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Atheisten gründen Koordinierungsrat


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Atheisten gründen Koordinierungsrat





Als stellvertretender Vorsitzender fungiert der Politologe Carsten Frerk, der zum Kuratorium der Giordano Bruno Stiftung gehört.

B e r l i n (idea) – Atheistische und freidenkerische Organisationen haben einen „Koordinierungsrat säkularer Organisationen“ gegründet. Gründungsmitglieder sind elf Verbände, Stiftungen und Akademien, berichtet die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW/Berlin) in ihrem Materialdienst.

Zu dem am 16. Dezember in Berlin gegründeten Koordinierungsrat gehören unter anderen der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten, der Humanistische Verband Deutschlands, der Deutsche Freidenkerverband, Jugendweihe Deutschland und die Giordano Bruno Stiftung. Vorsitzender des Rates ist der Präsident der Humanistischen Akademie Deutschland, der Philosoph Frieder Otto Wolf (Berlin).

Als stellvertretender Vorsitzender fungiert der Politologe Carsten Frerk (Berlin), der zum Kuratorium der Giordano Bruno Stiftung gehört. Frerk sei durch Publikationen als „polemischer Kirchenkritiker“ in Erscheinung getreten, so der Leiter der EZW, Pfarrer Reinhard Hempelmann. In einer Resolution zur Gründung des Koordinierungsrates heißt es: „Mehr als ein Drittel der deutschen Bevölkerung ist derzeit konfessionsfrei. Mehr als drei Viertel der Konfessionsfreien orientieren sich an humanistischen Lebensvorstellungen.“ Diese Menschen hätten bisher keine angemessene Interessenvertretung. Der Koordinierungsrat säkularer Organisationen wolle hier eine Wende herbeiführen.

EZW: Konfessionslose nicht vereinnahmen

Laut Hempelmann ist die Behauptung des Rates, mehr als ein Drittel der Bevölkerung zu vertreten, eine „realitätsferne Wunschvorstellung und Vereinnahmung“. Zwar gebe es zahlreiche Menschen, die keiner Religion oder Weltanschauung angehören. „Nur sehr wenige von ihnen vertreten jedoch die weltanschaulichen und ethischen Orientierungen der so genannten säkularen Organisationen“, so Hempelmann. Konfessionsfreie dürften nicht pauschal als „anonyme Humanisten oder Atheisten“ im Sinne säkularer und freidenkerischer Verbände angesehen werden. Etwa zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland gehören einer Religionsgemeinschaft an: Die römisch-katholische Kirche hat 25,5 Millionen und die Landeskirchen 24,9 Millionen Mitglieder. Daneben gibt es etwa 1,4 Millionen Orthodoxe und 875.000 Freikirchler (einschließlich russlanddeutscher Gemeinden). Die Zahl der Muslime liegt bei 3,5 Millionen.
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Atheistenwerbung: Geht der Schuss nach hinten los?


Theos-Direktor Paul Woolley: Slogan regt zum Nachdenken über Gott an.
L o n d o n (idea) – Eine atheistische Werbekampagne auf Londoner Bussen könnte das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung entfalten und mehr Menschen zum Nachdenken über Gott anregen. Damit rechnet zumindest die christliche „Denkfabrik“ Theos (London).


Seit dem 6. Januar sind in der britischen Hauptstadt 30 Busse mit folgender Aufschrift unterwegs: „Wahrscheinlich gibt es keinen Gott. Keine Sorge - genießen Sie das Leben.“ Die Kampagne wurde im vorigen Jahr von der Fernsehautorin Ariane Sherine in der Zeitung Guardian angeregt. Sie will damit auf evangelistische Werbung reagieren, die „mit Hölle und Verdammnis“ drohe. Sherine will ferner Gottesleugner ermutigen, sich öffentlich zu ihrer Weltanschauung zu bekennen.

Maßgeblich unterstützt wird die Kampagne vom Oxforder Evolutionsbiologen und atheistischem Bestellerautor Prof. Richard Dawkins („Der Gotteswahn“). Theos hält den Slogan der Gottesleugner aber für kontraproduktiv. Er werde viele Menschen erst dazu bringen, über Gott nachzudenken. Wie Theos-Direktor Paul Woolley sagte, trage dazu vor allem das Wörtchen „wahrscheinlich“ bei. Der Slogan fordere ähnliche Reaktionen heraus, wie wenn man jemandem sage, er habe „wahrscheinlich“ daran gedacht, die Haustür abzuschließen. Das veranlasse die meisten Menschen, zur Sicherheit noch einmal nachzuschauen.

Atheistische Buswerbung in Spanien und den USA

Gleichwohl hat die Kampagne Nachahmer im Ausland gefunden. In Barcelona wollen Atheisten Busse mit derselben Botschaft durch die Stadt schicken. Die Amerikanische Humanistische Vereinigung ließ bereits an Bussen in der US-Hauptstadt Washington atheistische Aufrufe verbreiten: „Warum an Gott glauben? Lieber Himmel - seien Sie doch einfach nur ein guter Mensch.“

„Was würden Sie Gott fragen?“

In London waren in der Vorweihnachtszeit etwa 200 Busse unterwegs, deren Aufschriften zum Gottvertrauen angesichts der Finanzkrise ermunterten. Auf die Frage, ob man sich von Geldsorgen niedergedrückt fühle, wird als Antwort die Engelsbotschaft aus der Weihnachtsgeschichte zitiert: „Fürchtet euch nicht. Ich habe eine gute Nachricht ... denn euch ist in Bethlehem der Heiland geboren – Christus, der Herr.“ Auch für den Glaubenskurs „Alpha“ wurde mit Großplakaten geworben. Auf ihnen war unter anderem zu lesen: „Wenn Gott tatsächlich existiert – was würden Sie ihn fragen?“

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Gottesleugner „missionieren" und fördern neuen Trend: Glaube ohne Gott





In den Monaten Dezember und Januar wollen amerikanische und englische Gottesleugner (Atheisten) eine anti-religiöse Werbekampagne durchführen. Dazu werden Zeitungsanzeigen geschaltet und Busse mit Werbebannern versehen. Die amerikanische Humanis­tische Vereinigung (American Humanist Association / AHA) hat beispielsweise in Washington 200 Busse mit Sprüchen versehen lassen wie: „Sei gut, nicht fromm!" Laut Fred Edwards, Sprecher der AHA, will man mit dieser Kampagne „ein großes öffentliches Interesse erzeugen".

Eine ähnliche anti-religiöse Werbekampagne auf Londoner Bussen wollen britische Gottesleugner im Januar starten. Dann soll voraussichtlich auf 30 Bussen mindestens vier Wochen lang die Aufschrift zu lesen sein: „Wahrscheinlich gibt es keinen Gott. Machen Sie sich keine Sorgen und genießen Sie das Leben." Die Kampagne, die als Gegengewicht zu evangelistischen Botschaften gedacht ist, wird maßgeblich von dem Oxforder Evolutionsbiologen und Bestseller-Autor Prof. Richard Dawkins finanziell unterstützt. Hinter der Aktion steht die Britische Humanistische Vereinigung.

Derzeit machen Atheisten auf verschiedenen Ebe­nen mobil. So plädieren Intellektuelle in Frankreich und Deutschland für eine Frömmigkeit der Gottlosen.

Zu ihnen gehört der französische Philosophiepro­fessor André Comte-Sponville (Paris), der sich einen „atheistischen Christen" nennt. Er ist Autor des Buches „Woran glaubt ein Atheist?". Er will Konfessionslose wie Atheisten ermutigen, ein spirituelles Profil im Span­nungsfeld zwischen Mystik und Ethik zu entwickeln. In einem katholischen Umfeld aufgewachsen, glaubtComte-Sponville nicht mehr an die Existenz Gottes.

Seine Frömmigkeit bestehe im Respekt vor der Natur. Sein Ziel sei es, innere Gelassenheit zu erfahren und daraus Kraft zu schöpfen. „Die Ewigkeit ist jetzt, die Welt ist unser Ort, der Himmel ist unser Horizont", lautet das Glaubensbekenntnis des Philosophen.

Auch der Vorsitzende des atheistisch geprägten Humanistischen Verbandes Deutschland, der Berliner Kulturwissenschaftler Horst Groschopp, ist der Über­zeugung, dass Atheisten Spiritualität brauchen. In einer rein naturwissenschaftlichen oder materialistischen Weltanschauung fänden sie kein tragendes Lebensfun­dament. Atheistische Humanisten in Belgien und den Niederlanden bieten mittlerweile sogar Beratung und Rituale zu Bestattung, Trauung und Geburt an.
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Atheisten weiten antichristliche Werbung aus





11.01.2009


(PRO) - In Großbritannien wollen Atheisten ihre Kampagne gegen Gott und den Glauben ausweiten: Nach der Bannerwerbung an 800 Bussen, sollen in der kommenden Woche in U-Bahn-Stationen zudem Plakate mit Zitaten von Prominenten aufgehängt werden.

Etwas mehr als umgerechnet 6.000 Euro wollte die "British Humanist Association" (BHA) für ihre atheistische Buswerbung sammeln. Die Kampagne begann im Oktober des vergangenen Jahres – mit überwältigendem Erfolg. Innerhalb von nur vier Tagen nahm die Organisation mehr als 110.000 Euro an Spenden ein und fand in Richard Dawkins, Autor des Buches "Der Gotteswahn", einen prominenten Unterstützer.

Atheistische Kampagne angelaufen und ausgeweitet

Seit dieser Woche rollen die atheistischen Botschaften der BHA nun durch England, Schottland und Wales. "Es gibt möglicherweise keinen Gott. Hören Sie jetzt auf, sich zu sorgen und genießen Sie ihr Leben", ist auf 800 Bussen zu lesen. Weitere 40.000 Euro konnten die Religionsgegner bisher zusammentragen. Genug für einen Ausbau der Kampagne. Jetzt wurden in der Oxford Street, mitten in London, zwei große LCD-Bildschirme aufgestellt, die die atheistischen Botschaften ebenfalls zeigen. Ab kommenden Montag sollen auch Londons U-Bahn-Fahrer ähnliche Plakate zu sehen bekommen - 1.000 Mal ließ die BHA Zitate prominenter Persönlichkeiten abdrucken.Die Journalistin Ariane Sherine hatte die atheistische Werbung ins Leben gerufen, weil sie einen Gegenpol zu christlichen Missionsversuchen schaffen wollte. Nach eigener Aussage habe sie zu oft Sprüche über die ewiger Verdammung Nicht-Gläubiger gelesen. „Ich bin froh, dass wir in einem Land leben, in dem die Menschen Glaubensfreiheit haben“, zitiert sie die Zeitung "Welt".

Auf den neuen U-Bahn-Plakaten äußert sich ab kommender Woche etwa die Schauspielikone Katherine Hepburn: "Ich bin Atheist und das war's. Ich glaube, es gibt nichts, was wir sicher wissen können, außer, dass wir nett zueinander sein und alles in unserer Macht stehende für andere Menschen tun sollten." Auch die Aussage des Autors Douglas Adams soll dort zu lesen sein: "Reicht es nicht aus, zu sehen, dass der Garten schön ist, ohne daran glauben zu müssen, dass es im Unterholz auch Feen gibt?" Zitiert werden auch Albert Einstein ("Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und habe das nie abgestritten, sondern es klar ausgedrückt.") und die Poetin Emily Dickinson ("Dass es niemals wiederkommt ist, was das Leben so süß macht.")

Dawkins: "Es bringt die Leute zum Nachdenken"

Während die Busbotschaften einen Monat lang zu sehen sein sollen, werden die U-Bahn-Plakate nach zwei Wochen wieder abgenommen. "Es bringt die Leute zum Nachdenken. Es ist nur Futter für die Gedanken – die Menschen werden sich in Pubs darüber unterhalten, wenn sie solche Busse sehen", sagte Dawkins gegenüber der britischen Zeitung "Telegraph".

Auch in den USA und in Spanien sind Atheisten-Kampagnen angelaufen. Bereits zur Weihnachtszeit veröffentlichte die American Humanist Association (AHA) Busplakate (pro berichtete). In Spanien ist es die Organisation der Atheisten und Freidenker (UAL), die laut "Welt Online" T-Shirts mit dem BHA-Spruch drucken ließ. Auch dort ist eine Buskampagne geplant.

Weniger erfolgreich waren australische Atheisten. Ihr Vorhaben, Busse mit der Aufschrift "Atheismus: Schlaf am Sonntagmorgen aus" zu versehen, wurde ihnen laut der Zeitung "New York Times" untersagt. Obwohl Großbritannien der BHA mehr Freiheiten gibt, sehen Teile der britischen Kirche die Kampagne gelassen. Die Methodistische Kirche etwa gab an, sie begrüße die atheistischen Plakate sogar. Immerhin sprächen die Menschen dadurch über Gott. Der britische theologische Zusammenschluss "Theos" sagte gegenüber der Zeitung "The Guardian": "Die Poster werden die Menschen dazu ermutigen, die wichtigste Frage ihres Lebens zu stellen. Der Slogan selbst ist ein Diskussions-Starter. Jemandem zu sagen, dass es möglicherweise keinen Gott gibt, ist ein wenig wie jemandem zu sagen, dass er vielleicht daran gedacht hat seine Tür zu verschließen. Es schürt Zweifel, die sonst nicht da wären."


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