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Keine Entwarnung bei Rauschmittelsucht


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Rolf

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Keine Entwarnung bei Rauschmittelsucht





Der Bundesvorsitzende des „Blauen Kreuz“, Klaus Richter: Rückgang bei Alkohol, Steigerung bei Drogen. Foto: Blaues Kreuz
E l b i n g e r o d e (idea) – Trotz eines leicht rückläufigen Alkoholkonsums in Deutschland besteht nach Auffassung des evangelischen Fachverbands für Suchtkrankenhilfe „Blaues Kreuz in Deutschland“ (Wuppertal) kein Grund zur Entwarnung.
Wie der Bundesvorsitzende, Klaus Richter (Elbingerode/Ostharz), gegenüber idea sagte, bleibe der Suchtmittelgebrauch auf konstant hohem Niveau. Zwar sei die Gesamtmenge des Alkoholkonsums in den vergangenen 15 Jahren von etwa 12 auf 10 Liter reinen Alkohols pro Kopf und Jahr zurückgegangen, doch steige der Drogenmissbrauch besonders unter Jugendlichen. Sie griffen auch wieder zunehmend zur Flasche.

Wie eine Umfrage des Magazins „Stern“ (Hamburg) vom 24. September feststellt, konsumiert fast die Hälfte der Deutschen über 14 Jahren wöchentlich oder noch häufiger Alkohol. Laut Richter gehört Alkoholgenuss zur hiesigen Kultur. Doch dies gefährde eine beachtliche Minderheit von etwa 8 Prozent der Konsumenten, die in ein schädigendes Trinkverhalten oder in schwere Abhängigkeit geraten könnten. Die Hilfe für Suchtkranke sei eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft und dürfe nicht nur der professionellen Suchthilfe überlassen werden. Richter empfiehlt Menschen, die sich über ihr Rauschmittelkonsumverhalten nicht im Klaren sind, eine Selbstkontrolle, bei der man Häufigkeit und Anlässe des Trinkens überlege. Häufiges Denken an Alkohol, schnelles Trinken oder Rechtfertigungsversuche seien Zeichen einer Sucht. Auch Angehörigen Betroffener legt Richter nahe, Hilfe zu suchen.
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