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Was heisst eigentlich "Jesus annehmen"?


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#1
Rolf

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Bekehrt - und dann?






Über den Autor
Frank Schulz arbeitet als Buchhalter in der Lebensmittelindustrie. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören Altes Testament, Heilsgeschichte, Bibelauslegung und Fragen zur Beziehung von Gott zu den Menschen und den Menschen untereinander. Frank ist verheiratet und hat drei Kinder. Er wohnt mit seiner Familie in Schleswig-Holstein.


Frage von NN:
"Was heisst eigentlich "Jesus annehmen"? Heisst "annehmen", seine Taten anzuerkennen und ihn als seinen Herrn zu bezeichnen - und trotzdem weiterzuleben, als ob es ihn gar nicht geben würde? Weiter schlecht über Mitmenschen reden, weiter lügen? Oder ist es wichtiger, seine Liebe anzunehmen und nach seinem Wort zu leben, ohne dass man ihn anbetet oder wirklich eine Beziehung mit ihm hat?"

Jünger sind erkennbar

Es ist bezeichnend, dass Jesus seine Jünger in Matthäus 28,19 dazu aufruft, alle Menschen zu Jüngern zu machen: Ein Jünger ist jemand, von denen andere Menschen sagen, dass er einer sei. Man kann es folglich von aussen sehen, wenn ein Mensch ein Jünger von Jesus ist. Christsein kann offensichtlich kein statischer, geheimer Zustand sein. Christ zu sein bedeutet, Jesus nachfolgen und nachfolgen heißt nichts weiter, als das zu tun, was Jesus gesagt und getan hat. Wer in diesem Sinn Jesus nicht nachfolgt, kann einem anderen Menschen schwerlich klarmachen, woraus sein Christsein besteht. Wenn kein sichtbarer Unterschied zwischen beiden Menschen besteht, wird es vielleicht auch gar keinen geben.


Nachfolge ist sichtbare Veränderung

Christus nachfolgen bedeutet nichts anderes, als aus der Beziehung mit Jesus Christus heraus das zu tun, was Gott in der Bibel von uns erwartet.

Sobald wir Christen werden, erhalten wir den heiligen Geist (Römer 8,9), der in uns eine schrittweise Veränderung bewirkt - wenn wir uns nicht dagegen sträuben. Die sichtbare Frucht dieser Veränderung ist in Galater 5,22 beschrieben und kann in keinem Fall durch die eigene Anstrengung eines Menschen erreicht werden. Nachfolge bedeutet letztendlich nichts anderes als die von Innen nach Außen sichtbar gewordenene Bestätigung des Heils.

jemand das aus eigener Kraft versucht, führt es oft zu falscher Selbstgerechtigkeit und Hochmut, da die eigene Leistung zum Träger der Nachfolge wird. Die Nachfolge Christi basiert vielmehr auf dem Werk des Heiligen Geistes im Leben eines Menschen. Je nachdem wie sich ein Christ gegen dieses Wirken sträubt, ist die Nachfolge sichtbar oder eben nicht.


Christ ja, Nachfolge nein?

Einen Christen ohne Nachfolge oder ohne Heiligen Geist (Römer 8,9) gibt es nicht. Ein Mensch, der sich selber als Christ bezeichnet, aber jede Kraft Gottes in seinem Leben vermissen lässt, ist keiner.

Unser gesamtes Leben als Christ soll ein Gottesdienst sein (Römer 12,1-2). Sicher ist, dass wir alle Sünder sind und in unserem Handeln und Denken nicht perfekt sein können. Sicher ist aber auch, dass wir uns darauf nicht zurückziehen und so eine mangelnde Nachfolge rechtfertigen können.

Jesus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zu Gott wenn er den Weg nicht über Jesus nimmt, die Wahrheit nicht bei ihm sucht und von ihm kein Leben hat. Dies schließt die Bekehrung, die Nachfolge und den Gehorsam Gottes Wort gegenüber ein.



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