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"Führergestalten" bei Wort und Geist


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8 Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

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"Führergestalten" bei Wort und Geist




Gedanken von Rolf Wiesenhütter



In der von Wort und Geist ausgerufenen "Stunde Null" ließ sich der Sektierer Helmut Bauer nicht nur zum "weltweiten Völkerapostel", sondern auch zum "Führer unserer Nation" ausrufen.

Zum letzten mal hatten wir das 1933, als unser Land einen "Führer der Nation" bekam, der bis heute unrühmliche Schlagzeilen macht. Schon damals galt, auch dieser Mann hätte sein unrühmliches Werk nicht allein vollbringen können. Er brauchte dazu die richtigen, ideologisierten und fanatisierten Helfershelfer, die damals die Schergendienste erledigten.

Wenn uns nun heute wieder ein solcher "Führer unserer Nation" präsentiert wird, dann ist es nicht mehr als legitim, zu fragen, wer dieser Mensch eigentlich ist und welche Personen er um sich sammelt.

Wir haben hier bereits ausführlich darüber berichtet, dass große Teile der ehemaligen Führungsmannschaft der sog. "Jesus Freaks" zu Wort und Geist übergelaufen sind und Helmut Bauers völlig irrationale Religionsansätze lauthals verkündigen.

In der "Stunde Null" wurde zweifelsfrei klargestellt, dass hier eine Machtübernahme angestrebt wird, die durchaus auch politischen Charakter hat. Schließlich wurde deutlichst klargestellt, dass Gott dem Irrlehrer Bauer eine verbindliche, neue Rechtsordnung in die Hand gegeben habe, was u.a. damit begründet wird, dass "momentan in Berlin ja doch nur Mist gemacht werde."

Schaut man sich die religiösen Krakeler aus dem Hofstaat von "Führer Bauer" näher an, dann muss notwendigerweise ein Name besondere Aufmerksamkeit erregen. Es ist das ehemalige Leitungsteam - Mitglied der Jesus Freaks Patrick Preneux, den man mit Spitznammen Paddy ruft.

Im Jahre 2006 löste dieser Herr innerhalb der Jesus Freaks eine Krise aus, die den Namen "Paddy - Gate - Affäre" bekam. Der Grund war ein Gästebucheintrag von Preneux, der folgenden Inhalt hatte:

Viel Erfolg bei Ihrer Parteiarbeit. Ich hoffe, daß mehr Menschen wachgerüttelt werden die Mißstände in diesem Land zu erkennen und zu beseitigen. Gottes Segen Pastor Paddy"


Es handelte sich hierbei um das Gästebuch der Republikaner!

Als man der Sache nachging, stellte sich heraus, dass Preneux nicht nur Sympathisant der Republikanischen Partei war, sondern er war dort sogar Mitglied. Mal ganz abgesehen davon, dass in den meisten evangelikalen Gemeinschaften per Arbeitsvertrag jede poltische Parteinahme ausgeschlossenistr, kann man Herrn Preneux aus dieser Mitgliedschaft keinen Vorwurf machen, denn die Partei war nicht verboten, un damit ist eine Mitgliedschaft grundsätzlich legitim.

Etwas anderes ist bittere Beigeschmack, der durch diesen Sachverhalt nicht nur bei den Jesus Freaks, sondern im Leib Christi überhaupt entstand. Natürlich ist es genauso legitim wie eine Parteimitgliedschaft, darüber nachzudenken, wie sich christliche Realität und christliche Leiterschaft mit der Gesinnung von Leuten vereinbart, deren Verhältnis zu den Juden und zu Ausländern für gewöhnlich Abscheu erregt.

Bei den Jesus - Freaks kam es jedenfalls zu tumultartigen Irritationen, und Rücktrittsforderungen wurden unüberhörbar. Wie heutztage überall üblich, so musste auch hier der offizielle Misstand vergeistlicht werden, um das gewöhnliche und vor allem zahlende Volk bei der Stange zu halten.

Nach einigem Hin und Her gab der sogenannte Ä - Kreis, eine internationale Leitungsebene der JF folgende Stellungnahme zu diesem Sachverhalt heraus, den man hier nachlesen kann:

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(Stellungnahme zum Link siehe unten)

Neuerdings ist ja der Hinweis auf die Copyright - Rechte die wichtigste Nachricht nicht nur bei Wort und Geist geworden. Man will offensichtlich mit allen Mitteln verhindern, dass sich Aussentehende, objektivere Leute inhaltlich mit Ihnen auseinandersetzen. Da die o.g. Erklärung mir auch diese Sperre aufzwingt, muss ich mich hier auf die für mich rechtlich zulässige Zitation beschränken. Solange die Feigheit vor dem objektiven Kritiker die 'Urheber nicht zum zwanghaften Druck auf die Löschtaste nötigt, kann man sich unter obiger URL ja den kompletten Text durchlesen. Man fragt sich bei dieser Gelegenheit ja auch, was solche Organisationen eigentlich zu verbergen haben, wenn sie ihre eigenen Überzeugungen immer dann löschen, wenn Außenstehende darauf aufmerksam werden.

Seis drum, es wurde jedenfalls in der Stellungnahme u.a. folgendes zum Ausdruck gebracht:

"Die Gründe dafür waren sowohl geistlicher wie auch politischer Natur. Einerseits hat Jesus ihm ein Herz für die Rechten gegeben, andererseits konnte er sich aber auch politisch im Parteiprogramm der Republikaner wiederfinden.
In diesem Zusammenhang gab es keine Interaktion mit dem Leitungskreis, Paddy hat rein als Privatperson und nicht im Auftrag der JesusFreaks-Bewegung gehandelt."


Wenn ich das also richtig verstehe, wird hier ausgesagt, lebendiges Christentum hat in der Freizeit eine andere Bedeutung, als während der Arbeitszeit im Leitungsdienst. Jeder kann in seiner Freizeit machen was er will und auch jede Überzeugung öffentlich äußern, und sei sie noch so fern von der biblischen Lehre. Daraus ergibt sich dann folgendes:

"Für einen Rücktritt als JFI-Ältester, Gemeindeleiter, Prediger oder sonst etwas sehen wir absolut keine Veranlassung.
Unsere Satzung, Wertepapier und andere Dokumente sehen einen Ausschluss aus dem Amt bei unbiblischem Lebensstil und Verstoss gegen den Satzungszweck vor. "


Wenn ich das richtig verstehe, sieht man in der Mitgliedschaft bei einer rechtsradikalen Partei keinen unbiblischen Lebensstil, und damit auch keine Notwendigkeit für geistliche Konsequenzen.

Weiter wird ausgeführt:

"Bei antibiblischer Lehre oder Lebensstil kann ein Ä-Kreis Mitglied in Absprache mit dem Mentor von den übrigen Ä-Kreis Mitgliedern abgesetzt werden.“ Ein Ausschluss aufgrund abweichender politischer Meinung ist von daher indiskutabel. Wir lassen uns an der Bibel messen, nicht an politischer Orientierung."

Wenn ich das richtig verstehe, ist man hier der Auffassung, dass politische Orientierung und Vorbildpositionen im Leib Christi als Leiter zwei verschieden Dinge sind, die nichts miteinander zu tun haben.

Immerhin räumt man ein, dass das Leitungsmitglied "Paddy" Fehler gemacht hat. So heißt es in der Erklärung:

"Im Forum wurde bekannt, dass Paddy seinen Fehler eingesehen und Busse darüber getan hat. Leider ist dabei unzureichend herausgekommen, worin dieser Fehler eigentlich besteht.

Paddys Fehler war es nicht, Mitglied der REPublikaner zu werden."

Wenn ich das richtig verstehe, hat man Fehler entdeckt kann sie aber nicht benennen. Immerhin reicht es schon dazu den tatsächlichen Fehler als "Nicht - Fehler" zu deklarieren. Aus meiner Sicht gehörte dieser Mann nicht in die Leitungsebene, sondern in die Seelsorge, wo ihm behutsam die Grundsätze chrtistlicher Existenz erklärt werden. Gleichzeitig hätte man darauf hinweisen müssen, dass echte Hinwendung zu Christus auch charakterliche Veränderungen bewirkt. Stattdessen heißt es weiter:

"Wenn es bei den Jesus Freaks ein Fehler ist, einer Partei anzugehören, die der Staat als verfassungsgemäss bezeichnet, entfernen wir uns zweifellos vom demokratischen Grundsatz unseres Landes. "

Wenn ich das richtig verstehe, bedeutet das, dass alles, was nicht ausdrücklich durch unsere Gesetze verboten ist, selbstverständlich für Christen auch legitim ist. Moralische und ethische Grundsätze haben hier offenbar keine Gültigkeit, selbst wenn man eine biblische Ethik zugrunde legt.

Abschließend wird dann noch verkündet, dass "Paddy" als Konsequenz aus dieser Diskussion aus der Partei der Republikaner wieder ausgetreten sei. Damit ist dann der Fall erledigt. Man muss aufgrund der schwammigen Formulierungen in dieser Stellungnahme annehmen, dass sich seine Gesinnung nicht geändert hat. Wir haben es also mit äußerlichen Kaschierungen anstatt mit innerer Korrektur, geschweige denn Einsicht zu tun.

An dieser Sache sind folgende Dinge von Interesse. Zum einen die Tatsache, dass diese Stellungnahme jede bibeltreue Identität vermissen lässt. Darüber hinaus ist bemerkenswert, dass diese Stellungnahme nicht nur von Preneux selbst unterschrieben wurde, sondern auch von Taade Voss, der ein weiterer Überläufer von den "Jesus Freaks" zu Wort und Geist ist, und der nach einem Augenzeugenbericht, den wir auch hier veröffentlicht haben, als ehemaliger Leiter seiner Bewegung seine Nürnberger Gemeinde ohne mit der Wimper zu zucken gespalten hat.

Es ist diese Rücksichtslosigkeit und eigene innere Verbohrtheit, die sich für eine gleichgesinnte, religös sektiereische Fanatisierung öffnet. Damit ist der Wechsel zu Wort und Geist folgerichtig und nachvollziehbar. Stutzig muss man immer werden, wenn genau diese Leute, die sich bereits öffentlich durch antichristliche Charakterlosigkeit ausgewiesen haben, uns nun den wahren Glauben, die christliche Liebe, mit Worten offenbaren, die echte Christen auffordern, die Region zu verlassen, oder den vordiktierten Irrsinn mitzumachen.

Man darf gottlob seine Gedanken bisher in unserem Land noch frei äußern. Der Leser mag sich selbst überlegen, welche Signale von Wort und Geist ausgehen, die wieder nach einem "Führer" schreien, und der dann Religionsverdreher mit solchen Biographien um sich versammelt.

Solche Leute haben keinen apostolischen Dienst zu verrichten, sondern sie haben es notwendig, auf die Knie zu gehen und Gott um Vergebung anzuflehen.

Wenn nun ein Herr Preneux sich dahingehend echoffiert, dass er versucht, bibeltreue Kritiker in eine rechtspopulistische Ecke zu drängen, dann kann man erraten, aus welcher Motivation dies geschieht. Jedenfalls macht es den Eindruck, dass diese Herrschaften sich als neue "Herrscherklasse" begreifen, und versuchen, alle die dem nicht huldigen, zu unterdrücken.

Das dritte Reich ließe in einem solchen Fall im wahrsten Sinne grüßen.

Herzliche Grüße

Rolf
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#2
Rolf

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Zu dem vorhergehenden Artikel von mir möchte ich auf Anregung noch zwei wichtige Bemerkungen machen:


1) Es geht mir keineswegs um die Verunglimpfung der Jesusfreaks. Ich nehme im Gegenteil mit großem Bedauern und Entsetzen zur Kenntnis, was den Jesus Freaks durch Wort und Geist, sowie einigen wenigen ehemaligen Freaks widerfahren ist.

2. Ich distanziere mich ausdrücklich von der Seite und den Betreibern, von denen dieser Link

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stammt. Ich habe die Zitate verwendet, weil dieser Link die Originalstellungnahme de Ä - Kreis veröffentlicht.

Die Seite selbst empfinde ich als Antichristlich und nicht empfehlenswert. In meinem Beitrag geht es mir daruim herauszustellen, welche Leute sich unter dem dach von W+G vereinen, und welches Gedankengut sie in sich tragen und in die Irrlehre von W+G integrieren. Nach meinem Verständnis haben die geäußerten Inhalte der sog. W+G - "Geistlichen" etwas mit ihrer Persönlichkeit, ihrem Hintergrund und ihrem Denken zu tun.

Herzliche Grüße

Rolf
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#3
storch

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Mensch Rolf, was ist denn das nun wieder? Eine Jahre alte Diskussion für eine neue Debatte aufwärmen? Ich war an der Erstellung des Statements beteiligt, auch wenn ich zu der Zeit noch nicht im Ä-Kreis war. Aber da das Stück hier zur Sprache kommt, kann ich ja auch was dazu schreiben, wobei die zeitliche Distanz vielleicht meine Erinnerung an einigen Stellen trübt.

Als man der Sache nachging, stellte sich heraus, dass Preneux nicht nur Sympathisant der Republikanischen Partei war, sondern er war dort sogar Mitglied. Mal ganz abgesehen davon, dass in den meisten evangelikalen Gemeinschaften per Arbeitsvertrag jede poltische Parteinahme ausgeschlossenistr, kann man Herrn Preneux aus dieser Mitgliedschaft keinen Vorwurf machen, denn die Partei war nicht verboten, un damit ist eine Mitgliedschaft grundsätzlich legitim.

Paddy hatte keinen Arbeitsvertrag weil er gar nicht angestellt war. Kann auch sein, dass es bei den meisten evangelikalen Organisationen unüblich ist, bei manchen aber auch nicht. Herr Huber, der Präses der EKD hat ja auch immer gerne über sein SPD-Engagement geredet. Es gibt also wohl nicht nur geistliche Organisationen bei denen so was im Arbeitsvertrag steht. Insofern gilt Dein letzter Satz: "die Partei war nicht verboten, un damit ist eine Mitgliedschaft grundsätzlich legitim"

Etwas anderes ist bittere Beigeschmack, der durch diesen Sachverhalt nicht nur bei den Jesus Freaks, sondern im Leib Christi überhaupt entstand. Natürlich ist es genauso legitim wie eine Parteimitgliedschaft, darüber nachzudenken, wie sich christliche Realität und christliche Leiterschaft mit der Gesinnung von Leuten vereinbart, deren Verhältnis zu den Juden und zu Ausländern für gewöhnlich Abscheu erregt.

Bei den Jesus - Freaks kam es jedenfalls zu tumultartigen Irritationen, und Rücktrittsforderungen wurden unüberhörbar. Wie heutztage überall üblich, so musste auch hier der offizielle Misstand vergeistlicht werden, um das gewöhnliche und vor allem zahlende Volk bei der Stange zu halten.


In mir erzeugt es einen ebenso bitteren Beigeschmack, dass es in rechten Kreisen keine evangelikale Leute gibt. Distanz, klar, aber wer bemüht sich denn mal diese Menschen zu erreichen? Du stellst das ja dar, als ob Paddy rechtsextrem gewesen wäre. Das stimmt aber überhaupt nicht. Nicht nur, dass er mit einer Ausländerin verheiratet ist, sondern auch der ganze Mensch sprechen total dagegen. Vielleicht war er etwas naiv damit christliche Grundsätze in einem Parteiprogramm der REPs zu entdecken, aber er war nie ein Fascho oder Ausländerhasser oder sonst was. Das ist ihm natürlich angedichtet worden, aber das ist kompletter Blödsinn.
Das mit der Vergeistlichung und dem zahlenden Volk ist genau das, was mich an diesem Forum manchmal so ärgert. Hast Du irgendeine Ahnung davon, wie sich JFI zu diesem Zeitpunkt finanziert hat? Wo war denn das "zahlende Volk"? JFI hatte nie viel Geld, Paddy hat von Spenden gelebt, andere Leitungsleute hatten weniger als Sozialhilfe für einen 60Stunden-Job. Aber es findet sich natürlich immer einer der vom "zahlenden Volk" redet. Ich selber habe für drei Jahre annähernd Vollzeitarrbeit im Ä-Kreis nie mehr als Spesen bekommen. Es geht nicht immer uns überall um Geld.
es wurde auch nichts vergeistlicht.

Neuerdings ist ja der Hinweis auf die Copyright - [...] Solange die Feigheit vor dem objektiven Kritiker die 'Urheber nicht zum zwanghaften Druck auf die Löschtaste nötigt, kann man sich unter obiger URL ja den kompletten Text durchlesen. Man fragt sich bei dieser Gelegenheit ja auch, was solche Organisationen eigentlich zu verbergen haben, wenn sie ihre eigenen Überzeugungen immer dann löschen, wenn Außenstehende darauf aufmerksam werden.

Meine Güte... Wenn Du willst, schicke ich Dir ein .pdf der Stellungnahme und Du kannst damit gerne machen, was Du willst. Dieses Statement ist das einzige unter dem jemals so etwas drunter stand: "Nachdruck, auch Auszugsweise, nur nach Genehmigung des Ä-Kreises! Dieses Schreiben ist nur für den privaten Gebrauch!" Das hatte auch nichts mit seriösen Kritikern zu tun sondern mit indymedia, die damals völligen Quatsch geschrieben haben und denen wir ihren Desinformationsjob etwas erschweren wollten.

"Die Gründe dafür waren sowohl geistlicher wie auch politischer Natur. Einerseits hat Jesus ihm ein Herz für die Rechten gegeben, andererseits konnte er sich aber auch politisch im Parteiprogramm der Republikaner wiederfinden.
In diesem Zusammenhang gab es keine Interaktion mit dem Leitungskreis, Paddy hat rein als Privatperson und nicht im Auftrag der JesusFreaks-Bewegung gehandelt."


Wenn ich das also richtig verstehe, wird hier ausgesagt, lebendiges Christentum hat in der Freizeit eine andere Bedeutung, als während der Arbeitszeit im Leitungsdienst. Jeder kann in seiner Freizeit machen was er will und auch jede Überzeugung öffentlich äußern, und sei sie noch so fern von der biblischen Lehre. Daraus ergibt sich dann folgendes:

Das verstehst Du völlig falsch. Es gilt, was da steht: JFI hatte ihm keinen Auftrag dazu gegeben. Und ja: es gibt einen Unterschied zwischen dem, was man auf einer Bühne in einem Amt macht und was man privat macht. Ob die Mitgliedschaft in einer Partei auf unbiblischen Lebensstil schließen lässt oder nicht kann man ja diskutieren. Ich meine nicht. Im Gegenteil: ich begrüße (partei)politisches Arbeiten von Christen. Wir sollten uns nicht aus der Politik heraushalten.
Ansonsten steht ja weiter unten noch einiges dazu. Danach kam dann ja die Richtlinie, dass Leiter in keinen Parteien sein sollten. Nicht, weil jemand gegen Parteimitgliedschaften ist sondern weil keine Verflechtung gewünscht ist. Kanzeln dürfen nicht für Politik missbraucht werden, dem wollten wir vorbeugen.

"Für einen Rücktritt als JFI-Ältester, Gemeindeleiter, Prediger oder sonst etwas sehen wir absolut keine Veranlassung.
Unsere Satzung, Wertepapier und andere Dokumente sehen einen Ausschluss aus dem Amt bei unbiblischem Lebensstil und Verstoss gegen den Satzungszweck vor. "


Wenn ich das richtig verstehe, sieht man in der Mitgliedschaft bei einer rechtsradikalen Partei keinen unbiblischen Lebensstil, und damit auch keine Notwendigkeit für geistliche Konsequenzen.

Wie tendenziös ist das denn bitte? Es geht doch nur darum zu zeigen, dass Paddy immer schon auf der Suche nach einem Führer war. Wollen wir doch mal feststellen, dass es eine verfassungsmäßige Partei war und nicht die FAP. Keiner fand das damals gut, aber zieh da mal eine Grenze. In welcher Partei darf man denn sein? Welche ist denn "christlich"? Oder zumindest christlich genug? Wenn man sich in der Welt engagiert kann es passieren, dass man sich etwas anschließt, das nicht ganz "christlich" ist. Wenn es danach geht kann man keine politische Arbeit machen und das will hoffentlich keiner sagen, oder?

"Im Forum wurde bekannt, dass Paddy seinen Fehler eingesehen und Busse darüber getan hat. Leider ist dabei unzureichend herausgekommen, worin dieser Fehler eigentlich besteht.

Paddys Fehler war es nicht, Mitglied der REPublikaner zu werden."

Wenn ich das richtig verstehe, hat man Fehler entdeckt kann sie aber nicht benennen. Immerhin reicht es schon dazu den tatsächlichen Fehler als "Nicht - Fehler" zu deklarieren. Aus meiner Sicht gehörte dieser Mann nicht in die Leitungsebene, sondern in die Seelsorge, wo ihm behutsam die Grundsätze chrtistlicher Existenz erklärt werden. Gleichzeitig hätte man darauf hinweisen müssen, dass echte Hinwendung zu Christus auch charakterliche Veränderungen bewirkt. Stattdessen heißt es weiter:

Ließ es doch einfach weiter. Da steht, was der Fehler ist. Auch aus dem Satz sollte man schon schließen können, dass nicht das der Fehler war, was verstanden wurde (nämlich die Mitgliedschaft) sondern etwas anderes, was weiter unten auch erläutert wurde. Und ich finde es ganz toll, dass Du genau weißt, wer wann wohin gehört. Es ist durchaus möglich, Grundsätze christlicher Existenz ganz unterschiedlich zu verstehen. Und ich sehe nichts, was Dir das Recht gibt, solche Äußerungen vom Stapel zu lassen. Google doch mal nach Paddys Lebenszeugnis wenn Du wissen willst, was Jesus an ihm getan hat. Ehrlich, es gibt kaum etwas, das mich wirklich aufregt, aber solche Sachen ohne irgendeinen Hintergrund zu schreiben oder zu verstehen, worum es bei Jesus Freaks geht, das ärgert mich wirklich.
Ich vermute, dass Dir das meiste bei uns nicht gefallen würde, aber das ändert nichts daran, dass es richtig sein kann.


"Wenn es bei den Jesus Freaks ein Fehler ist, einer Partei anzugehören, die der Staat als verfassungsgemäss bezeichnet, entfernen wir uns zweifellos vom demokratischen Grundsatz unseres Landes. "

Wenn ich das richtig verstehe, bedeutet das, dass alles, was nicht ausdrücklich durch unsere Gesetze verboten ist, selbstverständlich für Christen auch legitim ist. Moralische und ethische Grundsätze haben hier offenbar keine Gültigkeit, selbst wenn man eine biblische Ethik zugrunde legt.

Machst Du das mit Absicht? das sind ja wohl so konstruiert Missverständnisse. Wir waren immer um Heiligkeit bemüht und Paddy zu dieser Zeit ganz besonders. Ich habe außer ihm nie einen Prediger gekannt, der vor einer Predigt alle Sünden der letzten Woche bekannt und dann gefragt hat, ob er trotzdem predigen darf. Ich finde das echt absolut unglaublich hier.

An dieser Sache sind folgende Dinge von Interesse. Zum einen die Tatsache, dass diese Stellungnahme jede bibeltreue Identität vermissen lässt. Darüber hinaus ist bemerkenswert, dass diese Stellungnahme nicht nur von Preneux selbst unterschrieben wurde, sondern auch von Taade Voss, der ein weiterer Überläufer von den "Jesus Freaks" zu Wort und Geist ist, und der nach einem Augenzeugenbericht, den wir auch hier veröffentlicht haben, als ehemaliger Leiter seiner Bewegung seine Nürnberger Gemeinde ohne mit der Wimper zu zucken gespalten hat.

Dazwischen liegen JAHRE. Du kannst nicht einfach ein uraltes Dokument nehmen und meinen, dass diese Menschen immer gleich gewesen sind. Taade hat sich in der WuG-Sache sehr unrühmlich verhalten - absolut. Unsere Freundschaft ist daran zerbrochen und das tut mir sehr leid. Aber er hat nicht sein ganzes Leben so verbracht. Viele haben ihm sehr viel zu verdanken, nicht nur diejenigen, die durch ihn zum Glauben gekommen sind. Für Paddy gilt dasselbe. Beide sind Leute, die den JF immer noch fehlen und die viele von uns bis heute lieben.
Es ist absolut geschmacklos, ihr ganzes Leben in den Schmutz zu ziehen, weil sie sich im Moment so verhalten wie sie es tun.

Solche Leute haben keinen apostolischen Dienst zu verrichten, sondern sie haben es notwendig, auf die Knie zu gehen und Gott um Vergebung anzuflehen.

Das kann man auch gut auf Leute anwenden, die solche Artikel ins Netz stellen, Rolf. Das hat wirklich nichts mehr mit Journalismus und Aufklärung zu tun. Du solltest wirklich mal versuchen die Menschen zu verstehen die Du kritisierst und nicht einfach solche Sachen raushauen.

Ich hoffe, dass Du mit der Kritik die Du anderen angedeihen lässt selber umgehen kannst. Da es sich hier um Leute handelt, die zu dem Zeitpunkt meine Freunde waren will ich nicht schweigen. Ich hoffe wirklich, dass Du da etwas "bissfest" bist und ich nicht umgehend gesperrt werde. :grin:

In Liebe,

Storch
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#4
1Joh1V9

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@storch: Ich hatte diesen Beitrag auch schon mal kritisiert. Offensichtlich bin ich daraufhin nicht gesperrt worden, sondern Rolf hatte wenigstens den zweiten Beitrag als Ergänzung dazugeschrieben.
Ich kenne Paddy nicht persönlich, von daher kann ich zu Details jetzt auch nichts sagen. Aber mich wundert jetzt beim Nachlesen auch, daß Rolf den Abschnitt 2:"Paddys Fehler" so zitiert, als würde da gar nicht drin stehen, welchen Fehler er gemacht hat.
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#5
Rolf

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Ich habe ja zitiert, und nicht interpretiert. Und ja, ich kann mit der Kritik leben und ich sehe nicht das Problem darin, dass dies ein altes Dokument ist.

Mir sind auch die Stellungnahmen von Herrn Preneux dazu bekannt, und die waren es ja gerade, die mich seinerzeit veranlassten, diesen Beitrag hier aufzunehmen und so zu kommentieren, wie ich das getan habe.

Die Stellungnahmen damals waren sehr wortreich, eine klare Distanzierung des Gedankenguts der Reps war allerdings nicht dabei. Wäre auch nicht das Problem gewesen, wenn die Radikalisierung von W+G in Bezug auf Entstehung einer neuen Rasse, verbindliche Einsetzung einer neuen göttlichen Rechtsordnung, die klare Ansage, dass Du als "Sohn" tun und lassen kannst was Du willst, dass die Reichtümer dieser Erde ausschließlich dazu da seien, damit die "Söhne" ihren Dienst verrichten können etc. nicht bereits überdeutlich zu hören und zu erkennen waren, als Preneux zu W+G übertrat.

Vor diesen Hintergründen fragte und frage ich mich immer wieder, was in den Menschen vorgeht, die zu Wort und Geist als gestandene, geistliche Leiter übertreten und die Überzeugungen in einer bisher beispiellosen Art und Weise vertreten.

Ich frage das, weil ich selbst nach Antworten suche. Für mich ist das unvorstellbar, vor allem weil ich die Strukturen und die radikalisierung von W+G nun mittlerweile über einen Zeitraum von 5 Jahren dokumentieren kann.

Ich frage das auch, weil ich die aktuellen Vorträge von der Frühlingsbibelschule 2009 kenne in denen Preneux auf gleicher Augenhöhe mit Taade Voss, Helmut Bauer und anderen auftritt. Sich so eine Veranstaltung anzuhören tut weh, denn das ist so aggressiv, so übergriffig und so angreifend, wie ich es nie zuvor in meinem Leben in irgendeiner religiösen Veranstaltung erlebt habe.

Jetzt habe ich aktuell die CD von dem "Erweckungswochenende" in Nürnberg auf dem Tisch. Auch wenn Preneux hier nicht selbst geredet hat, es wird ja nichts anderes da gesagt als vorher auf der Frühlingsbibelschule, und Preneux ist sicherlich auch ein ruhigerer Vertreter als mancher andere bei W+G. aber das ändert doch nichts an der Tatsache, dass auch er einer ist, der permanent die Inhalte bestätigt.

Die aktuellen Vorträge, die mir im Original vorliegen besonders von Taade Voß, Roger Derwand und Ralf Schuppan sind derart aggressiv und werden derart herausgeschrien, dass man das Gefühl hat, die bekommen im nächsten Moment einen Herzschlag. Inzwischen schreiben mir immer mehr Leute, dass sie tiefe Ängste vor Wort und Geist haben. das geht soweit, dass einige sogar ihre Häuser verkaufen und wegziehen wollen, weil einige Panikattacken von der Brutalität haben, mit der das Herrschergebaren der "Söhne" hier in regelrechten Brandreden proklamiert wird.

Der Vergleich in das Gedankengut des Nationalsozialismus, der Reps und zu den heutigen Rechtsradikalen wurde ja nicht von mir inszeniert, sondern allenfalls aufgegriffen. Natürlich fragen sich Menschen, was das eigentlich für Leute sind, die in einer Art und Weise als Gottessöhne auftreten, die andere in Angst schrecken und Panik versetzt. Und dann findet man öffentlich im Netz solche Abhandlungen, wie ich sie hier eingestellt habe.

Natürlich ein altes Dokument. Und natürlich, es wird Herrn Preneux vielleicht nicht ganz gerecht. Aber kann man es denen verübeln, die sich hieran festhalten, wenn sie sich die Weiterentwicklung dieses Mannes zu W+G anschauen?

Wir haben die Vorträge der Frühlingsbibelschule 2009 auf der auch Preneux spricht, einem Vorstandsmitglied der Elterninitiative Landshut vorgelegt, der sich seit vielen Jahren mit Sekten und Psychomanipulation beschäftigt. Dessen Stellungnahme, die demnächst öffentlich wird, ist so verheerend, wie ich es mir bisher nicht erlaubt habe, zu formulieren.

Man muss sich doch einmal die Außenwirkung dessen vor Augen führen, die das Gebaren von W+G inzwischen auf die Menschen hat. Von hierher betrachtet ist Auseinandersetzung damit in unserem Forum und speziell auch in diesem Thread eher sehr zurückhaltend.

Herr Preneux ist Bestandteil dessen, was wahrgenommen wird. Ich weiß wie schmerzhaft das ist, wenn man so etwas über einen ehemals sehr guten Freund lesen muss. Ich bin aber von der anderen Seite her als Seelsorger mit der Angelegenheit befasst, dass ist nicht das Unverständnis über Menschen, die solche Inhalte vertreten, sondern die Seite der Auswirkungen.

Am Mittwoch bekomme ich Besuch von einem Aussteiger aus der Umgebung von Röhrnbach hier in Lübeck. Ein Mensch, der sagt, "ich bin in so tiefer Angst, ich habe sogar Angst um mein Leben, und ich kann nicht mehr alleine in meiner Wohnung bleiben."

Geschichtsbezogene Vergleiche mag jeder für sich selbst stellen. Ich veröffentliche hier doch nichts um Herrn Preneux bloßzustellen. Mein anliegen ist, Menschen vor dieser grausamen Bewegung Wort und Geist zu schützen. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es krasser Darstellungen bedarf um eine Öffentlichkeit zu interessieren, die dazu in der Lage ist in einem Wahljahr diejenigen zu mobilisieren, die für den Schutz der bürger zuständig sind. Denn wir leben in einem Land in dem Selbstjustiz strafbar ist.

Herzliche Grüße

Rolf
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#6
Rolf

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Ich habe ja zitiert, und nicht interpretiert. Und ja, ich kann mit der Kritik leben und ich sehe nicht das Problem darin, dass dies ein altes Dokument ist.

Mir sind auch die Stellungnahmen von Herrn Preneux dazu bekannt, und die waren es ja gerade, die mich seinerzeit veranlassten, diesen Beitrag hier aufzunehmen und so zu kommentieren, wie ich das getan habe.

Die Stellungnahmen damals waren sehr wortreich, eine klare Distanzierung des Gedankenguts der Reps war allerdings nicht dabei. Das wurde als seine Privatsache deklariert, meinetwegen. Wäre auch nicht das Problem gewesen, wenn die Radikalisierung von W+G in Bezug auf Entstehung einer neuen Rasse, verbindliche Einsetzung einer neuen göttlichen Rechtsordnung, die klare Ansage, dass Du als "Sohn" tun und lassen kannst was Du willst, dass die Reichtümer dieser Erde ausschließlich dazu da seien, damit die "Söhne" ihren Dienst verrichten können etc. nicht bereits überdeutlich zu hören und zu erkennen waren, als Preneux zu W+G übertrat.

Vor diesen Hintergründen fragte und frage ich mich immer wieder, was in den Menschen vorgeht, die zu Wort und Geist als gestandene, geistliche Leiter übertreten und die Überzeugungen in einer bisher beispiellosen Art und Weise vertreten.

Ich frage das, weil ich selbst nach Antworten suche. Für mich ist das unvorstellbar, vor allem weil ich die Strukturen und die radikalisierung von W+G nun mittlerweile über einen Zeitraum von 5 Jahren dokumentieren kann.

Ich frage das auch, weil ich die aktuellen Vorträge von der Frühlingsbibelschule 2009 kenne in denen Preneux auf gleicher Augenhöhe mit Taade Voss, Helmut Bauer und anderen auftritt. Sich so eine Veranstaltung anzuhören tut weh, denn das ist so aggressiv, so übergriffig und so angreifend, wie ich es nie zuvor in meinem Leben in irgendeiner religiösen Veranstaltung erlebt habe.

Jetzt habe ich aktuell die CD von dem "Erweckungswochenende" in Nürnberg auf dem Tisch. Auch wenn Preneux hier nicht selbst geredet hat, es wird ja nichts anderes da gesagt als vorher auf der Frühlingsbibelschule, und Preneux ist sicherlich auch ein ruhigerer Vertreter als mancher andere bei W+G. aber das ändert doch nichts an der Tatsache, dass auch er einer ist, der permanent die Inhalte bestätigt.

Die aktuellen Vorträge, die mir im Original vorliegen besonders von Taade Voß, Roger Derwand und Ralf Schuppan sind derart aggressiv und werden derart herausgeschrien, dass man das Gefühl hat, die bekommen im nächsten Moment einen Herzschlag. Inzwischen schreiben mir immer mehr Leute, dass sie tiefe Ängste vor Wort und Geist haben. das geht soweit, dass einige sogar ihre Häuser verkaufen und wegziehen wollen, weil einige Panikattacken von der Brutalität haben, mit der das Herrschergebaren der "Söhne" hier in regelrechten Brandreden proklamiert wird.

Der Vergleich in das Gedankengut des Nationalsozialismus, der Reps und zu den heutigen Rechtsradikalen wurde ja nicht von mir inszeniert, sondern allenfalls aufgegriffen. Natürlich fragen sich Menschen, was das eigentlich für Leute sind, die in einer Art und Weise als Gottessöhne auftreten, die andere in Angst schrecken und Panik versetzt. Und dann findet man öffentlich im Netz solche Abhandlungen, wie ich sie hier eingestellt habe.

Natürlich ein altes Dokument. Und natürlich, es wird Herrn Preneux vielleicht nicht ganz gerecht. Aber kann man es denen verübeln, die sich hieran festhalten, wenn sie sich die Weiterentwicklung dieses Mannes zu W+G anschauen?

Wir haben die Vorträge der Frühlingsbibelschule 2009 auf der auch Preneux spricht, einem Vorstandsmitglied der Elterninitiative Landshut vorgelegt, der sich seit vielen Jahren mit Sekten und Psychomanipulation beschäftigt. Dessen Stellungnahme, die demnächst öffentlich wird, ist so verheerend, wie ich es mir bisher nicht erlaubt habe, zu formulieren.

Man muss sich doch einmal die Außenwirkung dessen vor Augen führen, die das Gebaren von W+G inzwischen auf die Menschen hat. Von hierher betrachtet ist Auseinandersetzung damit in unserem Forum und speziell auch in diesem Thread eher sehr zurückhaltend.

Herr Preneux ist Bestandteil dessen, was wahrgenommen wird. Ich weiß wie schmerzhaft das ist, wenn man so etwas über einen ehemals sehr guten Freund lesen muss. Ich bin aber von der anderen Seite her als Seelsorger mit der Angelegenheit befasst, dass ist nicht das Unverständnis über Menschen, die solche Inhalte vertreten, sondern die Seite der Auswirkungen.

Am Mittwoch bekomme ich Besuch von einem Aussteiger aus der Umgebung von Röhrnbach hier in Lübeck. Ein Mensch, der sagt, "ich bin in so tiefer Angst, ich habe sogar Angst um mein Leben, und ich kann nicht mehr alleine in meiner Wohnung bleiben."

Geschichtsbezogene Vergleiche mag jeder für sich selbst stellen. Ich veröffentliche hier doch nichts um Herrn Preneux bloßzustellen. Mein anliegen ist, Menschen vor dieser grausamen Bewegung Wort und Geist zu schützen. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es krasser Darstellungen bedarf um eine Öffentlichkeit zu interessieren, die dazu in der Lage ist in einem Wahljahr diejenigen zu mobilisieren, die für den Schutz der bürger zuständig sind. Denn wir leben in einem Land in dem Selbstjustiz strafbar ist.

Wohin sind wir denn eigentlich gekommen, das Menschen unter der Prämisse der reinen Liebe Gottes auftreten und die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen? Wir müssen aufhören die Verursacher in schutz zu nehmen und anfangen, Gottes Wort zu verteidigen gegen die, die es bis zur Unkenntlichkeit entstellen.

Herzliche Grüße

Rolf
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#7
martindr

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Soweit ich weiss, wollte Paddy damals nur bei dem Reps evangelisieren.

Er hatte sich gedacht, frei nach dem Motto "Dem Juden ein Juden, dem Reps ein Rep" er müsse da Mitglied werden um denen von Jesus zu erzählen. Das ist alles.

Paddy ist ein ehrlicher jesussuchender Mensch. Ich glaube er ist in der WuG Sache total fehlgeleitet worden. Vielleicht war er auf der Suche nach einen Vaterfigur, wie viele andere auch. Vielleicht wollte er einfach auch mal etwas mehr Geld haben, so wie die anderen Freunde in seinem Alter auch (er hat bis dahin von echt wenige Geld leben müssen, weil er von den Freaks nie viel Gehalt bekomme hat). Das sind alles nur Spekualtionen. Aber ich bin mir sicher, dass Paddy es nie böse gemeint hat, er wollte wirklich nur das Beste, ist aber dabei einem Scharlatan aufgesessen. Martin.D
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#8
Rolf

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Ich kann Dein Statement verstehen, Martin. Es ist einfach so, dass man die Folgen,die viele Menschen, die bei w+G waren schon tragen mussten, ebenso wie die sie möglicherweise noch ertragen müssen, nicht damit wegretuschiert werden können, dass einer oder alle es nicht böse meinen.

Ich unterstütze hier Peter Wenz,der in bezug auf w+G von bösen Menschen sprach. Als hrist mus man sich auch gedanken darüber machen, welches Bild man in der Öffentlichkeit abgibt.

Herzliche, Grüße

Rolf
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#9
1Joh1V9

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Storch hat zum Paddy-Thema noch was in seinem

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gepostet.

Offen gesagt, es klingt fast wie ein Nachruf.
Offensichtlich hat Storch keine Erklärung dafür, wie so ein lieber Mensch zu W+G wechseln konnte (mit den bekannten Folgen).

Es sind sicherlich oft die besten und hingegebensten Leute, die der Verführung zum Opfer fallen.
Da Paddy ein Vorbild in Sachen Bibelkenntnis ist (ich gehe davon aus, daß das stimmt), besteht ja durchaus die Hoffnung zur Umkehr.

Ich hüte mich auch lieber vor schnellen Erklärungen, aber ich finde es anders herum auch nicht falsch, wenn man sich um Erklärungen bemüht.
Rolf hatte hier eine Sache rausgegriffen, die nachdenklich macht.
Das war aber nicht, um Paddy "abzuschießen", sondern ein Stück weit Ursachenforschung.
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