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Tätowierung


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Rolf

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Tätowierung


Das Wort Tätowierung ist von einem polynesischen Wortstamm abgeleitet. In Tahiti bedeutete das "tau-tau" ein Zeichen jeder Art. Die Tätowierung durch Farbzeichen oder Schmucknarben - oder wie heutzutage durch kleine, mit einem Farbstoff gefüllte Hautpunktierungen - ist ein alter und verbreiteter Brauch. Aus folgenden Gründen ließ man sich tätowieren:

1. Aus Furcht vor dem Unbekannten. Tätowierungszeichen waren eine Art Zauber, der den Menschen vor dem bösen Blick und vor Krankheit schützen sollte. Tätowierungen wurden benutzt, um übernatürliche Gefahren abzuwehren.

2. Erotische Wünsche. Man sah im Tätowieren ein wirksames Mit tel zur Erhöhung der Männlichkeit und der Anziehungskraft auf das andere Geschlecht.

3. Um einen bestimmten Stand zu kennzeichnen. Tätowierungen wurden als Stammeszeichen, als Berufskennzeichen, als Zeichen des Ranges oder der Kaste und als Zeichen dafür verwendet, ob ein Mann oder eine Frau verheiratet waren oder nicht.

4. Als Zeichen der Tapferkeit. Manchmal dienten Tätowierungen als Tapferkeitszeichen und sollten beweisen, daß der Betreffende große Schmerzen ertragen konnte.

5. Als künstlerisches Experiment. Manche Völker gestalteten bei ihren künstlerischen Versuchen nicht nur Steine oder Holz, son dern benutzten ebenso den Körper des Menschen.

6. Tätowierungen waren ein bleibendes Kennzeichen in Kriegszeiten. An seinen Tätowierungen konnte ein Soldat auf dem Schlachtfeld leicht wiedererkannt werden, gleichgültig, ob er noch lebte oder schon tot war.

7. Als Ausdruck einer religiösen Überzeugung. Die Hindus von Bengalen glaubten, daß ein Mensch ohne Tätowierungen kaum im Jenseits Aufnahme findet.

Wer zu JESUS CHRISTUS gehört, sollte sich deshalb nicht tätowieren lassen. Die Bibel verbietet das. GOTT läßt dem alttestamentlichen Israel sagen: Ihr sollt euch am Leibe keine Einschnitte machen wegen eines Toten und keine Tätowierung anwenden
(3. Mose 19, 28). Ebenso wird in 3. Mose 21, 5 gesagt, daß man sich kein Mal stechen lassen
darf, also keine Tätowierungen; denn sie sind Ausdruck des Aberglaubens, Zeichen der Eitelkeit und hinterlassen nicht zuletzt bleibende Merkmale, die sich nur operativ entfernen lassen.

Quelle: Horst Koch
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