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„Ärzte für das Leben“ gegen Suizidbeihilfe in diakonischen Einrichtungen der EKD


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„Ärzte für das Leben“ gegen Suizidbeihilfe in diakonischen Einrichtungen der EKD

 

 

 

 

Veröffentlicht: 10. Januar 2021

 

 

Autor: 

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Die Organisation „Ärzte für das Leben“ kritisiert den Vorstoß von Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), den ärztlich-assistierten Suizid in kirchlichen Einrichtungen einzuführen.

 

Am 26. Februar 2020 hat das Bundesverfassungsgericht zum ersten Mal in der deutschen Geschichte ein „Recht auf selbstbestimmtes Sterben“ in „jeder Phase der menschlichen Existenz“ als Teil der allgemeinen Persönlichkeitsrechte etabliert.

 

Ein Hauptargument in diesem Urteil war, dass die restriktive Haltung der Ärzteschaft den Zugang zum assistierten Suizid in vielen Fällen faktisch unmöglich mache, weshalb es nötig sei, Angebote wie die der Sterbevereine zuzulassen.

 

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Nach dem Urteil lässt sich eine Rochade beobachten. Nun heißt es, dass viele Menschen die Einschaltung solcher Vereine „für weniger wünschenswert halten als die Unterstützung durch Ärztinnen und Ärzte, die ihren Patienten vertraut sind“, wie die Professoren Schöne-Seifert und Guttmann aus Münster neulich in einer Stellungnahme im Westfälischen Ärzteblatt argumentiert haben.

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Die Befürchtung, dass es am Ende immer Ärzte sein würden, die diese Tätigkeit übernehmen sollten, lässt sich nun durch das Werben des hannoverschen Landesbischofs Ralf Meister und des Präsidenten der Diakonie, Ulrich Lilie, für den ärztlich assistierten Suizid in kirchlich-diakonischen Einrichtungen

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 erneut bestätigen.

 

Der Linie von Schöne-Seifert und Guttmann folgend, müssten laut dieser Kirchenvertreter kirchliche Einrichtungen Orte sein, in denen Suizid auf „sichere und nicht qualvolle Weise“ vollzogen werden könne. Durch diese „Professionalisierung der Selbsttötung“ könne der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe nämlich die Grundlage entzogen werden.

 

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„Die Sache ist recht einfach“, sagte Prof. Dr. Paul Cullen (siehe Foto), Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“ heute in Münster:

 

„Wir als Ärzte müssen immer auf der Seite des Lebens stehen. Es darf also keine Interaktion zwischen Arzt und Patient mit dem ausdrücklichen Ziel geben, dass der Patient hinterher tot ist. Vielmehr besteht unsere Aufgabe darin, dem Patienten auch in sehr schweren Situationen beizustehen. Keinesfalls dürfen wir vor dieser Aufgabe kapitulieren und versuchen, das Leid zu beenden, indem wir den Leidenden beseitigen. Dieser Weg führt in eine Barbarei, vor der am Ende niemand mehr sicher ist

.“

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 Gutmann T, Schöne-Seifert B. Suizidhilfe als Grundrecht. Suizidhilfe-Verweigerung und ärztliches Ethos. Westfälisches Ärzteblatt 07/2020, 18-19.

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 Decker D. Evangelische Kirche: Theologen für Sterbehilfe in kirchlichen Einrichtungen, FAZ online, 10. Jan. 2021, 

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Quelle: Pressemitteilung der „Ärzte für das Leben“


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ALfA empört über Vorstoß evang. Theologen

 

 

 

 

Veröffentlicht: 11. Januar 2021 

 

 

 Autor: 

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Zu Presseberichten über die Forderung hochrangiger Amtsträger der evangelischen Kirche in Deutschland, kirchliche Einrichtungen sollten künftig auch Suizide in ihren Einrichtungen zulassen und begleiten, erklärt die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Cornelia Kaminski (siehe Foto):

 

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Als überparteiliche und überkonfessionelle Lebensschutzorganisation mit protestantischen Wurzeln ist die Aktion Lebensrecht für Alle verstört und empört über die jüngste Forderung des Vorsitzenden der Kammer für öffentliche Verantwortung der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD), Reiner Anselm, und des Präsidenten des evangelischen Wohlfahrtsverbands Diakonie, Ulrich Lilie.

 

Sollten EKD und Diakonie tatsächlich begleitete Suizide in von ihnen betriebenen Einrichtungen „anbieten oder zumindest zulassen“, betrieben sie de facto das Geschäft der right-to-die-societies wie des Vereins „Sterbehilfe Deutschland“ und der „Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben“. Das kann unmöglich Ziel der EKD sein. Kirchen sollten Besseres zu tun haben, als Suizidhelfern Konkurrenz machen zu wollen.

 

Die ALfA teilt wie andere Lebensrechtler auch den Ansatz, gemäß dem das Urteil über Suizidwillige Gott zu überlassen ist, der allein auf den Grund der menschlichen Herzen blicken kann. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass Suizide in kirchlichen Einrichtungen willkommen geheißen und begleitet werden sollten – im Gegenteil.

 

Wer Suizide auch „nur“ toleriert, bestätigt damit das Urteil, das der Suizident über sein Leben fällt. Ob man sich dessen bewusst ist oder nicht: Suizidhilfe anbieten bedeutet Akzeptanz der subjektiven Sicht des Selbstmordwilligen, der seine aktuelle Lebenssituation für lebensunwert hält. 

 

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Aus Sicht der ALfA ignoriert der Vorstoß der evangelischen Amtsträger zudem zahlreiche wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse der in der Suizidforschung und -prävention tätigen Mediziner und Forscher. Demnach ist Suizidalität nicht nur heilbar, sondern auch hochgradig ansteckend.

 

Es wäre völlig absurd, wenn die Evangelische Kirche – wie etwa an Weihnachten geschehen – Gottesdienste untersagt, um mit einfachen Mitteln zu verhindernde Ansteckungen mit dem Virus SARS-CoV-2 in ihren Kirchen völlig auszuschließen, sich aber bereitfände, das Suizid-Virus in ihren Einrichtungen durch – ganz anrührend und herzerwärmend – gestaltete Lebensabschiedsfeiern zu verbreiten.

 

Fakt ist: Suizidale brauchen Hilfe. Alle Anstrengungen müssen sich ausschließlich darauf richten, diese so professionell wie rechtzeitig bereitzustellen und die Lebenssituation der Suizidwilligen zu verbessern. Eine Akzeptanz oder gar Begleitung von Suiziden in kirchlichen Einrichtungen erweist nicht nur suizidalen Menschen einen Bärendienst, sondern macht auch den Suizid salonfähig und begünstigt darüber hinaus schwerwiegende seelische Verletzungen von Mitbewohnern, Angehörigen und Bekannten.“

 

 

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob geboren oder ungeboren, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung. Die ALfA hat mehr als 11.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).


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Sterbehilfe: Kontroverse Positionen innerhalb der Kirchen

 

 

 

 

Hochrangige evangelische Theologen wünschen sich die Möglichkeit eines assistierten professionellen Suizids in diakonischen Einrichtungen. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie die katholische Bischofskonferenz sind dagegen.

 

Ein knappes Jahr nach dem Sterbehilfe-Urteil des Bundesverfassungsgerichts werden kontroverse kirchliche Positionen zur anstehenden gesetzlichen Neuregelung deutlich. Während einige hochrangige Vertreter der evangelischen Kirche für die Möglichkeit eines assistierten professionellen Suizids in kirchlich-diakonischen Einrichtungen plädieren, lehnt der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) das ab. Entschiedener Widerspruch kommt aus der katholischen Kirche.

 

In einem unter anderem von Diakonie-Präsident Ulrich Lilie verfassten Gastbeitrag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montag) heißt es, kirchliche Einrichtungen sollten eine bestmögliche medizinische und pflegerische Palliativversorgung sicherstellen. Zugleich dürften sie sich aber dem freiverantwortlichen Wunsch einer Person nicht verweigern, ihrem Leben mit ärztlicher Hilfe ein Ende zu setzen.

 

Das Bundesverfassungsgericht hatte im Februar vergangenen Jahres im Wesentlichen den Klagen von Sterbehilfeorganisationen, Ärzten und Einzelpersonen Recht gegeben, die sich gegen das Verbot organisierter – sogenannter geschäftsmäßiger – Hilfe bei der Selbsttötung richteten. Die Karlsruher Richter erklärten das entsprechende Gesetz für nichtig und begründeten das mit dem Recht auf selbstbestimmtes Sterben, das auch Dritten die Assistenz beim Suizid erlaube.

 

Recht auf selbstbestimmtes Sterben

 

Die Autoren des Zeitungsbeitrages plädieren für besonders qualifizierte interdisziplinäre Teams in den kirchlich-diakonischen Einrichtungen, um dem vom Verfassungsgericht herausgestellten Recht auf selbstbestimmtes Sterben Geltung zu verschaffen. Das dürfte „sehr viel eher Ausdruck verantwortlichen Handelns sein“, als wenn durch eine Verweigerung Suizidwillige dazu gezwungen seien, „sich auf die Suche nach – möglicherweise durchaus eigennützig und nicht im Interesse des Lebensschutzes handelnden – Organisationen zu machen“.

 

Der Beitrag wurde vom Münchner Theologen Reiner Anselm, der Vorsitzender der Kammer für öffentliche Verantwortung der EKD ist, der Bochumer Theologin Isolde Karle und dem Diakonie-Präsidenten Lilie verfasst. Er sei das „Ergebnis eines gemeinsamen Diskussionsprozesses“ mit dem hannoverschen Landesbischof Ralf Meister, dem Bochumer Juristen Jacob Joussen, der dem Rat der EKD angehört, und dem Palliativmediziner Friedemann Nauck aus Göttingen.

 

EKD lehnt organisierte Hilfe zum Suizid ab

 

Der EKD-Sprecher sagte zu dem Zeitungsbeitrag, die Evangelische Kirche in Deutschland lehne jede organisierte Hilfe zum Suizid ab, die dazu beitrage, dass die Selbsttötung zur Option neben anderen werde. Zugleich halte sie den gesellschaftlichen Diskurs über den Umgang mit Leid und Tod für notwendig. „Zu diesem Diskurs können auch evangelische Stimmen beitragen, die von der klaren Position des Rates der EKD abweichen“, fügte er hinzu.

 

Der Sprecher der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, sagte, die Ermöglichung des assistierten Suizids sei „nicht die richtige Antwort auf die Lebenssituationen von Menschen, die Suizidwünsche entwickeln oder Suizidabsichten haben“. Er füge hinzu: „Nicht die Hilfestellung zum Suizid, sondern die Unterstützung bei der Entwicklung von Lebensperspektiven ist in diesen Situationen geboten. Den subtilen Druck, dem assistierten Suizid zuzustimmen, um am Ende des Lebens anderen nicht zur Last zu fallen, halten wir für eine große Gefahr.“

 

In dem FAZ-Beitrag heißt es: „Leider gibt es im Umgang mit Suizidenten durch die Kirche eine lange Schuldgeschichte.“ Heute gebiete es der „aus dem christlichen Glauben entspringende Respekt vor der Selbstbestimmung“, dem Sterbewilligen Beratung, Unterstützung und Begleitung anzubieten. Kirchliche Einrichtungen müssten Orte sein, in denen Suizid auf „sichere und nicht qualvolle Weise“ vollzogen werden könne. „Parallel dazu erscheint es aber, ebenfalls zum Schutz der Selbstbestimmung, sinnvoll und auch legitim, von den Suizidwilligen zu verlangen, sich vor der Inanspruchnahme eines assistierten Suizids von einer anerkannten Stelle beraten zu lassen“, argumentieren die Theologen Anselm, Karle und Lilie.


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EKD: Schierlingsbecher statt Rettungsanker

 

 

 

 

Veröffentlicht: 12. Januar 2021  

 

 

Autor: 

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Zur Forderung führender protestantischer Theologen, in kirchlichen Einrichtungen einen professionellen assistierten Suizid zu ermöglichen, sagte Alexandra Linder (siehe Foto), Vorsitzende des Bundesverband Lebensrecht (BVL), in Berlin:

 

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Die Stellungnahme von Vertretern der protestantischen Kirche, darunter auch ein Landesbischof und der Präsident der Diakonie, ist kurz gesagt menschenverachtend. Ja, auch Vertreter von Kirchen sind im Laufe der Geschichte mit vielen Menschen ungerecht umgegangen: mit Menschen, die sich selbst getötet haben, mit ledigen Müttern oder unehelichen Kindern.

 

Aus dieser „langen Schuldgeschichte“ jedoch die Konsequenz zu ziehen, dass kirchliche Einrichtungen künftig ein besonders sicherer Tötungsort werden wollen, ist der vollkommen falsche Weg. In schlimmsten Zeiten, im Krieg, in Hungersnöten oder Pestepidemien, bot die Kirche Hilfe, Versorgung, Seelsorge, Lebensperspektiven, Beistand.

 

Menschen in seelischer Not, die gemäß der Suizidforschung durch Schmerzen, fehlenden Beistand und vieles mehr nachweislich überwiegend fremdbestimmt sind, wenn sie über Suizid nachdenken, brauchen genau diesen umfassenden Rettungsanker, mit Sicherheit aber keine kirchliche Einrichtung, die ihnen den, wie es in der Erklärung heißt, „sicheren und nicht qualvollen“ Schierlingsbecher reicht.

 

Bei der Abtreibung lädt die evangelische Kirche sich aktuell eine neue, große „Schuldgeschichte“ auf.

 

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Was wird sie tun, wenn die Euthanasie, wie sie zum Beispiel in Belgien oder den Niederlanden auch bei Minderjährigen beziehungsweise Neugeborenen zulässig ist, in Deutschland legal wird?

Kirchliche Einrichtungen müssen immer und ausschließlich eine menschenwürdige, sichere Oase sein, in der niemand darüber nachdenkt, Menschen dem Tode zu überlassen oder gar zuzuführen. Der Begriff „Professionalisierung der Selbsttötung“ aus dem Munde von sich christlich nennenden Kirchenvertretern ist paradox und zynisch.

 

Sobald man die Selbstbestimmung über alles stellt, auch über das eigene Recht auf Leben oder das Lebensrecht anderer, wird die Legalisierung des assistierten Suizids, der Selektion von Kindern vor der Geburt, der Produktion von gewünschten Kindern oder der Abtreibung einfacher.

 

Diese Umkehrung der Wertigkeit wird zum Vorteil für die Lauteren und Stärkeren und zum Nachteil für die Selbstbestimmung anderer. Die protestantische Kirche sollte sich die Frage stellen, die sie in anderen Bereichen so gerne stellt: „Was hätte Jesus getan?“

 

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Sterbehilfe-Debatte: CDU-Politiker fordert Rücktritt von Diakonie-Präsident

 

 

 

 

12.01.2021

 

 

csm_krauSS_alexander_715_alexander_krausDer CDU-Bundestagsabgeordnete Alexander Krauß. Foto: alexander-krauss.com

 

 

Berlin (idea) – Die Debatte um die Aussagen mehrerer evangelischer Theologen zur Sterbehilfe hält an. In einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Ausgabe 11. Januar) hatten unter anderen der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie (Berlin), und der Vorsitzende der Kammer für öffentliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Theologieprofessor Reiner Anselm (München), dafür plädiert, einen assistierten Suizid auch in kirchlich-diakonischen Einrichtungen zu ermöglichen.

 

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Alexander Krauß (Schwarzenberg/Erzgebirge) hat daraufhin den Rücktritt von Diakonie-Präsident Lilie gefordert. Es sei eine Bankrotterklärung, Altersschwache und Kranke durch Menschenhand ins Jenseits befördern zu wollen, schreibt Krauß in einer Pressemitteilung vom 12. Januar: „Christliche Nächstenliebe und Giftspritze passen einfach nicht zusammen.“

 

Damit sei Lilie nicht mehr geeignet, glaubwürdig christliche Werte in der Öffentlichkeit zu vertreten. Die Diakonie müsse alles tun, um Menschen am Lebensende zu begleiten. Hospize und Palliativmedizin seien die Alternative zum assistierten Suizid.

 

Das Leben sei für den Menschen nicht verfügbar. Es liege in Gottes Hand. Bislang seien Kirche und Diakonie immer Anwalt der Schwächsten gewesen. Diese Position habe Lilie verraten, sagte Krauß.

 

Beide Großkirchen, die Evangelische Allianz und die Caritas widersprechen

 

Scharfe Kritik kam zuvor auch von den beiden großen Kirchen und der Deutschen Evangelischen Allianz. Wie ein Sprecher der EKD der Evangelischen Nachrichtenagentur idea mitteilte, lehnt sie jede organisierte Hilfe zum Suizid, die dazu beiträgt, „dass die Selbsttötung zur Option neben anderen wird“, ausdrücklich ab.

 

Der Allianzvorsitzende, Ekkehart Vetter (Mülheim an der Ruhr), betonte gegenüber idea, dass menschliches Leben aus biblischer Sicht eine Gabe Gottes sei und die Verfügungsgewalt darüber nie in menschlicher Hand liege.

 

Darum sei die Allianz generell gegen einen assistierten Suizid, und in besonderer Weise in Krankenhäusern in kirchlicher Trägerschaft. Auch Organisationen wie die Ärzte für das Leben und der Bundesverband Lebensrecht distanzierten sich.

 

Die Vorsitzende des Bundesverbandes, Alexandra Maria Linder (Viersen), bezeichnete die Forderung als menschenverachtend. Der Begriff „Professionalisierung der Selbsttötung“ aus dem Munde von sich christlich nennenden Kirchenvertretern sei paradox und zynisch.

 

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, sagte laut der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), diese Position decke sich nicht mit dem Ziel, dem menschlichen Leben in allen Phasen seines Daseins uneingeschränkt zu dienen.

 

Der assistierte Suizid werde zum Normalfall, wenn sogar kirchliche Einrichtungen ihn anböten. Der Präsident des deutschen Caritasverbandes, Peter Neher (Freiburg), kritisierte den Vorschlag seines evangelischen Kollegen Lilie ebenfalls: „Die Aufgabe der Einrichtungen kann nicht darin bestehen, möglicherweise den Suizid von Bewohnern zu organisieren.“

 

Der Deutsche Bundestag hatte 2015 die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe gestellt. Das Bundesverfassungsgericht erklärte diese Regelung im Februar für verfassungswidrig. Begründung: Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasse auch das Recht auf selbstbestimmtes Sterben.

 

Dieses Recht schließe die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Der Bundestag muss nun erneut über eine gesetzliche Regelung beraten.


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Assistierter Suizid: Diakonie-Präsident Lilie verteidigt Vorstoß

 

 

 

 

15.01.2021

 

 

csm_lilie_ulrich_715_diakonie_thomas_meyDer Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie. Foto: Diakonie/ Thomas Meyer

 

 

Berlin (idea) – Der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie (Berlin), hat den Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Ausgabe 11. Januar) zum assistierten Suizid verteidigt. Lilie sowie der Vorsitzende der Kammer für öffentliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Theologieprofessor Reiner Anselm (München), und die Theologieprofessorin Isolde Karle (Bochum) hatten dafür plädiert, einen assistierten Suizid auch in kirchlich-diakonischen Einrichtungen zu ermöglichen.

 

„Viele, zum Teil heftige Reaktionen“

 

Lilie schreibt auf seinem Blog, dass der Beitrag „viele, zum Teil heftige Reaktionen“ ausgelöst habe. Für viele scheine es „fast unerträglich“, an dem Thema zu rühren. Auch wenn er das verstehe, scheine es ihm wenig hilfreich, „sich in der aktuellen Situation hinter eine quasi unangreifbare Position des Lebensschutzes zurückzuziehen“.

 

Der Meinungsstreit werde nun ähnlich intensiv sein wie Anfang der 90er Jahre die Debatten um den Abtreibungsparagrafen 218. In der Frage des assistierten Suizids werde man erneut damit konfrontiert, „dass wir uns in einem hochkomplexen Zusammenhang von Schuld befinden, aus dem es kein Entkommen gibt“.

 

Niemand wird gezwungen werden

 

Die Diakonie setze sich für eine bestmögliche Suizid-Prävention ein. Er wolle es aber akzeptieren, wenn ein todkranker Mensch seinem Leben ein Ende setzen wolle, so Lilie: „Es ist vorstellbar, meine ich, und kann unter dem Dach der Diakonie auch möglich sein, diese Menschen zu begleiten.“ Es gebe dabei auch um die Frage, „wie wir es mit der Achtung der Freiheit und Selbstbestimmung dieser Menschen halten wollen“.

Innerhalb der Diakonie werde es auch in dieser Frage „immer einen gewissen Pluralismus geben“: „Ganz sicher aber wird niemand in unseren Teams je dazu gezwungen werden, sich an einer Begleitung oder einer Assistenz zum Sterben zu beteiligen.“

 

Bedford-Strohm: Für den Schutz des Lebens einsetzen

 

Die Stellungnahme war in den beiden großen Kirchen, der Deutschen Evangelischen Allianz, beim (katholischen) Caritasverband, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und bei Lebensschutzverbänden vielfach auf Kritik gestoßen. Gegenüber dem „heute-journal“ (ZDF/14. Januar) sagte der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München): „Ich entnehme dem Fünften Gebot ,Du sollst nicht töten‘ schon einen klaren Auftrag, sich für den Schutz des Lebens einzusetzen. Und deswegen sollten wir uns nicht an der organisierten Hilfe zum Suizid beteiligen.“

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Alexander Krauß (Schwarzenberg/Erzgebirge) forderte Lilies Rücktritt. Es sei eine Bankrotterklärung, Altersschwache und Kranke durch Menschenhand ins Jenseits befördern zu wollen. Auch der Vorsitzende der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern, der Religionspädagoge Andreas Späth (Sachsen bei Ansbach), forderte personelle Konsequenzen.

 

Theologieprofessor: Das ist trostlos und zynisch

 

Der evangelische Theologieprofessor Ralf Frisch (Nürnberg) verwies auf zeitzeichen.de auf die Rolle der Kirche in der Corona-Krise. Es sei oft beklagt worden, dass die evangelische Kirche in ihren öffentlichen Verlautbarungen „geistlich merkwürdig sprachlos“ geblieben sei und letztlich nichts anderes gesagt habe als das, was man auch von der Bundeskanzlerin, dem Bundespräsidenten und den Ministerpräsidenten der Bundesländer hören konnte: „Jetzt setzen drei Protagonisten dieser Kirche gleichsam noch einen drauf.“

Sie eröffneten „in einer Zeit tiefer gesellschaftlicher und persönlicher Orientierungslosigkeit, transzendentaler Obdachlosigkeit und Immanzenzverzweiflung vieler Menschen, die mürbe, gepeinigt, krank und in ihrer wirtschaftlichen und sozialen Existenz gefährdet sind und weder ein noch aus wissen, den theologisch abgesegneten Ausweg der assistierten Selbsttötung im Raum der Suizidagentur Kirche.“ Das sei trostlos und zynisch.

 

„Tagespost“: Welche Drogen haben Anselm und Lilie eingeworfen?

 

Auch in den Medien stieß der Beitrag vielfach auf Kritik. Der Tagesspiegel (Berlin) schrieb: „Der Streit wird bald in aller Schärfe darum gehen: Ist der Mensch von Gott aufgerufen, auch sein eigenes Leben zu heiligen, muss Kirche ihm helfen, so es irgend geht, Lebensmüdigkeit zu überwinden. Kann Beratung da ergebnisoffen sein? Kann Selbsttötung ein quasi ,normaler‘ Vorgang für ein Lebensende werden, mit Hilfe der Kirche? In der evangelischen zumal rumort es. Es wird politisch werden: Im Mittelmeer und in der Coronakrise soll jedes Leben gerettet werden, ist jedes heilig, aber das des Lebensmüden nicht?“

 

Die katholische „Tagespost“ (Würzburg) äußerte: „Man wüsste gerne, welche Drogen der Vorsitzende der Evangelischen Kammer für öffentliche Verantwortung der EKD, Reiner Anselm, und der Präsident der evangelischen Diakonie, Ulrich Lilie, da eingeworfen haben. Denn dass bei klarem Verstand sein kann, wer fordert, kirchliche Einrichtungen, sollten sich dem assistierten Suizid nicht nur nicht verweigern, sondern auch ,abgesicherte Möglichkeiten‘ eines solchen ,in den eigenen Häusern‘ anbieten oder zumindest ,zulassen und begleiten‘, ist kaum vorstellbar.“

 

Der Deutsche Bundestag hatte 2015 die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe gestellt. Das Bundesverfassungsgericht erklärte diese Regelung im Februar für verfassungswidrig. Begründung: Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasse auch das Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließe die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Der Bundestag muss nun erneut über eine gesetzliche Regelung beraten.


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Theologen Huber und Dabrock fordern Sterbebegleitung statt Suizidassistenz

 

 

In der Debatte über Sterbehilfe haben sich der frühere Ethikratvorsitzende Peter Dabrock und der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber gegen den assistierten Suizid in kirchlichen Einrichtungen ausgesprochen.

 

In einem Gastbeitrag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montag) warnen die beiden evangelischen Theologen davor, dass der Tod von eigener Hand zu einer Normalform des Sterbens werden könnte. Der Respekt vor der Würde jedes Menschen und der Achtung seines Lebens gebiete es, „Menschen, soweit das in der gegebenen Situation möglich und angemessen ist, vor dem Schritt in die Selbsttötung zu bewahren – mitmenschlich, durch gute Pflege, seelsorglich und medizinisch“, schreiben Dabrock und Huber in ihrem Beitrag.

 

Nach den Worten der beiden Ethiker sind vor allem die herausgehobenen Vertrauensberufe in Seelsorge und Medizin durch die Anwaltschaft für das Leben geprägt. „Zu ihr gehört in diesen Berufen ebenso wie in der Pflege die Begleitung im Sterben, aber nicht die Herbeiführung des Todes“, schreiben Huber und Dabrock. „Es geht darum, dass der Suizid nicht eine Normalform des Sterbens wird“, heißt es in dem Beitrag.

Peter Dabrock (Foto: Deutscher Ethikrat) „Schmerzen lindern, seelsorgerlich begleiten!

 

Vielmehr sollte die Diakonie „ihr Profil statt durch ein geschäftsmäßiges Angebot im Bereich der Suizidassistenz durch Formen der Begleitung in der letzten Lebensphase stärken, die ihr Gewicht auf mögliche Alternativen legen“. Zu den möglichen Alternativen gehöre insbesondere die palliative Versorgung, die nicht nur Mittel der Schmerzlinderung umfasse, sondern körperliche und psychologische, seelsorgliche und spirituelle Sterbebegleitung einschließe, schreiben die evangelischen Theologen weiter.

 

Die Experten für evangelische Ethik beziehen sich in ihrem Beitrag auf 

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, darunter auch Diakonie-Präsident Ulrich Lilie und der hannoversche Landesbischof Ralf Meister, die sich ebenfalls in einem Gastbeitrag in der FAZ für die Möglichkeit der Suizidassistenz auch in diakonischen und kirchlichen Einrichtungen ausgesprochen hatten.

 

Ausgelöst wurde die Debatte durch ein 

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 vom Februar 2020, das das Verbot organisierter – sogenannter geschäftsmäßiger – Hilfe bei der Selbsttötung kippte, das 2015 vom Bundestag beschlossen worden war. Offiziell lehnen die evangelische und katholische Kirche die Suizidassistenz ab – unabhängig davon, in welcher Einrichtung sie stattfindet.


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Körtner: Suizidhilfe durch kirchliche Einrichtungen ist abwegig

 

 

 

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HonestReporting ist erfolgreich verschiedene falsche Medien-Narrative zu Israels anhaltendem Kampf gegen den Coronavirus entgegengetreten (s. 

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 und 

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). Das vielleicht beherrschende ist die Anschuldigung gewesen, Jerusalem verhindere, dass die Palästinenser Impfstoff erwerben. Diese Woche wurde der jüdische Staat jedoch zum ersten Staat der Welt, der Impfungen mit einer 

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. Darüber hinaus hat der Premierminister der palästinensischen Autonomiebehörde angekündigt, dass bald zehntausende zusätzlich Injektionen in Ramallah ankommen werden.

 

In der Mischung verloren geht die Vielzahl der Arten, wie israelischer Einfallsreichtum der Welt in der Pandemie profitiert.

 

Zum Studium und zur BekämpfungIsraelische von COVID-19 gehen Krankenhäuser Partnerschaften mit nationalen Gesundheitseinrichtungen ein.

 

Letzten April kündigte das Sheba Medical Center in Tel Haschomer die Unterzeichnung einer „Notfall-Vereinbarung“ mit den National Institutes of Health (NIH) aus Maryland an, um angewandte wissenschaftliche und klinische Forschungsstudien zur Entwicklung 

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 durchzuführen.

 

Das Krankenhaus verpflichtete sich dem NIH-Impfforschungszentrum von infizierten Patienten in Israel Blutproben, Plasma und das COVID-19-Virus selbst zu liefern. Das alles wurde durch eine Reihe klinischer Versuche möglich, die das Krankenhaus zu möglichen Behandlungen durchführte, einschließlich derer die von wichtigen Pharmazeutika-Firmen entwickelt wurden.

 

MDA hilft Afrika im Kampf gegen den Coronavirus

 

Im Juni kündigte der Magen David Adom (MDA – Roter Davidstern) an, dass er Software entwickelt hatte um eine mobile 

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 in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) zu verwalten.

 

Die Zahl der Durchfahr-Zentren in der DRC hat in der Folge zugenommen und heute gehört ein Trainingsprogramm mit Video- und schriftlichen Verfahren, die vom MDA entwickelt und mit medizinischen Profis des zentralafrikanischen Landes geteilt wurden.

 

MDA-Generaldirektor Eli Bin gibt an: „Angesichts der Kampfs gegen den Coronavirus haben wir umfangreiche Erfahrung beim effizienten und sicheren Gewinn tauender Proben pro Tag gewonnen, und heute sind wir froh das Wissen mit anderen medizinischen Einrichtungen rund um die Welt zur Rettung menschlichen Lebens zu teilen.“

 

IAI schließt Partnerschaft mit den VAE, um Lösungen für COVID-19 zu finden

 

Vor der Unterzeichnung der Normalisierungsvereinbarung zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten startete Israel Aero Industries im Juli ein 

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 mit Group 2, einer Firma mit Sitz in Dubai. Die Partnerschaft will Möglichkeiten entwickeln künstlicher Intelligenz und anderen fortschrittlichen Technologien für die Bekämpfung von COVID-19 zum Durchbruch zu verhelfen, darunter Laser und Sensoren.

 

Die Lösungen wie auch die gemeinsamen medizinischen und technologischen Initiativen sollen nicht nur den Bevölkerungen Israels und der VAE helfen, sondern auch denen des gesamten Nahen Ostens.

Google gewährt der Universität Tel Aviv einen Zuschuss einen Wettbewerbszuschuss für weltweite Coronavirus-Forschung.

 

Im September wurde ein Zuschuss eines Google-Fonds, der „KI für soziales Wohl“ wirbt, 

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.

 

Unter Verwendung von Daten aus Ministerien der Regierung und dem zentralen Statistikbüro Israels schaffen Forscher an der Universität eine hochauflösendes Modell der Verbreitung des Coronavirus, um die Planung und Testung verschiedener Methoden zur Eindämmung der Pandemie zu ermöglichen.

Das interdisziplinäre Forscherteam bringt TAU-Wissenschaftler der Porter School of the Environment and Earth Sciences, der School of Public Health, des Department of Statistics and Operations Research, der Blavatnik School of Computer Science, der School of Electrical Engineering und des Gertner Institute for Epidemiology and Health Policy Research zusammen.

 

App des Gesundheitsministeriums hilft der Welt COVID-19 zu bekämpfen

 

Israelische Behörden entwickelten in Zusammenarbeit mit Technikern eine Handy-App namens 

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. HaMagen kann genutzt werden, um den Aufenthaltsort von Menschen aus der Datenbank des Gesundheitsministeriums herauszufinden, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Die App informiert dann User, wenn sie in der Nähe von Infizierten waren.

 

Die persönlichen und Standortdaten des Users werden nicht hochgeladen, auch nicht 

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 und man kann die Lieferung von Informationen jederzeit stoppen.

 

Das Gesundheitsministerium hat Regierungen weltweit ermöglicht HaMagens Open-Code-Technologie kostenlos zu nutzen. Die App ist bereits in Arabisch, Russisch, Französisch und Englisch übersetzt worden.

 

An Perspektivfehlern erkrankte Medien

 

Die oben erwähnten Initiativen sind nur ein kleines Beispiel der vielen Möglichkeiten, mit denen Israel hilft den Coronavirus zu bekämpfen. Sie werden außerhalb der lokalen Medien weitgehend nicht berichtet. Währenddessen haben viele internationale Nachrichtenorganisationen ein falsches, wenn nicht gar böswillige Narrativ über den jüdischen Staat verbreitet.

 

Damit haben sie ihre Leser im Dunkeln gelassen, indem sie nicht betonen, dass selbst während einer Krise des Ausmaßes von COVID-19 israelische Projekte, die Leben retten sollen, mit Volldampf weiter vorangetrieben werden.

 

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