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Grüne: Deutschland durchgendern


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#1
Rolf

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Sehr geehrte/r Rolf Wiesenhuetter,

 
 
 

die Grünen haben bei ihrem letzten Bundesparteitag (20. – 22. November 2020) ein neues Grundsatzprogramm beschlossen.

 

Es ist ein Programm der totalen Gender-Revolution.

 

Die Grünen streben einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel an: Gender soll zur totalen Ideologie erhoben werden und praktisch alle Felder staatlichen Handelns durchdringen.

 

Das neue Grundsatzprogramm der Grünen ist eine radikale Agenda zur Dekonstruktion unserer Gesellschaft im Sinne der Gender-Ideologie.

 

Gegen diese Agenda müssen wir mit voller Entschlossenheit Widerstand leisten.

 

Aus zwei Gründen:

 

Erstens: Das Programm der Grünen stellt grundsätzliche Begriffe und Institutionen unserer Gesellschaft wie etwa Ehe, Familie, Abstammung, Elternschaft mit neuer Radikalität in Frage.

 

Zweitens: Etliche C-Politiker (so auch der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins Daniel Günther (CDU)) würden lieber heute als morgen mit den Grünen eine Koalition auf Bundesebene eingehen.

 

Hier sollen vor allem die Vorstellungen der Grünen hinsichtlich Ehe, Familie und menschliche Identität analysiert werden.

 

So beschreiben die Grünen, was für sie Familie bedeutet:

 

„Familie ist da, wo Menschen mit dem Ziel der Dauerhaftigkeit Verantwortung füreinander übernehmen, sich umeinander kümmern und füreinander da sind. Familien verdienen Unterstützung.“

 

Wichtig: In dieser Definition kommen weder das Wort Ehe noch das Wort Abstammung vor.

 

Und auch nicht das Wort „Kinder“.

 

Weder die Ehe (egal ob nach traditioneller oder nach den neuartigen Definitionen der letzten Zeit, wie etwa der „Ehe für alle“) noch die biologische Abstammung sollen also Kernmerkmale dieser grün-ideologischen „Familien“ sein.

 

Die Grünen erläutern, wie ihr Familienbegriff konkret in der Politik Eingang finden soll:

 

„Egal ob mit oder ohne Trauschein, getrennt oder alleinerziehend, mit Partner*in, gleich- oder mehrgeschlechtlich, Patchwork oder in Mehr-Eltern-Konstellationen – alle Formen sollen rechtlich und sozial abgesichert sein.“

 

Alles kann also für die Grünen Familie sein.

 

Aufschlussreich ist, dass Wörter wie „Kinder“ oder „Generationen“ nicht vorkommen, man will den Begriff Familie so wenig wie möglich eingrenzen.

 

Liest man weiter wird klar, warum das so ist:

 

„Freiheit und Würde bedeuten auch, gemäß der eigenen sexuellen Orientierung die Lebensform, die Partnerschaft und das Familienmodell selbst zu wählen und dafür jeweils die gleichen Rechte und den gleichen Schutz vom Staat zu erhalten.“

 

Das bedeutet: Jeder definiert im Grunde selbst was „Familie“ ist.

 

Diese „Definition“ hat der Staat zu akzeptieren und mit Rechten und Schutz auszustatten.

 

Was die biologische Abstammung betrifft, fabrizieren die Grünen schon eifrig Gesetzesprojekte, um diese aus unserem Rechtssystem zu tilgen.

 

Für Paare homosexueller Frauen wollen die Grünen beispielsweise das biologische Abstammungsprinzip (eigentlich banal: Jeder hat einen biologischen Vater und eine biologische Mutter) abschaffen.

 

Der Vater hätte dann keinerlei Rechte mehr, seine Vaterschaft wäre rechtlich gesehen bedeutungslos.

 

Wie drastisch die Grünen das „Kinderkriegen“ vor der traditionellen Familie und von der biologischen Abstammung trennen wollen, kommt in diesem Passus zum Ausdruck:

 

„Die Reproduktionsmedizin hat Grenzen, wo sie die Gesundheit der Betroffenen oder Dritter schädigt. Der Zugang muss diskriminierungsfrei sein. Frauen, aber auch inter und trans Personen, müssen frei von patriarchaler Bevormundung und ökonomischem Druck entscheiden können, ob und welche Möglichkeiten sie in Anspruch nehmen.“

 

„Patriarchaler Bevormundung“ bedeutet in der Weltanschauung der Grünen, dass ein Mann zum Entstehen von Kindern nötig ist.

 

Das empfinden die Grünen aber als diskriminierend und streben wohl die Legalisierung der Eizellenspende und Leihmutterschaft an.

 

Die Grünen wollen den Begriff der „sozialen Elternschaft“ einführen.

 

Dementsprechend sollen auch Partner, die nicht mit dem Elternteil verheiratet oder verpartnert sind, oder andere enge Bezugspersonen für das Kind sind, sollen das so genannte kleine Sorgerecht beim Jugendamt beantragen dürfen.

 

Wie weitreichend die Ideologie der „sexuellen Vielfalt“ im neuen Grundsatzpapier der Grünen ist, erkennt man an diesem Passus:

 

„Freiheit und Würde bedeutet zum Beispiel, sich einem Geschlecht zuzuordnen oder auch nicht. Und es bedeutet, die eigene sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität selbstbestimmt finden und leben zu können.“

 

Hier wird ein antichristliches und relativistisches Menschenbild postuliert, welches zu einer völligen Relativierung, Umdeutung und damit Auflösung des Begriffs „Familie“ führt:

 

„Freiheit und Würde bedeuten auch, gemäß der eigenen sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität die Lebensform, die Partnerschaft und das Familienmodell selbst zu wählen und dafür jeweils die gleichen Rechte und den gleichen Schutz vom Staat zu erhalten.

 

Jeder definiert also seine eigene „sexuelle Identität“ und sein „Familienmodell“ nach seinem Gutdünken; der individuelle Wille wird zur höchsten Instanz – auch rechtlich und gesellschaftlich.

 

Der Staat soll alle diese „Familienformen“ anerkennen, schützen und unterstützen.

 

Es bedeutet nichts anderes, als die Bildung einer langen Reihe von gesetzlich errichteten Partnerschaftsformen.

 

Aber das ist nicht alles:

 

Wird der Wille die höchste Instanz, so wird eine radikal subjektivistische und damit relativistische Ordnung eingesetzt.

 

Diese Leitsätze haben für die Grünen einen normativen Charakter, der anhand staatlicher Mittel auch durchgesetzt werden soll.

 

Diese Politik führt notwendigerweise zu einem scharfen ideologischen Kampf gegen diejenigen, die an den traditionellen bzw. klassischen (und wahren) Begriffen von Ehe, Familie und Menschen festhalten.

 

Mit diesem Grundsatzprogramm rufen die Grünen zu einer Revolution der Dekonstruktion, also einer Demolierung der Zivilisation, der christlichen Kultur und somit sämtlicher traditioneller Werte, Prinzipien und Institutionen auf.

 

Man könnte an dieser Stelle einwenden, dass diese Ziele (Umdeutung des Ehebegriffs, Gender, Abstammungsrecht etc.) nicht ganz neu bei den Grünen sind.

 

Richtig, doch neu ist die Radikalität und der Wille zu dieser Revolution.

 

Robert Habeck, Vorsitzender der Grünen, hat auf dem Bundesparteitag betont, die Grünen wollten nun die Macht erringen.

 

Sie begnügen sich also nicht mehr wie bisher, nur Einfluss zu haben (womit sie allerhand erreicht haben).

 

Wir müssen uns also auf einen heftigen Angriff vorbereiten, ein Angriff, der alles zerstören will, woran wir glauben: Ehe, Familie, Zivilisation, christliche Kultur.

 

Nur eine starke Mobilisierung der christlichen Basis und der Gesellschaft wird sicherstellen, dass dieser Angriff gestoppt wird.

 

Wir dürfen uns nicht auf Politiker jeglicher Couleur verlassen.

 

Die christliche Basis der Gesellschaft muss selber dafür sorgen, dass die Dekonstruktions-Revolution der Grünen nicht realisiert werden kann.

 

Deshalb bin ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie unsere Aktion „Kinder in Gefahr“ in Ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis verbreiten können.

 
 
 

Versenden Sie bitte dazu diesen Link:

 

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  ZUR UMFRAGE
 
   

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

 

Mathias von Gersdorff


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