Zum Inhalt wechseln

Welcome to Irrglaube und Wahrheit
Register now to gain access to all of our features. Once registered and logged in, you will be able to create topics, post replies to existing threads, give reputation to your fellow members, get your own private messenger, post status updates, manage your profile and so much more. If you already have an account, login here - otherwise create an account for free today!
Foto

Den gottlosen Wissenschaftsbegriff in der Theologie überwinden


  • Bitte melde dich an um zu Antworten
Keine Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

Rolf

    Administrator

  • Administrator

  • PIPPIPPIP
  • 25807 Beiträge
  • Land: Country Flag

Please Login HERE or Register HERE to see this link!

 

 

 

 

Den gottlosen Wissenschaftsbegriff in der Theologie überwinden

 

 

 

 

csm_hempelmann_heinzpeter_715_pr14_992a0
Der Theologe und Religionsphilosoph Prof. Heinzpeter Hempelmann. Foto: Privat

 

 

 

Marburg (idea) – In der Theologie sollte der gottlose Wissenschaftsbegriff überwunden werden und eine neue Einheit von Leben, Glauben, Beten und Forschen Gestalt gewinnen. Diesen nach seinen Worten „frommen Wunsch“ äußerte der Herausgeber der wissenschaftlichen Zeitschrift „Theologische Beiträge“ (Holzgerlingen) des Pfarrerinnen- und Pfarrergebetsbundes (PGB), der Theologe und Religionsphilosoph Prof. Heinzpeter Hempelmann (Schömberg/Schwarzwald).

 

Er sprach zum Abschluss eines Symposions zum 50-jährigen Bestehen der Zeitschrift in Marburg. Die Kirche könne die Gesellschaft dann wieder prägen, wenn sie sich leidenschaftlich von der Frage bewegen lasse, wie das Evangelium die Menschen erreichen könne. Hempelmann sieht die Gefahr, dass die Kirche sich an den Rand der Gesellschaft manövriere. Die einzige Chance, dies zu verhindern, sei, Jesus Christus erzählend zu verkündigen. An der Tagung vom 5. bis 7. März nahmen 70 Pfarrer, Dozenten, Theologiestudenten sowie Autoren und Leser der Zeitschrift teil.

 

Bibel lesen, sich an Jesus Christus freuen

 

Alle Referenten zeigten sich davon überzeugt, dass eine neue Freude an Jesus Christus, die aus der Beschäftigung mit der Bibel entstehe, zu einer Erneuerung von Kirche und Theologie führen könne. Der Theologieprofessor Rainer Riesner (Tübingen) sagte, die neutestamentlichen Jesusüberlieferungen seien aus historischer Sicht heute weitaus zuverlässiger, als von der Theologie in den letzten 200 Jahren angenommen worden sei.

 

Nach Ansicht der aus Südkorea stammenden Theologieprofessorin Mihamm Kim-Rauchholz (Bad Liebenzell) sind Theologen, die die Glaubwürdigkeit der Auferstehung Jesu Christi von den Toten leugneten, mit den Sadduzäern vergleichbar. Über sie habe Jesus festgestellt, dass sie weder die Schrift kennen noch der Kraft Gottes etwas zutrauen.

 

Die Pröpstin für Nord-Nassau der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Annegret Puttkammer (Herborn), machte deutlich, dass haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Kirche immer wieder neue Impulse brauchten, um sich an die Freude erinnern zu lassen, die vom Herrn der Kirche ausgehe.

 

Hempelmann nach 23 Jahren verabschiedet

 

Auf der Tagung wurde der 65-jährige Hempelmann als Herausgeber der Zeitschrift „Theologische Beiträge“ verabschiedet. Er hatte das Amt 23 Jahre inne. Als Nachfolger wurde Dekan Martin Reppenhagen (Ettlingen) eingeführt. Er wird zusammen mit dem Mitherausgeber und Schriftleiter Pfarrer Reiner Braun (Dauthphetal bei Marburg) die Verantwortung für die Zeitschrift tragen.

 

Mit einer Auflage von rund 2.800 Exemplaren sind die „Theologischen Beiträge“ eines der auflagenstärksten theologischen Blätter im deutschsprachigen Raum. Im 1913 gegründeten Pfarrerinnen- und Pfarrergebetsbund sind rund 1.000 evangelische Geistliche zusammengeschlossen. Der Bund fühlt sich dem Erbe des Pietismus verpflichtet. Als Gesamtvertrauensmann (Leiter) amtiert der württembergische Pfarrer Johannes Reinmüller (Ingelfingen bei Heilbronn).


  • 0