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Ehe aus Biblischer Sicht


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Rolf

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Ehe aus Biblischer Sicht





Was ist die Ehe, wann beginnt sie, was gehört dazu?

1.Mose 2,24

"Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und sie werden sein ein Fleisch." [a ]a) Mt 19,5.6; 1. Kor 6,16; Eph 5,31

Bevor das passiert, soll Gott befragt und um seinen Segen gebeten werden, dann den Segen der Eltern (gemäß den 10. Geboten 2. Mo. 20,12) erbitten; Ri 14,2:

"Und als er heraufkam, sagte er's seinem Vater und seiner Mutter und sprach: Ich hab ein Mädchen gesehen in Timna unter den Töchtern der Philister; nehmt mir nun diese zur Frau.".

Denn die Eltern richten die Hochzeit aus, s. Mt. 22,2; oder Hld 3,11:

"kommt heraus und sehet, ihr Töchter Zions, den König Salomo mit der Krone, mit der ihn seine Mutter gekrönt hat am Tage seiner Hochzeit, am Tage der Freude seines Herzens."

Laut Bibel beginnt die Ehe mit einem öffentlichen Bund vor Zeugen,

Rut 4,11:
"Und alles Volk, das im Tor war, samt den Ältesten sprach: Wir sind Zeugen. Der HERR mache die Frau, die in dein Haus kommt, wie Rahel und Lea, die beide das Haus Israel gebaut haben; sei stark in Efrata, und dein Name werde gepriesen zu Bethlehem."



indem sich das Brautpaar den Treueschwur gibt, wie in Hes 16,8b:

"Und ich schwor dir's und schloß mit dir einen Bund, spricht Gott der HERR, daß du solltest mein sein."

uns von Gott berichtet wird. Dann erfolgt traditionell und voller Freude die Hochzeitsfeier Joh 2,2-3:

"Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen.
Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr."

Vergl. auch Mt 22,3-4; Mt 25,10; Lk 14,8 usw. Jesus gebraucht diese Vergleiche mit der Hochzeit, den Gästen, der Feier oft.

Damit ist die Hochzeit geschlossen und die Ehe fängt an.

Eine "heimliche" Ehe, begründet ebenso wenig eine von Gott gesegnete Ehe, wie ein "heimlicher" Christ ein von Gott gesegneter Christ ist Lk 12,8-9:

"Ich sage euch aber: Wer mich bekennt vor den Menschen, den wird auch der Menschensohn bekennen vor den Engeln Gottes. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes."

Das öffentliche Bekennen, der Freude, der Ernsthaftigkeit, der lebenslangen Treue, der Liebe, der Versorgung und damit des Akzeptieren der weiteren biblischen Ehegesetze, nur das zählt in Gottes Augen als geschlossene und gültige Ehe.

Eine Hochzeit ist etwas "ganz hohes" in Gottes Augen.

Den höchsten Bund, den Gott selbst schließt, schließt er mit Jesu (der heilig ist) und der Gemeinde (die heilig ist) in Form einer (heiligen) Hochzeit, Offb 19,7:
"Laßt uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet."

Nun fängt die Ehe an und das Brautpaar darf sich auf das gemeinsame Leben in der Ehe freuen.

"Das deutsche Wort Ehe ist übrigens ein wunderbares Wort", hörte ich einst in einer Predigt, "da ist E iner und E ine und dazwischen ist der H err.

Zitat aus "Ehe und Familie in der Zerreißprobe:

Im Neuen Testament sagt Paulus zum Beginn einer Ehe:

"Können sie sich aber nicht enthalten, so sollen sie heiraten" (1.Korinther 7,9). Die Hochzeit markiert also den Beginn einer Ehe und nicht ein sexuelles Erlebnis. Erst durch einen öffentlichen Bund wird einer zum Lebensgefährten des anderen. Und erst dadurch wird der Weg frei für geschlechtliche Gemeinschaft. Alle andere Sexualität ist Unzucht (siehe auch Galater 5,9 und 1. Korinther 6,9-11).

Diese kompromißlose Einordnung der heterogeschlechtlichen Sexualität in die Ehe und die klare Verurteilung von Ehebruch, Unzucht, Homosexualität, Inzest und Sodomie als Greuelsünden (3. Mose 20,10-17) bedeutet aber keinesfalls, dass die Bibel leibfeindlich ist und keinerlei Freude an der Sexualität zulässt.

Zitatende.


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