht hat.31

Es sind über 70 Frauen aus dem Alten und Neuen Testament, dazu allegorische Gestalten, wie Glaube, Liebe, Hoffnung oder die Wochentage. Mit Hilfe der zugewiesenen Attribute (Gegenstände) lassen sie sich als Frauen aus der Bibel identifizieren.
In Anlehnung an die Burg Antonia, wie Herodes der Große (37-4 v. Chr.) die Schutzburg Barfis umbenennen ließ. Flavius Josephus, Jüdische Altertümer, XV.11, Wiesbaden 1977, 357.
Antonia trägt den Titel Herzogin zu Württemberg und Tecle, Gräfin zu Mömpelgart, Fräulein zu Heidenheim. Im Zusammenhang mit der Lehrtafel wird sie immer Prinzessin genannt, da dem Haus Württemberg 1664 das Prädikat „Durchlaucht“ gewährt wird. C. G. Barth/H. Gundert, Geschichte von Württemberg, Calw 1897, 245.
Vgl. Eva Johanna Schauer, Dramaturgia Pietatis im Württemberg des 17. Jahrhunderts. Prinzessin Antonia und ihre kabbalistische Lehrtafel, Hannover 2003; Otto Betz, Licht vom unerschaffnen Lichte. Die kabbalistische Lehrtafel der Prinzessin Antonia in Bad Teinach, Metzingen 1996; vgl. dazu die Rezension von Adalbert Böning in: FrRu 5(1998)125 f.
Eva Johanna Schauer (Anm. 4), 216.
Gruber kommt wahrscheinlich aus der Schule van Dycks. Er hat dieses Bild nicht signiert, dürfte sich aber in einem Cherubengesicht (Selbstportrait) verewigt haben. Schauer (Anm. 4), 78-80.
Im Gefolge der Braut Antonia befinden sich z. B. ihre beiden Schwestern Anna Johanna und Sibylla als Glaube und Hoffnung. Der Bruder Eberhard III. ist der Stammesfürst Juda auf der Innentafel, Johann Valentin Andreae sitzt als Prophet Jesaja unter einem Tempelbogen. Schauer (Anm. 4), 70—78 u. 159-170.
Systema totius mundi: Synopse von Makro- und Mikrokosmos, wie z. B. der Baum der Pansophie, betitelt Ab uno von Theophilus Schweighart, 1604; in anderer Weise auch die Harmonia Mundi von Johannes Kepler (1571-1630), in der sich Naturwissenschaften, Philosophie und Ästhetik durchdringen. Alexander Roob, Lexikon der Alchemie und Mystik, Köln 1996, 329; Karl H. Wörner, Geschichte der Musik, Göttingen 1975, 213.
Dieser Bestimmung wird auf Veranlassung ihrer Schwester Herzogin Sibylla am 6.10.1679 entsprochen.
Ernst Benz, Die christliche Kabbala, Zürich1958, 47.
En Sof (Ain Sof), das unendliche Nichts. Biblisch begründet wird En Sof mit Jes 40,25: „Wem wollt ihr mich vergleichen, daß ich ihm ähnlich sei?“
„Dir, Herr, gebührt die Majestät und Gewalt, Herrlichkeit, Sieg und Dank. [...] Dein, Herr, ist das Reich.“ 1 Chr 29,11 (Lutherübersetzung,1953).
Man spricht hier von der „Schechina im Exil“, die, obwohl zu Gott gehörend und bei Gott bleibend, mit dem Volk Israel immer und überall mitgeht (vgl. Clemens Thoma, Der göttliche Weggefährte des Volkes Israel, FrRu 12(2005)2-8.
Nach dem Sohar hat Gott verschiedene Schöpfungsversuche getätigt, die aber wegen fehlender Stabilität und Unausgewogenheit nicht beständig waren. Vgl. Erich Bischoff, Die Elemente der Kabbala, Wiesbaden 1990, 88.
Die Einteilung der hebräischen Bibel in Tora (Gesetz), Nebi‘m (Propheten) und Ketubim (Schriften) entspricht der Bauweise des Tempels: Ketubim = Vorhof, Nebi‘m = heilige Halle, Tora = das Allerheiligste.
Zur jüdischen Mystik vgl. u. a. David S. Ariel, Die Mystik des Judentums, München1993; Joseph Gikatilla, Gates of Light, New York 1994; Johann Maier, Die Kabbala, München 1995; Gershom Scholem, Von der mystischen Gestalt der Gottheit, Frankfurt/M. 1991; ders., Zur Kabbala und ihrer Symbolik, Frankfurt/M. 1992; ders., Die jüdische Mystik in ihren Hauptströmungen, Frankfurt/M. 1993.
Die 22 Buchstaben erhalten nach ihrer Reihenfolge im Alphabet einen Einer-, Zehner- oder Hunderterwert. Aleph bis Jod entsprechen den Werten 1-10, Kaf bis Kof 20-100, Resch bis Taw 200-400.
1506 verfaßt Reuchlin die erste hebräische Grammatik (De rudimentis hebraicis) und wird damit zum Begründer der trilingualen theologischen Ausbildung. 1510 verteidigt er die jüdischen Schriften erfolgreich gegenüber Kaiser Maximilian (1493–1519), indem er gerade die kabbalistischen Zeugnisse herausstellt, die „unseres Glaubens Grund und Wahrheit offenbaren“.
Moshe Goshen-Gottstein, Reuchlin and his Generation, in: Arno Herzig/Julius H. Schoeps (Hg.), Reuchlin und die Juden, Pforzheimer Reuchlinschriften 3, Sigmaringen 1993, 151.
Moshe Idel, Abraham Abulafia und die mystische Erfahrung, Frankfurt/M. 1994, 224 ff.
Otto Betz, Theologische Realenzyklopädie Bd. XVII, 1988, 505. Vgl. auch oben – der Intellekt als geburtlicher Sohn des Geistes. Der „Sprung“ zur Verbindung der oberen drei Sefirot mit der Trinitätslehre ist hier nicht mehr weit.
Wenn im NT vom Herrn gesprochen wird, ist damit in der Regel Jesus gemeint.
Otto Betz (Anm. 4), 505 f. Der Name Jeschua wird im Hebräischen am Ende mit Ajin geschrieben.
Otto Betz (Anm. 4), 28.
Ps 37,4: „Habe deine Lust am Herrn. Der wird dir geben, was dein Herze wünscht.“ Ps 31,20: „Wie groß ist deine Güte, die du verborgen bewahrt hast denen, die dich fürchten und erweist vor den Menschen denen, die auf dich trauen.“
Dabei ist nach dem altdeutschen Alphabet J=I, U=V und V=W.
Zu weiteren kabbalistischen Inhalten vgl. Eva Johanna Schauer (Anm. 4), 193 ff.
Diese Säulen gehören zum Salomonischen Tempel (1 Kön 7,21).
Die Wolke (Ab = Ajjin – Bet) hat den Zahlenwert 72. So viele Gottesnamen gibt es nach 2 Mose 19–21 in der hebräischen Bibel.
Bei den obersten drei Sefirot ist der Unterschied von Wirkungsweise und Wesenheit verwischt.
Vgl. Meyer Kayserling, A princess as Hebraist, The Jewish Quarterly Review, London 9/1987, 363-542.

Eva Johanna Schauer, geb. 1947, 1976—2004 Konzertsängerin und Dozentin für Stimmbildung, daneben Studium der Religionswissenschaft mit Schwerpunkt Judaistik, Promotion über die „Lehrtafel“, heute freie wissenschaftliche Referentin und Dozentin für Erwachsenenbildung in Hannover. Veröffentlichungen u. a. Dramaturgia Pietatis im Württemberg des 17. Jahrhunderts. Prinzessin Antonia und ihre kabbalistische Lehrtafel (Diss. 2003); Friedrich Christoph Oetinger und die Kabbalistische Lehrtafel, in: Sabine Holtz/Gerhard Betsch/ Eberhard Zwink, Mathesis, Naturphilosophie und Arkanwissenschaft im Umkreis Friedrich Christoph Oetingers (1702—1782), Tübingen 2005.

Jahrgang 13/2006 Seite 242
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#6
Cherub

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Hallo an alle,

Ich war 22 Schüler in drei verschiedenen Städten und gehörte zu Bad Münder und Birnbach.

Ich will hier Christen berichten wie Illuminatenorden wie das Lectorium Rosicrucianum aufgebaut sind, mit welchen interesant wirkenden Informationen Menschen geködert werden, und von den ethischen Grundlagen der Abrahamreligionen gelöst werden!
Das Christentum z.B. stellt gottebewusstes Handeln und damit verantwortungsbewusstes Handeln in der Welt, in einer lebensbejahenden Weise in den Vordergrund!
Nichts davon ist im Lectorium davon zu merken!

Das Lectorium vertritt einen Synkretismus, das bedeutet es vermischt religiöse Ideen oder Philosophien zu einem neuen System oder Weltbild. Synkretismus nimmt die Aspekte unterschiedlicher Religionen bewusst auf und formt sie zu etwas Neuem. Der Bequemlichkeit halber zitiere ich Wikipedia:

"Der Buddhismus beispielsweise ist offen für andere Lehren. Er verneint allerdings kategorisch die Existenz einer Seele (atma) und die Existenz einer Persönlichkeit (pudgala). Insbesondere in Japan und China ist es üblich, nicht einer Religion „anzugehören“, sondern verschiedene Religionen und Lehren (Buddhismus, Daoismus, Konfuzianismus, Shintō) nach eigener Vorstellung zu mischen.
Monotheistische Religionen grenzen sich von synkretistischen Tendenzen in der Regel stärker ab als Religionen, deren innere Struktur ohnehin einen gewissen Pluralismus aufweist. Erkenntnistheoretisch ist weder ein synkretistisches noch ein dogmatisches System naheliegender.
In neuerer Zeit werden mit dem Begriff insbesondere sich neu bildende Mischreligionen wie Voodoo, Candomblé oder Santería bezeichnet."

Das Lectorium Rosicrucianum vertritt eine wilde synkretistische Misch-Religion bei der das Christentum z.T. pervertiert wird und einen niederen Stellenwert einnimmt wie der Buddhismus. Durch die Überbetonung des Buddhismus wird der Seele im LR kaum ein Stellenwert eingeräumt – dafür wird das Denkvermögen im LR permanent mit unsinnigsten Behauptungen kontinuierlich vernebelt.

Das Lectorium Rosicrucianum bezeichnet seine synkretistische Lehre großspurig als „Universelle Lehre“ und die Gruppe betrachtet sich als Glied einer spiritistischen "Universellen Bruderschaft(skette)“ im Jenseits.
In einem mir vorliegenden Lexikon wird das LR den subversiven und kommerziellen Geheimgesellschaften zugeordnet, die kategorisch als „Dialektische Gesellschaften“ bezeichnet werden.
„Dialektische Gesellschaften“ verfolgen demnach geheime Ziele, die den Neophyten erst im Laufe der Zeit nach und nach enthüllt werden. Diese geheimen Ziele seien teils kommerziell, teils subversiv und „nach einer Neuordnung der Welt strebend“. Bevorzugt eingesetzte Mittel dialektischer Gruppen seien Dialektik, Exegese und Schlagwörter, wobei das eigene Lehrmaterial durch Annexion anderer Lehren entstehe, deren Synthese mit dem davorgesetzten Schlagwort „wahr“ aufgewertet werde, wobei Thesen gelegentlich als „gnostische“ oder „geheime“ Lehren, als göttliche Offenbarungen, oder als „Uralte Weisheit“ ausgegeben werden.
So spreche das Lectorium zum Beispiel davon, dass es den einzig wahren transfiguristischen Prozess der Freimaurerei realisiere. Diesen Alleingültigkeitsanspruch kennen wir auch von Scientology, und die sich bisweilen als überkonfessionell bezeichnenden Scientologen stellen damit besonders auf die Rekrutierung neuer Mitglieder ab, vertreten aber letztendlich doch auch wie das LR einen Alleingültigkeitsanspruch.

Lectorium Rosicrucianum, ist eine Machtorganisation, eine römischer Formation, die uns weismachen will, alle Wege führen nach Rom und nicht nach Jerusalem (was die Friedvolle bedeutet).

Von Schule kann bei der unglaublichen schwarz-magischen Beschädigung der Gehirnfunktionen bei den parasitierten Opfern des Lectorium Rosicrucianum schon gar keine Rede sein!
Was dort geschieht ist unglaublich!
Durch die Gelübde (dazu reicht das gesprochene Ja im Tempel!) ermöglen es die magieunkundigen "Schüler", ihren Vampiren sie ab HBS/ES auszusaugen!

Wie wird dies durchgeführt?

Der Vampirismus ist gut getarnt!

In den ersten Jahren stachelt man bei den "Neuzugängen" die Leselust an, aber man schränkt magisch bereits am Anfang das kritische Unterscheidungsvermögen so stark ein, das es fast Niemandem auffällt, das in den Büchern keinerlei Schulung durchgeführt wird!
Keine wirkliche Erklärung über den feinstofflichen Aufbau des Menschen, keine Erklärungen welche Einwirkungen die Schulung des Lectorium Rosicrucianum bewirken wird, alles nur selbst erfundene Begriffsneuschöpfungen des Jan van Rijckenborgh, die er wirr und beliebig aneinanderreiht!
Dennoch ist von Anfang an auffällig ist die Ablehnung des "Seelischen", die Ablehnung der "Mystik" und des "Humanismus" und eine allgemeine Begeisterung für Magie, natürlich für seine Magie, seine gnostische Magie, seine "Kraftfeld" etc.

Es geht also in den ersten Jahren der Psychosekte erst ein Mal darum das der Neuzugang, sich an die Terminologie gewöhnt, die wie die lateinischen Begriffe der Ärzte, Autorität installieren soll.

Desweiteren sollen die "Neuzugänge" sich an die organisatorischen Dienstbarkeits und Gehorsamsstrukturen gewöhnen!
Die "Belohnungszentren im Gehirn" werden bei den Neuzugängen noch gezielt magisch gefüttert, damit sie bei der Stange bleiben und das Herausschälen aus dem Sozialen Kontext, von normaler Menschheit und Familie/Freundeskreis geschehen kann!

Haben die "Neuzugänge" diese Selbsisolation vollbracht, haben die "Neuzugänge" es geschafft die nichtssagenden Texte Rijckenborghs, der Pentagramme, der Ansprachen (ca 2000 Std im Tempel in 20 Jahren!) und im Internet beständig über sich ergehen zu lassen und zieht ihr "angefixtes Belohnungszentrum im Gehirn", sie fleissig in die Tempeldienste ins Zentrum und auf die Konferenzorte und in die Mandate, dann kann es bald weitergehen!

Besonders erwähnenswert sind die Mandate im Jugendwerk, wo man mit der Heranzüchtung verläßlichen Nachwuchses von Kinderbeinen an, Mandatsträger betraut.
Hier wird besonders das Belohnungszentrum der Kleinen im Gehirn angeregt, ums sie an die Psychosekte Lectorium Rosicrucianum zu binden! Dabei bekommen die Mandatsträger natürlich immer auch eine schöne Portion "Belohnungsextrakt" mit ab, so das gerade Mandatsträger im Jugendwerk die vollendete Suchtstruktur aufweisen, so das man sie später für die Ausübung der Vampirmagie besonders gut benutzen kann.
Wie gefügige Lämmer sind die Mandatsträger über den "Belohnungstrunk" geworden und die Netzwerke der Mandate knüpfen schwer zerreissbare Netze sozial-psychischer Abhängigkeiten, wenn man später itrgendwann doch versucht aus dem Elend der Abhängikeiten der Psychosekte zu entrinnen!
Sind die "ehemaligen Neuzugänge" innerhalb der Sekte durch die beschrieben Strukturen eingebunden und gefügig geworden, besuchen sie beständig die tranceinduzierenden Tempeldienste der Psychosekte Lectorium Rosicrucianum, dann beginnt man die nächste Stufe der Entmündigung statt Schulung, an die Opfer heranzutragen.
Sie werden in Gruppen von ca 12 Menschen geschart und "Sonderdiensten" unterworfen, die genauso wirren Inhalt haben wie alles andere im Lectorium Rosicrucianum, nur das einige Wochen später ein Treffen in den Haushalten der "Schüler" stattfinden wird, um eine optimale Kontrolle der Psychosekte über das persönliche Umfeld der "Schüler" zu haben. Hier scheint meiner Meinung nach, noch nicht zentral an der Spaltung und Gefüggigmachung der Opfer gearbeitet zu werden, sondern es wird nur der direkte Gruppendruck, die direkte Denunziation und Gruppenüberwachung dieser faschistischen Psychosekte installiert.
Wenn ein noch kritikfähiger Mensch noch zu viel Unterscheidungsvermogen aufweist und in diesen aufgezwungenen Gruppendynamiken auffällig wird, (in den sogenannten Zirkeln) wird er namentlich von einer benannten Kontaktperson, in einen erstellten Protokoll genannt.
Dieses Protokoll landet bei den so genannten "Mentoren" die die mentale Indoktrination begleiten. Die Mentoren geben jede Auffälligkeit wiederum in eine Schülerakte, in der vermutlich auch die Offenbarungen von psychsichen und physischen Problemen der Schüler in Rosenhofbriefen gesammelt werden.
Nach dem Durchlaufen der Sektenkarriere im Lectorium Rosicucianum bis zu diesem Punkt, ist bei den inzwischen schon schwer verstrikten Sektenmitgliedern nach ca 10 Jahren der Punkt erreicht wo der Schüler in die Ecclesia eingeladen wird, wie es so schön heisst.

Die Ecclesia, sind gefügiggemachte Menschen, aus denen einige wenige Strebernaturen mit okkultem Biss oder einfachem großen finanziellen oder andersartigem Engagement, später ins GH gehoben werden.

Nach "unten" hin sind die Ecclesiamitglieder durch Schweigegelübde und magische Isolation abgeschottet.

Den zentralen Punkt in Ecclesia und dem eigentlich gleichen Gral bildet aber die der deutschen Öffentlichkeit verborgene perfiden Parasitierung von Phosphorverbindungen, aus tausenden Menschen in der Mitte der deutschen Öffentlichkeit.

Währenddessen man von anderen Sekten ihre schändlichen Taten in Funk und Fernsehen berichtet, gilt dieser "gemeinnützige Verein" Lectorium Rosicrucianum als ein harmloser Verein, als christliche Begegnungsstätte!

Dabei werden unbemerkt vor den Augen der Öffentlichkeit den Menschen im "Bollwerk" der Ecclesia Phosphorverbindungen entzogen, die sie z.B. als ATP in ihrem Muskelsystem brauchen.
Für die Magie "der Bestimmenden" in der Pyramidenspitze bluten die Ecclesiaschüler jedes Mal aus, wenn die Magier ihren Phosphor in ihren eigenen Gehirnen konzentrieren.

Die Ecclesia und der Gral hat also die Funktion eines Blutreservoirs, das die schwarzen Magier gerade bei gutherzigen, mystischen Personen bis zur völligen Erschöpfung leeren.
Damit aus dieser Herde von Milchkühen kein Insiderwissen diffundiert oder eine Gegenwehr kommt, wird besonders die Mentalität der Männer angegriffen und ein mental sich wohlverhaltende Spaltpersönlichkeit gebildet und bei den Frauen wird die astrale Kraft stark erhöht um sie abzusaugen.
Die Sektenchefs prosperieren von diesem System durch den beständigen Zustrom von Phosphor (Denkkraft), der aber nur Systemkonform im automatischen Schreiben, in Anwendung der Ordensmagie verarbeitet werden darf. Die entstehenden Spannungen ab der Ecllesia sind für die Opfer dieses Systems ernorm, so das stets viele auf der Strecke bleiben und mit posthypnotischen Befehlen beladen und einenem gelöschten Gedächtnis ", ausgeschieden" werden.

Aus System des Lectorium Rosicrucianum habe ich in all den Jahren nie einen weisen, erleuchteten Menschen sich herausbilden sehen! Ich habe nur Entkräftungen und Entladungen von Spannungen beobachtet!

Das Lectorium kennzeichnen die lähmenden, weil doppelten Bindungen eines Menschen an paradoxe Botschaften oder Signale und deren Auswirkungen, die ständig in ihren Tempeln übertragen werden!
Der ins Netz gegangene Herzensmensch soll gelähmt werden und glauben, daß die warmen, seelenvollen, diesseitsgerichteten Elemente, das Leben in und mit dem Lectorium bestimmen werden. Das wird leider nicht so sein!
Entweder man merkt in der jahrelangen Trance sowieso nichts, oder man gibt als Schüler die Hoffnung nicht auf. Geradezu naiv glaubt man jahrelang, daß zufälligerweise einzelne dunkle Elemente noch in diesem System der Geistesschulung verblieben sind.
Aber nichts kennzeichnet den naiven herzlichen Menschen mehr, als daß er dieser Lähmung durch dieses perfide double bind, auf den Leim geht!
Das Reale, das Gewollte, das was sich auf Dauer Manifestierende, nämlich das V A K U U M (von Shamballa), das ist das Bewusstseinsergebnis, was die düstere Magie des Lectorium auf die Dauer im Menschen implantieren wird.
Wenn man Kulte wie das Lectorium in der Summe betrachtet, darf man nicht auf die unzähligen süsslichen, spirituellen Platitüden in ihren Vorträgen und Ansprachen achten, sondern auf die Früchte der hypnotischen Magie, minus den Individual-Schätzen der geköderten Herzensmenschen!
Es ist wichtig zu verstehen, daß Mysterienkulte eine antichristliche Basis haben, die z.B. mit den Totenbuch der Tibeter oder dem Totenbuch der Ägyptern zusammenhängen. D.h. diese Kulturen sind geprägt gewesen von machtausübenden Kräften und Gruppierungen aus dem Totenreich.
Das Christentum stellt aber gottebewusstes Handeln und damit verantwortungsbewusstes Handeln in der Welt, in einer lebensbejahenden Weise in den Vordergrund!
Viele Menschen, die in Mysterienkulten wie dem Lectorium gefangen werden, sind herzensgute Menschen und viele bewahren sich diese Herzqualität auch.
Nur leider verbleiben diese Menschen oft im Lectorium, weil sie keine Kenntnis haben von den Auszehrungstechniken z.B. den Elementen die aus dem Bön, der vorbuddhistischen Naturreligion Tibets stammen oder den kultisch-zweifelhaften Handlungen der Ägypter.
Mysterienkulte, wie das Lectorium, sind "eine Bruderschaft von Shamballa". Es sind letztlich Totenkulte wo die Vitalität lebender Menschen ausgesaugt wird (wegen der Sogwirkung, V A K U U M von Shamballa genannt).
Wenn hier im Forum das Wort Satan oder Satanismus fällt, dann lächelt vielleicht manch einer. Aber das Lächeln ist so manch einem schon vergangen, wenn er in die Fänge von düsterer Magie geraten ist.
Das Kennzeichen von Satanismus ist fast immer die Verhöhnung des guten Menschen, so muss man leider immer wieder feststellen.
In diesem Vakuum von Shamballa, bildet sich eine magisch hervorgerufene, feinstoffliche Paralellwelt, die nur durch Ätherraub in Stand gehalten werden kann. Die Adepten und Hohepriester dieser pyramidalen Totenkulte, haben etwas ganz anderes im Sinn, als die lebendige christliche Entfaltung des Menschen!
Durch die Pforte von Saturn zu gehen, bedeutet im Lectorium nämlich voll und ganz ein Saturn-Priester geworden zu sein! Ein Priester geworden zu sein, der der abgetrennten Welt Shamballas dient!
Unsere jetzige lebensspendende Welt wird auf eine ganz typisch satanistische Weise als „Todesnatur“ suggestiv verankert und umgedeutet, so das das Äthersammelfeld der Magier, Shamballa, als das Auferstehungsfeld (satanistisch) bezeichnet wird.
Die "höheren Ansichten" im Mysterienkult des Lectorium sind letztlich genau wie die Plakatierungs und Putzzombies der jüngeren Schüler, nur Werkzeuge und Opfer eines perfiden okkult-magischen Systems!
Das sollte man beachten!
Nachdem man die Menschen ca 20 Jahre der Hypnose ausgesetzt hat und ihrer selbstbewussten mentalen Reflektionsfähigkeit beraubt hat, installiert man "höhere Ansichten" einerseits als "okkulte Nahrungsverteiler" in den Tempeln, in der die bewußt depravierte Masse sitzt und andererseits schafft man durch die herangebildeten Priester der Dunkelheit, unbemerkt Andockstellen, wodurch die Masse langfristig ausgesaugt werden kann.
Was erneuert wird in Erneuerungskonferenzen, sind die Andockstellen, die Tankstutzen des Ätherraubes.
Als Belohnung gibt es für den Adepten in der okkulten Paralellwelt Shamballas, das Wohlfühlsurrogat im Inneren (Soma), die Illusion in seinem Adytum angekommen zu sein. Die "höheren Ansichten" im Lectorium sind wahrlich hermetisch abgeschottet von der Masse und geniessen das auch.
Sie sind zu Menschen mit gehirnstimulierenden okkulten Verbindungen zu ihrem todbringenden Vakuum von Shamballa geworden, was am Kopf die gewünschten gnostischen Sinnesreize auslösen kann, und im Gegenzug für ihre antichristliche Gefügigkeit erhalten sie Soma um bei Laune zu bleiben. (Soma ein im Rig Veda erwähnter Rauschtrank der Götter, das Soma Psychikon des L.R. ist eine kollektive Illusion, eine Gemeinschaftsdroge!)
In steriler Herzabgetöteter Sphäre geniessen die unberkt hypnotisch herangezüchteten Priester der Dunkelheit, so ihre synthetische Nahrung durch die Schläuche Shamballas, im "tibetanischen Wohnzimmer-Kloster des Lectorium".
Nun kann es sein daß mit der Zeit Bücher wie die Bruderschaft von Shamballa beim Lectorium verschwinden werden aber das lähmende double bind der Botschaften wird bleiben und das Heranzüchten von Priestern zum Austragen der Massensuggestionen wird weitergehen! Der ausufernde Mentalbrei, bei dem ein Begriff einen anderen erklären soll , und am Ende alles sich nur im Kreis dreht wird weitergehen. Es gibt kein Wissen und schon gar keine Weisheit (aus Mangel an Liebe) im Lecorium, nur die mechanische Magie mit den Natur und Menschen verachtenden Suggestionen, die für die Schüler aber unter der Bewußtseinschwelle bleiben. Und so fahren sie Monat für Monat "gestärkt" heim von ihren Konferenzen, subliminal-beladen mit dem Menschen und Naturhass Rijckenborghs und das schizoide im Schüler wächtst und wächst.
Der beginnende Schüler kommt aus einer Welt die von Diesseitsaufmerksamkeit und Vervollkommnungbestrebungen in unseren Kulturen geprägt ist. In Wirtschaft und Staat wird in den kultivierten Staaten oft versucht auszugleichen, statt destruktive Entwicklungen laufen zu lassen. In den Psychologischen Ebenen versuchen immer mehr Menschen sich dunkler Löcher bewusst zu werden, statt sie mit Surrogaten zu füllen.
Und nun passiert das Seltsame, binnen 10-20 Jahren wird ein solcher Mensch im Lectorium zu einem willenlosen Werkzeug einer Jenseitsorientierten Magie! Er füllt seine Sehnsucht mit einer Imitation.
Man glaubt es kaum auch davor warnt uns der aufmerksame JvR zwar aber wir Naivlinge tappen in die Falle.
Grundsatz: Wovor Jan van Rijckenborgh und sein Lectorium Rosicrucianum warnt macht er und machen seine Nachfolger selber!
Der Schüler soll daran gewöhnt werden das er Kraft nur noch durch das Kraftfeld erhalten soll und deshalb warnt Rijckenborgh z.B. vor Akkupunktur.
Der Mensch ist mit seinem Wirbelkanal, wie eine Akupunkturnadel im Kosmos! Ihr unteres Ende nimmt Erdkräfte auf und ihr oberes Ende kosmische Kräfte und in der Mitte werden Himmel und Erde verbunden! Hermes/Merkur in Mitten ist daher entweder dem okkulten Ätherraub der Mysterienkulte a la Lectorium geweiht, oder er ist der Götterbote der uns im hier und jetzt, und nicht erst im Vakuum von Shamballa, wissen lässt, wie göttliches vollständig gewordenes Leben gelebt werden kann.
Die vor und antichristlichen Mysterienschüler mit ihren Totenbüchern hatten und haben für jene die aus dem Land der Pyramiden ausziehen wollen aber nichts übrig! So dürfen Mose und Aaron sich schon im Alten Testament mit den Magiern des Pharao, dem Herrn auf der Pyramide befassen.
Die selber für Shamballa willenlos gemachten "höheren Ansichten" dienen als Sirenen der Orientierungslosigkeit und als Abhängigmacher von künstlicher spiritueller Nahrung!
Zuckerbrot und Peitsche werden im Lectorium dem Menschen kredenzt und ihm eine "Entwicklungshilfe" angediehen, die den eigentlich autarken Menschen, zu einem willenlosen Almosenempfänger werden läßt, dessen Körper dann Jahrzehnte seine Vitalkraft ausbluten lassen wird!
Wegen der größten Vtalität junger Menschen ist das Aussaugen junger Menschen (Jugendwerk=Lebensborn) oder neuer Menschengruppen, in neuen Ländern so wichtig!
Das Lectorium ist sehr klar ausgedrückt und von den Tarnkappen befreit, eine antichristliche Sekte, die tibetischen Tantra schwarzmagisch verwendet, um es Adepten der schwarzen Kunst, zu ermöglichen, sich in einer magisch abgetrennten, durch Ätherraub in Stand gehaltenen Inneren und Äußeren Welt, aufhalten zu können.
Wenn Einzelne in Gral oder im GH christliches Seelenbewusstsein haben und zeigen, dann weil der wirkliche Geist-Seelenkern im Herzen beim individuellen Menschen noch so stark und schön ist und definitiv nicht weil die perfide Kalachakra-Magie des Jan van Rijckenborgh das bewirkt hat!
Solche Menschen werden extra als Tarnkappe und Aushängeschild des Totenkult-Lectorium installiert und solange er oder sie nicht davon erzählen, das der Quell des Herzens umsonst ist und in jedem fließen kann, lässt man sie in Mitten der abhängigmacheneden Hypnomagie bestehen.
Ansonsten kann man sagen: wer in die "höheren Ansichten" gelangt hat sich in Mandaten hochgedient oder hochgespendet. Viele haben den Ätherraub bemerkt und halten nicht eines der Rituale zu Hause, damit sie zumindest zu Hause selber weniger ausgeraubt und konditioniert werden. Ein weiterer Überlebenstrick vieler Schüler ist, ein falsche Adresse anzugeben, viel zu reisen und möglichst wenig Konferenzen und Sonderdienste zu besuchen und sich im sogenannten Kraftfeld möglichst wenig zu öffnen.
Einen wirklich weisen erleuchteten Menschen habe ich im Lectorium nie erblickt. Nur viele verunstaltete Herzensmenschen und bewusst ehrgeizige oder unfreiwillig-diestbare Okkultisten!

Gruß
Cherub
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#7
keine Hoffung mehr

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WEr indoktriniert ist mit falschen Lehren liest dies nicht .

Wer dort nicht war, versteht die vielen Seiten nicht und schüttelt nur mit dem Kopf.

Wer selber Angehörige verliert , versteht zwar was da abgeht, kann aber nicht handeln da Religionsfreheit herrscht.

Bleiben also nur die noch nicht ganz ausgestiegenen sind , denen es hilft.
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#8
Rolf

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Sag das nicht. Die wort und geistler lesen hier in Massen obwohl sie indoktriniert sind.

Solche Aufklärungsberichte sind ungeheuer wichtig, und ob das gelesen wird siehst Du ja an den Seitenaufrufen.


Herzliche Grüße


Rolf
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#9
keine Hoffung mehr

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Ja , du hast Recht, diese Seite über Esoterik wurde schon über 500x aufgerufen und im Forum Ex site wird ganz viel darübert geschrieben.


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über 16000 mal aufgrerufen !!!


und noch weitere Threats
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#10
Cherub

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Hallo,
alle Link-Tips zum lectorium Rosicrucianum laufen nun ins Leere da die Ex-Site (sekten.ch) geschlossen ist! Auf lectorium.xobor.de existieren noch Aussteigerinfos zum Lectorium Rosicrucianum!

Ansonsten ist vielleicht auch die Semesterinfo von PD Dr. Hans Gerals Hödl zum WS 2005 (Die dunkle Seite der Religion.
Das Okkulte in Religion, Kunst und Populärkultur)

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Auf Youtube gibt es den Kanal lectoriuminfo der mit Videos über das Lectorium informiert

Viele Grüße
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#11
Yakari

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Hallo,
ist das Thema aktiv, also die letzten Einträge sind schon länger her?
Ich war auch ca. 20 Jahre im LR und könnte entsprechend berichten.
Lg
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#12
Rolf

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Hallo, ich freue mich dass Du da bist. Die Beiträge stammen von 2011. Es wäre sehr interessant von dir aus erster hand Informationen zu bekommen!!

 

Herzliche Grüße

 

Rolf


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#13
Yakari

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Ich versuche es mal mit einer Kurzfassung:
In den ersten drei Schülerstufen (Vorbereitung, Probe, bekenndes Schülertum) hat mir der spirituelle Weg sehr gut gefallen.
Man könnte die 33 Lebensregeln einwänden, aber es ist nicht zu vergessen, dass diese angestrebt und irgendwann durchlebt werden sollen. Die Umsetzung kann man also selbst gestalten.

Der Austausch mit der Schule und den anderen Suchern hat mir gut gefallen, da ich immer von geistiger Freiheit ausgegangen bin und nur das für richtig erklärt habe was ich auch innerlich als inneres Wissen erkannte. Das mache ich auch heute noch so.

Problematisch wurde es für mich in der Inneren Schule, weil man sich hier nicht mehr frei spirituell entwickeln kann, da es monatlich Aufträge gibt, also Inhalte mit denen man sich befassen soll.

Weiterhin soll man im Tempeldienst in der Hypnosegrundhaltung sitzen, die von den Vortragenden angewiesen wird. Dazu wird ein Text verwendet, der sich exakt im "Kompaktkurs Hypnose" von Tad James (Seite 37) befindet.
In dem Buch finden sich auch noch weitere Hinweise warum man den vorgetragenen Inhalten, in der Inneren Schule, nicht logisch folgen kann.

Jedenfalls hat das alles nichts mehr mit geistiger Freiheit zu tun, die im Einführungskurs versprochen wurde.
Da wird versucht am Wachbewusstsein vorbei Inhalte im Unterbewusstsein abzulegen, die man irgendwann ausführt, ohne sich bewusst dafür entschieden zu haben. Das ist Manipulation.

Das Ganze zu erkennen hat ein paar Jahre gedauert, bis ich mir 100 prozentig sicher war. Denn ich wollte auf gar keinen Fall rückfällig werden und so hatte ich Zeit direkt Vorort zu prüfen.

Es gibt auch einen guten Artikel in der Welt, der meine Feststellungen und die der anderen Aussteiger bestätigen.

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Besonders gemein finde ich, dass ca. 15 Jahre ein Urvertrauen aufgebaut wird und erst dann kommt man erst in die Innere Schule. Dann ist man schon so überzeugt, daß man solche Methoden für unmöglich hält und somit voll in die Manipulation läuft.

Sehr schade was das LR da macht, wobei ich davon ausgehe, dass es nur einen kleinen Kreis von Leuten gab, die das eingeführt haben und jetzt läuft es so weiter, ohne dass einer weiß warum, aber es funktioniert.

Lg
Yakari
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