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Europa: Aggressiver Säkularismus


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Rolf

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Europa: Aggressiver Säkularismus





(30. September 2007/idea) – In Europa breitet sich eine aggressive Form des Säkularismus aus. Ziel sei, alles Religiöse aus dem öffentlichen Leben zu verbannen, sagte der Generalsekretär der Europäischen Evangelischen Allianz, Gordon Showell-Rogers (London), beim Allianztag der Deutschen Evangelischen Allianz im thüringischen Bad Blankenburg.
Die Strömung attackiere das Christentum in besonderer Weise. Die Situation gleiche der der ersten Christen. Auch ihnen sei die Umgebung nicht freundlich gesinnt gewesen. Das sei aber zugleich eine Chance für einen geistlichen Aufbruch in der Christenheit.

Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, der Direktor des Evangeliums-Rundfunks Jürgen Werth (Wetzlar), sprach sich für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen dem Hauptvorstand und den örtlichen Allianzen aus. Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Allianz zwar mehr als eine Million Evangelikale aus Landes- und Freikirchen repräsentiere, zum zentralen Allianztag aber nur etwa 100 kämen. Man habe es nicht geschafft, diese Zusammenkunft zu einer zentralen Veranstaltung zu machen, sagte Werth.

In seinem Vortrag zum Thema „Die Zukunft der Evangelikalen Bewegung – Wohin gehen wir?“ plädierte er für einen Allianztag, bei dem Vertreter der örtlichen Allianzen wichtige Entscheidungen in einer Art „Allianz-Parlament“ fällen. Ausserdem habe der Vorstand beschlossen, eine Klausurtagung zur Frage „Wofür stehen wir?“ einzuberufen. Er sehe eine Kernaufgabe darin, Unruhestifter zu sein. Werth: „Bei den Themen Lebensrecht und Stammzellenforschung dürfen wir keine Ruhe geben.“ Auch solle sich die Allianz weiter als Ideenschmiede verstehen.

Der Vorsitzende des Landesverbands Landeskirchlicher Gemeinschaften in Sachsen, Gottfried Geweniger (Lößnitz bei Aue), wies darauf hin, dass die Beteiligung am gemeinsamen Gebet, etwa bei der Allianzgebetswoche, selbst in frommen Regionen wie dem Erzgebirge zurückgehe.

Der Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste im Diakonischen Werk der EKD, Oberkirchenrat Erhard Berneburg (Hannover), ermutigte die Allianz, geistliches Profil zu zeigen: „Wo evangelisch draufsteht, muss das Evangelium auch erfahrbar sein.“ Die Allianz könne der EKD bei einer geistlichen Profilierung behilflich sein, gerade beim Thema Mission und Evangelisation. Die meisten missionarischen Projekte seien evangelikal. Sowohl die Allianz als auch die EKD sollten eine stärkere Zusammenarbeit anstreben – gerade in Zeiten, in denen Evangelikale unter einen Fundamentalismus-Generalverdacht gestellt würden.

Als Beispiel nannte Berneburg, dass das Missionswerk „Campus für Christus“ seit der ARD-Dokumentation „Hardliner des Herrn“ an manchen Hochschulen, an denen es jahrelang tätig ist, keine Räume mehr bekomme.
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#2
Rolf

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http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuell/2007_09_30_Atheismus_Europa.php



Als Beispiel nannte Berneburg, dass das Missionswerk „Campus für Christus“ seit der ARD-Dokumentation „Hardliner des Herrn“ an manchen Hochschulen, an denen es jahrelang tätig ist, keine Räume mehr bekomme.



Campus für Christus kann hier sicherlich nicht als repräsentativ benachteiligt gelten. Die dortigen Leute machen sich durchaus durch eigenes Fehlverhalten unbeliebt. Im Jahr 2003 haben wir uns auf Fehmarn leider als Beitrag zum "Jahr der Bibel" für das Jesus - Film - Projekt entschieden. So gut der Film auch ist und auch die Verbreitung optimal durchorganisiert, so haben wir doch die denkbar schlechtesten Erfahrungen mit dem Leiter dieses Projektes gemacht.

Dieser bot sich an, während des Projekts in deren Verlauf wir den Bürgern von Fehmarn kostenlos den Film als Geschenk überreichten, uns persönlich zu unterstützen, das seine familie ein Ferienhaus auf der Insel besitze und der die unterstützung mit einem Urlaub kombinieren wolle. Dieses Angebot hätten wir nicht annehmen sollen.

Dieser Mensch hat sich an keinerlei Verabredungen der Vorplanungen gehalten, durch seine Egozentrik ständig die operativen Tagesorganisationen torpediert, sich innerhalb unserer Gemeinde nicht als Gast integriert, sondern so getan, als hätte er das Recht die Gemeinde nach Campus - Vorstellungen zu verändern, wobei er nicht davor zurückscheute, Gemeindeglieder gegeneinander auszuspielen und aufzubringen.

Andererseits war er nicht fähig, zu Versammlungsbeginn ein Gebet zu sprechen und faselte ständig davon, dass an seinem Projekt auch Ungläubige mitarbeiten könnten. Es war ihm völlig egal, dass er damit gegen die Grundsätze unserer Ortsgemeinde verstieß und sah keinerlei Veranlassung, diese zu respektieren.

Dieses Projekt hatten wir damals Pionierarbeit im Internet angeboten, wodurch sich zahlreiche Leute angemeldet hatten. Das Angebot war verlockend. 14 Tage Urlaub im Surfparadies Fehmarn bei freier Kost und Logie gegen einen geringen Eigenbeitrag von 79 Euro und fünf Tage Projektmitarbeit. Diese 79 Euro hat der freundliche Herr von campus dann hinter unserem Rücken abkassiert und mitgenommen.

Als ich den guten Mann daraufhin auf seine Fehlverhalten aufmerksam machte, zeigte er sich völlig uneinsichtig, wies sämtliche Vorwürfe weit von sich. Erst nach etlichen Interventionen zahlte Campus schließlich 50% zurück.

Wir mussten daraus lernen, dass auch "Christen" mit Doktortitel eine enorme Unreife weisen können und das charakterliche Schwächen durch ein gutes Konzept nicht relativiert werden können.

Später habe ich von anderen Gemeinden gehört, dass die auch schon schlechte Erfahrungen mit Campus gemacht haben, die in die gleiche Richtung gehen.

Für mich persönlich war das der Missionsflop in meiner 33 jährigen Laufbahn als Christ schlechthin, zumal sich dieser freundliche Campus Mensch zwei Jahre später mit den Wort- und Geist - Leuten zusammentat und bei der Zerstörung unserer Gemeinde behilflich war.

Für mich ist völlig klar: Nie wieder eine Aktion oder irgendeine Zusammenarbeit mit Campus für Christus.
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