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„.... die Versammlung Gottes ...


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#1
Rolf

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„.... die Versammlung Gottes ... , welche er sich erworben hat durch das Blut seines Eigenen.“ (Apg. 20,28)



Das Thema, mit dem wir uns jetzt auseinandersetzen werden, ist für Gott sehr wichtig. Er hat das Blut seines eigenen Sohnes gegeben, um sich die Gemeinde zu erwerben. Wenn dem so ist, sollte das Thema „Gemeinde“ einen sehr hohen Stellenwert für uns haben.




1. Einführung in das Thema





(a) Was bedeutet das Wort „Kirche“, „Gemeinde“ oder "Versammlung"?
Wenn wir auf Deutsch das Wort "Kirche", "Gemeinde" oder "Versammlung" gebrauchen, dann ist das die Übersetzung von dem griechischen Wort "ekklesia". Das Wort "ekklesia" kommt von "ek"=aus und "ka-leo"=zusammenrufen. Ein Beispiel finden wir in Apg. 19,39: "... in der gesetzlichen Versammlung". D.h. : Die Menschen der Stadt wurden zusammengerufen, um etwas zu besprechen. In Apg. 7,38 wird es benutzt für Israel und in 19,32 und 41 für eine verwirrte Menge von Menschen.
In bezug auf die "Kirche" wird es auf dreierlei Weise benutzt:

1. Die ganze Menge von allen wiedergeborenen Christen in diesem Zeitalter: Es ist also die Menge aller Menschen, die aus der Welt heraus, zusammengerufen worden sind, um den Leib des Herrn Jesus zu bilden. (Matth. 16,18 / Eph. 1,23)
2. Es ist die Menge von allen gläubigen Christen die heute leben und deshalb miteinander zu tun haben (Eph. 4,1-16 / 1. Kor. 12,12.13 / Gal. 1,13).
3. Es sind die Bekenner, die örtlich darstellen sollten, was unter 1. gesagt wurde (1. Kor. 12,27).
a) (Einzahl) : eine Versammlung von bekennenden Gläubigen (Matth. 18,17 / 1.Kor. 1,2 / Off. 2 und 3)
B) (Mehrzahl) : Gemeinden in einem Bezirk (Off. 1,4)


(B) Wann ist die Gemeinde entstanden?
Viele meinen, dass alle Gläubigen, egal in welchem Zeitalter sie leb(t)en, zur Kirche gehören. Man spricht dann von der "Kirche seit Adam".

• Der Herr Jesus sagt aber:
Matth. 16,18 : "... und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen."
Also war sie noch nicht da!
• Und Paulus schreibt von dem "Haus Gottes" :
Eph. 2,20-22 : "... aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten."
Also konnte die Kirche erst entstehen, als die Apostel gekommen waren
(vgl. mit 3,5 : es sind die N.T.-Propheten).
• Andererseits schreibt Paulus :
1. Kor. 12,13 : "... in einem Geiste sind wir alle zu einem Leibe getauft worden".
Also war das Entstehen des "Leibes", der Gemeinde, zu dem Zeitpunkt wo er schrieb Vergangenheit.

Die Versammlung entstand also durch das Kommen des Heiligen Geistes in Apostelgeschichte 2,4, 8,15, und 10,44. Im ersten Fall waren es nur Juden. Danach wurden die Samariter hinzugefügt und schließlich die Hei-den.





© Wie umschreibt das N.T. die (bekennenden) Gläubigen?
Paulus schrieb Timotheus in 2. Tim. 2,15, dass er das Wort der Wahrheit recht teilen sollte. Damit auch wir das tun können, benutzt der Heilige Geist mehrere verschiedene Ausdrücke, wenn Er uns unterrichten will. In Bezug auf die Gläubigen werden nachfolgende Begriffe gebraucht:

1. ein Reich ein Herr - Sklave Verhältnis (Lukas 19,11-27)
2. ein Leib eine lebendige Verbindung untereinander und mit dem "Haupt", das im Himmel ist (1. Kor. 12 und Eph. 1,22.23).
3a ein Haus
(das der Herr baut) Spricht von Ordnung, Verhalten und Dienst (1.Tim. 3,15 / 1. Petr. 2,5)
3b. ein Haus
(das Menschen bauen) Spricht von Verfall in der Christenheit (2. Tim. 2,20 / 1. Kor. 3,10)
4. Bräutigam und Braut ein Liebesverhältnis (2. Kor. 11,2.3)
5. eine Familie Gott unser Vater behandelt uns wie Söhne (Hebr. 12,7); die Gläubige sind seine Kinder (1. Joh. 3,1 und 2).
6. eine Stadt Spricht von Regierung (Off. 21 ab Vers 9)
7. Hirte und Herde Schutz und Pflege (Joh. 10,16)
8. Ein Volk Ein Volk dem Herrn Jesus zum Eigentum (Titus 2,14)

(Bei 1. und 3b. handelt es sich um die Verantwortung, und hier können Menschen "verloren gehen". Der Leib hat aber lebendige Glieder, und der Herr baut sein Haus mit "lebendigen" Steinen usw.)



2. Das Reich Gottes


(a) Kennzeichen
Wenn die Bibel über das Reich Gottes redet, handelt es sich dabei um eine Herrschaft Gottes über die Men-schen. Die Menschen in diesem Reiche sind Seine Diener. Sie sind die Knechte ihres Herrn. Dabei können sie gläubig aber auch ungläubig sein.



(B) Die "fünf Phasen" des Reiches Gottes
1. Es wurde im A.T. vorausgesagt (z.B. Dan. 2,44 / 7,13.14).
2. Es wird als nahe bzw. gegenwärtig beschrieben (Mt. 3,2; 4,17; 10,7; 12,28)
3. Die Zwischenform des Reiches in der wir jetzt leben (z.B. Matth. 13).
4. Die Verwirklichung des Reiches im Tausendjährigen Reich (Eine Beschreibung davon findet man z.B. in Micha 4).
5. Die anfängliche und endgültige Form: das ewige Reich (1. Kor. 15,24; 2. Petr. 1,11).




© Das Reich der Himmel (oder das Reich Gottes)
Es gibt grob besehen zwei Formen dieses Reiches: eine verborgene und eine öffentliche. In dem Gleichnis vom Unkraut werden beide erwähnt (Mt 13,24+43)

1. Die verborgene Form : Als solches stellt es bekennende Gläubige in ihrer Verantwortung vor. Es ist ein Reich (Lukas 19,12-27), in dem es ein Herr-Diener Verhältnis gibt; wobei der Herr abwesend ist, während die Diener (oder Sklaven) auf der Erde zurückgelassen worden sind. In diesem Reich gibt es gute und böse Sklaven. Es gibt Sklaven, die den Herrn kennen und Ihn lieben und solche, die Ihn nicht kennen und deswegen aus Faulheit nichts für Ihn tun wollen. Sie nennen Ihn aber Herr, es sei bewußt oder unbewußt (u.a. Taufscheinchristen?). Deshalb heißt es in Matth. 7,21: "Nicht ein jeder der sagt `Herr, Herr´ wird in das Reich der Himmel eingehen."

2. Die öffentliche Form: Das Reich, in dem der Herr Jesus öffentlich herrschen wird.









(d) Der Schatz und die Perle

Also umfaßt der Begriff "Reich Gottes" mehr als nur die wirklich Gläubigen: Im Reiche Gottes gibt es Gläubige und Ungläubige. In diesem Reiche gibt es diesen Schatz oder die Perle: Das sind die Gläubige. Bis zur Entrückung ist das die Ver-sammlung.
Nach der Entrückung sind es die gläubigen Ju-den:, der sog. "Überrest" und die, die durch ihr Zeugnis zum Glauben kommen werden.

(e) Das Reich Gottes in den Evangelien

- Eine bekannte „Reich-Gottes“-Stelle finden wir in Joh. 3: “Es sei denn, dass jemand von neuem gebo-ren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. ....“ und „ Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand aus Wasser und Geist geboren werde, so kann er nicht in das Reich Gottes einge-hen.“ Bei dieser Stelle müssen berücksichtigen, dass der Herr Jesus mit einem Juden über die damals bekannte Form des Reiches Gottes redete: die öffentliche Form. Deshalb konnte der Herr Jesus sagen: „Du bist der Lehrer Israels und du weißt dieses nicht?“ (Vers 10). In Hesekiel 36 finden wir diese Beg-riffe „aus Wasser und Geist“: Sie beinhalten die Reinigung durch das Wort und die Erfüllung mit dem Geist. Dies liegt in der Zukunft und wird beim Kommen des Herrn am Anfang des 1000-jährigen Rei-ches erfüllt. Es war das „Irdische“. Danach erklärt der Herr Jesus ihm das „Himmlische“. Das bezieht sich auf die Liebe Gottes für die ganze Welt, die seinen Höhepunkt darin erreichte, dass der Herr Jesus für uns am Kreuz sterben wollte.
- In den anderen Evangelien - besonders bei Matthäus - finden wir:
1. das Reich Gottes angekündigt: „Tut Buße, denn das Reich Gottes ist nahe gekommen ...“
2. die Werke des Messias - Es sind die Wunder die der Messias tun würde (vgl. z.B. Jes. 35).
3. die Grundsätze des Reiches - die Bergpredigt.
4. die Ablehnung durch die Führer des Volkes - extrem in Matth. 12 ab Vers 22.
5. die neue Form des Reiches (Matth. 13) - „Das Reich der Himmel ist gleich geworden einem...“
6. die Jünger und das Reich - nachdem der Herr weggegangen wäre: „Gleichwie ein Mensch, der au-ßer Landes reiste ...“ (Matth. 22 und folgende Kapitel).
7. den Auftrag in die ganze Welt hinaus zu gehen und Menschen zu Jüngern zu machen (Matth. 28 ab Vers 20).

(f) Das Reich Gottes in der Apostelgeschichte
Man würde erwarten, dass die Jünger bzw. Paulus die Lehre bezüglich der "Gemeinde" predigen würden. Die Apostelgeschichte zeigt uns jedoch etwas anderes! Wir finden folgendes:
1. Der Herr Jesus redete über das Reich Gottes (1,3);
2. Philippus predigte das Reich Gottes (8,12);
3. Paulus predigte das Reich Gottes (14,22 / 19,9 / 20,25);
4. Auch nachdem der Herr die Juden endgültig verworfen hatte, predigte Paulus das Reich Gottes (28,23 und 31).


(g) Das Reich Gottes in den Briefen
In den Briefen finden wir das Reich auf zwei Weisen:
1. Die Charakterzüge dieses Reiches in der heutigen Zeit (für die wahren Gläubigen):
„Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geiste.“ (Röm. 14,17)
„... denn das Reich Gottes besteht nicht im Worte, sondern in Kraft.“ (1. Kor. 4,20)
2. Die Warnung wer nicht in das zukünftige Reich eingehen wird (für die „Bekenner“):
„Oder wisset ihr nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht ererben werden? Irrt euch nicht! Weder Hurer, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Weichlinge, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Räuber werden das Reich Got-tes ererben.“ (1. Kor. 6,9ff - vgl. Gal. 5,21).


(h) Die Geschichte der verborgenen Form des Reiches Gottes

Der Auftrag am Anfang
Bevor der Herr Jesus in den Himmel ging, gab Er den Jüngern einen Auftrag:

 Matth. 28,19: "Macht alle Nationen zu Jüngern ... tauft ... lehrt ..."
 Markus 16,15: "Geht in die ganze Welt und predigt das Evangelium."
 Lukas 24,47: "... in seinem Namen Buße und Vergebung der Sünden gepredigt werden."
 Joh. 20,21: "Gleichwie der Vater mich ausgesandt hat, sende ich Euch."

Was predigten die Jünger?
 Apg. 2,38: "Tut Buße und ein jeder werde getauft ... zur Vergebung der Sünden."
 Apg. 4,12: "... in keinem anderen das Heil ... "
 Apg. 10,42: "... er der von Gott verordnete Richter ... Vergebung der Sünden."
 Apg. 13,38: "... Vergebung der Sünden ..."
 Apg. 16,31: "Glaube an den Herrn Jesus und du wirst errettet wer den."
 Apg. 17,30: "Gott gebietet den Menschen, dass sie alle allenthalben Buße tun."

Was war die Folge von dieser Umkehr?
"Absonderung" 1. Von der religiösen Welt : Apg. 2,40 / 5,12-16 / Hebr.13,13
2. Von der "Welt" : 1. Joh. 2,14b-17
Gemeinschaft Apg. 2,42-47 / 4,32-35
Verfolgung : 1. Durch die religiöse Welt : Apg. 4,23-31 / 8,1-4
2. Durch die "Welt" : Joh. 15,18-20 / 16,33 Apg 19,23-41 / 2. Tim. 3,12

Was würde auf die Dauer das Ergebnis sein?
1. Matth. 13: Gleichnisse vom:
a) Säemann: Nur ein Teil von dem ausgestreuten Samen trägt wirklich Frucht (3-9 und 18-23)
B) Samen: Ein Durcheinander in der Christenheit wegen der Nachlässigkeit der Menschen (24-30 und 36-43)
c) Senfkorn: Die Christenheit fing ganz klein an, wurde aber zu einem großen Baum (Macht), worin die Vögel (der Böse, V.19 / Off 18,1.2) ihren Platz finden (31-32)
d) Sauerteig: Der Teig, der rein war, wird verdorben (Vers 33 - Sauerteig ist in der Bibel immer ein Bild vom Bösen. Vgl. 1.Kor. 5,8 / Mark. 8,15 / Matth. 16,6.12 / Gal. 5,8)
e) Netz: Die Christenheit ist ein Durcheinander geworden (47-50)
f) Schatz: In diesem Durcheinander gibt es für den Herrn einen Schatz: es sind die wirklich Gläubige (44)
g) Kaufmann: Diese Gläubige sind für Ihn auch wie eine Perle (45,46)
2. Offenbarung
2 und 3 Die 7 Sendschreiben zeigen wie "die erste Liebe" verlassen wurde und wie am Ende der Herr sogar "draußen" steht.





Weshalb sollten wir die Entwicklung des Reiches Gottes in seiner verborgenen Form kennen?

Wenn wir uns mit dem Thema „Gemeinde“ auseinandersetzen, ist es gut, wenn wir uns folgendes bewußt sind:
 Wir sollten davor aufpassen, blauäugig zu sein und zu meinen, dass "alle Menschen sich bekehren": Das ist nicht so!
 Wenn Menschen sich bekehren, muß die Frucht zeigen, ob das wirklich so ist. Und wir müssen darauf achten.
 Die Gläubigen sind Diener des Herrn und keine Diener der Menschen. Wir müssen also tun, was der Herr sagt. Natürlich brauchen wir einander (siehe das Thema "der Leib Christ"), aber letztlich sind wir unserem Herrn Verant-wortung schuldig und nicht den Menschen.









3. Der Leib Christi


(a) Haupt und Glieder

Es gibt nur einen Leib (Eph. 4,4 / 1. Kor. 12,13)! Haupt dieses Leibes ist der Herr Jesus (Eph. 1,23), der als Haupt über alles der Versammlung gegeben wurde. Als der Herr Jesus "verherr-licht" worden war (Eph. 1,20-23 / vgl. Joh. 7,39), ist der Heilige Geist ausgegossen worden (Apg. 2) und somit der Leib "gebo-ren" (1. Kor. 12,13).
Die Gläubigen bilden die Glieder dieses Leibes (1. Kor. 12,12.27 / allgemein bzw. örtlich). Obwohl Verschiedenheiten da sind, bilden sie doch eine Einheit, einen Leib. Ziel der Sache ist gesundes Wachstum, und zwar (1) jedes Glied für sich, damit man nicht "unmündig" ist (Eph. 4,13-15) und (2) alle Glieder zusammen, damit der ganze Leib auferbaut wird (Eph. 4,16).
Der Leib

Wenn in Gottes Wort über den “Leib Christi“ geredet wird, soll im Bild folgendes gezeigt werden:

1) Eine Einheit
2) Trotzdem Verschiedenheit
3) Ein Haupt
4) Viele Glieder
5) Gaben
6) Organismus statt Organisation

(B) Gnadengaben
Zur Auferbauung der Versammlung hat Gott Seiner Versammlung Gnadengaben gegeben (1. Kor. 14,12 und Eph. 4,12).
Wer gibt sie? Gott wirkt, und gibt durch den Geist Gnadengaben, die der "Diener" ausüben darf, wenn der Herr das möchte (1.Kor. 12,4-6). Nicht jeder hat die gleiche Gabe. Gott gibt sie, wie Er es will (V. 11).
Wer hat sie? Jeder hat (s)eine Gabe (Vers 11). Jedes Glied des Leibes ist wichtig (14-25)! Gott läßt kei-nen Raum für Eifersucht, aber auch nicht für Minderwertigkeitskomplexe! Wir werden auf-gefordert nach diesen Gaben zu streben bzw. um diese Gaben zu eifern (12,31 und 14,2).

© Einheit
 Wir dürfen uns darüber freuen, daß wir keine Einheit zu machen brauchen: Sie ist da!
 Unsere Aufgabe ist es, diese Einheit zu bewahren (Eph. 4,3); und zwar die Einheit des Geistes. In Verbindung damit gibt es die Worte: Demut, Sanftmut, Langmut, "ertragen" (Vers 2).





(d) Welche Gaben gibt es?


Römer 12,4-8 1. Kor. 12,8-10 1. Kor. 12,28-31 Eph. 4,11.12
Weissagung Prophezeiung Propheten Propheten
Lehre Erkenntnis Lehrer Lehrer
Ermahnung
Mitteilung
Vorstehen Regierungen
Barmherzigkeit
Weisheit
Glauben
Heilungen Heilungen
Wunderwirkungen Wunderkräfte
Unterscheidung der Geister
Sprachen Sprachen
Auslegung der Sprachen
Dienst Hilfeleistungen
Apostel Apostel
Evangelisten
Hirten


(e) Gibt es alle diese Gaben noch immer?

 Apostel waren solche, die den Herrn Jesus während seines Lebens auf dieser Erde kannten, Zeugen seiner Auferstehung waren und Zeichen der Apostel taten (Apg. 1,21 und 22 / 1.Kor. 9,1 / 2. Kor. 12,11-13). Solche gibt es heutzutage nicht mehr. Vielleicht, dass Brüder, die für den Herrn ausgegan-gen sind, Missions- bzw. Gemeindegründungsarbeit zu tun, in sicherem Sinne Charakterzüge eines Apostels aufzeigen. Sie haben jedoch nicht die Autorität eines damaligen Apostels.
 Propheten in dem Sinne, daß sie der Heiligen Schrift noch "neue Offenbarungen" hinzufügen würden, gibt es nicht mehr. Die Versammlung ist auf der Grundlage der N.T. Propheten und Apostel aufgebaut worden ((Eph. 2,20 und 3,5). Prophetie im Sinne von 1. Kor. 14 - d.h. das Wort Gottes zu Tröstung Erbauung usw. auf unser (Gemeinde)leben anwenden - gibt es nach wie vor.
 Wunderwirkungen und Heilungen gehörten zu den Zeichen der Apostel (2. Kor. 12,12). Das heißt nicht, dass Gott keinen Menschen mehr heilen kann. Gott ist souverän und wenn Er möchte, dass ein Mensch auf unserer Fürbitte hin geheilt wird, dann darf Er das! Es ist jedoch nicht der Normalfall und es gehört nicht zu unserer Aufgabe, einen Heilungsdienst anzufangen.
 Sprachen und Auslegungen von Sprachen waren gemeint als "Gericht Gottes über Israel". Gott würde in anderen Sprachen zu seinem Volk reden, damit ihnen klar würde, daß Gott Israel zur Seite gestellt hatte (1. Kor. 14,21 / Jes. 28,11.12). Nachdem Jerusalem in 70 nach Chr. zerstört wurde, hatte diese Gabe ihren Sinn verloren.







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