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Fernsehpredigerin White geht als Beraterin ins Weiße Haus


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Rolf

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Fernsehpredigerin White geht als Beraterin ins Weiße Haus
 

 

 

 

 

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Paula White bezieht einen Posten im Weißen Haus. Foto: picture alliance / AP Photo / J. Scott Applewhite
 
 
Die Fernsehpredigerin Paula White soll künftig im Weißen Haus Lobbyarbeit für Kirchen und religiöse Verbände machen. Sie steht dem Wohlstandsevangelismus nahe.
 

Die US-Fernsehpredigerin Paula White übernimmt Medienberichten zufolge eine Stelle im Weißen Haus. Die 53-Jährige werde nach Angaben eines Regierungsvertreters in der „Faith and Opportunity Initiative“ tätig sein, berichtete der Informationsdienst „Religion News Service“. Das von US-Präsident Donald Trump 2018 im Weißen Haus eingerichtete „Glaubensbüro“ soll Kirchen und religiösen Verbänden helfen, ihre Stimmen im Regierungsgeschäft einzubringen.

Die als „Wohlstandspredigerin“ bekannte White ist angeblich seit etwa 2002 mit Trump persönlich bekannt. Sie gehört einer Gruppe evangelikaler und pfingstkirchlich orientierter Pastoren an, die für Trump beten und den Präsidenten bei politischen Konflikten verteidigen. White sagte im Oktober der Zeitung „New York Post“, Trump sei ein „strategischer Denker“, der „allen anderen“ voraus sei. Laut Fernsehsender „Christian Broadcasting Network“ spricht White etwa einmal in der Woche mit Trump.

 

Im Sinne der evangelikalen Wähler

 

Die Geschäftsführerin des Verbandes „Vereinigte Amerikaner für die Trennung von Kirche und Staat“, Rachel Laser, kritisierte Whites Ernennung. White sei nicht qualifiziert. Trump handle mit Blick auf seine evangelikalen Stammwähler, um „inmitten des Impeachment-Verfahrens seine Basis zu sichern“. Laut Forschungsinstitut „Public Religion Research Institute“ sind 76 Prozent der weißen Evangelikalen mit Trumps Amtsführung zufrieden.

White verkündet in ihren Büchern und Fernsehsendungen, dass Gott Gläubigen Gutes tun wolle. Man müsse positiv denken und Chancen ergreifen. Laut der Zeitung „Washington Post“ ist unklar, ob White auf ihrem neuen Posten ein Gehalt beziehen wird.


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