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Diskussion (mit "Micha in Love")


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167 Antworten in diesem Thema

#161
Rolf

Rolf

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Rolf schrieb "In meiner Bibel "Luther 1912 steht etwas anderes:

14Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. 15Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater!

Wort und Geist verändert hier Gottes Wort, um die falsche Theologie vom "Sohn" zu stützen. "

Du solltest dich weniger auf Luther 1912 stützen, sondern mehr auf deine Urtextkenntnisse. Was heißt denn uioo/n ?
Das mit "Sohn" ist also keine Interpretation, sondern Translation!

Was du als Selbstverständnis von w u g bringst, DAS ist deine "unzulässige Interpretation"



Das weiß ich wohl. Das Problem ist nach wie vor die Stigmatisierung der Begriffe und die damit verbundene Falschauslegung.

Herzliche Grüße

Rolf
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#162
Hebräer83

Hebräer83

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@Micha und alle: Ich habe diesen Bereich neu zugeschnitten. Hier kommen Anonyme Erfahrungberichte von W+G-Aussteigern rein und ermutigende Worte zu unserer Aufklärung. Wenn du debatieren willst melde dich an. Ich mach dann auch extra einen Bereich für das auf (gewöhnlich kommt es aber eher selten vor, daß W+G mit uns über Bibelstellen diskutieren wollen). Hier aber nicht. Ich werde auch einen neuen Thread (ohne 150 Beiträge vorher aufmachen), der dann dafür da ist. Wie gesagt: Anmelden. Ich mache jetzt was auf.

In der Sache:

Steht in Gal 5 irgendwo, daß es "unser" Geist ist, von dem Paulus da redet? Belegt nicht gerade Röm 8,16, daß Paulus den Heiligen Geist auch einfach nur "den Geist" nennt, wohingegen er - wenn er von "unserem Geist" spricht, dies auch so sagt. Genauso Bei W+G hingegen ist "der Geist" dann meistens unser Geist und genau das legst du uns hier vor.

Daß unser Geist dasselbe Zeugnis von Gott gibt wie der Heilige Geist (als seien beide verschmolzen) ist zum einen eine falsche Annahme, und zum anderen ist Römer 8,16 in der Elberfelderübersetzung zweifelhaft gedeutet. Das Wort "zusammen" steht im griechischen nicht da und das Wort "mit", das suggerieren soll als müsse man nur "zusammen" eben ergänzen, auch nicht. Deshalb übersetzt Luther 84 auch:
"Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, daß wir Gottes Kinder sind." Und hat damit recht.
Konsequenterweise müßte die Elberfelder auch in Röm 9,1 schreiben:
"Ich sage die Wahrheit in Christus, ich lüge nicht, wobei mein Gewissen mir Zeugnis gibt im Heiligen Geist"
Aber das macht man nicht, weil das keinen Sinn ergibt.

Es gibt nur eine einzige Stelle im Galaterbrief, die sich eindeutig auf unseren Geist bezieht und die habe ich zitiert (6,18).
In Galater 6,8 heißt es dann auch: "Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten."

Was ist das Fleisch im Terminus der Bibel? Das ist der Mensch ohne Gott, oder seine sündige Natur.

Schön, daß du danach Galater 2,16 zitierst. Gerade eine Stelle aus der hervorgeht, daß Paulus den ganzen Menschen hier "Fleisch" nennt auch das was nicht fleischern ist. Siehe dazu auch hier:

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#163
Rolf

Rolf

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Rolf, wenn du dir nur ein bisschen mehr vernünftige Mühe gemacht hättest, wär der Streitpunkt "Sohn(schaft)" schon längst vom Tisch!
Denn dass Luther ja nicht zu den genauesten Übersetzungen gehört, ist ja nicht nur unter Theologen unbestritten. Und auf Grund von
falscher Übersetzung Geschwistern derart anzugehen, ist sicher nicht im Sinne der "Liebe zur Wahrheit von Gottes Wort"



Na,na na!

Luther 1545 = Textus Receptus.

die genaueste deutschsprachige Bibel überhaupt.


Aber davon weißman selbstverständlich bei w+G nichts!!!
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#164
Mirco

Mirco

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Was hat den jetzt ein Leben im Fleisch (Welches nicht der Verstand oder die Seele ist) mit Halten des Gesetzes zu tun?

Und wo ist eine Bibelstelle die sagt, das Verstand Fleisch ist. Der Verstand des Christen wurde doch erleuchtet, durch den Heiligen Geist, welches aber nicht unser Geist ist. Und das man aus Gnade errettet ist, bestreitet ja wohl kein Christ. Trotzdem heist das ja nicht, das man eine Freibrief hat zum Sündigen. Hochmut ist eins davon. Oder Das man einem Menschen anbetet anstatt Gott. Oder das man denkt man wäre gut an sich. Das ist nämlich Lüge, und der Vater der Lüge ist bekanntlich der Teufel. Mit dem sollte man eigentlich keine Verträge haben.

Wenn es nur Definitionsunterschiede wären, wäre es eigentlich Wumpe, aber es ist ja bei W+G alles größtenteils nur noch Selbstbeweihräuchrungen und stolze Reden die nichts als Luftschlösser sind, und leere Versprechen und Hinhaltetaktiken, wie von Politikern, der Aufschwung kommt etc. usw.

Halt heiße Luft. Es wird nur zu mottoreichen Erweckungs Veranstaltungen gejachtet, wo man sich per Gruppendynamik zeitweise hochpuscht, um hinterher leer wieder zu gehen bis zur nächsten Predigt oder auch CD/mp3 die man sich wie ein affenschiebender Junkee in die sozusagen Geistvenen schießen muß, um nicht draufzugehen. Ein Armseliges leben, auf Sand gebaut. Schade das es mit W+G immer weiter bergab geht. Je länger man sich diesem Sog hingibt desto schwerer wird der Ausstieg.

Schade für einen jeden aufrichtigen Christen in W+G.

Auch den Unrichtigen wünsche ich ein Aufwachen und Buße. Wer unrichtig ist, weiß ich nicht, ich möchte es nicht jemanden unterstellen, und später Rechenschaft dafür ablegen müssen.

Ich wünsche allen das Beste im Sinne Gottes.

In diesem Sinne Mirco
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#165
Steffen

Steffen

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Rolf, wenn du dir nur ein bisschen mehr vernünftige Mühe gemacht hättest, wär der Streitpunkt "Sohn(schaft)" schon längst vom Tisch!
Denn dass Luther ja nicht zu den genauesten Übersetzungen gehört, ist ja nicht nur unter Theologen unbestritten. Und auf Grund von
falscher Übersetzung Geschwistern derart anzugehen, ist sicher nicht im Sinne der "Liebe zur Wahrheit von Gottes Wort"



Na,na na!

Luther 1545 = Textus Receptus.

die genaueste deutschsprachige Bibel überhaupt.


Aber davon weißman selbstverständlich bei w+G nichts!!!


Das stimmt aber nun überhaupt nicht, Rolf. Luther hat vielleicht nach dem Textus Receptus übersetzt, aber du weißt selbst zu gut was sein Auftrag diesbezüglich war; nämlich dem Volk aufs Maul schauen. Er hat sich also gar nicht unbedingt die Mühe gemacht genau zu übersetzen. Bei genauer Übersetzung wäre auch keine volkstümliche Sprache herausgekommen. Allein, wenn du dich mal darüber informierst wie lange er fürs NT gebraucht hat. Und unabhängig davon ist der Textus Receptus viel später entstanden wie, nimm meinetwegen den Codex Vaticanus oder den umstrittenen Codex Sinaiticus (beide um ca. 300-350 n. Chr.).

Trotzdem stimme ich dir zu wenn du von "Stigmatisierung der Begriffe" redest. Der Teufel leugnet die Wahrheit (Gottes Wort) nicht. Im Gegenteil, er stimmt ihr sogar zu d.h. unter einem anderen Gesichtspunkt bzw. Zusammenhang wird das geschriebene Wort zur Unwahrheit, wird aber nicht von den Worten an sich verändert. Wenn du von "Stigmatisierung der Begriffe" redest, musst du aber auch dem Geschriebenen seine Gültigkeit geben und dich nicht auf eine andere Übersetzung berufen, die ja im Umkehrschluss alle anderen Übersetzungen als ungenau, wenn nicht gar falsch hinstellen würde (z.B: der Disput mit Sohnschaft - Kindschaft). Stigmatisierung der Begriffe bedeutet ja, dass du mit dem Begriff bzw. der Übersetzung an sich ja einverstanden bist nur nicht mit der Sichtweise und der sogenannten Offenbarungserkenntnis in dem Zusammenhang.

Die besten Grüße!
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#166
Rolf

Rolf

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Mit Luther bin ich sehr gut vertraut, denn ich habe seinerzeit meine Diplomarbeit über Luther geschrieben. Natürlich kenne ich das "Sendschreiben vom Dolmetschen", von Luther.

aus meiner Sicht ist dennoch die Luther 1912 die genaueste deutsche Übersetzung. Ähnlich ist auch die Schlachterübersetzung und natürlich die englische King James.

Das Luther 1912 nicht übersetzt hat ist wohl klar. Diee von mir genannten Überetzungen sind vom Terxtis Receptus übersetzt, die meisten anderen Überetzungen von der lateinischen LXX, der Septuaginta und damit katholischen Ursprungs.

Eine sonderrolle spielen die neusprachigen Bibeln. Die "Gute Nachricht z.B. versteht sich garnicht als Übersetzung, sondern als Interpretation.

Herzliche Grüße

Rolf
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#167
Kleemann

Kleemann

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Den vorhergehenden Artikel würde ich lieber noch einmal überarbeiten.

Hier ist noch ein Artikel von 1.Kor.1,30, den ich wiederfand und den ich in Erinnerung bringen möchte, besonders für W+G-Leute, die in diesem Forum herum lesen.

Ich kann nur noch einmal jedem die Lehreinheiten von Derek Prince raten, vor allem über "die Autorität des Wortes Gottes", die ich mir auch gerade neu wieder anhöre.

Auszüge:

1. Vergiß' nicht, wenn du die Bibel liest, liest die Bibel dich!

Wie viele sind schon zum lebendigen Glauben durch das Lesen der Bibel gekommen, wenn sie ein totes Buch wäre, hätten sie tot umfallen müssen, aber nicht zum lebendigen Glauben kommen können.
Derek Prince z.B. las das Buch als Philosoph, aber je länger er las, desto mehr wurde er in seinem Selbstvertrauen erschüttert und erkannte, laut eigener Aussage, seine eigene Eingebildetheit, Hochmut, Arroganz und intellektuelle Selbstsicherheit. Obwohl er noch nicht glaubte, tat dieses lebendige, kräftige Wort sein Werk. Es sprengte das atheistische Granitgestein in diesem Mann, und er beugte seine Knie. Halleluja für dieses lebendige Buch!

2. Er (Jesus, unser Herr) hat uns in seiner göttlichen Macht und Kraft alles geschenkt, was zum wahren Leben und zur rechten Frömmigkeit nötig ist.......Durch ihn haben wir auch die wertvollsten und köstlichsten Verheißungen geschenkt bekommen, die uns teilhaftig werden lassen der göttlichen Natur........." (2.Petrus 1,3-4).

Die Versorgung Gottes liegt in den Verheißungen. Der Heilige Geist zeigt uns hier den Weg, wie wir der göttlichen Natur teilhaftig werden können: Durch die Verheißungen Gottes, die wir glauben und die uns die Erkenntnis Jesu vermitteln. Nicht durch einen Menschen, sondern durch die Verheißungen, die uns Gott im Geschriebenen Wort Gottes überliefern hat lassen.

3. Wir kennen doch die Mormonenbewegung. Sie entstand durch eine Joseph Smith, dem eines Tages der Engel Moroni erschien und behauptete,ihm die endgültige göttliche Offenbarung zu geben, das Neue über die Bibel hinaus.
Die Mormonen vertreten die Lehre, man könne ein Gott werden, wenn man nur lange genug durchhält und das Richtige tut. Sie sind hier einem Geist aus dem Hinduismus auf dem Leim gegangen, der sich auch in der New Age-Bewegung manifestiert. Letztlich überall, wo der Mensch zu Gott werden will.
Das ist Schwachsinn: Wir sind Erschaffenes, und Erschaffenes kann nie zu Nicht-Erschaffenem werden.
Jesus Christus ist Gott, und wir sind seine Brüder, insofern als wir Teilhaber seiner göttlichen Natur werden können. Aber wir können nicht Gott werden wie er.

4. Auswirkungen des Geschriebenen Wortes Gottes: - Glaube (Römer 10,17)
- Neugeburt (Jak. 1,18; 1.Petr. 1,22-23; darin ist vom Samen des Wortes Gottes: Der Same legt fest,
welches Leben entsteht. Allein das Geschriebene Wort Gottes garantiert Unverfälschtheit, es ist göttlich,
ewig, herrlich, unzerstörbar.
- Nahrung (unverfälschte Milch, feste Speise)
- Das Wort Gottes erleuchtet unseren Sinn (Ps. 119,130)
- Das Wort Gottes ist Heilung: Gott sandte sein Wort und heilte sie!
Gott heilt hauptsächlich durch sein Wort, weil er nicht will, dass man von Menschen abhängig wird. Er will
vor allem nicht, dass ein Mensch Ehre bekommt, die nur Gott zusteht.
Sprüche 4, 22-23:"Mein Sohn, auf meine Worte achte.........denn Leben sind sie denen, die sie finden
und Gesundheit sind sie für ihr ganzes Fleisch."
- Sieg über Sünde und Satan (Psalm 119, 9+11): Es ist möglich, ein reines Leben zu führen.
- Matth. 4: Waffe Jesu gegen Satan: Es steht geschrieben...........
- Jesus will eine Braut die heilig und makellos ist: gereinigt durch das Wasserbad des Geschriebenen
Wortes Gottes.
- Jakobus: Das Wort Gottes ist ein Spiegel. Es ist der Herrlichkeitsspiegel unseres Herrn Jesus Christus,
geistlicher Spiegel, in dem man erkennen kann, wie der wahre geistliche Zustand ist, und Jesus uns
geheiligt haben möchte.
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#168
Rolf

Rolf

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Die Versorgung Gottes liegt in den Verheißungen. Der Heilige Geist zeigt uns hier den Weg, wie wir der göttlichen Natur teilhaftig werden können: Durch die Verheißungen Gottes, die wir glauben und die uns die Erkenntnis Jesu vermitteln. Nicht durch einen Menschen, sondern durch die Verheißungen, die uns Gott im Geschriebenen Wort Gottes überliefern hat lassen.



Man muss bei den W+G`lern immer genau aufpassen, was man ihnen schreibt. So Recht Du hast, obige Formulierung lädt die Herrschaften geradezu zur Verdrehung ein.

Wann werden wir der göttlichen Natur teilhaftig und was heißt das?
Wir wedern niemals Gott gleich, sondern immer Gott ähnlich sein, wenn wir ihm glauben, seinem Wort gehorsam sind und ihm nachfolgen. Dann spiegelt sich Gottes Liebe in uns wieder, aber wir werden dadurch nicht göttlich. Dazu gehört auch, dass wir das Heil in Christus annehmen und nicht irgendeinen Murks aus uns selbst hervorbringen. Bauer hat hier eine völlig unzulässige Verkürzung kreiert.

Ausserdem darf man das nicht für sich alleine sehen. Ich nenne z.B. nur die drei "solas" die man hir anführen muss.

Allein durch die Gnade, dass ist etwas, was bei W+G garnicht thematisiert wird. Mit Gnade hat man da nichts zu tun, solange Herr Bauer gönnerhaft seine Schäfchen lobt, ist das dort völlig ausreichend.

Allein der Glaube, dass hat man bei W+G der Beliebigkeit preisgegeben. Es kommt nicht darauf an, dass man glaubt, sondern was man glaubt und das funktionirt nicht ohne das dritte "sola": Allein die Schrift.

Bei W+Gwird die Schrift nahezu täglich mehr demontiert. Deshalb werden die Leute da niemals der göttlichen Natur teilhaftig, sondern sind eher in Gefahr, in Ewigkeit verloren zu gehen.


Herzliche Grüße


Rolf
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