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Harry Potter- ein Vorbild für unsere Kinder?


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Rolf

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Harry Potter- ein Vorbild für unsere Kinder?



Die Welt des Harry Potter



a) Die Welt der Magie und der übernatürlichen Phänomene


Die Welt des Harry Potter ist die Welt der Magie, Hexerei und Zauberei. Es gibt magische
Gestalten, magische Gegenstände und Hilfsmittel, magische Rituale und magische Schulfächer.
Die Welt des Harry Potter ist die Welt der magischen und übernatürlichen Phänomene: Dinge
werden unsichtbar, Gegenstände und Personen können schweben. Personen verwandeln sich in
andere Menschen oder Tiere und umgekehrt, Gegenstände können sprechen, Wände und Türen
öffnen sich, Menschen sprechen mit Tieren bzw. Schlangen.

In der Welt des Harry Potter gibt es den Schwebe-, den Gedächtnis-, den Verwandlungs-,
Entwaffnungs-, Erstarrungs- und den Heilungszauber. Zu den Zauberkünsten gehören das
Aufblasen von Menschen (!}, das Bannen und Verfluchen, die Einleitung der Trance, das Löschen
von Erinnerungen (!), das Unsichtbarmachen, die körperliche Verwandlung, die Wahrsagerei, das
Anfertigen von Zaubertränken, das Töten mit Hilfe nichtnachweisbarer Gifte, die .schwarze
Magie", die „Verteidigung gegen die dunklen Künste" und schließlich „die Entfesselung des
Schreckens" (2. Band/158).


B) Die Welt der Ekeltiere und Horrorwesen


Gottes Schöpfung umfasst schöne und niedliche Tiere sowie Ekeltiere, sinnlich wahrnehmbare und
unsichtbare Wesen. Die Welt des Harry Potter, in die unsere Kinder eingeführt werden sollen, ist
die Welt der Ekeltiere und Horrorwesen: Zu den natürlichen Ekeltieren gehören Schlangen, Ratten,
Fledermäuse, Blutegel, Kröten, Schnecken, Flubberwürmer usw., zu den Horrorwesen gehören


• Feen, Elfen, Gnome, Trolle, Kobolde, Zwerge, Wichtel
• Vampire und Werwölfe
• Geister, durchscheinende Geister, Wassergeister, Poltergeister
• Drachen und Riesen-Monster
• einbeinige Hinkepanke, Kappas, schuppige Affen, dreiköpfige Hunde, Riesenspinnen und
Riesenschlangen
• „monströse Geschöpfe“ (2/258), „kleine Biester" (2/106), „hässliche Scheusale" (3. Band/125),
„schreckliche Dementoren", die die Seelen aussaugen und Menschen in Zombies verwandeln
(3/91,193,196), "übelgrüne Kreaturen" (3/161}, „widerwärtige Geschöpfe" (2//82),
„Horrorgestalten" (3/212).
Die Welt des Harry Potter ist eine Welt der permanenten Angst vor Angriffen von Zauberern und
Horrorwesen, und das Leben ist ein ständiger Abwehrkampf.


c) Die Welt des Schreckens, des Horrors, des Ekels und der Angst


Die Welt des Harry Potter ist die Welt des Horrors, des Schreckens, des Grauens und der Angst. In
dieser Welt gibt es u.a. folgende Erlebnisse und „Vergnügungen":
- Schnecken werden erbrochen
- Froschgehirne verspritzt
- Ekel erregenden Gestank
- Innereien mit Maden
- Katzen, die am Schwanz aufgenagelt sind
- Eingeweide, die außen sind
- das Zerstampfen von Blutegeln
- Augen groß wie Teller, Nasen groß wie Melonen
- Hexen mit vielen Armen, die aus den Kopf wachsen
- Zaubertränke mit Schlamm, Rattenschwänzen, Haaren, Spinnen
- getrocknete Kakerlaken usw.


d) Die Welt der Geisteskrankheit und des Wahnsinns


Die Welt des Harry Potter ist die Welt der Geisteskrankheit und des Wahnsinns. Die Erlebnisse des
Harry Potter gleichen den Schilderungen von Psychiatriepatienten, die von Psychiatern als bloße
„Halluzinationen" abgetan werden. Aus schamanischer (und biblischer) Sicht gibt es diese Welt der
Horrorwesen tatsächlich. Schamanische Reisen in die Unterwelt sind fast immer Begegnungen mit
Horrorwesen (vgl. Harner, Montal, Oertli, Castaneda, Eliade, Franzke ). Wie die Schamanen und
viele Psychiatriepatienten hört Harry Potter Stimmen von unsichtbaren Wesen, die ihn ängstigen
und nachdrücklich zum Töten auffordern (vgl. 2/126,143,150,152, 218, 356). Genau dies hört man
immer wieder von Amokläufern, Triebtätern, Geisteskranken und Satanisten


Wesen und Gefahren der Pötter-Pädagogik


1. Die verordnete Potter-Pädagogik ist eine erste Einführung in die religiösen Wahnvorstellungen der
Magie und des Satanismus, in deren Grundideen und Grundbegriffe, in deren Lehren und
Praktiken. Sie will wissenschaftlich-rationales Denken durch magisches Denken ersetzen und den
Kindern erste magische Fähigkeiten und Techniken vermitteln. Soll das wirklich ein Vorbild für unsere Kinder sein?
Soll ein Kind, das „innere Stimmen" hört, die ihn zum Töten auffordern, das pädagogische
Leitbild der Zukunft sein?

Sollen sich unsere Kinder wirklich mit Ekeltieren und Horrorwesen beschäftigen?
Die Literatur der Hexen, Magier und Satanisten sowie die Berichte von Menschen aus anderen
Ländern und Kulturen machen deutlich: Magie und Hexerei sind nicht bloße Fantasie; Magie und
Hexerei sind ein real existierendes religiöses Wahnsystem, das funktioniert und unendlich viel Leid
verursachen kann, vor allem deshalb, weil immer auch Blut- oder gar Menschenopfer dargebracht
werden müssen und weil Magie und Hexerei äußerst gefährlich, unter Umständen sogar
lebensgefährlich sind und früher oder später körperlich und geistig schwer krank machen können
(vgl. u.a. Butler, Ulrich. Parker/Parker; Budapest, Malanowsky/Köhie, Das Hexenbuch, Graichen).

In weiten Teilen Schwarzafrikas haben Millionen von Menschen panische Angst, dass sich
Familienangehörige in Magie und Hexerei verstricken, weil sie aus leidvoller Erfahrung wissen,
dass Hexen, Medizinmänner sowie deren Patienten Blut- oder gar Menschenopfer als
Gegenleistung für Heilungs- oder Schadenszauber bringen müssen. Außerdem wird
(mir) immer wieder berichtet, dass in Schwarzafrika die meisten Familien Angehörige durch
Zauberei und Hexerei verloren haben. Vor allem schöne Frauen sind dort ein gern gesehenes Opfer
der Hexenzirkel.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe satanistischer Elemente in der Porter-Literatur Dazu gehören
z.B. das Horror- und Ekeltraining und die satanistischen Rituale des Blut- und Menschenopfers.
Zum Satanismus gehören ferner der rituelle Missbrauch und der rituelle Mord von Kindern und
Frauen (vgl. u.a. Grandt/Grandt, Wamke, Hauskeller, Lukas). Sind das möglicherweise Themen
weiterer Potter-Romane?

Sollen unsere Kinder wirklich für die satanistischen Praktiken des Blut- und Menschenopfers
begeistert werden? Was denken eigentlich Mütter, die ihre Kinder in die Wahnideen der Magier
und Satanisten einführen?
Kurz, der Film und die Romane werden die Kinder an die Lehren und Praktiken der Magie, des
Hexentums und des Satanismus heranführen, ihnen erste Ideen liefern, die natürliche
Hemmschwelle für den „harten" Okkultismus und für die Teilnahme an magischen und
satanistischen Ritualen (Blut-, Tier-Menschenopfer, Friedhof usw.) aller Art herabsetzen.

Die Potter-Pädagogik hat antichristlichen und okkulten Charakter. Sie verstößt gegen den
christlichen Glauben und das Wort Gottes. Das Wort Gottes verbietet Magie.
Im Alten Testament heißt es:

„...Niemand soll wahrsagen, zaubern, Geister beschwören oder Magie treiben. Keiner darf mit
Beschwörungen Unheil abwenden, Totengeister befragen, die Zukunft vorhersagen oder mit
Verstorbenen Verbindung suchen. Wer so etwas tut ist dem Herrn zuwider." (5. Mose 18,9 ff).
Und im Neuen Testament steht geschrieben:
„Furchtbar aber wird es denen ergehen, die... okkulte Praktiken ausüben..... sie alle werden in den
See aus Feuer und Schwefel geworfen. Das ist der zweite Tod, der für immer von Gott trennt“ (Off
21,8; 22,15)

Die Potter-Pädagogik soll das innere oder geistige Auge öffnen, so z.B. durch Konfrontation mit
den Bildern und Fantasien von Horrorwesen sowie mit Hilfe von Entspannung und der
Abschaltung des Denkens (vgl. Band 3/S.110, 309 f). Aus biblischer Sicht öffnet sie immer nur die
Tür zum Reich der Finsternis. Aus biblischer Sicht operieren und kooperieren Hexen und Magier
mit den Mächten der Finsternis. Die Bibel aber lehrt, dass diese Mächte böse sind und nur
kommen, um zu stehlen, zu zerstören und zu töten (Joh.10,10). Gleichzeitig warnt sie uns, das
diese Mächte jede mögliche Gestalt annehmen und sich sogar als gute „Engel des Lichts" tarnen
können.

In den Potter-Romanen geht es also niemals um den Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen
guten und bösen Mächten, sondern immer nur um den völlig sinnlosen Kampf zwischen den
Mächten des Bösen, von denen sich einige als gute Mächte tarnen. Harry kämpft somit nicht für
das Gute, er verstrickt sich in sinnlose Kämpfe satanischer Mächte, die gläubige Christen nicht
kennen und nicht kennen wollen. Harry tut überhaupt nichts Gutes in seinem Leben; er kämpft mit
eingebildeten Ekeltieren und Horrorwesen, denen gläubige Christen niemals begegnen. Ich wüsste
eine Fülle sinnvoller und sozial nützlicher Projekte mit denen unsere Kinder anderen Kindern oder
Menschen helfen könnten. Und ich habe die Kinder Afrikas vor Augen, die die Magie und das
Hexentum strikt ablehnen und von morgens bis abends immer nur für ihre berufliche Zukunft
lernen und keine Zeit für okkulte Spielereien haben.

Die Potter-Pädagogik ist eine verwerfliche Form religiöser Indoktrination. Die Potter-Pädagogik
verharmlost und verherrlicht die religiösen Lehren und Praktiken der Magie, die Magier und die
Welt der Magie (vgl. 3/15), und sie diskriminiert die Nicht-Magiegläubigen, die sog. Muggel:
Ablehnung der Magie und Hexerei wird als „mittelalterliche Auffassung" diskreditiert (vgl. 3/5 f),
was den Weg für eine Verfolgung der ablehnenden Christenheit bereiten kann. Die Welt des Harry
Potter ist die Welt der Magie und der Magier; die Welt der Nichtmagier ist die fremde, unbekannte
Welt. Die Nichtmagiegläubigen sind - vertreten durch Onkel und Tante - abgrundtief böse
Menschen (vgl. 2/7 ff). Die große Vision der Potter-Pädagogik ist die „Harmonie" zwischen
Magiern und Nichtmagiern (2/105), d.h. die weltweite Verbreitung und Akzeptanz der Magie und
Hexerei, die Umkehrung der mittelalterlichen Verhältnisse.

Das heißt, die Potter-Pädagogik soll Deutschland in vorchristliche Zeiten bzw. zurück ins
Mittelalter führen, in der Hexerei und Zauberei eine bedeutende Rolle gespielt haben - jedoch mit
einigen gravierenden Unterschieden: Im Mittelalter wurden Magie und Hexerei verurteilt; im
„Neuen Zeitalter" (New Age) sollen Magie, Hexerei und Zauberei (auch bei den christlichen
Kirchen) gesellschaftlich anerkannt sein. Im Mittelalter sowie in anderen Kulturen haben sich
immer nur einige wenige geächtete Außenseiter der Gesellschaft mit Magie und Hexerei befasst, in
Deutschland sollen nunmehr alle Kinder und Jugendlichen in die Geheimnisse der Magie und der
Hexerei eingeführt werden. Und die Kinder nehmen die Lehren des Harry Potter ernst: In Fanclubs
und mit Hilfe spezieller Literatur lernen sie eifrig die Kunst der Magie. Zu dieser Einführung in die
Lehren und Praktiken der Magie und des Hexentums gehören schließlich auch das beliebte Hexen-,
Grusel- und Ekeltraining, so genannte Stilleübungen und Fantasierreisen, Entspannungs- und
Atemübungen, Konzentrations-, Wahrnehmungs- und Visualisierungsübungen sowie viele andere
esoterische und okkulte Praktiken der „modernen" Grundschulpädagogik (vgl. Franzke 1997).

Im angebrochenen Zeitalter der Magie müssen alle Menschen in die Lehren und Praktiken der
Magie eingeführt und eingeweiht werden, niemand darf sich der neuen Pädagogik entziehen. Da
verstehen Lehrer und Behörden keinen Spaß, da endet jede Toleranz. Kinder, die die Lektüre von
Harry Potter oder von „Krabat“ von 0.Preußler (ebenfalls eine Einführung in Magie und
satanistische Praktiken) aus Glaubens- und Gewissengründen verweigern, werden von den
„modernen Lehrern" für „seelisch krank" und „therapiebedürftig" erklärt - und damit übel
diskriminiert.

Kinder, die aus Ländern und Kulturen kommen, die die Magie konsequent ablehnen und in den
letzten Jahrzehnten gerade erst durch das Wirken vieler Hundert christlicher Missionare und
Evangelisten von der Magie zum Christentum bekehrt wurden, werden nunmehr im Unterricht
deutscher Pflichtschulen gezwungen, sich mit den Lehren und Praktiken der Magie und Hexerei zu
befassen. In den meisten Ländern Schwarzafrikas würden Lehrer, die den Kindern Magie
beibringen von den Eltern aus den Schulen gejagt und/oder von den Behörden umgehend entlassen.
In Deutschland werden dagegen die Kritiker dieser unheilvollen Entwicklung angegriffen und unter
Druck gesetzt.

Der Umgang mit Kritikern der Pottermania sowohl in den Schulen als auch in den Medien, ist ein
erschreckendes Beispiel für fehlende Toleranz in Deutschland: Toleriert werden müssen vor allem
menschenverachtende und gewaltverherrlichende religiöse Lehren und Praktiken aus dem Islam,
dem Fernen Osten sowie aus der Magie und aus dem Hexentum (vgl. Franzke 2001 a und B), keine
Toleranz gibt es gegenüber bibelgläubigen Christen, die ihrem Glauben treu bleiben wollen. Und
das in einem Land in dem der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels (2001) seit
Jahrzehnten für den „herrschaftsfreien Dialog" kämpft, in dem nicht Zwang und Strafe, sondern
allein das bessere Argument gilt.

Vor diesem Hintergrund wäre eine offene und herrschaftsfreie Diskussion über Wege und Irrwege
deutscher Pädagogik anzumahnen und ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Andersdenkenden,
die sich nicht für die abartigen Fantasien der Autorin und der entsprechenden Literaturgattung
begeistern können.

Die Potter-Pädagogik ist rechts- und verfassungswidrig. Sie verstößt gegen das Grundrecht auf
Glaubens-, Gewissens- und Religionsfreiheit sowie gegen die Pflicht des Staates zur
weltanschaulich-religiösen Neutralität. Wenn schon der bloße Anblick des Kruzifixes und/oder des
Kopftuches (einer Muslimin) gegen das Grundgesetz verstößt, dann erst Recht das intensive
Studium magischer Lektüre im Unterricht staatlicher Pflichtschulen. Lehrer und Lehrerinnen, die
die Schüler zwingen, sich einseitig, völlig unkritisch und unter Umständen sogar wochenlang in
fächerübergreifenden Unterrichtsprojekten mit den religiösen Lehren und Praktiken der Magie und
des Satanismus zu beschäftigen und bei Unterrichtsgesprächen, Klassenarbeiten und/oder
Referaten Begeisterung (und keine uneingeschränkte Verurteilung) für diese ekelhafte Literatur
fordern, verletzen zweifelsfrei die Grund- und Menschen rechte unserer Kinder.

Die Potter-Pädagogik ist eine Einführung in die Psychologie des Bösen. Die Psychologie des
Schreckens, des Grauens, des Ekels und der Angst ist die Psychologie des Teufels und der
Teufelsanbeter. Das Ekeltraining sowie Schrecken und Grauen sind fester Bestandteil diverser
magischer und okkulter Systeme, so z. B. des Satanismus (vgl. u.a. Grandt/Grandt; Warnke;
Hauskeller; Lukas) und des tibetischen Tantrismus (vgl. Trimondi/Trimondi) sowie vieler anderer
magischer und geheimer Kulte.

Gott hatte dem Menschen ein Paradies geschaffen, eine Welt ohne Leid, Krankheft, Alter, Not und
Tod, eine Welt ohne Angst und Schrecken. Gottes Widersacher will das gerade Gegenteil: Er
kommt nur um zu stehlen, zu zerstören und zu töten (Joh.10,10) - den (inneren) Frieden, die
Gesundheit, die Freude, die Liebe usw. Die Welt des göttlichen Widersachers ist die Welt des
Horrors und der Horrorwesen, deren bloßer Anblick fürchterliche Ängste und Qualen bereitet.
Die Konfrontation mit Ekeltieren, Horrorwesen und Horrorszenen ist eine brutale Misshandlung
kindlicher Seelen. Die zahlreichen Horrorszenen verletzen und vergewaltigen die Seelen unser
Kinder, die Bilder des Schreckens, des Grauens und des Ekels quälen und ängstigen die normale
menschliche Seele.

Sie werden sensible Kinder seelisch krank machen und geistig verwirren, sie
werden Depressionen und Alpträume verursachen und die Lern- und Leistungsfähigkeit unserer
Kinder beeinträchtigen, und sie werden dazu beitragen, menschliche Regungen wie Mitleid und
Mitgefühl und das menschliche Gewissen abzutöten und die Bereitschaft zu sadistischen
Gewalttaten zu fördern. Viele Kinder, die den Film gesehen haben, klagen darüber, dass er äußerst
„gruselig" ist. Trotzdem bestehen die Lehrer darauf, dass alle Kinder den Film sehen müssen.
Während die Politik Hass und Gewalt gegen Ausländer und Dunkelhäutige durch demonstrative
Massenaufmärsche entgegentreten möchte, bewirkt die Potter Lektüre das gerade Gegenteil: Sie ist
geeignet, die kindliche Seele an das Böse, Ekelhafte und Grauenhafte zu gewöhnen und die
Gewaltbereitschaft und den Hass zu fördern.

Die normale menschliche Reaktion auf Schrecken, Grauen und Ekel ist Ablehnung oder Flucht.
Die Tatsache, dass Millionen von Kindern nach den Potter-Romanen gerade zu süchtig sind, zeigt
wie weit verbreitet der Geist der Magie und Hexerei ist. Wenn die Medien, die Meinungsführer, die
Wissenschaftler und die Pädagogen von „hübschen Märchen", „herrlichen Fantasien",
„Hokuspokus" und harmlosen „Lachnummern“ sprechen und die Kinder von der Lektüre
„begeistert" sind, dann zeigt sich wie kalt und wie abgestumpft die Seelen unserer Mitmenschen
und Kinder bereits sind.

Von Bedeutung ist ohnehin nur noch die Frage, wieweit die Einführung in satanistische Praktiken
getrieben wird und wie die „deutsche Kultur" und Pädagogik auf die Verbreitung und
Verherrlichung der Magie und des Satanismus reagiert.
Gerade zu skandalös ist die Tatsache, dass die Romane und inzwischen auch der deutsche
Kinderkanal (so z.B. in einer Potter-Sendung am 18.11. 2001) unsere Kinder für die satanistischen
Praktiken des Blut- und Menschenopfers begeistern (sollen).
Sollen das unsere Kinder wirklich lernen? Was sollen die vielen Eltern denken, deren Kinder auf
bestialische Weise umgebracht wurden?

Die Potter-Romane werden in der Tat die Fantasie der Kinder anregen: Sie werden den Kindern die
Grundvorstellungen magischen Denkens sowie erste magische Fähigkeiten und Praktiken
vermitteln. Die Potter-Manie wird Deutschland grundlegend verändern: Sie wird dazu beitragen,
die letzten Reste und Werte des christlich geprägten Abendlandes - die Ablehnung der Magie - zu
beseitigen und - in Verbindung mit vielen anderen Entwicklungen (so z.B. der Ausbreitung der
Esoterik und des New Age) - das Zeitalter der Magie einzuleiten. In diesem Zeitalter wird es keine
Toleranz für „Muggel" geben: „Muggel“, die die Magie ablehnen, sind „böse" und die Feinde
einflussreicher Hexen und Magier.

Die Folgen für Deutschland werden verheerend sein: Christen, die die Magie ablehnen und vor
ihrer Ausbreitung warnen, werden diskriminiert und verfolgt werden. Immer mehr Menschen
werden seelisch krank und geistig verwirrt, die Zahl der Einweisungen in die Psychiatrie wird
steigen, die Beiträge zu den Krankenversicherungen werden weiter drastisch steigen müssen, die
Zahl der „unerklärlichen" Morde, Selbstmorde und Amokläufe wird zunehmen. Die Liebe in den
Herzen wird erkalten, und der Hass und die Gewaltbereitschaft werden zunehmen. Die Abwendung
vom biblisch bezeugten Gott und die gleichzeitige Hinwendung zur Magie und zur Hexerei wird
auf Deutschland einen göttlichen Fluch legen und Deutschland gerichtsreif machen; die
Verbreitung magischer Praktiken wird den Wohlstand und das soziale Zusammenleben ruinieren
(vgl. u.a. 5.Mose 28 ff).

Echte Christen müssen die Lektüre der Potter-Romane sowie aller vergleichbaren Bücher (wie z.B.
die Romane eines O.Preußler) aus Glaubens- und Gewissensgründen entschieden ablehnen. Die
verpflichtende Lektüre im Unterricht öffentlicher Schulen ist eine verwerfliche und
grundgesetzwidrige Form der religiösen Indoktrination in die Lehren und Praktiken der Magie und
der Hexerei. Magie und Hexerei sind nicht bloß Fantasie im Sinne von Einbildung, sondern ein real
existierendes religiöses System (vgl. hierzu die einschlägige Hexenliteratur des deutschen und des
englischen Sprachraumes). Magie und Hexerei verstoßen nicht nur gegen den christlichen Glauben
und das Wort Gottes; sie sind auch äußerst schädlich für das körperliche, seelische und geistige
Wohlbefinden. Im schlimmsten Fall kann die Verstrickung in Magie und Hexerei besessen machen
und in den vorzeitigen Tod führen.

Die Medien sind (wie immer) „begeistert" - über den Genre-Mix der Potter-Romane, ohne sich zu
fragen wo, wann und wie die Autorin diese Fähigkeiten erworben hat. Ebenso wenig fragen sie
danach, wie man in so kurzer Zeit so viele umfangreiche Romane schreiben und veröffentlichen
kann. Unbeachtet bleibt auch der Hinweis, dass die Grundidee zu Harry Potter auf eine blitzartige
Vision der Autorin während einer Bahnfahrt zurückgeht (vgl. Reader`s Digest, Oktober 2000). In
der Esoterik finden sich Hunderte von Büchern, die Lesern zeigen, wie sie im Wege der Intuition
bildhafte Visionen und gedankliche Inspirationen von Geistwesen und Geistführern empfangen
können. Verschwiegen wird auch, dass es sich bei den Potter-Romanen um äußerst schlechte und
extrem langweilige Literatur handelt, die ihren Erfolg einzig und allein dem weit verbreiteten
„Geist der Magie" verdankt.

Die Ausbreitung von Magie, Hexerei und Zauberei ist kein Grund Hexen, Magier und
Zauberer zu verfolgen oder gar zu töten, wie dies im Mittelalter geschah. Zudem ist die Kirche des
Mittelalters weit über das Ziel hinausgeschossen, indem hundert Tausende unschuldiger Frauen
leichtfertig der Hexerei bezichtigt und auf Scheiterhaufen verbrannt wurden.
Das alttestamentarische Tötungsverbot von Hexen gilt nicht für die Zeit des Neuen Testaments.
Die Verfolgerung, Folterung und Verbrennung von (bekennenden) Hexen verstößt eindeutig gegen
den christlichen Glauben und das Wort Gottes.

Auf der anderen Seite verstößt auch das Einüben okkulter und magischer Praktiken gegen den Willen Gottes (5. Mose 18,9ff; Off 21,8; 22,15).

Im übrigen haben echte Gläubige, die wahren Kinder Gottes, magische Angriffe von Dritter Seite
nicht zu fürchten, weil sie unter dem Schutz Gottes stehen, während Ungläubige, die Zielscheibe
magischer Angriffe sind, immer häufiger damit rechnen müssen, dass ihnen schlimmer Schaden
zugefügt wird. Ihnen drohen „unerklärliche" Unglücke, Unfälle, Schicksalsschläge, Krankheiten
und Todesfälle - das lehrt nicht nur die Potter-Lektüre!

Die Autorin, die in Interviews gewisse Sympathien für Magie und Satanismus andeutet, warnt
davor, ihre Bücher Erst- oder Zweitklässlern zu geben, weil sie die dunklen Seiten der Zauberwelt
noch nicht verkraften könnten. Deutsche Mütter sind dagegen weniger um ihre Kinder besorgt. Sie
kaufen ihren Kindern die teuren Potter-Bücher, und sie lesen sie ihnen auch noch vor, anstatt vor
dieser Lektüre eindringlich zu warnen - aus christlich-biblischer Sicht ein krasser Verstoß gegen
die Gebote Gottes, und zwar sowohl gegen das Gebot der Gottesliebe als auch gegen das Gebot der
Nächstenliebe. Mütter, die ihre Kinder liebevoll in die Welt der Magie einführen, tun ihren Kindern
nichts Gutes, sie fügen ihnen einen unkalkulierbaren Schaden zu. Christen aber sind aufgefordert,
ihre Kinder zu lieben und vor Schaden zu bewahren!

R. Franzke, Erziehungswissenschaftler



Literatur zur Vertiefung:

Gassmann, L: Esoterik als Lebenshilfe? (über Magie u.a.) Wuppertal 2001
Franzke, R.: Stilleübungen und Fantasiereisen. Hannover 1997 (Bezugsadresse unten)
Franzke, R.: Magie. Lage 2001 a
Franzke/Gassmann/Leuenberger: Ökumene der Religionen und die Absolutheit Jesu Christi.
Wuppertal 2001 b
Literaturverzeichnis
Budapest, Z. E.: Herrin der Dunkelheit - Königin des Lichts. Freiburg i. Breisgau 1991, Butier, E.
W.: Das ist Magie. Feiburg i. Breisgau 1994, Das Hexenbuch. München 1987, Franzke, R.: Was ist
Schamanismus? Lage 1998, Grandt/Grandt Schwarzbuch Satanismus. Innenansicht eines religiösen
Wahnsystems. München 1995, Graichen, G.: Die neuen Hexen. Hamburg 1986, Harner, M.: Der
Weg des Schamanen. Reinbek b. Hamburg 1996, Hauskeller, J.: Im Namen des Satans. Wuppertal,
Zürich 1995, Lukas: Vier Jahre Hölle und zurück. Bergisch-Gladbach 1995, Malanowsky/Köhle:
Hexenkraft. München 1996, Oertli, J.: Das schamanische Praxisbuch. München 1996,
Parker/Parker Die Kraft der Magie. Stuttgart 1993, Trimondi/Trimondi: Der Schatten des Dalai
Lama. Düsseldorf 1999, Wamke, M.: Der Agent des Satans. Erzhausen 1992
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