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„Die Hütte"


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34 Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

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Wolfgang Bühne





„Die Hütte“ - „Das beste Buch über Gott seit der Bibel“?






Eine kritische Rezension

Der amerikanische Bestseller „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“ von William Paul Young (seit über einem Jahr in der Bestseller-Liste der New York Times), ist in den USA mehr als 6,5 Millionen Mal verkauft worden und stürmt seit Juni 2009 nun auch die Bestseller-Listen in Deutschland, nachdem es im Verlag Allegria (Ullstein-Gruppe) erschienen ist und durch den Verlag „GerthMedien“ im evangelikalen Bereich verbreitet und vermarktet wird.

Bereits wenige Wochen nach dem Erscheinen gab es begeisterte Reaktionen. Viele Leser schreiben, das durch dieses Buch ihr „Gottesbild positiv verändert“ und die „Beziehung zu Gott (´Papa´) vertieft“ wurde. Andere seien durch die Lektüre „unglaublich berührt worden“ oder bekennen, dass ihr „spirituelles Leben völlig verändert“ wurde. Der amerikanische Theologe Peterson urteilt sogar, dass „dieses Buch für unsere Generation das ist, was Bunyans ´Pilgerreise´ für dessen Generation war“. Der ansonsten eher esoterische Verlag Allegria wirbt für seinen Bestseller mit dem Prädikat: „Das beste Buch über Gott seit der Bibel!“

Der Autor

Der Kanadier William Paul Young stellt sich im Anhang und Klappentext des Buches als Sohn von Missionaren in Papua-Neuguinea vor, der in seiner Kindheit sexuell missbraucht wurde und in seiner Jugend „mit Lügen, zwanghaftem Perfektionismus und allgegenwärtiger Scham“ (S.292) belastet war. Später „arbeitete er viele Jahre als Büroangestellter und als Nachtportier im Hotel“ und war „viele Jahre Mitarbeiter in einer christlichen Gemeinde. Mit seiner Frau Kim und seinen sechs Kindern lebt er in Happy Valley im US-Bundesstaat Oregon“ – so der Klappentext.
Er schreibt über sich selbst, dass er sich auf einem „schmalen Grat zwischen Selbstmord und Flucht bewegte – das alles versteckt unter einer Maske aus äußerer Anpassung, Spiritualität und Gesundheit“. Sein Lebenszug sei 1994 entgleist - „mit verheerenden Resultaten“(S. 292). Im Jahr 2005, als er 50 Jahre alt wurde, hätte Gott zu „seinem Herzen geflüstert“, dass dieses Jahr ein Jahr der „Heilung und Aussöhnung“ sein würde, wo Gott sein Leben „so wiederherstellen würde, wie es ursprünglich geplant war“ (S. 293). In diese Zeit fällt sein Entschluss, dieses Buch zu schreiben, in dem der Autor viele eigene Erlebnisse und Erfahrungen verarbeitet hat.

Entstehung und Zielsetzung des Buches

In den folgenden Monaten reifte der Vorsatz, seinen Kindern zu Weihnachten als Geschenk einen Roman zu schreiben - um ihnen eine „Geschichte zu erzählen, die ihnen Freude machte und durch die sie ihren Vater besser verstehen würden, und den Gott, den ihr Vater so sehr liebt“ (S. 295).

Das Manuskript wurde also zunächst nicht geschrieben, um einmal als Buch verlegt zu werden. Nachdem es aber einige Freunde gelesen hatten und davon begeistert waren, wurde es von „drei Brüdern im Geist“, die Erfahrung mit Medien hatten, redigiert und erweitert. Es sollte zunächst als Buch erscheinen, allerdings mit dem ausdrücklichen Ziel, Interesse für einen geplanten Kino- Film zu wecken, um damit „eine Welt hungriger Herzen zu erreichen“ (S. 292).

Da sich aber kein Verlag fand, der bereit war, dieses Buch ohne Abstriche zu veröffentlichen, gründete man 2007 einen eigenen Verlag, der „Die Hütte“ als erstes Buch herausgab.

Laut Verlagsangabe wurde das Buch „nur durch Mundpropaganda, Empfehlungen und Internetforen zum meistverkauften amerikanischen Bestseller 2008“, das inzwischen in viele andere Sprachen übersetzt und in über 25 Ländern verbreitet wurde.

Mit dem Erlös dieses Buches soll – wie erwähnt - ein „abendfüllender Film“ gedreht werden, „der weltweit ein großes Publikum erreicht und ein akkurates Bild vom Wesen und Charakter Gottes zeichnet, für eine Menschheit, die sich aus tiefsten Herzen nach einem solchen Gott sehnt“ (S. S. 301).

Geistige und geistliche Hintergründe

In seiner „Danksagung“ am Ende des Buches bekennt der Autor, dass er viele Anregungen „von einigen längst verstorbenen Herrschaften wie Jacques Ellul, George McDonald, A.W. Tozer, C.S. Lewis, Gibran, den Inklings und Sören Kierkegaard“ bekommen hat, sich aber auch lebenden Autoren und Rednern wie Ravi Zacharias, Wayne Jacobsen usw. zu Dank verpflichtet fühlt (S. 290).

Tatsächlich findet man in diesem Buch auch Zitate von Blaise Pascal, A.W. Tozer, Oswald Chambers usw., was darauf hindeutet, dass der Autor mit den Werken von Autoren vertraut ist, die man als konservativ, bibeltreu oder fundamentalistisch bezeichnen würde. Das wird manche Leser vielleicht verwirren, entspricht aber genau dem Inhalt des Romans, der ein Gemisch von sehr richtigen und biblischen Wahrheiten, wie auch von absolut gotteslästerlichen Vorstellungen vermittelt.

Interessant ist, dass Wayne Jacobsen, der Autor des in letzter Zeit vielgelesenen Buches „Der Schrei der Wildgänse“, großen Einfluss auf den Inhalt, die Bearbeitung und Verbreitung des Buches hatte. Für Young war Jacobsen „der einzige Autor, den ich kannte, der in einem meiner Geschichte verwandten Genre schrieb. Sein neuestes Buch ´Der Schrei der Wildgänse´ war ein paar Monate zuvor erschienen, und es gefiel mir sehr.“ (S. 296/297) Jacobsen ist einer der erwähnten „drei Brüder im Geist“ und wer sein Buch „Der Schrei der Wildgänse“ gelesen hat, wird viele seiner Ideen und seiner Gottes-Vorstellungen im Buch „Die Hütte“ wiederkennen.

Die Inhalte des Buches

Der erste, recht kurze Teil schildert mitreißend und emotional aufwühlend die Entführung von Macks jüngster Tochter „Missy“ während eines Familienausfluges. Ihre letzten Spuren hat man in einer verlassenen Schutzhütte tief in der Wildnis von Oregon gefunden, wo sich Hinweise finden, dass sie von einem Serienmörder ermordet wurde.
Vier Jahre später, mitten in der „großen Traurigkeit“, in der Mack mit Gott über den Verlust seiner Tochter hadert, erhält er eine rätselhafte Einladung von „Papa“ (Gott), der ihn für ein Wochenende in die besagte Hütte einlädt. Trotz aller Einwände seines Verstandes macht er sich auf den Weg und trifft dort persönlich „Gott“ (“Papa“) in der Gestalt einer „großen, dicken Afroamerikanerin“ (S. 94), die auch „Elousia“ genannt wird. Dann taucht eine „kleine, eindeutig asiatische Frau...mit melodiöser Stimme“ (S.95) auf, die sich „Sarayu“ nennt und den Heiligen Geist verkörpern soll und schließlich „Jesus“, der als gutmütiger, grinsender Handwerker dargestellt wird, der „Papa“ lachend als „Scherzkeks“ bezeichnet (S. 101).

Auf den folgenden fast 200 Seiten werden dann Begegnungen und Gespräche Macks mit der „Dreifaltigkeit“ geschildert, die ich teilweise als kitschig, blasphemisch und abstoßend empfand, so dass ich mich zum Weiterlesen zwingen musste und daher die begeisterten Reaktionen vieler Leser in keiner Weise nachvollziehen kann.

Spätestens ab dem 15ten Kapitel müsste jedem Bibelleser deutlich werden, dass man ein esoterisches Minenfeld betreten hat, wo sich Mack mit seinem verstorbenen Vater – zu Lebzeiten ein nach außen religiöser, aber ansonsten bösartiger Säufer, der zu Hause seine Frau verprügelt und Gott anschließend um Vergebung bittet (vgl. S. 10) – versöhnt und anschließend die ermordete kleine Missy nachträglich beerdigt wird und „Sarayu“ am Grab das Lied singt, dass Missy selbst für ihre Beerdigung geschrieben hat.

Warum man vor diesem Bestseller warnen muss!

1. Das Buch verstößt eindeutig gegen das zweite Gebot (2. Mo. 20,4 und 5. Mo. 4,23). Es vermittelt ein Bild von Gott, das eindeutig nicht mit der Heiligen Schrift - worin Gott sich selbst offenbart - übereinstimmt, sondern ist ein Produkt menschlicher Phantasie und humanistischer, esoterischer Vorstellungen. Und das ist Gotteslästerung, selbst wenn man dem Autor beste Motive zugesteht.

2. Das Buch wurde nach Aussagen des Autors nicht als unterhaltsamer Roman geschrieben, sondern mit der ausdrücklichen Absicht, ein „akkurates Bild vom Wesen und Charakter Gottes zu zeichnen“ (S. 301). Doch das Tragische ist, dass die vielen Leser in aller Welt hier ein völlig falsches Bild von Gott bekommen, bei welchem u.a. die Gerechtigkeit und Heiligkeit Gottes ausgeblendet und damit die Leser getäuscht und betrogen werden. Der kumpelhafte „Papa“ dieses Buches entspricht nicht dem Gott der Bibel, „den kein Mensch sehen und leben kann“ (2. Mo. 33,20) und „vor dessen Angesicht die Erde entfliehen“ wird (Offb. 20,11).

3. Das Problem der Sünde, die Wirklichkeit der Hölle und der ewigen Verdammnis wird relativiert oder geleugnet. Es wird ein Wohlfühl-Evangelium suggeriert, das den Leser nicht zur Erkenntnis der eigenen Verlorenheit bringt und Jesus Christus nicht als Herrn unseres Lebens vorstellt.

Der Rezensent Daniel Hames urteilt sehr richtig: „Der dreieinige Gott wird zu einem ... ´Verb´ gemacht, die Natur Christi wird zerteilt und sein Kreuzestod von jeder Bedeutung entleert. Das Heil hat folglich nichts mehr mit dem persönlichen Glauben an Jesus zu tun, sondern gilt automatisch allen Menschen.“

Winfried Kuhn, selbst Autor und Vertriebsleiter der Stiftung Christlicher Medien (Holzgerlingen) schreibt:
„Drei lustige oder abgedrehte Personen, die ein bisschen Seelenmassage betreiben, können doch die Wirklichkeit von Gottes Wesen nicht beschreiben. Worte wie Sünde, Gottes Gerechtigkeit, alles zentrale biblische Aussagen, bleiben fast unerwähnt oder werden weich gespült. Ja, selbst ewige Verlorenheit wird relativiert. Dieses Buch ist Wasser auf die Mühlen derer, die Gottes Gericht und große Teile der Bibel immer schon als Nikolaus-ähnliche Angstmache gesehen haben.“

Die beängstigende Frage taucht auf, ob die begeisterten Urteile vieler evangelikaler Leser ein Indiz dafür sind, dass auch der letzte Rest von Gottesfurcht unter uns Evangelikalen zu verschwinden droht und sich die mahnenden Worte aus 2. Tim. 4,3 buchstäblich erfüllt haben:

„Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen werden, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, indem es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren, sich aber zu den Mythen hinwenden.“


Was uns nachdenklich, selbstkritisch und wachsam machen sollte...
Es scheint offensichtlich zu sein, dass der Autor in seinem Roman traumatische Erlebnisse verarbeitet hat, die er als Kind oder Jugendlicher in seinem evangelikalen Elternhaus oder Umfeld erlebte. Das verlogene Doppelleben, pharisäische Arroganz, abstoßende Unglaubwürdigkeit und das oft nur formale Christenleben ohne warmherzige Beziehung zu dem Erlöser scheint mir der Hintergrund dieses Buches zu sein.

Immer wieder stößt man auf solche tragischen Zusammenhänge und die dadurch bedingte „Schlagseite“ als Reaktion. Und die begeisterten Reaktionen zahlloser Leser machen deutlich, dass leider genau dieses Zerrbild vom Christsein weit verbreitet ist und deshalb biblische Dogmatik, konsequente Nachfolge, verbindliches Gemeindeleben und die Anerkennung von Autoritätsstrukturen in Misskredit geraten sind.
Deshalb wahrscheinlich auch die starke Betonung von Beziehungen, Liebe, „Papa-Gott“, Spiritualität, Intuition und Gefühlen, die in dem Buch „Die Hütte“, wie auch in „Der Schrei der Wildgänse“ und vielen anderen Publikationen erkennbar ist.

Damit sind solche Publikationen bei aller berechtigten Kritik am Inhalt und an der Einseitigkeit gleichzeitig auch eine starke Herausforderung, unser eigenes Bekenntnis und Leben als Nachfolger Jesu einer kritischen Selbstprüfung zu unterziehen. Wir sollten die Frage bewegen, ob in unserem persönlichen Leben wie auch im Gemeindeleben echte Charakterzüge unseres Herrn Jesus zu erkennen sind, die uns allein in der Heiligen Schrift gezeigt werden und Ausgewogenheit in Lehre und Leben bei uns zu finden ist.

Abschließend einige mahnende Worte von A.W. Tozer, der von W.P. Young zwar auch zitiert, aber – wie es scheint – nicht verstanden wurde:

„Ein träumerischer, sentimentaler Glaube, der das Gericht Gottes über uns ignoriert und auf die Beteuerungen der Seele lauscht, ist so tödlich wie Blausäure! Ein Glaube, der passiv alle angenehmen Texte der Bibel akzeptiert, während er die ernsten Warnungen und Befehle übersieht oder verwirft, ist nicht der Glaube, von dem Christus und seine Apostel geredet haben.“
(Aus A.W. Tozer: „“Verändert in sein Bild“, CLV, S. 109).
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Mit herzlichen Segenswünschen

Dr. Lothar Gassmann
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#2
Hoffnungsstrahl

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weiterhin noch hier:

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Zum Anhören:
Marcus Hübner
Die Hütte
Kritische Anmerkungen zu einem aktuellen Bestseller



Zum Nachlesen:

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#3
Hoffnungsstrahl

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Gott ummodeln
Darin wird auch Bezug auf "Die Hütte" genommen!
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#4
Hoffnungsstrahl

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Ausarbeitung von H.W. Deppe
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#5
schatz

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#6
Rolf

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Das war ja klar. Alles was richtig verdreht ist, ist bei Alex Thomsen besonders empfehlenswert.

Herzliche Grüße


Rolf
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#7
Hoffnungsstrahl

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Hammerhart:
Zitat:
In einem kürzlichen Radio Interview (Transkript des Interviews in englischer Sprache: hier

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) erklärte Paul Young, Autor des Buches Die Hütte, dem Interviewer, dass er die traditionelle Sicht über die Erlösung nicht teile und dass er nicht glaube, dass Jesus Christus die Schuld (bzw. die Strafe) für die Sünden der Menschen trug, als er am Kreuz starb.

Zu diesem Thema machte er ferner folgende Aussage: „Ich weiß nicht, ob Sie sich bewusst sind, dass derzeit in der evangelikalen Bewegung eine große Debatte zu diesem Thema geführt wird.“ Die Debatte, auf die sich Young bezieht, ist eine neue Theologie (wir könnten sie auch als neue Spiritualität bezeichnen), die durch Vertreter der kontemplativen Bewegung und der Emerging Church, zu denen unter anderem Brennan Manning, Brian McLaren und Marcus Borg zählen, in das Christentum Eingang findet.
Zitatende

Rest bitte auf obiger Website weiterlesen!


Evtl. kannst Du, Rolf dieses Interview mal ins Deutsche übersetzen, wenn Du Zeit dazu findest!

Gruß
Gabi
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#8
Adi

Adi

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...und ich bin der Meinung das es ein guter Roman ist. Es ist nicht die Bibel. Der Anspruch wird auch nicht erhoben. Man muß sich darauf nicht einlassen oder gut finden - aber die ständigen Warnungen und Gefahren die man da auch schon wieder hineininterpretiert sind für mich zweifelhaft. Mein Glaube wurde nachhaltig gestärkt und ich lasse mich nicht in die Nähe von Esoterikern oder Wort und Geist Anhängern bringen. Sehr viele Glaubensgeschwister ging es ähnlich. Die Enge mit der Dinge wahrgenommen werden befremden mich, ich finde die Aufklärungsarbeit über Wort und Geist gut und wichtig, glaube aber das es in vielen anderen Fragen innerhalb des Leibes unterschiedliche Meinungen gibt und geben wird. Das sollten die Forenbetreiber als Faktum einfach akzeptieren. Der evangelikale Unfehlbarkeitsanspruch erinnert mich schon teilweise an das Papsttum.
Trotzdem danke für Eure Aufklärungsarbeit - der Bogen wurde aber gerade in vielen anderen Themen und Positionen überspannt. Auch der Stil mit dem mit Andersdenkenden umgegangen wird gefällt mir teilweise nicht....Ich werde in Zukunft auf dieses Forum weniger zugreifen.
Liebe Grüße
Adi
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#9
1Joh1V9

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@Adi: Danke für deine Rezension. Die hätte gerne auch ausführlicher sein können. Es ist wie bei anderen Themen auch. Wenn in einem Thread alle einer Meinung sind, wird das einem Forum nicht gerecht. Du hast durch deine abweichende Meinung diesen Thread erst interessant gemacht. Vielleicht finden sich noch andere, die das Buch wirklich gelesen haben und etwas dazu sagen können.

Ich kenne das Buch nicht, daher kann ich es nicht von erster Hand bewerten. Natürlich wäre es sehr schade, wenn Leute diesen Roman so ernst nehmen, daß sie ein falsches Bild von Gott bekommen.

Aber wie ernst nimmt man Romane? Wenn ich einen Roman lese, dann weiß ich, das die Inhalte nicht real sind, aber metaphorisch doch auf bestimmte Aspekte der Sichtweise des Autors auf die Realität weisen.

Wenn man die Hütte liest, muß man sie sicherlich metaphorisch lesen.

In einer

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von Andreas Malessa heißt es:

Für den Roman spricht, dass konservative evangelikale Verlage ihn als dogmatisch unkorrekt abgelehnt haben. Gegen ihn spricht, dass der gesamte Plot nur auf Grund konservativ evangelikaler Denkvoraussetzungen funktioniert.


Das hat mich dann doch zum Schmunzeln gebracht.
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#10
Rolf

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Meinetwegen soll man Romane schreiben und lesen. Ich frage mich warum das alles immer christlich sein muss. Ich habe gelesen 2 Millionen Exemplare wären innerhalb der Christen davon verkauft worden.

Bei so einem Massenprodukt halte ich es für legitim, dieses Buch auf seinen christlichen Gehalt hin zu untersuchen und sich für den Autor zu interessieren.

Die von Gabi angeführten Links werde ich demnächst übersetzen. Die Kritik ist dann berechtigt, wenn der Autor heilsrelevante Aussgen der Bibel in Abrede stellt. Ich brauche wirklich nicht chritliche Belehrung von Leuten, die elementare Teile der Bibel für falsch halten.

Herzliche Grüße

Rolf
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#11
1Joh1V9

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Richtig, vom Lesen der Rezensionen (nicht des Buches) her würde ich sagen, daß dieses Buch theologisch nicht gerade einwandfrei ist und von daher muß man das Gottesbild dieses Buches eben auch so einordnen muß, das der Vergleich mit den drei Gestalten in diesem Buch natürlich an einigen Stellen hinkt. Vielleicht kann man aber doch etwas daraus ableiten: Wir können uns von Gott kein Bild machen, er ist zuweilen anders, als wir denken, weil er über unserem Denken ist.
Die Bibel lehrt uns das natürlich auch. Sie enthält manche ähnlich außergewöhnliche Begegnung von Menschen mit Gott. Aber welche, die nicht fiktiv sind, sondern real waren. Denken wir an Abraham und Melchisedek oder an die drei Männer, denen Abraham begegnet. Letztlich war Jesus, der Messias und Gottes Sohn, ja als Mensch auch so anders, als man ihn von Pharisäerseite her erwartet hat, daß man ihn letztlich abgelehnt hat, obwohl er z.B. die Zeichen getan hat, die nur der Messias tun konnte.
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#12
Hoffnungsstrahl

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...und ich bin der Meinung das es ein guter Roman ist. Es ist nicht die Bibel. Der Anspruch wird auch nicht erhoben. Man muß sich darauf nicht einlassen oder gut finden - aber die ständigen Warnungen und Gefahren die man da auch schon wieder hineininterpretiert sind für mich zweifelhaft. Mein Glaube wurde nachhaltig gestärkt und ich lasse mich nicht in die Nähe von Esoterikern oder Wort und Geist Anhängern bringen.
Adi



Genau das ist ja Punkt, nämlich dass über einen "Roman" Dein Glaube - und nicht nur Deiner, gestärkt wird. Das ist jedoch eindeutig subjektiv wahrnehmbar und ich stelle es auch nicht in Abrede. Demnach ist dieses Buch auch genauso angelegt, nämlich auf die Glaubensebene der Leser! Es soll ins Herz des Lesers sprechen und seinen Glauben stärken oder verändern.

Aber nachdenklich macht es mich schon, dass ein Roman, aus einem esoterischen Verlag, mehr Glaubensstärke vermitteln soll als das Wort Gottes selbst. Denn es steht eindeutig geschrieben: Röm. 10, 17 Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort.
Ich las sogar schon die Worte einer Leserin: Dieses Buch wird Deinen Glauben erschüttern!


Gruß
Gabi
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#13
Hoffnungsstrahl

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Ich wollte noch zu obigem Posting weiterführen, dass es sicherlich auf dem Büchermarkt glaubensstärkende Bücher gibt, doch ist eben die eindeutige Frage, welcher Glaube darin beschrieben wird. Glauben können Menschen an vieles, doch es gibt den wahren Glauben an den wahren Jesus Christus und es gibt den falschen Glauben an den falschen Jesus Christus, das andere Evangelium und den anderen Geist.

Auch Eva hatte Glauben, doch dieser Glaube war falsch, weil sie der Lüge Glauben schenkte.
Sicherlich hat sie sich im Moment des Gespräches mit der Schlange gut gefühlt, es für sich als annehmbar empfunden und ihre Augen fanden die Frucht gut aussehend. Alles schien gut und richtig zu sein. Und doch: Sie glaubte der Finsternis.

Ebenso mit diesem Buch "Die Hütte". Vordergründig scheint es auferbauend zu sein, richtig, im Herzen ansprechend, doch sollen wir immer die Geister prüfen. Auch den Geist des Verfassers dieses Buches.
Und dieser ist eindeutig.

Gruß
Gabi
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#14
Rolf

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Ich habe im Hauskreis eine ältere Dame, jung im Glauben, die bekam das Buch von einer Glaubensschwester. Sie fand das ganz toll und hat es auch allen im Hauskreis empfohlen.

Da beginnt leider das Problem, dass wir auch schon mit "Kirche mit Vision" hatten. Es wird Leuten in die Hand gegeben, die noch wenig Erkenntnis haben.

Ich nehme den Vorgang zum Anlass das Buch jetzt auch zu lesen.


Herzliche Grüße


Rolf
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#15
Rolf

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Hier der von Gabi verlinkte Text in der Übersetzung:




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Dieser Blog hat zum Inhalt, Prüfungen der heute veröffentlichten Bücher und Dinge vorzunehmen und zu sehen, ob sie mit der Bibel auf einer Linie sind.


3.11.2009

Mitschrift eines Interviews

Im folgenden veröffentlichen wir eine unvollständige Mitschrift eines Interviews auf Kayp mit Kendall Adams, Pastor der Baptistengemeinde Burlington, dem Autor von "Die Hütte" dem wir einige sehr wichtige Fragen stellten. Die Antworten können Sie überraschen.


1) Hat Jesus sich als stellvertretendes Opfer für unsere Sünden am Kreuz hingegeben?

Adams: Gott sagt, ich strafe nicht Sünde on Fremden, sondern nur für eigene Sünden. Wie Sie wissen, hat Mackenzie von einer harten Zeit gesprochen, die nach seiner Vorstellung von Gott mit zorn gefüllt ist, etc. Aber dann, sagt, "Mackenzie, brauche er nicht die Menschen für die Sünde bestrafen. Ich denke, wenn man die Schrift liest, nicht Gott ... hat Gott nicht die Sünde bestraft.

William Young: "Ein Teil davon ist Semantik mit dem Konzept des Zornes Gottes und hier ist eine grundlegende Frage." Glauben Sie, dass etwas tat, was nicht von Liebe motiviert ist? "

Adams: "Ich denke, in der Schrift haben wir Zorn, wir haben Recht, wir haben Sühne"

Young: "Ich verstehe ... aber ..."

Adams: "... wir haben die Liebe, so ..."

Young: "Glauben Sie, dass Gott alles, was nicht von Liebe motiviert ist, seine Liebe in einem onthologischen Charakter, dass es sein Wesen ist, dass Gerechtigkeit eine Aktivität von Gott ist, Zorn eine Aktivität von Gott..."

Adams: "Sie glauben aber, dass er die Sünde bestraft..."

Young: "Ich glaube an den Zorn Gottes nicht absolut, sondern der Zorn Gottes ist immer gehalten, der Zorn Gottes wird vom Himmel her über alle Gottlosen und und alle Ungerechtigkeit der Menschen gerichtet, es ist nicht gegen die Männer, sondern gegen alles, was ihnen schadet, sie zu verletzen, so dass sie zur Sünde gegeneinander aufbrausen, mit allem, was ihre Natur ist.

Adams: "Aber"

Young: "Ich habe absolutes Vertrauen in den Zorn Gottes, ja, aber ich glaube, er ist durch die Liebe motiviert."

Adams: "Aber diese Liebe wie Sie zitiert haben, beinhaltet den Feuersee etc., es sagt, dass es ein Ort der Qual ist Tag und Nacht.

Young: "Ja, und es wird in Anwesenheit des Lammes sein."

Adams: "Hier ist meine Frage, wenn Gott nicht Sünde bestraft, was ist das Kreuz dann, denn, wenn Jesus unsere Strafe am Kreuz auf sich nahm, wenn er für unsere Sünden gestorben ist, dann er nahm unsere Strafe auf sich. Wenn Gott nicht die Sünde bestraft, dann erscheint es wie erniedrigend, das gesamte Konzept des Kreuzes.“

Young: "Ach, überhaupt nicht. Sehen Sie, das Kreuz ist der Plan Gottes aus der Zeit vor der Gründung der Welt, um uns zu erlösen, zurück aus der Verlorenheit, um einzugreifen in unsere Sünde und Verlorenheit und Götzendienst und alles andere, dazu ist es ist unbedingt erforderlich. Es gibt keine Hoffnung für alle Menschen abgesehen von dem Kreuz. "

Adams: "Sie glauben, dass Christus bestraft wurde für unsere Sünden?"

Young: "Ich glaube, daß Christus für uns zur Sünde wurde."

Adams: "Ich meine, dass er ein Opfer war, dass er bestraft wurde, nahm er ..."

Young: "Uhuh ... von wem?"

Adams: "Vom Vater."

Junge: "Warum ... warum sollte der Vater seinen Sohn zu bestrafen?"

Adams: "Die Sünden verlangten Gerechtigkeit, er verlangte sie:"

Young: "Oh, es ist so, aber wo war der Vater, als der Sohn am Kreuz hing?"

Adams: "In Ihrem Buch, sagen Sie, Mackenzie hatte ein Problem mit" Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? " und im Grunde sagte Gott : "Mackenzie, ich habe ihn nie verlassen" ... "

Young: "Das ist richtig."

Adams: "Als Jesus sagte:" Warum hast du mich verlassen? "

Young: "Ja, er zitiert dabei den Ruf von David in den Psalmen und in den Psalmen die Aussagen, welche die völlige Versöhnung beschreiben. Das nächste, was er sagt, ist das, was er genau fühlt, zum ersten Mal als Mensch, der aus dem Geist geboren, der im Geist getauft, mit dem Geist gefüllt ist, und so sieht er nicht Sinn der Anwesenheit des Vaters, als er schreit. Aber der Apostel Paulus sagt später, das Jesus zuerst sagte, in deine Hände lege ich meinen Geist, er sagte also immer noch, Gott du bist hier. Und Paulus sagt, wo war Gott, der Vater? Denn Gott der Vater, 2. Kor. 5:19, war in Christo und versöhnte die Welt mit sich, abgesehen von ihren Sünden. Wo war Gott, der Vater? ... und wo geschah Versöhnung? Ich glaube, es geschah am Kreuz. Und er sagt, dass Gott der Vater in seinem Sohn die Welt versöhnte. "

Adams: "Ja, viele erkennen, wie Christus der Grund der Versöhnung, denn Sie wissen, dass Christus unter den Zorn Gottes war der auf ihm lag. Ich verstehe, dass Sie nicht,zustimmen dass das Kreuz ein Ort der Strafe für unsere Sünden war. "

Young: "Nein Ich weiß nicht, ich bin nicht Vertreter einer strafbaren Stellvertreter - Sicht. "

Adams: "Aber ist dies nicht das Herz des Evangeliums? Ist das der Kern des Evangeliums? "

Young: "Nein! Ha, nein! Der Kern des Evangeliums, das Herz des Evangeliums steht in Epheser 1:5. Er prädestiniert uns vor Grundlegung der Welt als Söhne angenommen zu werden, und alles ist von, für und durch Jesus, und wenn Jesus stirbt, sterben alle.“

Adams: "Aber alle Opfer des Alten Testaments, waren für die Sünden der Menschen, durch das Lamm, oder, oder das Passahfest, wissen Sie, das Lamm dessen Blut vergossen wurde und an die die Pfosten gestrichen, so dass, wenn der Todesengel kam, das Haus übergangen wurde, dass war der Weg ... "

Young: "Ich verstehe, äh, ich will nicht sagen, dass ich nicht einverstanden mit einem gewissen Sinn der stellvertretenden Sühne."

Adams: "Aber Sie sind nicht einverstanden ..."



Wenn sie die stellvertretende Strafe, für die Christus gestorben ist, als eine Strafe für unsere Sünden ablehnen, scheint es so ist dies nicht der christliche Glaube."

Young: "Ich weiß nicht, ob es Ihnen bekannt sind, aber das ist eine große Debatte, die in der Theologie jetzt durch die evangelische Gemeinde geht."

Adams: "Es istso, und doch würde ich sagen, alles hängt daran, und ich meine, es gibt so viele Schriftstellen, daß Christus für unsere Sünden gestorben ist. 1 Kor 15,3 -"

Young: "Oh, und, dass er für uns zur Sünde wurde .."

Adams: "Nein, er starb für unsere Sünden. Die Römer sagten, der Vater hat ihn für unsere Sünde dahingegeben. Wenn nicht, werde ich nicht für meine Sünde befreit ... "

Young: "Ich bin nicht anderer Meinung als jede dieser Stellen, es ist nur die Frage, wie wir sie verstehen? Und wie definieren wir, was genau geschah? Und ich sage, eine Menge von Meinungsverschiedenheiten unter den Theologen darüber gibt, was das alles bedeutet. "

Adams: "Kay."

Young: "Und so gibt es eine gewisse Unklarheit darüber. Und alles, was ich darüber sage, was dort passierte, ist der Zweck des Vaters, Sohn und heiliger Geist, und das Ziel ist, unsere Erlösung, ist das Heil, Versöhnung, und ich sehe nicht, dass es notwendig ist, dass dr Vater in diesem Sinne den Sohn bestraft hat.

Adams: "Ja, wir konnten sehen, glaube ich, dass dies ein wichtiges Thema ist."



2) Die Hölle oder stellvertretende Versöhnung (ewige Strafe gegen das ewige Leben - egal, was Sie glauben, wählen Sie in diesem Leben):

Adams: "Ich glaube, es gibt eine ewige Hölle und wer einmal da ist, ist immer da, und es ist Strafe und Qual. Ich glaube an die traditionelle, evangelische Auffassung, dass Sie wissen, ist die Entscheidungen, die vor diesem Leben getroffen wurden vorbei sind, dass Gott nicht in die Hölle ging um uns zu erlösen. Ich meine, es ist ein ewiger Ort, der nie endet.

Young: "Das verstehe ich."

Adams: "Wenn in der anderen Ansicht ..."

Young: "Aber zurück zu Ihrer Frage. Selbst wenn es letztlich die Versöhnung ist, die ich nicht kenne, kann der der Schaden der Sünde überhaupt nicht abgenommen werden. Das mindert jedoch nicht, was Sünde tut, in den Menschen um uns herum und in unserem Leben überhaupt. So wird die Belastung nicht auf den Menschen vermindert, weil die Hölle nicht als Motivator für die Umkehr verwendet wird. Nirgends in der Schrift. Und man könnte meinen, dass Sie wissen, wenn das Böse schlechthin, zumindest in einigen der Predigten verwendet wird, es aber nicht in der Apostelgeschichte erscheint.

Adams: "Nun, Jesus redetet viel über die Hölle."

Young: "Ja,das weiß ich. Ich bin mir dessen sehr wohl bewusst, und ich glaube, dass es Wirklichkeit ist! Das ist nicht die Frage. "



3) Auf die "Fehler" in seinem Buch:

Young: "Nicht sehr viele Leute werden aufgeklärt über diese besonderen Feinheiten der Theologie. Was sie hören ist, dass Gott die Beziehung zu uns will, und will mit uns zusammenarbeiten in einer offenen Beziehung zu uns. "


4) Auf andere Bücher:

Adams: „Durchbohrt wegen unserer Verbrechen,“ das ist ein Buch, dass ich sehr empfehle, wenn Sie es nicht gelesen haben, die Wiederentdeckung der Herrlichkeit des Straf-Stllvertretung, es ist die Liebe des Vaters.

Young: "Ich würde das Buch empfehlen on Brad Jerzak, dass er gerade herauskam, dass er bearbeitet hat, es beinhaltet vielleicht 30 verschiedene Theologen, die strafrechtliche Stellvertretung ablehnen! Der Zorn Gottes ist der Titel, und mit einem Fragezeichen, versehen."

Adams: "Sie können den Namen google."

Young: "Ya. Jersak. J-E-R-Z-A-K"



Dieses Interview spricht für sich, es braucht nicht kommentiert werden. Sie sind herzlich eingeladen, es zu kopieren und in Ihre eigenen Blogs zu kopieren. Die Wahrheit muss bekannt gemacht werden.



Vielen Dank


Kendall Adams!
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#16
Rolf

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Sonntag, 16. August 2009





"Die Hütte" - Ein neues Glaubensverständnis




Warum kann Gott Leid zulassen? Was ist das für ein Gott, der im Leben von Menschen schrecklichste Dinge nicht verhindert, trotz seiner Allmacht?

Ein kanadischer Missionarssohn, WILLIAM PAUL YOUNG, hat mit der Nutzung des gegenwärtig herrschenden pseudochristlichen Zeitgeists enormen finanziellen Erfolg. Seit Juni 2009 gibt es seinen US-Bestseller „THE SHACK“ auch auf Deutsch, das Buch wurde bisher bereits mehr als 6,5 Millionen Mal verkauft, und es bildet einen weiteren Meilenstein im globalen Bemühen, relativ knapp neben dem wahren Evangelium eine furchtbare Falle für Suchende und Nichtgefestigte aufzustellen. Der Mord an der jüngsten Tochter des Mr. Mack durch einen Serienmörder soll den Leser mit den wenigen ermittelbaren Spuren zu jener „Hütte“ führen, wohin auch für den Vater der Getöteten eine geheimnisvolle Einladung erging und wo man ihm – und womöglich auch dem unbedarften Leser des Buches – ein neues Glaubensverständnis vermitteln will.

Es passt alles wunderbar zusammen und schmiegt sich formvollendet in diese Welt, die sich daran gewöhnt hat, von Scharlatanen unterrichtet zu werden, eine Welt, der es nichts ausmacht, sich mit Derivaten zu begnügen, die Gefallen am Klonen, am Gen- und sonstigen Manipulieren hat: Der „JESUS“ in der Hütte ist eine kumpelhafte Person (wie weit ist das bei vielen Gemeindebesuchern weltweit nicht schon tragische Realität?), etwas tölpelhaft, sein gewollt jüdisches Aussehen, – dazu die Assoziationen zum Fischfang und zum Auf-dem-Wasserlaufen vermitteln einen heimeligen Eindruck für Hobby-Christen und jene, die es noch werden wollen. „ELOUSIA“, deren Name eine Kombination des hebräischen Namens für Gott den Schöpfer, „EL“ und dem griechischen Wort „OUSIA“, der platonischen Bedeutung für „sein“ bedeutet, soll Gott selber darstellen = verweiblichte Gottheit: ein Buch in „gerechter „Sprache! Elousias starke Pigmentierung dürfte wohl auch der Fangemeinde des charismatischen Sterns im Weißen Haus entgegenkommen, von der Form her liegt sie eher um einiges daneben, sie ist recht wohlgenährt. Dieses Manko gleicht allerdings der „HEILIGE GEIST“ im Buch aus, der als sehr zierliche Asiatin daherkommt. Ein Bild von jeder Person der Gottheit? Sollte Gott gesagt haben..? (2Mo 20,4).

Dass auch viele Evangelikale diesem Buch und seinem Autor frenetischen Beifall zollen, wen wundert’s heute noch? Millionen von Lesern stören sich nicht an den selbstgestrickten Psycho-Dialogen des Autors, die er seinen „göttlichen“ Hüttenbewohnern in den Mund legt. Dass der Autor von sich behauptet, Jesus zu lieben, wird im selben Licht zu betrachten sein, wie der fernöstlich mystische Hintergrund, den die „Weisheit“ dieses Buches vermitteln will.

Wer sich gezielt mit dieser Ideologie auf den breiten Weg machen will, wer mit dem scheinbar aus der Bibel genommen Gedankengut in den New-Age-Sog hinausschwimmen will, wer fernöstliches Denken, Esoterik und ägyptische Mythologie, wie z. B. den Isis-Kult schätzt, dazu gerne ökumenische Metaphern in sich aufnimmt, der scheint prädestiniert, sich das Buch zu kaufen. Der Inhalt wird ihm höchstwahrscheinlich zu einem anderen Gottesbild verhelfen, und am Ende, bei Gelingen, auch zu einem entsprechenden Aufenthaltsort. Wem allerdings an der Wahrheit gelegen ist, und an klaren Aussagen, die den Herrn Jesus Christus als einzigen Weg zum Vater kennen, der meide dieses Buch (Jer 23,28-29).
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#17
1Joh1V9

1Joh1V9

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Adams: "Ja, viele erkennen, wie Christus der Grund der Versöhnung, denn Sie wissen, dass Christus unter den Zorn Gottes war der auf ihm lag. Ich verstehe, dass Sie nicht,zustimmen dass das Kreuz ein Ort der Strafe für unsere Sünden war. "

Young: "Nein Ich weiß nicht, ich bin nicht Vertreter einer strafbaren Stellvertreter - Sicht. "

Adams: "Aber ist dies nicht das Herz des Evangeliums? Ist das der Kern des Evangeliums? "

Young: "Nein! Ha, nein! Der Kern des Evangeliums, das Herz des Evangeliums steht in Epheser 1:5. Er prädestiniert uns vor Grundlegung der Welt als Söhne angenommen zu werden, und alles ist von, für und durch Jesus, und wenn Jesus stirbt, sterben alle.“


Kein Wunder, daß Thomsen das Buch vertreibt. So eine Haltung paßt gut in die Vorstellungen von W+G. Der Sühnetod Jesu wird an den Rand gedrängt oder gar negiert zugunsten der Vorherbestimmung zur Sohnschaft.

Wer Epheser 1,5 zitiert muß den Satz aber auch weiterlesen, denn in Vers 7 heißt es:

... an welchem wir haben die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade...


Das Blut Jesu hat uns von der Sünde reingewaschen, sonst könnten wir vor Gott nicht mal im Ansatz bestehen. Ohne Sühne keine Söhne.
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#18
Rolf

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Das Problem an diesem Buch scheint mir zu sein, dass die Gedanken des Autors,der einerseits einen christlichen Roman schreiben will, andererseits aber nicht auf dem heilsrelevanten Fundament des Wortes Gottes steht, sich durch dieses Buch hindurchzieht, durch eine schriftstellerische Leistung allerdings so, dass es oberflächlichen christen nicht auffällt.

So was nennt man im Allgemeinen Verführung.
In Bezug auf Alex Thomsen und W+G also eine folgerichtige Entscheidung, denn dort wird ja immer schon mit Irrlehre Geld verdient. Und dieses buch ist schon wieder ein Bestseller unter Christen.

Man muss sich eigentlich fragen, was wirklich mit den Baptisten los ist. Das ist nun schon der zweite Baptistenpastor, der weltweit durch Literatur, das Evangelium verwässert und dies auf eine Art tut,die man nur schwer durchschauen kann. Dazu kommt dann noch die Anerkennundg der evangelischen Taufpraxis in Deutschland. Man darf wohl mit Recht den Kopf schütteln.
Herzliche Grüße
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#19
Hoffnungsstrahl

Hoffnungsstrahl

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:grin:
Danke Rolf für Deine Übersetzung!

Möge es reichlich Segen bringen, auch hier die Wahrheit aufzudecken!


Gruß
Gabi
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#20
Rolf

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Montag, 3. August 2009





„Die Hütte“ und „Ein Kurs in Wundern“ – verdrehte Wahrheiten




Berit Kjos



Berit Kjos erteilte freundlicherweise die Genehmigung, diesen Artikel ins Deutsche zu übersetzen. Die Zitate der Bücher Die Hütte (The Shack) und Ein Kurs in Wundern (A Course in Miracles) sind der jeweiligen amerikanischen Ausgabe entnommen und ins Deutsche übersetzt worden.

Helen Schucman (1909-1981), Autorin von Ein Kurs in Wundern, gehörte ursprünglich einer Baptistengemeinde an, wandte sich jedoch in ihrem frühen Erwachsenenalter von Gott ab und wurde zur Atheistin. Erst nachdem sie begann, eine innere Stimme zu hören, wandte sie sich wieder „Gott“ zu. Sie verfiel in eine Art Trance und hörte eine innere Stimme, die ihr über einen Zeitraum von sieben Jahren die drei Bände des Buches Ein Kurs in Wundern übermittelte. In den 1970er Jahren wurde Helen Schucmans dreibändiges Werk zu einer Art „New Age Bibel.“ Die innere Stimme Schucmans beanspruchte für sich, "Jesus" zu sein.

Der große Wert des Artikels von Berit Kjos liegt darin, dass sie auf die vielen Parallelen beider Bücher aufmerksam macht. Dies ist ein weiterer Hinweis dafür, dass das Buch Die Hütte eher dem New Age Gedankengut als dem biblischen Christentum zuzurechnen ist . In diesem Blog wurde bereits darauf verwiesen, dass Die Hütte vom esoterischen Allegria-Verlag herausgegeben wurde (siehe: hier).

Originaltitel: The twisted „truths“ of “The Shack” & “A Course in Miracles”

Quelle: URL:

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“Dieses Buch hat das Potential, in unserer Generation das zu werden, was John Bunyans Pilgerreise zu seinen Lebzeiten war.“ Eugene Peterson (Empfehlung auf dem Cover der amerikanischen Ausgabe des Buches „Die Hütte“)

„Gott, der die Grundlage allen Seins ist, wohnt in allen Dingen und durch alle Dinge, überall…“1 [Panentheismus] Die Hütte, „Jesus“ (S.112)

„Alle, die mich lieben, kommen aus allen möglichen Glaubensformen. Sie sind Buddhisten oder Mormonen, Baptisten oder Muslime… Es verlangt mich nicht danach, sie zu Christen zu machen, aber ich will sie dabei begleiten, wie sie in Söhne und Töchter von meinem Papa, in meine Brüder und Schwestern verwandelt werden.“1 Die Hütte, „Jesus“ (S.182)

„Die esoterischen, spirituellen Traditionen - seien es nun christliche Mystiker, hebräische Kabbalisten, Zen Buddhisten, islamische Sufis oder hinduistische Yogis – verfügen alle über bestimmte Methoden, um dem Individuum zu der Überwindung dieser großen Illusion der Trennung zu verhelfen sowie zur Erfahrung des Einen Wahren Selbst, das in uns allen ist.“2 (S.149) In: Ein Kurs in Wundern; das Buch „empfing“ die Autorin Helen Schucman im Jahre 1977 durch Channeling eines Geistführers, der beanspruchte, „Jesus“ zu sein.

„Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Acht, dass euch niemand verführt! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen.“ Matthäus 24:4-5

Zwei Bücher - eine Botschaft
“Dieses Buch hat das Potential, in unserer Generation das zu werden, was John Bunyans Pilgerreise zu seinen Lebzeiten war.“ Eugene Peterson (Empfehlung auf dem Cover der amerikanischen Ausgabe des Buches „Die Hütte“)

„Gott, der die Grundlage allen Seins ist, wohnt in allen Dingen und durch alle Dinge, überall…“1 [Panentheismus] Die Hütte, „Jesus“ (S.112)

„Alle, die mich lieben, kommen aus allen möglichen Glaubensformen. Sie sind Buddhisten oder Mormonen, Baptisten oder Muslime… Es verlangt mich nicht danach, sie zu Christen zu machen, aber ich will sie dabei begleiten, wie sie in Söhne und Töchter von meinem Papa, in meine Brüder und Schwestern verwandelt werden.“1 Die Hütte, „Jesus“ (S.182)

„Die esoterischen, spirituellen Traditionen - seien es nun christliche Mystiker, hebräische Kabbalisten, Zen Buddhisten, islamische Sufis oder hinduistische Yogis – verfügen alle über bestimmte Methoden, um dem Individuum zu der Überwindung dieser großen Illusion der Trennung zu verhelfen sowie zur Erfahrung des Einen Wahren Selbst, das in uns allen ist.“2 (S.149) In: Ein Kurs in Wundern; das Buch „empfing“ die Autorin Helen Schucman im Jahre 1977 durch Channeling eines Geistführers, der beanspruchte, „Jesus“ zu sein.

„Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Acht, dass euch niemand verführt! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen.“ Matthäus 24:4-5

Zwei Bücher - eine Botschaft

Zwei Bücher (das eine neueren, das andere älteren Datums) haben plötzlich das Interesse der Öffentlichkeit erweckt und die Herzen vieler Menschen erobert. Das eine Buch ist lang und unterweisend – ein Diktat, gechannelt durch einen Geistführer (Channeling: New Age Ausdruck für Kontaktaufnahme mit jenseitigen Wesen, oft Geistführer genannt). Das andere Buch ist eine erfundene Geschichte mit vielen Dialogen, die den Leser den Tränen nahebringt. Ein Kurs in Wundern ist offenkundig okkulter Natur, während die subtilere Botschaft des Buches Die Hütte von William P. Young breite Akzeptanz in postmodernen Kirchen gefunden hat.

Die beiden Bücher propagieren eine gemeinsame Botschaft. Bereits 1992 begegnete ich der gleichen Botschaft. Als ich in einem Magazin mit Namen Well Being Journal blätterte, stieß ich auf diese „Einsicht“ eines New Agers, die er von seinem „inneren Führer“ empfangen hatte:

„Viele Menschen glauben daran, dass das Böse, die Sünde und finstere Mächte existieren. Es ist deine Berufung, das Gegenteil zu lehren, denn das ist die Wahrheit: es gibt keinen Teufel, keine Hölle, keine Sünde, keine Schuld, außer im kreativen Denken der Menschheit.“

Ähnlich irreführende Vorstellungen hörte ich im Jahre 1997 während der Konferenz State of the World Forum von Gorbatschow. In jener Zeit hielt Marianne Williamson eine programmatische Rede und warb für die Kabbala und nicht für das Buch Ein Kurs in Wundern. Während uns diese New Age „Einsichten“ in beiden Philosophien begegnen, treten sie in dem Buch Ein Kurs in Wundern deutlicher hervor; letzteres Buch wird derzeit durch Williamson mithilfe der wöchentlichen Radiosendungen von Oprah Winfrey populär gemacht.

Die Hütte ist ein ähnlicher Aufruf, die Realität zu leugnen. Indessen erfreuen sich unzählige Pastoren und geistliche Leiter an dem Inhalt dieses Buches. Indem Sünde und Schuld ignoriert (oder neu definiert) werden, entsteht ein inklusivistisches (interreligiöses) Pseudo-Christentum, das die Massen anspricht, aber die Botschaft der Bibel verdreht. Ferner führt die Leugnung Satans dazu, dass Gottes Warnungen über Verführung abgeschwächt werden. Kein Wunder, dass heute die Waffenrüstung Gottes das erste Opfer in diesem geistlichen Kampf um die Wahrheit war.

Roger Oakland, Autor von Faith Undone, wies in seinem Artikel „Meine Teilnahme an der Rethink Conference“ (Veranstalter Robert Schuller) auf diese Transformation hin:

„Nahezu 2000 Jahre haben die meisten bekennenden Christen die Bibel als Grundlage des christlichen Glaubens betrachtet. Die allgemeine Sichtweise der Rethink Conference jedoch ist, dass das Christentum, wie es uns bekannt war, überholt ist und ersetzt werden muss… Die Sprecher betonten, dass das Christentum überdacht (re-think) und neu gestaltet (re-invent) werden muss, wenn der Name Jesu Christi hier auf diesem Planeten Erde überleben soll.“3

Kein Raum mehr für den historischen Jesus? Müssen wir Gott neu erfinden, um Ihn für die entstehende universelle Kirche passend zu machen?

Dies ist scheinbar das Ziel des Buches Die Hütte, wenn darin von einer weiblichen „Gottheit“ die Rede ist. Hier spricht sie (die „Göttin“) mit der Hauptperson, Mackenzie (Mack ist die Kurzform):

„Für mich, die ich Dir als Frau begegne und Dir sage, Du sollst mich Papa nennen, bedeutet das einfach, dass ich Bilder miteinander verknüpfe, um Dir zu helfen, nicht mehr so leicht in Deine religiösen Gewohnheiten zurückzufallen.“1 (S.93)

„Religiöse Gewohnheiten?“ Sieht William Young biblisches Christentum als religiöse Gewohnheit an?

Sehr schnell wird man von seinen cleveren Argumenten eingenommen. Die Hütte ist ein persönliches Zeugnis, das seine Leser in virtuelle Dialoge mit einem scherzhaften, kulturell relevanten „Gott“ einstimmt. Im Gegensatz zu den trockenen Lektionen des Okkultismus im Buch Ein Kurs in Wundern wird der Leser in Die Hütte mit Erfahrungen in einer Welt von Offenbarungen und Sinneseindrücken konfrontiert, die er nachempfinden kann. Das einzige sündenähnliche Vergehen ist Unabhängigkeit – Ein Kurs in Wundern bezeichnet dies als „Getrenntsein“ -, die Weigerung, eine universelle Einheit mit „Gott“ und der Menschheit zu akzeptieren. Über biblische Grundsätze hinweg negiert das Buch Die Hütte alle Maßstäbe für richtig oder falsch, was zur Folge hat, dass es keine Notwendigkeit zur biblischen Buße mehr gibt. Dies passt sehr gut zu der populären Vision einer unkritischen Einheitskirche.

„Wie also werde ich Teil dieser Kirche?“ fragt Mack.

„Es ist einfach“, antwortet der fiktive „Jesus.“ „Es geht nur um Beziehungen und einfach darum, wie man Leben weitergibt… offen und dienstbar für alle Menschen um uns herum zu sein. In meiner Kirche dreht sich alles um die Menschen, und im Leben geht es immer um Beziehungen.“1 (S.178)

Hierin ist scheinbar ein Stück Wahrheit enthalten, wie in den meisten geistlichen Lügen! Jesus kritisierte beispielsweise die Pharisäer, welche „die Schriften erforschten“, sich aber weigerten, zu Ihm zu „kommen.“ Die postmodernen Suchenden von heute sind ebenso töricht. Sie ignorieren unbequeme Schriftstellen und wenden sich ihren eigenen Vorstellungen über einen „Jesus“ zu, den man der eigenen Kultur angepasst hat.

Im Buch Die Hütte begegnet der Leser einem „nachsichtigen“ Gott, der sich ihren menschlichen Vorstellungen „unterwirft.“ Sie schauen hinter den Vorhang von Tod und Leben, erkennen die Freude, die sie erwartet, und sie kommunizieren mit ihren Liebsten – es wird angedeutet, dass „Verstorbene angerufen“ werden, eine Praxis, welche die Bibel untersagt (5.Mose 18:11). Mack „sieht“ die farbenfrohen „Auras“, die ein Hinweis auf die geistliche Reife der Toten sind, die doch am Leben sind. Er praktiziert sogar Astralreisen – Die Hütte nennt es „fliegen“ – eine Bezeichnung, die unter Maharishi Yogi vor langer Zeit populär wurde.

„So eine machtvolle Fähigkeit ist die Vorstellungskraft!“ sagte der fiktive „Jesus“ in Die Hütte. „Alleine diese Fähigkeit macht Dich uns so ähnlich.“1 (S.140)

Die Grenzen der Kirche werden erweitert, damit fast jeder ein Teil von ihr sein kann. Die einzige Ausnahme stellen die „unabhängigen Leute“ dar, die sich weigern, zu diesem universellen Gott“ zu „kommen.“ Das hat nichts mehr mit dem Christentum zu tun – und nur dieser falsche „Jesus“ würde dem zustimmen. Als Mack ihn (Jesus) fragte, was es heißt, „ein Christ zu sein“, antwortete er:

„Wer hat etwas davon gesagt, ein Christ zu sein? Ich bin kein Christ.“ Diese Vorstellung war für Mack seltsam und unerwartet zugleich, und er konnte ein Grinsen nicht zurückhalten. „Nein, ich glaube, Du bist kein Christ.“1 (S.182)

Natürlich ist er das nicht! Das Wort „Christ“ bezieht sich auf die Nachfolger Christi - nicht auf Jesus – und Christen standen immer im Widerspruch zum Trend der jeweiligen Kultur. Selbst als man die „Jünger in Antiochien zum ersten Mal Christen nannte“ (Apg.11:26), war dieses Wort eine abwertende Bezeichnung, die von den Feinden der Kirche verwendet wurde. Indes hinderte es die treuen Christen nicht daran, den Namen des Christus und Sein Wort voller Freude zu verkündigen!

Neue Vorstellungen über die Trinität

Die Hütte beginnt mit einer Tragödie. Vier Jahre sind seit dem brutalen Mord an Missy, Macks geliebte 6-jährige Tochter, vergangen. In tiefer Trauer erhält Mack eine sonderbare Einladung. „Ich habe Dich vermisst“, lautet sie. „Am nächsten Wochenende werde ich in der Hütte sein, wenn Du innere Ruhe suchst, Papa.“ Was könnte das bedeuten?

Voller Zweifel, aber neugierig auf das Treffen, begibt sich Mack nach Oregon in die Wildnis und findet die verfallene, alte Hütte. „Gott“ verwandelt sie durch ein Wunder in ein gemütliches Häuschen, und Mack begegnet seinem vermeintlichen Schöpfer:

„… die Tür öffnete sich, und er schaute direkt in das Gesicht einer beleibten, strahlenden afroamerikanischen Frau. Instinktiv wich er vor ihr zurück, aber er war zu langsam. Mit einer Geschwindigkeit, die man ihr aufgrund ihres Körperumfangs nicht zutraute, erreichte sie Mack und schloss ihn in ihre Arme…“1 (S.82)

„Gerade, als sie sich umdrehte… erschien eine kleine, asiatische Frau hinter ihr… Als er ihr nachschaute, bemerkte er, dass eine dritte Person auftauchte… ein Mann. Er schien, aus dem Mittleren Osten zu kommen.“1 (S.84)

„Als sie schließlich aufhörten zu kichern, sagte die beleibte Frau: ‚Okay, wir wissen, wer Du bist, aber vielleicht sollten wir uns Dir vorstellen… Du kannst mich so wie Nan (Macks Frau) nennen: Papa.’
‚Und ich’, unterbrach der Mann, der aussah, als sei er um die dreißig Jahre alt, ‚ich bin Hebräer.’
Mack war plötzlich überrascht von seiner eigenen Erkenntnis. ‚Dann bist Du…’ ‚Jesus? Ja…’
Mack war tief bewegt… Gerade, als er auf die Knie gehen wollte, trat die asiatische Frau näher und zog seine Aufmerksamkeit auf sich. ‚Und ich bin Sarayu [der Heilige Geist, Kreativität]’, sagte sie…
Viele Gedanken gingen durch seinen Sinn, als Mack sich überlegte, was er tun sollte… Da es sich um drei Personen handelte, könnte dies vielleicht eine Art Trinität sein… ‚Nun’, rang sich Mack zu der Frage durch, ‚wer von euch ist Gott?’ ‚Ich bin es’, sagten alle drei im Einklang.“1 (S.86-87)

Ihre weiteren Gespräche erhärten diese neue Sichtweise über Gott. Mack wird einer geistlichen Um-Erziehung unterzogen, da jede Aussage seinem früheren Gottesverständnis widerspricht. So kehrte dieser neue „Jesus“ niemals in den Himmel zurück. Gab es eine wirkliche Auferstehung? Nicht, wenn man der Äußerung der weiblichen „Gottheit“ folgt:

„Obwohl er (Jesus) von Natur aus vollkommen Gott ist, ist er auch vollkommen Mensch und lebt als ein solcher. Während er niemals die ihm eigene Fähigkeit zu fliegen [die er in diesem Buch demonstriert] verliert, entscheidet er sich von einem Augenblick auf den anderen, festen Boden zu behalten. Darum heißt er Immanuel, Gott mit uns.“1 (S.99-100)

Aber die Bibel lehrt uns, dass Jesus nach seiner Kreuzigung in den Himmel zurückkehrte. Überdies, weder Gott, der Vater, noch Gott, der Heilige Geist, offenbarten sich dem Menschen in einer sichtbaren Weise. „Niemand hat Gott jemals gesehen“, sagte der wahre Jesus (Joh.1:18). Aber hier begegnen uns alle drei Personen in einer menschlichen Form – auf Erden! „Gott“ erklärt:

„’Von Natur aus kenne ich keine Begrenzungen… Ich lebe in einem Zustand andauernder Zufriedenheit; das ist meine normale Existenz’, sagte sie, ziemlich vergnügt. Das ist einfach nur der Vorteil von mir, ich selbst sein zu können.’
Mack musste lächeln. Diese Dame hatte vollkommene Freude an sich selbst…
‚Wir haben Dich geschaffen, damit Du Anteil daran hast. Aber dann hat Adam sich entschieden, seine eigenen Wege zu gehen, was wir bereits wussten, und alles ging schief. Aber anstatt die ganze Schöpfung zu verwerfen, krempelten wir die Ärmel hoch und begaben uns direkt in das Chaos hinein – das taten wir in Jesus… Als wir drei uns als Sohn Gottes in die menschliche Existenz sprachen, wurden wir ganz Mensch. Wir entschieden uns auch dafür, alle Begrenzungen, die das mit sich brachte, anzunehmen… Fleisch und Blut.“1 (S.98-99)

Leugnung von Sünde, Schuld und Gottes Autorität

Im Gegensatz zu dem wahren Gott übt diese falsche Trinität keine Autorität über den Menschen aus. Daran haben die postmodernen Leiter der christlichen Gemeinde Gefallen! Es ist offenkundig, dass sie Worte wie „Souveränität“ und „Autorität“ meiden. Schließlich könnte ein Gott, der Herrscher ist und für alle Zeiten moralische Maßstäbe errichtet, Spaltungen verursachen. Er könnte ihr Hauptziel in Frage stellen: inklusivistische (interreligiöse) Beziehungen und „authentische Gemeinschaft.“

Kein Wunder, dass Mack verwirrt ist, wenn er fragt: „Warum sollte der Gott des Universums sich mir unterwerfen?“

„Weil wir wollen, dass Du ein Teil in unserem Beziehungskreis wirst“, antwortet „Jesus.“1 (S.145)

Zusammen erklären die drei Personen der Trinität:

„Autorität, so wie Du sie Dir normalerweise vorstellst, ist nichts weiter als ein Vorwand, um andere für die eigenen Zwecke gefügig zu machen… Wir gehen mit Respekt auf Deine Entscheidungen ein…“1 (S.123)

„Bedeutet das, dass ich keinen Regeln mehr folgen muss?“…
„Ja, in Jesus bist Du nicht unter dem Gesetz. Alle Dinge sind erlaubt.“
„Das kannst Du nicht ernst meinen! Du bringst mich ganz durcheinander“, klagte Mack.
„Kind“, unterbrach Papa, „Du hast noch nichts begriffen…“
„… Regeln aufzuzwingen [sagt Sarayu]… ist der vergebliche Versuch, aus Ungewissheit Gewissheit zu machen. Und im Gegensatz zu dem, was Du denken magst, räume ich der Ungewissheit viel Platz ein. Regeln können keinen Frieden bringen; sie haben nur die Macht, anzuklagen.“1 (S.203. In dem Buch Ein Kurs in Wundern wird statt des Wortes anklagen das Wort verunglimpfen, herabsetzen [attack] verwendet.)

Sind Gottes Maßstäbe wirklich „der vergebliche Versuch, aus Ungewissheit Gewissheit zu machen?“ Natürlich nicht! Gottes unveränderliche Werte im Denken der Menschen zu verankern, stellen keinen „vergeblichen Versuch“ dar. Für alle, die an eine Wahrheit im Wandel glauben und in den Worten der Schrift variable Bedeutungen sehen, gibt es sehr viele Ungewissheiten. Solche „Ungewissheiten“ können niemals die Grundlage für Frieden oder Gewissheit des Glaubens werden! In Wahrheit ist es so, dass viele „christliche“ Pastoren von heute von nagenden Zweifeln geplagt werden – selbst, was die Frage der Existenz Gottes angeht! Kein Wunder, dass sie ihre Dienste auf dem sandigen Fundament menschengefälliger Wahrheiten bauen, statt auf dem festen Felsengrund von Gottes Wort.

In der Erzählung von Die Hütte ist es nicht länger die Sünde, die ein unheiliges Volk von einem heiligen Gott trennt. Das passt sehr gut in postmoderne Gemeinden, welche über biblische Gebote wie „Seid nicht gleichförmig dieser Welt“ und „Widersteht dem Bösen“ (Röm.12:2,9) hinwegsehen. Indem man die Realität der Sünde, die Schuld und Gottes Gericht nicht in Betracht zieht, geht das wahre Verständnis für die Notwendigkeit der Buße und des Kreuzes verloren. Selbst die wunderbare Gnade Gottes verliert ihre Bedeutung!

Achten Sie darauf, wie der falsche „Gott“ in Die Hütte unseren wahren Gott verspottet, indem er seine Souveränität und seine Gerichte kleinredet:

„Ich bin kein Tyrann, keine selbstsüchtige, fordernde, kleine Gottheit, die auf ihrem eigenen Recht besteht. Ich bin gut, und ich will nur das, was für Dich am besten ist. Das kann man nicht in Schuld oder Verurteilung finden…“1 (S.126)

„Du brauchst mich nicht, um deine Liste von Gut und Böse zu erstellen. Aber Du brauchst mich, wenn Du das Verlangen hast, diese ungesunde Lust nach Unabhängigkeit aufzugeben… Mackenzie, das Böse ist ein Wort, um die Abwesenheit des Guten zu beschreiben, so wie wir das Wort Finsternis benutzen, um die Abwesenheit von Licht zu beschreiben… Das Böse und die Finsternis kann man nur verstehen, wenn man weiß, was das Gute und das Licht ist; sie existieren nicht wirklich.“1 (S.136)

Das ist eine Lüge! Obgleich die Wunder von Gottes Liebe und seiner Verheißungen für uns unbegreiflich sind, hat er uns dennoch seine Maßstäbe von Gut und Böse mitgeteilt – und Er wird allen vergelten, die Sünde (und folglich die Notwendigkeit des Kreuzes) außer Acht lassen oder seine Wege und Warnungen verwerfen:

„Sie benehmen sich so töricht, weil sie den Weg des Herrn, das Recht ihres Gottes nicht kennen.“ Jeremia 5:4

„Das hast du getan, und ich habe geschwiegen; da meintest du, ich sei gleich wie du. Aber ich will dich zurechtweisen und es dir vor Augen stellen.“ Psalm 50:21

„Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten… Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden.“ Römer 1:18,22

„Höre es Erde, siehe, ich will Unheil über dieses Volk kommen lassen, die Frucht ihrer Gedanken, denn auf meine Worte haben sie nicht geachtet.“ Jeremia 6:19

Ein Kurs in Wundern weist das gleiche Verständnis von Autorität, Sünde und Schuld auf:

„Sünde ist Unsinn… Sünde ist die Ursache aller Illusionen… Es gibt keine Sünde.“4

„… Schuld ist immer völliger Unsinn, sie entbehrt jeder Grundlage…“5

„Der Heilige Geist gibt nie Befehle. Jemandem Befehle zu erteilen, setzt eine Ungleichheit voraus, die nicht existiert.“2 (S.103)

„… Du hast den Glauben an die Finsternis in Dein Denken übernommen, und jetzt brauchst Du ein neues Licht… Die Stimme des Heiligen Geistes erteilt keine Befehle, denn sie ist des Hochmuts unfähig. Sie befiehlt nicht, weil sie keine Kontrolle ausüben will.“2 (S.76)

„Es gibt keine Schuld in Dir… Deine einzige Berufung ist es, Dich der Leugnung der Schuld in allen ihren Formen mit einer aktiven Bereitschaft hinzugeben… Wir alle haben Anteil an der Erlösung (atonement)… Auf diese Weise werden alle Trennungen der Welt überwunden… Denn Friede ist die Anerkennung der vollkommenen Reinheit, von der niemand ausgeschlossen ist. Alle, die von Gott als Söhne geboren wurden, befinden sich in seinem heiligen Kreis.“2 ((S.282-283)

Diese absurden Behauptungen erinnern mich an die weisen Worte von Ray Yungen: „Satan versucht nicht nur, die Menschen in dieser Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse auf die finstere Seite zu ziehen. Tatsächlich versucht er, die Kluft zwischen sich und Gott, zwischen Gut und Böse, vollständig zu verwischen.“6

Aber Gott sagt: „Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?... Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an!“ 2.Korinther 6:14-18

„Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren, um es zu tun; du sollst nichts zu ihm hinzufügen und nichts von ihm wegnehmen.“7 5.Mose 13:1

Vergebung ohne Vorbedingung

Beide Bücher beinhalten eine verdrehte Form von Vergebung – es ist der Weg der Welt, um Einheit und Heilung ohne das Kreuz herzustellen. Mack lernt nicht nur, allen zu „vergeben,“ die ihn verletzt haben, er vergibt auch „Gott.“ Als ob Gott etwas falsch gemacht hätte!

Ein Kurs in Wundern folgt dem gleichen Gedankengang, und „Jesus“ bietet seine verdrehte Theologie dazu an:

„Vergib, und Du wirst dies in einem anderen Lichte sehen… Dies sind Worte, die den Traum der Sünde beenden und die Gedanken von Furcht freimachen. Dies sind die Worte, die aller Welt das Heil bringen.“8

Das Heil für die ganze Welt durch die gegenseitige Vergebung aller Menschen klingt sehr liebevoll. Aber dies ist unbiblisch! Dieser andere „Jesus“ ist vom Wort Gottes – vom lebendigen Wort, das Jesus Christus ist - völlig losgelöst. (siehe Johannes 1:14)

Unser Gott ist sowohl die Liebe als auch der Richter. Und da er auch heilig und souverän ist, muss er auf die Realität der Sünde reagieren. Sünde kann nicht einfach übergangen oder gerechtfertig werden. Gottes Heil wird alleine auf dem Weg des Kreuzes der Bibel erlangt, auch wenn Ein Kurs in Wundern dies verneint oder Die Hütte irreführende Lehren propagiert. Wir sind Teilhaber an Seiner (Gottes wahrer) Erlösung (nicht an einer New Age Erlösung, atonement – Anspielung auf die Einheit aller Menschen aufgrund ihrer „Göttlichkeit“ in ihnen) durch den biblischen Glauben und nicht durch positive Theorien.

„Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium verkündigt als das, welches ihr empfangen habt, der sei verflucht! Rede ich denn jetzt Menschen oder Gott zuliebe? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich allerdings den Menschen noch gefällig wäre, so wäre ich nicht ein Knecht des Christus.“ Galater 1:9-10

„Eine neue Welt ist im Begriff zu entstehen…“ schreibt Tamara Hartzell, Autorin des Buches In the Name of Purpose. „Diese neue Welt erhebt sich gegen die Wahrheit, gegen den Herrn Jesus Christus und gegen Gott. Sie entsteht in der Kraft und Autorität und unter der Verführung des Gottes dieser Welt (ein Engel des Lichts), dem es mit Leichtigkeit gelingen wird, die geistig vorbereiteten Massen in die Anbetung von sich selbst und seines Gesandten (Antichrist) zu führen.“9

Ihre tiefen Einblicke in ihrem Bericht „The New Age Ark of Oneness“ (Einheit – Die Arche des New Age) vermittelt einen Überblick über diese Verführung:

 Relativismus ersetzt die Wahrheit.
 Weltlichkeit ersetzt Gerechtigkeit.
 Das neue Evangelium des Friedens in der Welt auf der Grundlage einer (interreligiösen) Einheit ersetzt den Frieden mit Gott durch den Herrn Jesus Christus, wie er im Evangelium gelehrt wird.
 Die neue Spiritualität ersetzt den wahren Glauben, der aus dem Wort Gottes kommt.
 Die Einheit in Verschiedenheit ersetzt das Heil durch den Herrn Jesus Christus.
 Der Dialog, der die Einheit zum Ziel hat, und geistliche Erfahrungen ersetzen das Wort Gottes.9

Es ist nicht überraschend, dass so wenige Christen dies bemerken oder sich diesem Prozess widersetzen. Seit John Dewey und Julian Huxley damit begannen, das Erlernen von Fakten durch subjektive Sozialisation zu ersetzen, ist unser Vermögen geschwächt worden, das Gute vom Bösen zu unterscheiden. Wie Donna Garner sagte: „Heute haben wir es mit Leuten zu tun, die seit zwanzig Jahren indoktriniert wurden.“10

Führer außerhalb und innerhalb der Kirche haben gelernt, dass Gruppenerfahrungen in lockerer Atmosphäre neue Eindrücke schaffen, die wiederum entsprechende Gefühle erzeugen und neue Glaubensüberzeugungen begründen. Diese Schritte stellen den Schlüssel für den Wandel dar. Der „Gott“ in Der Hütte stimmt dem zu:

„Paradigmen (Denkweise) bringen Vorstellungen hervor, und Vorstellungen bringen Emotionen hervor… Darum prüfe Deine Vorstellungen, und prüfen ferner die Wahrheit Deiner Paradigmen – das, was Du glaubst.“1 (S.197)

„… bei Religion geht es darum, die richtigen Antworten zu haben… [im Gegensatz hierzu] geht es bei mir um den Prozess, der Dich zur lebendigen Antwort führt.“1 (S.198)

„Du kannst mit Deinem geistigen Auge nicht sehen, was Du nicht erfahren kannst.“1 (S.201)

„Es ist unmöglich, nicht zu glauben, was man sieht“, sagt der „Jesus“ von Ein Kurs in Wundern, „aber es ist ebenso unmöglich, etwas zu sehen, woran man nicht glaubt. Vorstellungen entstehen auf der Grundlage von Erfahrungen, und Erfahrungen führen zu Glaubensüberzeugungen. Erst wenn die Glaubensüberzeugungen dauerhaft sind, verfestigen sich auch die Vorstellungen. Folglich, das, was Sie glauben, werden Sie letztlich auch sehen.“2 (S.207)

Wie andere virtuelle Erfahrungen erregt die Lektüre von Die Hütte die Phantasie der Leichtgläubigen. Es werden Vorstellungen erzeugt, die in einem „offenen“ („toleranten“) Denken neue Glaubensüberzeugungen schaffen. Wenige erkennen, dass dieser Prozess ein wenig der Erfahrung Pinocchios gleicht. Der grausame Versucher hatte Pinocchio viel Spaß und gutes Essen auf der „Insel der Vergnügungen“ versprochen. Aber als er dort ankam, wurde er in einen Esel verwandelt und zu einem Sklaven gemacht.

Inmitten der heutigen tödlichen Verführungen spricht der wahre Gott uns Hoffnung zu:

„Wenn ihr in meinem Wort bleibt, dann seid ihr wahrhaft meine Jünger. Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch freimachen.“ Johannes 8:31-36


Fußnoten

1. William Young, The Shack (Windblown Media, 2007), www.theshackbook.com
2. A Course in Miracles, "dictated" by a demonic spirit guide who called himself "Jesus" (Foundation for Inner Peace, 1976), 149.
3. Roger Oakland, "My Trip to the Rethink Conference," January 2008,

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4. A Course in Miracles, What Is Sin? at

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5. A Course in Miracles, Release from Guilt at

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6. Ray Yungen, A Time of Departing (Silverton, OR: Lighthouse Trails Publishing Company, 2002), page 101.
7.

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8. Workbook Lesson 193,

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9. Tamara Hartzell, "Are you '"Being led away 'with the Error of the Wicked' to the New Age Ark of Oneness?" February 2008.
10. "Process over content," www.crossroad.to/Quotes/brainwashing/2008/process-content.htm


Zwei Bücher (das eine neueren, das andere älteren Datums) haben plötzlich das Interesse der Öffentlichkeit erweckt und die Herzen vieler Menschen erobert. Das eine Buch ist lang und unterweisend – ein Diktat, gechannelt durch einen Geistführer (Channeling: New Age Ausdruck für Kontaktaufnahme mit jenseitigen Wesen, oft Geistführer genannt). Das andere Buch ist eine erfundene Geschichte mit vielen Dialogen, die den Leser den Tränen nahebringt. Ein Kurs in Wundern ist offenkundig okkulter Natur, während die subtilere Botschaft des Buches Die Hütte von William P. Young breite Akzeptanz in postmodernen Kirchen gefunden hat.

Die beiden Bücher propagieren eine gemeinsame Botschaft. Bereits 1992 begegnete ich der gleichen Botschaft. Als ich in einem Magazin mit Namen Well Being Journal blätterte, stieß ich auf diese „Einsicht“ eines New Agers, die er von seinem „inneren Führer“ empfangen hatte:

„Viele Menschen glauben daran, dass das Böse, die Sünde und finstere Mächte existieren. Es ist deine Berufung, das Gegenteil zu lehren, denn das ist die Wahrheit: es gibt keinen Teufel, keine Hölle, keine Sünde, keine Schuld, außer im kreativen Denken der Menschheit.“

Ähnlich irreführende Vorstellungen hörte ich im Jahre 1997 während der Konferenz State of the World Forum von Gorbatschow. In jener Zeit hielt Marianne Williamson eine programmatische Rede und warb für die Kabbala und nicht für das Buch Ein Kurs in Wundern. Während uns diese New Age „Einsichten“ in beiden Philosophien begegnen, treten sie in dem Buch Ein Kurs in Wundern deutlicher hervor; letzteres Buch wird derzeit durch Williamson mithilfe der wöchentlichen Radiosendungen von Oprah Winfrey populär gemacht.

Die Hütte ist ein ähnlicher Aufruf, die Realität zu leugnen. Indessen erfreuen sich unzählige Pastoren und geistliche Leiter an dem Inhalt dieses Buches. Indem Sünde und Schuld ignoriert (oder neu definiert) werden, entsteht ein inklusivistisches (interreligiöses) Pseudo-Christentum, das die Massen anspricht, aber die Botschaft der Bibel verdreht. Ferner führt die Leugnung Satans dazu, dass Gottes Warnungen über Verführung abgeschwächt werden. Kein Wunder, dass heute die Waffenrüstung Gottes das erste Opfer in diesem geistlichen Kampf um die Wahrheit war.

Roger Oakland, Autor von Faith Undone, wies in seinem Artikel „Meine Teilnahme an der Rethink Conference“ (Veranstalter Robert Schuller) auf diese Transformation hin:

„Nahezu 2000 Jahre haben die meisten bekennenden Christen die Bibel als Grundlage des christlichen Glaubens betrachtet. Die allgemeine Sichtweise der Rethink Conference jedoch ist, dass das Christentum, wie es uns bekannt war, überholt ist und ersetzt werden muss… Die Sprecher betonten, dass das Christentum überdacht (re-think) und neu gestaltet (re-invent) werden muss, wenn der Name Jesu Christi hier auf diesem Planeten Erde überleben soll.“3

Kein Raum mehr für den historischen Jesus? Müssen wir Gott neu erfinden, um Ihn für die entstehende universelle Kirche passend zu machen?

Dies ist scheinbar das Ziel des Buches Die Hütte, wenn darin von einer weiblichen „Gottheit“ die Rede ist. Hier spricht sie (die „Göttin“) mit der Hauptperson, Mackenzie (Mack ist die Kurzform):

„Für mich, die ich Dir als Frau begegne und Dir sage, Du sollst mich Papa nennen, bedeutet das einfach, dass ich Bilder miteinander verknüpfe, um Dir zu helfen, nicht mehr so leicht in Deine religiösen Gewohnheiten zurückzufallen.“1 (S.93)

„Religiöse Gewohnheiten?“ Sieht William Young biblisches Christentum als religiöse Gewohnheit an?

Sehr schnell wird man von seinen cleveren Argumenten eingenommen. Die Hütte ist ein persönliches Zeugnis, das seine Leser in virtuelle Dialoge mit einem scherzhaften, kulturell relevanten „Gott“ einstimmt. Im Gegensatz zu den trockenen Lektionen des Okkultismus im Buch Ein Kurs in Wundern wird der Leser in Die Hütte mit Erfahrungen in einer Welt von Offenbarungen und Sinneseindrücken konfrontiert, die er nachempfinden kann. Das einzige sündenähnliche Vergehen ist Unabhängigkeit – Ein Kurs in Wundern bezeichnet dies als „Getrenntsein“ -, die Weigerung, eine universelle Einheit mit „Gott“ und der Menschheit zu akzeptieren. Über biblische Grundsätze hinweg negiert das Buch Die Hütte alle Maßstäbe für richtig oder falsch, was zur Folge hat, dass es keine Notwendigkeit zur biblischen Buße mehr gibt. Dies passt sehr gut zu der populären Vision einer unkritischen Einheitskirche.

„Wie also werde ich Teil dieser Kirche?“ fragt Mack.

„Es ist einfach“, antwortet der fiktive „Jesus.“ „Es geht nur um Beziehungen und einfach darum, wie man Leben weitergibt… offen und dienstbar für alle Menschen um uns herum zu sein. In meiner Kirche dreht sich alles um die Menschen, und im Leben geht es immer um Beziehungen.“1 (S.178)

Hierin ist scheinbar ein Stück Wahrheit enthalten, wie in den meisten geistlichen Lügen! Jesus kritisierte beispielsweise die Pharisäer, welche „die Schriften erforschten“, sich aber weigerten, zu Ihm zu „kommen.“ Die postmodernen Suchenden von heute sind ebenso töricht. Sie ignorieren unbequeme Schriftstellen und wenden sich ihren eigenen Vorstellungen über einen „Jesus“ zu, den man der eigenen Kultur angepasst hat.

Im Buch Die Hütte begegnet der Leser einem „nachsichtigen“ Gott, der sich ihren menschlichen Vorstellungen „unterwirft.“ Sie schauen hinter den Vorhang von Tod und Leben, erkennen die Freude, die sie erwartet, und sie kommunizieren mit ihren Liebsten – es wird angedeutet, dass „Verstorbene angerufen“ werden, eine Praxis, welche die Bibel untersagt (5.Mose 18:11). Mack „sieht“ die farbenfrohen „Auras“, die ein Hinweis auf die geistliche Reife der Toten sind, die doch am Leben sind. Er praktiziert sogar Astralreisen – Die Hütte nennt es „fliegen“ – eine Bezeichnung, die unter Maharishi Yogi vor langer Zeit populär wurde.

„So eine machtvolle Fähigkeit ist die Vorstellungskraft!“ sagte der fiktive „Jesus“ in Die Hütte. „Alleine diese Fähigkeit macht Dich uns so ähnlich.“1 (S.140)

Die Grenzen der Kirche werden erweitert, damit fast jeder ein Teil von ihr sein kann. Die einzige Ausnahme stellen die „unabhängigen Leute“ dar, die sich weigern, zu diesem universellen Gott“ zu „kommen.“ Das hat nichts mehr mit dem Christentum zu tun – und nur dieser falsche „Jesus“ würde dem zustimmen. Als Mack ihn (Jesus) fragte, was es heißt, „ein Christ zu sein“, antwortete er:

„Wer hat etwas davon gesagt, ein Christ zu sein? Ich bin kein Christ.“ Diese Vorstellung war für Mack seltsam und unerwartet zugleich, und er konnte ein Grinsen nicht zurückhalten. „Nein, ich glaube, Du bist kein Christ.“1 (S.182)

Natürlich ist er das nicht! Das Wort „Christ“ bezieht sich auf die Nachfolger Christi - nicht auf Jesus – und Christen standen immer im Widerspruch zum Trend der jeweiligen Kultur. Selbst als man die „Jünger in Antiochien zum ersten Mal Christen nannte“ (Apg.11:26), war dieses Wort eine abwertende Bezeichnung, die von den Feinden der Kirche verwendet wurde. Indes hinderte es die treuen Christen nicht daran, den Namen des Christus und Sein Wort voller Freude zu verkündigen!

Neue Vorstellungen über die Trinität

Die Hütte beginnt mit einer Tragödie. Vier Jahre sind seit dem brutalen Mord an Missy, Macks geliebte 6-jährige Tochter, vergangen. In tiefer Trauer erhält Mack eine sonderbare Einladung. „Ich habe Dich vermisst“, lautet sie. „Am nächsten Wochenende werde ich in der Hütte sein, wenn Du innere Ruhe suchst, Papa.“ Was könnte das bedeuten?

Voller Zweifel, aber neugierig auf das Treffen, begibt sich Mack nach Oregon in die Wildnis und findet die verfallene, alte Hütte. „Gott“ verwandelt sie durch ein Wunder in ein gemütliches Häuschen, und Mack begegnet seinem vermeintlichen Schöpfer:

„… die Tür öffnete sich, und er schaute direkt in das Gesicht einer beleibten, strahlenden afroamerikanischen Frau. Instinktiv wich er vor ihr zurück, aber er war zu langsam. Mit einer Geschwindigkeit, die man ihr aufgrund ihres Körperumfangs nicht zutraute, erreichte sie Mack und schloss ihn in ihre Arme…“1 (S.82)

„Gerade, als sie sich umdrehte… erschien eine kleine, asiatische Frau hinter ihr… Als er ihr nachschaute, bemerkte er, dass eine dritte Person auftauchte… ein Mann. Er schien, aus dem Mittleren Osten zu kommen.“1 (S.84)

„Als sie schließlich aufhörten zu kichern, sagte die beleibte Frau: ‚Okay, wir wissen, wer Du bist, aber vielleicht sollten wir uns Dir vorstellen… Du kannst mich so wie Nan (Macks Frau) nennen: Papa.’
‚Und ich’, unterbrach der Mann, der aussah, als sei er um die dreißig Jahre alt, ‚ich bin Hebräer.’
Mack war plötzlich überrascht von seiner eigenen Erkenntnis. ‚Dann bist Du…’ ‚Jesus? Ja…’
Mack war tief bewegt… Gerade, als er auf die Knie gehen wollte, trat die asiatische Frau näher und zog seine Aufmerksamkeit auf sich. ‚Und ich bin Sarayu [der Heilige Geist, Kreativität]’, sagte sie…
Viele Gedanken gingen durch seinen Sinn, als Mack sich überlegte, was er tun sollte… Da es sich um drei Personen handelte, könnte dies vielleicht eine Art Trinität sein… ‚Nun’, rang sich Mack zu der Frage durch, ‚wer von euch ist Gott?’ ‚Ich bin es’, sagten alle drei im Einklang.“1 (S.86-87)

Ihre weiteren Gespräche erhärten diese neue Sichtweise über Gott. Mack wird einer geistlichen Um-Erziehung unterzogen, da jede Aussage seinem früheren Gottesverständnis widerspricht. So kehrte dieser neue „Jesus“ niemals in den Himmel zurück. Gab es eine wirkliche Auferstehung? Nicht, wenn man der Äußerung der weiblichen „Gottheit“ folgt:

„Obwohl er (Jesus) von Natur aus vollkommen Gott ist, ist er auch vollkommen Mensch und lebt als ein solcher. Während er niemals die ihm eigene Fähigkeit zu fliegen [die er in diesem Buch demonstriert] verliert, entscheidet er sich von einem Augenblick auf den anderen, festen Boden zu behalten. Darum heißt er Immanuel, Gott mit uns.“1 (S.99-100)

Aber die Bibel lehrt uns, dass Jesus nach seiner Kreuzigung in den Himmel zurückkehrte. Überdies, weder Gott, der Vater, noch Gott, der Heilige Geist, offenbarten sich dem Menschen in einer sichtbaren Weise. „Niemand hat Gott jemals gesehen“, sagte der wahre Jesus (Joh.1:18). Aber hier begegnen uns alle drei Personen in einer menschlichen Form – auf Erden! „Gott“ erklärt:

„’Von Natur aus kenne ich keine Begrenzungen… Ich lebe in einem Zustand andauernder Zufriedenheit; das ist meine normale Existenz’, sagte sie, ziemlich vergnügt. Das ist einfach nur der Vorteil von mir, ich selbst sein zu können.’
Mack musste lächeln. Diese Dame hatte vollkommene Freude an sich selbst…
‚Wir haben Dich geschaffen, damit Du Anteil daran hast. Aber dann hat Adam sich entschieden, seine eigenen Wege zu gehen, was wir bereits wussten, und alles ging schief. Aber anstatt die ganze Schöpfung zu verwerfen, krempelten wir die Ärmel hoch und begaben uns direkt in das Chaos hinein – das taten wir in Jesus… Als wir drei uns als Sohn Gottes in die menschliche Existenz sprachen, wurden wir ganz Mensch. Wir entschieden uns auch dafür, alle Begrenzungen, die das mit sich brachte, anzunehmen… Fleisch und Blut.“1 (S.98-99)

Leugnung von Sünde, Schuld und Gottes Autorität

Im Gegensatz zu dem wahren Gott übt diese falsche Trinität keine Autorität über den Menschen aus. Daran haben die postmodernen Leiter der christlichen Gemeinde Gefallen! Es ist offenkundig, dass sie Worte wie „Souveränität“ und „Autorität“ meiden. Schließlich könnte ein Gott, der Herrscher ist und für alle Zeiten moralische Maßstäbe errichtet, Spaltungen verursachen. Er könnte ihr Hauptziel in Frage stellen: inklusivistische (interreligiöse) Beziehungen und „authentische Gemeinschaft.“

Kein Wunder, dass Mack verwirrt ist, wenn er fragt: „Warum sollte der Gott des Universums sich mir unterwerfen?“

„Weil wir wollen, dass Du ein Teil in unserem Beziehungskreis wirst“, antwortet „Jesus.“1 (S.145)

Zusammen erklären die drei Personen der Trinität:

„Autorität, so wie Du sie Dir normalerweise vorstellst, ist nichts weiter als ein Vorwand, um andere für die eigenen Zwecke gefügig zu machen… Wir gehen mit Respekt auf Deine Entscheidungen ein…“1 (S.123)

„Bedeutet das, dass ich keinen Regeln mehr folgen muss?“…
„Ja, in Jesus bist Du nicht unter dem Gesetz. Alle Dinge sind erlaubt.“
„Das kannst Du nicht ernst meinen! Du bringst mich ganz durcheinander“, klagte Mack.
„Kind“, unterbrach Papa, „Du hast noch nichts begriffen…“
„… Regeln aufzuzwingen [sagt Sarayu]… ist der vergebliche Versuch, aus Ungewissheit Gewissheit zu machen. Und im Gegensatz zu dem, was Du denken magst, räume ich der Ungewissheit viel Platz ein. Regeln können keinen Frieden bringen; sie haben nur die Macht, anzuklagen.“1 (S.203. In dem Buch Ein Kurs in Wundern wird statt des Wortes anklagen das Wort verunglimpfen, herabsetzen [attack] verwendet.)

Sind Gottes Maßstäbe wirklich „der vergebliche Versuch, aus Ungewissheit Gewissheit zu machen?“ Natürlich nicht! Gottes unveränderliche Werte im Denken der Menschen zu verankern, stellen keinen „vergeblichen Versuch“ dar. Für alle, die an eine Wahrheit im Wandel glauben und in den Worten der Schrift variable Bedeutungen sehen, gibt es sehr viele Ungewissheiten. Solche „Ungewissheiten“ können niemals die Grundlage für Frieden oder Gewissheit des Glaubens werden! In Wahrheit ist es so, dass viele „christliche“ Pastoren von heute von nagenden Zweifeln geplagt werden – selbst, was die Frage der Existenz Gottes angeht! Kein Wunder, dass sie ihre Dienste auf dem sandigen Fundament menschengefälliger Wahrheiten bauen, statt auf dem festen Felsengrund von Gottes Wort.

In der Erzählung von Die Hütte ist es nicht länger die Sünde, die ein unheiliges Volk von einem heiligen Gott trennt. Das passt sehr gut in postmoderne Gemeinden, welche über biblische Gebote wie „Seid nicht gleichförmig dieser Welt“ und „Widersteht dem Bösen“ (Röm.12:2,9) hinwegsehen. Indem man die Realität der Sünde, die Schuld und Gottes Gericht nicht in Betracht zieht, geht das wahre Verständnis für die Notwendigkeit der Buße und des Kreuzes verloren. Selbst die wunderbare Gnade Gottes verliert ihre Bedeutung!

Achten Sie darauf, wie der falsche „Gott“ in Die Hütte unseren wahren Gott verspottet, indem er seine Souveränität und seine Gerichte kleinredet:

„Ich bin kein Tyrann, keine selbstsüchtige, fordernde, kleine Gottheit, die auf ihrem eigenen Recht besteht. Ich bin gut, und ich will nur das, was für Dich am besten ist. Das kann man nicht in Schuld oder Verurteilung finden…“1 (S.126)

„Du brauchst mich nicht, um deine Liste von Gut und Böse zu erstellen. Aber Du brauchst mich, wenn Du das Verlangen hast, diese ungesunde Lust nach Unabhängigkeit aufzugeben… Mackenzie, das Böse ist ein Wort, um die Abwesenheit des Guten zu beschreiben, so wie wir das Wort Finsternis benutzen, um die Abwesenheit von Licht zu beschreiben… Das Böse und die Finsternis kann man nur verstehen, wenn man weiß, was das Gute und das Licht ist; sie existieren nicht wirklich.“1 (S.136)

Das ist eine Lüge! Obgleich die Wunder von Gottes Liebe und seiner Verheißungen für uns unbegreiflich sind, hat er uns dennoch seine Maßstäbe von Gut und Böse mitgeteilt – und Er wird allen vergelten, die Sünde (und folglich die Notwendigkeit des Kreuzes) außer Acht lassen oder seine Wege und Warnungen verwerfen:

„Sie benehmen sich so töricht, weil sie den Weg des Herrn, das Recht ihres Gottes nicht kennen.“ Jeremia 5:4

„Das hast du getan, und ich habe geschwiegen; da meintest du, ich sei gleich wie du. Aber ich will dich zurechtweisen und es dir vor Augen stellen.“ Psalm 50:21

„Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten… Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden.“ Römer 1:18,22

„Höre es Erde, siehe, ich will Unheil über dieses Volk kommen lassen, die Frucht ihrer Gedanken, denn auf meine Worte haben sie nicht geachtet.“ Jeremia 6:19

Ein Kurs in Wundern weist das gleiche Verständnis von Autorität, Sünde und Schuld auf:

„Sünde ist Unsinn… Sünde ist die Ursache aller Illusionen… Es gibt keine Sünde.“4

„… Schuld ist immer völliger Unsinn, sie entbehrt jeder Grundlage…“5

„Der Heilige Geist gibt nie Befehle. Jemandem Befehle zu erteilen, setzt eine Ungleichheit voraus, die nicht existiert.“2 (S.103)

„… Du hast den Glauben an die Finsternis in Dein Denken übernommen, und jetzt brauchst Du ein neues Licht… Die Stimme des Heiligen Geistes erteilt keine Befehle, denn sie ist des Hochmuts unfähig. Sie befiehlt nicht, weil sie keine Kontrolle ausüben will.“2 (S.76)

„Es gibt keine Schuld in Dir… Deine einzige Berufung ist es, Dich der Leugnung der Schuld in allen ihren Formen mit einer aktiven Bereitschaft hinzugeben… Wir alle haben Anteil an der Erlösung (atonement)… Auf diese Weise werden alle Trennungen der Welt überwunden… Denn Friede ist die Anerkennung der vollkommenen Reinheit, von der niemand ausgeschlossen ist. Alle, die von Gott als Söhne geboren wurden, befinden sich in seinem heiligen Kreis.“2 ((S.282-283)

Diese absurden Behauptungen erinnern mich an die weisen Worte von Ray Yungen: „Satan versucht nicht nur, die Menschen in dieser Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse auf die finstere Seite zu ziehen. Tatsächlich versucht er, die Kluft zwischen sich und Gott, zwischen Gut und Böse, vollständig zu verwischen.“6

Aber Gott sagt: „Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?... Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an!“ 2.Korinther 6:14-18

„Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren, um es zu tun; du sollst nichts zu ihm hinzufügen und nichts von ihm wegnehmen.“7 5.Mose 13:1

Vergebung ohne Vorbedingung

Beide Bücher beinhalten eine verdrehte Form von Vergebung – es ist der Weg der Welt, um Einheit und Heilung ohne das Kreuz herzustellen. Mack lernt nicht nur, allen zu „vergeben,“ die ihn verletzt haben, er vergibt auch „Gott.“ Als ob Gott etwas falsch gemacht hätte!

Ein Kurs in Wundern folgt dem gleichen Gedankengang, und „Jesus“ bietet seine verdrehte Theologie dazu an:

„Vergib, und Du wirst dies in einem anderen Lichte sehen… Dies sind Worte, die den Traum der Sünde beenden und die Gedanken von Furcht freimachen. Dies sind die Worte, die aller Welt das Heil bringen.“8

Das Heil für die ganze Welt durch die gegenseitige Vergebung aller Menschen klingt sehr liebevoll. Aber dies ist unbiblisch! Dieser andere „Jesus“ ist vom Wort Gottes – vom lebendigen Wort, das Jesus Christus ist - völlig losgelöst. (siehe Johannes 1:14)

Unser Gott ist sowohl die Liebe als auch der Richter. Und da er auch heilig und souverän ist, muss er auf die Realität der Sünde reagieren. Sünde kann nicht einfach übergangen oder gerechtfertig werden. Gottes Heil wird alleine auf dem Weg des Kreuzes der Bibel erlangt, auch wenn Ein Kurs in Wundern dies verneint oder Die Hütte irreführende Lehren propagiert. Wir sind Teilhaber an Seiner (Gottes wahrer) Erlösung (nicht an einer New Age Erlösung, atonement – Anspielung auf die Einheit aller Menschen aufgrund ihrer „Göttlichkeit“ in ihnen) durch den biblischen Glauben und nicht durch positive Theorien.

„Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium verkündigt als das, welches ihr empfangen habt, der sei verflucht! Rede ich denn jetzt Menschen oder Gott zuliebe? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich allerdings den Menschen noch gefällig wäre, so wäre ich nicht ein Knecht des Christus.“ Galater 1:9-10

„Eine neue Welt ist im Begriff zu entstehen…“ schreibt Tamara Hartzell, Autorin des Buches In the Name of Purpose. „Diese neue Welt erhebt sich gegen die Wahrheit, gegen den Herrn Jesus Christus und gegen Gott. Sie entsteht in der Kraft und Autorität und unter der Verführung des Gottes dieser Welt (ein Engel des Lichts), dem es mit Leichtigkeit gelingen wird, die geistig vorbereiteten Massen in die Anbetung von sich selbst und seines Gesandten (Antichrist) zu führen.“9

Ihre tiefen Einblicke in ihrem Bericht „The New Age Ark of Oneness“ (Einheit – Die Arche des New Age) vermittelt einen Überblick über diese Verführung:

 Relativismus ersetzt die Wahrheit.
 Weltlichkeit ersetzt Gerechtigkeit.
 Das neue Evangelium des Friedens in der Welt auf der Grundlage einer (interreligiösen) Einheit ersetzt den Frieden mit Gott durch den Herrn Jesus Christus, wie er im Evangelium gelehrt wird.
 Die neue Spiritualität ersetzt den wahren Glauben, der aus dem Wort Gottes kommt.
 Die Einheit in Verschiedenheit ersetzt das Heil durch den Herrn Jesus Christus.
 Der Dialog, der die Einheit zum Ziel hat, und geistliche Erfahrungen ersetzen das Wort Gottes.9

Es ist nicht überraschend, dass so wenige Christen dies bemerken oder sich diesem Prozess widersetzen. Seit John Dewey und Julian Huxley damit begannen, das Erlernen von Fakten durch subjektive Sozialisation zu ersetzen, ist unser Vermögen geschwächt worden, das Gute vom Bösen zu unterscheiden. Wie Donna Garner sagte: „Heute haben wir es mit Leuten zu tun, die seit zwanzig Jahren indoktriniert wurden.“10

Führer außerhalb und innerhalb der Kirche haben gelernt, dass Gruppenerfahrungen in lockerer Atmosphäre neue Eindrücke schaffen, die wiederum entsprechende Gefühle erzeugen und neue Glaubensüberzeugungen begründen. Diese Schritte stellen den Schlüssel für den Wandel dar. Der „Gott“ in Der Hütte stimmt dem zu:

„Paradigmen (Denkweise) bringen Vorstellungen hervor, und Vorstellungen bringen Emotionen hervor… Darum prüfe Deine Vorstellungen, und prüfen ferner die Wahrheit Deiner Paradigmen – das, was Du glaubst.“1 (S.197)

„… bei Religion geht es darum, die richtigen Antworten zu haben… [im Gegensatz hierzu] geht es bei mir um den Prozess, der Dich zur lebendigen Antwort führt.“1 (S.198)

„Du kannst mit Deinem geistigen Auge nicht sehen, was Du nicht erfahren kannst.“1 (S.201)

„Es ist unmöglich, nicht zu glauben, was man sieht“, sagt der „Jesus“ von Ein Kurs in Wundern, „aber es ist ebenso unmöglich, etwas zu sehen, woran man nicht glaubt. Vorstellungen entstehen auf der Grundlage von Erfahrungen, und Erfahrungen führen zu Glaubensüberzeugungen. Erst wenn die Glaubensüberzeugungen dauerhaft sind, verfestigen sich auch die Vorstellungen. Folglich, das, was Sie glauben, werden Sie letztlich auch sehen.“2 (S.207)

Wie andere virtuelle Erfahrungen erregt die Lektüre von Die Hütte die Phantasie der Leichtgläubigen. Es werden Vorstellungen erzeugt, die in einem „offenen“ („toleranten“) Denken neue Glaubensüberzeugungen schaffen. Wenige erkennen, dass dieser Prozess ein wenig der Erfahrung Pinocchios gleicht. Der grausame Versucher hatte Pinocchio viel Spaß und gutes Essen auf der „Insel der Vergnügungen“ versprochen. Aber als er dort ankam, wurde er in einen Esel verwandelt und zu einem Sklaven gemacht.

Inmitten der heutigen tödlichen Verführungen spricht der wahre Gott uns Hoffnung zu:

„Wenn ihr in meinem Wort bleibt, dann seid ihr wahrhaft meine Jünger. Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch freimachen.“ Johannes 8:31-36


Fußnoten

1. William Young, The Shack (Windblown Media, 2007), www.theshackbook.com
2. A Course in Miracles, "dictated" by a demonic spirit guide who called himself "Jesus" (Foundation for Inner Peace, 1976), 149.
3. Roger Oakland, "My Trip to the Rethink Conference," January 2008,

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4. A Course in Miracles, What Is Sin? at

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5. A Course in Miracles, Release from Guilt at

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6. Ray Yungen, A Time of Departing (Silverton, OR: Lighthouse Trails Publishing Company, 2002), page 101.
7.

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8. Workbook Lesson 193,

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9. Tamara Hartzell, "Are you '"Being led away 'with the Error of the Wicked' to the New Age Ark of Oneness?" February 2008.
10. "Process over content," www.crossroad.to/Quotes/brainwashing/2008/process-content.htm


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