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Junge Muslime betreiben religiöses Mobbing an Schulen in Neukölln


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Junge Muslime betreiben religiöses Mobbing an Schulen in Neukölln

 

 

 

 

03.01.2022

 

 

csm_mobbing_antisemitismus_schule_crys_7Immer mehr Schüler in Berlin werden Opfer von Mobbing. Symbolfoto: pixabay.com

 

 

Berlin (IDEA) – An den Schulen im Berliner Bezirk Neukölln kommt es immer häufiger zu religiös geprägtem Mobbing durch junge Muslime. Das geht aus der Studie „Bestandsaufnahme konfrontative Religionsbekundungen in Neukölln“ hervor, die der Verein für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung (DEVI/Berlin) im Dezember veröffentlicht hat.

 

So würden Schülerinnen von Mitschülern bedrängt, ein Kopftuch zu tragen und in der Fastenzeit zu fasten. Immer wieder komme es zu Schlägereien auf dem Schulhof, weil etwa Beleidigungen in den sozialen Medien in die Schule hineingetragen würden. Die Verfasser haben die Namen der zehn befragten Schulen verfremdet. Die 46-seitige Studie liegt der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA vor.

 

Einfluss von Koranschulen steigt

 

Der Untersuchung zufolge kommen 90 Prozent der Kinder aus Familien mit nichtdeutscher Herkunftssprache, darunter immer mehr Araber. Die Eltern lebten zu einem sehr hohen Anteil von Transferleistungen und seien „bildungsfern“.

 

Die Pädagogen beklagten den wachsenden Einfluss von Koranschulen und Moscheegemeinden. Dies seien „politisch reaktionäre Kräfte“. Dadurch entferne man sich immer weiter von den Werten einer modernen Gesellschaft wie Selbstbestimmung, Offenheit und Gleichberechtigung.

 

Eine Schule berichtet, dass rund die Hälfte der Schüler bereits in Klasse 7 samstags die Koranschulen an den Moscheen besuche. Wie es weiter heißt, traut sich kein Kind mit türkischem, kurdischem oder arabischem Migrationshintergrund, Schweinefleisch zu essen, auch wenn es nicht religiös erzogen worden sei: Es würde sofort gemobbt, heißt es in der Studie.

 

Schüler wollen Israel aus dem Atlas „schneiden“

 

Auch verbale Entgleisungen gegenüber Lehrern seien an der Tagesordnung. So sei ein Lehrer als „ungläubiger Hund“ beschimpft worden. Eine Lehrerin berichtet: „Ich als türkische Frau kann im Sommer nicht mit einem kurzen Kleid auf der Straße laufen.“ Sie müsse „allen Ernstes“ auch darauf achten, was sie anziehe.

 

Eine Schulleiterin sagt über ihre Schüler: „Und dann will man Israel aus dem Atlas rausschneiden und übermalen. Dabei wissen die meisten nicht einmal, was Israel ist.“ Diese Einstellung hätten sie in ihren Elternhäusern gelernt.

 

Ungeschriebene Gesetze auf dem Schulhof

 

DEVI-Leiter Michael Hammerbacher schreibt in der Einleitung der Studie, dass die Themen konfrontative Religionsausübung und Islamismus bis heute nicht genügend erforscht seien. Denn schon allein die Beschäftigung mit dem Thema „gilt manchen irrtümlich als verdächtig nah an rechtspopulistischer Stimmungsmache“ sowie an Diskriminierung von religiösen Kindern und Jugendlichen. Doch auf den Schulhöfen gebe es dort, wo orthodoxe Religionsauslegungen die Alltagsregeln dominierten, ungeschriebene Gesetze.

 

Bezirksbürgermeister: Hilferufe aus den Schulen

 

Zustimmung bekommt Hammerbacher vom Bezirksbürgermeister von Neukölln, Martin Hikel (SPD): „Immer wieder erreichten uns in den letzten Jahren Hilferufe aus Bildungseinrichtungen, weil bestimmte Religionsinterpretationen keinen Spielraum, keine Toleranz für anderen Meinungen oder sogar für wissenschaftliche Erkenntnisse zulassen.“

 

 

Von den 328.000 Einwohnern Neukölln sind 21,5 Prozent Deutsche mit Migrationshintergrund und 26,1 Prozent Ausländer aus 160 Nationen.


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