Zum Inhalt wechseln

Welcome to Irrglaube und Wahrheit
Register now to gain access to all of our features. Once registered and logged in, you will be able to create topics, post replies to existing threads, give reputation to your fellow members, get your own private messenger, post status updates, manage your profile and so much more. If you already have an account, login here - otherwise create an account for free today!
Foto

Eine Andacht für unseren Leser Helmut Bauer & Friends


  • Bitte melde dich an um zu Antworten
Keine Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

Rolf

    Administrator

  • Administrator

  • PIPPIPPIP
  • 27312 Beiträge
  • Land: Country Flag

Please Login HERE or Register HERE to see this link!






Gott ist immer noch Gott





Über den Autor
Jörg Zander ist Theologe und Systemadministrator bei ERF Online. Er ist verheiratet und Vater von vier Töchtern


„Ein Löwe lag im Schatten eines Baumes und dachte an ein großes Stück Fleisch. Da hörte er Stimmen. Es waren zwei Affen und ein Elefant, die sich stritten. Der Löwe stellte sich schlafend. Als die drei den Löwen erreicht hatten, zog einer der Affen ihn am Schwanz. Nun musste der Löwe zuhören. Der Affe beschwerte sich, dass der Elefant ständig das Wasserloch als Badewanne benutze. Der Elefant dagegen, dass die Affen ihn deswegen immer ärgerten. "Ich habe keine Lust, mich dauernd um eure Streitigkeiten zu kümmern", brummte der Löwe. "Du musst aber", erwiderte der Affe, "schließlich bist du unser König". Da setzte der Löwe einen der Affen zum neuen König ein. Dieser freute sich riesig und verbot dem Elefanten sogleich die Benutzung des Wasserlochs. Daraufhin brach der Streit von neuem los. "Verschwindet endlich!", knurrte der Löwe. "Du hast uns gar nichts mehr zu befehlen", sprach daraufhin der neue König. Da erhob sich der Löwe und brüllte so schrecklich, dass die drei Streithähne ganz schnell verschwanden.“

Auch wenn sich diese Parabel in ihrer Aussage nicht 1:1 auf die Beziehung zwischen Gott und Mensch übertragen lässt, spiegelt sie doch eines wieder: Wir Menschen wollen – wie die Affen und der Elefant – lieber selbst die Herrschaft übernehmen. Trotzdem bleibt Gott immer noch Gott. Er lässt sich nicht für unsere Interessen beliebig vor den Karren spannen. Er ist und bleibt die höchste Autorität:


Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!
Psalm 24,7



David lobt in Psalm 24 Gott als den Schöpfer dieser Welt. Er ehrt Gott im Kontrast zu den alten Welt- und Götterbildern im Vorderen Orient, wo es oft menschelte und Streit und Egoismus im Vordergrund standen. David weist außerdem auf die nötige Beziehung zu Gott hin und auf das Verlangen, nach seinem Willen zu leben. Wer kann das? Wer genügt Gottes Ansprüchen? Der, dem durch Jesus Christus die Schuld vergeben ist, und der (wieder) echte Gemeinschaft mit Gott haben kann. Dem stehen die Tore des Himmels offen. Der kann auch (wieder) lernen, Gott die Ehre zu geben und seine Mitmenschen so zu behandeln, wie der Schöpfer und König dieser Welt es sich von Anfang an eigentlich vorgestellt hat.
  • 0