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Dr. Lothar Gassmann kehrt in die Politik zurück


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3 Antworten in diesem Thema

#1
Guest_andreas68_*

Guest_andreas68_*
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Zur Person: Wer ist der Spitzenkandidat der PBC?

Von den Grünen zu den Bibeltreuen

Er war schon „grün“, bevor es die Grünen als Partei überhaupt gab. In den siebziger Jahren veröffentlichte er eine Reihe von Flugblättern gegen Käfighennenhaltung, Pestizide und Atomkraft, die zum Teil hunderttausendfach gedruckt und verteilt wurden. Obwohl er so die Entstehung der Grünen im Jahre 1980 kräftig unterstützte, trat er der Partei doch nie bei, sondern übte schon sehr bald scharfe Kritik an ihnen. Sie seien keine Umweltschutzpartei, sondern eine verkappte Linkspartei, von Kommunisten und Neomarxisten unterwandert – so sein Ergebnis in seinem Bestseller „Die Grünen – eine Alternative?“ in den achtziger Jahren. Nach einem kurzen Intermezzo als Stadtrats-Kandidat bei der von den Grünen abgespaltenen ÖDP des Ex-CDU-Parlamentariers Herbert Gruhl zog er sich für längere Zeit von der Politik zurück und arbeitete von dieser Zeit an nur noch theologisch und publizistisch.

Die Rede ist von dem Pforzheimer Theologen und Schriftsteller Dr. Lothar Gassmann (49). Jetzt kehrt er in die Politik zurück. Nun aber nicht mehr für Grüne oder ÖDP, sondern für die Bibeltreuen. Bei ihrem Bundesparteitag am 1. November 2008 in Kirchheim/Hessen setzte ihn die Partei Bibeltreuer Christen (PBC) auf Platz 1 ihrer Kandidatenliste für die Wahl zum Europaparlament im Juni 2009. Obwohl er parteilos bleibt, möchte er doch den Einsatz der PBC für ein christliches, freies und demokratisches Europa auf diese Weise unterstützen.

Zentrales Ziel ist die Verhinderung einer „Diktatur Europa“, die durch „Nichtdiskriminierungs-Gesetze“ die Meinungs- und Predigtfreiheit von Christen massiv einschränken würde. Gemeinsam mit der PBC kämpft Gassmann für eine Volksbefragung über den EU-Verfassungsvertrag, die bisher allen Völkern außer den Iren vorenthalten wird. Weitere wichtige Ziele sind die Verankerung des Gottesbezugs im Verfassungsvertrag, der Schutz von Ehe und Familie, der Schutz der menschlichen Person von der Zeugung bis zum natürlichen Tod, Frieden und Abrüstung sowie die stärkere Kontrolle der EU-Regierenden durch das demokratisch gewählte Europaparlament.

Für Rückfragen und Kontakt:
Homepage der PBC: www.pbc.de
Homepage Dr. Lothar Gassmann: www.L-Gassmann.de
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#2
Rolf

Rolf

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Rücktrittserklärung




Sa, 11/08/2008

Nach reiflichem Nachdenken und Gebet ziehe ich hiermit mit Bedauern meine Kandidatur als parteiloser Spitzenkandidat auf der Europawahlliste der Partei Bibeltreuer Christen (PBC) zurück. Alle Betroffenen bitte ich wegen dieser Entscheidung um Verständnis und Vergebung.

Begründung:

Ich sympathisiere nach wie vor mit den politischen Zielen der PBC, bin aber inzwischen der Meinung, dass meine Kandidatur übereilt und unüberlegt zustande gekommen ist.

Am 1.11.2008 war ich als parteiloser Referent zum Bundesparteitag der PBC in Kirchheim/Hessen eingeladen, um über das Thema meines Buches „Diktatur Europa“ zu sprechen. Während des Parteitages erreichte mich zu meiner Überraschung die Anfrage, ob ich mir vorstellen könnte, für die Europaliste der PBC zu kandidieren, die an diesem Tag erstellt wurde. Mit dem Ziel, hiermit vielleicht einen Beitrag zur Verhinderung einer „Diktatur Europa“ leisten zu können, sagte ich spontan zu, betonte aber, dass ich von meinem beruflichen Auftrag her nicht Mitglied irgendeiner Partei, auch nicht der PBC, werden könne. Zu meiner noch größeren Überraschung wurde ich dann in geheimer Abstimmung von den Delegierten und Mitgliedern, die auf dem Parteitag anwesend waren, zum Spitzenkandidaten der PBC-Europaliste gewählt. Dieses große Vertrauen und die Sympathie, die mir entgegengebracht wurde, wollte ich nicht enttäuschen und sagte deshalb zunächst für diese Kandidatur zu.

Bei gründlicherem Nachdenken und verschiedenen Gesprächen während der darauf folgenden Woche zeigte sich mir jedoch deutlich, dass diese Kandidatur aus folgenden Gründen nicht durchzuhalten ist:

1. Von meiner beruflichen Tätigkeit als Sekten- und Weltanschauungsbeauftragter der Arbeitsgemeinschaft für Religiöse Fragen (A.R.F.) her ist parteipolitische Neutralität für mich oberstes Gebot. Deshalb war ich auch nur unter der Bedingung zur PBC-Kandidatur bereit, wenn ich nicht Mitglied der Partei werden müsste und parteipolitisch neutral bleiben könnte. Als Spitzenkandidat einer Partei allerdings, was sich nun ergeben hat, lässt sich die parteipolitische Neutralität auf Dauer nicht aufrecht erhalten.

2. Meine berufliche Tätigkeit bei der A.R.F., die ich nicht aufzugeben gedenke, füllt mich zeitlich und kräftemäßig bereits voll aus. Eine Tätigkeit als Spitzenkandidat einer Partei würde unweigerlich zu einer enormen Mehrbelastung führen, die mit den Anforderungen meines Berufs nicht in Einklang zu bringen wäre. Dies hat das Gespräch mit meinem Arbeitgeber, das bezüglich der Nominierung leider erst n a c h dem Parteitag möglich war, ergeben.

3. Bereits jetzt erreichen die PBC und mich – neben viel Sympathie und Zustimmung – vermehrt auch kritische Stimmen von verschiedenen Einzelpersonen und Werken aus dem christlichen Bereich, die mich nicht für den geeigneten Kandidaten für diese Aufgabe halten und fragen, wie meine bisherige apologetische Tätigkeit mit einer parteipolitisch gebundenen Wirksamkeit in Einklang zu bringen ist. Zum Teil muss ich diesen Argumenten Recht geben.
Ich möchte nicht, dass Schaden für irgendeine Seite entsteht: weder für die PBC noch für die ARF noch für mich. Deshalb ziehe ich jetzt meine Kandidatur zurück – zu dem frühest möglichen Zeitpunkt, bevor womöglich größerer Schaden entstanden ist.

Der PBC wünsche ich für ihre weitere parteipolitische Tätigkeit weiterhin Frucht und Segen. Ich stehe ihr gerne beratend und helfend zur Seite, aber aus den geschilderten Gründen nicht als Mitglied oder Kandidat.

Dr. Lothar Gassmann
7. 11.2008
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#3
Guest_andreas68_*

Guest_andreas68_*
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Trotz des bedauerlichen Rücktrittes von Dr. Gassmann dürfen wir dankbar feststellen:

Nachdem die PBC in früheren Jahren den Ruf einer "pfingstkirchlich orientierten Partei" hatte, konnte nun zur kommenden Europawahl ein breites Bündnis christlicher Kräfte geschmiedet werden. Auf der PBC-Liste finden sich Vertreter aus Landeskirchen (auch Evangelikale und pietistische Gemeinschaftskreise), evangelischen Freikirchen, freien Gemeinden, Baptisten und Pfingstkirchen. In den Bundesvorstand der PBC wurde auch ein Mitglied der Siebenten-Tags-Adventisten gewählt. Verbunden sind die Kandidaten durch die Liebe zum Herrn Jesus, die Bereitschaft, sich unter die Autorität des Wortes Gottes zu stellen, und durch gemeinsame politische Ziele und ethische Wertvorstellungen. Die PBC wird ihr Profil als Partei der Christen und des Lebensschutzes weiter schärfen. Für das Superwahljahr 2009 ist unser Ziel, mit Stimmenzuwächsen bei den Europa- und Bundestagswahlen sowie mit einem beachtenswerten Ergebnis bei der Landtagswahl in Sachsen das politische Gewicht der PBC zu vergrößern. Die Krise der Volksparteien eröffnet der PBC nun realistische Möglichkeiten, politisch Einfluss zu gewinnen.

Die Krise der Volksparteien eröffnet der PBC realistische Chancen auf Erfolge im Superwahljahr 2009

Schwerpunkte der kommenden Wahlkämpfe werden der Einsatz für eine Volksbefragung (Referendum) über den EU-Verfassungsvertrag und die Lebensschutzarbeit sein. Die Abtreibungsnot darf nicht aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwinden.

Die PBC sieht sich als Partei der politischen Mitte. Sie beteiligt sich an der Suche nach Lösungen in allen politischen Fragen, vorrangig aber setzt sie sich für folgende Schwerpunkte ein:

a) die Verteidigung der Christlichen Werte und
B) die Förderung der Familien.
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#4
Thomas

Thomas

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Ich empfinde die Entscheidung Bruder Gassmanns als einen folgerichtigen, weisen und auch (sich selbst und anderen gegenüber) starken und mutigen Schritt.

Thomas
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