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Evangelische Kirche verkommt zur Service-Station des Zeitgei


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Rolf

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Evangelische Kirche verkommt zur Service-Station des Zeitgeistes



“Gottesdienst” in der Ev. Andreas-Kirchengemeinde in Niederhöchstadt nahe Frankfurt:

Hochgewachsene Jugendliche in schwarzen Anzügen spielen die Bodygards von Gerhard Schröder. Eine Band spielt Herbert Grönemeyers Achtziger-Jahre-Hit “Kinder an die Macht”. Pfarrer Fabian Vogt predigt zum Thema “Was würde Jesus zu Gerhard Schröder sagen?”: In 10 000 Metern Höhe, so Vogt, steigt Jesus zum Bundeskanzler ins Flugzeug. “Herzlichen Glückwunsch, du hast etwas aus dir gemacht”, sagt der Heiland der Welt zu Schröder. “Menschen, die ihre Träume leben, sind mir sympathisch.” Menschen- und servicefreundlich auch das Beten im “Gottesdienst” der Andreas-Gemeinde. Jeder schreibt sein Anliegen auf einen Zettel. Ein Team erledigt den Rest in der Woche.

Ende April “Auferstehungskirche” in Köln:

Es wird eine Tanzperformance (Tanzhandlung) zum Thema “Hexen” aufgeführt. Im Programmzettel wird der Ablauf der Tanzvorführung so beschrieben: Die Handlung beginnt mit gregorianischen Gesängen, die in einen lodernden Scheiterhaufen übergehen. Sie endet mit einem Mord an den Hexen. Dazwischen entfaltet sich das harmonietrunkene Hexenparadies, in dem sich eine “weise Frau” als “Urmutter” “erdet” und die Hexen “bei Vollmondschein” “unbeschwert” den “Reisigbesen” reiten... Pfarrer Michael Kühne verteidigt das Hexenspektakel, das von einem Schul-Ensemble aufgeführt wurde, mit dem Argument, es sei eine Chance, mit Christen und kritisch distanzierten Menschen ins Gespräch zu kommen.

Anfang April begrüßt die Hamburger Bischöfin Maria Jepsen die “Hamburger Ehe”, mit der Schwule und Lesben sich auf dem Standesamt in ein Partnerbuch eintragen lassen können. Jepsen sieht in diesem Akt eine stärkere gesellschaftliche Anerkennung von Homosexuellen.

Auf der Landessynode der Badischen Kirche widerspricht der Theologische Referent der Kirchenleitung , der Oberkirchenrat Michael Nüchtern, der These, dass es in Deutschland zu einem Abbruch der christlichen Tradition gekommen sei. Das sehe man daran, so der ehemalige Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) in Berlin, dass Bibeltexte in Werbespots vorkommen. Die meisten Menschen hätten eine positive Einstellung zum Christentum.

Kommentar: Offensichtlich hat der (evangelische) Kabarettist Hans Dieter Hüsch recht, wenn er meint, GOTT sei gewiss längst aus der Kirche ausgetreten.

(Quelle: TOPIC Nr. 5/99)


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