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Warnung in Frontal21


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36 Antworten in diesem Thema

#21
Rolf

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Im Gästebuch von Wort und Geist befindet sich seit heute folgender Eintrag als Stellungnahme zum Frontal21 Film. Wie immer ist alles was kritisiert wird, ausgeblendet. Im Film wird auch davon gesprochen, dass es sich bei W+G um Unverantwortlichkeit, Scharlatanerie handelt, die Jesus wohl aus dem Tempel getrieben hätte.



Liebesmolekuel 21 October 2009 16:12 | in Bayern
Hallo!

Ich besuche seit 10 Monaten die Wort+Geist-Bibelschule, sowie regelmässig Gottesdienste. Mein Leben ist durch Wort+Geist absolut positiv beeinflusst. Ich war körperlich, geistig und seelisch noch nie so gesund, glücklich und liebevoll wie in den letzten 10 Monaten. Mein Befinden spiegeln die fröhlichen und entspannten Bilder der Wort+Geist-Gottesdienstbesucher in Nürnberg in dem Frontal 21-Beitrag wieder ( www.zdf.de/zdfmediathek und dann Wort und Geist im Suchfeld oben rechts eingeben).

Plötzlich hat in meinem Leben ein tiefer Frieden eingesetzt und ich wusste: so herum tickt das Leben! Gottes Leben ist gerade andersherum, wie es bis dahin in meinem Leben war. In meinem alten Leben waren „Alltags“ängste, Streß und Druck. In Gott ist Entspannung, Wahrhaftigkeit, Liebe, Freude, Leichtigkeit, Sanftmut, Frieden, Geduld, Gelassenheit, echte Verbundenheit, Dankbarkeit u.m.. Ich bin sehr dankbar diesen tiefen echten Lebenspunkt – der in jedem Menschen ist – durch Christus aktiviert bekommen zu haben. Die Lehren von Wort und Geist erwecken dieses Christusleben in mir jeden Tag stärker. Dieses echte göttliche Leben wird jeden Tag lebendiger und kraftvoller. Und das aus purer Entspannung und Gelassenheit heraus.

Geld: ich zahle den monatlichen Bibelschulbeitrag und in den Gottesdiensten gebe ich in den Sammelkorb dann, wenn ich den Impuls habe. Da ist absolut kein Muss. Und auch ansonsten gibt es – abgesehen, davon, wenn man eine Karte für 50 Euro für die 4mal jährlich stattfindende 4Jahreszeitenbibelschule bekommt – überhaupt keine Beiträge.

Medikamente und Arztbesuche: Noch nie hat ein Prediger oder Lehrer in meiner Zeit bei Wort+Geist empfohlen, auf Arztbesuche oder Medikamente zu verzichten. Im Gegenteil. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, im Krankheitsfall auch zum Arzt zu gehen und so lange die verschriebenen Medikamente zu nehmen, bis die Krankheit weg ist.
Ich bin auch absolut frei, die Gottesdienste oder Bibelschule zu besuchen oder eben nicht.

Ich bin 100 % begeistert von Wort und Geist, weil das einfache und lebendige Wort Gottes offenbart wird.

Von ganzem Herzen kann ich die Predigten, Lobpreis-CDs und Bücher von Wort+Geist empfehlen (www.wortundgeistmedien.de).

Ich bin Helmut Bauer, allen Leitern, Predigern, Lehrern, Lobpreisern, Büroangestellten und sonstigen Diensten aus tiefstem Herzen dankbar, dass sie so mutig und ehrlich den Weg hinein in das Christusleben gehen.

Mit besten Grüssen
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#22
Rolf

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Sicher werden kritische Berichte der Massenmedien über Christen dazu führen, dass es zu einer Solidarisierung innerhalb der Christenheit kommt. Das sehen wir ja aktuell auch. Auf der anderen Seite müssen solche Berichte genutzt werden, um kritische Fragen in den “eigenen Reihen” angefangen bei “Wer ist bibeltreu?” stärker zu diskutieren. Gerade, wenn es um Bewegungen wie “Wort+Geist” geht, brauchen wir einen eindeutigen Standpunkt von wirklich bibeltreuer Seite
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#23
Rolf

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16. Oktober 2009 um 22:57
Wenn wir bibeltreue Christen uns von denen nicht öffentlich distanzieren, dann ist es auch kein Wunder, dass man uns in “denselben Topf wirft”.
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#24
Rolf

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Erneute Kritik an bibeltreuen Christen”? “Wort+Geist” sollen bibeltreue Christen sein? Wenn noch nicht angekommen ist, dass dies eine neognostische Sekte ist, sind solche Reportagen mehr wie notwendig!
Die An- und Abmoderation war wie gewohnt schlecht – das stimmt. Der Bericht selbst war sogar noch viel zu milde. Denn die krassesten Auswüchse von “Wort+Geist” wurden dort gar nicht gezeigt.
Wären die christlichen Medien deutlich schneller und deutlicher mit der Kritik an solchen Bewegungen, würden sich solche Berichte von selbst erledigen.
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#25
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Ich stimme voll und ganz zu. Sicher werden kritische Berichte der Massenmedien über Christen dazu führen, dass es zu einer Solidarisierung innerhalb der Christenheit kommt. Das sehen wir ja aktuell auch. Auf der anderen Seite müssen solche Berichte genutzt werden, um kritische Fragen in den “eigenen Reihen” angefangen bei “Wer ist bibeltreu?” stärker zu diskutieren. Gerade, wenn es um Bewegungen wie “Wort+Geist” geht, brauchen wir einen eindeutigen Standpunkt von wirklich bibeltreuer Seite.
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#26
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Wenn wir bibeltreue Christen uns von denen nicht öffentlich distanzieren, dann ist es auch kein Wunder, dass man uns in “denselben Topf wirft”.
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#27
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Ich frage mich, ob idea sich denn gar nicht mit den Sachthemen, zu denen man sich äußert, beschäftigt! Wie kann idea W+G einfach so “bibeltreu” nennen? Man mag grundsätzlich eine Debatte darüber führen, ob exklusiv mit dem Wort “bibeltreu” die sachgemäße und nach innen wie nach außen angemessene Kennzeichnung des richtigen Christseins erfolgen sollte. Wenn man das bejaht, dann sollte man aber doch merken, dass W+G nicht “bibeltreu” ist.
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#28
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Dass es sich bei Wort+Geist niemals um “bibeltreue Christen” handelt, kann man anhand mehrerer hundert Predigten, die zum Downloaden bereitgestellt wurden “nachhören”.

Aber eigentlich reicht schon ein einziger Vorfall bei einer Wort+Geist-Veranstaltung, als ein Prediger von Helmut Bauer folgendes tat: Er warf während seiner “Schreipredigt” die Bibel in hohem Bogen in die Ecke und meinte dazu “sind doch nur tote Buchstaben”!

Beweis genug?
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#29
Rolf

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Die “Neue Woche” erscheint in Röhrnbach, wo W+G beheimatet ist. Es würde mich nicht wundern, wenn die Artikel gekauft sind oder der Autor selbst zu W+G gehört – zumal in Ausgabe 45 nur Leserbriefe abgedruckt sind, die Wort+Geist unterstützen, obwohl die Redaktion nach eigenen Angaben (Kasten daneben) auch kritische Briefe erhalten hat. Journalistisch sauber ist das in keinem Fall.
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#30
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Diese Internetseite fasst alle Warnungen zu Wort + Geist sehr anschaulich zusammen:

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Und da “Uzilele” den Link zu der Ausgabe der “Neuen Woche” mit dem Wort und Geist-kritischen Leserbrief natürlich nicht gepostet hat, tue ich es jetzt einfach. Da ist dann übrigens auch noch ein zweiter Leserbrief zu finden, der den Herausgebern des Blattes ebenfalls vorwirft, von Wort und Geist gekauft zu sein:

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#31
Steffen

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Wenn dem so wäre, wie es Bornholmer sagt, dass die Artikel in der “Neuen Woche” von W+G gekauft wurden, dann hätte diese Zeitung eine Ausgabe vorher bestimmt keinen Leserbrief des größten W+G-Kritikers, einem Adventisten aus Lübeck, abgedruckt.


Bevor es Spekulationen gibt, wende ich mich gleich direkt an Dich, Rolf. "Adventist"? Warst Du das früher mal oder was ist von solchen Aussagen zu halten?

PS. Ich gehe mal davon aus, dass Du, Rolf, hier gemeint bist.
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#32
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Das ist wieder typisch für Wort und Geist. Ich habe einen zeitlich befristeten Teilzeit - Vertrag mit der Adventbewgung für ein missionarisches Projekt gehabt.

Da dies beendet ist und ich mich von den Adventsiten bereits verabschiedet habe, fällt das unter schlechte Recherche. Man kann übrigens als Theologe bei den Adventisten garnicht einsteigen, wenn man seine Ausbildung nicht überwiegend an einer Adventistischen Hochschule absolviert hat. Das sollte auch mal in ACK und Allisnz Interesse finden, denn dort will man ja gerne führend mitmischen.

Aus einer Verlegenheitslösung, nachdem W+G Indoktrinierte unsere Gemeinde auf Fehmarn zerstört hatten und es auch für mich irgendwie weitergehen musste, hat W+G wie immer unwahre Behauptungen abgeleitet. In der Vollkommenheit nimmt man es mit der Wahrheit offenbar nicht so genau.

Herzliche Grüße

Rolf
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#33
Steffen

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Alles klar, danke Dir.
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#34
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ZDF reagiert nach zwei Monaten auf Programmbeschwerde





Medienverbund KEP: Freikirchen auf eine Stufe mit Sekten gestellt
Wetzlar (idea) – Nach zwei Monaten hat ZDF-Intendant Markus Schächter (Mainz) auf eine Programmbeschwerde des Geschäftsführers des Christlichen Medienverbunds KEP (Konferenz Evangelikaler Publizisten), Wolfgang Baake (Wetzlar), geantwortet. Baake hatte Beschwerde wegen des Beitrags „Die Heilsversprechungen von 'Wort und Geist'" im ZDF-Magazin „Frontal 21" vom 13. Oktober eingelegt. Moderatorin Hilke Petersen habe die als Sekte bezeichnete Gruppierung „Wort und Geist" (Röhrnbach/Bayerischer Wald) mit evangelischen Freikirchen auf eine Stufe gestellt. Zwar seien Absicht und Ausrichtung des Beitrags nicht zu beanstanden, so Baake. Doch habe die Moderation evangelische Freikirchen wissentlich in die ideologische Nähe der Sekte gerückt. Baake wertet dies als „gezielte Falschberichterstattung". Dadurch würden religiöse Überzeugungen von Freikirchenmitgliedern „auf das Schändlichste" verletzt. Baake weist darauf hin, dass die klassischen Freikirchen mit den evangelischen Landeskirchen, orthodoxen Kirchen und der römisch-katholischen Kirche in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zusammenarbeiten.

Redaktion distanziert sich von Moderation
Nach Baakes Darstellung bedauert Schächter in seiner Antwort die Missverständnisse, doch weise er den Vorwurf gezielter Falschberichterstattung oder unqualifizierter Recherche zurück: „Vielmehr ist der Redaktion bewusst, dass sich viele freikirchliche Organisationen von der Entwicklung der Gemeinschaft ‚Wort und Geist’ distanziert haben, weil sie ihr vorwerfen, die Aussagen des Neuen Testaments irreführend zu verkürzen." In einem Nachtrag zur Sendung hatte sich die Redaktion von Formulierungen der Moderation distanziert. „Es war nicht die Absicht der Redaktion, die Freikirchen in die Nähe von ‚Wort und Geist’ zu rücken oder eine solche Nähe zu unterstellen", heißt es auf der Internetseite von „Frontal 21".

Schächter: Moderation misslungen
Baake hatte bereits die Moderation eines Frontal-21-Beitrags vom 4. August kritisiert, in dem evangelikale Missionare auf eine Stufe mit radikal-islamischen Selbstmordattentätern gestellt wurden. Dieser Film war unter anderem auch vom Rat der EKD gerügt worden. Baake fragt sich, „ob sich Redaktion und Moderation von Frontal 21 bei kirchlich/christlichen Themen durch Unterqualifizierung ausweisen". Schächter erwidert, dieser Beitrag habe nie das christliche Missionsgebot in Frage gestellt, sondern lediglich kritisch und gut belegt über die Gefahren für Mitarbeiter internationaler Hilfsorganisationen berichtet. Freilich habe auch der „Programmausschuss Chefredaktion" des ZDF die Moderation als misslungen bemängelt. Die Redaktion habe aber nie die Absicht gehabt, „christliche Anschauungen bewusst in die Nähe einer fragwürdigen Bibelauslegung zu rücken", so der Intendant.
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#35
feder-im-wind

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Ich sah den Film und ich muss sagen, naja, sei es drum dass das ein oder andere Gewünschte vielleicht nicht so umgesetzt wurde wie erhofft, oder aber erplant,
so ist es ja oft im Leben, alles in allem war die Sache und Sendung aber dennoch nicht schlecht, im Gegenteil, ich fand gleicherweise, dass das was Rolf sagte in dem Film einerseits gut und andrerseits treffend war, alles in allem sachlich, und wohl gemerkt in Demut gesprochen, zugleich aber mit dem nötigem Salz versehen.

Dies lässt sich in so fern begründen, - und zwar, dadurch dass es Rolf möglich war, die Sache mit dem Okkulten auszusprechen. Wiewohl der Weltmensch, ja vielmehr im "Bewusst" und "Unbewusst" Okkulten verstrickt ist, als wie ein Christenmensch, so ist doch die Bedeutung des Wortes okkult dem "weltlichem Denken" weitaus "mehr fremd", als den aufgeklärteren Besuchern freier Christ-aus-Überzeugung-Gemeinden. Klar, - wo ist denn jemand besser geschützt vor Okkultismus, als wie jener, der darüber aufgeklärt wurde. Es ist Rolf in einer Fernsehsendung gelungen, okkulte Ströme der Wort und Geist Sekte beim Namen zu nennen. Dies ist beachtlich.
Aber nicht nur solches allein, wiewohl dies natürlich schon grotesk genug wäre, - da Okkultismus Sünde ist, - nein es geht noch weiter. Wir sehen innerhalb der W+G Gemeinde Strukturen und hören von schlimmen Dingen, die bis dahin reichen, dass andere Christen beschmutzt werden, nach der Weise (der Hirschkuh) :
- nur wir haben Recht, - nach uns kommt die Sintflut, - für meinen Apostel da gebe ich alles, - und ein Geschrei ist , dass man sich sagt, wo tut es denn weh. Heilige Ehrfurcht, oder einen Ort der Stille vermisst man, dabei sagt uns aber die Bibel, es ist noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes, lasst uns danach trachten, einzugehen in diese Ruhe. Viel Friede, - sowie tiefer Friede taucht zwangsläufig ein in die Ruhe Gottes, - solch eine Ruhe fand ich jedoch bei Wort und Geist nicht vor.

Nein, - wir dürfen uns auch mit kleinen Erfolgen zufrieden geben. Geduld, - so heißt das Glaubensbrüderchen. Es zog mal jemand eine in Wasseralgen verhedderte Taube aus dem Nürnberger Fluss namens Pegnitz und hatte hernach ein Superinterview mit der AZ, wo er Zeugnis von Jesus gab, da schnitten jene gleicherweise die wichtigsten Passagen einfach raus, - naja , da wo der Mensch seinen Schatz hat, dort hat er eben auch sein Herz. Mfg -Feder.
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#36
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http://www.idea.de/blog/?p=177#comments




Wenn wir bibeltreue Christen uns von denen nicht öffentlich distanzieren, dann ist es auch kein Wunder, dass man uns in “denselben Topf wirft”.


Es sagte mal mein Großvater, - und dabei hatte er nicht mal so unrecht, wer sich unter die Kleie mischt, den fressen die Säue. Zitat - (input) - mfg Feder.
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#37
Rolf

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Sind jetzt die Freikirchen im Fadenkreuz?





Geschrieben von Michael Molthagen


Nach diversen Angriffen auf die ach so bösen Evangelikalen und die schrecklichen Missionare scheinen jetzt die Freikirchen im Fadenkreuz unserer öffentlich-rechtlichen Medien zu sein, um öffentlich hingerichtet zu werden.

Das ZDF-Magazin "Frontal 21" - je, genau die - hat vorgestern einen Beitrag über die "Heilungsversprechungen von 'Wort und Geist'" veröffentlicht. In der Ankündigung dazu heißt es auf der Home Page frontal21.zdf.de (dort kann man sich auch das Video ansehen und ein Manuskript des Beitrags herunterladen):

"Auch wenn die großen Kirchen Mitglieder verlieren - christliche Freikirchen sind im Aufschwung. Ihr Angebot: Das Evangelium ohne Kompromisse - sie nehmen die Bibel wortwörtlich - Wunder inklusive. 'Wort und Geist' ist so eine neureligiöse Glaubensgemeinschaft. Vor zehn Jahren gegründet. In legeren Gottesdiensten nach amerikanischem Vorbild sollen - etwa durch Handauflegen - auch schwere Krankheiten geheilt werden."

Wow.

Noch schöner ließt sich das Manuskript:

"Jesus hat Zulauf. Auch wenn die großen Kirchen Mitglieder verlieren - christliche Freikirchen sind im Aufschwung. Ihr Angebot: Das Evangelium ohne Kompromisse - sie nehmen die Bibel wortwörtlich - Wunder inklusive. 'Wort und Geist' ist so eine neureligiöse Glaubens-Gemeinschaft. Vor zehn Jahren gegründet. In legeren Gottesdiensten nach amerikanischem Vorbild sollen - etwa durch Handauflegen - auch schwere Krankheiten geheilt werden. Der Glaube macht´s, heißt es. Aberder kann richtig gefährlich werden, wie Rainer Fromm zeigt."

Schon die ersten drei Worte sind in diesem Zusammenhang geradezu unerträglich und zeigen auf, worum es den Frontalisten wohl wirklich geht.

Und dann noch die Abmoderation: "Den evangelischen Freikirchen in Deutschland gehören insgesamt rund 330.000 Gläubige an."

Leider wird nicht klar (und soll vielleicht auch nicht klar werden), welche Freikirchen gemeint sind und woher die von "Frontal 21" genannte Zahl kommt. Die 14 Mitgliedskirchen der Vereinigung Evangelischer Freikirchen etwa haben rund 275.000 Mitglieder (und darüber hinaus sehr viele Personen, die ohne Mitgliedschaft dazugehören).

Eine Bewegung wie die neocharismatische "Wort+Geist"-Bewegung (nicht zu verwechseln mit der Kirchen-Zeitschrift "Wort und Geist" des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden) jedenfalls ist nicht typisch für die Freikirchen in Deutschland, schon gar nicht für diejenigen, die zur VEF gehören (wie z.B. Baptisten, Methodisten, Pfingstler, Heilsarmee usw.).

Die Evangelisch-methodistische Bischöfin Rosemarie Wenner betont zu Recht, daß die Mitgliedskirchen der VEF, deren Vorsitzende sie ist, sich um "saubere biblische Theologie" bemühen und daß dies bei "Wort+Geist" nicht der Fall sei.

Es ist davon auszugehen, daß sich die Macher dieses Beitrags in "Frontal 21" vorher mit der vielfältigen kirchlichen Kritik an "Wort+Geist" auseinandergesetzt haben - schon eine einfache Google-Recherche zeigt auf, daß viele Theologen und Weltanschauungsexperten "Wort+Geist" kritisieren - auch solche aus den Freikirchen. Allerdings scheint im Beitrag kein freikirchlicher Experte zu Wort zu kommen - doch ist "der evangelikale Pastor Rolf Wiesenhütter", der seine Kritik äußern darf, nach meinen Recherchen ein freikirchlicher Theologe und Weltanschauungsexperte (und zudem wohl einer der entschiedensten Kritiker von "Wort+Geist"), was "Frontal 21" allerdings verschweigt - in einem Bericht über die angebliche Freikirche "Wort+Geist" mehr als verwunderlich, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Versehen und damit wohl der Versuch, alles zu vermeiden, was die Freikirchen "entlasten" könnte.

"Wort+Geist" - eine aus meiner Sicht mehr als kritikwürdige Bewegung, die ich persönlich nicht unter "Freikirchen" einordne, sondern unter "christliche Sondergemeinschaften" und damit außerhalb des Rahmens christlicher Kirchen und Gemeinschaften - scheint für "Frontal 21" vor allem ein Aufhänger für eine Kampagne gegen evangelische Freikirchen zu sein. Man wird abwarten müssen, was von "Frontal 21" (und dann vielleicht auch von "Panorama"?) noch kommt.

Allerdings denke ich nicht, daß es "Frontal 21" tatsächlich nur um die Freikirchen geht. Die Anmoderation "Jesus hat Zulauf" dieses Beitrags zeigt m.E. deutlich, daß es überhaupt um die "Jesus-Leute" geht, um die Frommen. Die Freikirchler sind neben den Evangelikalen und den Missionaren nur ein Hügel, der genommen werden muß, der "Free Church Hill", nur Etappen einer Schlacht, die gewonnen werden muß. Es geht hier wohl um weit mehr als um Evangelikale, Missionare, Freikirchler.

Aber bleiben wir noch ein wenig bei den Freikirchen und was "Frontal 21" über sie zu sagen hat: "Ihr Angebot: Das Evangelium ohne Kompromisse - sie nehmen die Bibel wortwörtlich - Wunder inklusive".

Evangelium ohne Kompromisse? Die Metropolitan Community Church wird's freuen, trotz all der evangelikalen Kritik an ihr als Freikirche mit dem Etikett "Evangelium ohne Kompromisse" versehen zu werden. Spaß beiseite: Evangelium ohne Kompromisse ist das erklärte Ziel aller christlichen Kirchen. "Evangelium" heißt "Gute Nachricht". Bei "Frontal 21" scheint man eher von einer Droh- denn einer Frohbotschaft auszugehen. Was wäre denn eine Frohbotschaft mit Kompromissen? "Willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein!" wäre wohl ein kompromißbereites Evangelium. Vielleicht sollten die Frontalisten noch einmmal die Bergpredigt lesen und sich fragen, ob man da wirklich irgend welche Kompromisse eingehen will.

Die Bibel wortwörtlich? Nun ja, es gibt evangelische Freikirchen, in denen die Bibel wortwörtlich verstanden wird - dort reist der Pastor dann wohl einmal pro Jahr im Sommer nach Troas, um den Mantel des Paulus zu holen. Wie sagte Bischöfin Wenner: Um eine "saubere biblische Theologie" bemühen sich alle Mitgliedskirchen der VEF. Dort nimmt man die Bibel ernst, versteht sie nicht wortwörtlich (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Wunder inklusive? Dazu zitiere ich einmal den Evangelischen Erwachsenen-Katechismus, herausgegeben im Auftrag der Katechismuskommission der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (5. Auflage 1989, zufälligerweise dem Jahr des Wunders der innerdeutschen Grenzöffnung):

"Was eine menschliche Begegnung für mich bedeutet, das kann mir kein Naturwissenschaftler beweisen, das kann ich nur selber sagen. Ebenso ist es beim Wunder: Es kann unter der wissenschaftlichen Betrachtungsweise durchaus ein natürliches Geschehen sein und dennoch für den Glaubenden eine Bedeutung haben, die ihn für Gottes wunderbare Führung und Hilfe danken läßt... Der Glaubende erwartet, daß auch er die Erfahrungen mit Gott machen kann, die sich in den Wundergeschichten niedergeschlagen haben" (S. 391).
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