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Gibt es eine Hölle?


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Rolf

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Gibt es eine Hölle?


Für viele Menschen ist die Hölle ein Reizthema; sie weichen dieser Thematik aus, weil sie Angst vor der Antwort haben, weil sie sonst ihr Leben überdenken und vor allem ändern und verändern müssten. Die Frage nach der Hölle setzt eine bewusste Entscheidung voraus; sie ändert so oder so unsere Einstellung.

Diese Frage spaltet auch die Christenheit: Viele können sich nicht vorstellen, dass Gott die Menschen, die verloren gehen, auf ewig in die Hölle steckt. "Gott ist schliesslich barmherzig!", sagen sie. Und: "Das macht aus der Frohen Botschaft eine Drohbotschaft!"

Ja, Gott ist barmherzig, und doch gibt es eine Hölle als einen Ort der ewigen Qual. Niemand anders als Jesus Christus hat so oft und so eindrucksvoll vor der Hölle gewarnt! Diese Tatsache macht aus der Frohen Botschaft keinesfalls eine Drohbotschaft, denn die Entscheidung liegt bei uns; jeder Einzelne von uns ist selbst verantwortlich dafür, ob er das ewige Leben oder die ewige Verdammnis erfährt.

Gerade Zeugen Jehovas bestreiten die Tatsache der Hölle mit dem Hinweis auf Gottes Barmherzigkeit: Damit aber stempeln sie Gott zum Lügner.

Vor allem blendet es aus, dass es in unserer Entscheidung und in unserer Verantwortung liegt, ob wir verloren gehen. Wenn ich eine Straftat begehe und ins Gefängnis muss: Wer ist dann dafür verantwortlich? Die Zeugen, die mich gesehen und gegen mich ausgesagt haben? Der Staatsanwalt, der gegen mich ermittelte? Die Polizisten, die mich verhafteten? Der Richter und die Schöffen, die mich verurteilten? Die Wärter, die mich beaufsichtigen? - Nein, oh nein! Verantwortlich bin ich selbst, denn ich habe mich schuldig gemacht und muss dafür die Konsequenzen tragen.

Sicher: Gott vergibt. Aber nur dann, wenn wir Seinen eingeborenen Sohn annehmen. Wir Menschen - jeder einzelne von uns, Du genauso wie ich (und hier sei zugegeben: vor allem Ich!) - sind schuldig geworden vor Gott und haben Schulden. Einer muss also die Zeche zahlen.

Das war und ist auch der Grund, warum Jesus in die Welt kam. "Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich afu den Sohn verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben. Gott sandte den Sohn nicht in die Welt, um die Menschen zu verurteilen, sondern um sie zu retten. Wer sich an den Sohn hält, wird nicht verurteilt. Wer sich aber nicht an ihn hält, kist schon verurteilt, weil er Gottes einzigen Sohn nicht angenommen hat." So Lesen wir es im Johannesevangelium Kapitel 3, Verse 16 - 18.

Wir haben also die Chance, der Hölle und der Verdammnis zu entrinnen. Uns muss klar sein, dass es eine Hölle gibt, einen Ort der ewigen Qual und Pein. Das sagt die Bibel so.

Es gibt also kein gnädiges Verlöschen, kein barmherziges Aus. Die Hölle ist der Ort ewiger Pein; dort wird Zähneknirschen und Klappern sein, ein Ort, aus dem es kein Entrinnen mehr geben wird.

Das Bewusstsein bleibt erhalten. Der Tod, den die Bibel meint, ist nicht der biologische, der medizinische Tod, sondern der geistliche, das ewige Getrennt sein von Gott. Der feurige Pfuhl, aus dem Schwefel und Qual aufsteigen wird Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit, wird in der Offenbarung als der zweite, endgültige Tod bezeichnet. Dieser Tod löscht das Bewusstsein nicht aus; es bleibt erhalten auf immer.

Es gibt auch keine Allversöhnung; die Hölle ist also kein Ort, in dem wir für eine mehr oder weniger lange Zeit geläutert werden. Allversöhner übersehen hier drei Dinge:

1.) Solche Extreme wie Joseph Stalin und Adolf Hitler würden letztendlich auch gerettet.

2.) "Wer sich an den Sohn hält, hat das ewige Leben. Wer nicht auf den Sohn hört, wird niemals das Leben finden; er wird dem Zorngericht Gottes nicht entgehen." (Johannes 3:36).

3.) Sie übersehen, dass es für die Sünde wider den Geist keine Vergebung gibt, dass die Sünde wider den Geist eine Sünde ist, die auf ewig bleibt. In Markus 3:28-29 lesen wir: "Das versichere ich euch: Alles kann den Menschenvergeben werden, jede Sünde, auch jede Gotteslästerung, wie schlim sie auch sei. Wer aber den Heiligen Geist beleidigt, für den gibt es keine Vergebung, er ist auf ewig schuldig geworden."

Wir Christen müssen uns bewusst sein, dass es eine Hölle gibt; dieses Bewusstsein und die Liebe zu den Verlorenen macht uns eifrig, Seinen Missionsbefehl zu erfüllen. Wer die Hölle ausblendet, macht es sich bequem und vergisst, dass Gott nicht nur barmherzig, sondern auch gerecht ist.

Die Hölle ist eine reale und realistische Bedrohung, doch wir, die wir gerettet sind, müssen sie nicht fürchten. Das ist ja gerade diei Frohe und freimachende Botschaft Jesu Christi: Dass es eine Alternative gibt, nämlich ewiges Leben in Seinem Königreich.

Wenn wir Gott und Seinem Wort wirklich glauben, dürfen wir auch diejenigen Textstellen nicht übersehen, die uns unbequem sind; wir dürfen sie nicht ausblenden. So machen wir Gottes Wort beliebig und verlieren die Ehrfurcht vor Ihm und Seinen Geboten. Machen wir uns bewusst, dass es eine Hölle als den Ort ewiger Verdammnis und Qual gibt, um eifrige Retter und Verkündiger Seines Wortes zu werden!

Bibellesetipps:

"Viele, die in der Erde schlafen, werden erwachen, die einen zu ewigen Leben, die anderen zu ewiger Schmach und Schande."
(Daniel 12:2)

"Dann wird der König zu denen auf seiner linken Seite sagen: 'Gehet mir aus den Augen, Gott hat euch verflucht! Fort mit euch in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel vorbereitet ist!"
(Matthäus 25:41)

"Auf diese also wartet die ewige Strafe. Die anderen aber, die den Willen Gottes Getan haben, empfangen das ewige Leben."
(Matthäus 25:46)

"Der Tod und die Totenwelt wurden in den See von Feuer geworfen. Dieser See von Feuer ist der zweite endgültige Tod. Alle, deren Namen nicht im Buch des Lebens standen, wurden in den See von Feuer geworfen."
(Offenbarung 20:14-15)

"Aber die Feiglinge und Treulosen, die Abgefallenen, Mörder und Ehebrecher, die Zauberer, die Götzenanbeter udn alle, die sich nicht an die Wahrheit hielten, finden ihren Platz in dem See von brennenden Schwefel. Das ist der zweite, endgültige Tod."

"Der Rauch von diesem quälenden Feuer steigt in alle Ewigkeit zum Himmel. Alle, die das Tier und sein Standbild verehren und das Kennzeichen seines Namens tragen werden Tag und Nacht keine Ruhe finden."
(Offenbarung 14:11)

"Dann wurde der Teufel , der sie verführt hatte, in den See von brennenden Schwefel geworfen, in dem schon das Tier und der falsche Prophet waren. Dort werden sie in alle Ewigkeit Tag und Nacht gequält."
(Offenbarung 20:10)

"Fürchtet euch nicht vor denen, die nur den Leib, aber nicht die Seele töten können. Fürchtet euch vor Gott, der Leib und Seele ins ewige Verderben schicken kann."
(Matthäus 10:28)

Lies auch:

Lukas 16:19-31
Die Geschichte - nicht Gleichnis! - vom reichen Mann und vom armen Lazarus

Mit freundlichen Grüssen
Ihr

Markus Kenn
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