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“Allversöhnung” - ein trügerisches Heilsversprechen?


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Rolf

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“Allversöhnung” -



ein trügerisches Heilsversprechen?



Wie nachfolgend zu zeigen ist, betrachten manche Bibelkenner die Allversöhnungslehre nicht ohne Grund als ein “Trojanisches Pferd” für die Gemeinde GOTTES.

Diese Lehre - von einigen Esoterikern auch Lehre von der All-Aussöhnung bezeichnet - taucht im schein-christlichen Gewand in verschiedenen Variationen auf. Grundsätzlich aber wird von deren Vertretern behauptet, dass letztlich alle Menschen in das Reich GOTTES eingehen würden. Ein Teil ihrer Protagonisten geht schließlich soweit, in die ewige Rettung gar sämtliche Dämonen, inklusive den Teufel persönlich, einzubeziehen - da GOTT durch den Tod CHRISTI das gesamte All versöhnt habe. Das Hauptargument jener Irrlehren besteht darin, dass GOTT Liebe und eben diese Tatsache unvereinbar mit dem Gedanken sei, dass GOTT ein Großteil SEINER Geschöpfe unendlichen Qualen im Feuersee aussetze. Insofern ist es nur konsequent, wenn bestimmte Leute auch die ewige Rettung Satans postulieren, da schließlich auch die Dämonen und der Teufel selbst ursprünglich Geschöpfe GOTTES sind und es dem Wesen GOTTES - SEINER Liebe - widersprechen würde, bliebe auch nur irgendeines dieser Geschöpfe unendlichen Qualen ausgesetzt... so meint man.

Da irgendwelche Gedanken an Allversöhnung der Bibel absolut fremd und demnach völlig absurd sind, bedienen sich die Vertreter dieser Lehre u.a. folgenden Kunstgriffes: Um zu `widerlegen´, dass die “ewige Pein” im “ewigen Feuer” (Matthäus 25:41.46) unendlich sei, wird der Begriff “ewig” (gr. aionios) von den Allversöhnern kurzerhand als generell zeitlich begrenzt definiert. Ihre Lehrer versteigen sich z.T. sogar zu der Behauptung, es gäbe in Wirklichkeit in keiner Sprache der Welt einen Begriff, der ursprünglich “ewig” bzw. “Ewigkeit” im von jedem kleinen Kind verwendeten und verstandenen Sinn von unendlich/ Unendlichkeit bezeichne (z.B. F.H. Baader).

Wenn man den Feuersee, resp. die Hölle, nicht gleich gänzlich (z.B. durch allegorische Vergeistigung - siehe Zeugen Jehovas, Adventisten u.a. Sekten) leugnet, so wird er von den Allversöhnern i.d.R. als ein Ort der Reinigung bzw. Läuterung verstanden, an welchem die zeitlebens unbußfertigen Sünder schließlich doch noch - sozusagen in einem zweiten Durchlauf - für die Herrlichkeit GOTTES zubereitet würden (vgl. die römische Fegefeuer-Lehre). Unter Missbrauch der Heiligen Schrift wird hierfür z.B. die Schriftstelle 1.Petrus 3:19.20 so interpretiert, dass man dort eine Predigt des HERRN JESUS im Totenreich hineinliest, aufgrund derer sich die Sünder bekehrt haben sollen, welche in den Tagen Noahs unbußfertig in der Flut umgekommen waren. Der Feuersee gilt bei den Allveröhnern als ein absolut zuverlässiges Bekehrungsmittel: Im Feuersee bekehre sich mit der Zeit auch der hartnäckigste Sünder - ob Nero, Hitler, Marx, Lenin, Stalin, Mao...

Was all die Gnade und Güte GOTTES kraft des HEILIGEN GEISTES ein Leben lang nicht zu bewirken vermochten - nämlich dass ein unbußfertiger Sünder umkehrt von seinen Sünden und GOTT von ganzem Herzen liebt - das werde der Feuersee in jedem Fall zu Wege bringen. Im folgenden sollen in aller Kürze einige biblische Gründe genannt werden, welche die Allversöhnungslehre entschieden widerlegen.



1. Rechtfertigung durch Glauben

Die einzig mögliche Rechtfertigung eines Menschen vor GOTT, ist die Rechtfertigung durch den lebendigen Glauben, wie geschrieben steht:

“Denn wir urteilen, dass ein Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird...” (Römer 3:28; vgl. Hebräer 11:39).

Jener rechtfertigende Glaube wird durch solche Werke vollendet, bei welchem der biblisch fundierte Glaube mitwirkt, da der Mensch bekanntlich “nicht aus Glauben allein” gerechtfertigt wird (Jakobus 2:22-24). Da der Glaube ohne Werke tot ist wie ein Leib ohne Geist und nicht zu erretten vermag (Jak. 2:14ff.), kann ein Toter generell keinen rettenden Glauben mehr erlangen.

Der biblisch fundierte Glaube ist nämlich stets auf den lebendigen GOTT selbst fixiert und wird erst im realen Vertrauen auf SEIN Wort konkret. Das Vertrauen in das Wort GOTTES ist nämlich nur dann echt, wenn es zum tätigen Gehorsam gegenüber CHRISTUS und DESSEN Gebote führt (Röm. 1:5; 16:26; Hebr. 5:9). Als Belohnung dafür hat GOTT allen, die IHM wahrhaftig vertrauen, indem sie wirklich tun, was ER gebietet, Verheißungen gegeben (z.B. das ewige Leben - Röm. 6:23; das himmlische Jerusalem - Hebr. 11:9.10 usw.). Der Inhalt jener Verheißungen ist die Hoffnung, welche ausschließlich denen mit lebendigem Glauben gegeben ist. Ein besonderes Kennzeichen dieser Hoffnung besteht gerade darin, dass ihre Verwirklichung noch nicht zu sehen ist:

“Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung; denn was einer sieht, was hofft er es auch? Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren” (Röm. 8:24.25).

Der tatsächlich Glaubende geht von der Realität des erst für die Zukunft Verheißenen aus und zieht hieraus die praktischen, von GOTT gebotenen Konsequenzen für das jetzige Leben:

“Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht...” (Hebr. 11:1; vgl. 11:9.10.39).

Glaube ist demnach mit der Hoffnung verknüpft und nur solange möglich, wie man das, wovon uns das Wort GOTTES heute überzeugen will, noch nicht sehen kann. Deshalb steht der Glaube im Gegensatz zum Schauen:

“Denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen” (2.Kor. 5:7).

Ist nun ein unbußfertiger Sünder gestorben, so ist er jedoch zum Schauen gelangt. Der HERR JESUS berichtet ausdrücklich darüber:

“Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. Und im Hades seine Augen aufschlagend, als er in Qualen war, sieht er Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß” (Lukas 16:22.23; vgl. 23:43).

Indem das Evangelium eine Rechtfertigung vor GOTT ohne Glauben generell ausschließt, ein Toter aber nicht mehr glauben kann, benötigten unbußfertig gestorbene Sünder einen gänzlich anderen Weg der Rechtfertigung als die Rechtfertigung durch den lebendigen (= tätigen) Glauben.

Zudem gibt es keine Verheißung (Hoffnung) mehr für die Menschen im Feuersee, da sämtliche Verheißungen GOTTES stets im Gegensatz zum zweiten Tod - dem Feuersee - stehen (vgl. Offb. 21:7. . Entweder geht also jemand aufgrund seines Glaubens in das Reich GOTTES ein, indem er damit sämtliche Verheißungen erlangt, oder er kommt aufgrund seines Unglaubens in den Feuersee. Beide Optionen gelten als unveränderlich und unaufhörlich, d.h. ewig. Sie bilden jeweils den Schlusspunkt in der Existenz jedes einzelnen Menschen.



2. Rechtfertigung durch Gnade

Hiermit kommen wir zu einer Schriftstelle, die sehr häufig zur Begründung der Allversöhnungslehre herangezogen wird (Römer 3:23.24):

“Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit GOTTES, und werden umsonst gerechtfertigt durch SEINE Gnade, durch die Erlösung, die in CHRISTUS JESUS ist”.

Der vorangehende Vers (22) sagt ausdrücklich, dass sich die Rechtfertigung ausschließlich auf jene erstreckt, welche glauben. Dass “alle” umsonst gerechtfertigt werden, meint demnach, dass alle, welche glauben, umsonst gerechtfertigt werden (vgl. Vers 2 . Während der Glaube das Mittel der Rechtfertigung ist (Epheser 2: , ist die Gnade ihr eigentlicher Ursprung. Gnade bedeutet unverdiente Liebe:

“Denn ich habe auch euch überliefert, was ich auch empfangen habe: dass CHRISTUS für unsere Sünden gestorben ist, gemäß den Schriften” (1.Kor. 15:3).

“JAHWE hat IHN treffen lassen unser aller Ungerechtigkeit” (Jesaja 53:6).

“Hieran haben wir die Liebe erkannt, dass ER für uns SEIN Leben dargelegt hat” (1.Joh. 3:16).

Von der Liebe CHRISTI, nämlich dass ER stellvertretend für uns gestorben ist, haben jene offenkundig nichts, die wegen ihrer Sünden Feuerqualen leiden werden. Woran aber sollen solche noch die Liebe GOTTES erkennen? Würde nun ein Mensch dadurch in den Himmel kommen können, dass er mit zeitlich befristeten Höllenstrafen seine Sünden selbst abbüßen könnte - denn der Feuersee ist die Strafe für die bösen Werke - so müsste es letztlich Menschen im Reich GOTTES geben (und zwar der überwiegende Teil), welche gerade nicht durch die Gnade GOTTES, d.h. nicht umsonst dorthin eingegangen sind. Die Allversöhnungslehre zwingt also zu der lästerlichen Annahme, dass alle Menschen ihre Sünden grundsätzlich selbst abbüßen können, selbst wenn sie zeitlebens die Gnade GOTTES mit Füßen treten.

Entweder empfängt man aber die Vergebung seiner Sünden (dann bezahlt CHRISTUS für die Schuld) oder man büßt für seine Sünden (dann bezahlt man selbst). Beides gleichzeitig geht logischerweise nicht. Speziell die Aussage, dass alle durch SEINE Gnade gerechtfertigt werden, schließt definitiv aus, dass jemand die Strafe für seine Sünden selbst tragen kann, um anschließend in die Herrlichkeit GOTTES zu gelangen. Dies entspräche dann einer Rechtfertigung durch Gericht anstatt durch Gnade. Auch deshalb ist jede Version der Allversöhnungslehre falsch.



3. Rechtfertigung durch das Opfer CHRISTI

“Jetzt aber ist ER einmal in (aufgrund) der Vollendung der Zeitalter (Äonen) geoffenbart worden zur Abschaffung der Sünde durch SEIN Opfer” (Hebr. 9:26).

Die Bibel lehrt zweifelsfrei, dass es unabhängig vom Opfer CHRISTI kein Eingehen in das Reich GOTTES gibt (Hebr. 10:14), da nur ER - und zwar ausschließlich durch SEIN Opfer (nicht durch den Feuersee!) - die Sünden abschafft (vgl. Joh. 1:29). Dabei heißt es zudem ausdrücklich, dass es Menschen gibt, die permanent sündigen, und dass für jene

“...kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig(bleibt), sondern ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verschlingen wird” (Hebr. 10:26.27).

Dass für gewisse Sünder kein Schlachtopfer mehr übrigbleibt, um deren Sünden wegnehmen zu können, heißt doch nichts anderes, als dass ihnen das Opfer CHRISTI grundsätzlich nichts mehr nützt, da ihre Sünden ein entsprechendes Ausmaß angenommen haben (vgl. Hebr. 6:4-6). Diese Menschen können demnach durch das Opfer CHRISTI prinzipiell keine Sühnung für ihre Sünden erlangen und müssten - um errettet zu werden - folglich die Strafe für ihre bösen Werke selbst im Feuersee abbüßen können, um schließlich doch noch in das Reich GOTTES einzugehen. Dies würde wieder Selbsterrettung bedeuten - jedoch: Es gibt keinen anderen Heilsweg außerhalb der Sühnewirkung des Opfers CHRISTI (vgl. Hebr. 10:14)!

Im übrigen ist ein Feuersee, der lediglich zur Reinigung bzw. Läuterung dienen soll, nichts anderes als ein “Fegefeuer” (“fegen” meint hier traditionell weg- oder ausfegen im Sinne von reinigen). Die Fegefeuer-Lehre ist jedoch eine römisch-katholische Irrlehre, mit welcher von jeher unbußfertige und hartnäckige Sünder ihre Gewissen beruhigten, die zudem erklärt, warum z.B. “Ketzer” gefoltert wurden, nämlich um sie zu reinigen. Die Absurdität der Lehre, dass der Feuersee zur angeblichen Reinigung (Fegefeuer) dienen würde, geht auch sonnenklar daraus hervor, dass die Kinder GOTTES ausschließlich “in SEINEM Blut” von ihren Sünden gewaschen werden (Offb. 1:5; Eph. 1:7) und nicht etwa im Feuersee.



4. Die Versöhnung mit GOTT ist zweiseitig

Gemäß Epheser 2:15.16 bedeutet Versöhnung die Wegnahme bzw. Beendigung von Feindschaft (vgl. Matth. 5:24; 1.Kor. 7:11), um zwischen GOTT und Menschen Frieden zu stiften.

Indem GOTT die Welt mit SICH versöhnt hat (Vergangenheit), hat ER seinerseits die Feindschaft beendet und bietet seitdem allen Frieden mit sich an (Eph. 2:17). Ob nun aber tatsächlich Frieden in der aufgrund der Sünde des Menschen grundsätzlich gestörten Beziehung mit GOTT einkehrt oder nicht, hängt wesentlich davon ab, ob der Mensch auch seinerseits die Feindschaft gegen GOTT beendet und die Versöhnung und den Frieden, den GOTT gestiftet hat, annimmt oder nicht. Deshalb ergeht ja die Aufforderung gerade an jene, die wissen, dass GOTT die Welt mit SICH versöhnt hat (2.Kor. 5:20; vgl. zu “euch” 1:19):“Lasst euch versöhnen mit GOTT!”

Denn sowohl die Gesinnung des Fleisches als auch die Freundschaft mit der Welt - beides wird auch von sogenannten Gläubigen oftmals noch praktiziert - ist Feindschaft gegen GOTT (Röm. 8:7; Jak. 4:4). Wer auch nur an einem von beidem festhält, lehnt letztlich die Versöhnung ab, die GOTT durch das Blut des Kreuzes CHRISTI ermöglicht hat und anbietet (vgl. 3.Mose 23:29).

Indem die Allversöhnungslehre ausschließlich die Seite GOTTES einseitig betont (SEIN Friedensangebot) und dabei das Aufrechterhalten der Feindschaft gegen GOTT seitens des unbußfertigen Sünders, dessen Unversöhnlichkeit bis in den zweiten Tod, übergeht, reduziert sie das Evangelium auf das, was GOTT getan hat (Zuspruch im Heilsangebot) und unterschlägt dabei, was der Mensch aufgrund der bereits erwiesenen Liebe GOTTES zu tun hat (Anspruch in der Forderung nach Umkehr und Gehorsam).


5. GOTT nimmt SICH nicht der Engel, sondern des Samens Abrahams an

Dass jede Variante der Allversöhnungslehre falsch ist, zeigt sonnenklar auch die folgende Schriftstelle:

“Weil nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig sind, hat auch ER in gleicher Weise an denselben teilgenommen, auf dass ER durch den Tod den zunichte machte, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel, und alle die befreite, welche durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren. Denn ER nimmt SICH fürwahr nicht der Engel an, sondern des Samens Abrahams nimmt ER SICH an. Daher musste ER in allem den Brüdern gleich werden...” (Hebr. 2:14-17).

Dieses Wort GOTTES enthält für unseren Zusammenhang zwei wesentliche Aussagen: Zum einen heißt es ausdrücklich, dass sich der HERR JESUS CHRISTUS mit SEINEM Opfer nicht der Engel angenommen hat, also auch nicht der Engel des Teufels (Dämonen), ja dass vielmehr die Befreiung, die ER gewirkt hat, eindeutig auf Kosten Satans ging und nicht zu dessen Gunsten, indem ER ihn nämlich “zunichte gemacht” hat (vgl. Markus 3:27). Und zum anderen heißt es, dass ER SICH “des Samens Abrahams” annimmt, also letztlich auch nicht aller Menschen, da nicht alle Menschen “Samen Abrahams” (= Kinder GOTTES) sind (vgl. Galater 3:7; Röm. 9:7. . Ist also der HERR JESUS nicht für die Engel und letztlich exklusiv für den Samen Abrahams gestorben, so müßten die Allversöhnunslehrer aus der Schrift zeigen, wodurch der Teufel und dessen Engel samt allen, die nicht Samen Abrahams sind, errettet werden, da sich CHRISTUS all jener mit SEINEM Tod nicht angenommen hat.



6. Die zeitlich Gerichteten warten auf das ewige Gericht

Indem auch der Apostel Petrus vor Pseudo-Propheten und Pseudo-Lehrern warnt, lehrt er:

“Denn wenn GOTT Engel, welche gesündigt hatten, nicht verschonte, sondern, sie in den tiefsten Abgrund hinabstürzend, Ketten der Finsternis überlieferte, aufbewahrt für das Gericht; und die alte Welt nicht verschonte, sondern Noah, den Prediger der Gerechtigkeit, als achten erhielt, als ER eine Flut über die Welt der Gottlosen brachte; und die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und zur Zerstörung verurteilte, indem ER sie denen, die gottlos leben würden als Beispiel hinstellte; und den gerechten Lot rettete... Der HERR weiß die gottseligen aus der Versuchung zu retten, Ungerechte aber aufzubewahren auf den Tag des Gerichts, um bestraft zu werden” (2. Petr. 2:4-7.9).

Hier ist eindeutig ausgesagt, dass der Tod jener Menschen, welche durch die globale Sintflut bzw. durch die Einäscherung von Sodom und Gomorra umkamen, als Beispiel dafür dient, dass GOTT eines Tages schonungslos richten wird (vgl. Jak. 2:13). Desweiteren, dass diese bereits zeitlich Gerichteten - ebenso wie Engel, die gesündigt hatten - für den Tag des Gerichts aufbewahrt werden, um ihre ewige Strafe zu empfangen (nicht: um geläutert oder auf geheimnisvollen Umwegen doch noch gerettet zu werden), wobei sie bereits jetzt schon “des ewigen Feuers Strafe leiden” (Judas 6.7) - sozusagen als ein Vorgeschmack auf die ewige Hölle. Die zeitlich gerichteten Menschen leiden also jetzt schon eine Feuerqual (vgl. Lukas 16:24), während sie aufbewahrt werden für den Gerichtstag GOTTES, um nach ihrer Auferstehung zum Gericht (Joh. 5:29) endgültig bestraft zu werden (vgl. Offb. 20:13-15). Pseudo-Propheten und Pseudo-Lehrer leugnen diese Tatsache natürlich und nehmen dadurch den bisher erfolgten (zeitlichen) Gerichten GOTTES ihre ernste Vorbildwirkung.

Dass die Allversöhner Pseudo-Lehrer sind, zeigt sich auch an deren Auffassung von dem, was sie “All” nennen. Denn dass der Feuersee bzw. die Hölle weder im Himmel noch auf der Erde ist, weiß jedes Kind. Inwieweit nämlich GOTT das All (besser: “alle Dinge” - gr. ta panta) versöhnt hat, wird ausdrücklich wie folgt erläutert:

“... es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln” (Kolosser 1:20; vgl. Eph. 1:10; Hebr. 9:23).

Hier steht also weder etwas von den Engeln, die in den tiefsten Abgrund hinabgestürzt worden sind (2.Petrus 2:4), noch von denen, die (bereits jetzt) des ewigen Feuers Strafe leiden (Jud. 7).

Entsprechend der Belehrung des Apostels Petrus besteht der Gegensatz zur Bestrafung der Ungerechten in der Errettung der Gerechten (Noah mit seinem ganzen Haus, sowie Lot). Die Errettung bewahrt also vor der Bestrafung. Deshalb kann bei allen, die nach dem Tod noch bestraft werden, generell nicht mehr von irgendeiner “Errettung” gesprochen werden. Um über die im Gegensatz zur Errettung stehende Bestrafung hinaus doch noch in das Reich GOTTES eingehen zu können, bedarf es eines völlig anderen Heilsweges als ihn uns das Evangelium von JESUS CHRISTUS aufzeigt, da das Evangelium ausschließlich die Errettung vor dem Gericht lehrt (Joh. 5:24; Mark. 16:16; vgl. Apg. 2:40; 11:14; 16:31; Hebr. 2:3; Gal. 1:6-9). Insbesondere dies macht den esoterischen - um nicht zu sagen okkulten - Charakter sämtlicher allversöhnerischen Tendenzen in der Theologie aus.



7. Der Tod und die Auferstehung

“... posaunen wird es, und die Toten werden unverweslich auferweckt werden, und wir werden verwandelt werden... Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, welches geschrieben steht: `Verschlungen ist der Tod in Sieg´.´Wo ist, o Tod, dein Stachel? Wo ist, o Tod, dein Sieg?´” (1.Kor. 15:52.54.55).

Die endgültige Überwindung des Todes geschieht also durch die Auferstehung, wobei der CHRISTUS der “Erstling der Entschlafenen” ist, da durch IHN die generelle Auferstehung der Toten überhaupt erst ermöglicht wurde (1.Kor 15:20f.). Nun sagt aber der HERR JESUS, dass zwar alle, die in den Gräbern sind, auferstehen werden, jedoch die einen zum Leben, die anderen aber zum Gericht (Joh. 5:28.29). Von denen, die zum Gericht auferstehen, steht geschrieben, dass sie in den Feuersee geworfen werden, “welches der zweite Tod ist” (Offb. 20:13-15; 21: .

Ist demnach eine Befreiung aus dem ersten Tod durch die Auferstehung möglich, deren Erstling der CHRISTUS ist, so würde die Befreiung aus dem zweiten Tod (Feuersee) eine zweite Auferstehung erforderlich machen. Dass die Heilige Schrift über eine solche zweite Auferstehung im Sinne eines Herauskommens aus dem zweiten Tod gänzlich schweigt, zeigt allein schon die Tatsache, dass eine derartige Auferstehung aus dem zweiten Tod noch nicht einmal der CHRISTUS erfahren hat, wobei ER auch künftig niemals in den Feuersee kommen wird, um aus diesem Tod wiederum auferstehen zu müssen,

“... da wir wissen, dass CHRISTUS, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über IHN” (Röm. 6:9) -

geschweige denn der zweite Tod, der Feuersee. Ist also CHRISTUS niemals aus dem zweiten Tod auferstanden - dieser Tod kommt ohnehin erst nach der “Auferstehung zum Gericht” auf die Menschheit zu, welche wiederum im Gegensatz zur “Auferstehung zum Leben” steht (Joh. 5:28.29) - so kann auch kein anderer aus diesem zweiten Tod jemals wieder herauskommen.



8. “Ewig” und “Äon” im Zusammenhang

Wer meint, die vielen Widersprüche der Allversöhnungslehre zur Heiligen Schrift einfach durch eine spezielle, d.h. einseitige Interpretation des Adjektives “ewig” (im Sinne von zeitlich begrenzt) oder des Begriffes “Äon” (im Sinne einer zeitlich begrenzten Frist) umschiffen zu können, der sollte vor allem sorgfältig bedenken, dass auch das Leben, welches CHRISTUS ist (Joh. 11:25), in direkter Parallele zum zweiten Tod “ewig” genannt wird (Matth. 25:41-46; Röm. 6:23), ebenso der HEILIGE GEIST selbst (Hebr. 9:12). Juden übersetzen sogar den alttestamentlichen Namen GOTTES, JAHWE, gewöhnlich mit “der Ewige” (z.B. L. Zunz, J. Dessauer, N. H. Tur-Sinai).

Ist aber der CHRISTUS unser Leben (Kol. 3:4) und stirbt ER nicht mehr (vgl. Offb. 1:1 , so muss wohl das “ewige Leben” ebenso ein unendlich währendes Leben sein, zumal in der neuen Schöpfung kein Tod mehr sein wird (Offb. 21:4). Ist aber das ewige Leben (CHRISTUS) unendlich (der Leib der Herrlichkeit ist unsterblich und unverweslich), so muss auch die parallel dazu genannte “ewige Pein” unendlich sein. Folgerichtig steht das Attribut “ewig” in der Bibel ausdrücklich im Gegensatz zu “zeitlich”, d.h. befristet:

“... indem wir nicht das anschauen, was man sieht, sondern das, was man nicht sieht; denn das, was man sieht, ist zeitlich, das aber, was man nicht sieht, ewig” (2.Kor. 4:1 .

Was den Begriff “Äon” (gr. aion) angeht, so heißt es vielfach in Bezug auf GOTT:

“Und wenn die lebenden Wesen Herrlichkeit und Ehre und Danksagung geben werden DEM, DER auf dem Throne sitzt, DER da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit (wörtlich: hinein in die Äonen der Äonen)...” (Offb. 4:9; vgl. Vers 10; 1:6; 5:13; 7:12; 10:6; 11:15 usw.).

Ebenso heißt es in Bezug auf den HERRN JESUS CHRISTUS:

“ICH bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ICH war tot, und siehe, ICH bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit (wörtlich: hinein in die Äonen der Äonen)” (Offb. 1:1 .

Ebenso heißt es bezüglich des Feuersees:

“Wenn jemand das Tier und dessen Bild anbetet und ein Malzeichen annimmt an seine Stirn oder an seine Hand, so wird er auch trinken vom Wein des Grimmes GOTTES, der unvermischt im Kelch SEINES Zornes bereitet ist; und er wird mit Feuer und Schwefel gequält werden vor dem Lamme. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit (wörtlich: hinein in Äonen von Äonen); und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht...” (Offb. 14:9-11).

“Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier ist als auch der falsche Prophet; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit (wörtlich: hinein in Äonen von Äonen)” (Offb. 20:10).

Die Qualen im Feuersee dauern also genauso lange an, wie GOTT und CHRISTUS leben!



9. Das Wesen der Liebe GOTTES

Indem sämtliche Vertreter der Allversöhnungslehre letztendlich mit der Liebe GOTTES zu argumentieren versuchen, beweisen sie, dass sie das wahre Wesen der Liebe GOTTES in Wirklichkeit überhaupt nicht kennen. Wie schon beim Akt dauerhafter Versöhnung übersehen sie auch hier, dass

a) zur Liebe immer zwei gehören und

B) wahrhafte Liebe niemanden vergewaltigt, sondern eine ungezwungene und bewusste Entscheidung beider Seiten voraussetzt (vgl. das Wesen der Ehe in Eph. 5). Deshalb greift auch deren Berufung auf das Wort nicht, welches sagt, dass GOTT will, dass alle Menschen gerettet werden (1.Tim. 2:4). Vielmehr sagt der HERR JESUS bezüglich Jerusalem (Matth. 23:37):

“... wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen..., und ihr habt nicht gewollt!” (vgl. Offb. 21:6; 22:17).

Solche Aussagen des MESSIAS´ machen zweifelsfrei deutlich, dass der Mensch einen freien Willen besitzt, wonach er sich für oder gegen GOTTES Gebote entscheiden kann.

Wer demnach behauptet, dass ein Geschöpf GOTTES dem Willen bzw. der Liebe GOTTES nicht widerstehen könne, der muss aus der Schrift den Nachweis erbringen, dass Satan jemals den Willen GOTTES tut (vgl. Joh. 8:44). Wie der Teufel die Menschen zur Sünde verführt hat, ist das erste, was die Bibel über ihn bezeugt, dass er in den Feuersee geworfen wird, ist die letzte Meldung über ihn - wobei aus der Offenbarung JESU CHRISTI klar und deutlich hervorgeht, dass selbst eine 1000jährige Gefangenschaft (vgl. 2.Petr. 2:4) nichts am Wesen Satans ändert (Offb. 20:1-10). Kann aber der Teufel dem Willen GOTTES und SEINER Liebe dauerhaft widerstehen, so können es auch dessen Kinder, da diese sein gottwidriges Wesen besitzen (Joh. 6:70; vgl. 1.Joh. 3:8-15).

Die Allversöhnungslehre hingegen läuft darauf hinaus, dass GOTT zunächst versuche, die Herzen der Menschen in diesem Leben zu gewinnen, indem ER ihnen Güte und Gnade erweist und insbesondere durch die Verkündiger der Allversöhnungslehre von SEINER angeblich grenzenlosen Liebe erzählen lässt. Erweist sich der Mensch nun aber zeitlebens hartnäckig und lässt sich nicht durch die Güte und Gnade GOTTES samt der Verkündigung SEINER angeblich grenzenlosen Liebe davon überzeugen, dass es ihm gebühre, GOTT zu lieben, so werde GOTT ihn schließlich mittels “äonischer” Qualen (d.h. lediglich einige Jahrtausende im Feuersee) mit absoluter Sicherheit von SEINER Liebe überzeugen können - nach dem Motto: “Und bist du nicht willig, so brauch´ ich Gewalt!”

Müssten aber alle unbußfertigen Geschöpfe GOTTES solange im Feuersee bleiben, bis sie GOTTES Liebe - oder was man dann noch davon zu erkennen vermag - angenommen haben, dann würde GOTT die Menschen effektiv in die Beziehung mit SICH zwingen, d.h. vergewaltigen. Und genau dies will GOTT eben nicht. Schon aus diesem Grund können wir jetzt nichts von der Hölle sehen. Jedoch Menschen, welche bereits jetzt GOTT fluchen und lästern, obwohl er ihnen Güte und Gnade erweist (vgl. Joh. 15:25), werden GOTT erst recht hassen, wenn sie zum Gericht auferstehen, um in den Feuersee geworfen zu werden, in welchem sie in Äonen von Äonen gequält werden. Die Allversöhner irren demnach sehr, wenn sie meinen, dass der Feuersee jemals einen darin befindlichen Menschen von der Liebe GOTTES überzeugen könne.

Hier wenden die Verteidiger der Allversöhnung ein, dass doch GOTT Liebe sei, und es gerade deshalb niemals zulassen werde, dass Menschen derart gequält werden. Der GOTT der Liebe sei schließlich kein sadistischer Folterknecht. Wer so argumentiert, der sollte doch einmal klar die Frage beantworten, wie lange die “äonische Pein” dauert (gemäß der allversöhnerischen Interpretation von 1.Petrus 3 doch wenigstens einige Jahrtausende) sowie ferner, wie es ein GOTT, welcher Liebe ist, veranstalten könne, dass SEINE Geschöpfe (angeblich) Jahrtausende lang in einem Feuersee gefoltert werden, um sie SEINER Liebe gefügig zu machen. Entweder überlässt ein GOTT, welcher Liebe ist, SEINE Geschöpfe Feuerqualen oder nicht. Entweder foltert ER sie, damit sie IHN lieben, oder nicht. Dies sind grundsätzliche Fragen, an deren Beantwortung die allversöhnerische Definition von “ewig” (i.S.v. zeitlich begrenzt) nichts ändern kann.



10. Der GOTT der Liebe hasst auch Menschen

Im übrigen kommt Liebe nur durch Liebe (Joh. 3:16; Tit. 3:4). Hass erzeugt keine Liebe, sondern Hass. Das Gericht GOTTES im Feuersee ist nicht Ausdruck der Liebe GOTTES, sondern SEINES Hasses. Denn GOTT hasst alle, die Frevel tun, den Mann des Blutes und des Truges verabscheut ER (Psalm 5:6). Den Gesetzlosen und den, der Gewalttat liebt, hasst SEINE Seele (Psalm 11:5). Schließlich heißt es auch im Neuen Testament:

“Den Jakob habe ICH geliebt, den Esau habe ich gehasst” (Röm. 9:13),

wobei Jakob ein Vorbild für die Auserwählten ist und Esau als warnendes Beispiel für einen Ungöttlichen genannt wird, der keinen Raum mehr für die Buße fand (Hebr. 12:17). Der GOTT, DER einerseits vollkommene Liebe ist, hasst also durchaus gewisse Menschen (vgl. 5.Mose 7:10). Demnach ist es eine Lüge, dass GOTT angeblich alle Menschen, die über diese Erde gehen, liebe!

Im Feuersee ist keinerlei Liebe GOTTES mehr vorhanden und auch keinerlei Raum für eine Umkehr. Niemand kann und wird sich in der Hölle bekehren!

Mit dem, was die Heilige Schrift sonnenklar über den HERRN JESUS lehrt, passt das hergebrachte, oberflächliche und verfälschende Bild vom “lieben Gott” oder vom blondgelockten Kindlein in der Wiege nicht zusammen; denn der HERR JESUS wird eines Tages zu denen sagen, die den Willen GOTTES verachteten, indem sie die Liebe GOTTES nicht selbst ausüben wollten:

“Geht von MIR hinweg, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln” (Matth. 25:41; Jak. 2:13).

Nebenbei sei hier angemerkt, dass Allversöhner oftmals die “Zucht” und das “Gericht” GOTTES unerlaubt gleichsetzen. Während nämlich die Zucht durchaus Ausdruck der väterlichen Liebe GOTTES ist, womit der HERR SEINE Kinder zurechtbringt, wenn sie vom Willen GOTTES abgewichen sind (Hebr. 12:4-11), bedeutet das Gericht stets den Schlusspunkt in der Beziehung zu GOTT für solche, die sich gegen jeden Versuch einer Zurechtbringung hartnäckig streubten (z.B. Bastarde, Hebr. 12:8.25.29). Der Feuersee ist das definitive und endgültige Gericht für den Teufel, für dessen Engel und seine Kinder (Matth. 25:41; 1.Joh.3:8-15; Joh. 6:70).

In Wahrheit verhält es sich aber so, dass gerade die Existenz des Bösen in dieser Welt ebenso wie der unendliche Feuersee bestätigen, dass GOTT Liebe ist. Da nämlich GOTT Liebe ist, muss zwangsläufig alles, was gegen IHN ist und sich SEINEM Willen widersetzt, dem Wesen nach böse sein. Weil es jedoch mit dem Wesen der Liebe GOTTES unvereinbar ist, jemanden mit Gewalt in eine intime Beziehung mit sich zu zwingen - wir würden so etwas Vergewaltigung nennen - muss GOTT dem Menschen die Möglichkeit offen lassen, sich für oder gegen IHN entscheiden zu können. Denn nur wenn diese Alternative überhaupt existiert, ist ein Geschöpf GOTTES nicht gezwungen, GOTT zu lieben. Soll sich aber der Mensch ein für allemal für GOTT entscheiden, denn GOTT will den Menschen ja unsterblich machen und für immer in SEINE Herrlichkeit bringen (Joh. 17:24), dann muss sich der Mensch auch ein für allemal gegen GOTT entscheiden können. Aus diesem Grund gibt es auch eine Hölle, weil es Menschen gibt, die sich ein für allemal gegen GOTT entschieden haben. Weil eben GOTT auch in letzter Konsequenz niemanden in die Beziehung mit SICH zwingt - wie dies törichterweise die Allversöhnungslehre sagt - eben weil GOTT Liebe ist, muss ER logischerweise für alle Menschen, welche SEINE Liebe (am deutlichsten geoffenbart im Opfer CHRISTI am Kreuz) endgültig abgelehnt haben, einen Ort schaffen, an welchem sie einerseits wunschgemäß absolut nichts mehr mit GOTT und DESSEN Liebe zu tun haben werden und andererseits die neue, vollkommene Schöpfung GOTTES nicht mehr aufs neue durch ihre Anwesenheit verderben können. Dieser Ort, an welchem schließlich überhaupt keine Liebe mehr sein wird, ist die Hölle, da alles Gute ausschließlich aus GOTTES Gnade kommt. Das wirklich Üble an der Hölle ist also, dass GOTT, da ER wahrhaftig Liebe ist, SEINE Liebe vollständig und für immer von den dort befindlichen Wesen zurückgezogen haben wird, da diese SEINE Liebe endgültig geschmäht und abgewiesen haben. Im Gegenzug wendet sich GOTT völlig und ausschließlich den Seinen zu, da diese SEINE Liebe von ganzem Herzen begehrt und angenommen haben.

Dass aber die Vertreter der Allversöhnungslehre die Liebe GOTTES nicht wirklich kennen, zeigt sich nicht zuletzt auch daran, dass sie SEINE Gebote nicht halten, weshalb sie bereits dadurch wie folgt aufgrund des Wortes GOTTES verurteilt sind:

“Wer da sagt, ich kenne IHN, und hält nicht SEINE Gebote, ist ein Lügner, und in diesem ist die Wahrheit (= CHRISTUS) nicht” (1.Joh. 2:4; Joh. 14:21; Offb. 21: .

“Denn dies ist die Liebe GOTTES, dass wir SEINE Gebote halten, und SEINE Gebote sind nicht schwer” (1.Joh. 5:3).



11. Fazit: Beurteilung der Allversöhungslehre

Die Allversöhnungslehre (besser: All-Verhöhnungslehre) geht - wie in aller gebotenen Kürze aufgezeigt - vielfach und grundsätzlich über das hinaus, was die Schrift tatsächlich sagt. Damit verkehrt sie die Liebe GOTTES schließlich ins Gegenteil, indem sie GOTT unterstellt, ER vergewaltige einen Großteil SEINER Geschöpfe um sie IHM gefügig zu machen, dadurch, dass ER sie mit äonisch langen Qualen zur “Liebe” zwinge - eine ganz und gar mittelalterliche Prozedur...

Ein Gott, der seine Geschöpfe mittels Feuerqualen zwingt, ihn zu lieben, ist wahrhaftig kein GOTT der Liebe.

Geistlich beurteilt ist es stets Satan selbst, der dem Menschen einflößt:

“Keineswegs werdet ihr sterben!”,

wobei er damit das Gericht - damals den ersten Tod - leugnet (1.Mose 3:4). Ebenso leugnet der Teufel auch heute das kommende Gericht GOTTES, nämlich den zweiten Tod im Feuersee, aus welchem es jedoch keine Auferstehung mehr geben wird. Dazu bedient sich Satan u.a. der Allversöhnungslehre.

Indem aber die Allversöhnungslehre alle unüberwindbaren Gegensätze wie Licht/ Finsternis, Wahrheit/ Lüge, Leben/ Tod, Himmel/ Hölle usw., die sich durch die gesamte Schrift ziehen, am Ende für aufgehoben erklärt (und deshalb schon heute vielfach leugnet), lehrt sie, dass in letzter Konsequenz alles eins sei, womit sich die Allversöhnungslehre schlussendlich mit dem Heidentum (z.B. Hinduismus) deckt. So ist es sicherlich kein Zufall, dass auch im Heidentum stets die unendlichen Qualen im Feuersee geleugnet werden (z.B. im Hinduismus durch die Reinkarnationslehre, im Atheismus direkt).

Wer der Allversöhnungslehre glaubt, der wird schließlich seine heutige einmalige Chance zur Errettung seiner unsterblichen Seele verspielen, indem er meint, sich notfalls auch nach dem zeitlichen Tod bekehren zu können. Mit der trügerischen Hoffnung auf eine Bekehrungsmöglichkeit nach dem Tod fördert die Allversöhnungslehre auch die Doppelherzigkeit und ist allein schon deshalb auf das schärfste abzulehnen und zu bekämpfen.

Bedenke bitte folgendes, geehrter Leser: Ist die Qual im Feuersee tatsächlich unendlich, so bist du jämmerlich betrogen, wenn du irgendeiner Form der Allversöhnungslehre folgst, da sie sich dann als eine satanische Irrlehre erweist. Wäre hingegen die Allversöhnungslehre tatächlich Bestandteil des Evangeliums, so würdest du letztendlich immer in die Herrlichkeit GOTTES gelangen - egal, was du jetzt glaubst oder nicht glaubst. Lehnst du also die Allversöhnungslehre als Irrlehre ab, so wirst du in jenem (rein hypothetischen) Fall sowieso in das Reich GOTTES eingehen, sofern du dem HERRN JESUS CHRISTUS gehorchst und SEINEN Weisungen folgst. Nimmst du diese Lehre jedoch an, so bist du unwiderbringlich verloren, wenn sich diese Lehre als falsch erweist. Denn Irrlehrer sind immer antichristliche Verführer (2.Joh. 7-9), ob du dich Christ und wiedergeboren nennst oder nicht. Und wer im Endeffekt gar den Teufel rechtfertigen will, der steht mit Sicherheit nicht auf der Seite GOTTES!

Wer ist also in jedem Fall besser dran, der die Allversöhnungslehre ablehnt oder der sie glaubt? Nur wer diese Lehre konsequent ablehnt, steht in der Frage, ob die Allversöhnungslehre Bestandteil der Lehre CHRISTI ist, auf der sicheren Seite. Und nur der Weg, auf welchem man nicht fehlgehen kann, ist der “heilige Weg”, auf welchem die Erlösten wandeln (Jesaja 35: .

Wäre aber der Weg zum Leben nicht äußerst breit, wenn schließlich alle in die Herrlichkeit GOTTES eingingen? Und hätten nicht die besoffenen, gottlosen Faschingsnarren recht, wenn sie singen: “Wir kommen alle, alle in den Himmel!”, während unzählige Bibelleser und -kenner, sowie unzählige Verkündiger SEINES Wortes als Lügner erfunden würden, wenn sie vor den Sünden warnen, die in unendliche Höllenqualen führen werden? Wer jedoch den Narren die höchste Erkenntnis zuschreibt, gesellt sich lediglich zu ihnen.

“Irrt euch nicht! Weder Hurer, noch Götzendiener, noch Ehebrecher... werden das Reich GOTTES ererben” (1.Kor. 6:9ff.).

“Irrt euch nicht, GOTT lässt sich nicht spotten! Denn was irgend ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Denn wer für sein eigenes Fleisch sät, wird von dem Fleisch Verderben ernten; wer aber für den Geist sät, wird von dem Geist ewiges Leben ernten. Lasst uns aber im Gutestun nicht müde werden, denn zu seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten” (Gal. 6:7-9).

Die Zeit der Saat ist die Lebenszeit auf dieser Erde. Die Saat selbst sind die Werke eines Menschen: entweder Werke des Fleisches oder des Geistes (Gutestun; vgl. Röm. 2:6- . Die Lebensernte beginnt nach dem zeitlichen Tod:

“Denn der Lohn der Sünde ist Tod, die Gnadengabe GOTTES aber ewiges Leben in CHRISTUS JESUS, unserem HERRN” (Röm. 6:23; vgl. Offb. 22:12).

Bekehre dich doch von deinen Sünden, lass dich auf den Befehl CHRISTI hin taufen und werde SEINEN Geboten mit ungeteiltem Herzen gehorsam (Matth. 28:19.20). Dies ist der schmale Weg, der allein zum Leben führt - es gibt keinen anderen! Wer den Weg des Glaubensgehorsams geht (vgl. Joh. 15:10; 1.Joh. 2:6), hat es nicht nötig sein Gewissen mit einer falschen und demnach verderblichen Heilslehre zu beruhigen (vgl. Gal. 1:6-9).
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verantwortlich für die Veröffentlichung: Thomas J. Schaum (v.i.S.d.P.)



Links zu Aufsätzen, die maßgebliche Übersetzungsprinzipien und Grundsätze zum allgemeinen Umgang mit Sprache beschreiben sowie gleichzeitig das sog. “konkordante” Übersetzungs- und Interpretationssystem der Allversöhner (ursprünglich entwickelt von E.A. Knoch, exzessiv fortgeführt von F.H. Baader) restlos ad absurdum führen:

Heinrich von Siebenthal. Originaltreue und die sogenannte Dabhar-Übersetzung

Thomas Bearth. Implizite Information: Zwischen den Zeilen der Bibel lesen?



Literaturhinweise:

a) Warum wir die Lehre von der Allversöhnung verwerfen - Eine biblische Klarstellung, 66 Seiten, Sachsenheim (Selbstverlag) - bei der nua-Redaktion kostenlos zu beziehen

B) Michael Griffiths. Allversöhnung - das trojanische Pferd, Sonderdurck des Bibelbundes (dort bestellbar)

c) Willem J. Ouweneel. Ende gut - Alle(s) gut?, 64 Seiten, CLV Bielefeld, 1993

d) Andreas Symank. Werden alle Menschen gerettet? - Überlegungen zur Lehre der Allversöhnung, 128 Seiten, Das Haus der Bibel, Zürich - Basel - Genf, 1982

e) Andreas Symank. Lehrt die Bibel die Allversöhnung?, Referat vom 05.06.1983 an der ehem. FETA in Basel, erschienen in FUNDAMENTUM 4/1983, S. 72-88

f) Prof. Dr. Samuel Külling. Allversöhnung - eine Irrlehre?; Eine Rezension zu d), FUNDAMENTUM 4/1983, S. 89-94

g) Naphtali Rudnitzky. Ewigkeit und Allversöhnung, 120 Seiten, Verlag von J. G. Oncken Nachfolger, G.m.b.H., Cassel, 1925

Die Punblikationen e), f) und g) sind u.U. über die nua-Redaktion als Kopien beziehbar.


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