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Was das Evangelium uns über Engel und Dämonen lehrt


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Was das Evangelium uns über Engel und Dämonen lehrt





von Michael Morrison

Engel sind Geistwesen, Boten und Diener Gottes. Sie spielen eine besondere Rolle in vier wichtigen Ereignissen in Jesu Leben und Jesus bezog sich bei Gelegenheit auf sie, als er über andere Themen lehrte.

Die Evangelien haben nicht den Zweck, all unsere Fragen über Engel zu beantworten. Sie geben uns nur nebensächliche Informationen, wenn Engel die Bühne betreten.

In der Evangeliumsgeschichte betreten Engel vor Jesus die Bühne. Gabriel erschien Zacharias, um ihm zu verkünden, dass er einen Sohn bekommen würde – Johannes, den Täufer (Lk 1,11-19). Gabriel sagte auch der Maria, dass sie einen Sohn haben würde (V. 26-38). Josef wurde darüber von einem Engel im Traum berichtet (Mt 1,20-24).

Ein Engel verkündete den Hirten die Geburt Jesu und ein himmlisches Heer lobte Gott (Lk 2,9-15). Ein Engel erschien Josef abermals im Traum, um ihm aufzutragen, nach Ägypten zu fliehen und dann wieder, als es sicher war, zurückzukehren (Mt 2,13.19).

Engel werden wieder bei der Versuchung Jesu erwähnt. Satan zitierte eine Bibelstelle über die Be¬schützung durch Engel und Engel dienten Jesus, nachdem die Versuchung vorüber war (Mt 4,6.11). Ein Engel half Jesus im Garten Gethsemane während einer schweren Versuchung (Lk 22,43).

Engel spielten auch bei der Auferstehung Jesu eine wichtige Rolle, wie uns die vier Evangelien berichten. Ein Engel rollte den Stein weg und sagte den Frauen, dass Jesus auferstanden war (Mt 28,2-5). Die Frauen sahen einen oder zwei Engel im Inneren des Grabes (Mk 16,5; Lk 24,4.23; Joh 20,11). Göttliche Boten wiesen auf die Bedeutung der Auferstehung hin.

Jesus sagte, dass Engel auch eine wichtige Rolle spielen werden, wenn er zurückkommt. Engel werden ihn bei der Rückkehr begleiten und die Auserwählten zum Heil und die Bösen zur Vernichtung sammeln (Mt 13,39-49; 24,31).

Jesus hätte Legionen von Engeln herbeirufen können, aber er bat nicht darum (Mt 26,53). Sie werden ihn begleiten, wenn er zurückkommt. Engel werden beim Gericht beteiligt sein (Lk 12,8-9). Wahrscheinlich ist dies der Zeitpunkt, wenn die Menschen die Engel „über dem Menschensohn hinauf- und hinabfahren sehen“ (Joh 1,51).

Engel können als Person erscheinen oder mit ungewöhnlicher Herrlichkeit (Lk 2,9; 24,4). Sie sterben nicht und heiraten nicht, was offensichtlich bedeutet, dass sie keine Sexualität haben und sich nicht fortpflanzen (Lk 20,35-36). Die Menschen glauben manchmal, dass ungewöhnliche Ereignisse von Engeln verursacht werden (Joh 5,4; 12,29).

Jesus sagte, „dass diese Kleinen, die an mich glauben“, Engel im Himmel haben, die auf sie auf¬passen (Mt 18,6.10). Engel freuen sich, wenn Menschen zu Gott um¬kehren und Engel bringen die verstorbenen Gerechten ins Paradies (Lk 15,10; 16,22).

Dämonen

Jesus sagte auch, dass der Teufel „seine Engel“ hat (Mt 25,41). Sie werden häufiger Dämonen oder böse oder unreine Geister genannt. Der Hauptdämon ist Satan (was „der Widersacher“ bedeutet), auch Teufel genannt (einer, der andere verführt), Beelzebub (Herr des Hauses), der Böse, der Feind, der Versucher oder Fürst dieser Welt.

Mehr als irgendwelche anderen Abschnitte der Heiligen Schrift erwähnen die Evangelien oft Dämonen – aber so wie bei den Engeln beantworten die Evangelien nicht all unsere Fragen – sie geben uns nebensächliche Informationen über Dämonen, wenn sie mit der Geschichte Jesu in Berührung kommen. In nahezu allen Fällen liegt die Betonung darauf, dass Jesus bereits absolute Macht über böse Geister hat.

Dämonen verursachten für die Menschen eine Vielzahl von Problemen: Krankheit, Stummheit, Blindheit, Schreien, partielle Lähmung, ungewöhnliche Kraft, Schüttelkrämpfe, Wunden und Wahnsinn. Einige Menschen waren durch eine Vielzahl von Dämonen vollständig besessen; andere waren nur zum Teil beeinflusst.

Jüdische und heidnischen Teufelsaustreiber hatten ausgeklügelte Rituale und Worte (Mt 12,27; Mk 9,38), aber Jesus befahl den Dämonen einfach, zu verschwinden und sie gehorchten. Er benutzte seine eigene Autorität über sie. Er gab diese Autorität seinen Jüngern (Mt 10,1; Lk 10,17), aber sie waren dabei nicht immer erfolgreich (Mk 9,18).

Satan ist der Hauptfeind des Evangeliums (Mt 13,19), aber er kann es nicht aufhalten. Jesus hat ihn auf mehrfache Weise besiegt. Jesus widerstand seinen Versuchungen (Mt 4,1-11), er befreite seine Gefangenen (Lk 13,6) und vereitelte seine Pläne durch Gebet (Lk 22,31-32).

In einem Gleichnis beschrieb sich Jesus selbst als derjenige, der Satan fesselt und seinen Besitz raubt (Mt 12,29). Er sprach darüber, dass er Satan vom Himmel fallen sah (Lk 10,18). Durch seinen Tod am Kreuz stieß Jesus den Satan aus (Joh 12,31-32). Satan wurde gerichtet (Joh 16,11).

Genauso wie unser Heil und Gottes Reich schon hier sind, aber noch nicht in ihrer Fülle, so ist es auch mit der Niederlage Satans. Er wurde besiegt, aber er arbeitet immer noch gegen das Evangelium. Jesus sagte voraus, dass der Sieg am Ende des Zeitalters vollständig sein würde (Mt 13,39-42; 25,41). Es gibt eine Zeit, die für den Teufel und seine Engel festgelegt wurde, um sie zu bestrafen (Mt 8,29).



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