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Vatikan kritisiert „Bildungsnotstand“ durch Gender-Ideologie


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Vatikan kritisiert „Bildungsnotstand“ durch Gender-Ideologie

 

 

 

 

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Papst Franziskus Foto: picture alliance/ZUMA Press

 

ROM. Der Vatikan hat eine kritische Stellungnahme zur Gender-Ideologie veröffentlicht. Unter dem Titel „Als Mann und Frau schuf er sie“ soll laut des Herausgebers, der katholischen Bildungskongregation, ein Dialog in der Bildungspolitik über die Gender-Frage in Gang gesetzt werden, berichtet die Katholische Nachrichten-Agentur.

Das Papier kritisiert unter anderem die „Manipulation des Körpers nach Belieben“. Dem setzt das Dokument die katholische Lehre der unterschiedlichen Identität von Mann und Frau entgegen. Was Gefühlsleben und Sexualität angehe, herrsche ein „wahrhaftiger Bildungsnotstand“, beklagen die Autoren.

 

Kritik von Papst Franziskus

 

In vielen Fällen würden „angeblich neutrale“ Theorien vermittelt, die aber ein Menschenbild zeichneten, das „dem Glauben und der lauteren Vernunft“ widerspreche. Gleichzeitig mahnt das Schreiben allerdings auch Katholiken zu Respekt gegenüber allen Menschen, unabhängig von ihrer persönlichen Lebenssituation.

Bereits in der Vergangenheit hatte Papst Franziskus die Gender-Ideologie scharf kritisiert. „Die menschliche Identität wird einer individualistischen Wahlfreiheit ausgeliefert, die sich im Laufe der Zeit auch ändern kann“, beklagte das Kirchenoberhaupt 2016 in einem Lehrschreiben. (tb)


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