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Angriff auf Darwin


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Eine Antwort in diesem Thema

#1
Rolf

Rolf

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Evolutionstheorie an US-Schulen





Angriff auf Darwin





Louisianas Gouverneur Jindal hat ein Gesetz unterzeichnet, das dem Kreationismus den Weg in die öffentlichen Schulen ebnen könnte. Jindal gilt als heißer Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten.

Ein als potenzieller Kandidat für den Posten des Vizepräsidenten geltender US-Gouverneur hat ein Gesetz in Kraft gesetzt, das dem Kreationismus den Weg in die öffentlichen Schulen ebnen könnte.

Das Gesetz erlaubt es den Schulen in Louisiana, bei der Behandlung der Evolutionstheorie "Zusatzmaterialien" ("supplemental materials") einzusetzen. Um was es sich dabei handeln könnte, lässt es offen.

In dem von Louisianas Gouverneur Bobby Jindal unterzeichneten Regelwerk heißt es, die Behörden sollten "die offene und objektive Diskussion über wissenschaftliche Theorien wie die Evolution, den Ursprung des Lebens, die Erderwärmung und das Klonen von Menschen erlauben".

Das Gesetz solle "nicht so verstanden werden, als unterstütze es irgendeine religiöse Lehre oder benachteilige oder begünstige bestimmte Glaubenssätze".

Der Gesetzentwurf war von konservativen christlichen Gruppen und Verfechtern des sogenannten "intelligent design" unterstützt worden, die sich dafür einsetzen, dass die christliche Schöpfungsgeschichte in den Schulen gleichberechtigt neben der Evolutionstheorie unterrichtet wird. Jindals Büro lehnte eine Stellungnahme am Freitag ab.

Jindal gilt als einer der Politiker, die der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain als Stellvertreter nominieren könnte. Viele konservative Christen in den USA lehnen die auf Charles Darwin zurückgehende Evolutionstheorie über die natürliche Selektion ab, die die Grundlage der modernen Biologie bildet. Stattdessen glauben sie an eine wörtliche Auslegung der biblischen Schöpfungsgeschichte.
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#2
1Joh1V9

1Joh1V9

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Ist ja interessant. Bei uns in der Schule kam die Schöpfung im Religionsunterricht und es wurde darüber diskutiert, ob man daraus eine Theorie ableiten kann. Im Bio-Unterricht wirkt die Schöpfungsgeschichte wie ein Fremdkörper, weil die Biologie einen materialistische Wissenschaft ist, d.h. Lebeweisen, insbesondere auch Menschen, nicht als Geistwesen ansieht.
Die Darwinsche Theorie versagt insbesondere bei der Frage nach der Entstehung des Lebens. Die Wahrscheinlichkeit, daß so komplexe Eiweißmoleküle enstehen, wie sie in allen Lebewesen auf der Erde zu finden sind, ist indes so gering, sie ist praktisch Null, daß das Universum um einige 10er Potenzen größer oder älter sein muß, damit eine Theorie der zufälligen Entstehung von Leben funktionieren kann.

Daß es Leben gibt, und das sehen auch kluge Atheisten so, ist wirklich ein Wunder. Der Kreationismus ist leider auch nicht die Lösung, denn einen schöpferischen Akt Gottes kann man nicht mit einer wissenschaftlichen Theorie belegen. Wohl aber kann man der Evolutionstheorie ihre Grenzen aufzeigen und z.B. im Schulunterricht Einwände gegen Evolution präsentieren.
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