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Jutta: So fand ich aus dem Irrweg der Esoterik


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Rolf

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Jutta: So fand ich aus dem Irrweg der Esoterik

 

 

 

 

Veröffentlicht: 3. Juli 2021 Autor: 

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Ich habe mich bei meiner Mutter entschuldigt, dass ich sie einmal als Versuchskaninchen für eine Hausaufgabenübung in Reiki benutzt habe, nachdem ich in dieser esoterischen „Energiearbeit“ den zweiten Grad erlernt hatte.

 

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Mir war damals überhaupt nicht klar, was ich ihr damit angetan habe. Sie hat mir auch rückgemeldet, dass das nicht so gut getan hat – und auch sie war Gott sei Dank beschirmt.

Übrigens sagte sie mir, als ich sie um Vergebung bat, dass ich da nicht sehr gut beieinander gewesen sei, als ich den Reiki-Kurs gemacht habe! Und ich selber fand mich so toll, weil ich glaubte, an meiner „Weiterentwicklung“ zu arbeiten.

Während ich das Buch „Lichtarbeit, der Weg ins Dunkel“ gelesen habe, wurde mir nochmal und vielleicht tatsächlich erst in vollem Ausmaß bewusst, wie gefährlich und falsch das alles ist.

Ich war auch eine Suchende, ich wollte mehr vom Leben als nur Arbeiten, Geldverdienen, in einer Partnerschaft sein, Anerkennung. Und ich hatte immer schon furchtbare Lebensangst und wollte sie loswerden.

Die Kirche hatte mir – wie mir schien – nicht viel zu geben und ich war mit 22 aus der katholischen Kirche ausgetreten, danach erst einmal beim Kartenlegen gelandet, bei einer von einer Freundin empfohlenen Wahrsagerin und bei einem Astrologen. Das Perfide war, dass so vieles tatsächlich „gestimmt“ und mein Problem scheinbar auf den Punkt gebracht hat.

 

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Und doch war es nicht die Lösung. Aber es ging weiter.

Esoterische Bücher über Engel, Kurs in Wundern, Ramtha (höchste Alarmstufe!), Alexa Kriele (ebenfalls), weiterhin Kartenlegen, Astrologie, Bruno Gröning, Transzendentale Meditation ™, sodann Reinkarnationslehre, zwei „misslungene“ Rückführungen, Lichtzeitschriften, Reiki, Tai Chi, Bachblüten, Aura Soma, das Gedankengut über eine Geheimlehre (Gnosis) im Christentum, Jesus und Maria Magdalena, Feminismus, Göttinnenglauben, Überbewertung des Weiblichen, Matriarchat, Katharer, Feen, Elfen, Anderswelt, Mystizismus, Buddhismus, Meditation – so ziemlich das ganze Programm.

 

Auch da habe ich wiederum aber immer nur reingeschnuppert, es nie vertieft und nie weitergegeben bis auf die eine Ausnahme – siehe oben.

 

Ich hatte nie viel Geld und das war mein Glück, und ich hätte mir auch bei niemandem Geld leihen können – natürlich war ich damals unglücklich darüber, denn wie heisst es doch so schön: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg… und ich dachte: ich will doch, wieso kann ich den Weg nicht finden bzw. mir den Weg nicht leisten?

Und ganz besonders das Abscheulichste: man ist immer selber schuld, wenn etwas nicht funktioniert: „Karma, schlechte Ausstrahlung, dann will man eben nicht richtig, „Spiegeltheorie“ – aber trotzdem auch nicht zu vergessen, meine eigene Hybris, mein Stolz, meine Sucht danach, etwas Besonderes sein zu wollen, besser, spiritueller, nicht so dem Alltäglichen, Oberflächlichen verhaftet….

 

Mit der Zeit wurde ich trotzdem misstrauischer.

 

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Als dann eine gute Bekannte auf den Trip mit Drunvalo Melchizedek und der Blume des Lebens kam, was scheinbar so „wissenschaftlich“ aufgebaut ist, da gab es bei mir die erste Abgrenzung.

Nachdem ich den Anfang gelesen hatte (meine Bekannte meinte es gut mit mir, sie wollte, dass ich auch „gerettet“ werde!) und nach einer Rückenbehandlung bei einer Heilpraktikerin, die einen unglaublichen Stuss über den bevorstehenden Aufstieg von sich gegeben hatte, dachte ich, bzw. „schrie“ es in mir: nein, das ist alles nicht wahr.

 

Und diese ganze Beschäftigung damit hat mir nicht geholfen, ich war nur noch verwirrter. Auch „normale“ Therapien waren nicht die Lösung, obwohl ich denen wenigstens so manche Selbsterkenntnis über Zusammenhänge zu verdanken habe.

Geholfen hat mir aber damals in meiner niedergeschlagenen Phase eine Erfahrung – als ich wirklich am Ende war und Schluss machen wollte, die ich heute als Hilfe von Gott verstehe.

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Es floss mir eine unendlich liebevolle, helle Kraft zu, weiterzumachen und in meinem Leben durchzuhalten. Einfach so, als Geschenk – und danach ging es weiter, ganz ganz langsam.

 

Bis ich dann ein paar Jahre später meinen Neuanfang als Christ erleben durfte. Komischerweise hat Jesus in meinem Leben, wie verzerrt auch immer, immer eine Rolle gespielt- und es wurde mir klar: Heil, Heilung und Heiligung kann nur von Gott kommen durch den Glauben an Jesus Christus. Nur Gott kann mir geben, was ich brauche. Und da muss ich es auch suchen – bei IHM.

 

ER hat mich von Anfang an beschützt, und so bin ich nie ganz schlimm in den Sumpf abgerutscht, obwohl ich heute erahne, dass einige Erfahrungen, die ich noch durchmachen musste, damit im Zusammenhang standen. Ich weiß nicht, womit ich den Schutz von oben verdient habe, aber ich bin unendlich dankbar dafür. Es gäbe mich heute sonst nicht mehr.

Meine Lebensangst hat sich beruhigt, ist aber noch nicht ganz weg. Nur weiß ich heute, an wen ich mich wenden kann und dass Jesus Christus mit mir geht. Dass es nicht darum geht, etwas „wegzumachen“, sondern mich vom lebendigen Gott verwandeln zu lassen. ER kennt mich ganz genau.

 

Ich wünsche allen, dass sie das auch erkennen mögen und Hilfe und Gnade in Anspruch nehmen, dass sie sich beschenken lassen von Christus.

 

 

Hinweis: Die Autorin Jutta S. ist Leserin des Christlichen Forum und unserer Redaktion mit Namen und voller Anschrift bekannt.

Gemälde (1,2,3): Evita Gründler


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