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Großkirchen: Über ein Viertel der Mitglieder erwägt Austritt


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Rolf

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Großkirchen: Über ein Viertel der Mitglieder erwägt Austritt

 

 

 

 

26.03.2021

 

mann_kirche_grau_leer_715_pixabay_com16.Viele Menschen in Deutschland denken über einen Kirchenaustritt nach. Symbolfoto: pixabay.com

 

 

Köln (idea) – 28 Prozent der Deutschen, die der evangelischen oder der katholischen Kirche angehören, erwägen einen Kirchenaustritt. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov (Köln). Zwei Drittel (65 Prozent) überlegen dies nicht. Sechs Prozent antworten „Weiß nicht“ oder machten keine Angabe.

 

Männer denken deutlich häufiger über einen Austritt nach (35 Prozent) als Frauen (23 Prozent).

Vor allem Kirchenmitglieder im Alter von 25 bis 34 Jahren (40 Prozent) und 18 bis 24 Jahren (38 Prozent) ziehen einen Austritt in Betracht. Am geringsten ist die Neigung dazu bei den ab 55-Jährigen (18 Prozent).

Als häufigsten möglichen Austrittsgrund geben die befragten Kirchenmitglieder den intransparenten Umgang der Kirche mit Missbrauchsvorwürfen an (39 Prozent).

 

38 Prozent nannten als möglichen Grund, dass ihre Moral- und Gesellschaftsvorstellungen nicht mit denen der Kirche zusammenpassen. 31 Prozent führten die Kirchensteuer an und 30 Prozent die „Verschwendungssucht“ einzelner kirchlicher Amtsträger. Jeweils 27 Prozent sagten, nicht (mehr) an die Kirche als Institution zu glauben und keine kirchlichen Angebote – zum Beispiel Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen – zu nutzen. Knapp ein Viertel (23 Prozent) der Kirchenmitglieder äußerte hingegen, dass es für sie derzeit keine Gründe für einen Kirchenaustritt gebe.

 

Häufigster Grund für bisherige Austritte: die Kirchensteuer

 

Von den Befragten, die eine der Großkirchen innerhalb der vergangenen zehn Jahre verlassen haben, nannten nahezu zwei Drittel (64 Prozent) die Kirchensteuer als Grund. Fast die Hälfte (49 Prozent) erklärte, keine Religionszugehörigkeit zu brauchen, um gläubig zu sein.

 

Der Umfrage zufolge sind die Deutschen tendenziell keine spirituelle Nation. 37 Prozent aller Befragten würden sich demnach als spirituell bezeichnen – unabhängig davon, ob sie Kirchenmitglieder sind oder nicht. Frauen sagen dies häufiger (45 Prozent) als Männer (28 Prozent).

 

Für die Erhebung wurden 2.067 Personen ab 18 Jahren in der Zeit vom 22. bis 24. März befragt.


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