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Scheidung schadet: Nur Treue ist C02-Neutral


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Rolf

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Scheidung schadet: Nur Treue ist C02-Neutral






Ein Kommentar von Brenda Berning



Scheiden tut weh. Auch der Umwelt.

04.12.2007


Gründe sich nicht zu trennen gibt es viele. Geld, eine letzte Hoffnung oder ein neuer Versuch, moralische oder religiöse Gründe, im schlimmsten Falle die Kinder.

Nun gibt es noch einen Grund. Eine neue US-Studie belegt: Scheiden ist umweltschädlich. Wobei es natürlich nicht die Scheidung an sich ist, die der Umwelt zuleibe rückt.

Jianguo Liu, Wissenschaftler an der amerikanischen Uni in Michigan, hat nämlich herausgefunden, dass Single-Haushalte pro Kopf etwa 46 Prozent mehr Strom und 56 Prozent mehr Wasser verbrauchen, als es Haushalte tun, in denen zwei Personen leben.

Die umweltignoranten Geschiedenen verschwenden laut Liu im Jahr 73 Milliarden Killowatt-Stunden Strom, die sie für zwei Kühlschränke, zwei Computer und zwei Fernseher verbrauchen. Außerdem wollen 38 Millionen zusätzliche Zimmer tapeziert, beheizt und beleuchtet werden.

Zwischen 1998 und 2002 hätten 7,4 Millionen komplette Haushalte eingespart werden können, wären amerikanische Paare einfach zusammengeblieben.

Dass dies nicht immer so einfach ist, zeigt die drastisch ansteigende Zahl der Scheidungen auf der ganzen Welt. Aber vielleicht gibt es ja auf der nächsten Scheidungsmesse bereits Life-Style-Berater die die sich auf den umweltbewussten Single-Haushalt spezialisiert haben. Möglicherweise entdeckt auch ein schlauer Fuchs diese ergiebige Marktlücke für sich. Er könnte die Geschiedenen mit schlechtem Gewissen in einem Online-Portal zusammenführen, um Zweckgemeinschaften im Sinne der Ecological Correctness zu gründen.

Den wohl einfachsten und schönsten Weg aus dem Dilemma empfiehlt allerdings Liu selbst: Die "neuen" Singles sollten sich wieder verlieben. Ob in den alten Partner oder in einen Neuen, lässt er offen.

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