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Gottes Liebesangebot


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#1
Rolf

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Gottes Liebesangebot





"Denn so hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit jeder der an ihn glaubt,
nicht verloren gehe,
sondern ewiges Leben habe."


Johannes 3,16


In diesem Vers ist das ganze Evangelium - die frohe Botschaft Gottes an den Menschen - wie in einem strahlenden Diamant zusammengefasst.

So hat Gott die Welt geliebt ...
Mit diesen ergreifenden Worten beginnt der Kernvers der Bibel. Voll Staunen ahnen wir etwas von dem "Heimweh" Gottes nach uns, seinen Geschöpfen, die er einst in seinem Bild schuf. Diese unfassbare Liebe Gottes zu uns können wir nur bewundern. Wir hatten ihn verunehrt, missachtet, beleidigt. Aber er tut den ersten Schritt, damit Verlorene gerettet werden können!

... dass er seinen eingeborenen Sohn gab
Das ist der hohe Preis seiner Liebe: Jesus Christus - seine unaussprechliche Gabe an uns. Größe und Wert dieser Gabe können wir mit unseren Worten nicht beschreiben. Der große, gerechte Schöpfergott ist zu heilig, um Sünde zu sehen. Und Gott stellte seine Liebe zu uns dadurch unter Beweis, dass er seinen geliebten, eingeborenen Sohn gab

- in den Tod gab - an das Kreuz von Golgatha. Wir Menschen wollten in unserer Verblendung sein wie Gott. Und Gott, der suchende, liebende Gott eilte uns zur Hilfe: Gottes Sohn wurde Mensch - welch ein Erbarmen! Mit unserem Verstand können wir Gottes Liebe nicht ergründen. Aber wir stehen glücklich und anbetend davor.

Kein Mensch dies Wunder fassen kann,
kein Engel kann's verstehen.
Der Glaube schaut's und betet an,
bewundert, was geschehen.
Drum sei dir unser Lob geweiht,
denn dir dem Herrn der Herrlichkeit,
Lob, Ehr' und Ruhm gebühren.

Sämtliche Religionen der Menschheit suchen - bildlich gesprochen - einen Weg von "unten nach oben". Sie sind gleichsam damit beschäftigt, Leitern zu bauen, die in den Himmel führen sollen. Und viele mühen sich ab, Stufe um Stufe nach oben zu gelangen. Aber es ist alles vergeblich. Die Leitern sind zu kurz. Sie stehen auch an der falschen Wand. Vom Grundsatz her ist alles an ihnen verkehrt.

In diesem Sinn ist das Christentum gar keine "Religion". Denn alle Religionen sind auf der Suche nach Gott. Der Gott der Christen hat sich aber in seinem Sohn selbst offenbart. Deshalb ist wahres Christentum lebendigmachender Glaube. Das ist weit mehr als Religion: Der allein wahre Gott der Bibel ist in seinem Sohn den umgekehrten Weg gegangen, "von oben nach unten".

Du hast dich unser angenommen,
sahst uns in Sünd'' und Tod, O Herr.
Weil wir zu dir nicht kommen konnten,
kamst du zu uns vom Himmel her.
Es war die wundervollste Lieb',
die dich zu uns ins Elend trieb.

So hat Gott die Welt geliebt ...

... dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht verloren gehe,
sondern ewiges Leben habe.


Johannes 3,16.


Jesus spricht:
Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.
Niemand kommt zum Vater
als nur durch mich.


Johannes 14,6.

Das hat Gott für uns getan! Und der Herr Jesus, Gottes Sohn, hat seinen heiligen Willen gehorsam erfüllt. Wir hätten die Liebe Gottes zu uns niemals kennen lernen können, wenn er nicht freiwillig Mensch geworden wäre: "Niemand hat Gott jemals gesehen, der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht." Johannes 1,18.

Der Herr Jesus ist wahrer Gott und wahrer Mensch in einer Person. Bei seiner Menschwerdung durch den Heiligen Geist gezeugt, von der Jungfrau Maria geboren, ist er der Einzigartige, der absolut Reine und Sündlose. Manche sprechen nur von dem Menschen Jesus. Alle, die so reden, sind ausnahmslos Lügner. Was Gott uns sagt, ist Wahrheit. Er kann nicht lügen. Wäre Christus nur Mensch - er hätte uns nicht erlösen können. Es gäbe kein gültiges Zahlungsmittel, um unsere Sündenschuld zu tilgen. Ein Tausendmarkschein, nur auf einer Seite bedruckt, ist wertlos. Aber er ist der Vollkommene, der Echte: sowohl Gott als auch Mensch.

... damit jeder, der an ihn glaubt
Jeder, ausnahmslos jeder, ist angesprochen. An die Stelle des Wortes "jeder" können Sie Ihren eigenen Namen einsetzen! Gleichzeitig steht aber auch die große Verantwortung jedes Einzelnen vor uns. Musste ich etwas tun, um verloren zu gehen? Nein! Meiner Sünden wegen war ich bereits verloren. Aber ich musste etwas tun, um errettet zu werden! Das ist kein Tun im Sinn einer Werkgerechtigkeit. Aber ich musste an ihn, den Herrn Jesus, glauben. Denn er hat an meiner Stelle das Gericht auf sich genommen. So ernst nimmt es Gott mit der Sünde. Sie ist kein harmloser Lackschaden, kein Flecken auf der äußeren Schale. Der Kern, alles an und in mir, ist verdorben. Deshalb hatte ich dieses Gericht verdient. Seine gerechten Ansprüche an mich hatte ich mit Füßen getreten. So sah es mit mir aus. Aber dann hat er mich durch sein Wort in sein Licht gestellt, und ich habe ihm geglaubt.

Das darf ich froh bekennen. Und jeder, auch Sie, dürfen das erfahren. Dann können Sie voll Freude ausrufen:

Du bist am Kreuz für mich gestorben,
dort nahmst du meine Stelle ein!
Dein Blut hat völlig mich erworben,
mit Leib und Seele bin ich dein!

Deshalb können auch Sie ganz persönlich erfahren, dass " er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes." Kolosser 1,20.

... nicht verloren gehe
Hier spricht der Herr Jesus das furchtbare Schicksal derer an, die das Angebot Gottes nicht annehmen: Sie werden ewig verloren, in der Finsternis, Qual und Gottesferne sein, "wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt". Markus 9,44. An jenem schrecklichen Ort kommt das Gewissen nie zur Ruhe. Und der Verlorene wird ausgebrannt und hoffnungslos in Ewigkeit existieren.

Verstehen Sie es nicht falsch: Gottes Botschaft, gerade in Johannes 3,16, ist eine Froh-Botschaft, keine Droh-Botschaft. Denn Gott will nicht den Tod des Sünders, sondern dass er umkehrt und lebt. Aber jeder, der das Evangelium weitersagt, würde Schuld auf sich laden, wenn er verschweigen würde, was Gott, der Heilige, selbst in diesem Vers mit großem Ernst zum Ausdruck bringt: Man kann auch verlorengehen.

Bei den Niagarafällen stürzen 6000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde rund 50 Meter tief in einen brodelnden Kessel von Wassermassen und Felsen. Wir sind solchen vergleichbar, die auf dem Niagarafluss gleichgültig diesem Inferno zutreiben. "Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes ..." Aber Gott sei Lob und Dank! Dieser Vers in Römer 3,23 geht weiter: "... und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist."


Das ist Gottes Angebot. Dort an den Niagarafällen steht ein Helikopter bereit und lässt für Todgeweihte einen Rettungsring herab. Einen Rettungsring zur Kenntnis nehmen genügt nicht, wenn man gerettet werden will. Man muss ihn ergreifen. Wie töricht wäre es, das nicht zu tun! Das Kreuz von Golgatha ist dieses Rettungsunternehmen Gottes!

... sondern ewiges Leben habe
Das bedeutet nicht, nur "etwas vom Leben haben". Das wäre erbärmlich wenig. Die Bibel sagt: "Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist: Was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben." 1. Korinther 2,9. Und: "Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben Johannes 3,36. Vielleicht denkt jemand: "Das ist ja anmaßend zu behaupten, dass man das jetzt schon wissen kann, man kann es allenfalls hoffen." Nein, hier geht es nicht um hoffen, man kann und muss es wissen! "Wer den Sohn hat, hat das Leben." 1. Johannes 5,12. Ist das Anmaßung? Es ist Gottes Wort! Wer an den Herrn Jesus als seinen Erretter glaubt, der hat ewiges Leben. Das ist klar und einleuchtend wie eine mathematische Formel.

Und wann beginnt dieses ewige Leben? Im Augenblick der Bekehrung! Hier und heute. Wenn einer aus dem geistlichen Tod erwacht, empfängt er durch den Glauben neues, ewiges Leben. Nun ist er von neuem geboren, wieder geboren, von oben her, wie die Bibel es ausdrückt. Ein neues Kind ist auf die Welt gekommen - ein Kind Gottes. Und das ewige Leben ist noch mehr als der Himmel. Der Herr Jesus sagt: "Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen." Johannes 17,3. Was wäre der Himmel und alle Herrlichkeit ohne ihn?

Jesus zu kennen und Jesus zu haben,
dies ist das herrlichste Los in der Welt.
Suche des Erdballs vortrefflichste Gaben,
finde, was Augen und Ohren gefällt -
dennoch kann eins nur die Seele dir laben:
Jesus zu kennen und Jesus zu haben!

Das kommt mir alles zu einfach vor ...

Dafür wollen wir unserem großen Heiland-Gott danken, dass er es einfach gemacht hat! Und wem es zu einfach ist, der sei an das erinnert, was der Herr Jesus in Matthäus 18,3 sagt: "Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen."

Was will er uns mit diesem Wort sagen?

Er nennt zwei wichtige Voraussetzungen, die unbedingt erfüllt werden müssen, um in den Himmel zu kommen. Und was sind diese zwei Bedingungen?

Ihr müsst umkehren.
Ihr müsst werden wie die Kindlein.
Wir haben mehrfach darüber gesprochen, was es bedeutet umzukehren. Es ist die völlige Wegwendung von einem sündigen, für Gott nutzlosen, selbstsüchtigen Leben. Aber was meint er mit der zweiten Bedingung? Müssen wir den Bildungs- und Wissensstand eines kleinen Kindes annehmen? Nein, das ist mit Sicherheit nicht gemeint. Aber andererseits macht uns diese göttliche Aussage auch klar: Nicht die Höhe des Intelligenzquotienten entscheidet darüber, ob wir für den Himmel passend sind oder nicht. Sonst wären ja die Nobelpreisträger bevorzugt. Aber so ist es nicht. Auch ein hoch begabter Mensch muss erstens umkehren und zweitens werden wie ein Kindlein.

Nicht der Bildungsstand eines Kindes ist gemeint, nicht das Fehlen von Sachkenntnissen und Informationen. Die Ganzheit der Annahme und der Übergabe sind es, auf die es ankommt. Ein kleines Kind tut alles mit besonderer Hingabe. Wenn es Vertrauen fasst, Freude und Zuneigung empfindet, so geschieht das alles in einer gewissen Vollkommenheit.

Wenn Sie Ihrem kleinen Kind etwas in seine Händchen geben, dann nimmt es das Geschenk mit strahlenden Augen, mit ganzem Herzen und voller Freude an. Es vertraut Ihnen ganz und gar und erwidert Ihre Liebe. Das ist Annahme. Das Kind akzeptiert auch ohne Wenn und Aber, dass die Eltern das Allerbeste für es getan haben. Das will uns der Herr Jesus mit diesem Bild sagen.

Es ist ebenso wahr, dass man den zweiten Schritt nicht vor dem ersten tun kann. Dann fällt man auf die Nase. Man kann nicht glauben wollen, ohne Umkehr zu vollziehen. Beides gehört zusammen. Umkehren bedeutet, Gott zu glauben und den breiten Weg zu verlassen. Wie sollte man an die Errettung glauben können, wenn man weiter in Sünden lebt? So geht es nicht.

Deswegen beginnt der Herr Jesus seinen eigenen Verkündigungsdienst mit dem Aufruf: "Tut Buße (das heißt: denkt um und kehrt um) und glaubt an das Evangelium!" Markus 1,15. Auch hier finden wir wieder diesen Zusammenhang. In genau derselben Art wenden sich später auch die Apostel an die Zuhörer. Mit einer bloßen "Entscheidung für Christus" ist das so eine Sache. Sie ist nur dann echt, wenn dieser biblische Grundsatz beachtet wird.



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