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Mal wieder ein neuer Artikel zum Thema Sex vor der Ehe


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9 Antworten in diesem Thema

#1
Dave

Dave

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Leider ein Thema wo noch viel Unwissenheit unter Christen herrscht.

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Kritik und Verbesserungsvorschläge zum Thema sind wie imemr willkommen.

Gruß und Gottes Segen
Dave Remmel
  • 0

#2
bibelpoint

bibelpoint

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Hallo Dave,

ich habe auf

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gelesen:

"Gott will, dass wir viel und guten Sex haben".

Geht man mit solchen Aussagen nicht aus den Gleisen des Neuen Testamentes?

Noch eine Frage:

Ich achte und respektiere deine Fleißarbeiten, auch zum Thema Ehe. Eins aber vermisse ich oft:

Wenn Ehe (natürlich) wenn möglich öffentlichgemacht wurde, dann zieht das aber noch nicht nachsich,
dass dies wie verpflichtendende Gebote zu behandeln sind. (Die Gebote dagegen werden gern vernachlässigt.)

Christen sind auch verheiratet, wenn sie in völligem Bewusstsein der Gottesverbindlichkeit
vor Gott die Ehe erklären, ohne dass ein Ritual stattfindet oder Zeugen dabei sind.

Ist das aber alles möglich, ist es sicherlich gut, aber nicht Pflicht.

Wie sonst in Verfolgung, falscher Staatsgesetze und dergleichen? Selbst das Standesamt ist ja im Sinne des Kampfes
gegen das Christentum erst zur Pflicht gemacht worden. Wenn wir bedenken, wieviel katholische Priester dagegen waren
und ins Gefängnis kamen (Kulturkampf) -nicht dass ich die kath. Kirche verteidigen will, es geht mir nur ums Prinzip-

Wenn wir bedenken, dass ikonoklastische Urchristen wegen des Bilderverbotes heute nicht mal Ausweise hätten,
könnten sie bei der Staatstreue unserer heutigen Christen nicht mal heiraten.

Deshalb glaube ich, sollte man schon viel klären -danke dafür!- aber nicht die Staatstreue zum vordergründigen
Grund machen.
Ein säkularer Staat, der explizit die Heirat vor Gott in der Kirche verwehrt (außer nach der Ehelichung, wie tolerant...)
macht mir schon Bauchschmerzen...

Gottes Segen,

bibelpoint
  • 0

#3
Dave

Dave

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"Gott will, dass wir viel und guten Sex haben".

Geht man mit solchen Aussagen nicht aus den Gleisen des Neuen Testamentes?


Warum? Weil es sich nicht gehört das laut zu sagen? Ich bin der Meinung, dass viele Probleme die wir heute in dem Bereich haben, darin begründet worden sind, dass der Satan es in der Vergangenheit geschafft hat, uns Christen einzureden, Sex sei etwas Verwerfliches... Selbst bei aufgeklärten Christen findet man dieses Denken oft noch im Hinterkopf.
Wir müssen wieder anfangen das zu thematisieren in den Kirchen und auch in den Gottesdiensten. Unsere Kinder brauchen ein gesundes Verhältnis zum Sex, ein Verhältnis das durch ihre Eltern und durch die Gemeinde geprägt ist und nicht durch Handy-Pornovideos die man auf dem Schulhof austauscht.

Gott ist der Erfinder von Sex. Er hat Sex so angelegt, dass es etwas schönes ist. Wieso sollte man das nicht so sagen?

Christen sind auch verheiratet, wenn sie in völligem Bewusstsein der Gottesverbindlichkeit vor Gott die Ehe erklären, ohne dass ein Ritual stattfindet oder Zeugen dabei sind.

Im Römer 13 (Vers habe ich nicht im Kopf) steht ganz klar, dass wir uns der staatlichen Autorität unterordnen sollen. Mag sein dass das in Tacka-Tucka-Land anders ist, aber hier in Deutschland gilt man dann als verheiratet, wenn man beim Standesamt war. Solange unsere staatlichen Gesetze der Bibel nicht klar widersprechen - und das ist hier nicht Fall - sind wir daran gebunden.

Wir können auch nicht sagen "Christen haben auch dann schon ihren Führerschein wenn sie ein halbes Jahr kräftig geübt haben und sich wirklich in vollem Bewusstsein ihrer Verantwortung vor den Verkehrsteilnehmern ins Auto setzen und losfahren."

Die Ehe ist ein Bund - ein Vertrag. Die Heirat beim Standesamt ist die übliche Vorgehensweise beim Schließen eines Ehevertrages. Wenn im Alten Testament Bünde geschlossen wurden, hat man das damals auch mit der üblichen Vorgehensweise gemacht. Man hat z.B. Tiere in zwei Hälften geteilt und ist durch diese Hälften hindurchgegangen. Selbst Gott hat sich an diesen Brauch gehalten als er mit Abraham seinen Bund gemacht hat - und er hätte das am wenigsten nötig gehabt sich an dieses "Ritual" zu halten.

Sorry wegen der harten Worte - aber imo ist sowas nichts weiter als Scheinheiligkeit. Man ist nicht bereit die Verantwortung für den Partner zu übernehmen - zumindestens nicht soweit, als dass man bereit wäre, das auch schriftlich in einem Bund vor Staat und Gesellschaft zu besiegeln. Das will man dann noch mit irgendwelchen frommen Umschreibungen rechtfertigen.
Meistens geht es nur darum, dass man mit dem Sex nicht warten will und eine fromme Ausrede dafür braucht "Ja vor Gott sind wir ja schon verheiratet"...
Wenn wir in der Bibel die Antwort auf die Frage "Trauschein, ja oder nein" suchen, müssen wir nunmal den Kontext betrachten, da es hier keine klare Ja/Nein Antwort gibt. Aber die Antwort fällt hier imo SEHR eindeutig aus. Es gibt keine einzige Bibelstelle, welche die "Wir-Sind-Uns-Ja-Einig-Theorie" stützt. Selbst bei Adam und Eva finden wir eine Art "Trauung".
Das was Du oben beschreibst ist eine Verlobung und KEINE Ehe!

Ich hab immer das Gefühl, dass wir Christen versuchen, so wenig wie möglich vom Wort Gottes umzusetzen - uns so weit wie möglich aus dem Fenster zu lehnen so, dass wir so gerade noch das Gleichgewicht halten können.
"Öffentliche Trauung??? Standesamt??? Sowas habe ich nicht nötig. Sowas ist weltlich!"

Sowas ist hochmütig und scheinheilig, weiter nichts.... Ich habe genügend Paare gesehen die so gedacht haben und deren Beziehung zerbrochen ist wenn es mal schwieriger wurde. Weil man braucht sich ja keinen Stress machen. Man hat ja keine Konsequenzen zu fürchten.

Aber sowas ist kein BUND. Ein Bund kostet immer was. Wo ein Bund nichts kostet ist wenig VerBINDlichkeit! Es heißt nicht umsonst "Testament". Wo es ein Testament gibt, musste jemand sterben. Für den neuen Bund musste Jesus sterben, damit wir vor Gott als rein dastehen können. Und genauso ist es beim Ehebund. Es kostet etwas!!!
Es kostet etwas, sich als Mann vor die Gemeinde zu stellen und zu sagen: "Ja, ich stehe zu meinem Wort! Ich werde diese Frau ein Leben lang lieben und ehren, und höher achten als mich selber!"
Die Ehe ist nur ein Sinnbild auf den Bund Gottes mit uns. Jesus ist auch nicht in irgendeiner Hinterhofgasse ermordet worden, "Hey Leute, komm mal eben mit, das machen wir hier ganz anonym für uns beim Abendmahl. Ihr schreibt das dann in die Bibel rein und dann zählt das auch, wir sind uns ja schließtlic heinig"
Er hat seinen Blutsbund ÖFFENTLICH gemacht, er ist vor aller Augen auf Golgatha hingerichtet worden und hat gesagt: "Ja, ich stehe zu meinem Wort..." - es hat ihn was gekostet!!

Gruß, Dave
  • 0

#4
Rolf

Rolf

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Christen sind auch verheiratet, wenn sie in völligem Bewusstsein der Gottesverbindlichkeit vor Gott die Ehe erklären, ohne dass ein Ritual stattfindet oder Zeugen dabei sind.



Das ist in der Tat ein vielverbreiteter Irrtum. Mal ganz davon abgesehen, dass ich Daves Ausführungen zur staatlichen Unterordnung unterstreiche, gab es in der Bibel zu keiner Zeit eine Eheschließung ohne Rechtsfolgen.

Inzwischen haben sich unsere Gesetze ja dahingehend gewandelt, dass Ehen ohne Standesamt anerkannt werden. Die Bibel dagegen hat sich nicht geändert. Man hat auch im AT nicht einfach eine Frau genommen, oder gar durch Beischlaf die Ehe besiegelt.

Ich habe dazu einen ausführlichen Beitrag verfasst, den man hier lesen kann:

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Herzliche Grüße


Rolf
  • 0

#5
bibelpoint

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"Gott will dass wir viel und guten Sex haben".

Geht man mit solchen Aussagen nicht aus den Gleisen des Neuen Testamentes?


Warum? Weil es sich nicht gehört das laut zu sagen? Ich bin der Meinung, dass viele Probleme die wir heute in dem Bereich haben, darin begründet worden sind, dass der Satan es in der Vergangenheit geschafft hat, uns Christen einzureden, Sex sei etwas Verwerfliches...


Nun, es geht doch nicht darum, dass Sex etwas Verwerfliches ist.
Sondern dass man mit Aussagen wie "Gott will dass wir viel und guten Sex haben" einen Ton
anschlägt, der völlig an den Intentionen der Apostel vorbeizielt."

Bitte nichts hineinlesen, was ich nicht gesagt habe.

Gruß.
bibelpoint
  • 0

#6
bibelpoint

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Christen sind auch verheiratet, wenn sie in völligem Bewusstsein der Gottesverbindlichkeit vor Gott die Ehe erklären, ohne dass ein Ritual stattfindet oder Zeugen dabei sind.


Das ist in der Tat ein vielverbreiteter Irrtum. Mal ganz davon abgesehen, dass ich Daves Ausführungen zur staatlichen Unterordnung unterstreiche, gab es in der Bibel zu keiner Zeit eine Eheschließung ohne Rechtsfolgen.


Ich meine, dass diese Ausführungen nicht bedenken, dass Gott auch den Menschen eine Ehe schenkt, die in Zeiten
in denen sie nicht staatskonform leben können, heiraten möchten.

Keiner von euch ist auf dieses Beispiel eingegangen; wo es doch ein Beispiel ist, dass die Jahrhunderte bzw.
die beiden jahrtausende durchzieht.

Ich schrieb "wenn sie in völligem Bewusstsein der Gottesverbindlichkeit vor Gott die Ehe erklären".
(Nach Schiffbruch, auf einer Insel z.B. ?, oder wenn der Staat etwas verlangt, was ein Christ nicht
tun kann [auch wenn ihr anderer Meinung seid]).


Ich schrieb nicht, von "einfach eine Frau nehmen", oder "Ehe durch Beischlaf gründen".

Ich habe so ein bisschen den Eindruck, dass ihr von unserer "Freiheit" so überzeugt seid.

Weil aber die Argumente der Unterordnung an die verfassungsmäßige Ordnung oft völlig fehlverstanden worden sind,
möchte ich noch eins sagen:

Die überzogene, und eigentlich freimaurerische These von der völligen Unterordnung an den Staat
führt noch dazu, dass die Christen das Kennzeichen aus Off. 13 auf ihre rechte Hand oder Stirn annehmen (RFID-Chip).
  • 0

#7
Rolf

Rolf

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Wir wissen ja, dass Gott sagte, dass alles was er gemacht hat, sehr gut ist.
Aber es gibt Themen, mit denen eckt man immer wieder an, egal wie richtig die Aussage sein mag. Sexualität steht da sicherlich ganz vorne. Ich persönlich habe als Seelsorger da ein ganz entspanntes Verhältnis dazu, weil ich mich mit dem Thema immer wieder mal auseinandersetzen muss.

Allerdings ist mir nur zu gut bekannt, wie schwierig das oft genug mit Christen ist, da hat man sich in den Köpfen mancher Leute schon versündigt, wenn man das Wort Sexualität ausspricht.

Ich denke, als Christ muss jeder selbst entscheiden, wie offensiv er mit dem Thema umgeht, man kann nicht aus Rücksicht vor jeder verbogenen Ansicht das Thema aussparen. Dann könnte man eigentlich garnichts mehr kommunizieren, weil man immer jemanden findet, dem irgendwas unangenehm ist.

Natürlich sehe ich das Anliegen. Schließlich geht es darum, dass wir miteinander so umgehen, dass wir dem Anderen nicht ein Stein des Anstoßes werden. Da muss man dan die echten von den künstlichen Steinen sorgfältig unterscheiden.


Herzliche Grüße

Rolf
  • 0

#8
bibelpoint

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[quote name="Dave"][quote]"Gott will, dass wir viel und guten Sex haben".


Sorry wegen der harten Worte - aber imo ist sowas nichts weiter als Scheinheiligkeit. Man ist nicht bereit die Verantwortung für den Partner zu übernehmen - zumindestens nicht soweit, als dass man bereit wäre, das auch schriftlich in einem Bund vor Staat und Gesellschaft zu besiegeln. Das will man dann noch mit irgendwelchen frommen Umschreibungen rechtfertigen.

Sowas ist hochmütig und scheinheilig, weiter nichts...[/quote]

Hallo Dave,
wegen der "harten Worte" brauchst du dir keine Gedanken zu machen, ich finde sie nicht hart; und ein Forum ist ja dazu da,
seine Meinung sagen zu können.

Danke dafür.

"Hochmütig und scheinheilig" ist schon ziemlich kritisch, andere kriegen dafür von Rolf einen richtig harten Rüffel,
z.B. wenn ich das geschrieben hätte.

Ich aber will gern alles dem Herrn überlassen.

Deine ausladenden Erklärungen zeigen, dass du meine Intention nicht verstanden hast. Ich habe deshalb meine
Ausführungen nochmal durchgelesen, kann aber den Punkt nicht finden, wo ich mich falsch ausgedrückt habe.

Ich kann auch nicht erkennen, dass ich Leuten das Wort reden wollte, UNVERBINDLICHKEITEN zu leben.

Grüße und Gottes Segen.
  • 0

#9
bibelpoint

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[quote name="Dave"][quote]

Ich hab immer das Gefühl, dass wir Christen versuchen, so wenig wie möglich vom Wort Gottes umzusetzen - uns so weit wie möglich aus dem Fenster zu lehnen so, dass wir so gerade noch das Gleichgewicht halten können.
[/quote]

Hallo Dave,

ich habe eine Bitte.

Ich möchte auf www.2jesus.de etwas lesen, was du übers Gebotehalten geschrieben hast. (Die Schrift ermahnt uns ja dazu).

Ich finde es aber nicht; außer die Forumsbeiträge


z.Z. 303 Beiträge

Würdest du mir bitte helfen, deine persönliche Meinung herauszukristallisieren?

z.B. URL angeben.

Zur Vermeidung eines Missverständnisses: Ich will nicht zum Ausdruck bringen,
dass Christen "durchs Gebotehalten" gerecht werden oder "gerettet sind".

Aber: Zeige mir bitte deine Gebote, von denen du denkst, dass Paulus sie meint
(1. Kor. 7,19). [Gottes Gebote].

Da du sehr inhaltsreich schreibst, bin ich sehr daran interessiert.

Grüße und Gottes Segen,
bibelpoint
  • 0

#10
Dave

Dave

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Schau hier nicht so oft rein, will aber hier noch antworten...

Sondern dass man mit Aussagen wie "Gott will dass wir viel und guten Sex haben" einen Ton
anschlägt, der völlig an den Intentionen der Apostel vorbeizielt."

Tut er das?
- Gott hat uns geschaffen
- Gott hat uns so geschaffen, dass Sex Spaß macht
- Gott hat gesagt dass es "gut" sei wie er es geschaffen habt

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten
a) Gott ist ein Sadist und hat Sex nur zur Fortpflanzung gemacht
B) Gott wollte dass wir Spaß an der Sexualität haben



Ich meine, dass diese Ausführungen nicht bedenken, dass Gott auch den Menschen eine Ehe schenkt, die in Zeiten
in denen sie nicht staatskonform leben können, heiraten möchten.

Keiner von euch ist auf dieses Beispiel eingegangen; wo es doch ein Beispiel ist, dass die Jahrhunderte bzw.
die beiden jahrtausende durchzieht.


Warum ich nicht darauf eingegangen bin??? Ganz einfach: Es spielt keine Rolle! Als Petrus in Bezug auf Johannes angefangen hat zu hyperventilieren hat Jesus auch gesagt: "Kümmer Dich um Deinen Kram!" und genauso ist es bei Dir.
Das ist genau das gleiche wie die ständigen Argumente von Ungläubigen: "Jaaaa aber die armen kleinen Kinder im Dschungel des Amazonas. Die haben doch nie die Möglichkeit gehabt, Jesus anzunehmen!" Darauf antworte ich immer: "Und? Wen interessiert das? Du HAST die Möglichkeit Jesus anzunehmen und DU hast einmal keine Ausrede, überlass die armen kleinen Kinder im Dschungel mal Gott!"
Hier ist es das gleiche: SOLLTEST Du mal in der Verlegenheit sein, mit einer Frau alleine auf einer einsamen Insel zu stranden, kannst Du Dir dann immer noch Gedanken machen, ob es nun Gottes Wille ist, dass Ihr ohne Trauschein Sex habt. Da das aber nunmal gerade nicht der Fall ist, macht es wenig Sinn darüber zu debattieren.

Die überzogene, und eigentlich freimaurerische These von der völligen Unterordnung an den Staat

Es geht nicht um eine "überzogene" Unterordnung. Denn hier entspricht die Regelung des Staates (Eheschließung nur durch einen Verbindlichen Vertrag) nunmal zu 100% der biblischen Wahrheit. Ob wir das nun wahrhaben wollen oder nicht.

führt noch dazu, dass die Christen das Kennzeichen aus Off. 13 auf ihre rechte Hand oder Stirn annehmen (RFID-Chip).

Christen lassen sich sehr leicht täuschen - eine dieser Täuschungen ist zum Beispiel, dass das Zeichen aus der Offenbarung irgendein Chip ist, den man sich einpflanzen lässt. Wer das glaubt hat imo die Offenbarung nicht verstanden (als ob irgendein Computerchip darüber entscheiden könnte, ob man in den Himmel oder die Hölle kommt).


Deine ausladenden Erklärungen zeigen, dass du meine Intention nicht verstanden hast.

Ich habe sie sehr wohl verstanden. Ich stimme damit nur nicht überein.


Aber: Zeige mir bitte deine Gebote, von denen du denkst, dass Paulus sie meint
(1. Kor. 7,19). [Gottes Gebote].

Naja das fängt bei 2. Mose 20 an und zieht sich bis ins 5. Buch Mose: Sprich: ALLE Gebote!

Beispiel:
In [url)

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Mose 19,19[/url], steht, dass wir keine Gewänder anziehen sollen, die aus zwei verschiedenen Sorten Stoff gemacht sind...

Versteh mich nicht falsch, ich persönlich halte das nicht für wichtig und sehe es auch nicht falsch an, wenn wir das heute tun... ABER:

Wir lesen so eine Stelle und erkennen, dass wir das heute nicht mehr so tun, weil so ziemlich alle Kleidungsstücke mehrere Stoffarten enthalten.
Was machen wir? Wir sagen nicht: "Okay wir kaufen jetzt nur noch 100% Baumwolle" sondern wir fangen an, darüber nachzudenken, zu debattieren und zu theologisieren, was es für Gründe dafür gibt, dass dieses Gebot für uns heute nicht mehr gilt.

Ist nur ein Beispiel von vielen... Man könnte hier auch das Thema Kopftücher nehmen oder sonst irgendwas. Wie gesagt, ich sage nicht dass die Mädels alle Kopftücher anziehen müssen. Ich will nur aufzeigen, wie wir heute teilweise mit dem Wort Gottes umgehen.

Gruß, Dave
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