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Katholischer Bischof: EU macht Christen mundtot


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Rolf

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Katholischer Bischof: EU macht Christen mundtot




Von: Evangelische Nachrichtenagentur idea

F r e u d e n s t a d t (idea) – Die Europäische Union wendet sich zunehmend gegen das Christentum. Die Weigerung, einen Gottesbezug in die Präambel der EU-Verfassung aufzunehmen, sei der Anfang gewesen. Jetzt mehrten sich die Versuche, bekennende Christen mundtot zu machen, sagte der katholische Weihbischof Klaus Dick (Köln) beim ersten Ökumenischen Bekenntniskonvent, der vom 13. bis 15. Oktober in Freudenstadt stattfand. Die Ablehnung des designierten EU-Innen- und Justizkommissars Rocco Buttiglione durch den Innenausschuß des Europaparlaments bezeichnete Dick als „eine Art Christenverfolgung“. Buttiglione, ein bekennender Katholik, hatte Homosexualität Sünde genannt, sich zugleich aber gegen jede Diskriminierung Homosexueller gewandt. Nach Ansicht der Kritiker habe der Italiener einen Gesinnungsfehler, der ihn vom Amt eines EU-Kommissars ausschließe, erklärte Dick.

Kritik übte der Bischof auch daran, daß die EU die Türkei aufgefordert habe, Ehebruch nicht als Straftat anzusehen. Wer eheliche Treue verlange, wie es auch die Bibel tue, gelte offenbar als Europa-unfähig. Der Konventspräsident, Prof. Peter Beyerhaus (Gomaringen bei Tübingen), berichtete aus Schweden, daß ein Pastor zu einer einmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt worden sei, weil er praktizierte Homosexualität unter Berufung auf die Bibel als Sünde und als kulturellen Krebsschaden kritisierte hatte. In Deutschland müßten Religionslehrer mit Disziplinarverfahren rechnen, wenn sie mit Grundschülern allzu drastisch über die Hölle sprechen, berichtete der Vorsitzende des Arbeitskreises für Religionsfreiheit der Deutschen Evangelischen Allianz, Pfarrer Paul Murdoch (Sachsenheim bei Stuttgart). Die biblische Überzeugung, daß Menschen, die nicht an Jesus Christus glauben, auf ewig verdammt seien, passe nicht zum Zeitgeist. Bekennende Christen würden massiv eingeschüchtert.

Verfassungsgericht kontra Verfassung: Gott spielt keine Rolle

Der Politikwissenschaftler Prof. Konrad Löw (Baierbrunn bei München) bezeichnete sich selbst als Verfolgungsopfer, das um seines Engagements für Wahrheit und Gerechtigkeit willen leiden müsse. Die Bundeszentrale für politische Bildung habe sich von einem Aufsatz Löws distanziert, die entsprechende Ausgabe des „Deutschland-Archivs“ eingestampft und sich für die Veröffentlichung entschuldigt, ohne eine Begründung zu geben. Daraufhin habe ihn die Konrad-Adenauer-Stiftung von drei Vorträgen ausgeladen. Die CSU habe ihn zum Parteiaustritt genötigt. In dem Aufsatz, so Löw, habe er nachgewiesen, daß das Bundesverfassungsgericht die Gottesbezüge im Grundgesetz nicht beachte. In keinem Urteil habe die Präambel, daß sich das deutsche Volk die Verfassung „im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen“ gegeben habe, eine Rolle gespielt. Das höchste deutsche Gericht spreche statt dessen von der Verpflichtung zur Eigenverantwortung.

Das Sittengesetz, das laut Grundgesetz das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit beschränke, sei zur Selbstbestimmung geworden. Dies bedeute nach Ansicht des Gerichts, daß die Freiheit des einzelnen seine Grenze an seiner Selbstbestimmung finde. Ein solcher Satz sei aber sinnlos. Die Kritik, so Löw weiter, könne sich auch auf seine Aussage beziehen, daß das deutsche Volk als Ganzes den nationalsozialistischen Verbrechen im Dritten Reich nicht zugestimmt habe. Dabei habe er jüdische Historiker zitiert, daß auf einen deutschen Judenhasser 50 Deutsche gekommen seien, die mit den verfolgten Juden Mitleid empfunden hätten. Offensichtlich dürfe man Überzeugungen nicht äußern, wenn sie politisch nicht korrekt seien, sagte Löw.

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