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Meditation


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2 Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

Rolf

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didaktikreport.de/Meditation1.pdf





Meditation





1. Was ist Meditation?

Meditation ist eine geistige Übung. Du sollst deinen Geist ruhig, still oder leer
machen. Du sollst deine Gedanken zum Still-Stand bringen. Du sollst keinen einzigen
oder nur einen einzigen Gedanken haben. Du sollst deine ganze Aufmerksamkeit auf
nur einen einzigen "Punkt" richten.

2. Und wie geht das?

 Du sollst einen ruhigen, leicht abgedunkelten Raum aufsuchen, evtl. soll eine
Kerze brennen (Ritual)
 Du sollst eine besondere Körperhaltung einnehmen, auf dem Rücken liegen, in
besonderer Weise sitzen, die Wirbelsäule kerzengerade halten, die Augen schließen,
die Beine parallel und die Füße fest auf den Boden stellen, die Handflächen nach
oben halten, die Hände ineinander legen, die Zunge an den oberen Gaumen legen
(Ritual)
 Du sollst es dir bequem machen, dich entspannen, in besonderer Weise atmen (z.
B. dreimal tief einatmen, Entspannungsübungen, Atemübungen)
 Du sollst die Sinneswahrnehmung abschalten. Du sollst nichts hören, nichts
sehen, nichts fühlen, nichts sagen, und auch (an) nichts denken, wie die berühmten
drei Affen.
 Du sollst dich auf irgendetwas voll und ganz konzentrieren ohne mit den Gedanken
abzuirren: Gegenstand der Konzentration kann fast alles sein (Konzentrationsübungen)
 Du sollst etwas visualisieren. Du sollst dir im Geiste (bei geschlossenen Augen)
etwas vorstellen, meist mit allen fünf Sinnen: du sollst etwas hören, sehen, riechen,
schmecken, fühlen, was in Wirklichkeit gar nicht da ist (Visualisierungsübungen).
 Du sollst dir vorstellen, an einem anderen Ort, in einer anderen Welt oder Zeit zu
sein, als du in Wirklichkeit bist. Du sollst in eine andere Welt oder in die Kindheit
reisen. Du sollst ein fremdes Wesen kennen lernen (ebd.).
 Du sollst dir vorstellen, etwas anderes zu sein als du bist, du sollst mit etwas
anderem "eins" oder "eine Einheit" sein (ebd.).
 Du sollst leicht schielen, die Augen verdrehen. Du sollst auf den Punkt zwischen
den Augenbrauen, auf die Nasenspitze, auf den ausgestreckten Daumen, in die
Ferne usw. blicken (Augenübungen, yogische)
 Du sollst die Silbe OM oder ein anderes Zauberwort endlos wiederholen.
Mit anderen Worten: Die Grundtechniken der () Magie, der () Hypnose, der
Meditation, des () Yoga, der () Stilleübungen und aller anderen New-Age-
Techniken sind weitgehend identisch. Dazu gehören fast immer Entspannungs- und
Atemtechniken, Konzentrations- und Wahrnehmungstechniken, Visualisierungen,
Fantasiereisen und die yogischen Augentechniken

3. Was soll das Ganze?

Die Leute behaupten, Meditation kann dich entspannen, Stress abbauen,
Krankheiten heilen, lindern oder gar vermeiden helfen, dir beim Lernen und bei der
Konzentration nützlich sein. Das ist Unsinn!
a) In Wahrheit ist Meditation eine religiöse Praktik. Sie findet sich vor allem in den
Religionen des Fernen Ostens, im Hinduismus, Buddhismus, Sikhismus, Taoismus,
usw. Religiöse Praktiken sollen Kontakte zu Gott, zu Göttern oder Gottheiten
herstellen.
b) In Wahrheit ist Meditation eine () Hypnosetechnik. Wie jede andere Hypnose
führt sie nach einiger Übung in einen tranceartigen Bewussteinszustand, der die Tür
zu einer anderen, unsichtbaren Welt öffnet.
c) In Wahrheit kannst du in der Meditation deinen Körper verlassen und in andere,
unsichtbare Welten reisen. In der Esoterik heißt dieser Vorgang "Seelenreise" oder
"Astralprojektion", die Lehrer nennen es fälschlicherweise () "Fantasiereise".
d) In Wahrheit kannst du in der Meditation Horrorwesen begegnen, die dir Angst und
Schrecken bereiten. Die Bibel nennt sie Mächte der Finsternis, böse Geister und
Dämonen.
e) In Wahrheit kann Meditation übernatürliche Fähigkeiten und Kräfte vermitteln, so
z.B. übernatürliche Körperkräfte, Schmerzunempfindlichkeit oder ein Super-
Gedächtnis. Man denke an die Künste der Shaolin-Mönche und Karatesportler.
f) In Wahrheit rufst du (fernöstliche) Götter oder Gottheiten bzw. böse Geister und
Dämonen an, so z.B. mit Hilfe der Mantren (OM).

4. Was soll ich davon halten?

a) Meditation ist nicht ungefährlich. Meditation ist Gewalt gegen die Seele wehrloser
Kinder, die das körperliche, seelische und geistige Wohl beeinträchtigen und den
Geist verwirren können. Sie kann dich körperlich und seelisch krank machen. Sie
kann zu Alpträumen, Ängsten, Depressionen führen, und sie kann den Geist
verwirren.
b) Meditation verstößt eindeutig gegen den christlichen Glauben und das Wort
Gottes. Meditation und Gebet sind vollkommen unterschiedlich: In der Meditation
schalten wir den Verstand und die Gedankentätigkeit ab, im Gebet sprechen wir mit
Gott, unserem Herrn und Schöpfer. In der Bibel gibt es keinen einzigen Hinweis auf
die Meditation, die den Verstand und die Gedankentätigkeit abschalten soll. Im Kern
streben Meditationsübungen nach einem Zustand der Ruhe, Stille oder Leere des
Geistes. Aus biblischer Sicht öffnet dieser Zustand früher oder später die Tür zum
Reich und zu den Mächten der Finsternis. Meditative Übungen können dich in
kürzester Zeit in ein Medium bzw. in eine mediale Persönlichkeit verwandeln.
Das Wort Gottes lehrt: Du sollst den Geist mit dem Wort Gottes füllen (Ps. 1, Jos 1,8;
Ps 119) und nicht leer machen, weil andernfalls böse Geister in dich eindringen und
in dir Wohnung nehmen können (Mt. 12,43 ff).
c) Meditation kann dich in ein Medium bzw. in eine mediale Persönlichkeit
verwandeln. Früher oder später kommst du unter den Einfluss böser Geister und
Dämonen, die die dich führen und lehren, versklaven oder gar quälen wollen. Unter
Umständen hörst du "innere Stimmen" und Botschaften aus der Welt der Geister und
Dämonen. Unter Umständen siehst du "innere Bilder", die dir zeigen, was du tun
sollst.
d) Meditation im Unterricht ist rechts- und verfassungswidrig. Sie verstößt gegen das
Hypnoseverbot; sie verstößt gegen das Therapieverbot; und sie verstößt gegen das
Grundrecht auf Glaubens-, Gewissens- und Religionsfreiheit sowie gegen die
Neutralitätspflicht der Schule.
e) Meditation im Unterricht öffentlicher Pflichtschulen ist eine moralisch verwerfliche
und rechtswidrige Form religiöser Indoktrination und antichristlicher
Zwangsmissionierung.

5. Wie kann ich mich schützen?

Am Besten du machst gar nicht erst mit.
 Nimm keine besondere Körperhaltung ein
 Schalte nicht die Sinneswahrnehmung ab, lasse die Augen auf
 Mache keine besonderen Entspannungs- oder Atemübungen
 Schalte nicht das Denken oder die Gedankentätigkeit ab
 Mache deinen Verstand/Geist nicht leer
 Konzentriere dich nicht längere Zeit voll und ganz auf einen einzigen "Punkt", was
immer das sei (vgl. Anhang)
 Lasse deine Gedanken umher schweifen Stelle dir keine Bilder im Geiste vor, und
schon gar keine fremden Wesen
 Stelle dir nicht vor, woanders oder etwas anderes zu sein, als du bist
 Starre nicht auf den Punkt zwischen den Augenbrauen oder auf die Nasenspitze
 Wiederhole kein Mantra, wie z.B. die Silbe OM.
Du solltest keine andere Gottheit anrufen. Als Christ hast du bereits einen Gott, und
du sollst keine anderen Götter haben neben IHM.
Vermeide alle Aktivitäten und Spiele, bei denen du längere Zeit wie gebannt auf
einen einzigen Punkt starren musst, Spiele mit dem Game-Boy, mit der Play-Station,
mit dem Handy und mit dem Computer, insbesondere Autorennspiele und
vergleichbare Spiele (Moorhuhn, Fußball u. v. m.). Wer hiermit "spielt", meditiert in
Wirklichkeit. Und wer täglich meditiert, zeigt Gott, dass er Kontakt mit anderen
Göttern und Gottheiten aufnehmen möchte. Darum werfe noch heute alle
entsprechenden Spiele aus dem Haus.
Refra, Juli 2009
Zur Vertiefung: Franzke, R.: Meditation und Yoga.
ANHANG: Gegenstände der Konzentration
 der Atem oder Atemrhythmus
 das Denken, ein Gedanke, ein Begriff ("Liebe"), eine Idee oder ein Symbol, das
aktuelle Tun (Essen, Gehen usw.)
 ein innerer (vorgestellter) oder ein äußerer Punkt
 ein inneres oder äußeres Bild (geistige Bilder, Vorstellungen und Visionen)
 Sinneswahrnehmungen, akustische, optische oder taktile Reize, (Geräusche, die
Stimme, Töne, Klänge, Kerzenflammen usw.)
 Mantren, Heilige Namen, Silben (OM), Begriffe, Verse
 ein Mandala (!!!)
 eine Erinnerung, etwas Schönes/Angenehmes
 ein Chakra (Das Dritte Auge, der Punkt zwischen den Augenbrauen; das Nabel-
Chakra; die Bauchnabelgegend usw.)
 Körperregionen, Gefühle, Empfindungen
 komplexe Bewegungsmuster (Tai Chi, Qi Gong), die langsam und mit voller
Aufmerksamkeit exakt durchgeführt werden müssen
 ein Stein, ein Kristall u.v.m.
 ein "Energiekreislauf", ein "Meridian" oder "Akupunkturpunkt" (Taoismus, Trad.
Chines. Medizin)
 das Jesus- oder Herzensgebet (!)
 ein Bibelvers (!) und schließlich auch
 das Kreuz Christi!?
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#2
Franz

Franz

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  • 17 Beiträge
Zu Ziffer 4 B):

Dass (christliche) Meditation eindeutig gegen den christlichen Glauben und das Wort Gottes verstoßen soll, ist nicht zutreffend. Auf die Anmerkungen zu "Mystik und Meditation statt Beten und Bibellesen" darf hingewiesen werden.

Mit herzlichen Grüßen
Franz
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#3
Rolf

Rolf

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Richtig! Die Verallgemeinerung halte ich auch für unzulässig. Wer das Wort Meditation gebraucht, muss sagen was er meint. Von der Begrifflichkeit her heißt Meditation lediglich "sich versenken."

Sich Versenken ist nicht automatisch gleichzusetzen mit einer fernöstlichen Technik. Wenn ich mich versenke, z.B. im Gebet oder im Bibelstudium, dann bedeutet das für mich, ich bin mit Herz und Verstand auf Gott ausgerichtet.


Herzliche Grüße

Rolf
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