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Europas Verleger üben zum Islam Selbstzensur


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Rolf

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Europas Verleger üben zum Islam Selbstzensur

 

 

 

 

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#Als Rushdie veröffentlicht wurde, wurden Buchläden angegriffen und andere lehnten es ab das Buch zu verkaufen, aber die Verleger blieben standhaft. Heute nicht mehr. Op-ed.

 

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1047178.jpgGiulio Meottiצילום: עצמי

Als Salman Rushdie 1989 Die Satanischen Verse veröffentlichte, war Viking Penguin, der britische und amerikanische Verleger des Romans, von Islamisten täglichen Drohungen ausgesetzt. Wie Daniel Pipes schrieb, ähnelte das Londoner Büro mit Polizeibewachung, Metalldetektoren und einer Eskorte für Besucher „einem Schlachtfeld“. Am Büro in New York schnüffelten ausgebildete Hunde an Paketen und die Büros wurden zu einem „sensiblen Gebiet“ erklärt.

 

Viele Buchläden wurden angegriffen und viele andere weigerten sich das Buch zu verkaufen. Viking gab drei Millionen Dollar für Sicherheitsmaßnahmen aus, schwächelte aber nie. Heute unterziehen sich Verleger alle einer Selbstzensur. Und London kapituliert vor Einschüchterung.

 

Ein beliebtes Kinderbuch aus der Serie Biff, Chip and Kipper ist gerade zurückgezogen worden; der Grund waren Beschwerden, dass es Muslime als rassistisch darstellt, hieß es im Telegraph. Oxford University Press ist der Verleger von The Blue Eye, in dem junge Charaktere mit Hilfe eines magischen Schlüssels in ein fremdes Land transportiert werden. Kinder versammeln sich auf einem belebten Straßenmarkt, der irgendwo im Nahen Osten zu sein scheint; dort tragen Männer Turbane und Frauen sind in einen Niqab gekleidet.

 

Der Verleger sagte: „Das Buch ist komplett aus dem Druck genommen worden und wir haben unseren verbleibenden Buchbestand vernichtet, wenn auch eine kleine Zahl an Exemplaren immer noch in der Versorgungskette sein verblieben dürfte. Einige ältere Titel könnten immer noch in Buchläden oder gebraucht vorhanden sein.“

 

„Und es spielt keine Rolle“, erinnert sich die Times, dass „Millionen Kinder in England mit den Büchern von Biff, Chip und Kipper gelernt haben.“ Turbane und Niqabs sind nicht angemessen, sagt die BBC.

 

Der Islam wird im sogenannten Multikulturalismus mit weißen Handschuhen angepackt.

Eine Übersetzung von Dantes Göttlicher Komödie, von Lies Lavrijsen ins Flämische übersetzt, entfernte vor kurzem Mohammed aus der Hölle, um nicht „sinnlos beleidigend“ zu sein, wie der Verleger Blossom Books es ausdrückte.

 

Die Antwerpener Übersetzerin Lies Lavrijsen entfernte die Worte über Mohammed. „Bei Dante erleidet Mohammed ein rohes und demütigendes Schicksal, nur weil er der Wegbereiter des Islam ist“, sagt der Verleger. „Diebe oder Mörder in Dantes Hölle haben echte Fehler gemacht, als sie eine Religion schufen, die nicht verwerflich sein kann.“

 

In Deutschland blieb Gabriele Brinkmann, eine berühmte Romanautorin, ohne Verleger zurück. Nach Angaben des Verlagshaus Droste könnte ihr Roman Wem Ehre gebührt „Muslime verärgert“ und den Verleger Drohungen ausgesetzt haben. Daher wurde die Autorin aufgefordert einige Passagen zu zensieren, aber sie lehnte das ab und verlor das Verlagshaus.

 

Abdel Samads Buch Der islamische Faschismus: Eine Analyse wurde nicht in Kairo von Islamisten am Pfahl verbrannt, sondern in Frankreich von einigen feigen Verlegern. Das Pariser Verlagshaus Piranha hatte die Rechte das Werk ins Französische zu übersetzen und es gab auch ein Veröffentlichungsdatum bei Amazon. Aber das Verlagshaus machte im letzten Moment einen Rückzieher.

 

Der Leiter Kultur der dänischen Zeitung Jyllands Posten, Flemming Rose, musste sein Buch zur „Tyrannei des Schweigens“ in einem winzigen Verlag des Thinktanks Cato Institute veröffentlichen. Denn, so erklärte Rose der Washington Post, „andere Verleger haben in Angst gezögert“.

Der Vertrag mit dem Verlagsgiganten Little & Brown der berühmten britischen Journalistin Julie Burchill wurde nach Vorwürfen „islamophober Kommentare“ zerrissen (die Veröffentlichung erfolgte in einem winzigen Verlagshaus).

 

„The Jewel of Medina“, ein Roman der Amerikanerin Sherry Jones über das Leben von Mohammeds dritter Frau, wurde vom Mega-Verlagshaus Random House gekauft und dann in die Tonne gekloppt; der Verlag hatte der Autorin bereits einen großen Vorschuss gezahlt und schon eine ambitionierte Werbekampagne begonnen.

 

In der Zeit Salman Rushdies beugten sich viele westliche Verlagshäuser der Einschüchterung. Christian Bourgois, ein französischer Verlag, lehnte es ab das Buch zu veröffentlichen, nachdem er die Recht kaufte und dasselbe machte der deutsche Verlag Kiepenheuer. Andere Verlage entschieden sich Rushdies Mörder zu zähmen. Dazu gehörte Oxford University Press, das entschied, trotz der Boykott-Aufforderung von Rushdies Verleger Viking Penguin mit den zwei amerikanischen Verlagshäusern McGraw Hill und John Wiley an der Buchmesse in Teheran teilzunehmen.

 

Wir erinnern uns, dass das die Jahre waren, in denen Rushdies japanischer Übersetzer getötet, der norwegische mit einer Pistole angeschossen wurde und der italienische von Mandadori in Mailand ein Messer abbekam.

 

Heute ist die uralte Angst vor dem Islam in die neue Hegemonie des Wokeseins eingeschweißt worden. „Der Wokismus steht noch ganz am Anfang“, schreibt Pascal Bruckner diese Woch in Le Figaro. „Er wird als aus den USA importiertes Produkt eingeführt, besonders an Universitäten (Synthese von Asyl und Umerziehungslagern) mit all der Verführung des Neuen und Schicken. Er ist eine vorübergehende Modeerscheinung, die sich in eine linke Ideologie verwandelt und dazu bestimmt ist sich viele Jahre lang in den Medien, den Schulen und der Wirtschaft festzusetzen.

 

Er wird nur verschwinden, wenn die öffentliche Meinung des Unsinns oder erklärten Abscheulichkeiten zu Geschlecht, Identität, Rasse müde sind. Das wird eine ganze Generation brauchen. Wir sollten uns auf eine lange Welle der Zensur einrichten. Der Westen ist jetzt der Westen. Eine schwindende Zivilisation.


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