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Klimawandel – steht der Weltuntergang unmittelbar bevor?


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Rolf

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Aus der Sicht des Christentums, das auf dem Befund der Bibel beruht, gibt es eigentlich gar keinen Weltuntergang. Das große Ereignis am Ende dieser Epoche aus christlicher Sicht ist die Wiederkunft Christi; danach das tausendjährige Friedensreich und dann das große Weltgericht. Das Zeitalter, das mit der Wiederkunft Christi beginnt, mit dem tausendjährigen Friedensreichs fortgesetzt wird  und und schließlich im großen Weltgericht endet, kann man auch Jüngster Tag oder Tag des Gerichts nennen.

 

 

Allerdings wird die Wiederkunft Christi, wenn sie auch kein Weltuntergang in dem Sinne ist, für alle, die in diesem Moment nicht an Jesus glauben, eine Art Untergang darstellen, denn Christus wird bei seiner Wiederkunft alle Ungläubigen (Menschen, die nicht an Jesus glauben) töten (erschlagen). Wir haben von Jesus die heimelige Vorstellung des lieben Kindes in der Krippe; und natürlich, noch wartet seine Langmut und Geduld ab, dass wir umkehren möchten von unseren Sünden und an Ihn glauben möchten. Wenn aber die Gnadenzeit vorüber ist und Er wiederkommt, dann bleibt für jene, die sich während der Zeit seiner Geduld nicht bekehrt haben, nur noch das Gericht.

 

Offenbarung 19, 15 Und aus seinem (Jesus Christus; R. B.) Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen.

 

Aus der Bibel geht also hervor, dass die Welt nicht durch ein natürliches Ereignis (z. B. Klimawandel) untergehen kann; denn wenn die Welt durch ein natürliches Ereignis untergehen würde – was bliebe dann für Christus bei seiner Wiederkunft noch zu richten? Wenn alle (ungläubigen) Menschen schon durch ein natürliches Ereignis getötet worden wären, könnte sie Christus ja nicht mehr töten.

 

Können wir uns nun entspannt zurücklehnen und den Klimawandel Klimawandel sein lassen?

 

Nein, das nicht.

 

Aus der Bibel geht eindeutig hervor, dass Gott die vollkommene Kontrolle über das Wetter hat. Trotz der gigantischen Mengen an Kohlendioxid, die wir mittlerweile in die Atmosphäre gepustet haben, könnte Gott jederzeit den Klimawandel wieder rückgängig machen (z. B. indem im Rahmen seiner Vorsehung Vulkanausbrüche geschehen würden, die zur Abkühlung führen würden). Momentan hält er aber noch an sich und läßt es zu, dass es wegen der vom Menschen emittierten Treibhausgase immer wärmer wird – die Erde wird allmählich zu einem Backofen. Dies ist Teil seines erziehenden Zorns (bei seiner Wiederkunft wird sein vernichtender Zorn geschehen); er will uns damit etwas zeigen:

 

Noch nie in der Geschichte war die Menschheit so materialistisch wie heute. Dieser Materialismus wird gefördert durch die Regierungen dieser Welt, die immer neue Freihandelsverträge abschließen. Weltweiter Freihandel (Globalisierung) führt zu minimalen Produktpreisen und minimale Produktpreise führen zu maximalem Konsum. Wenn die Produkte durch den Freihandel nicht so billig wären, könnten wir uns unseren Materialismus gar nicht leisten – die Regierungen tragen also eine große Schuld; würden wir allerdings durch den Glauben an Jesus unseren natürlichen Materialismus überwinden, dann könnten auch die allertiefsten Produktpreise uns nicht zum Materialismus verführen. Wir können also nicht alle Schuld auf die Regierungen schieben, denn sie helfen uns „bloß“, eine sündige Neigung auszuleben, die natürlicherweise in uns ist. Bei der Herstellung der gigantischen Produktmengen heutzutage und deren Transport (Transport des fertigen Produkts zum Endverbraucher und Transport der Produktvorstufen im Rahmen globaler Wertschöpfungsketten) entstehen riesige Mengen an Kohlendioxid, das heißt die Ursache des Klimawandels ist letztendlich der weltweite Materialismus.

 

Das extrem gefährliche am Materialismus ist, dass er zunächst sittlich-moralisch wertneutral erscheint: „Was soll böse daran sein, eine Menge Gegenstände zu besitzen?“ Und freilich, die Gegenstände an sich selbst sind nicht böse und auch Geld an sich selbst ist nicht böse. Das Problem ist nur, dass man jeden Euro nur einmal ausgeben kann, das heißt einen Geldbetrag, den man für den Kauf eines SUV oder einen teuren Urlaub ausgeben hat, kann man nicht mehr für die Förderung des Wohles (geistlich und körperlich) seiner Mitmenschen ausgeben bzw. man kann diesen Geldbetrag nicht mehr der (wahren) christlichen Kirche anvertrauen, die damit Diakonie und Mission finanzieren würde, was dem geistlichen und körperlichen (ganzheitlichen) Wohl der Mitmenschen dienen würde.

 

Das ist das, was Jesus in der Bergpredigt sagt:

Matthäus 6, 24 Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon (der Mammon ist der böse Geist, der hinter dem Materialismus steckt; R. B.).

Anders ausgedrückt:

 

Wovon träume ich?

 

Träume ich vom ständigen Erwerb neuer Statussymbole (Haus, Auto, Kleidung, etc.), Genuß (bestes Essen und Trinken, teure Urlaube, etc.), abgesicherte Zukunft (Vermögen, Versicherungen, Immobilien, etc.) oder träume ich vom Gewinnen von Menschen-Seelen durch Mission und der Festigung der Gläubiggewordenen durch Diakonie.

 

Materialsmus ist also in zweifacher Hinsicht ein Ekel für Gott: Wer materialistisch ist, beten nicht Gott an, der allein Anbetung verdient hat, sondern den Mammon und liebt Gegenstände statt Menschen, die allein Liebe verdient haben.

 

Auch rein rational gesehen, wenn wir so tun, als ob wir die Offenbarungen der Bibel nicht hätten, ist der Materialismus verwerflich. Wie kann ich es über mich bringen, Gegenstände, die weder lachen noch weinen können, ohne Gefühle und Emotionen sind, Menschen vorzuziehen? Kann ich wirklich Gegenstände als wertvoller erachten als Menschen? Pervers!

Viele rätseln, was Jesus mit den „Schätzen im Himmel“ meint, die er in der Bergpredigt erwähnt:

 

Matthäus 6, 19-21 19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. 20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. 21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

 

Mit diesen „Schätzen im Himmel“ sind Menschen gemeint, die ich entweder direkt gewonnen haben (für das Christentum), durch eigene missionarische Bemühungen oder indirekt durch Spenden an die christliche Kirche, die damit Mission und Diakonie finanzierte. Auch Diakonie vergrößert den „Schatz im Himmel“, denn sie trägt dazu bei, dass die durch Mission Gläubiggewordenen am Glauben festhalten.

 

Der Rationalist mag sprechen: „Es ist doch gut, wenn immer mehr Menschen, immer mehr Güter besitzen – Wohlstand für alle.“ Aus christlicher Sicht aber ist die Botschaft, der Besitz vieler Güter würde den Menschen glücklich machen, eine gefährliche Irrlehre; und ganz offensichtlich hat Gott einen Mechanismus in die Schöpfung eingebaut, der uns klar und deutlich zeigt, dass das übermäßige Horten von Gütern etwas schlechtes ist: Materialismus verursacht Klimawandel. Was den Menschen wirklich glücklich machen kann, ist der Geist des Lebens aus Gott, der Heilige Geist. Den Heiligen Geist bekommt man, wenn man umkehrt von seinen Sünden und an Jesus glaubt. „Glauben“ heißt, im Alltag aus der Kraft seiner Kindertaufe (Säuglingstaufe) als Christ zu leben – Glauben ist viel mehr, als das Evangelium nur für wahr zu halten.

 

 

Ist die Wiederkunft Christi noch ganz weit weg oder steht sie unmittelbar bevor?

 

Die Wiederkunft Christi ist ziemlich nahe. Auf die nahe Wiederkunft Christi läßt aber nicht der Klimawandel schließen, sondern der totale geistliche Tod der christlichen Kirchen im Zusammenhang mit Offenbarung 11, wo gesagt wird, dass der geistliche Tod der Kirchen nur wenige Jahre anhalten wird; dann bekehrt sich das Volk der Juden als Ganzes zum Christentum (was einige Jahrzehnte in Anspruch nehmen mag); und sobald sich die Fülle der Juden bekehrt hat, kommt Jesus Christus zurück.

 

Offenbarung 11, 1-14 1 Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Messstab gleich, und mir wurde gesagt: Steh auf und miss den Tempel Gottes (die christliche Kirche; R. B.) und den Altar (Christus; R. B.) und die dort anbeten (Menschen, die an Jesus glauben; R. B.). 2 Aber den äußeren Vorhof des Tempels lass weg und miss ihn nicht, denn er ist den Heiden (die Amerikaner; sie haben de facto die Oberherrschaft über den Staat Israel und somit auch die Stadt Jerusalem; R. B.) gegeben; und die heilige Stadt (Jerusalem; R. B.) werden sie zertreten zweiundvierzig Monate lang. 3 Und ich will meinen zwei Zeugen (auch die christliche Kirche, bestehend aus den „zwei Zeugen“ bzw. zwei Gruppen Judenchristen und Heidenchristen; R. B.) Macht geben, und sie sollen weissagen tausendzweihundertundsechzig Tage lang, angetan mit Trauerkleidern. 4 Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen. 5 Und wenn ihnen jemand Schaden tun will, so kommt Feuer aus ihrem Mund (Rachegebete der Kirche; R. B.) und verzehrt ihre Feinde; und wenn ihnen jemand Schaden tun will, muss er so getötet werden. 6 Diese haben Macht, den Himmel zu verschließen, damit es nicht regne in den Tagen ihrer Weissagung, und haben Macht über die Wasser, sie in Blut zu verwandeln und die Erde zu schlagen mit Plagen aller Art, sooft sie wollen. 7 Und wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben, so wird das Tier, das aus dem Abgrund aufsteigt, mit ihnen kämpfen und wird sie überwinden und wird sie töten. 8 Und ihre Leichname werden liegen auf dem Marktplatz der großen Stadt, die heißt geistlich: Sodom und Ägypten, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde. 9 Und Menschen aus allen Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen sehen ihre Leichname drei Tage und einen halben und lassen nicht zu, dass ihre Leichname ins Grab gelegt werden. 10 Und die auf Erden wohnen, freuen sich darüber und sind fröhlich und werden einander Geschenke senden; denn diese zwei Propheten hatten gequält, die auf Erden wohnten. 11 Und nach drei Tagen und einem halben fuhr in sie der Geist des Lebens von Gott, und sie stellten sich auf ihre Füße; und eine große Furcht fiel auf die, die sie sahen. 12 Und sie hörten eine große Stimme vom Himmel zu ihnen sagen: Steigt herauf! (bei seiner Wiederkunft wird Christus alle Gläubigen zu sich nehmen; R. B.) Und sie stiegen auf in den Himmel in einer Wolke, und es sahen sie ihre Feinde. 13 Und zu derselben Stunde geschah ein großes Erdbeben, und der zehnte Teil der Stadt stürzte ein; und es wurden getötet in dem Erdbeben siebentausend Menschen (alle Namenschristen oder Taufscheinchristen; R. B.), und die andern erschraken und gaben dem Gott des Himmels die Ehre. 14 Das zweite Wehe ist vorüber; siehe, das dritte Wehe kommt schnell.

 

Die im obigen Text angegebenen 1260 „Tage“, in denen die Kirche lebendig ist, sind in Wirklichkeit die Zeit von der Zerstörung des Tempels in Jerusalem im Jahre 70 nach Christus durch die Römer bis zum totalen (geistlichen) Untergang der christlichen Kirche (heute oder vor wenigen Jahren).

 

Verse 7 und 8 7 Und wenn sie (die Kirche, die aus den „zwei Zeugen“ Judenchristen und Heidenchristen bestand; R. B.) ihr Zeugnis vollendet haben, so wird das Tier (alle Regierungen dieser Welt unter der Führung der US-Regierung; R. B.), das aus dem Abgrund aufsteigt, mit ihnen kämpfen (der Kampf um die richtige Religion; R. B.) und wird sie überwinden und wird sie töten (geistlich töten; R. B.). 8 Und ihre Leichname (Leichname im geistlichen Sinne; nicht physisch; R. B.) werden liegen auf dem Marktplatz (die Öffentlichkeit, wie Arbeitsplatz, Schule, Kaufhaus, etc.) der großen Stadt (die Welt; R. B.), die heißt geistlich: Sodom und Ägypten, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde.

 

Die Staaten dieser Welt haben die christliche Kirche so weit gebracht, dass sie nur noch einen Art aufgeklärtes Christentum lehrt, nicht aber mehr das Christentum auf Grundlage des Befundes der Bibel. Das bedeutet den geistlichen Tod der Kirche.

 

Der Zustand des geistlichen Todes der Kirche wird aber nur 3,5 „Tage“ andauern, während sie 1260 „Tage“ geistlich lebendig war. Angenommen im Jahr 2019 wäre die Kirche endgültig geistlich tot gewesen, dann würden die 1260 „Tage“ 1949 wirklichen Jahren entsprechen (2019 minus 70 ergibt 1949). Wenn wir 1949 durch 1260 teilen und mit 3,5 multiplizieren, erhalten wir 5,414, das heißt die Kirche kann von 2019 an gerechnet nur gute 5 Jahre geistlich Tod sein – das ist historisch gesehen gar nichts, nur ein Augenblick. Es ist also damit zu rechnen, dass die Juden sich in den kommenden Jahren zum Christentum bekehren werden. Bis das ganze Volk der Juden zum Christentum konvertiert sein wird, werden einige Jahrzehnte vergehen und dann kommt Jesus Christus wieder.

 

Wenn wir die Wiederkunft Christi quasi als Weltuntergang betrachten (für viele wird es das ja tatsächlich sein, denn sie werden getötet werden), dann können wir sagen, es sind wahrscheinlich nur noch wenige Jahrzente bis zum Weltuntergang.

 


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