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Helmut Bauers "Die Invasion der Außerirdischen"


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2 Antworten in diesem Thema

#1
Hebräer83

Hebräer83

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Helmut Bauer Satanist? - siehe dazu:

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„Die Invasion der Außerirdischen“ - wie man Predigten vergolden kann.

Die erste Auflage von „Die Invasion der Außerirdischen“ erschien im April 2006. Die Mühe, die Helmut Bauer damit hatte sein erstes und wohl einziges Buch zu schreiben, läßt sich daran ermessen, daß ein großer Teil schlicht eine verbesserte Verschriftlichung seiner Predigt „Die Schätze der unsichtbare Welt“ der Frühjahrsbibelschule 2005 ist.
Da mir 3 insgesamt 12 Minuten lange Mitschnitte sowie noch einige schriftliche Notizen von diesem Vortrag vorliegen (sie sind hier im Forum unter:

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zu finden (2. Post)), habe ich ein längeres Stück einmal neben den Text aus der „Invasion“ gestellt. (Weil es hier keine Tabellen-Funktion gibt stehen sie allerdings jeweils abwechselnd hintereinander. Die Predigt: grün, das Buch: blau).
Daß Bauer Predigten als Grundlage seines Buches wählte beweist, daß der „Apostel“ diese als maßgeblich und genug ansah, sie in schriftlicher Form einem großen Kreis zugänglich zu machen. Das Verschriftlichen von Predigten oder Auszügen von unserer Seite ist also nicht so unbedeutend und nichts sagend in Bezug auf die Lehre von WORT+GEIST, als daß er Herr Bauer nicht selbst schon getan hätte.
Bedenkt man, daß der Inhalt des Buches vermutlich aus einer oder zwei vorhandenen Predigten zusammengeschrieben ist (unter Einfügung einiger Bibelstellen, dann sind 9,90 € für ein dünnes broschiertes Heftchen (1 1/2 Zeilenabstand, Inhalt von Seite 8 bis 87, abzüglich 9 Seiten = 70) zzgl. Versand sicher ein gutes Geschäft.

Wir ham’ a Dienstpersonal, das extra für uns abgestellt ist. Die sind auch unsichtbar. [Die] Siehst du nicht. Die hörst du nicht. Ab und zu kann es sein, daß du die Gegenwart trotzdem wahrnimmst im Geist. Sie sind um dich herum. Es sind Viele, Mächtige, Große, Starke. Sie schützen dich.

Du hast Dienstboten, die jederzeit für dich abrufbar bereit stehen. Sie sind unsichtbare Wesen. Du siehst und hörst sie nicht, aber es kann vorkommen, daß du ihre Gegenwart im Geist verspürst. Sie umgeben dich rund um die Uhr. Sie sind große und starke Wesen (angeblich habe sie eine Größe von drei Metern) und beschützen und bewahren dich.


Man nennt sie dann „Schutzengel“. Gut sie zu haben, ha? [Es] Ist glaub` i au a mal gut wieder etwas ins Bewußtsein zu kommen. Zu mir hat jetzt a mal einer gesogt: „Ich bin ständig arbeitslos. Helmut, predige mal ein bißchen drüber.“ Nein, nicht wirklich. Das war a Witz.

Deshalb werden sie auch „Schutzengel genannt. Es ist gut sie zu haben.Hast du aber keine Erkenntnis und kein Bewußtsein, bleiben deine dienstbaren Geister arbeitslos und können den für sie bestimmten Auftrag nicht ausführen.


Aber wer bedient sich wirklich dieses Dienstpersonals Gottes? Ehrlich: wer bedient sich ständig da herinnen? Wieviel sind da? Schau, es sind sehr wenige. Aber sie [d.h. die Engel] sind für uns alle da. Für uns alle. Siehst du, daß wir auch da nicht die nötige geistliche Sicht haben dafür? Die warten ja nur drauf beauftragt zu werden. Die holen dir alles von dieser unsichtbaren Welt rein.

Aber wer im Leib Christi bedient sich schon dieses göttlichen Dienstpersonals? Viel zu wenige. Dazu fehlt noch die nötige geistliche Sicht. Dennoch stehen sie uns allen jederzeit zur Verfügung. Sie warten nur auf ihren „Arbeitseinsatz.“ Psalm 103,20-21 sagt es so:
„Lobt den HERRN, ihr seine Engel, ihr mächtigen Wesen, die ihr seine Befehle ausführt und auf seine Wort hört. Lobt den HERRN, ihr Engelscharen, die ihr ihm dient und seinen Willen tut.“ (Neues Leben)



Sie bereits dir alles vor. Alles! Sie bereiten dir schon deine nächste Arbeitstätte, die du bekommst, die noch viel besser ist wie die jetztige. Alles! Deine neue Heimat, wenn du umziehen willst. Alles! Sie bereiten dir alles vor, daß du überall wo du hingehst geöffnete Türen findest. Nur was sollen sie denn tun, wenn du sie nicht beauftragst?! (Applaus) Ich kann dir sagen, an was das liegt. Es liegt an diesem Mangel an geistlicher Sicht.

Sie bringen dir alles aus der unsichtbaren Welt und bereiten alles Nötige vor. Stehst du vor einem Arbeitsplatzwechsel, bereiten sie dir schon deine nächste, viel bessere Arbeitsstelle vor. Stehst du vor einem Umzug, bereiten sie dir schon dein neues Zuhause vor. Wo du auch hinziehst, findest du geöffnete Türen vor und hast Gunst bei den Menschen. Wie aber sollen die Engel für dich in Aktion treten, wenn du ihnen keinen Auftrag erteilst? Sie bleiben arbeitslos, weil es dir noch an geistlicher Sicht fehlt!


Es ist interessant: Satanisten arbeiten zu 100 Prozent mit ihren Dienstgeistern, weil die glauben das. Aber die Christen haben SO eine irdische Verhaftung, obwohl sie wirklich diese Geist-Menschen wären, daß sie nicht einmal das geistliche Dienstpersonal kennen. [Die] Bibel sagt, das sind „dienstbare Geister“.

Es ist interessant zu beobachten, daß Satanisten zu 100 Prozent mit ihren Dienstgeistern (Dämonen) zusammenarbeiten, denn sie glauben an sie. Christen hingegen, die Geist-Menschen sind, befassen sich größtenteils nur mit irdischen Dingen. Viele sind sich ihre „geistlichen Dienstpersonals“ nicht einmal bewußt.


Und du kannst sie - oder Gott - bitten, daß er sie beauftragt. Beide Sachen sind biblische korrekt. Einer legt so aus, der andere so. Egal, wie du es spürst, so mach’ es. Du kannst sagen: „Herr, beauftrage die Engel in Jesu Namen. Sende sie aus.“ Du kannst sie aber auch selbst aussenden, weil du in Christi, in Christi Statt hier bist. Und sie werden dir alles bereiten. Ist das net wunderbar? Solch mächtige Geistwesen zu haben? So starke Burschen? Halleluja!

Du kannst entweder Gott oder die Engel direkt um ihren Einsatz bitten. Beides ist biblisch korrekt. Sei geleitet vom Heiligen Geist! Du kannst z.B. bitten: „Vater, beauftrage die Engel in Jesu Namen, sende sie aus.“ Oder du kannst sie auch selbst aussenden. Du bist ja an Christi statt hier auf Erden und sie werden dir alles vorbereiten. Ist es nicht wunderbar, solche mächtigen und starken Geistwesen als Schutzengel zu haben?


Die sind so stark, wenn du mit dem Auto auf Abwege gerätst, daß [sie] dich wieder hinrichten. Zack! [Da] Sagen viele: „Wie von Geisterhand.“ Ja, was war das wohl? Das war ja eh die Geisterhand. Aha. Halleluja. Also denke dran: In dieser Geistwelt sind wir zuhause, in dieser Übernatürlichen Welt. Wir dringen ein, als die echt Erleuchteten, weil wir Den haben, der diese Welt völlig beherrscht.“

Solltest du z. B. mit dem Auto von der Fahrbahn geraten, schieben sie dich wie von Geisterhand wieder auf die Fahrbahn zurück. Vergiss nicht, daß du in dieser Geistwelt zu Hause bist, in dieser übernatürlichen Welt, denn Er, der diese Welt völlig beherrscht, lebt in dir. ALLES ist ihm untertan.“

Vortrag: „Die Schätze der Unsichtbaren Welt“, Helmut Bauer, Frühjahrsbibelschule 2005, ca. Minute 32 bis 37.
Helmut Bauer: „Die Invasion der Außerirdischen“, April 2006, Seite 18-20.

Weitere Zitate aus: „Die Invasion der Außerirdischen“


„Wenn ein Mensch nicht aus Gottes Geist geboren wird bleibt er in diesem „seelischen Sumpf der Gefühle“ stecken, außer er öffnet sich für den Teufel und seine dämonischen Mächte. Dann tritt auch er in einen übernatürlichen, geistlichen Bereich ein und diese Dämonen vollführen sehr wohl „geistliche Leistungen.“ Ich kenne mich darin aus, denn früher, in meinem „alten Leben“, befaßte ich mich mit diesen pervertierten Geistern. Die wirkten zerstörerisch und ich habe es nicht einmal gemerkt.“ (S. 35)

Als ich mich vor meiner Bekehrung dieser Geistebene öffnete, verwandelte ich mich in einen eiskalten Menschen. Mich interessierten andere Menschen nicht mehr nur ICH war interessant. Das ist eines der ersten Warnsignale.“ (S. 37)
[In der Predigt sagt er: „Ich habe mir diese Ebene lange bevor ich Christ wurde geöffnet, und wie ich in diese Ebene hineingegangen bin, wurde ich eiskalt. Ich war viel stärker, mich interessierten die Menschen nicht mehr, nur ich war interessant. Da hast du die erste Warnung, sie werden eiskalt, sie gehen über Leichen.“ ca. Minute 10]

„Du gehörst einer anderen Rasse an, einer vollkommen neuen Spezies. Total übernatürlich und außerirdisch bist du. Du wurdest vom Himmel auf diese Erde importiert. Göttliches Leben und sein Wesen sind in dich hineingepflanzt worden. Du hast einen himmlischen Vater bekommen. Nicht mehr der Gott dieser Welt, Satan, ist dein Vater, sondern Gott ist jetzt dein Vater.“ (S. 30)

„Männer und Frauen Gottes stehen endlich auf und schauen nicht länger auf das Sichtbare, sondern auf diese geistlichen Wahrheiten. Das ist das Wichtigste. Du gehörst nicht mehr zu dieser ungläubigen Rasse, die Jesus durch das Beispiel von Thomas wiedergibt.“ (S. 42)

„Ich sage dir, denke um! Die Zeit der Umkehr ist angebrochen. Die gesamte Christenheit ist bisher den Weg des Fleisches gegangen. Ganz egal welche Kirche, Gemeinde oder geistlichen Leiter das waren und sind, sie alle bewegten sich vorwiegend in der seelischen Ebene, im Fleisch. Kann der Weg des Fleisches Glaubwürdigkeit vermitteln? Niemals! Es ist ein Weg der Finsternis und somit dieser negativen, weltlichen, gefallenen Atmosphäre unterworfen. Derjenige der im Fleisch wandelt marschiert auf der Ebene des Verlierers.“
(S. 66)
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#2
Rolf

Rolf

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„Die Invasion der Außerirdischen“ - wie man Predigten vergolden kann.


Als ich mich vor meiner Bekehrung dieser Geistebene öffnete, verwandelte ich mich in einen eiskalten Menschen. Mich interessierten andere Menschen nicht mehr nur ICH war interessant. Das ist eines der ersten Warnsignale.“ (S. 37)
[In der Predigt sagt er: „Ich habe mir diese Ebene lange bevor ich Christ wurde geöffnet, und wie ich in diese Ebene hineingegangen bin, wurde ich eiskalt. Ich war viel stärker, mich interessierten die Menschen nicht mehr, nur ich war interessant. Da hast du die erste Warnung, sie werden eiskalt, sie gehen über Leichen.“ ca. Minute 10]

„Du gehörst einer anderen Rasse an, einer vollkommen neuen Spezies. Total übernatürlich und außerirdisch bist du. Du wurdest vom Himmel auf diese Erde importiert. Göttliches Leben und sein Wesen sind in dich hineingepflanzt worden. Du hast einen himmlischen Vater bekommen. Nicht mehr der Gott dieser Welt, Satan, ist dein Vater, sondern Gott ist jetzt dein Vater.“ (S. 30)

„Männer und Frauen Gottes stehen endlich auf und schauen nicht länger auf das Sichtbare, sondern auf diese geistlichen Wahrheiten. Das ist das Wichtigste. Du gehörst nicht mehr zu dieser ungläubigen Rasse, die Jesus durch das Beispiel von Thomas wiedergibt.“ (S. 42)


Was schreibt der Bauer denn da für einen Senf. Nach eigenem Bekunden hat er sich doch garnicht bekehrt, sondern will angeblich ohne ein eigenes Interesse an Jesus mit dem Heiligen Geist erfüllt worden sein.

allerdings ist es sehr interessant, dass Bauer hier selbst über seine von Zeugen berichtetete Vergangenheit im Satanismus erzählt. Er merkt bloß nicht, dass diese Eiseskälte ihm immer noch anheim ist. Seine Lehre, sein Verhalten seine persönlichen Verlautbarungen bezeugen eine Brutatlität, selbst dann, wenn er über Lieb philosophiert.

Bauer hat diesen satanischen Geist keineswegs überwunden. Er steckt im Gegenteil so tief wie nie drin. Sein lebendiges Zeugnis widersprucht seiner Niederschrift. Sein Apostelgehabe, seine willkürlichen internen Machtspielchen zeugen davon, dass er so Ichbezogen ist wie nie zuvor.

Es ist schon erschreckend, wie sehr die Ereignisse bei Wort und Geist sowohl der ersten, als auch der zweiten Verlautbarung über Wort und geist widersprechen. So hat man noch im März 2008 die These herausgegeben, W+G sei keine Bauerbewegung. Aber heißt es nicht in der Bibel: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen?

Die Früchte von Herrn bauer sind: Tatsächliche Eiseskälte, völlig übersteigertes Machtgehabe und ein ausgeprägter Lügengeist.

Wer Ohren hat zu hören, der höre!


Herzliche Grüße

Rolf
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#3
Hebräer83

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Weitere Zitate aus „Die Invasion der Außerirdischen“ zum Thema: Bauer’s Anthropologie (Lehre vom Wesen des Menschen) und Kosmologie (Lehre vom Wesen der Welt)

„Auch wenn dein Körper schon jahrelang mit Krankheitssymptomen kämpft, heißt das nicht, daß es dabei bleiben wird. Wenn du mit dieser Autorität und in diesem Bewußtsein zu deinem kranken Körper sprichst, hat es damit ein Ende. Ich habe lange Zeit in meinem Körper Schmerzen gehabt. Aber nicht ich habe Schmerzen gehabt, sondern mein Körper. Seit ich diese Offenbarung lehre und sie umsetze, verschwinden die Schmerzen. Warum? Weil ich Autorität ausübe, indem ich befehle: „Schmerzen, raus mit euch! Ich will euch nicht und ihr gehört mir nicht und ich lasse euch in dieser „Abteilung Körper“ nicht zu.“ Ich vergleiche meinen Körper mit einer Abteilung. Er ist nur ein Teil von mir. Ich bin nicht Körper, ich bin nicht Seele, ICH BIN GEIST und wenn dieser „körperlichen Abteilung“ etwas fehlt, wird sie von Gott wieder hergestellt.“ („Die Invasion der Außerirdischen“, S. 34)

Bauer predigt hier keine Gegensätze: Er lebt in einem Körper, insofern ist dieser ein Teil seiner Person, aber dieser gehört – nach Bauer - nicht zum Wesen seines Menschseins. „Ich bin nicht Körper [...], ICH BIN GEIST“ ist seine Aussage.

„Durch den Fall Adams wurde der Mensch zu einem sinnesgesteuerten Menschen. Er fiel buchstäblich aus der geistlichen Welt Gottes heraus. Ab diesem Zeitpunkt konnte er sich nicht mehr in dieser göttlichen Dimension aufhalten. Durch seinen Ungehorsam gewannen die Sinne die Oberhand, die Vorherrschaft und Macht. Deshalb kam man zu der Schlußfolgerung, daß der Mensch nur aus Seele und Körper besteht, denn etwas Übernatürliches war nicht mehr vorhanden. Wenn ein Mensch nicht aus Gottes Geist geboren wird, bleibt er in diesem „seelischen Sumpf der Gefühle“ stecken, außer er öffnet sich für den Teufel und seine dämonischen Mächte. Dann tritt auch er in einen übernatürlichen, geistlichen Bereich ein und diese Dämonen vollführen sehr wohl „geistlichen Leistungen.“ (S. 35)


„Göttliches Leben und sein Wesen sind in dich hineingepflanzt worden. Du hast einen himmlischen Vater bekommen. Nicht mehr der Gott dieser Welt, Satan, ist dein Vater, sondern Gott ist jetzt dein Vater.“ (S. 30)

Bauer’s Anthropologie steht in guter Wort-des-Glaubens-Tradition.
Aus dem zweiten Zitat läßt sich die „neue satanische Schöpfung“ Kenyons herauslesen, das nicht mehr die „Handschrift Gottes“ trägt, weil der göttliche Geist im Menschen, sein göttliches Wesen, tot ist (Seele und Körper allein gelten als negativ: „Er HAT dich (durch die „neue Schöpfung des Geistes“) aus diesem Gefängnis der Sinne (d.h. Körper), aus dieser Knechtschaft der Seele befreit“ (S.25)). Der Mensch lebt nurmehr mit seinem Zweit-„Geist“, seinem Seelen-„Geist“ ein Seelen-Leben.
Im ersten Zitat, in dessen Zusammenhang Bauer von seiner Satanismus- und Esoterik-Vergangenheit spricht, lehrt er, daß der Mensch sich einen dämonischen „Ersatz-Geist“ beschaffen kann, um das irdische, negative, schwache, weil un-geistliche Dasein als fleischlich-seelische („psychische“) Kreatur zu überwinden.
Alles allem predigt Bauer jenen strengen Gegensatz zwischen Hylikern und Pneumatikern, die die Gnosis kennt (Kurt Rudolph, „Die Gnosis“, S. 99). Anders sind dann auch solche Genesis-Darstellungen wie die von Michael Trenkel nicht vorstellbar, der den gerade als „lebendige Seele“ geschaffenen Adam (vgl. Gen 2,7) zu einem „Fragment“ erklärt. Nach jener Anthropologie darf es eben nicht sein, daß Gott den Menschen (Körper und Geist/Seele) eine „lebendige Seele“, und nicht einen „Geist“ nennt, auch wenn man dazu Entstellungen am Bibelwort vornehmen muß.

Zwei weitere Zitate zu diesem strengen Gegensatz:

„Sie (die Dämonen) quälen ab und zu noch unser Fleisch, aber unseren Geist können sie nicht antasten, weil er ja AUS GOTT ist. Unser Fleisch können sie hin und wieder belügen, täuschen und verunsichern, denn Satan ist der Vater der Lüge. Diese dämonischen Geister haben keinerlei Macht und Autorität über dich. Wenn du aber als Christ deinen Blick nicht auf die geistliche Welt Gottes gerichtet hast, sondern auf diese dämonische Welt des Teufels [...] konzentrierst du dich mehr auf das Reich der Finsternis als auf das Reich des Lichts.“ (S. 39)


Wenn Gott dich ansieht, sieht Er Sich in dir, weil du aus Ihm geboren bist. Deshalb kann Er nichts Schlechtes bei dir entdecken. Für Ihn bist du perfekt, weil Er dich mit geistlichen Augen sieht.“ (S. 46)


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