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Größte Freikirche: Weniger Gottesdienstbesucher und Mitglieder


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Rolf

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Größte Freikirche: Weniger Gottesdienstbesucher und Mitglieder

 

 

 

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Auf der Bundesratstagung, die vom 29. Mai bis 1. Juni in Kassel stattfindet, wurde die Statistik vorgestellt. Foto: David Vogt

Kassel (idea) – Nach fünf Jahren mit einem leichten Aufwärtstrend in der Mitgliederentwicklung hat der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden) 2018 einen Rückgang um fast 1,5 Prozent (1.201 Personen) im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Ihm gehören nun 81.156 Personen an, sagte der Leiter des Referates für Kommunikation der Freikirche, Michael Gruber, auf der Bundesratstagung (Synode), die vom 29. Mai bis 1. Juni in Kassel stattfindet. Ein Drittel der Mitgliederverluste sei dabei auf einen Rechenfehler einer internationalen Gemeinde zurückzuführen. Sie habe über Jahre nur die Zugänge gezählt, aber nicht die Abgänge. Zudem sei eine Gemeinde ausgetreten und drei hätten sich aufgelöst – vor allem wegen Überalterung und Mitgliederrückgangs. Insgesamt gehörten zum Jahresende 2018 801 Gemeinden zu der Freikirche. Noch stärker gesunken sei die Zahl der Gottesdienstbesucher, nämlich um rund 2.000 – auf rund 70.800, ein Rückgang um 2,7 Prozent. Diese Zahl wurde an fünf Zähltagen in der Freikirche ermittelt.

 

Weniger Taufen

 

Auch die Zahl der Taufen sei gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken – um 19 Prozent (408 Personen) auf 1.734. Damit lägen die Taufen auf dem Niveau von 2013 und über dem von 2011. Der deutliche Ausschlag nach oben bei den Taufen im Jahr 2016 (2.692) habe wohl damit zu tun gehabt, „dass in dem Jahr viele internationale Geschwister den Weg in unsere Gemeinden gefunden haben, vor allem aus dem Iran und Afghanistan“. Die Zahl der Austritte habe um 88 auf 1.326 zugenommen, so Gruber. Das sei der höchste Werte seit 2011. Bereits 2006 bis 2008 seien die Austrittszahlen vergleichbar hoch gewesen, im Jahr 1998 sogar um einiges höher. Wie Gruber weiter ausführte, wurden 800 Mitglieder in eine andere Gemeinde der Freikirche überwiesen, etwa weil sie umgezogen sind. Doch 194 Personen seien in den neuen Gemeinden nicht angekommen. Gruber: „Unser Wunsch ist, dass Gemeindeverantwortliche bei Überweisungen genau hinschauen und zum Beispiel durch Anrufe in der aufnehmenden Gemeinde klären, ob alles geklappt hat.“

 

27 Gemeindegründungsprojekte

 

Gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte Gruber, dass man die Statistik nicht schönreden könne: „Was aber auch stimmt: Das eine sind die Zahlen, das andere ist das geistliche Leben in den Gemeinden, über das wir uns freuen. Es gibt 801 Orte in Deutschland, an denen jeden Sonntag das Evangelium verkündigt wird und Menschen gemeinsam ihren Glauben leben. Dafür sind wir Gott dankbar.“ Wie er weiter sagte, bestanden Ende vergangenen Jahres 27 Gemeindegründungsprojekte in der Freikirche, darunter fünf im ChristusForum Deutschland, der früheren Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden im Bund. In ihnen gebe es insgesamt 366 Gründungsmitglieder und fast 1.500 Gottesdienstbesucher. 61 Personen seien in diesen Gemeinden getauft worden.

 


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